Freitag, 13. Februar 2015

Andere Ansichten zum Absturz von Microsoft

"Windows enttäuscht und Microsoft stürzt ab" titelt "The Motley Fool" und analysiert das von Microsoft zum zweiten Geschäfts-Quartal vorgelegten Zahlenwerk. Das Cloud-Geschäft von Microsoft weise weiterhin große Wachstumsraten auf, allerdings scheine sich die Nachfrage nach Windows und der Hardware von Microsoft zu verringern. Der "Mobile first, Cloud first-Ansatz" scheine zu funktionieren, allerdings könne der Umsatz in den kommenden Quartalen weiterhin enttäuschend bleiben, da das Unternehmen gerade sein Geschäftsmodell umstelle. Aktionäre sollten sich daher auf volatilere Zeiten einstellen.

Microsoft befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.

Kommentare:

  1. Die Investitionen von heute sind die Gewinne von Morgen. Manchmal meint man, dass die Autoren gleich den Untergang eines Unternehmens befürchten. MS hat die Zeichen der Zeit erkannt und reagiert. Kursrückgänge können da richtige Schnäppchen werden.

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  2. Nicht jede Investition rentiert sich, so manche geht in die falsche Richtung und endet als Investitionsgrab. Sony hat es vorgemacht, Nokia, BlackBerry, Eon, RWE,... Allerdings werte ich es in Bezug auf Microsoft wie Du, dass die Umstellung des Geschäftsmodells weg vom einmaligen Verkaufserlös hin zu dauerhaften Support- bzw. Nutzungsentgelten der richtige Weg ist. Am Beispiel von Adobe Systems kann man eindrücklich sehen, wie so etwas erfolgreich umgesetzt wird. Erfolgreich anhand der Unternehmenszahlen, erfolgreich dann auch anhand des Aktienkurses. Nur die Durststrecke während des Übergangs, die muss man eben durchstehen - und hier hilft Microsoft, dass sie eben nicht nur Windows verkaufen, sondern noch einige andere wichtige Geschäftsfelder haben, die einen hohen Free-Cashflow erzeugen. Und dass sie auf einer Tonne Geld sitzen, was den Übergang auch weniger schmerz- und risikovoll vonstatten gehen lassen sollte.

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