Mittwoch, 20. Mai 2015

Andere Ansichten: Weshalb Starbucks in Buffetts Portfolio passt

Ist es eine skurrile Idee, die "The Motley Fool" da spinnt, oder gibt es gar gut Gründe, warum Starbucks in Buffetts Portfolio passt? Zwar halte Buffett keine Anteile an Starbucks, aber das Unternehmen biete einige Qualitäten, die in Buffetts Schema passten. So sei die Preissetzungsmacht von Starbucks herausragend und dem Unternehmen gelänge es immer wieder, nicht nur Preise zu erhöhen, ohne Kunden zu verlieren, sondern auch zusätzliche Angebote im hochpreisigen Segment in seinen Läden zu etablieren. Das Unternehmen stelle das Kundenerlebnis in der Vordergrund, indem es einen dritten Ort schaffen wolle, der zwischen dem Arbeitsplatz und dem Zuhause liegt und an dem Verbraucher entspannen und das Angebot des Unternehmens in einer angenehmen Umgebung genießen könnten. Mit seinen mehr als 22.000 Läden sei Starbucks dabei, ein globales Imperium aufzubauen und trotz des starken Umsatz- und Ergebniswachstums auch noch seine operative Marge auf inzwischen 17 Prozent auszuweiten. Und daher sei das Ziel des Management, den 16 Mrd-Umsatz des Jahres 2014 bis 2019 auf 30 Mrd. annähernd zu verdoppeln, zwar ehrgeizig, aber auch nicht abwegig.

Warren Buffett liebe Unternehmen mit konkurrenzfähiger und überlegener Preissetzungsmacht und Starbucks steche in diesem Bereich heraus, so dass das globale Kaffee-Kraftwerk einen Platz in Buffetts Portfolio verdient habe.

Starbucks und Berkshire Hathaway befinden sich auf meiner Empfehlungsliste.

Kommentare:

  1. Also wenn ich mal die Buffett Formula darüber laufen lasse, dann steht bei mir der Zeiger auf Sell und nicht auf Buy. Von daher glaube ich nicht, dass er - zumindest jetzt - Starbucks kauft. Ich kann zudem keinen besonderen "moat" - also einen Burggraben gegen den Wettbewerb - entdecken. Analog müsste er sonst auch schon seit Jahren McDonalds im Portfolio haben - hat er aber nicht.

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    1. Doch, der Moat ist da, ist in dem Artikel sehr schön beschrieben. U.a. die Preissetzungsmacht, die kommt ja nicht von alleine. Und Buffett hat unter ganz ähnlichen Voraussetzungen Sees Candies oder Coca Cola gekauft.

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