Mittwoch, 3. Februar 2016

Andere Ansichten: Deutsche Rohstoff plant weitere rentable Öl-Bohrungen

Die Deutsche Rohstoff AG plant, die Bohrpläne für neue Öl- und Gasvorkommen in Colorado ihrer beiden Tochtergesellschaften Cub Creek Energy und Elster Oil noch zu beschleunigen, berichtet Björn Junker in seinem Blog. Trotz des herausfordernden Umfelds niedrigen Öl- und Gaspreise würden die beiden Unternehmen eine Kostenstruktur aufweisen, die es ihnen ermögliche, auch bei Ölpreisen von rund $30 gewinnbringend zu produzieren.

So wolle Elster sich bis Ende des ersten Quartals an sieben neuen Horizontal-Bohrungen beteiligen, und zwar am gleichen Bohrplatz, an dem im vergangenen Sommer bereits fünf Bohrungen abgeteuft worden seien. Diese würden mittlerweile alle seit September produzieren und nach Aussage der Deutsche Rohstoff „sehr gute“ Ergebnisse abliefern.

Darüber hinaus werden Elster in den nächsten Monaten erstmals Umsätze aus sogenannten Mineral Rights (Royalties) erzielen. Die hundertprozentige Elster-Tochter Diamond Valley LLC verfüge über Flächen, auf denen Inhaber der Leases vor Kurzem mehrere Bohrungen durchgeführt hätten und Björn Junker schätzt, dass basierend auf den aktuellen Ölpreisen Elster hieraus im ersten Jahr aus den Royalties Einnahmen von $370.000 zufließen dürften. Dies sei ein sehr schönes „Zubrot“, zumal Elster sich nicht an den Bohrungen beteiligen und auch keinen Anteil an den laufenden Kosten tragen müsse.

Cub Creek habe eine kleine, zusätzliche Fläche erwerben können, die sich direkt an die bestehenden Flächen im Kernbereich des produktiven Wattenberg-Feldes anschließt. Hier sollten noch einmal 12 Bohrungen abgeteuft werden können, was die Gesamtzahl der möglichen Bruttobohrungen von Cub Creek auf mehr als 150 hebe.

Aufgrund des hohen Cash-Bestands der Mutter Deutsche Rohstoff könnten die beiden Unternehmen Elster und Cub Creek sich auch künftig weitere günstige Flächen und Bohrrechte sichern und dies berge großes Potenzial in der Aktie der DRAG. Trotz des schwierigen Preisumfelds könne man rentabel produzieren.

Die Deutsche Rohstoff AG befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.

Kommentare:

  1. Krass, mit $30 gewinnbringend zu produzieren...

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    1. Ja, vor anderthalb Jahren galt $70 als "Schmerzgrenze" und seitdem sind alle Kosten massiv gefallen: Personal, Grundstückserwerb, Bohrrechte, Gerätschaften, Chemikalien. Und zusätzlich hat sich das Verfahren verändert, es kann nun viel länger und mehr aus jedem Bohrloch herausgeholt werden. Auch dadurch sinken die Gesamtkosten, weil das Bohren nach wie vor der teuerste Part ist.

      Und schaut man sich Suncor Energy an, dann fördern die zu $20 - obwohl sie Ölsand waschen und das ja besonders (energieintensiv und) teuer ist.

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  2. Was macht das dann aus bei 150 Löcher? Wie hoch wäre der Gewinn für diese 150 Löcher bei gleicher Fördermenge usw.??

    DAS(!!!) wäre interessant...aber so eine Berechnung sprengt wahrscheinlich Ihren Bloggerrahmen, oder?

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    1. Hierzu empfehle ich das Forum wallstreet:online, wo es im entsprechenden Strang zur DRAG einige Experten gibt, die sich alle naslang genau mit diesen Spekulationen beschäftigen. Sehr aufschlussreich und lesenswert.

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