Montag, 22. Februar 2016

Andere Ansichten: Was du von Buffetts Unternehmenskäufen lernen kannst

The Motley Fool nimmt sich eines Themas an, das wohl jeden Value Investoren umtreibt: "Wie kauft Warren Buffett Unternehmen und was kann man daraus lernen?". Obwohl Warren Buffett in seinen Jahresbriefen seiner Investmentholding Berkshire Hathaway viele Tipps und Anregungen zu seinen Käufen und den ihnen zugrundeliegenden Anlagegrundsätzen verrät, scheitern viele Anleger an der konkreten Umsetzung. Daher nimmt man sich nun der "Kriterien des Orakels" an:


  • Größe – definiert als Unternehmen, das mindestens $75 Millionen Einnahmen vor Steuern erzielt.
  • Konstante Einnahmen – und zwar mit Nachweis, keine Zukunftsversprechen.
  • Gute Eigenkapitalrendite mit wenig oder gar keinen Verbindlichkeiten.
  • Management vorhanden – Berkshire will keine neue Führungsriege mitbringen.
  • Ein einfaches Geschäftsmodell, das man leicht verstehen kann.
  • Ein Angebotspreis.


Bemerkenswert sei auch, dass Buffett erklärte, er können potenziellen Geschäftspartnern innerhalb von 5 Minuten mitteilen, ob Berkshire Interesse am Kauf ihres Unternehmens habe, oder nicht.

In dem Artikel geht man anschließend darauf ein, wie sich diese Kriterien auf das eigene Portfolio anwenden ließen und worauf man besonders achten solle.

Kommentare:

  1. Haha,
    als ob Buffet in diesen 5 Minuten irgendwas prüfen würde :-)
    Der lässt Dich die Zeit zappeln und sagt dann: "Nope".

    Niemand verkauft sein Unternehmen an Buffet, indem er ihn anruft.
    Wenn er interessiert ist, ruft er Dich an - wenn nicht, dann eben nicht.

    Grüße,
    Oz

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    1. Naja, ich denke Buffett kann schon recht schnell einschätzen, ob das Unternehmen für ihn interessant ist oder nicht. Er sagt ja, dass die meisten neuen Ideen schnell auf seinem Nein-Stapel landen, weil sie entweder zu kompliziert für ihn seien, nicht seinem Circle of Competence entsprächen oder eben keinen erkennbaren Burgraben aufweisen. Und bzgl. der Wahl seiner Bewertungskriterien ist er eher limitiert, schaut auf den Free Chashflow, die Eigenkapitalrendite und ihre Entwicklung über die letzten 10, 20 Jahre. Und er versucht einzuschätzen, ob das Unternehmen in ähnlicher Form in den nächsten Jahren so weitermachen kann, oder ob es vor größeren Herausforderungen bzw. Herausforderern steht. Für ein Nein reichen ihm diese überschlägigen Informationen allemal aus und sollte er interessiert sein, dürfte er wohl intensiver in die Prüfung einsteigen.

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