Dienstag, 4. Februar 2020

Portfoliocheck: Finanzwerte stehen bei Chris Davis hoch im Kurs und jetzt auch noch Bank of America

In meiner Kolumne "Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig auf aktien-mag.de für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der bekanntesten Value Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 72. Portfoliocheck beschäftige ich mich mit Chris Davis, dessen Familien geführte Investmentfirma Davis Advisors seit ihrer Gründung vor 50 Jahren stets ein und dieselbe bewährte Anlagephilosophie verfolgt: man versteht Aktien als Eigentumsanteile an realen Unternehmen und nicht als Wettscheine auf Kursschwankungen. Daher investiert Davis Advisors viel Zeit und Ressourcen in gründliche fundamentale Analysen der Unternehmen und setzt den Schwerpunkt auf dem Konzept der „Owners Earnings“, das auch Warren Buffett bei der Auswahl von Aktien für Berkshire Hathaway bevorzugt.

Im 3. Quartal 2019 ließ Chris Davis es noch ruhiger angehen und veränderte nur einige Aktienbestände; die Turnoverrate bei Davis Advisors lag bei lediglich einem Prozent. Finanzwerte liegen mit einem Anteil von 40,4% weiter unangefochten an der Spitze, gefolgt von Communication Services mit 13,1%, zyklischen Konsumwerten mit 11,6% und Technologiewerten mit 10,6%. Bei seinen meisten Top-Werten hat er Teilverkäufe vorgenommen, aufgestockt hat er hingegen nur einen einzigen Wert: Bank of America [WKN: 858388]. Wells Fargo ist seine größte Bankenposition und auch Berkshire Hathaway hat er hoch gewichtet. In Buffetts Depot ist Bank of America mit 12,6 Prozent der zweitstärkste Wert, während Wells Fargo auf Platz vier es auf 8,9 Prozent bringt. Doch Chris Davis folgt mit seinem Kauf von BoA nicht einfach nur Warren Buffett, sondern einem eigenen Plan. Der irgendwie auch mit Wells Fargo zu tun hat…

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Disclaimer
Berkshire Hathaway befindet sich auf meiner Beobachtungsliste und in meinem Depot.

1 Kommentar:

  1. Danke für den interessanten Artikel bei aktien-mag.de! Da sieht man allerdings auch wieder, dass sich die Portfolios der großen Value Investoren doch sehr ähneln. Sie unterscheiden sich höchstens in wenigen Titeln und vor allem den Positionsgrößen. Man sieht ja, dass es funktioniert. Solchen Investoren kann man nur nacheifern und sie sich als Vorbild nehmen.

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