Dienstag, 31. März 2020

Good News bei... Eckert & Ziegler: Rekordgewinn, Dividendenerhöhung und ein Aktiensplit

Die Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG gehört mit über 800 Mitarbeitern zu den weltweit größten Anbietern von isotopentechnischen Komponenten für Strahlentherapie und Nuklearmedizin. Als einer der Highflyer der letzten Jahre, der Anleger mit großen unternehmerischen Erfolgen und rasanten Kurssteigerungen verwöhnte, konnte sich auch das im deutschen Nebenwertesegment SDAX beheimatete Unternehmen dem durch die Corona-Panik ausgelösten Kursmassaker an den Börsen nicht entziehen. Was aber nicht bedeutet, dass es bei der EZAG nicht rund laufen würde. Ganz im Gegenteil, es gibt viel Gutes zu berichten...

Montag, 30. März 2020

Benjamin Graham rät: Kaufe nicht bloß Aktien, sondern erwirb Anteile an Unternehmen, um sie Dein ganzes Leben lang zu behalten

Erfolgreiche Value Investoren wie Benjamin Graham und Warren Buffet legen großen Wert auf die langfristige Ausrichtung der Geldanlage, das langfristige Investieren in Unternehmen. Damit setzen sie sich ganz bewusst ab von der Vielzahl an Anleger, die zunehmend Aktien als Roulette-Chips missbrauchen, als Spekulationsobjekte. Weshalb ist aber diese Unterscheidung in Investieren und Spekulieren so entscheidend?

Das liegt vor allem an der Psychologie und am Verhalten der Menschen, die von Natur aus wankelmütig sind. Wir neigen zu Stimmungsschwankungen und so empfinden viele Menschen Freude, wenn ihre Aktien steigen und sind gereizt, wenn die Kurse ihrer Aktien fallen. Doch wer den Börsenkurs zum (einzigen) Gradmesser macht, ob das getätigte Investment gut oder schlecht ist, kann nur scheitern. Jedenfalls als Investor, vielleicht nicht als Spieler. Und deshalb muss man sich von diesem Denken lösen; es wird einem sonst immer im Weg stehen und einen davon abhalten, nachhaltig und langfristig mit seinen Investments eine überragende Performance zu erzielen...

Börsenweisheit der Woche 13/2020

"Investiere in Aktien, nicht in den Aktienmarkt."
(Peter Lynch)

Sonntag, 29. März 2020

Kissigs Klookschieterei: Peak Corona oder wann wird's mal wieder richtig Hausse?

Das Corona-Virus hat die Börsen fest im Griff, denn eine solche Pandemie mit Social Distancing und dem Lockdown ganzer Volkswirtschaften hat von uns noch keiner erlebt. Die Situation erzeugt Angst und sorgt für große Verunsicherung - hier zeigen sich deutliche Parallelen zur Finanzkrise 2008/09, als ebenfalls große Zukunftsangst herrschte. Ansonsten ist die Situation ziemlich einzigartig und daher neigt man dazu zu sagen, diesmal sei alles anders. Doch das ist es nicht, niemals. Auch diesmal folgt die Krise einem eingespielten Muster und auch die Entwicklung der Börsenkurse tanzt zu diesem Rhythmus. Und ohne jetzt blasphemisch werden zu wollen, deutet vieles darauf hin, dass die Börsenkurse nach Ostern ihre Wiederauferstehung feiern werden...

Good News bei... MBB: Top 2019er Ergebnisse, Dividendenerhöhung, Aktienrückkauf, Insiderkäufe - und auch noch Akquisitionen im Blick

Die Inhaber geführte Industrieholding MBB hat schon seit längerer Zeit unter den Problemen bei der 38-prozentigen Tochter Aumann gelitten und das sieht man dem Kursverlauf auch deutlich an. Doch die beiden erfolgreichen Zukäufe im letzten Jahr von Vorwerk sowie Bohlen & Doyen könnten sich als "großer Wurf" für MBB erweisen und die jüngsten Meldungen aus dem Unternehmen sollten Musik in den Ohren der MBB-Aktionäre sein.

Samstag, 28. März 2020

Mein Gastbeitrag im Nebenwerte Magazin: DIC Asset, PNE und SBF bieten mehr Chancen als Risiken

Die Redaktion des Nebenwerte Magazins hat mich gefragt, ob ich im Rahmen ihrer Reihe "Interessante Werte" einen Gastbeitrag über aussichtsreiche Deutsche Nebenwerte verfassen würde. Da musste ich mich nicht lange bitten lassen und habe mir mit DIC Asset, PNE und SBF drei Unternehmen vorgeknöpft, bei denen in den letzten Tagen interessante Entwicklungen zu verzeichnen waren - und das nicht nur wegen der Einflüsse der Corona-Pandemie.

Im Zuge des Börsencrashs sind auch deren Aktienkurse unter die Räder gekommen, aber auf mittlere und lange Sicht dürften sich hier interessante Gelegenheiten bieten.

Freitag, 27. März 2020

Kissigs Portfoliocheck: Mit Baidu setzt Mason Hawkins auf Chinas Online-Zukunft

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig auf aktien-mag.de für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Value Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 80. Portfoliocheck blicke ich in das Depot von Mason Hawkins, der mit seinem Longleaf Partners Funds seit mehr als 40 Jahren überdurchschnittliche Renditen für seine Investoren einfährt. Hawkins vertritt einen klassischen Value-Investing-Stil und setzt auf vernachlässigte Branchen, die gerade so gar nicht en vogue sind an der Wall Street. Und sein konträrer Ansatz zahlt sich auf lange Sicht aus für ihn und seine Investoren.

Im 4. Quartal 2019 hielt Mason Hawkins die Füße weiterhin eher still und kam auf eine bescheidene Turnoverrate von nur 5%. Mit General Electric und Park Hotels & Ressort REIT hat er zwei Unternehmen unter seinen Top-Werten, die von der Corona-Pandemie und den Gegenmaßnahmen, wie Social Distancing und Shutdown massiv negativ betroffen sind. Während die Krise in Europa und den USA noch Fahrt aufnimmt, verhält es sich in China, dem Ursprungsland des Virus, anders herum: dort beginnt langsam die Rückkehr zur Normalität, nachdem die Ansteckungszahlen dort praktisch zum Erliegen gekommen sind. Das kommt den Unternehmen zugute, wie man an der starken Erholung der chinesischen Aktienwerte sieht. Bei Baidu, die inzwischen den 18. Rang in Mason Hawkins Depot einnehmen, ist von der Kurserholung noch nicht so viel zu spüren, dabei dürfte "Chinas Google" zu den Profiteuren der Krise gehören.

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Donnerstag, 26. März 2020

Buffett warnt: Wegen eines Kurseinbruchs gute Aktien zu verkaufen, ist gar nicht clever!

Warren Buffett ist der erfolgreichste Investor aller Zeiten, er steht seit mehr als 50 Jahren an der Spitze seiner Investmentholding Berkshire Hathaway und hat bereits davor sehr erfolgreich Investment-Partnerships geleitet. Sein durchschnittlicher Vermögenszuwachs pro Jahr beträgt fast 20 Prozent. Und er ist einer drei reichsten Menschen der Welt.

Das kommt nicht von ungefähr, denn Buffett ist Value-Investor. Er sucht nicht nach Aktien, die schnell steigen, sondern nach Unternehmen, deren Aktien zu niedrigeren Kursen zu kaufen sind, als sie wert sind. Auch aus diesem Grund versucht er nicht, den Markt zu timen, die Börsenkurse vorherzusagen. Er schaut nicht einmal regelmäßig nach ihnen, sondern nutzt die Börse nur als Markt, an dem er Aktien kaufen und verkaufen kann. Nach ganz klar definierten Grundsätzen und nicht aufgrund makroökonomischer Überlegungen oder Börsenstimmungen.

Mittwoch, 25. März 2020

Kissigs Portfoliocheck: Mit Intuit setzt Frank Sands auf den Gewinner der Steuer-Digitalisierung

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig auf aktien-mag.de für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Value Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 79. Portfoliocheck blicke ich in das Depot von Frank Sands, der auf dominierende Unternehmen mit starkem, profitablem Wachstum setzt. Diese müssen stets Sands sechs Kriterien für "dominierende Wachstumsunternehmen" erfüllen: nachhaltiges überdurchschnittliches Gewinnwachstum, Marktführerschaft in ihrer jeweiligen Branche, bedeutende Wettbewerbsvorteile (Burggraben), ein einzigartiges Geschäftsmodell, eine klare Philosophie sowie einen Wert schöpfenden Fokus, Finanzstärke und eine angemessene Bewertung im Hinblick auf Markt- und Geschäftsaussichten.

Im vierten Quartal 2019 gab es in Sands Depot nur geringe Veränderungen; die Turnoverrate lag bei überschaubaren 7%. Unter seinen Zukäufen findet sich auch erneut der Buchführungs- und Steuersoftware-Spezialist Intuit, der vor Kurzem für $7,1 Mrd. Credit Karma übernommen hat, eine Verbrauchertechnologieplattform mit mehr als 100 Millionen Mitgliedern in den USA, Kanada und Großbritannien. Und deren Finanzdaten sind ein echter Schatz, den Intuit nun heben möchte...

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Disclaimer
Intuit befindet sich auf meiner Beobachtungsliste und/oder in meinem Depot.

Montag, 23. März 2020

André Kostolany lehrt uns: "Börsengewinne sind Schmerzensgelder. Erst kommen die Schmerzen, dann das Geld."

André Kostolany war ein erfolgreicher Börsenspekulant, Bonvivant und Autor. Er hat zahlreiche Bücher verfasst über seine große Leidenschaft, die Börse, und er war viele Jahre lang gern gesehener Gast in allen Fernsehtalkshows. Denn er schaffte es nicht nur erfolgreich sein Geld anzulegen, sondern auch das komplexe und verwirrende Börsengeschehen in kurzen, knackigen und sehr oft auch humoristischen Weisheiten und Anekdoten zusammenzufassen.

Sein Buch "Kostolanys Börsenseminar" war das erste Buch, das ich jemals über das Thema Börse gelesen habe. Und ich habe nicht nur viel über die Börse gelernt, sondern dieses Buch hat mich auch mit dem Börsenfieber angesteckt, das bis heute nicht abgeflaut ist. Über eine seiner vielen Weisheiten möchte ich heute sprechen, denn es geht um Kursverluste, den Umgang mit ihnen und dass sie nicht etwa es Ungewöhnliches an der Börse sind, sondern einfach dazugehören...
»Börsengewinne sind Schmerzensgelder. Erst kommen die Schmerzen, dann das Geld.«
(André Kostolany)

Börsenweisheit der Woche 12/2020

"In einem fallenden Markt kannst du mehr Aktien großartiger Unternehmen zu günstigen Preisen kaufen. Wenn du weißt, was du tust, wirst du in diesen Zeiträumen das meiste Geld verdienen. Merken wirst du es aber erst viel später."
(Shelby Davis)

Sonntag, 22. März 2020

General Electric und der neu entflammte Überlebenskampf

General Electric, Industrieikone und ehemals wertvollstes Unternehmen der Welt, ist seit Jahren im Sinkflug und steuerte auf die Pleite zu. Dann konnte man das Ruder herumreißen; unter dem neuen CEO Larry Culp begann eine Phase der Stabilisierung und ich wagte vor gut einem Jahr eine aussichtsreiche Turnaround-Spekulation. Doch die habe ich nun beendet, denn die Corona-Pandemie ändert die Spielregeln für die Wirtschaft, wobei angeschlagene Unternehmen mit schlechter Bilanzqualität, negativen Cashflows und hohe Schulden zu den Verlierern zählen werden - und nicht alle werden die Krise überstehen. Qualität sticht Renditechance und General Electric bleibt damit auf der Strecke...

Samstag, 21. März 2020

Weshalb Business Development Companies ganz besonders unter Corona leiden werden

Business Development Companies habe ich als Anlageklasse nun schon seit mehr als vier Jahren auf dem Schirm und so einige ausgesuchte BDCs auf meiner Beobachtungsliste. Bis zum Beginn der Trump'schen Handelskriege und der Wiederumkehr der US-Zinspolitik mit erneut sinkenden Zinsen  agierten die BDCs in ihrem eigenen Goldilocks-Umfeld aus robuster Konjunktur, niedrigen Steuern und moderat steigenden Zinsen. Doch diese besten aller Zeiten sind vorbei und die Corona-Pandemie wirft die Frage auf, wie schlimm es kommen kann und wird - und ob BDCs noch eine gute Anlageform darstellen oder ob sie inzwischen nicht ein zu schlechtes Chance-Risiko-Verhältnis aufweisen und zu den größten Verlierern der Krise gehören könnten...

Freitag, 20. März 2020

Charlie Munger kauft nur Unternehmen mit dauerhaften, starken Wettbewerbsvorteilen

Charlie Munger
rät, nach Festungen Ausschau zu halten und dabei geht es ihm nicht wirklich um Stahlbeton und Investments in Bau, Steine, Erden. Vielmehr haben es ihm die Markteintrittshürden angetan, der ökonomische Burggraben (Moat), den Wettbewerber zu überwinden haben - und auch die eigenen Kunden, sollten sie sich vom Unternehmen trennen wollen. Es geht also um Wettbewerbsvorteile von Marken und Produkten, um Unternehmen, die ihren Markt beherrschen und die somit die Preissetzungsmacht haben.
»Die beste Idee ist, eine Aktie als Eigentum an einem Unternehmen zu betrachten und die gleichbleibende Qualität seines Geschäfts anhand seines Wettbewerbsvorteils zu beurteilen.«
(Charlie Munger)
Unternehmen mit diesen Eigenschaften haben den großen Vorteil, dass ihre Produkte nicht einfach kopiert werden, dass Wettbewerber mit aggressiven Preissenkungen ihnen nicht einfach Marktanteile abnehmen können. Im Gegenteil: Burggraben-Unternehmen können in schwierigem wirtschaftlichen Umfeld sogar ihre Preise erhöhen, ohne dass sie hierdurch Kunden verlieren. Weil sie eine Marke sind, die Marktmacht haben, ein Standing, weil sie ein Lebensgefühl vermitteln, dass den Kunden mehr bietet als ein Schnäppchenerlebnis in ihrer "Geiz-ist-geil-Mentalität".

Mittwoch, 18. März 2020

DIC Asset: Senkt Home Office (wirklich) die Nachfrage nach Büroimmobilien?

Home Office ist das Zaubermittel gegen die Pandemie und daher schicken die Unternehmen die Leute nach Hause, um von dort dezentral und isoliert von den Arbeitskollegen ihrer Arbeit nachzugehen. Das klappt nicht für jeden bereich, wie z.B. bei Supermärkten, Drogerien oder Apotheken, und auch nicht in jedem Fall, wo es theoretisch möglich wäre, weil technische Probleme zu meistern sind, über die man sich vorher keine wirklichen Gedanken gemacht hat. Dennoch funktioniert Home Office für viele Dienstleister ziemlich gut und dann könnte doch in Zukunft eine deutlich größerer Teil der Arbeiten von zuhause erledigt werden, was zwangsläufig zu reduzierten Büroflächen führen müsste. Und schaut man auf die Kurse der betreffenden Unternehmen, wie DIC Asset, scheint der Markt ein solches Szenario bereits kräftig einzupreisen. Zurecht?

Dienstag, 17. März 2020

Ken Fisher mahnt: Dividendenrenditen sind manchmal auch mit Vorsicht zu genießen

In Zeiten niedriger Zinsen gehen Anlegern langsam die Alternativen aus, wollen sie ihr Geld noch halbwegs rentierlich anlegen. Immer häufiger wird dazu geraten, auf dividendenstarke Aktien zu setzen, um so eine attraktive Verzinsung zu erzielen und den Negativzinsen auf dem Sparbuch zu entgegen. Doch so ganz ohne Risiko ist auch dieser Rat natürlich nicht und es gibt Einiges zu beachten, damit man auch sicher Freude an seinem Investment hat...

Kissigs Portfoliocheck: Joel Greenblatt verdoppelt seinen Einsatz bei Campbell Soup, einem der Corona-Profiteure

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig auf aktien-mag.de für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Value Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 78. Portfoliocheck blicke ich Joel Greenblatt über die Schulter. Er ist einer der erfolgreichsten Value Investoren und einem breiten Publikum durch seine Bestseller-Bücher bekannt, vor allem durch seine „Börsenzauberformel“. Mit dieser setzt Greenblatt auf ein regelbasiertes System, das nur wenige Bilanz- und Wirtschaftskenntnisse voraussetzt und somit für den Privatanleger einfach anzuwenden ist. Es basiert auf lediglich zwei Kennzahlen und zwar der Kapitalrendite (ROIC, Return on Invested Capital) und der Gewinnrendite. Und Greenblatts Zauberformel funktioniert! Zwischen 1985 und 2006 erzielte er eine durchschnittliche Rendite von 40% und verwaltet heute mehr als sechs Milliarden Dollar.

Joel Greenblatts Gotham Capital ist breit diversifiziert und im 4. Quartal 2019 fanden sich 1.087 Positionen mit einem Gesamtwert von $5,45 Mrd. im Portfolio, darunter 216 Neuaufnahmen. Seine Turnover-Rate lag bei aktiven 26%. Mit Campbell Soup hat er seinen Einsatz bei einem Unternehmen verdoppelt, das einen erfolgreichen Turnaround hingelegt hat und zudem zu den größten Profiteuren der aktuellen Corona-Panik gehört - und womöglich auch darüber hinaus...

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Montag, 16. März 2020

Wertpapierkredit: Vom Fluch und Segen eines gehebelten Depots

Ein Wertpapierkredit (auch Effekten-Lombardkredit benannt), ist eine besondere Form des  Kredits, denn seine Besicherung erfolgt durch die Wertpapiere in einem Depot - umgangssprachlich werden diese verpfändet. Die Höhe des Kreditrahmens errechnet sich hierbei an dem Kurswert der zugrunde liegenden Wertpapiere und schwankt daher. Zinsen fallen allerdings nur für den Betrag an, der auch als Kredit in Anspruch genommen wurde, nicht für den maximalen Höchstbetrag des eingeräumten Wertpapierkredits.

Zusätzlich verlangen Banken einen Abschlag auf diesen Kurswert als Risikopuffer für den Fall, dass die Wertpapierkurse fallen; somit soll sichergestellt werden, dass die Sicherheit für den Kreditbetrag ausreicht. Inländische Aktien werden z.B. mit 60% ihres Kurswertes angerechnet, ausländische Aktien mit 50%, Optionsscheine oder Derivate gar nicht.

Eine regelmäßige Tilgung des Wertpapierkredits erfolgt nicht, sondern die Summe wird bei Verkauf der Wertpapiere zurückgezahlt (oder durch Einzahlung von Cash in den Kredit); die Zinsen werden allerdings regelmäßig in Rechnung gestellt.

Der Charme eines Wertpapierkredits besteht in seiner Hebelwirkung - die wirkt allerdings in beide Richtungen und daher sollten sich Anleger vorab äußerst gründlich Gedanken über seine Verwendung machen. Und zwar vor allem über die Risiken, denn die Chancen sorgen für sich selbst...

Börsenweisheit der Woche 11/2020

"Langfristig werden die Aktienmärkte für gute Nachrichten sorgen. Im 20. Jahrhundert durchlebten die USA zwei Weltkriege und weitere traumatische und teure militärische Konflikte. Eine Depression, mehrere Rezessionen, Börsenpaniken, Ölschocks, Virenpandemie und den Rücktritt eines Präsidenten. Dennoch stieg der Dow Jones von 66 auf 11497."
(Warren Buffett)

Sonntag, 15. März 2020

Corona-Krise und Ölpreis-Schock treffen auch Blackstone Group, Ringmetall und Sixt

Das Corona-Virus (COVID-19-Pandemie) zieht immer größere Kreise und hält die Welt zunehmend in Atem. Während in China und Süd-Korea nach einigen Wochen die Ansteckungsrate deutlich sinkt und zunehmend, wenn auch langsam und schrittweise, wieder Normalität in den Alltag einkehrt, erreicht die Pandemie und die Panik mit voller Wucht Europa und die USA. Es wird immer wahrscheinlicher, dass auch bei uns nur drastische Maßnahmen (schnelle) Erfolge gegen die Verbreitung des Virus zeigen werden und das hat natürlich Auswirkungen auf unser aller Leben und die Wirtschaft - kurz-, mittel- und langfristige.

Bereits Ende Januar hatte ich mich mit dieser Problemstellung auseinandergesetzt - und fühle mich in meiner Position bestärkt, was die Auswirkung auf die verschiedenen Branchen angeht. Allerdings habe ich doch ziemlich unterschätzt, wie stark sich das Ganze auf die Börsenkurse auswirken wird; hierbei wird aus meiner Sicht auch deutlich, wie sehr inzwischen Computeralgorithmen den Markt beherrschen, die alle nach ganz ähnlichen Mustern funktionieren. Und wenn die Volatilität in die Höhe schießt und schnelle Verluste auflaufen, dann werden gnadenlos Verkäufe zur Verlustreduzierung ausgelöst - was die Verkaufswelle noch beschleunigt. Dabei werden auch die Qualitätsaktien in Grund und Boden geknüppelt un zwar über die Maßen. Man kann das bedauern, aber es ist nunmal Realität, also muss man damit realistisch umgehen. Die Qualitätswerte werden sich wieder erholen, weil die Unternehmen solide sind und dien Schock verkraften können. Andere Unternehmen leiden aktuell besonders stark im operativen Geschäft und die betreffenden (Blackstone Group, Ringmetall, Sixt) streiche ich von meiner Beobachtungsliste - eigentlich hätte ich das bei Ringmetall und Sixt bereits Ende Januar tun sollen müssen, weil es konsequent gewesen wäre aufgrund meiner damaligen Einschätzung. Hab ich aber übersehen und muss dieses Versäumnis nun also nachholen.

Samstag, 14. März 2020

Altersarmut dank Immobilienfinanzierung über Lebensversicherung. Wirklich? Wirklich!

Dass ich nicht viel vom Produkt Kapitallebensversicherung halte und dass es für die Versicherten eine Entreicherungsanlageform ist, habe ich in den letzten Jahren wiederholt geschrieben. Die Niedrigzinsphase hat den Assekuranzen kräftig zugesetzt, weil sie selbst keine auskömmlichen Geldanlagen mehr finden und inzwischen müssen sie sogar eine Zinszusatzreserve aufbauen, um die üppigen Garantieverzinsungen aus der Vergangenheit gewährleisten zu können. Doch die Zinszusatzreserve geht zulasten der Rendite der Versicherten und senkt deren heutigen Ablaufleistungen weiter. Des Weiteren mussten die Assekuranzen ihre Garantieverzinsung immer mehr absenken und der Staat strich die Beteiligung der Versicherten an den Bewertungsreserven oder Schlussüberschüssen der Versicherungen, was die Rendite weiter abschmolz. Die Folge dieser Gemengelage ist, dass inzwischen die Überschussbeteiligungen fast komplett ausfallen. Dabei waren doch gerade sie in der Vergangenheit das ziehende Verkaufsargument für "der Deutschen liebste Anlageform".

Nun ja, wird mancher sagen, da bekommen nun Leute nach 25 Jahren eben weniger Zinsen ausgezahlt und dem entsprechend fällt die Ablaufleistung geringer aus. Pech gehabt. passiert eben. Und so oberflächlich betrachtet, kann man das fast so stehen lassen. Jeder ist für sein Geld und auch seine Absicherung im Alter selbst verantwortlich. Und doch...

Freitag, 13. März 2020

Sir John Templeton: Der "wohl größte globale Stock-Picker des Jahrhunderts"

Sir John Marks Templeton (* 29. November 1912 in Winchester, Tennessee, USA; † 8. Juli 2008 in Nassau, Bahamas) gehörte zu den Pionieren der Investmentbranche und wurde von Königin Elisabeth II. geadelt. Sein Templeton Growth Fund war mit seinen spektakulären Gewinnen 50 Jahre lang das Maß der Dinge an der Wall Street und ist einer der weltweit größten Investmentfonds. Dabei beherzigte Templeton die Prinzipien des Value Investings und blieb stets seinem Credo treu, günstig zu kaufen und teuer zu verkaufen...

Mittwoch, 11. März 2020

Investiere niemals außerhalb deines "Circle of Competence" warnt Warren Buffett

Investieren ist kein Spiel, sondern der ernsthafte Versuch, sich ein Vermögen aufzubauen, seine Altersversorgung abzusichern jenseits der löchrigen Versprechungen der gesetzlichen Rentenzusagen. Und deshalb sollten Anleger auch stets bemüht sein, so wenige Fehler wie möglich zu machen. Denn schon der große Stratege Sunzi lehrte bereits vor mehr als 2.500 Jahren: "Keine Fehler zu machen, ist die Gewissheit des Sieges. Denn es bedeutet, einen Gegner zu schlagen, der bereits geschlagen ist". Für Anleger ist der Gegner der Markt, die Börse, die anderen Anleger. Die haben nichts zu verschenken und der Markt ist gnadenlos, er hat kein Mitleid mit Dummen, mit Unwissenden, mit Ignoranten und daher sollten Anleger so viel möglich dafür tun, nicht zu diesem Kreis zu gehören - denn aus deren Geld speisen sich die Gewinne der Cleveren. Oder wie Charlie Munger es ausrückte: "Lägen die anderen nicht so oft falsch, wären wir nicht so reich". Nicht unbedingt charmant, aber ziemlich treffend.

Eine weitere Analogie aus der Strategiekiste ist, dass man sich immer ein Schlachtfeld suchen sollte, bei dem die Vorteile auf der eigenen Seite liegen. Also die höhere Position und gegen die Sonne. Und Buffetts Rat, seinen "Circle of Competence" genauestens abzustecken und sich auf die Unternehmen innerhalb dieses Komptenzbereichs zu konzentrieren, überträgt dieses Erfolgskonzept auf das Investieren...

Dienstag, 10. März 2020

Legendäre Investoren: Benjamin Graham, der "Dekan der Wall Street"

Benjamin Graham (* 9. Mai 1894 in London als Benjamin Grossbaum; † 21. September 1976) war ein einflussreicher US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und legendärer Investor. Er gilt als Ur-Vater der fundamentalen Wertpapieranalyse, der Basis für das Value Investing.

Zwischen 1928 und 1957 lehrte Graham an der Columbia University, wo auch Warren Buffett zu seinen Schülern gehörte. 1934 veröffentlichte Graham gemeinsam mit David Dodd das Buch "Die Geheimnisse der Wertpapier Analyse" (orig.: "Security Analysis"), welches noch heute als Bibel für Value-Investoren gilt. 1949 erschien die Erstausgabe von "Intelligent investieren" (orig.: "The Intelligent Investor"), einer etwas populärwissenschaftlicheren Version von "Security Analysis".

Montag, 9. März 2020

Renditekiller Ankereffekt: Passiert fast jedem, ganz unbewusst. Ist aber echt teuer...

Psychologie hat einen enormen Einfluss auf unsere Entscheidungen, auch an der Börse. André Kostolany meinte sogar, die Börsenkurse würden zu 90% von psychologischen Faktoren beeinflusst. Grund genug, sich als Anleger mit "Behavioral Finance" (Verhaltensökonomie) zu beschäftigen und dabei einem Phänomen auf die Schliche zu kommen, das so natürlich zu unserem Lebensalltag gehört, dass wir es gar nicht mitbekommen. Und das uns viel Rendite kostet, wenn wir uns nicht bewusst dagegen zu Wehr setzen: der Ankereffekt.

Börsenweisheit der Woche 10/2020

"Die besten Schnäppchen gibt es immer in Angst einflößenden Umgebungen."
(Howard Stanley Marks)

Sonntag, 8. März 2020

Kissigs Kloogschieterei: Warum sollten sich ausgerechnet Öl-Werte wieder erholen?

Öl ist wichtig für unsere Wirtschaft, es treibt fast alle Fahrzeuge an, wird von einigen noch zum Heizen verwendet und ist in der Chemie- und Lebensmittel-Branche kaum wegzudenken. Nachdem die Kurse der Öl-Aktien kräftig gefallen sind, könnte man auf den Gedanken kommen, dass sich hier eine lohnende Gelegenheit bietet, zumal auch die Dividendenrenditen verlockend aussehen.

Doch ich fürchte, dass diese vermeintliche große Chance keine solche ist und Anleger lieber ganz genau hinschauen sollten, bevor sie in diesem Sektor investieren oder an ihren so geliebten Investments  - aus den falschen Gründen - festhalten...

Samstag, 7. März 2020

Ist eine hohe Cash-Quote für günstige Gelegenheiten wirklich eine gewinnbringende Idee?

Ich bin inzwischen seit gut 30 Jahren an der Börse aktiv und habe meinen Investmentstil seit meinen Anfängen erheblich verändert. Aus meiner Sicht weiterentwickelt, weg vom Kurs getriebenen eher kurzfristig orientierten Anleger hin zu einem Value und Quality Investor.

Seit einiger Zeit habe ich nun wachsende Zweifel an einer meiner seit vielen Jahren bestehenden Investmentgrundsätze und musste sogar feststellen, dass ich ihn schon länger nicht mehr konsequent befolge. Höchste Zeit also, mich zu disziplinieren oder aber den Ursachen auf den Grund zu gehen. Oder beides. Das Ergebnis, meine Selbsterkenntnis ist, dass ich mich - erneut - weiter entwickelt habe. Ob ich meinen Investmentstil auch verbessert habe, wird sich erst mit der Zeit zeigen.

Aber es geht natürlich nicht um einen Trial-and-Error-Feldversuch, sondern ich habe die Argumente sorgsam gegeneinander abgewogen und - zu meiner Erleichterung - am Ende die besseren Argumente auf meiner (neuen) Seite. Oder mit Churchills Worten: "Dass ich meine Meinung geändert habe, ändert nichts an der Tatsache, dass ich immer noch Recht habe". ツ

So, nun aber zum Eingemachten: bei meinem Umdenken geht es um die Cash-Quote und die Frage, ob das dauerhafte Halten einer hohen Cash-Quote, um bei starken Kursrückschlägen günstig Aktien einsammeln zu können, wirklich besser ist, als stets weitgehend investiert zu sein, sowohl im Börsenaufschwung wie auch im -absturz. Und dabei geht es mir nicht um Market-Timing, das gleich vorab, sondern um ganz pragmatische Überlegungen und Erfolgsaussichten, um langfristig höhere Renditen einzufahren.

Freitag, 6. März 2020

Kissigs Portfoliocheck: Mario Gabelli setzt bei Tiffany auf ein luxuriöses Endspiel

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig auf aktien-mag.de für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Value Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

Bei meinem 77. Portfoliocheck befasse ich mich mit Mario Gabelli, einem Value Investor, der bei Roger Murray, Benjamin Grahams Nachfolger als Professor an der Columbia Universität, in die Lehre ging und eine ganz eigene Value Investing-Erfolgsformel kreiert hat: Er bestimmt den Marktwert eines Unternehmens aus Sicht eines strategischen Käufers. Hierzu ergänzt er den Zerschlagungswert eines Unternehmens um eine strategische Übernahmeprämie und erweitert das Ergebnis um eine Zeitkomponente, den Katalysator. Als Katalysator oder Trigger definiert Gabelli Ereignisse, die zu einem schnellen Anstieg des Marktpreises führen und so die Diskrepanz zwischen intrinsischen Unternehmenswert und Börsenpreis abbauen. Das können zum Beispiel Gesetzesänderungen sein, neue Technologien, der Einstieg aktivistischer Investoren oder der Spin-off von Unternehmenssparten.

Im vierten Quartal 2019 gab es besonders bei Gabellis Übernahme-Spekulationen reichlich Bewegung; Viacom, die mit CBS fusionierten, Celgene, die von Bristol-Myers geschluckt wurden, und beim führenden Diamantenhändler Tiffany & Co., der gerade vom Luxusgüterkonzern LVMH übernommen wird - nachdem Warren Buffett zuvor dankend abgelehnt hatte...

-▶ zum Artikel auf aktien-mag.de

Mein Lese-Tipp: "Aktien für die Ewigkeit" von Jeremy Siegel

Viele Anleger agieren momentan geradezu panisch, sie können die Auswirkungen des Corona-Virus nicht einschätzen und starren nur noch auf die blutroten Zahlen in ihren Depots und verkaufen gnadenlos alle Werte. Dabei ist diese Krise und der damit einhergehende Börsenabsturz nur einer von vielen und die älteren Hasen nehmen es gelassen(er) hin. Marie Curie meinte einmal, was man zu verstehen gelernt habe, fürchte man nicht mehr. Und genau darum geht es in Siegels Buch, denn es ist eine Abhandlung über die Weltwirtschaftskrise und die Finanzkrise, über die Fehler, die damals gemacht wurden und die Erkenntnisse, die jeder Anleger hieraus ziehen kann - und sollte! Eine Anleitung, wie man relativ unbeschadet durch die turbulenten Zeiten kommt, nicht nur nur, aber vor allem als Aktionär.

Über "Stocks For The Long Run" von Jeremy J. Siegel, wie "Aktien für die Ewigkeit" im Original heißt, schreibt die Washington Post, es sei "eines der 10 besten Investmentbücher aller Zeiten". Inzwischen liegt es in der 5. Auflage vor und anders als oft üblich wurden nicht nur ein paar Kommata anders gesetzt und einige Rechtschreibfehler korrigiert, sondern Siegel schreibt sein Werk konsequent fort und bindet neue Erkenntnisse und empirische Daten mit ein.

Jeremy Siegel ist Professor an der Wharton School und Kolumnist für das Wall Street Journal, Barron's und die Financial Times. Darüber hinaus ist er Senior Investment Strategy Advisor bei Wisdom Tree Investments. Er kennt das Investieren sowohl aus der theoretischen Sicht als Professor, als auch als Praktiker und Investor. Sein Buch kann ohne Zweifel als Standardwerk bezeichnet werden und weist den Weg für die richtige Portfoliostrategie und kontinuierliche Renditen...

Donnerstag, 5. März 2020

Ob man gerade jetzt Aktien (ver)kaufen sollte, verrät Dir Sir John Templeton

Seit jeher fragen sich Anleger, ob gerade jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist, Aktien zu kaufen. Und diese Frage stellt sich fast täglich neu, nie scheint wirklich klar zu sein, ob es endlich soweit ist.

Blicken wir auf das letzte und auch das laufende Jahr zurück, markierten viele Börsenindizes neue  Allzeithöchststände. Doch unmittelbar und so schnell wie nie drehten die Börsen in den Korrekturmodus und rauschten in die Tiefe. Seit zwei Wochen werden die Börsen nun von der Angst vor dem Corona-Virus und seinen noch nicht absehbaren Folgen dominiert und viele Anleger werden nervös und versuchen, Gewinne mitzunehmen und damit ihre bisherige Börsengewinne zu sichern. Oder sich vor weiteren Kursverlusten zu schützen. Begleitet wird das Ganze mit einer mittlerweile panikartigen Stimmungslage, in der ausschließlich negative Meldungen wahrgenommen werden und Weltuntergangsszenarien Hochkonjunktur haben. Doch sind Verkäufe zum jetzigen Zeitpunkt wirklich eine sinnvolle und gewinnbringende Strategie? Oder sollte man lieber vielleicht gerade jetzt Aktien kaufen?

Montag, 2. März 2020

Psychologie der Massen: Buffett erklärt, weshalb Lemminge keine guten Anleger sind

Immer wieder erleben wir Korrekturen an den Finanzmärkten, teilweise heftige. Nachdem S&P 500 DOW und DAX vor kurzem noch neue Allzeithochs markierten, sind sie in den letzten Tagen deutlich unter die Räder gekommen und die hochkochende Panik wegen des Corona-Virus und seiner (möglichen) Folgen auf die Wirtschaft und unser Leben zerrt an den Nerven. Momentan dominieren nicht die Fakten das Börsengeschehen, sondern die Emotionen. Und viele Anleger müssen eine der ältesten Lektionen des Börsengeschäfts neu lernen...

Börsenweisheit der Woche 09/2020

"Das Coronavirus steht jetzt im Vordergrund, etwas anderes wird es in drei Monaten, in einem Jahr und in zwei Jahren sein, aber die eigentliche Frage ist, wo Unternehmen in fünf oder zehn Jahren stehen werden. Und insgesamt wird Amerika gut abschneiden, wie es das seit 1776 immer hat."
(Warren Buffett)