Bewertung von Unternehmen

Value-Investing fußt auf der Annahme, dass Unternehmen einen ermittelbaren Wert haben, die Börse diesen aber meistens nicht in den Aktienkursen korrekt widerspiegelt. Dabei gibt es Über- und Unterbewertungen, die es konsequent auszunutzen gilt - durch Ermittlung des inneren oder fairen Wertes eines Unternehmens anhand von Kennzahlen und dem Kauf von dessen Aktien deutlich unterhalb dieses Preises.

Diese sog. Sicherheitsmarge sollte nach Benjamin Graham, dem Begründer der Fundamentalanalyse, mindestens 20, besser aber 40 Prozent betragen, um das Verlustrisiko von vornherein zu begrenzen und Gewinne mittel- und langfristig wahrscheinlicher zu machen.

Um ein Unternehmen richtig bewerten zu können, muss man also die Bilanz und die Geschäftsberichte studieren und wissen, welche Informationen man dort findet und welche wichtig. Im zweiten Schritt folgt dann die Auswertung dieser Werte anhand von Kennzahlen, die die Vergleichbarkeit mit anderen Unternehmen erst möglich machen.

"Jedes intelligente Investieren ist das Investieren in Werte - mehr bekommen als das, wofür Du bezahlst. Investieren ist, wenn Du wenige großartige Unternehmen findest und dann auf Deinem Hintern sitzt."
(Charlie Munger)

1. Wie lese ich eine Bilanz?
  • Teil 1: Bilanz
  • Teil 2: Aktiva
  • Teil 3: Passiva
  • Teil 4: Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)
  • Teil 5: Kapitalflussrechnung

2. Die Bewertung von Unternehmen anhand von Kennzahlen