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Donnerstag, 26. März 2026

Kissigs Nebenwerte-Analyse zu GFT Technologies: Transformation zum KI-getriebenen Engineering-Partner

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Artikel aus "Der Nebenwerte Investor" Ausgabe 07/2026 vom 24.03.2026

Aktien in dieser Ausgabe: GFT Technologies, Ionos, Nemetschek

GFT Technologies: Transformation zum KI-getriebenen Engineering-Partner

Der Spezialist für geschäftskritische IT-Systeme ist nichts für schwache Anlegernerven. Vom Coronatief verdreifachte sich der Kurs auf knapp 45 Euro, um ab Ende 2022 wieder alle Gewinne abzugeben und vor wenigen Tagen sogar auf das Ausgansniveau von 15 Euro zurückzufallen. „KI frisst Software“ ist dabei nur die jüngste Angst, die den Anlegern Furcht in den Nacken treibt. Und die jüngsten Geschäftszahlen zeigen auch warum.

Die GFT Technologies SE ist ein international tätiger Anbieter von IT-Dienstleistungen und Softwareentwicklung mit Fokus auf digitale Transformation. Seit der Gründung im Jahr 1987 hat sich das Unternehmen von einem klassischen IT-Dienstleister zu einem spezialisierten Technologiepartner für komplexe, regulierte Industrien entwickelt. Heute beschäftigt GFT über 10.000 Mitarbeitende weltweit und erzielt den Großteil seiner Umsätze außerhalb des deutschen Heimatmarktes.

Im Zentrum der aktuellen Unternehmensstrategie steht ein tiefgreifender Wandel: GFT positioniert sich zunehmend als KI-zentriertes Engineering-Unternehmen, das über klassische Projektarbeit hinaus skalierbare Lösungen und Plattformen entwickelt.

Geschäftsmodell: Digitalisierung komplexer Systeme

Das Geschäftsmodell von GFT basiert im Kern auf der Entwicklung, Implementierung und Modernisierung geschäftskritischer IT-Systeme. Anders als klassische Softwareanbieter verkauft das Unternehmen in der Regel keine standardisierten Produkte, sondern agiert als Partner für individuelle Transformationsprojekte. Die Leistungen reichen von Beratung und Architekturdesign über Softwareentwicklung bis hin zur Integration und zum Betrieb von Systemen.

Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf der Modernisierung von Legacy-Infrastrukturen, insbesondere im Zuge der Migration in Cloud-Umgebungen. Gerade in regulierten Branchen ist dieser Prozess komplex, da neben technologischen Anforderungen auch regulatorische Vorgaben erfüllt werden müssen. Genau hier liegt eine der zentralen Stärken von GFT: die Verbindung von technologischer Expertise mit tiefem Branchenverständnis.

Traditionell war das Geschäftsmodell stark projektbasiert und damit eng an den Einsatz von Personal gekoppelt. In den letzten Jahren entwickelt sich GFT jedoch zunehmend weiter, hin zu einem Modell, das stärker auf wiederverwendbaren Komponenten, Plattformlösungen und KI-gestützten Services basiert. Ziel ist es, die Abhängigkeit vom klassischen „Time-and-Material“-Ansatz zu reduzieren und die Skalierbarkeit zu erhöhen.

Branchenfokus als strategischer Vorteil

Ein zentrales Merkmal der strategischen Positionierung ist die klare Fokussierung auf Branchen mit hohen regulatorischen Anforderungen. Dazu zählen insbesondere Banken, Versicherungen sowie zunehmend Industrieunternehmen. Diese Spezialisierung wirkt als Eintrittsbarriere für Wettbewerber, da Projekte in diesen Bereichen nicht nur technisches Know-how erfordern, sondern auch tiefes Verständnis für regulatorische Rahmenbedingungen und branchenspezifische Prozesse. Hohe Wechselkosten sind einer stärksten Burggrabeneffekte!

Im Bankensektor unterstützt GFT Finanzinstitute vor allem bei der Transformation ihrer IT-Landschaften. Viele Banken arbeiten noch mit veralteten Kernsystemen, die zunehmend zum Wettbewerbsnachteil werden. Die Migration dieser Systeme in moderne Cloud-Architekturen stellt einen zentralen Wachstumstreiber dar, ist jedoch technisch anspruchsvoll und risikobehaftet – ein Umfeld, in dem GFT seine Stärken ausspielen kann.

Zuletzt machte sich hier Panik breit, weil Anthropics KI-Modell Claude nahezu perfekt COBOL-basierte Softwarearchitekturen produzieren konnte – und das in Lichtgeschwindigkeit. Doch die Angst, dass Claude nun die betreffenden Systeme ersetzen kann, ist übertrieben. Denn für Banken und Versicherungen zählt nicht zuvorderst, dass sie möglichst wenig Geld für ihre IT-Systeme bezahlen, sondern dass diese verlässlich, fehlerfrei und sicher sind. Kleinere Unachtsamkeiten kann sich eine Bank bei Milliardenüberweisungen eben nicht leisten, da ihr höchstes Gut Vertrauen ist. Daher werden Banken absehbar weiterhin auf ihre etablierten Systeme und Systempartner setzen mit einem entsprechend gemächlicheren Wandlungstempo.

Daneben gewinnt die Digitalisierung auch im Versicherungsbereich an Dynamik. Hier liegt der Fokus von GFT auf der Automatisierung von Prozessen, der Verbesserung der Datenintegration sowie der Effizienzsteigerung im Backoffice.

In der Industrie wiederum arbeitet GFT an datengetriebenen Anwendungen, etwa zur Optimierung von Produktionsprozessen oder zur Qualitätssicherung mittels KI.

Technologischer Fokus: Cloud, Daten und KI

Technologisch konzentriert sich GFT auf drei zentrale Bereiche: Cloud, Daten und Künstliche Intelligenz. Die Cloud bildet dabei die infrastrukturelle Grundlage vieler Projekte. Unternehmen verlagern ihre IT-Systeme zunehmend aus eigenen Rechenzentren in skalierbare Cloud-Umgebungen, um flexibler und effizienter zu werden.

Darauf aufbauend gewinnen Datenplattformen und Analytics-Lösungen an Bedeutung. Unternehmen wollen ihre Daten nicht nur speichern, sondern aktiv nutzen, um bessere Entscheidungen zu treffen und Prozesse zu optimieren. GFT unterstützt hierbei sowohl beim Aufbau entsprechender Architekturen als auch bei der Entwicklung konkreter Anwendungsfälle.

Der wichtigste strategische Fokus liegt jedoch inzwischen auf der Künstlichen Intelligenz. GFT entwickelt und implementiert KI-Anwendungen in unterschiedlichen Bereichen, etwa zur Betrugserkennung im Finanzsektor, zur Automatisierung von Compliance-Prozessen oder zur visuellen Qualitätskontrolle in der Industrie. KI ist dabei nicht nur ein weiteres Technologiefeld, sondern entwickelt sich zunehmend zum zentralen Treiber des gesamten Geschäftsmodells.

Der Wandel zum KI-zentrierten Unternehmen

Ein wesentlicher Bestandteil der aktuellen Strategie ist die Transformation hin zu einem KI-zentrierten Unternehmen. GFT verfolgt das Ziel, seine gesamte Wertschöpfung durch den Einsatz von KI effizienter zu gestalten und gleichzeitig neue, skalierbare Geschäftsmodelle zu erschließen. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Entwicklung eigener Plattformlösungen, wie etwa die KI-Plattform „Wynxx“. Diese ermöglicht es, Softwareentwicklungsprozesse zu automatisieren und Projekte deutlich schneller umzusetzen. Dadurch lassen sich Produktivitätsgewinne realisieren, die sowohl intern als auch gegenüber Kunden monetarisiert werden können.

Diese Entwicklung markiert einen grundlegenden Wandel: Während das traditionelle Geschäftsmodell stark von der Anzahl eingesetzter Entwickler abhängig war, zielt das neue Modell darauf ab, durch Automatisierung und Standardisierung mehr Output mit weniger Ressourcen zu erzielen. Langfristig könnte dies die Margenstruktur deutlich verbessern.

Finanzielle Entwicklung und Transformationsphase

Die finanzielle Entwicklung von GFT zeigt ein typisches Bild für ein Unternehmen im Wandel. Einerseits wächst der Umsatz weiter solide, getragen von der anhaltend hohen Nachfrage nach Digitalisierungsprojekten. Andererseits steht die Profitabilität unter Druck, da erhebliche Investitionen in neue Technologien, insbesondere in den Bereich KI, erforderlich sind.

Diese Phase ist strategisch notwendig, birgt jedoch kurzfristige Risiken. Der Erfolg der Transformation hängt maßgeblich davon ab, ob es gelingt, die Investitionen in nachhaltige Wettbewerbsvorteile und skalierbare Erlösmodelle zu überführen.

Begeistern konnte das jüngste Zahlenwerk dennoch nicht. So hat GFT auf Basis vorläufiger Zahlen die Prognose für das Geschäftsjahr 2025 übertroffen und damit die Umsetzungskraft ihrer KI-fokussierten Fünf-Jahres-Strategie unter Beweis gestellt. Der Umsatz stieg auf 888 Mio. Euro (Prognose: 885 Mio. Euro). Das bereinigte EBIT belief sich auf 67 Mio. Euro (Prognose: 65 Mio. Euro) und die EBT-Marge verbesserte sich im Gesamtjahr auf 5,2%.

Marco Santos, Global CEO von GFT Technologies, erklärte: "Die nächste Entwicklungsstufe von Enterprise-KI wird von denjenigen geprägt, die künstliche Intelligenz nicht nur erproben, sondern systematisch und in industriellem Maßstab einsetzen. 2025 hat eindrucksvoll gezeigt, dass wir diesen Wandel mit konkretem Mehrwert und messbaren Ergebnissen für unsere Kunden anführen. Während Unternehmen weltweit von vereinzelten KI-Initiativen zur produktiven Skalierung übergehen, entscheidet operative Exzellenz über den Erfolg. Indem wir KI mit unserer Wynxx Agentic KI-Plattform tief in unsere Delivery-Architektur integrieren und global ausrollen, gestalten wir neu, wie groß angelegte Modernisierungsprogramme in regulierten Branchen umgesetzt werden. Die konsequente Umsetzung unserer Fünf-Jahres-Strategie festigt unsere Position als führender Anbieter verantwortungsvoller, KI-getriebener digitaler Transformation mit spürbarem Mehrwert für unsere Kunden - nicht erst morgen, sondern hier und heute."

Im Laufe des Jahres 2025 hat GFT die zu Jahresbeginn eingeleitete strukturelle KI-zentrierte Transformation konsequent fortgesetzt und traditionelle IT-Services hin zu einem KI basierten Engineering-Delivery-Model weiterentwickelt. Zu den strategischen Initiativen zählten die globale Markenangleichung, der Ausbau hochwertiger Servicekapazitäten sowie die Skalierung proprietärer Agentic-KI-Plattform-Angebote in zentralen Märkten. Diese Transformation stärkt sowohl die Produktivität als auch die langfristige Ertragsqualität.

Starkes Wachstum in den Bereichen Versicherungen und Industrie

Das Geschäft mit Versicherungskunden entwickelte sich 2025 besonders positiv und führte zu einem Umsatzwachstum von 15%. Auch der Bereich Industrie & Sonstiges verzeichnete mit 14% ein starkes Wachstum gegenüber dem Vorjahr. Dem gegenüber verzeichnete der Bankensektor einen leichten Umsatzrückgang von 2% und spiegelt das weiterhin zurückhaltende Investitionsverhalten in Europa wider.

Im Segment Nord-/Südamerika, Großbritannien & APAC stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 6%. Haupttreiber waren das starke Wachstum in Brasilien (+28%), Kolumbien (+19%) und den USA (+17%). Auch APAC & Sonstige verzeichneten ein zweistelliges Wachstum (+17%). Der Umsatz in Großbritannien ging hingegen um 25% zurück, doch diese Entwicklung wurde durch die starke Performance in den Regionen Nord-/Südamerika und APAC & Sonstige mehr als kompensiert.

Der Umsatz im Segment Kontinentaleuropa verringerte sich um 3% und reflektiert ein selektives Investitionsverhalten in bestimmten europäischen Märkten, insbesondere in Spanien (-1%), Deutschland (-3%) und Italien (-4%).

Die breite Aufstellung gleicht also erfolgreich Schwächen in einzelnen Regionen aus.

Positiver Ausblick auf 2026

Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet GFT ein Umsatzwachstum von 5% (währungsbereinigt) auf rund 930 Mio. Euro sowie einen Anstieg des bereinigten EBIT um 7,6% auf 71 Mio. Euro - trotz eines weiterhin herausfordernden makroökonomischen Umfelds. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) soll sich deutlich um 21% auf rund 56 Mio. Euro verbessern, was einer EBT-Marge von 6% entspricht.

Dabei wird eine weiterhin starke Nachfrage nach KI-nativer Modernisierung, Next-Generation-Core-Banking-Implementierungen, Cloud-Transformation und datengetriebenen Geschäftsmodellen auch künftig die zentralen Wachstumstreiber bleiben, verspricht das Management.

Um diese Chancen zu nutzen, wird GFT seine KI-Fähigkeiten weiter ausbauen, in Plattformlösungen investieren und die operative Effizienz weiter stärken, um Skaleneffekte nachhaltig zu realisieren. Und das kostet natürlich erstmal ordentlich Geld und drückt die Profitabilität.
"Für augenblicklichen Gewinn verkaufe ich die Zukunft nicht."
(Werner von Siemens)
Angesichts des erfolgreichen Starts der im März 2025 angekündigten KI-Transformation, hält GFT an seinen mittelfristigen Zielen fest und strebt weiterhin für das Jahr 2029 einen Umsatz von 1,5 Mrd. Euro bei einer bereinigten EBIT-Marge von 9,5% an.

Bullcase vs. Bearcase

Die Chancen für GFT sind eng mit strukturellen Trends verbunden. Die fortschreitende Digitalisierung in nahezu allen Branchen sorgt für eine anhaltend hohe Nachfrage nach IT-Dienstleistungen und Transformationsprojekten. Insbesondere in regulierten Industrien ist der Nachholbedarf groß, was langfristig stabile Wachstumsperspektiven eröffnet.

Künstliche Intelligenz verstärkt diesen Trend zusätzlich. Sie ermöglicht nicht nur effizientere Prozesse, sondern eröffnet auch völlig neue Anwendungsfelder. GFT kann hiervon in zweifacher Hinsicht profitieren: Zum einen durch Produktivitätsgewinne in der eigenen Leistungserbringung, zum anderen durch die Entwicklung neuer, KI-basierter Lösungen für Kunden.

Ein weiterer Vorteil liegt in den hohen Eintrittsbarrieren des Marktes. Die Kombination aus technologischem Know-how, regulatorischem Verständnis und bestehenden Kundenbeziehungen schafft eine stabile Wettbewerbsposition. Gleichzeitig eröffnet die zunehmende Plattformisierung des Geschäftsmodells die Möglichkeit, Margen und Skalierbarkeit zu verbessern.

Den Chancen stehen jedoch auch nicht unerhebliche Risiken gegenüber. Besonders relevant ist die potenzielle Disruption durch KI selbst. Technologien, die die Softwareentwicklung automatisieren, könnten das klassische Geschäftsmodell von IT-Dienstleistern grundlegend verändern. Wenn weniger Entwickler benötigt werden, gerät das auf Stundenabrechnung basierende Modell unter Druck.

Zudem könnte die zunehmende Effizienz durch KI zu Preisdruck führen. Kunden könnten erwarten, dass Kosteneinsparungen weitergegeben werden, was die Margen belastet. Gleichzeitig entstehen neue Wettbewerber, da KI die Eintrittsbarrieren in bestimmten Bereichen senkt.

Ein weiteres Risiko liegt in der Transformationsphase selbst. Der Aufbau von KI-Kompetenzen, Plattformen und neuen Geschäftsmodellen erfordert erhebliche Investitionen und organisatorische Anpassungen. Fehlentscheidungen oder Verzögerungen könnten sich negativ auf die Profitabilität auswirken.

Nicht zuletzt bleibt die Abhängigkeit von konjunktursensiblen Branchen wie dem Finanzsektor ein struktureller Risikofaktor. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten könnten Investitionen in IT-Projekte zurückgestellt werden. Und da GFT weiterhin vom Projektgeschäft abhängig ist, ist diese Zyklik nicht zu unterschätzen.

Fazit: Zwischen Stabilität und strategischem Umbruch

Die GFT Technologies SE befindet sich an einem strategischen Wendepunkt. Das Unternehmen verfügt über eine solide Ausgangsbasis mit starken Kundenbeziehungen, tiefem Branchenwissen und einer etablierten Marktposition. Gleichzeitig erfordert der technologische Wandel eine grundlegende Neuausrichtung des Geschäftsmodells.

Langfristig bietet diese Transformation erhebliche Chancen. Die Kombination aus Digitalisierung, Cloud-Transformation und Künstlicher Intelligenz eröffnet neue Wachstumsmöglichkeiten und könnte die Skalierbarkeit des Geschäfts deutlich erhöhen. Kurzfristig gehen damit jedoch Unsicherheiten einher, insbesondere im Hinblick auf Margenentwicklung und Wettbewerbsdynamik.

Der entscheidende Erfolgsfaktor wird sein, ob es GFT gelingt, sich von einem klassischen IT-Dienstleister zu einem Anbieter skalierbarer, KI-basierter Lösungen zu entwickeln. Gelingt dieser Schritt, könnte das Unternehmen zu den relevanten europäischen Akteuren im Bereich der digitalen Transformation zählen. Scheitert er, droht die Gefahr, im zunehmenden Wettbewerb mit globalen Technologieplattformen an Bedeutung zu verlieren.

Die Börse gewichtet die Risiken aktuell noch höher, was den Kurs unter Druck setzt. Die gesunkene Profitabilität scheint diese Zurückhaltung zu untermauern, doch belasten vor allem Zukunftsinvestitionen in KI. Und damit legt GFT die Basis für den künftigen Erfolg. Für langfristig orientierte Anleger mit erhöhter Risikoaffinität könnte sich auf dem stark gedrückten Kursniveau eine aussichtsreiche Einstiegschance bieten.

Die 4 wichtigsten Dinge, die man über GFT wissen muss

  1. GFT ist ein international tätiger IT-Dienstleister, der sich auf die digitale Transformation komplexer Systeme in regulierten Branchen wie Banken und Versicherungen spezialisiert hat.
  2. Das Geschäftsmodell basiert überwiegend auf projektbasierter Softwareentwicklung und Beratung, entwickelt sich jedoch zunehmend in Richtung skalierbarer Plattform- und KI-Lösungen.
  3. Künstliche Intelligenz ist der zentrale strategische Hebel, mit dem GFT sowohl die eigene Produktivität steigern als auch neue, margenstärkere Geschäftsmodelle erschließen will.
  4. Die größte Chance liegt in der wachsenden Nachfrage nach Digitalisierung und KI, während das Hauptrisiko darin besteht, dass genau diese Technologien das klassische IT-Dienstleistungsmodell unter Druck setzen.

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