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Freitag, 8. November 2019

Portfoliocheck: Zahlt sich Andreas Halvorsens "big Bet" auf Adaptive Biotechnologies aus?

In meiner Kolumne "Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig auf aktien-mag.de für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der bekanntesten Value Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 60. Portfoliocheck schaue ich Andreas Halvorsen ins Depot, einem der sog. Tigerwelpen (Tiger Cups). Diese Bezeichnung geht zurück auf den legendären Hedgefonds-Manager Julian Robertson, der mit einem durchschnittlichen ROI von über 30% seiner Tiger Management Group zu den erfolgreichsten Fondsmanagern des letzten Jahrhunderts gehört. Und die Performance von Halvorsens Viking Global Fonds mit durchschnittlichen 20% über die letzten 19 Jahre ist ebenfalls überragend.

Im zweiten Quartal hat Andreas Halvorsen sein Portfolio kräftig umgekrempelt und brachte es auf eine Turnoverrate von 49%. Amazon und Facebook stockte er wieder massiv auf, während er Alibaba und VISA inzwischen beinahe komplett aussortierte. Den größten Eindruck auf sein Portfolio machte jedoch Neueinsteiger Adaptive Biotechnologies, der sich nach seinem erfolgreichen IPO gleich an die Spitze von Halvorsens Depots katapultierte - und wo Halvorsen mit mehr als 30% größter Aktionär ist.

-▶ zum Artikel auf aktien-mag.de

Disclaimer
Amazon und Facebook befinden sich auf meiner Beobachtungsliste und in meinem Depot.

1 Kommentar:

  1. Adaptive Biotechnologies halte ich vom Geschäftsmodell her für sehr spannend. Wenn die Behandlungsmethoden funktionieren ist die Datenbasis und alles daraus abgeleitete wissen ein Burggraben, der für Wettbewerber unüberwindbar ist.

    Allerdings finde ich den IPO-Preis seltsam. Die bisherigen Investoren - u. a. Halvorsen - hatten doch gar kein Interesse, Aktien billig abzugeben. Ich würde bei IPO immer vermuten, dass der Preis dem entspricht, was Banken und bisherigen Eigentümer - also extrem gut informierte Kreise - maximal aus dem Markt herauszuholen und zu rechtfertigen glauben.

    Das die Aktei danach hochschoss ist bei marktengen Werten mit so einer Story kein Widerspruch. Aber auch jetzt liegt das Ding 40% über dem IPO-Preis.

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