Freitag, 30. Dezember 2016

Kurz vor Toresschluss: Publity meldet weiteren Immobilienverkauf

Die Publity AG, ein Investor in und Asset-Manager von deutschen Büroimmobilien mit langjähriger Erfahrung im Bereich der Immobilienfinanzierung in Sondersituationen, wartet die letzten Wochen mit starken Neuigkeiten auf und der Aktienkurs entwickelte sich dem entsprechend positiv. Nachdem mehrere NPL-Deals im Volumen von €2,4 Mrd. an Land gezogen wurden und die Einnahmen aus Gebühren und Erfolgsprovisionen in den kommenden Jahren nach oben treiben werden, hatte Publity zuletzt den avisierten Verkaufsmarathon gestartet. Und heute gab es einen weiteren Verkauf.

Der publity Performance Fonds Nr. 7 hat in Ismaning im Großraum München die 2.900 Quadratmeter große Büroimmobilie veräußert und somit sein zweites Fondsobjekt. Die Haltedauer des nahezu vollständig vermieteten Objektes betrug nur etwa anderthalb Jahre.

 Publity (Quelle: finanzen.net) 
Meine Einschätzung
Die Objektveräußerungen in den letzten Wochen sollten dazu beigetragen haben, dass Publity seine angekündigten Jahresziele, immerhin eine Verdoppelung des Jahresüberschusses auf €25 Mio., eine Steigerung des EBIT von €20,3 Mio. auf €37,5 Mio. sowie des Umsatzes von €23,0 Mio. auf €44 Mio., erreicht haben sollte. Der Jahreshöchstkurs lag schon bei knapp €44 und perspektivisch sollte der Weg in diese Richtung frei sein, wenn wir uns im Frühjahr der Hauptversammlung und der Dividendenausschüttung nähern. Denn die angekündigte um 40% angehobene Dividende von €2,80 je Aktie für das laufende Geschäftsjahr ist ein weiteres ein zündendes Argument für ein Engagement in Publity-Aktien. Setzt Publity seine Erfolgsserie Anfang nächsten Jahres fort, könnten auch neue Allzeithochs winken. Aber das bleibt abzuwarten.

Publity befindet sich auf meiner Empfehlungsliste und als einer der größten Werte in meinem Depot.

Kommentare:

  1. Hallo Michael, was hat der geschlossene Immobilien-Fonds Nr.7 mit der Aktie an sich zu tun? Danke vorab für Deine Ausführung.

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    1. Publity legt die Fonds auf und investiert das Startkapital. Publity bekommt eine Gebühr für die Immobilien, de in den Fonds eingekauft werden, eine Fondsverwaltungsgebühr und beim Verkauf eine Gewinnbeteiligung. Die Fondszeichner profitieren von den Dienstleistungen und Erfolgen von Publity und Publity selbst prozentual auch. Wäre das nicht so, würde Publity ja keine solchen Fonds für Privatanleger auflegen, sondern sämtliche Immobilien ausschließlich in den Eigenbestand nehmen.

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