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Donnerstag, 1. Oktober 2026

Börsenweisheit des Tages | 01.10.2026

"Lassen Sie es mich ganz klar sagen. Wir werden nicht viele Aktien auf diesem Kursniveau zurückkaufen. Als Finanzunternehmen ist es ein Fehler, Aktien zurückzukaufen, die weit über dem 2-Fachen des Buchwertes notieren. Wir betrachten Aktienrückkäufe nicht als Geldrückgabe an unsere Aktionäre. Das sind Gaben für Aktionäre, die uns verlassen. Wir kümmern uns um die Aktionäre, die bei uns bleiben."
(Jamie Dimon, 2024)

Samstag, 22. August 2026

Kissigs Wochenrückblick 34/2026: Die Kurstreiber in meinem Depot waren Almonty, Rocket Lab, Quanta Services, Comfort Systems und Apollo. (Nur) meine Rohstoff-Spekulation hielt mein Depot über Wasser. Und mein BioTech-Engagement, natürlich...

Die Top-Werte meines Investmentdepots veröffentliche ich jeweils zum Quartalsende in meinen Investor-Updates und meine Beobachtungsliste aktualisiere ich wöchentlich.

Ergänzend gebe ich heute eine kurze Übersicht zu den Werten, die in der letzten Woche mein Investmentdepot am stärksten bewegt haben. Dabei geht es um alte Bekannte und neue Liebschaften. Und es gibt die eine oder andere Überraschung sowie altkluge Einschätzungen. Natürlich... ツ

Dienstag, 19. Mai 2026

Börsenweisheit des Tages | 19.05.2026

"Aktienrückkäufe sind die einfachste und beste Art, wie ein Unternehmen seine Anleger belohnen kann. Wenn ein Unternehmen an seine eigene Zukunft glaubt, warum sollte es dann nicht in sich selbst investieren, genauso wie die Aktionäre?"
(Peter Lynch)

Freitag, 22. August 2025

Leserfrage: "Wieso stufst du PayPal als 'vielleicht bestes Value-Investment' ein?"

Ich hatte kürzlich offengelegt, dass ich mich wieder mit einem signifikanten Depotanteil bei PayPal engagiert habe. Dabei habe ich meine Einschätzung verkürzt auf "das vielleicht beste Value-Investment", und damit einige Nachfragen von Blog-Lesern provoziert. Ich greife dies gerne auf und ergänze meine Ausführungen. Vor allem, weshalb ich die (nicht vorhandene) Dividendenausschüttung begrüße und welche Gefahren - und Chancen - ich in der KI-Entwicklung für PayPal sehe...

Sonntag, 17. August 2025

Kissigs Kloogschieterei: Buyback, Baby, buy back!

Der S&P 500 Index hat soeben ein neues Allzeithoch markiert, trotz aller Verunsicherungen. Und ein weiterer Rekord ist zu vermelden: noch nie floss mehr Geld in Aktienrückkäufe! In 2025 werden es mehr als 1,1 Billionen Dollar werden und bereits jetzt summieren sich die Ankündigungen auf 983,6 Milliarden und damit auf den stärksten Jahresstart seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1982.

Davon kauft alleine Apple für 100 Milliarden Dollar pro Jahr Aktien zurück, Alphabet für 70, JPMorgan Chase für 50, Bank of America für 40 und Morgan Stanley für 20 Milliarden Dollar. Der Technologiesektor tätigt 27,3 % aller Aktienrückkäufe, die Finanzbranche 20,2 %. Dabei verantworten die 20 größten S&P-500-Konzerne annähernd die Hälfte aller Rückkäufe.

Cashflow-Monster im Rückkaufrausch

Und diese Aktienrückkäufe haben durchaus einen großen Einfluss auf die Kursperformance. So steckt Apple seit Jahren beinahe seinen gesamten Free Cashflow in Aktienrückkäufe und während Umsatz und Gewinn eher stagnieren, steigt der Aktienkurs. Apple ist aktuell rund 3,4 Billionen Dollar wert, hat aber in den letzten zehn Jahren für 704 Milliarden eigene Aktien zurückgekauft. Das ist mehr als die Marktkapitalisierung von 488 Unternehmen im S&P 500. Und eine stetige Nachfragestimulation, die jeden Kurseinbruch sofort egalisiert, während der Gewinn je Aktie künstlich erhöht wird und so Raum für weitere Kurssteigerungen bietet...

Freitag, 13. Juni 2025

Börsenweisheit des Tages | 13.06.2025

"Keine andere Maßnahme nützt Aktionären so viel wie Aktienrückkäufe. Sofern das Unternehmen über ausreichend Liquidität für das operative Geschäft verfügt und die Aktie mit einem nennenswerten Abschlag auf den inneren Wert notiert - konservativ gerechnet."
(Warren Buffett)

Samstag, 30. November 2024

Börsenweisheit des Tages | 30.11.2024

"Wenn Unternehmen mit einem herausragenden Business und einer komfortablen Finanzlage feststellen, dass ihre Aktien auf dem Markt weit unter ihrem inneren Wert verkauft werden, kann keine andere Maßnahme den Aktionären so viel bringen wie Aktienrückkäufe."
(Warren Buffett, 1984)

Sonntag, 19. November 2023

Aktienrückkäufe erzeugen positive Effekte - mit Nebenwirkungen und Besonderheiten

Wenn die Aktionäre auf der Hauptversammlung dem Vorstand grünes Licht geben, eigene Aktien kaufen zu können, und das Unternehmen dies dann umsetzt, spricht man von einem Aktienrückkauf. Dieser ist in der Regel auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt und oft wird ein Höchstkurs für die zurückzukaufenden Aktien vorgegeben. Und nach geltendem deutschem Recht darf eine Aktiengesellschaft nicht über mehr als 10 % ihres eigenen Grundkapitals verfügen.

Anleger lieben Aktienrückkäufe

Aktienrückkaufprogramme sind bei Anlegern aufgrund ihrer positiven Nebenwirkungen in der Regel sehr beliebt, weil sie durch die zusätzliche Nachfrage nach den Aktien des Unternehmens tendenziell zu steigenden Kursen derselben führen. Jedenfalls, wenn der faire Wert des Unternehmens oberhalb des aktuellen Aktienkurses notiert. Darüber hinaus repräsentiert nun jede andere Aktie einen höheren Anteil am Unternehmensgewinn, weil das Unternehmen ja keine Gewinne an sich selbst ausschüttet, und die Gewinn bezogenen Bewertungskennziffern sinken entsprechend, wie zum Beispiel das Kurs-Gewinn-Verhältnis. Als direkte Folge steigt auch der faire Wert der Aktien.
»Keine andere Maßnahme nützt Aktionären so viel wie Aktienrückkäufe. Sofern das Unternehmen über ausreichend Liquidität für das operative Geschäft verfügt und die Aktie mit einem nennenswerten Abschlag auf den inneren Wert notiert - konservativ gerechnet.«
Daher werden Aktienrückkäufe von vielen Anlegern auch als Alternative zu Dividenden angesehen. Sie bleiben zunächst auch steuerfrei, bis die Aktien irgendwann verkauft werden und dann auf die erzielten Kursgewinne Kapitalertragsteuer anfällt.

Einige Aspekte sind aber schon zu beachten, damit die Freude über Aktienrückkäufe nicht getrübt wird...

Freitag, 29. September 2023

Starke Aktienrückkäufe: Fairfax Financial findet jetzt die eigenen Aktien am attraktivsten

Fairfax Financial hat bei seinen größten Investments fetten Gewinne eingestrichen und investiert diese nun fleißig - nun auch verstärkt in eigene Aktien des Unternehmens. 'Kanadas Warren Buffett' Prem Watsa ist Großaktionär, Chairman und CEO der Holdinggesellschaft, die über Tochtergesellschaften im Bereich der Schaden- und Unfallversicherung, Rückversicherung sowie der damit verbundenen Anlageverwaltung tätig ist. Er setzt damit, wie Warren Buffett, auf die Macht des 'Float', also des stetigen Stroms an Versicherungsprämien, die er dann höchstrentierlich investiert und so den Wert des Unternehmens steigert. Neben einem diszipliniertem 'Underwriting' in der Versicherungssparte legt er bei der Anlage von deren Vermögenswerten den Schwerpunkt auf eine konservativen Value Investment-Philosophie: er investiert auf einer Total-Return-Basis und auf lange Sicht.

Und nun wird Watsa wieder Aktien des eigenen Unternehmens zurückkaufen: Fairfax Financial führt ab sofort bis zum 29. September 2024 ein Rückkaufprogramm an der Toronto Stock Exchange (TSX) durch und wird bis zu 10 % des Grundkapitals zurückkaufen. Anders beim 'normalen' Aktienrückkaufprogramm, bei dem in den letzten 12 Monaten 436.414 seiner nachrangigen stimmberechtigten Aktien über die TSX zu einem volumengewichteten Durchschnittspreis pro Aktie von 891,97 CAD USD erworben wurden, umfasst das neue Aktienrückkaufprogramm auch sämtliche Vorzugsaktien-Gattungen. Die Börsenaufsicht genehmigte den Rückkauf von 2.381.484 Aktien mit nachrangigem Stimmrecht, 751.034 Aktien der Serie C, 178.415 Aktien der Serie D, 543.613 Aktien der Serie E, 179.629 Aktien der Serie F, 771.984 Aktien der Serie G, 228.015 Aktien der Serie H, 1.042.010 Aktien der Serie I, 157.989 Aktien der Serie J, 950.000 Aktien der Serie K und 919.600 Aktien der Serie M.
"Aktienrückkäufe sind die einfachste und beste Art, wie ein Unternehmen seine Anleger belohnen kann. Wenn ein Unternehmen an seine eigene Zukunft glaubt, warum sollte es dann nicht in sich selbst investieren, genauso wie die Aktionäre?"
(Peter Lynch)
Fairfax Financial ist in erster Linie ein Versicherungsunternehmen, doch anders als bei vielen Wettbewerbern notierten die Aktien längere Zeit deutlich unterhalb ihres Buchwerts. Inzwischen hat der Kurs schon einiges an Unterbewertung aufgeholt, nachdem er allein im 2023er Jahresverlauf knapp 75 % zugelegt hat, aber er notiert aktuell gerade mal annähernd zum Buchwert und deshalb kauft Watsa nun so beherzt eigene Aktien zurück. Denn damit schafft er Wert für die Aktionäre und der Aktienkurs dürfte in den nächsten Monaten von den fortgesetzten Aktienkäufen weiter ordentlich Rückenwind bekommen. Prem Watsa und ich profitieren mit...

Disclaimer: Habe Fairfax Financial auf meiner Beobachtungsliste und/oder im Depot/Wiki.

Sonntag, 9. April 2023

Konzentrier Dich: Warren Buffett rät Anlegern zum Diversifizieren. Aber nicht zu sehr...

Die Börse lebt von Extremen, Langeweile und Ruhe liegen ihr nicht. Und damit befriedigt sie die Bedürfnisse des Menschen nach Abwechslung, nach Aufregung - und seine Gier. Investoren sollten sich bei ihren Investmententscheidungen dieser Gefühle entledigen und sie vielmehr für ihre eigenen Vorteile nutzen. Denn wenn Panik herrscht, werden auch die besten Aktien zu Ausverkaufspreisen auf den Markt geworfen und wenn Gier vorherrscht, erzielen selbst Ramsch-Titel ungeahnte Preise.
»Die Märkte können länger irrational bleiben, als du solvent.«
(John Maynard Keynes)
Die Börse ist alles, nur nicht rational. Und da Übertreibungen auch lange anhalten können, sind sie auch dazu geeignet, Anlegers Geldbörse stark zu schrumpfen. Daher ist es wichtig, seine Anlagen zu streuen, um das Risiko eines Totalverlusts zu verringern. Man sollte nicht zuerst auf die Chancen achten, sondern zuerst die Risiken bedenken.

Freitag, 28. Oktober 2022

Warren Buffett liebt den unterschätzten Mehrwert von Aktienrückkäufen

Aktienrückkaufprogramme werden nicht selten als "einfallslos und langweilig" kritisiert. Der Free Cashflow solle doch lieber im eigenen Unternehmen investiert werden, in die Entwicklung neuer Produkte oder in Firmenkäufe. Und diese Sichtweise hat durchaus etwas für sich, sofern das Unternehmen etwas Sinnvolles mit dem Geld anstellt.

Nicht selten werden aber Übernahmen getätigt, die sich dann als Rohrkrepierer erweisen und unter dem Strich das Geld der Aktionäre vernichten. Oder so teuer sind, dass sie in absehbarer Zeit eigentlich keine Rendite einfahren können. Abschreckende Beispiele gibt es zuhauf, wie die Time Warner Übernahme durch AOL, die Pleite von Rupert Murdochs News Corp. mit MySpace die gescheiterte Rover-Übernahme durch BMW oder Microsofts Übernahmeflop von Nokia, die dem Windows-Konzern Mitte 2015 mit -3,2 Mrd. USD den bis dahin größten Quartalsverlust seiner Geschichte einbrachte. Und der von GE-Ikone Jack Welch zusammengekaufte Gemischtwarenladen General Electric implodierte und machte den ehemals wertvollsten Konzern der Welt zum Pleitekandidaten - dem Börsenabsturz folgte der Rausschmiss aus dem Dow Jones Index, Verkäufe von zig Milliarden schweren Konzernsparten und nun die Aufspaltung des Rests in drei Unternehmen. Börsenlegende Peter Lynch nennt diese Katastrophenstrategie "Verdiversifizierung".

Wie man anhand dieser Beispiele sehen kann, fahren Aktionäre unter Umständen besser, wenn die liquiden Mittel des Unternehmens in die eigenen Aktien investiert werden, als irgendetwas Dummes mit dem Geld anzustellen. Doch auch Aktienrückkäufe sind kein Selbstgänger, die immer Mehrwert für Aktionäre schaffen. Es kommt eben drauf an...

Donnerstag, 10. März 2022

Good News bei... Amazon: 20:1-Aktiensplit, Dow-Aufnahme und Aktienrückkäufe

Amazon erfreut seine Aktionäre. Das Unternehmen, das seit 9 Monaten vom vormaligen Leiter der Cloudsparte AWS Andy Jassy geführt wird, hat umfangreiche Kapitalmaßnahmen angekündet.

Amazon plant einen Aktiensplit im Verhältnis 20:1. Dies ist erst der vierte Aktiensplit in der Unternehmensgeschichte. Der letzte, im Verhältnis 3:1, fand 1999 statt und damit kurz vor dem Platzen der Internetblase.

Dem erneuten Aktiensplit müssen noch die Aktionäre auf der für den 25. Mai geplante Hauptversammlung zustimmen, aber das dürfte nur eine Formalität sein. Danach bekäme jeder Amazon-Aktionär für eine Aktie, die er am 27. Mai nach Geschäftsschluss im Depot hat, um den 3. Juni herum 19 zusätzliche Papiere in sein Depot gebucht. Der Handel mit splitbereinigten Kursen soll drei Tage später starten.

Am Unternehmenswert ändert sich hierdurch nichts, so dass der Kurs je Aktie entsprechend stark verringern dürfte. Statt einer Aktie zu $2.800 werden Aktionäre dann 20 Aktien zu $140 im Depot haben.

Mit diesem Kurs stünde dann auch einer Aufnahme in den Dow Jones Index nichts mehr im Wege. Apple notiert bei rund $160 je Aktie, so dass Amazon beinahe auf Augenhöhe mit dem Iphone-Konzern wäre. Auch da würden also die realen Verhältnisse passen.

Gleichzeitig verkündete Amazon, man werde ein neues Aktienrückkaufprogramm aufsetzen und bis zu $10 Mrd. dafür aufwenden. Das bisherige Programm startete 2016 mit einem Volumen von $5 Mrd., doch es wurde nur zur Hälfte ausgereizt. Nachdem Amazon zuletzt wieder die Aktienrückkäufe aufgenommen hatte, wird das Ankaufvolumen künftig tendenziell eher zulegen.

Meine Einschätzung

Die jüngst angekündigten Kapitalmaßnahmen dürften dem Kurs kräftig Auftrieb geben und machen aus Aktionärssicht einige Nachteile Amazons gegenüber den anderen großen Technologieriesen wie Apple, Microsoft und Alphabet wett.

Aktiensplit, Dow-Aufnahme und Aktienrückkäufe sind mehr als Kurspflege. Sie zeigen die Handschrift des neuen CEO Andy Jassy, der mehr Wert auf Shareholder Value legt als sein Mentor, Vorgänger und Firmengründer Jeff Bezos. Für die Aktionäre brechen nun (noch) bessere Zeiten an.

Disclaimer: Habe Alphabet, Amazon, Apple, Microsoft auf meiner Beobachtungsliste und/oder in meinem Depot/Wiki.

Dienstag, 1. Juni 2021

MBB und der perfekte Zeitpunkt für ein Aktienrückkaufprogramm

Die mittelständische Beteiligungsholding MBB hat ein Aktienrückkaufprogramm angekündigt und wird ab dem 14. Juni bis zu 30.000 eigene Aktien mit einem Volumen von maximal €5,0 Mio. über die Börse zurückkaufen. Die Aktienrückkäufe sollen spätestens am 31. Dezember 2021 enden.

Das Timing ist nahezu perfekt, denn MBB kann die Aktien aktuell deutlich unter ihrem fairen Wert erwerben und so weiteren Mehrwert für seine Aktionäre schaffen. Und dank des erfolgreichen Börsengangs der Tochter Friedrich Vorwerk stehen in der Holding €375,8 Mio. an Nettoliquidität zur Verfügung. Da bleibt noch reichlich Geld übrig, um weitere zukunftsträchtige Beteiligungen eingehen zu können...

Mittwoch, 9. Dezember 2020

Good News bei... Softbank: Delisting-Spekulation treibt den Kurs - und das Doordash-IPO

Obwohl die Softbank Group beinahe täglich für ihre "riskanten" Wetten und vermeintlichen Misserfolge kritisiert wird, klettert der Aktienkurs der Internet- und Venture Captial-Holding scheinbar unaufhaltsam weiter nach oben. An der Börse herrscht noch das Bild des WeWork-Fiaskos und des Uber-Fehlgriffs vor, doch das ist schon längst nicht mehr passend. WeWork hat sich stabilisiert und Uber markiert an der Börse neue Allzeithochs - Softbanks Pre-IPO-Investment liegt also deutlich im Plus.

Nun gibt es weitere, erfreuliche Neuigkeiten und die betreffen einerseits das hyperventilierende IPO des Essenslieferanten Doordash und eine von Bloomberg ins Spiel gebrachte Delisting-Spekulation...

Good News bei... Mastercard: Dividendenanhebung und neues Aktienrückkaufprogramm

Mastercard hat zu kämpfen in der Corona-Krise und leidet weiterhin unter dem eingeschränkten Flugverkehr, dem brachliegenden Geschäft im Hotel-, Gastronomie, Reise- und Eventbusiness.

Auf der anderen Seite profitiert man ganz erheblich vom "War on Cash", der Abkehr vom Bargeld hin zu digitalen Zahlungsmethoden und dem anhaltenden Boom des Onlinehandels.

Nun verwöhnt Mastercard seine Aktionäre kurz vor Weihnachten gleich mit zwei frohen Botschaften: so soll die Quartalsdividende um 10% auf $0,44 je Aktie angehoben werden und dann wird Mastercard ein weiteres Aktienrückkaufprogramm starten, sobald das aktuell laufende beendet ist. Von dem aktuellen über $8 Mrd. stehen noch $3,5 Mrd. zur Verfügung und daran wird sich das neue mit zusätzlichen $6 Mrd. anschließen.

Das sind wirklich frohe Botschaften und dürften dem Kurs der Mastercard-Aktie während der Weihnachtszeit und ins neue Jahr hinein Unterstützung geben bei dem Versuch, Corona hinter sich zu lassen und wieder den Erfolgspfad beim Erklimmen neuer Allzeithochs aufzunehmen.

Disclaimer: Habe Mastercard auf meiner Beobachtungsliste und/oder in meinem Depot/Wiki.

Montag, 23. November 2020

Good News bei... Prosus: Umsatzplus, Gewinnsteigerung, Start der Aktienrückkäufe

Prosus NV wartet heute mit mehreren positiven Nachrichten auf. Zum einen legte die Internet-Beteiligungsgesellschaft ihre Zahlen für das 1. Halbjahr 2020 vor und dann gab es interessante Neuigkeiten zum angekündigten Aktienrückkaufprogramm. Oder eigentlich sind es ja sogar zwei Rückkaufprogramme, die erheblichen Mehrwert für die Aktionäre schaffen sollen...

Mittwoch, 29. Juli 2020

Für Peter Lynch sind Aktienrückkäufe die einfachste und beste Art, wie ein Unternehmen seine Anleger belohnen kann

Kündigt ein Unternehmen einen Aktienrückkauf an, brennt der Kurs ein Feuerwerk ab. Verständlich, ist doch der Aktienkurs das Ergebnis von Angebot und Nachfrage und wenn das Unternehmen seine eigenen Aktien über die Börse zurückkauft, stellt dies zusätzliche Nachfrage dar. Außerdem sollte das Unternehmen am besten wissen, bei welchem Kurs die eigenen Aktien unter ihrem fairen Wert notieren. Und so sind Aktienrückkäufe für die Aktionäre immer eine gute Sache, findet Börsenlegende Peter Lynch.
»Aktienrückkäufe sind die einfachste und beste Art, wie ein Unternehmen seine Anleger belohnen kann. Wenn ein Unternehmen an seine eigene Zukunft glaubt, warum sollte es dann nicht in sich selbst investieren, genauso wie die Aktionäre?«
(Peter Lynch)
Doch wie wie bei allen Wundermitteln, gibt es auch bei Aktienrückkäufen einige Nebenwirkungen und Begleiterscheinungen, über die man sich vorher ein Bild machen sollte. Damit sich der gewünschte positive Effekt auch wirklich einstellt...

Dienstag, 12. Mai 2020

Spinnen die jetzt total? Apple macht 8,5 Milliarden neue Schulden - für Aktienrückkäufe?

Apple leidet momentan unter dem Corona-Virus, weil viele seiner Apple Shops geschlossen sind/waren. Die Verkäufe seines Flagschiffs iPhone stagnieren und die Einführung der neuen Modelle hinkt, da die Lieferketten unterbrochen waren und damit Verzögerungen auftraten. Während bei den Sales also die Umsätze unter Druck stehen, kann Apple bei den Services, der Apple Watch und seinem neuen Streamingdienst Apple TV+ punkten.

Doch nun kommt Apple mit einer Mitteilung um die Ecke, die so gar nicht in die aktuelle Zeit zu passen scheint: Apple nimmt $8,5 Mrd. an neuen Schulden auf, um damit vor allem eigene Aktien zurückzukaufen. Das Aktienrückkaufprogramm hatte der Apfel-Konzern kürzlich um weitere $50 Mrd. aufgestockt! Und das in einer Zeit, wo die Konjunktur dramatisch einbricht, Massenentlassungen an der Tagesordnung sind und reihenweise Unternehmen Staatshilfen in Anspruch nehmen müssen. (Wie) passt das zusammen?

Sonntag, 29. März 2020

Good News bei... MBB: Top 2019er Ergebnisse, Dividendenerhöhung, Aktienrückkauf, Insiderkäufe - und auch noch Akquisitionen im Blick

Die Inhaber geführte Industrieholding MBB hat schon seit längerer Zeit unter den Problemen bei der 38-prozentigen Tochter Aumann gelitten und das sieht man dem Kursverlauf auch deutlich an. Doch die beiden erfolgreichen Zukäufe im letzten Jahr von Vorwerk sowie Bohlen & Doyen könnten sich als "großer Wurf" für MBB erweisen und die jüngsten Meldungen aus dem Unternehmen sollten Musik in den Ohren der MBB-Aktionäre sein.

Montag, 16. Dezember 2019

Nun ist es amtlich: Danaher wird alle Envista-Aktien los - gegen 7,7% der eigenen Aktien

Danaher Corp., ein global tätiges Beteiligungsunternehmen mit weltweit mehr als 20 operativ tätigen Tochterfirmen aus den Bereichen Diagnostik, Biowissenschaften, Umwelt- und Anwendungslösungen, trennt sich von seiner Dentalsparte. Nachdem diese bereits unter Envista Holdings an die Börse gebracht worden war, hat Danaher die verbliebenen 80,6% nun den eigenen Aktionären zum Tausch gegen Danaher-Aktien angeboten. Und das mit durchschlagendem Erfolg...