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Montag, 12. Oktober 2026

Börsenweisheit des Tages | 12.10.2026

"Man muss ein Business kaufen und man muss es zu einem attraktiven Preis kaufen. Und man muss sich in gute Unternehmen einkaufen. Dieser Ratschlag wird auch in hundert Jahren noch gelten. Das ist es, worum es beim Investieren geht."
(Warren Buffett)

Samstag, 3. Oktober 2026

Börsenweisheit des Tages | 03.10.2026

"Anleger sollten ihr Depot auf eine kleine Anzahl qualitativ hochwertiger, widerstandsfähiger, globaler Wachstumsunternehmen beschränken und diese Aktien langfristig halten."
(Terry Smith)

Sonntag, 13. September 2026

[Kissigs Börsentheater] Starinvestor Chris Hohn pickt seine Investments nicht etwa wegen starker Wachstumsaussichten, sondern wegen dominanter Wettbewerbsvorteile

Chris Hohn
 hat über die letzten 30 Jahre eine knapp doppelt so hohe Rendite eingefahren wie der S&P 500. Das lässt aufhorchen. Dabei nutzt er keine Zaubertricks, sondern hält sich einfach an Buffetts Rat: Hohn fokussiert sich nicht auf Wachstumspotenziale, sondern auf den ökonomischen Burggraben, den Moat. Denn Unternehmen, die entscheidende Wettbewerbsvorteile aufweisen und diese lange Zeit verteidigen können, gehen den Erfolgsweg – und ihre Aktionäre mit ihnen.
"Wir fokussieren uns auf Industrien mit beständigen komparativen Vorteilen und Preissetzungsmacht. Starke Unternehmen, die trotz schlechter Wirtschaftslage ihre Erträge steigern können, sind extrem wertvoll."
(Sir Christopher Hohn)
Die gängigsten Burggräben sind niedrige Produktionskosten, hohe Wechselkosten, Preissetzungsmacht und Netzwerkeffekte. Wer andere auf der Kostenseite schlägt, ist immer im Vorteil, denn der Gewinn liegt bekanntlich im Einkauf. Wenn Kunden gewaltige finanzielle Lasten und ein enormer Zeit- und Personalaufwand erwartet, wenn sie den Anbieter wechseln wollen, bremst das die Wechselambitionen gründlich aus. Wer die Preise anheben kann, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, ohne dabei Kunden zu verlieren, kann ruinösen Preiswettbewerben einfach aus dem Weg gehen. Und wenn mehr Kunden zu größeren Vorteilen für die Kunden führen, führt dies zu mehr Kunden – das Netzwerk wächst beinahe von selbst und wird dabei immer stärker.
Es gibt noch weitere Burggräben und das in vielen Branchen. Manchmal kommen zwei oder drei Burggräben zusammen und wenn diese für längere Zeit Bestand haben, hat man sein perfektes Unternehmen und ein ideales Investment gefunden. Wenn es einem nun noch gelingt, hier zu einem vernünftigen Preis einzusteigen, kann man sich einfach zurücklehnen und den Dingen ihren Lauf lassen. Denn dann sind starke Renditen schier unvermeidlich.

Es lohnt also, genau hinzusehen und sich (nur) auf die besten der Besten zu konzentrieren…

Montag, 20. Juli 2026

5,5 Millionen Prozent Rendite: Warren Buffett erklärt, wie auch Privatanleger die perfekten Aktien für ihr Depot finden und damit fette Überrenditen erzielen können

Warren Buffett ist der beste Investor aller Zeiten und hat sich kürzlich nach 60 Jahren an der Spitze seiner Investmentholding Berkshire Hathaway in den (Un-)ruhestand verabschiedet. Unterm Strich erzielte er in diesem Zeitraum einen durchschnittlichen jährlichen Wertzuwachs von beeindruckenden 20% - dies zeigt die ungeheure Kraft des Compounding, auch bekannt als Zinseszins. Dabei konnte das "Orakel von Omaha", wie Buffett von seinen Fans auch genannt wird, in der Einzelbetrachtung den S&P 500 in den meisten Jahren schlagen. Der kumulierte Zuwachs der Berkshire-Aktie seit Buffetts Übernahme 1964 beläuft sich auf rund 5,5 Mio. % verglichen mit "nur" gut 39.000 für den S&P 500.

Andersherum betrachtet könnte die Berkshire-Aktie um 99% fallen und hätte über den 60-Jahreszeitraum hinweg immer noch eine bessere Rendite als der S&P 500 erzielt. Was für ein Vermächtnis!

Doch Buffetts Erfolg ist kein Zufall und kein Hexenwerk. Es gründet auf einem disziplinierten Investmentansatz und einigen wenigen Prinzipien. Dieser Börsenzaubertrank ist so einfach zusammenzubrauen, dass dies jeder selbst in der heimischen Küche erledigen kann. Und Buffett erklärt auch genau, wie das gelingt...

Mittwoch, 8. Juli 2026

Börsenweisheit des Tages | 08.07.2026

"Wenn Sie ein langfristiger Anleger sind, sollten Sie hochwertige Aktien besitzen und vor denjenigen die Ohren verschließen, die sagen, dass ein Zinsanstieg Ihnen Probleme bereiten wird. Und wenn Sie kein langfristiger Anleger sind, frage ich mich, was Sie überhaupt auf dem Aktienmarkt machen, und das werden Sie sich eines Tages auch."
(Terry Smith)

Montag, 6. Juli 2026

Börsenweisheit des Tages | 06.07.2026

"Ich erkannte sofort, dass Ben Graham falsch lag. Das wahre Geld macht man mit den wirklich großartigen Unternehmen, die einen von Erfolg zu Erfolg führen."
(Charlie Munger)

Montag, 18. Mai 2026

[Kissigs Kloogschieterei] Ein Märchen über Gipfelstürmer und dünne Luft. Echt zu schön?!

NASDAQ und S&P 500 feiern Rekorde und erklimmen ein neues Allzeithoch nach dem anderen. Dabei kann sollte einem ganz schön schwindelig werden. Denn diese "meistgehasste Hausse" wird vor allem durch KI-Wetten und Chipwerte angetrieben, während sich der Rest der Unternehmen und die Wirtschaft insgesamt verwundert die Augen reibt.

Aber es auch eine Geschichte von stärker als erwartet sprudelnden Unternehmensgewinnen und Liquidität. Denn die neuen, leichteren US-Regeln für Banken-Eigenkapital setzt dort gewaltige Summen frei und diese machen sich umgehend auf die Suche nach Rendite. Sie fließen in Gold, in Rohstoffe, aber nicht so sehr in Anleihen, denn die sind angesichts vermutlich bald wieder steigender Zinsen keine gute Anlageform, und in Aktien. Vor allem in momentumgetriebene Werte, denn immer öfter haben Algorithmen die Hand am Zug, wenn es um Anlageentscheidungen geht. Und die spielen selten(er) das Fundamentalspiel, sondern setzen auf schnelle Gewinne. Auch so lässt sich Geld verdienen, doch sterbliche Anleger haben es hier natürlich schwer, mit den KI-Börsenbots mitzuhalten.

Es geht auch anders: Man sucht sich Unternehmen mit soliden Geschäftsmodellen heraus, die über einen starken und anhaltenden Burggraben verfügen und dennoch Wachstum bei Umsatz, Cashflow und Gewinnen versprechen. Man sucht Growth-Aktien zu Value-Preisen – was zugegebenermaßen nicht ganz einfach ist, denn diese Kombination ist fast so selten wie ein Einhorn. Fast. Charlie Munger sagt, man müsste nur alle 10 Jahre ein solches Einhorn entdecken und dann einen Haufen Geld investieren. So würden Anleger Superrenditen einfahren, auch wenn sich ansonsten in ihrem Depot eher Mittelmaß die Klinke in die Hand gibt.
"Überrenditen" sind das Zauberwort. Fast jeder von uns hat mal eine Kursrakete im Depot gehabt, aber nur einige wenige haben lange genug daran festgehalten, um aus dem Verdoppler einen Verzehnfacher, einen Verhundertfacher oder einen Vertausendfacher heranwachsen zu lassen. Die ersten 100% fühlen sich grandios an, ganz außergewöhnlich, und man neigt dazu, seine "Gewinne mitzunehmen".
Gewinne sichern, bevor die Aktie wieder einbricht. Verständlich, aber töricht. Denn jede Superaktie erleidet auf ihrem Höhenflug mehrmals heftige Kursrücksetzer. (Nur) wer an Bord bleibt, kann die Erfolgswelle vollständig auskosten – und das Einhorn durchs Ziel reiten.

Alles Gute für euer Geld!
Michael C. Kissig

Freitag, 8. Mai 2026

Börsenweisheit des Tages | 08.05.2026

"Wir sind daran interessiert, große Beträge dort zu investieren, wo wir keine weiteren Entscheidungen treffen müssen. Wenn man etwas kauft weil es unterbewertet ist, muss man darüber nachdenken es zu verkaufen, wenn es sich seinem inneren Wert nähert. Das ist schwierig. Aber wenn man ein paar großartige Unternehmen kauft, kann man auf seinem Hintern sitzen bleiben. Das ist gut."
(Charlie Munger)

Samstag, 28. Februar 2026

Börsenweisheit des Tages | 28.02.2026

"Über lange Zeiträume werden starke Geschäftsentwicklungen zu starken Investmententwicklungen."
(Bill Ruane)

Sonntag, 22. Februar 2026

[Kissigs Börsentheater] Jesse Livermore meinte, in einem steigenden Markt Aktien zu kaufen, wäre am angenehmsten. Aber auch am lukrativsten?

"Der Kauf in einem steigenden Markt ist die angenehmste Art, Aktien zu kaufen" lehrt uns Jesse Livermore. Er spielt damit auf unsere Psychologie an, die auf schnelle Belohnungen schielt und vor Kritik und Rückschlägen zurückschreckt. Anleger möchten sofortige Erfolge und hoffen, dass ihre Aktien direkt nach ihrem Kauf in den Steigflug übergehen. Doch so läuft der Hase meistens nicht.

In einem Börsenumfeld, wie es zurzeit vorherrscht, mit kräftigen Kursabschlägen und Kurseinbrüchen nach vermeintlichen und wirklichen Enttäuschungen bei den Quartalszahlen und Angst vor Disruption durch KI, bestimmt Angst das Geschehen, nicht Rationalität. Viele Aktien erleiden heftige Kurseinbrüche, auch wenn die Börsen insgesamt nahe ihrer Allzeithochs notieren,  und wir nehmen über einen längeren Zeitraum auftretende Kursverluste irgendwann beinahe fast schon als körperliche Schmerzen war - gerade auch weil das so viele Jahre Erfolg bringende Mantra "buy the dip" nicht mehr zu funktionieren scheint in diesem Umfeld.

Allerdings tun sich immer dann große Chancen auf, wenn die breite Masse genug von Aktien hat - denn die haben dann schon verkauft, so dass Schnäppchen lauern. Doch die Aussicht, sofort nach dem Kauf Kursgewinne verzeichnen zu können, ist in diesem Umfeld weiterhin gering; stattdessen ist Geduld gefragt. Und natürlich die Auswahl der richtigen Aktien: moderat bewertete Qualitätsunternehmen mit breiten ökonomischen Burggraben und Preissetzungsmacht, die von ehrlichen und fähigen Managern geführt werden. Hier lohnt es sich immer an Bord zu sein und der Einstieg zahlt sich zu beinahe jedem Kurs aus. Idealerweise in depressiven Marktphasen, bevor der Aktienkurs wieder zu steigen beginnt...

••• Überarbeite Fassung eines Artikels aus April 2024

Mittwoch, 11. Februar 2026

[Kissigs Börsentheater] Brian Feroldi erklärt, dass Qualitätsunternehmen in Bullen- und Bärenmärkten ihre Stärken ausspielen können. Und wie...

Die Börsenkurse schwanken und die Anleger suchen nach Erklärungen für die Aufs und Abs. Dabei gibt es meistens keine fundierte Erklärung, da die Kurse zum Großteil durch Psychologie gemacht werden und je mehr Algorithmen am Handel beteiligt sind, desto stärker werden beginnende Trends aufgegriffen und beschleunigt. 

Wer sich von solchen Schwankungen nicht zu falschen Entscheidungen treiben lässt, fährt besser. Aber das ist natürlich gar nicht so einfach, denn insbesondere bei Kurseinbrüchen, fühlt es sich einfach falsch an, investiert zu sein. Aber das ist es nicht...

Montag, 22. Dezember 2025

[Kissigs Börsentheater] Buffett rät Anlegern, sich einfach nur auf die langfristigen Gewinnaussichten der Unternehmen zu konzentrieren

Anleger starren viel zu sehr auf die Kurse und lassen sich vom eigentlich unwichtigsten Faktor blenden. Denn sie setzen irrtümlich den Kurs mit dem Wert des Unternehmens gleich. In gewisser Weise ist das nachvollziehbar, denn der Kurs ist leicht zu finden und erfordert keinen Aufwand, um damit zu arbeiten. Doch genau hier liegt das Problem!

Der Kurs sagt nämlich nichts über das Unternehmen aus. Rein gar nichts. Und trotzdem versuchen Generationen von Anlegern, in ihn etwas Gehaltvolles hinein zu interpretieren – weil es ja so einfach wäre. Und scheitern damit.

Zoom out! Hör auf, ständig auf die Kurszuckungen zu starren und dich an den neusten Schlagzeilen festzubeißen. Warte nicht immer auf die nächsten Quartalszahlen, als würden sie über Leben und Tod (deines Investments) entscheiden. Auf lange Sicht machen kurzfristige Kursbewegungen keinen Unterschied und wenn du dir einen Chart ansiehst, dann siehst du viele Aufs- und Abs – ohne dass du diesen ein Ereignis zuordnen kannst. Außer bei den ganz dicken Bewegungen, aber die sind dann wohl eher allgemeiner Natur, wie ein Börsencrash, und haben weniger mit dem einzelnen Unternehmen zu tun. Also lehn dich zurück und entspann dich. Betrachte die Dinge mit etwas Abstand und mehr Gelassenheit. Konzentriere dich auf das Wesentliche.
"Um als Investor Erfolg zu haben, man muss einfach nur davon überzeugt sein, dass ein bestimmtes Unternehmen oder eine Gruppe von Unternehmen in fünf, zehn oder zwanzig Jahren mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr Geld verdienen wird, als heute. Und diese Entscheidung ist nicht schwer zu fällen."
(Warren Buffett)
Es geht um den Wert einer Aktie und um den zu ermitteln, muss man das Unternehmen analysieren. Das ist aufwändig und nicht einfach. Doch Buffett weist den leichteren Weg: gesunden Menschenverstand. Man sucht Unternehmen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit künftig mehr Geld verdienen werden als heute. Denn deren Aktien werden sich wahrscheinlich ebenfalls prächtig entwickeln. So einfach kann Investieren sein...

Sonntag, 14. Dezember 2025

[Kissigs Börsentheater] Intelligent Investieren bedeutet, mehr an Wert zu bekommen, als wir dafür bezahlen, lehrt uns Charlie Munger

Börsenlegende Charlie Munger erinnert uns daran, dass die sorgfältige Aktienauswahl der Schlüssel zum langfristigen Anlageerfolg ist: "Jedes intelligente Investieren ist das Investieren in Werte - mehr bekommen als das, wofür Du bezahlst. Investieren ist, wenn Du einige großartige Unternehmen findest und dann auf Deinem Hintern sitzt." Also nicht irgendeine Aktie kaufen und hoffen, dass ihr Kurs steigt, sondern nur dann zugreifen, wenn die Aussichten besonders gut und die Bewertung besonders attraktiv ist.

Aktien sind Beteiligungen an Unternehmen und daher muss man sich mit den Unternehmen beschäftigen - bevor man sie kauft. "Preis ist, was man bezahlt, Wert ist, was man bekommt", ergänzt Warren Buffett, Charlie Mungers jahrzehntelanger Partner bei Berkshire Hathaway. Die beiden Starinvestoren sehen sich nicht als "Stock-Picker", sondern als "Business-Picker". Ihre Zauberformal ist ein absolutes Erfolgsmodell und sich machen kein Geheimnis daraus: jeder kann es ganz einfach kopieren. Man darf nur nicht der Versuchung erliegen, unbedingt schnell reich werden zu wollen, denn damit macht man seine Chancen für einen nachhaltigen Börsenerfolg auf jeden Fall zunichte...

••• Überarbeite Fassung eines Artikels aus März 2023

Mittwoch, 26. November 2025

Leserfrage: "Der Kurs von Costco fällt weiter. Was verschlechtert das Sentiment und wo siehst du die Bodenbildung?"

Ich bekam gerade eine Leserfrage zu Costco Wholesale, einem meiner liebsten und erfolgreichsten Investments. Gundula sorgt sich, weil der Kurs von Costco fällt und sie wollte von mir wissen, was auf die Stimmung drückt und wo eine Bodenbildung zu erwarten ist. Gute Fragen.

Ich hab zwar keine Christallkugel, die mir die Zukunft zeigt, aber das bedeutet nicht, dass ich mir keine Gedanken darüber machen würde, wohin die weitere Reise bei Costco geht...

Donnerstag, 6. November 2025

Börsenweisheit des Tages | 06.11.2025

"Folge nicht der breiten Masse. Konzentriere dich auf tatsächliche Unternehmenswerte."
(Sir John Templeton)

Montag, 27. Oktober 2025

Charlie Munger rät zu Buy & Hold: "Du machst kein Geld, wenn du Aktien kaufst. Du machst kein Geld, wenn du Aktien verkaufst. Du verdienst Geld, wenn du abwartest."

Charles Thomas Munger ist der kongeniale Geschäftspartner von Warren Buffett und beide setzen bei ihren Investments seit jeher auf Buy & Hold. Diese Anlagestrategie zielt darauf ab, Wertpapiere langfristig zu halten, womit das Risiko durch die Schwankungen an den Märkten gesenkt und die Erfolgsaussichten auf außerordentliche Renditen steigen.

Historische Daten belegen für für den S&P 500 zwischen 1926 und 2010 eine durchschnittliche jährliche Aktienrendite von 9,7 Prozent, während Staatsanleihen nur 5,6 Prozent p.a. brachten. Dabei unterliegen die Kurse in einzelnen Jahren durchaus heftigen Schwankungen, die auch schon mal 50 Prozent und mehr ausmachen können. Auch in diesen Phasen kann und sollte man nicht panisch verkaufen und versuchen, den Markt zu timen. Mit Geduld und Ruhe hat man in den letzten 100 Jahren jedenfalls nichts falsch gemacht am Aktienmarkt. Denn die durchschnittliche Überrendite von 4 Prozent pro Jahr erzielte man durch Nichtstun...

Freitag, 17. Oktober 2025

Börsenweisheit des Tages | 17.10.2025

"Begrenze deine Investments auf eine kleine Anzahl von guten Unternehmen, die zu Schnäppchenpreisen erhältlich sind."
(Joel Greenblatt)

Sonntag, 5. Oktober 2025

[Im Fokus] The Coca-Cola Company: Warren Buffett liebt diesen Dividendenking - und seine Kultbrause. (Nicht nur) eine Frage des Geschmacks?!

Quelle: Coca-Cola
In diesem Kurzportrait geht es um The Coca-Cola Company, eine der wertvollsten Marken der Welt. Das Unternehmen wurde bereits 1892 gegründet und ist heute das weltweit größte Unternehmen für alkoholfreie Getränke. Es besitzt oder lizenziert mehr als 500 alkoholfreie sowohl kohlensäurehaltige als auch stille Getränke. Das Unternehmen vertreibt seine Produkte in mehr als 200 Ländern auf der ganzen Welt und hat 20 Marken, die jeweils einen Jahresumsatz von 1 Mrd. USD oder mehr erzielen. Täglich werden mehr als 2 Mrd. Getränke des Konzerns konsumiert, die 2024 einen Jahresumsatz von knapp 47 Mrd. USD erwirtschafteten.

Das Portfolio an kohlensäurehaltigen Getränken umfasst das Flaggschiff Coca-Cola sowie weitere Limonadenmarken wie Sprite, Fanta oder Mezzo Mix. Das Portfolio an stillen Getränken umfasst Wasser (Apollinaris, Vio), Säfte (Lift, Powerade) und trinkfertige Tees (Dasani, Minute Maid, Honest Tea).

Größter Aktionär ist Starinvestor Warren Buffett, den eine ganz besondere Geschichte mit dem Unternehmen verbindet. Und noch mehr...

Dienstag, 30. September 2025

Buy & Hold: Geh den Weg des Warren Buffett und investiere erfolgreich(er)

Warren Buffett liebt und lebt das Prinzip des Buy & Hold, des Kaufens und Behaltens. Seine bevorzugte Anlagedauer sei für immer, hat er öffentlich verkündet. Und wenn man sich die größten Positionen in dem Portfolio seiner Investmentholding Berkshire Hathaway ansieht, so sind sie teilweise seit Jahren und Jahrzehnten unverändert: American Express, Coca Cola, Moody's. Und auch seine im lukrativen Duracell-Deal eingetauschten Procter & Gamble-Aktien hielt er weit mehr als zehn Jahre - sie resultierten aus seinem Einstieg bei Gillette, die dann später von P&G übernommen wurden.

Seine Einstellung zum langfristigen Investieren legt Buffett auch immer wieder in seinen Jahresberichten dar, die er den Berkshire-Aktionären und Anlegern weltweit zur Verfügung stellt. Zwei besonders bemerkenswerte Passagen aus Jahresberichten von Mitte der 1990er Jahre möchte ich heute aufgreifen und in Erinnerung rufen.

Sonntag, 21. September 2025

Börsenlegende Philip A. Fisher: Erfolgreicher Growth-Investor, Buffett-Inspirator und Wegbereiter des Quality Investings

Philip Arthur Fisher (* 8. September 1907; † 11. März 2004) war ein US-amerikanischer Wertpapieranalyst und Vermögensverwalter. Er litt unter dem Asberger-Syndrom.

Fisher schrieb drei Bücher über das Investieren, von denen "Common Stocks and Uncommon Profits" das wichtigste ist (auf Deutsch: "Die Profi-Investment-Strategie"). Fisher setzt sich darin mit den beiden Werken Benjamin Grahams, des "Dekan der Wall Street", auseinander und vertrat die Auffassung, dass der günstige Preis eines Wertpapiers nicht entscheidend sei, wenn ein wirklich hervorragendes Unternehmen mit nachgewiesener Profitabilität und ausgezeichneten Wachstumsaussichten dahinter stünde. Die nachhaltige Entwicklung eines Unternehmens, um sich vor der Konkurrenz zu schützen und ihr voraus zu sein, sowie ein integres Management waren für Fisher die entscheidenden Merkmale. Und noch einige weitere...