Beim Windparkentwickler PNE gab es gestern nachbörslich eine Überraschung: das Unternehmen bestätigte Marktgerüchte, wonach ein Infrastruktur-Fonds der US-Investmentbank Morgan Stanley, der Morgan Stanley Infrastructure Partners, Interesse an einer Übernahme von PNE habe. Man sei in Gesprächen und MSIP habe ein unverbindliches Angebot abgegeben über €3,50 bis €3,80 je PNE-Aktie, was PNE mit €268 bis €290 Mio. bewerten würde.
Noch ist nichts in trockenen Tüchern; vielmehr stünden Ausgang und Zeitplan der Gespräche stehen noch nicht fest, da unter anderem noch eine eingehende Unternehmensprüfung ausstehe. Daher sei es noch völlig offen, ob es tatsächlich zu einer Übernahme kommen werde. Hm, wirklich...?
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Dienstag, 27. August 2019
Samstag, 7. April 2018
Deshalb habe ich bei Aves One und Prospect Capital die Reißleine gezogen...
Die Börsen korrigieren seit einigen Wochen und bei einigen Unternehmen hat sich zusätzlich das Chance-Risiko-Verhältnis verschlechtert, so dass ich die Werte von meiner Empfehlungsliste gestrichen habe. Risiken zu reduzieren dient dem Kapitalerhalt, dient auf lange Sicht der Verbesserung der durchschnittlich erzielten Rendite. Die Risiken im Geschäftsmodell haben sich jüngst bei Aves One und Prospect Capital erhöht, während die Chancen gleich geblieben sind oder sich gar verschlechtert haben.
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Montag, 29. Januar 2018
Investor-Update: Deutsche Rohstoff, DIC Asset, Ernst Russ, MPC Capital, TTL Information Technology, TLG Immobilien, VTG, WCM
In meinen Investor-Updates notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Beobachtungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.
Verschnaufen ist angesagt...
Kursrallye zum Jahresende, Kursrallye zum Jahresanfang, da müssen die Börsen auch mal zwischendurch Luftholen. Und genau das erleben wir aktuell. Der Dollar hat neue Mehrjahreshochs markiert, die amerikanischen Börsen streben Richtung Rekordhochs und auch der DAX erreichte im Wochenverlauf neue Höchstmarken. Bewegung könnte nun aber in die Märkte kommen, da in den USA wieder die Earnings-Season ansteht und reihenweise Unternehmenszahlen zum vierten Quartal und ggf. zum Gesamtjahr 2017 präsentiert werden. Und dabei wird es die eine oder andere Überraschung gebe, auch gerade wegen der US-Steuerreform. Vor allem richtet sich der Blick hierbei auf die großen Tech-Werte, denn diese haben die Hausse zuletzt massiv befeuert und daran dürfte sich absehbar auch nichts ändern: Straucheln die Tech-Riesen, strauchelt die Börse. Und umgekehrt. Doch gerade auch in Zeiten dieser trendfolgenden Tech-Werte-Börse finden sich bei den kleinen und hässlichen Mid- und Smallcaps vernachlässigte und unentdeckte Perlen, die einen Überrendite versprechen. Wenn man die nötige Geduld mitbringt, auf ihre Entdeckung durch die breite Masse zu warten...
Verschnaufen ist angesagt...
Kursrallye zum Jahresende, Kursrallye zum Jahresanfang, da müssen die Börsen auch mal zwischendurch Luftholen. Und genau das erleben wir aktuell. Der Dollar hat neue Mehrjahreshochs markiert, die amerikanischen Börsen streben Richtung Rekordhochs und auch der DAX erreichte im Wochenverlauf neue Höchstmarken. Bewegung könnte nun aber in die Märkte kommen, da in den USA wieder die Earnings-Season ansteht und reihenweise Unternehmenszahlen zum vierten Quartal und ggf. zum Gesamtjahr 2017 präsentiert werden. Und dabei wird es die eine oder andere Überraschung gebe, auch gerade wegen der US-Steuerreform. Vor allem richtet sich der Blick hierbei auf die großen Tech-Werte, denn diese haben die Hausse zuletzt massiv befeuert und daran dürfte sich absehbar auch nichts ändern: Straucheln die Tech-Riesen, strauchelt die Börse. Und umgekehrt. Doch gerade auch in Zeiten dieser trendfolgenden Tech-Werte-Börse finden sich bei den kleinen und hässlichen Mid- und Smallcaps vernachlässigte und unentdeckte Perlen, die einen Überrendite versprechen. Wenn man die nötige Geduld mitbringt, auf ihre Entdeckung durch die breite Masse zu warten...
Freitag, 26. Januar 2018
VTG: Kurs vor den Entgleisung...
Der Schienenlogistik-Konzern VTG hat Anleger in den letzten Jahren mit tollen Kurszuwächsen verwöhnt und sich bereits der Marke von 50 Euro angenähert. Doch jetzt gab es eine Vollbremsung und der Zug droht zu entgleisen - der Kurs ist innerhalb weniger Tage bis auf 40 Euro abgestürzt. Und die gestern Abend seitens des VTG-Vorstands herausgegebene Ad-hoc-Meldung bietet dafür nun eine Erklärung und bestätigt Gerüchte, die seit einigen Tagen am Markt kursieren. Doch das Vorgehen des Vorstands wirft einige Fragen auf und erschüttert das Vertrauen in das Management erheblich. Und es sollte nicht verwundern, wenn sich die BaFin dieser Sache annehmen würde...
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Donnerstag, 16. November 2017
Zahlen & Mehr: Cisco Systems, MPC Capital, Ringmetall, VTG
In der Rubrik "Zahlen & Mehr" gehe ich kurz auf aktuelle Unternehmensmeldungen ein und bewerte diese im Hinblick auf meinen Investmentcase.
▸ Cisco Systems
Der Netzwerkgigant scheint die Trendwende zu schaffen. Nach einer Serie von Quartalen mit zurückgehenden Umsatzerlösen musste Cisco für das abgelaufene Quartal zwar noch einmal ein Minus von 1,7% verkünden, aber gleichzeitig hob das Unternehmen die Guidance für das aktuelle zweite Geschäftsquartal an. Demnach sollen die Umsätze zwischen 1% und 3% zulegen. An den Gewinnen war sowieso wenig(er) auszusetzen gewesen, denn die hatte Cisco trotz sinkender Umsätze um 3% auf 2,4 Mrd. Dollar steigern können.
Meine Einschätzung
Cisco Systems befindet sich mitten im Wandel weg von seinem Hardware-Kerngeschäft Router und Switches hin zu Softwarelösungen, cloudbasierten Anwendungen und Cybersecurity. Bisher hatten die neuen Geschäftsfelder die Umsatzrückgänge im Stammgeschäft nicht kompensieren können, doch nun scheint sich der Trend umzukehren und der Strategieschwenk auszuzahlen. Dabei setzt Cisco neben der bewährten Strategie der gezielten Zukäufe auch zunehmend auf Kooperationen, wie zuletzt mit dem Suchmaschinengiganten Google (Alphabet).
Cisco Systems sollte seine Erholung weiter fortsetzen und zunehmend wieder stärkere Umsatz- und Ergebniszahlen vorlegen können. Sollte die Steuerreform in den USA tatsächlich kommen und es eine Art Amnestie für im Ausland liegende Cashbestände geben, wird es für Cisco hier einen indirekten Geldregen geben in Form gesparter Steuern.
▸ Cisco Systems
Der Netzwerkgigant scheint die Trendwende zu schaffen. Nach einer Serie von Quartalen mit zurückgehenden Umsatzerlösen musste Cisco für das abgelaufene Quartal zwar noch einmal ein Minus von 1,7% verkünden, aber gleichzeitig hob das Unternehmen die Guidance für das aktuelle zweite Geschäftsquartal an. Demnach sollen die Umsätze zwischen 1% und 3% zulegen. An den Gewinnen war sowieso wenig(er) auszusetzen gewesen, denn die hatte Cisco trotz sinkender Umsätze um 3% auf 2,4 Mrd. Dollar steigern können.
Meine Einschätzung
Cisco Systems befindet sich mitten im Wandel weg von seinem Hardware-Kerngeschäft Router und Switches hin zu Softwarelösungen, cloudbasierten Anwendungen und Cybersecurity. Bisher hatten die neuen Geschäftsfelder die Umsatzrückgänge im Stammgeschäft nicht kompensieren können, doch nun scheint sich der Trend umzukehren und der Strategieschwenk auszuzahlen. Dabei setzt Cisco neben der bewährten Strategie der gezielten Zukäufe auch zunehmend auf Kooperationen, wie zuletzt mit dem Suchmaschinengiganten Google (Alphabet).
Cisco Systems sollte seine Erholung weiter fortsetzen und zunehmend wieder stärkere Umsatz- und Ergebniszahlen vorlegen können. Sollte die Steuerreform in den USA tatsächlich kommen und es eine Art Amnestie für im Ausland liegende Cashbestände geben, wird es für Cisco hier einen indirekten Geldregen geben in Form gesparter Steuern.
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Freitag, 18. August 2017
Bei VTG läuft es (zu) gut: Kosten rauf, Gewinne auch. Aber erst später...
Den Schienenlogistik-Konzern VTG hatte ich Ihnen kürzlich erst wieder ans Herz gelegt und eigentlich läuft für die Hamburger alles wie am Schnürchen. Nun ja, es läuft eben zu gut und daher gab das Unternehmen heute die Anpassung seiner Jahresprognosen bekannt. Und diese Meldung scheint auf den ersten Blick eher zu verwirren, denn man könnte sie als Gewinnwarnung auslegen - und zwar in beider Richtungen.
Und genau das ist auch das Problem, denn aus der bisherigen Formulierung eines konkreten Gewinnziels wurde nun eine Bandbreitenprognose. Und ob sich das Ergebnis eher am unteren oder am oberen Ende einfinden wird, hängt davon ab. Und das gleich von mehreren Faktoren.
Und genau das ist auch das Problem, denn aus der bisherigen Formulierung eines konkreten Gewinnziels wurde nun eine Bandbreitenprognose. Und ob sich das Ergebnis eher am unteren oder am oberen Ende einfinden wird, hängt davon ab. Und das gleich von mehreren Faktoren.
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Mittwoch, 9. August 2017
VTG bleibt mit Schienenlogistik verlässlich auf Kurs
Der Schienenlogistik-Konzern VTG erfreut sich großer Unbekanntheit, was vor allem darauf zurückzuführen ist, dass man mit seinen Produkten und Dienstleistungen als Otto Normalverbraucher kaum direkt in Berührung kommt. Die Kunden von VTG sind überwiegend große Unternehmen aus den Bereichen Erdöl, Erdgas, Chemie, Nahrungsmittel und Handel. Für diese transportiert VTG Waren durch ganz Europa und das auf der Schiene.
Der Schienenverkehr bietet enorme Kostenvorteile gegenüber seinem Hauptkonkurrenten, dem Lkw auf der Straße, den stetig strengere Vorschriften, wie kürzere Fahr- und längere Standzeiten und Mautkosten gängeln. Zusätzlich kann der Schienengüterverkehr mit seinem großzügigen Platzangebot punkten und vergleichsweise wenig Staus – sofern nicht gerade bei der Bahn gestreikt wird. Andererseits ist der Gütertransport ein Massengeschäft mit dem eher geringe Margen zu verdienen sind. Hier verdient man nur über Menge und Auslastungsgrad.
Und auch von anderer Seite könnte der Schienenverkehr zusätzlichen Rückenwind bekommen, denn es wird angestrebt, die Trassenpreise für den Schienengüterverkehr, die sog. Schienenmaut, deutlich zu senken, was die Güterbahnen in Höhe von 330 bis 350 Millionen Euro pro Jahr entlasten könnte. Damit würde der Schienenverkehr gegenüber dem Lkw weiter an Attraktivität gewinnen und sich damit auch die Nachfrage nach VTG-Waggons weiter erhöhen.
Dabei unterhält die im SDAX beheimatete VTG kein eigenes Schienennetz, wie die Deutsche Bahn oder die amerikanische Union Pacific, sondern sie lebt von der Vermietung von Waggons. Neben Tank-Containern, die auch abseits der Schiene eingesetzt werden können, vermietet man Kessel- und Flachwagen sowie Waggons für Großraumgüter und man stellt diese auch selbst her. Darüber hinaus ist man in der Schienenlogistik tätig und organisiert den Transport von Mineralöl und Chemieprodukten. VTGs Kernmarkt liegt in der DACH-Region, also Deutschland, Österreich und der Schweiz, man ist aber auch in ganz Europa, den USA und Russland aktiv.
Der Schienenverkehr bietet enorme Kostenvorteile gegenüber seinem Hauptkonkurrenten, dem Lkw auf der Straße, den stetig strengere Vorschriften, wie kürzere Fahr- und längere Standzeiten und Mautkosten gängeln. Zusätzlich kann der Schienengüterverkehr mit seinem großzügigen Platzangebot punkten und vergleichsweise wenig Staus – sofern nicht gerade bei der Bahn gestreikt wird. Andererseits ist der Gütertransport ein Massengeschäft mit dem eher geringe Margen zu verdienen sind. Hier verdient man nur über Menge und Auslastungsgrad.
Und auch von anderer Seite könnte der Schienenverkehr zusätzlichen Rückenwind bekommen, denn es wird angestrebt, die Trassenpreise für den Schienengüterverkehr, die sog. Schienenmaut, deutlich zu senken, was die Güterbahnen in Höhe von 330 bis 350 Millionen Euro pro Jahr entlasten könnte. Damit würde der Schienenverkehr gegenüber dem Lkw weiter an Attraktivität gewinnen und sich damit auch die Nachfrage nach VTG-Waggons weiter erhöhen.
Dabei unterhält die im SDAX beheimatete VTG kein eigenes Schienennetz, wie die Deutsche Bahn oder die amerikanische Union Pacific, sondern sie lebt von der Vermietung von Waggons. Neben Tank-Containern, die auch abseits der Schiene eingesetzt werden können, vermietet man Kessel- und Flachwagen sowie Waggons für Großraumgüter und man stellt diese auch selbst her. Darüber hinaus ist man in der Schienenlogistik tätig und organisiert den Transport von Mineralöl und Chemieprodukten. VTGs Kernmarkt liegt in der DACH-Region, also Deutschland, Österreich und der Schweiz, man ist aber auch in ganz Europa, den USA und Russland aktiv.
Donnerstag, 25. Mai 2017
Bei Aves One b(r)aut sich ganz schön was zusammen...
Der Warenhandel boomt, denn auch wenn immer mehr Handel über das Internet abgewickelt wird und Amazon und Zalando den Einzelhandelsriesen das Wasser abgraben, bleibt doch unverändert, dass die Waren irgendwoher kommen müssen. Und den größten Anteil am weltweiten Warentransport hat die Schifffahrt und diese Branche hat sich seit der Finanzkrise 2009 bisher noch nicht wieder erholt und ist von Überkapazitäten, sinkenden Frachtraten und Fusionen und Pleiten geprägt. Also insgesamt kein Szenario, in dem man investiert sein möchte. Und doch bieten sich hier auch Chancen...
Chancen, die nicht ganz offensichtlich "nur" auf einen Turnaround des stationären Einzelhandels und/oder der Schifffahrtsbranche setzen, sondern auf Bereiche, die von der Krise kaum tangiert sind und auch künftig große Wachstumschancen versprechen: Container.
Der heutige globale Warenumschlag kann nur funktionieren, wenn immer mehr Geld für IT-unterstützte automatisierte Lager- und Containerterminalsysteme ausgegeben wird - und eben für Container. Also überwiegend Standardcontainer. Denn die Logistikketten vom LKW über die Bahn, über die Terminals, die Schiffe bis hin zum Paketdienst/Logistiker basieren auf Standardisierung, die das ständige Umladen der Waren vermeiden und stattdessen auf das Umladen von Standardcontainern setzen. Nur so kann kosteneffizient globale Logistik gewährleistet werden.
Wenn nun die Container auf ihrer Reise aus China bis in den Hamburger Hafen und zum Laden von Edeka oder Lidl durch so viele Hände gehen, dann stellt sich die Frage, wem die Container gehören (müssen). Einem Logistikanbieter wie DHL? Der Reederei wie Hapag-Lloyd oder Maersk? Der Bahn? Lidl? Diese Unternehmen benötigen eine Menge Geld, um ihre Schiffsflotten zu erneuern, ihre Logistikzentren auszubauen, ihre Warenhäuser in immer neue Regionen der Welt vorstoßen zu lassen. Die relativ kapitalintensive Vorhaltung von Containern ist für sie daher keine attraktive Option. Für andere schon...
Chancen, die nicht ganz offensichtlich "nur" auf einen Turnaround des stationären Einzelhandels und/oder der Schifffahrtsbranche setzen, sondern auf Bereiche, die von der Krise kaum tangiert sind und auch künftig große Wachstumschancen versprechen: Container.
Der heutige globale Warenumschlag kann nur funktionieren, wenn immer mehr Geld für IT-unterstützte automatisierte Lager- und Containerterminalsysteme ausgegeben wird - und eben für Container. Also überwiegend Standardcontainer. Denn die Logistikketten vom LKW über die Bahn, über die Terminals, die Schiffe bis hin zum Paketdienst/Logistiker basieren auf Standardisierung, die das ständige Umladen der Waren vermeiden und stattdessen auf das Umladen von Standardcontainern setzen. Nur so kann kosteneffizient globale Logistik gewährleistet werden.
Wenn nun die Container auf ihrer Reise aus China bis in den Hamburger Hafen und zum Laden von Edeka oder Lidl durch so viele Hände gehen, dann stellt sich die Frage, wem die Container gehören (müssen). Einem Logistikanbieter wie DHL? Der Reederei wie Hapag-Lloyd oder Maersk? Der Bahn? Lidl? Diese Unternehmen benötigen eine Menge Geld, um ihre Schiffsflotten zu erneuern, ihre Logistikzentren auszubauen, ihre Warenhäuser in immer neue Regionen der Welt vorstoßen zu lassen. Die relativ kapitalintensive Vorhaltung von Containern ist für sie daher keine attraktive Option. Für andere schon...
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Mittwoch, 8. März 2017
VTG läuft wie auf Schienen
Wenn man bei uns an Schienen und Bahnverkehr denkt, dann zumeist an die Deutsche Bahn, an Verspätungen, Ausfälle, unfreundliches Personal und Gesprächsabbrüche beim Telefonieren. Und natürlich an immer wiederkehrende Meldungen über Bilanzverluste. Dass es auch anders geht, zeigen regionale Anbieter im Personenverkehr, aber auch ein Unternehmen, das die Schiene ausschließlich für den Transport von Gütern nutzt.
Die im SDAX beheimatete VTG unterhält kein eigenes Schienennetz, wie die Deutsche Bahn oder Union Pacific (UNP), sondern lebt von der Vermietung von Waggons. Neben Tankcontainern, die auch abseits der Schiene eingesetzt werden können, vermietet man Kessel- und Flachwagen sowie Waggons für Großraumgüter und man stellt diese auch selbst her. Darüber hinaus ist man in der Schienenlogistik tätig und organisiert den Transport von Mineralöl und Chemieprodukten. Der Kernmarkt liegt in der DACH-Region, also Deutschland, Österreich und der Schweiz, man ist aber auch in ganz Europa, Russland und den USA aktiv.
Die Schiene als Transportmittel
Der Schienenverkehr bietet enorme Kostenvorteile gegenüber seinem Hauptkonkurrenten, dem Lkw, den stetig strengere Vorschriften, kürzere Fahr- und längere Standzeiten, sowie Mautkosten gängeln. Zusätzlich kann der Schienengüterverkehr mit seinem großzügigen Platzangebot punkten und vergleichsweise wenig Staus – sofern nicht gerade bei der Bahn gestreikt wird. Andererseits ist der Gütertransport ein Massengeschäft mit dem nur geringe Margen zu verdienen sind. Hier verdient man nur über Menge und Auslastungsgrad.
Übernahme der AEE
Vor einiger Zeit übernahm VTG den etwas kleineren Schweizer Mitbewerber Ahaus Alstätter Eisenbahn Holding (AEE). Damit brach für VTG ein neues Zeitalter an. Der eigene Waggonbestand konnte so um knapp 30.000 auf 80.000 Stück aufgestockt werden und man ist nun in der Lage, ein breiteres Angebotsspektrum zu bieten, insbesondere in der Container-Logistik. Allerdings hat das Ganze auch seinen Preis, denn AEE gab es nicht geschenkt. Für den Zukauf nahm VTG eine Menge Fremdkapital in die Bücher und das kostet Geld, genauer gesagt Zinsen. Und auch der Fuhrpark selbst muss instand gehalten werden. Mit durchschnittlich 20 Jahren sind Waggons jedoch wesentlich langlebiger als Lkws.
Die im SDAX beheimatete VTG unterhält kein eigenes Schienennetz, wie die Deutsche Bahn oder Union Pacific (UNP), sondern lebt von der Vermietung von Waggons. Neben Tankcontainern, die auch abseits der Schiene eingesetzt werden können, vermietet man Kessel- und Flachwagen sowie Waggons für Großraumgüter und man stellt diese auch selbst her. Darüber hinaus ist man in der Schienenlogistik tätig und organisiert den Transport von Mineralöl und Chemieprodukten. Der Kernmarkt liegt in der DACH-Region, also Deutschland, Österreich und der Schweiz, man ist aber auch in ganz Europa, Russland und den USA aktiv.
Die Schiene als Transportmittel
Der Schienenverkehr bietet enorme Kostenvorteile gegenüber seinem Hauptkonkurrenten, dem Lkw, den stetig strengere Vorschriften, kürzere Fahr- und längere Standzeiten, sowie Mautkosten gängeln. Zusätzlich kann der Schienengüterverkehr mit seinem großzügigen Platzangebot punkten und vergleichsweise wenig Staus – sofern nicht gerade bei der Bahn gestreikt wird. Andererseits ist der Gütertransport ein Massengeschäft mit dem nur geringe Margen zu verdienen sind. Hier verdient man nur über Menge und Auslastungsgrad.
Übernahme der AEE
Vor einiger Zeit übernahm VTG den etwas kleineren Schweizer Mitbewerber Ahaus Alstätter Eisenbahn Holding (AEE). Damit brach für VTG ein neues Zeitalter an. Der eigene Waggonbestand konnte so um knapp 30.000 auf 80.000 Stück aufgestockt werden und man ist nun in der Lage, ein breiteres Angebotsspektrum zu bieten, insbesondere in der Container-Logistik. Allerdings hat das Ganze auch seinen Preis, denn AEE gab es nicht geschenkt. Für den Zukauf nahm VTG eine Menge Fremdkapital in die Bücher und das kostet Geld, genauer gesagt Zinsen. Und auch der Fuhrpark selbst muss instand gehalten werden. Mit durchschnittlich 20 Jahren sind Waggons jedoch wesentlich langlebiger als Lkws.
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Dienstag, 23. Februar 2016
VTG punktet mit Top-Zahlen und Dividendensprung
Der Waggonvermieter und Schienenlogistiker VTG hat seine Unternehmenszahlen für das Geschäftsjahr 2015 vorgelegt und konnte die hohen Erwartungen erfüllen. Dank der Übernahme der Ahaus Alstätter Eisenbahn Holding AG (AEE) im letzten Jahr kam man in allen Bereichen im mittleren bis hohen zweistelligen Prozentbereich vorwärts und das Unternehmen selbst spricht zurecht von einem Meilenstein in der Unternehmensgeschichte. Heiko Fischer, Vorstandsvorsitzender der VTG AG, erläutert hierzu: "Wir haben unseren Wagenpark erweitert, unser Geschäft in allen Bereichen erfolgreich ausgebaut und durch vereinfachte Prozesse und Strukturen erste Synergien realisiert. Dazu trägt ganz wesentlich die bereits weit fortgeschrittene Integration der AAE bei. Darüber hinaus ist uns eine umfassende Refinanzierung gelungen, die ein wichtiger Baustein zur Erreichung unserer Profitabilitätsziele ist".
Das Zahlenwerk
Die - noch untestierten - Zahlen zeigen, dass der Umsatz um 25,6% auf €1.027,5 Mio. gestiegen, ist und sich das operative Ergebnis (EBITDA) um 76,2% auf €336,5 Mio. erhöhte.
In der Waggonvermietung mit einem Fuhrpark von 80.000 Waggons erhöhte sich der Umsatz 2015 um 55,5% auf €537,2 Mio. und das EBITDA stieg ebenfalls deutlich um 72,5% auf €335,4 Mio. . Die Auslastung der Flotte lag mit 90,6 Prozent leicht unter dem Vorjahreswert von 91,0%, jedoch über dem Wert des Vorquartals von 89,6%.
Der Geschäftsbereich Schienenlogistik ist 2015 seinen Weg der Neupositionierung erfolgreich weitergegangen. So konnte sich der Umsatz trotz einer weiterhin angespannten Lage in Russland und der Ukraine sowie einem nach wie vor hohen Wettbewerbsdruck um 0,6% auf €324,0 Mio. entwickeln, während das EBITDA deutlich auf €3,4 Mio. stieg, nachdem im Vorjahr noch ein leichter Verlust von € 0,2 Mio. erzielt wurde.
Mit diesem Ergebnis hat der Geschäftsbereich wieder einen positiven Beitrag zum Konzernergebnis geleistet. Zudem wurden zum Jahresende die restlichen 30% am Joint Venture von Kühne + Nagel übernommen. Damit ist die VTG alleiniger Gesellschafter des größten privaten Schienenlogistikunternehmens in Europa, der VTG Rail Logistics, und will die Reorganisation in diesem Bereich weiter zügig fortsetzen.
Der Geschäftsbereich Tankcontainerlogistik verzeichnete im vergangenen Jahr einen deutlichen Aufwärtstrend. Dazu trug, neben einmaligen Erträgen, der steigende US-Dollar-Kurs ebenso bei wie die Zunahme von Überseeverkehren. Demzufolge stieg der Umsatz um 10,2% auf €166,3 Mio. und das EBITDA verbesserte sich um 6,5% auf €13,6 Mio.
Ausblick und Perspektive
VTG hat sich unter dem Schlagwort "VTG 4.0" ein umfassendes Verbesserungs- und Effizienzkonzept auferlegt und will in den nächsten Jahren in den Bereichen Themen Innovationen, Digitalisierung, Vereinfachung von Prozessen und Strukturen sowie mit weiterem selektiven Wachstum seine Marktposition weiter stärken sowie die erheblichen Synergien, die im Zusammenschluss mit der AEE schlummern, vollständig heben. Dank des Niedrigzinsumfelds und einer verbesserte Bonität konnte die Konzern-Refinanzierung 2015 zu deutlich besseren Konditionen abgeschlossen werden, so dass der durchschnittliche Zinssatz und damit der Zinsaufwand des Konzerns sinkt. Das führt in den kommenden Jahren zu einer spürbaren Entlastung im Finanzergebnis und trägt zur Profitabilitätssteigerung bei. Insgesamt strebt der Vorstand eine Erhöhung des Ergebnisses pro Aktie (EPS) auf €2,50 bis 2018 an.
Dividendenanhebung um 11%
Aufgrund der Top-Zahlen schlägt der Vorstand der Hauptversammlung vor, die Dividende für das Jahr 2015 auf €0,50 je Aktie anzuheben. Dies ist ein Anstieg ggü. der Vorjahresausschüttung um 11% und bringt die Dividendenrendite auf knappe 2%.
Solide Eigentümerstruktur
Die Eigentumsverhältnisse bei VTG sind seit der AEE-Übernahme klar geregelt: größter Eigner ist die französische Compagnie Européenne des Wagons mit 43,84%, es folgt der ehemalige AAE-Eigentümer Andreas Goehr mit 25,62% und weitere institutionelle Investoren mit kleineren Anteilen. Der Streubesitz liegt bei 24,49%.
Einschätzung
VTG hat eine herausragende Stellung im europäischen und insbesondere im deutschen Logistikmarkt. Die betriebsinternen Synergien sprechen für eine stetige Verbesserung des EPS, die hohe Auslastung der Waggons ist zumeist über mehrjährige Verträge abgesichert und während die gesunkenen Öl- und Benzinpreise einerseits die Konkurrenz des Straßen-Güterverkehrs stärkt, senken sie auch bei VTG die Kosten erheblich. VTG befindet sich daher meiner Empfehlungsliste und ich hatte die zuletzt schwachen Kurse zum Aufstocken meiner Depotposition genutzt.
Das Zahlenwerk
Die - noch untestierten - Zahlen zeigen, dass der Umsatz um 25,6% auf €1.027,5 Mio. gestiegen, ist und sich das operative Ergebnis (EBITDA) um 76,2% auf €336,5 Mio. erhöhte.
In der Waggonvermietung mit einem Fuhrpark von 80.000 Waggons erhöhte sich der Umsatz 2015 um 55,5% auf €537,2 Mio. und das EBITDA stieg ebenfalls deutlich um 72,5% auf €335,4 Mio. . Die Auslastung der Flotte lag mit 90,6 Prozent leicht unter dem Vorjahreswert von 91,0%, jedoch über dem Wert des Vorquartals von 89,6%.
Der Geschäftsbereich Schienenlogistik ist 2015 seinen Weg der Neupositionierung erfolgreich weitergegangen. So konnte sich der Umsatz trotz einer weiterhin angespannten Lage in Russland und der Ukraine sowie einem nach wie vor hohen Wettbewerbsdruck um 0,6% auf €324,0 Mio. entwickeln, während das EBITDA deutlich auf €3,4 Mio. stieg, nachdem im Vorjahr noch ein leichter Verlust von € 0,2 Mio. erzielt wurde.
Mit diesem Ergebnis hat der Geschäftsbereich wieder einen positiven Beitrag zum Konzernergebnis geleistet. Zudem wurden zum Jahresende die restlichen 30% am Joint Venture von Kühne + Nagel übernommen. Damit ist die VTG alleiniger Gesellschafter des größten privaten Schienenlogistikunternehmens in Europa, der VTG Rail Logistics, und will die Reorganisation in diesem Bereich weiter zügig fortsetzen.
Der Geschäftsbereich Tankcontainerlogistik verzeichnete im vergangenen Jahr einen deutlichen Aufwärtstrend. Dazu trug, neben einmaligen Erträgen, der steigende US-Dollar-Kurs ebenso bei wie die Zunahme von Überseeverkehren. Demzufolge stieg der Umsatz um 10,2% auf €166,3 Mio. und das EBITDA verbesserte sich um 6,5% auf €13,6 Mio.
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| VTG (Quelle: comdirect.de) |
VTG hat sich unter dem Schlagwort "VTG 4.0" ein umfassendes Verbesserungs- und Effizienzkonzept auferlegt und will in den nächsten Jahren in den Bereichen Themen Innovationen, Digitalisierung, Vereinfachung von Prozessen und Strukturen sowie mit weiterem selektiven Wachstum seine Marktposition weiter stärken sowie die erheblichen Synergien, die im Zusammenschluss mit der AEE schlummern, vollständig heben. Dank des Niedrigzinsumfelds und einer verbesserte Bonität konnte die Konzern-Refinanzierung 2015 zu deutlich besseren Konditionen abgeschlossen werden, so dass der durchschnittliche Zinssatz und damit der Zinsaufwand des Konzerns sinkt. Das führt in den kommenden Jahren zu einer spürbaren Entlastung im Finanzergebnis und trägt zur Profitabilitätssteigerung bei. Insgesamt strebt der Vorstand eine Erhöhung des Ergebnisses pro Aktie (EPS) auf €2,50 bis 2018 an.
Dividendenanhebung um 11%
Aufgrund der Top-Zahlen schlägt der Vorstand der Hauptversammlung vor, die Dividende für das Jahr 2015 auf €0,50 je Aktie anzuheben. Dies ist ein Anstieg ggü. der Vorjahresausschüttung um 11% und bringt die Dividendenrendite auf knappe 2%.
Solide Eigentümerstruktur
Die Eigentumsverhältnisse bei VTG sind seit der AEE-Übernahme klar geregelt: größter Eigner ist die französische Compagnie Européenne des Wagons mit 43,84%, es folgt der ehemalige AAE-Eigentümer Andreas Goehr mit 25,62% und weitere institutionelle Investoren mit kleineren Anteilen. Der Streubesitz liegt bei 24,49%.
Einschätzung
VTG hat eine herausragende Stellung im europäischen und insbesondere im deutschen Logistikmarkt. Die betriebsinternen Synergien sprechen für eine stetige Verbesserung des EPS, die hohe Auslastung der Waggons ist zumeist über mehrjährige Verträge abgesichert und während die gesunkenen Öl- und Benzinpreise einerseits die Konkurrenz des Straßen-Güterverkehrs stärkt, senken sie auch bei VTG die Kosten erheblich. VTG befindet sich daher meiner Empfehlungsliste und ich hatte die zuletzt schwachen Kurse zum Aufstocken meiner Depotposition genutzt.
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Dividende,
Empfehlung,
Meldung,
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Zahlenwerk
Dienstag, 16. Februar 2016
Investor-Update: Amazon, Leifheit, VTG
Im Investor-Update notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Empfehlungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.
Trendwende oder Bärenmarkt-Rallye?
Die Talfahrt an den Weltbörsen ging auch im Februar ungebremst weiter, bis sie Ende der Woche jäh zum Stehen kam. Seitdem klettern die Kurse, insbesondere auch in Asien - es bleibt abzuwarten, was die Wall Street macht, denn dort war gestern Feiertag. Der bange Blick wird auf's schwarze Gold gerichtet, aufs Öl. Denn einerseits bringen niedrige Ölpreise Vorteile für die Verbraucher und die Staaten, die Öl importieren müssen, andererseits, kommen die Export-Staaten zunehmend unter Druck und fallen auch als Investoren in den Industriestaaten aus. Darüber hinaus steigt die Sorge, dass die Banken, insbesondere in Europa und den USA, viele Kredite an Öl- und Gasunternehmen herausgegeben haben, die bei niedrigen Ölpreisen vielleicht zu höheren Ausfällen führen. Und die ohnehin ertragsschwachen europäischen Banken wieder schwächen. Mit anderen Worten: die Börsen sind weiterhin sehr schwankungsanfällig und sehr volatil. Das dürfte sich auch in den nächsten Wochen nicht ändern, auch wenn sich die Earnings-Season so langsam ihrem Ende nähert und von dieser Seite her weniger Impulse zu erwarten sind.
Angst lässt spürbar nach
Die Angst unter den Anlegern lässt spürbar nach. Der Fear-and-Greed-Index weist zwar einen weiterhin niedrigen Wert von 32 auf, allerdings beinhaltet dieser bereits die mächtige Kurserholung von gestern, die ihn von 21 um 11 Punkte hochschnellen ließ.
Ich habe in den vergangenen Tagen das Hin und Her des Marktes eher passiv begleitet und nur zwei besondere Chancen zum Aufstocken genutzt. Da es sich bei der Kurserholung auch um eine Bärenmarkt-Rallye handeln könnte, fühle ich mich mit einer erhöhten Cash-Quote momentan wohler.
= Amazon
Ich hatte neulich den starken Kursverfall für den Einstieg bei Amazon genutzt, dem weltgrößten Online-Versandhaus. Obwohl ich dies selbst so bezeichnete, dass es sich um kein Value Investment handelte, gab es reichlich Kritik an meiner Spekulation. Ich bin in mich gegangen und denke, dass ich derartige Positionen hier nicht mehr aufführen werde. Einerseits, weil dieses Blog sich mit Value Investing beschäftigt und andererseits, weil ich die Aktien aus den falschen Gründen gekauft hatte: der Kurs war massiv eingebrochen und ich hielt es für eine gute Gelegenheit aufgrund der besonderen Marktstellung, des schier unüberwindbaren Burggrabens, den Amazon vorzuweisen hat. Und wegen der außergewöhnlichen Chancen, die das Unternehmen bietet. Die Diskussion hier im Blog hat mir wieder vor Augen geführt, dass man als Investor zuerst die Risiken bewerten muss, und erst im Anschluss auf die potenziellen Chancen blicken darf.
+ Leifheit
Heute morgen habe ich meine Bestand an Leifheit-Aktien ausgebaut. Der Kurs war aus heiterem Himmel abgesackt auf knapp €42 und ich konnte nicht widerstehen. Denn Leifheit hatte kürzlich hervorragende Zahlen präsentiert und sich damit wieder einmal selbst übertroffen, so dass der Kurseinbruch für mich stark nach Schnäppchen aussah.
Zwischenzeitlich hat sich der Kurs gedreht und ist deutlich ins Plus gelaufen, steht bei über €45. Ob dies mit der heutigen Stimmrechtsmitteilung zu tun hat, nach de sich ein Value Investment Fonds ("DBAY Advisors Ltd.") mit 3,72% einkauft hat, kann ich nicht einschätzen. Und es ist auch nicht wirklich relevant, denn ich habe die Aktien gekauft, weil ich sie für unterbewertet halte angesichts der hervorragenden unternehmerischen Aussichten, des operativen Fortschritts des Unternehmens bei der Umsetzung seiner Strategie "Leifheit 2020" und auch wegen der hohen Dividendenrendite samt der wahrscheinlichen Dividendensteigerungen in den nächsten Jahren. Dass ein Value Fonds offenbar der selben Ansicht ist, ist jedenfalls mal kein schlechtes Zeichen.
+ VTG
Die Aktien des Waggonvermietungs- und Logistikkonzerns hatte ich Ende Oktober gekauft und das war im Nachhinein kein guter Zeitpunkt für Neuengagements. Der Kurs sackte im Gleichschritt mit der Korrektur der Märkte ab und ich habe bei €23 meine VTG-Position aufgestockt. Die Aussichten des Unternehmens sind weiterhin blendend, denn dank des Zukaufs des Mitbewerbers AEE winken erhebliche Synergieeffekte und die Umfinanzierung der Verbindlichkeiten brachte nicht nur eine Reduzierung der Schulden mit sich, sondern auch eine erhebliche Senkung der Zinssätze. In den kommenden Jahren sind erhebliche Verbesserungen bei Margen und Gewinn zu erwarten, daher bleibt VTG langfristig eines der aussichtsreichsten Unternehmen im deutschen und europäischen Transportmarkt.
.: Cashquote
Meine Cashquote liegt bei 20 Prozent und es stehen für die nächsten Tage die Dividendeneingänge von Blackstone, Main Street Capital und Starbucks an, so dass ich über einige Feuerkraft verfüge, sollten sich weitere interessante Opportunitäten ergeben.
Trendwende oder Bärenmarkt-Rallye?
Die Talfahrt an den Weltbörsen ging auch im Februar ungebremst weiter, bis sie Ende der Woche jäh zum Stehen kam. Seitdem klettern die Kurse, insbesondere auch in Asien - es bleibt abzuwarten, was die Wall Street macht, denn dort war gestern Feiertag. Der bange Blick wird auf's schwarze Gold gerichtet, aufs Öl. Denn einerseits bringen niedrige Ölpreise Vorteile für die Verbraucher und die Staaten, die Öl importieren müssen, andererseits, kommen die Export-Staaten zunehmend unter Druck und fallen auch als Investoren in den Industriestaaten aus. Darüber hinaus steigt die Sorge, dass die Banken, insbesondere in Europa und den USA, viele Kredite an Öl- und Gasunternehmen herausgegeben haben, die bei niedrigen Ölpreisen vielleicht zu höheren Ausfällen führen. Und die ohnehin ertragsschwachen europäischen Banken wieder schwächen. Mit anderen Worten: die Börsen sind weiterhin sehr schwankungsanfällig und sehr volatil. Das dürfte sich auch in den nächsten Wochen nicht ändern, auch wenn sich die Earnings-Season so langsam ihrem Ende nähert und von dieser Seite her weniger Impulse zu erwarten sind.
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| Quelle: CNN Money - Fear and Greed Index |
Die Angst unter den Anlegern lässt spürbar nach. Der Fear-and-Greed-Index weist zwar einen weiterhin niedrigen Wert von 32 auf, allerdings beinhaltet dieser bereits die mächtige Kurserholung von gestern, die ihn von 21 um 11 Punkte hochschnellen ließ.
Ich habe in den vergangenen Tagen das Hin und Her des Marktes eher passiv begleitet und nur zwei besondere Chancen zum Aufstocken genutzt. Da es sich bei der Kurserholung auch um eine Bärenmarkt-Rallye handeln könnte, fühle ich mich mit einer erhöhten Cash-Quote momentan wohler.
= Amazon
Ich hatte neulich den starken Kursverfall für den Einstieg bei Amazon genutzt, dem weltgrößten Online-Versandhaus. Obwohl ich dies selbst so bezeichnete, dass es sich um kein Value Investment handelte, gab es reichlich Kritik an meiner Spekulation. Ich bin in mich gegangen und denke, dass ich derartige Positionen hier nicht mehr aufführen werde. Einerseits, weil dieses Blog sich mit Value Investing beschäftigt und andererseits, weil ich die Aktien aus den falschen Gründen gekauft hatte: der Kurs war massiv eingebrochen und ich hielt es für eine gute Gelegenheit aufgrund der besonderen Marktstellung, des schier unüberwindbaren Burggrabens, den Amazon vorzuweisen hat. Und wegen der außergewöhnlichen Chancen, die das Unternehmen bietet. Die Diskussion hier im Blog hat mir wieder vor Augen geführt, dass man als Investor zuerst die Risiken bewerten muss, und erst im Anschluss auf die potenziellen Chancen blicken darf.
+ Leifheit
Heute morgen habe ich meine Bestand an Leifheit-Aktien ausgebaut. Der Kurs war aus heiterem Himmel abgesackt auf knapp €42 und ich konnte nicht widerstehen. Denn Leifheit hatte kürzlich hervorragende Zahlen präsentiert und sich damit wieder einmal selbst übertroffen, so dass der Kurseinbruch für mich stark nach Schnäppchen aussah.
Zwischenzeitlich hat sich der Kurs gedreht und ist deutlich ins Plus gelaufen, steht bei über €45. Ob dies mit der heutigen Stimmrechtsmitteilung zu tun hat, nach de sich ein Value Investment Fonds ("DBAY Advisors Ltd.") mit 3,72% einkauft hat, kann ich nicht einschätzen. Und es ist auch nicht wirklich relevant, denn ich habe die Aktien gekauft, weil ich sie für unterbewertet halte angesichts der hervorragenden unternehmerischen Aussichten, des operativen Fortschritts des Unternehmens bei der Umsetzung seiner Strategie "Leifheit 2020" und auch wegen der hohen Dividendenrendite samt der wahrscheinlichen Dividendensteigerungen in den nächsten Jahren. Dass ein Value Fonds offenbar der selben Ansicht ist, ist jedenfalls mal kein schlechtes Zeichen.
+ VTG
Die Aktien des Waggonvermietungs- und Logistikkonzerns hatte ich Ende Oktober gekauft und das war im Nachhinein kein guter Zeitpunkt für Neuengagements. Der Kurs sackte im Gleichschritt mit der Korrektur der Märkte ab und ich habe bei €23 meine VTG-Position aufgestockt. Die Aussichten des Unternehmens sind weiterhin blendend, denn dank des Zukaufs des Mitbewerbers AEE winken erhebliche Synergieeffekte und die Umfinanzierung der Verbindlichkeiten brachte nicht nur eine Reduzierung der Schulden mit sich, sondern auch eine erhebliche Senkung der Zinssätze. In den kommenden Jahren sind erhebliche Verbesserungen bei Margen und Gewinn zu erwarten, daher bleibt VTG langfristig eines der aussichtsreichsten Unternehmen im deutschen und europäischen Transportmarkt.
.: Cashquote
Meine Cashquote liegt bei 20 Prozent und es stehen für die nächsten Tage die Dividendeneingänge von Blackstone, Main Street Capital und Starbucks an, so dass ich über einige Feuerkraft verfüge, sollten sich weitere interessante Opportunitäten ergeben.
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Dienstag, 12. Januar 2016
VTG kann Finanzierungskosten deutlich senken
Die VTG AG, einer der führenden Waggonvermiet- und Schienenlogistikunternehmen in Europa mit einem Waggonpark von rund 80.000 Eisenbahngüterwagen teilte heute mit, dass sie für etwa Zweidrittel ihrer Verbindlichkeiten neue Finanzierungsvereinbarungen getroffen hat. Die neue Finanzierung beinhalteteine Tranche über 500 Mio. EUR mit einer Laufzeit von sieben Jahren sowie eine weitere Tranche in Höhe von 400 Mio. EUR mit einer Laufzeit von bis zu fünf Jahren. Diese beiden Tranchen lösen große Teile der Altfinanzierungen des Konzerns ab. Weiterhin besteht eine Kreditlinie von 300 Mio. EUR über eine Laufzeit von drei Jahren, die der VTG Flexibilität für Wachstumsinvestitionen verschafft.
Mit der Refinanzierung spart VTG Kosten in Höhe von 10 Mio. EUR jährlich ein, während die anfallenden außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von 7,0 Mio. EUR sich einmalig im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2015 widerspiegeln werden.
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Mit der Refinanzierung spart VTG Kosten in Höhe von 10 Mio. EUR jährlich ein, während die anfallenden außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von 7,0 Mio. EUR sich einmalig im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2015 widerspiegeln werden.
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VTG
Freitag, 23. Oktober 2015
Investor-Update: Aareal Bank, Blackstone, Johnson & Johnson, VTG
Im Investor-Update notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Empfehlungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.
Notenbanken starten Jahresendrallye
Seit Anfang Oktober steigen die Kurse unter großer Nervosität, doch nachdem die Notenbanken weiterhin "billiges Geld" in die Märkte pumpen werden, klettern die Kurse bei zunehmendem Volumen. Die "Berichtssaison" birgt weiterhin Chancen und Risiken: wer die Erwartungen nicht erfüllt, wird gnadenlos abgestraft, wer sie toppt, in den Himmel gehoben. Und insbesondere große High-Tech-Werte wie Amazon, Google, Microsoft haben die Börsen mit ihren Zahlen geradezu befeuert. Ich habe die zwischenzeitliche Kursschwäche genutzt und mir weitere langfristig aussichtsreiche und attraktiv bewertete Unternehmen ins Depot gelegt.
+ Aareal Bank
Die Aareal Bank ist ein reiner Immobilienfinanzierer und ohne größere Blessuren durch die Finanzkrise gekommen. Zuletzt hat man zwei große Zukäufe getätigt (erst die CorealCredit, dann die WestImmo), die das Eigenkapital gestärkt haben und das Unternehmen neben seinem robusten operativen Geschäft in die Lage versetzen, hohe Dividenden auszuschütten und gleichzeitig noch die Power für weitere Zukäufe oder ggf. Sonderausschüttungen zu haben. Die harte Kernkapitalquote (Basel III) liegt bei überdurchschnittlichen 12,5%, das 2016er KGV bei 11, die Dividendenrendite bei 4,6%. Die vermutlich solideste - und attraktivste - Bankaktie auf dem deutschen Kurszettel.
Intensiv(er) beschäftige ich mit der Aareal Bank in meiner nächsten Kolumne im "Aktien Magazin". Ausgabe 20/2015 kommt am Montag heraus.
= Blackstone Group L.P.
Keine Veränderung habe ich bei meiner größten Depotposition vorgenommen, aber es gab diese Woche den Dividendenabschlag, der allerdings bereits wieder aufgeholt wurde. Ausgeschüttet werden die 0,49 USD (0,431 EUR) am 2. November.
Untätig waren der Finanzinvestor nicht in den letzten Wochen, insbesondere im Immobilienbereich hat man kräftig weiter zugekauft. Spektakulär ist der Kauf von 11.200 Wohnungen in New York für 5,3 Mrd. USD, den man gemeinsam mit dem kanadischen Pensionsfonds Ivanhoe Cambridge angeht. Die aus 56 Gebäuden bestehenden beiden Wohnkomplexe Stuyvesant Town und Peter Cooper Village sind eine große, einheitlich geplante Wohnsiedlung aus zahlreichen Ziegel-Apartmenthäusern an der Ostseite des Stadtbezirks Manhattan und sie werden Blackstone und seinen Investoren auf viele Jahre hin sichere und attraktive Renditen bescheren.
+ Johnson & Johnson
Das seit 1944 an der Börse notierte Pharma- und Konsumgüterunternehmen ist ein sog. Dividendenaristokrat, denn im April hat J&J die Dividende um 7,1% erhöht auf den aktuellen Wert von 0,75 USD - und damit hat J&J seine Dividende das dreiundfünfzigste Jahr in Folge angehoben. Das alleine ist natürlich kein Grund für einen Kauf. Doch J&J hat kürzlich seine Quartalszahlen vorgelegt und obwohl man unter dem starken Dollar zu leiden hatte, lagen diese doch mal wieder über den Erwartungen und J&J hat einige neue Medikamente in der Pipeline, die das Zeug zu Milliardenumsätzen in sich bergen. Die Eigenkapitalquote liegt bei 53% und der Umsatz beträgt rund 74 Mrd. USD. Mit einem KGV von 15 und einer Dividendenrendite von 3% ist J&J attraktiv bewertet und das neue Aktienrückkaufprogramm von 10 Mrd. USD sollte dem Kurs zusätzlichen Auftrieb geben.
+ VTG
Der Wagonvermietungs- und Logistikkonzern hat letztes Jahr den Mitbewerber AEE übernommen und trotz einer hohen Schuldenaufnahme sich hieraus erhebliche Synergieeffekte und damit Gewinnsteigerungen versprochen. Und diese stellen sich nun ein und das Unternehmen hat seine mittelfristigen Planungen deutlich angehoben. Zugleich sinken die Finanzierungskosten, weil man Schulden erheblich günstiger refinanzieren kann. Der grenzübergreifende Gütertransport auf der Schiene ist ein robustes Geschäft und die Wagons werden im Durchschnitt für drei Jahre an die Kunden vermietet, so dass konjunkturelle Eintrübungen nicht so stark ins Gewicht fallen. Ein KGV von 14 erscheint angesichts der anstehenden Gewinndynamik als fairer Preis für ein Unternehmen, das in Mitteleuropa annähernd konkurrenzlos ist und noch erhebliche Einsparmöglichkeiten heben kann, während die immer länger werdenden Staus auf den Straßen den Hauptkonkurrenten, die LKWs zunehmend unattraktiver machen.
.: Cashquote
Meine Cashquote ist aufgrund der Käufe inzwischen unter 10 Prozent gefallen und ich habe bewusst mein Depot aufgestockt, um die Erholung der Märkte zum Jahresende hin voll mitnehmen zu können. Denn Aktien sind und bleiben auf absehbare Zeit alternativlose Anlagen und die in den letzten Monaten geflüchteten Gelder werden an die Börsen zurückfluten. Nachdem nun auch die Lebensversicherungen künftig mit deutlich höheren Aktienquoten agieren wollen, entsteht zusätzliche Nachfrage nach Dividendentiteln, was den Kursen zusätzliches Potenzial bieten sollte.
Notenbanken starten Jahresendrallye
Seit Anfang Oktober steigen die Kurse unter großer Nervosität, doch nachdem die Notenbanken weiterhin "billiges Geld" in die Märkte pumpen werden, klettern die Kurse bei zunehmendem Volumen. Die "Berichtssaison" birgt weiterhin Chancen und Risiken: wer die Erwartungen nicht erfüllt, wird gnadenlos abgestraft, wer sie toppt, in den Himmel gehoben. Und insbesondere große High-Tech-Werte wie Amazon, Google, Microsoft haben die Börsen mit ihren Zahlen geradezu befeuert. Ich habe die zwischenzeitliche Kursschwäche genutzt und mir weitere langfristig aussichtsreiche und attraktiv bewertete Unternehmen ins Depot gelegt.
+ Aareal Bank
Die Aareal Bank ist ein reiner Immobilienfinanzierer und ohne größere Blessuren durch die Finanzkrise gekommen. Zuletzt hat man zwei große Zukäufe getätigt (erst die CorealCredit, dann die WestImmo), die das Eigenkapital gestärkt haben und das Unternehmen neben seinem robusten operativen Geschäft in die Lage versetzen, hohe Dividenden auszuschütten und gleichzeitig noch die Power für weitere Zukäufe oder ggf. Sonderausschüttungen zu haben. Die harte Kernkapitalquote (Basel III) liegt bei überdurchschnittlichen 12,5%, das 2016er KGV bei 11, die Dividendenrendite bei 4,6%. Die vermutlich solideste - und attraktivste - Bankaktie auf dem deutschen Kurszettel.
Intensiv(er) beschäftige ich mit der Aareal Bank in meiner nächsten Kolumne im "Aktien Magazin". Ausgabe 20/2015 kommt am Montag heraus.
= Blackstone Group L.P.
Keine Veränderung habe ich bei meiner größten Depotposition vorgenommen, aber es gab diese Woche den Dividendenabschlag, der allerdings bereits wieder aufgeholt wurde. Ausgeschüttet werden die 0,49 USD (0,431 EUR) am 2. November.
Untätig waren der Finanzinvestor nicht in den letzten Wochen, insbesondere im Immobilienbereich hat man kräftig weiter zugekauft. Spektakulär ist der Kauf von 11.200 Wohnungen in New York für 5,3 Mrd. USD, den man gemeinsam mit dem kanadischen Pensionsfonds Ivanhoe Cambridge angeht. Die aus 56 Gebäuden bestehenden beiden Wohnkomplexe Stuyvesant Town und Peter Cooper Village sind eine große, einheitlich geplante Wohnsiedlung aus zahlreichen Ziegel-Apartmenthäusern an der Ostseite des Stadtbezirks Manhattan und sie werden Blackstone und seinen Investoren auf viele Jahre hin sichere und attraktive Renditen bescheren.
+ Johnson & Johnson
Das seit 1944 an der Börse notierte Pharma- und Konsumgüterunternehmen ist ein sog. Dividendenaristokrat, denn im April hat J&J die Dividende um 7,1% erhöht auf den aktuellen Wert von 0,75 USD - und damit hat J&J seine Dividende das dreiundfünfzigste Jahr in Folge angehoben. Das alleine ist natürlich kein Grund für einen Kauf. Doch J&J hat kürzlich seine Quartalszahlen vorgelegt und obwohl man unter dem starken Dollar zu leiden hatte, lagen diese doch mal wieder über den Erwartungen und J&J hat einige neue Medikamente in der Pipeline, die das Zeug zu Milliardenumsätzen in sich bergen. Die Eigenkapitalquote liegt bei 53% und der Umsatz beträgt rund 74 Mrd. USD. Mit einem KGV von 15 und einer Dividendenrendite von 3% ist J&J attraktiv bewertet und das neue Aktienrückkaufprogramm von 10 Mrd. USD sollte dem Kurs zusätzlichen Auftrieb geben.
+ VTG
Der Wagonvermietungs- und Logistikkonzern hat letztes Jahr den Mitbewerber AEE übernommen und trotz einer hohen Schuldenaufnahme sich hieraus erhebliche Synergieeffekte und damit Gewinnsteigerungen versprochen. Und diese stellen sich nun ein und das Unternehmen hat seine mittelfristigen Planungen deutlich angehoben. Zugleich sinken die Finanzierungskosten, weil man Schulden erheblich günstiger refinanzieren kann. Der grenzübergreifende Gütertransport auf der Schiene ist ein robustes Geschäft und die Wagons werden im Durchschnitt für drei Jahre an die Kunden vermietet, so dass konjunkturelle Eintrübungen nicht so stark ins Gewicht fallen. Ein KGV von 14 erscheint angesichts der anstehenden Gewinndynamik als fairer Preis für ein Unternehmen, das in Mitteleuropa annähernd konkurrenzlos ist und noch erhebliche Einsparmöglichkeiten heben kann, während die immer länger werdenden Staus auf den Straßen den Hauptkonkurrenten, die LKWs zunehmend unattraktiver machen.
.: Cashquote
Meine Cashquote ist aufgrund der Käufe inzwischen unter 10 Prozent gefallen und ich habe bewusst mein Depot aufgestockt, um die Erholung der Märkte zum Jahresende hin voll mitnehmen zu können. Denn Aktien sind und bleiben auf absehbare Zeit alternativlose Anlagen und die in den letzten Monaten geflüchteten Gelder werden an die Börsen zurückfluten. Nachdem nun auch die Lebensversicherungen künftig mit deutlich höheren Aktienquoten agieren wollen, entsteht zusätzliche Nachfrage nach Dividendentiteln, was den Kursen zusätzliches Potenzial bieten sollte.
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