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Freitag, 3. Oktober 2025

Kissigs Nebenwerte-Analyse zu Technotrans: Mit klarem Fokus zurück auf Wachstumskurs

Im Magazin "Der Nebenwerte Investor" von Traderfox finden sich regelmäßig Analysen von mir zu deutschen Nebenwerten. Das Magazin ist kostenpflichtig und wer dieses oder eine der weiteren Börsenzeitschriften von Traderfox bestellen möchte, gelangt ▶ hier zur Übersicht. Mehrwert für die Leser meines Blogs: Nach Erscheinen des Magazins darf ich meine Nebenwerte-Analysen dann auch hier veröffentlichen.


Artikel aus "Der Nebenwerte Investor" Ausgabe 18/2025 vom 25.09.2025

Aktien in dieser Ausgabe: Baader Bank, Ionos, Technotrans

Dienstag, 22. Juli 2025

Kissigs Nebenwerte-Analyse zu Technotrans: Eiskalt zurück in der Erfolgsspur?!

Im Magazin "Der Nebenwerte Investor" von Traderfox finden sich regelmäßig Analysen von mir zu deutschen Nebenwerten. Das Magazin ist kostenpflichtig und wer dieses oder eine der weiteren Börsenzeitschriften von Traderfox bestellen möchte, gelangt ▶ hier zur Übersicht. Mehrwert für die Leser meines Blogs: Nach Erscheinen des Magazins darf ich meine Nebenwerte-Analysen dann auch hier veröffentlichen.


Artikel aus "Der Nebenwerte Investor" Ausgabe 14/2025 vom 22.07.2025

Aktien in dieser Ausgabe: Elmos, SMA Solar, Technotrans

Sonntag, 21. April 2019

Kissigs Kloogschieterei: Die 16. Börsenwoche im Rückspiegel mit DIC Asset und Technotrans

Die letzte Woche ging an Deutschland; während der Dow Jones und der NASDAQ jeweils knapp 1% gewannen, legten DAX und MDAX jeweils deutlich über 2% zu. Dabei ist Berichtssaison und bei den US-Werten kann man bisher feststellen, dass nur wenige ihre oft eher zurückhaltenden Prognosen nicht erreicht haben; allerdings ist das Gewinnwachstum auch auf das niedrigste Niveau seit 2016 zurückgefallen. Die vielen Handelskonflikte auf der Welt, aber vor allem die spürbar nachlassenden Wachstumsraten in China zeigen also durchaus ihre negative Wirkung.

Hieraus abzuleiten, dass nun der große Börsenabschwung unmittelbar bevorsteht, könnte aber überzogen sein. Larry Fink, Chef des weltgrößten Vermögensverwalters BlackRock, sieht jedenfalls umgekehrte Anzeichen, wenn auch aus anderen Gründen. Fink argumentiert nicht so sehr mit den Unternehmenszahlen, sondern mit Liquidität. Nach seiner Auffassung stehen die Börsen vor einem "Melt-up", also einem Vulkan artigen Ausbruch. Denn, so Fink, der bisherige Anstieg der Börsenkurse im laufenden Jahr sei an vielen Großinvestoren vorbei gegangen, die weiterhin auf hohen Cash-Quoten säßen und dank der wieder sinkenden Zinsen keine attraktiven Investitionsmöglichkeiten fänden für ihr Geld. Dieser Liquiditätsberg würde in absehbarer Zeit zurück in Aktien fließen, die als einzige Anlageform attraktive Renditen verspreche. Und dieser liquiditätsgetriebene Schub wird die Aktienkurse massiv nach oben treiben.

Diese Ansicht hat vieles für sich. Andererseits muss jedem klar sein nach fast zehn Jahren Börsenaufschwung, dass dieser massive Push dann auch das Finale der derzeitigen Hausse sein könnte dürfte. Denn ein solcher zu erwartender starker Anstieg wird unweigerlich dazu führen, dass die Boulevardpresse das Thema aufgreift und sobald BILD & Co. auf den Titelseiten zum Einstieg blasen, ist es Zeit, aus dieser dann losgetretenen "Dienstmädchenhausse" auszusteigen und sein Geld vom Tisch zu nehmen. Doch bevor es soweit ist, warten wir mal erstmal ab, ob es überhaupt und ggf. wann zum "Melt-up" kommt...

Sonntag, 17. Februar 2019

Technotrans: Mein Investmentcase zieht nicht mehr so richtig

Zu Zeiten des Neuen Marktes war Technotrans  ein reiner Zulieferer für die Druckindustrie und die existenzbedrohende Krise der Branche und insbesondere der beiden Weltmarktführer und Technotrans-Kunden König & Bauer und Heidelberger Druck mutete auch für Technotrans zum Überlebenskampf aus. Den man gewann und durch Diversifikation in andere Bereiche konnte man sich breiter und sehr erfolgreich aufstellen. Vor allem dank Wert stiftender Zukäufe hat man sich im Bereich der Kühltechnik erfolgreich etabliert, die nicht nur in der Druckmaschinenbranche nötig ist, sondern auch beim Thema Batterien und somit bei der Elektromobilität eine ganz entscheidende Rolle spielen wird.

Hierauf habe ich vor etwas mehr als zwei Jahren meinen Investmentcase aufgebaut und sowohl die operative Entwicklung, als auch die des Aktienkurses gaben mir recht. Doch beides hat sich nun eingetrübt und die Vorlage der vorläufigen 2018er Zahlen erfordert einen Abgleich mit meinen bisherigen Überlegungen und Erwartungen. Und da hat sich einiges verändert...

Freitag, 28. Dezember 2018

2018 im Rückspiegel: Rekord, Korrektur, Allzeithoch, Börsencrash - und ein Rekordminus

2018 lief nicht ganz so, wie ich es erwartet hatte. Und mit diesem Fazit stehe ich vermutlich nicht allein. Mein Jahresausblick auf dieses Jahr lautete "2018 laufen die Börsen weiter. Soweit die Kurse tragen..." und darin hatte ich die Erwartung geäußert, dass die Börsen gut ins Jahr 2018 starten würden, getragen von der US-Steuerreform und den daraus resultierenden höheren Gewinnen der US-Unternehmen.

Im Jahresverlauf hatte ich aufkommende Schwierigkeiten verortet bzgl. der anziehenden Inflation und der auch deshalb steigenden Zinsen in den USA, während es in der Eurozone keine Zinsanhebungen geben würde. Bzgl. der Immobilienpreise hatte ich steigende Mieten und Preise erwartet, bei den Rohstoffen ein anziehen der Preise aufgrund der guten Konjunktur und für Öl (WTI) hatte ich Preise zwischen 50 und 60 Dollar im Jahresmittel erwartet - was auch nicht wirklich daneben lag, auch wenn die Spitzen deutlich außerhalb dieses Bandes lagen und der Ölpreis nach Kursen von gut 75 Dollar im Jahresverlauf nun am Ende bei 45 Dollar notiert. Für Gold hatte ich nicht viel erwartet, was auch so eingetreten ist. Absolut gesehen jedenfalls; relativ betrachtet wäre man mit Gold und Geld in 2018 besser gefahren als mit Aktieninvestments, das steht nun fest. Für Banken war ich sehr negativ eingestellt und was die deutschen/europäischen Banken angeht, lag ich völlig richtig. Die US-Banken stehen hingegen prächtig dar, das habe ich so nicht erwartet bzw. nicht wirklich auf dem Schirm gehabt. Und der große Einbruch bei Anleihen blieb bisher auch aus, trotz der anziehenden Zinsen. Das Damoklesschwert in den Bilanzen der Banken und Versicherungen (und der EZB) schwebt aber weiterhin latent über uns... Und dann war da noch meine Prognose für Bitcoins und Kryptowährungen, die lautete: "Diese Blase wird platzen und eine Reihe von Kryptowährungen in den Abgrund reißen. Zuvor dürften aber noch eine Reihe von Bitcoin-Börsen gehackt werden und/oder einfach ihre Kunden/Anleger abzocken und auch so für Ernüchterung sorgen". Geradezu prophetisch richtig lag ich hier.

Tja, alles irgendwie ziemlich gut getroffen. Und am Ende habe ich doch kräftige Kursverluste einstecken müssen dank der Korrektur im vierten Quartal. Das betraf zunächst vor allem die deutschen Nebenwerte, während die US-Techwerte mein Depot über Wasser hielten. Aber dieser Zwischenstand erwies sich als trügerisch, wie die letzten Wochen zeigten...

Montag, 2. Juli 2018

Welche Auswirkungen hat die Börsengötterdämmerung im Automobilsektor auf Zulieferer wie Aumann, Delignit, H&R, Leoni, MAX Automation, MBB, MS Industrie, Osram und Technotrans?

Der Automobilsektor ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in Deutschland: Dreiviertel der Autos werden exportiert, fast 8% der Wirtschaftsleistung Deutschlands geht auf den Automobilsektor zurück, die einen Jahresumsatz von mehr 400 Mrd. Euro erzielt. Das beinhaltet nicht nur die Global Player BMW, Daimler und Volkswagen, sondern auch die Zulieferbranche, wie Continental, Osram oder Schaeffler. Insgesamt sind hier rund 800.000 Menschen beschäftigt. Und die Gewinnwarnungen bei einigen von ihnen zeigen, dass sich hier großes Ungemach zusammenbraut, das seinen Ursprung im aufziehenden Wirtschaftskrieg hat, den Donald Trump dem Rest der Welt aufzwingt. Die US-Steuerreform, die Strafzölle auf Stahl und Automobilimporte zeigen erste negative Wirkungen und gerade die US-Strafzölle auf Autos könnten Deutschlands Wirtschaft hart treffen.

Jenseits der großen DAX-und MDAX-Konzerne gibt es auf dem deutschen Kurszettel eine Reihe von Unternehmen, die im Automobilsektor tätig oder vom ihm abhängig sind. Einige davon habe ich auf meiner Empfehlungsliste, wie Aumann, H&R, Leoni, MAX Automation, MBB, MS Industrie oder Technotrans und wenn sich das Sentiment einer ganzen Branche eintrübt, wäre es fahrlässig, seine Positionen nicht zu überdenken. Und das habe ich...

Sonntag, 3. Juni 2018

Investor-Update: Amazon, Blue Cap, Deutsche Rohstoff AG, Gladstone Investment, Goldman Sachs BDC, MBB, Navigator Equity, Technotrans, Texas Pacific Land Trust, UET United Electronic Technology

In meinen Investor-Updates notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Beobachtungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.

Neben meinen fünf größten Positionen Navigator Equity SolutionsBlue Cap, Texas Pacific Land TrustMBB und Amazon geht es heute um die Deutsche Rohstoff AG, PEH Wertpapier, UeT United Electornic Technology sowie die BDCs Gladstone Investment (GAIN) und Goldman Sachs BDC (GSBD).

Sonntag, 14. Januar 2018

Investor-Update: Deutsche Balaton, Deutsche Rohstoff AG, Gladstone Capital, Lloyd Fonds, Marenave, Newtek Business Services, Technotrans

In meinen Investor-Updates notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Beobachtungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.

Starker Jahresstart
Nachdem uns die Börsen eine solide Jahresendrallye hingelegt hatten, machten sie in der ersten Woche des neuen Jahres unverändert weiter. Die Kurse zogen deutlich an und vor allem bei den deutschen Nebenwerten gibt es nicht selten prozentual zweistellige Kurszuwächse zu feiern. Und die Rahmenbedingungen für Aktien sind weiterhin gut: niedrige und nur moderat ansteigende Zinsen, steigende Unternehmensgewinne (mit einem zusätzlichen Schub dank der US-Steuerreform), nur moderate Inflation von unter 2%, trotz gestiegenen Ölpreises. Und die politischen Gegebenheiten liefern auch nur geringes Störfeuer...

Dienstag, 2. Januar 2018

2018 laufen die Börsen weiter. Soweit die Kurse tragen...

In meinem Jahresrückblick "2017 im Rückspiegel: Was trumpelt so laut durch Nacht und Wind..." habe ich mich mit den Entwicklungen des letzten Jahres befasst und dieser Jahresausblick auf 2018 schließt hier nahtlos an.

Nach einer Reihe von Allzeithochs bei weltweit führenden Aktienindizes wie Dow Jones, S&P 500, NASDAQ, DAX, MDAX, und vielen mehr dürfte auch 2018 eher positiv starten, denn die Haupttriebfeder der steigenden Aktienkurse sind niedrige Zinsen und die Aussicht auf höhere Unternehmensgewinne. Und gerade letztere schüren die Phantasie, denn Donald Trump hat nach mehr als einem Jahr im Amt seinen ersten großen Erfolg feiern können: die große und lang angekündigte Steuerreform.

Und die ändert einiges. Vor allem die Senkung des Körperschaftssteuersatzes von 35% auf 21% wird sich sehr positiv auf die Gewinne der US-Unternehmen auswirken. Denn wenn die Steuerbelastung sinkt, steigt der Jahresgewinn  und entsprechend der Gewinn je Aktie. Ein höheres EPS erzeugt ein niedrigeres KGV und wenn die Unternehmensgewinne durchschnittlich zwischen 15% und 20% ansteigen, haben die Bewertungen der Aktien wieder mehr Luft nach oben. Also die Kurse.

Sonntag, 19. November 2017

Investor-Update: 7C Solarparken, Capital Stage, Navigator Equity Solutions, Technotrans

In meinen Investor-Updates notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Beobachtungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.

Nebenwerte bleiben volatil
Der Wochenverlauf hatte es erneut in sich und einige Nebenwerte waren bis zur Wochenmitte erheblich unter Druck. Dann wendete sich das Blatt, weil viele der "zittrigen Hände" aus dem Markt gespült wurden, teilweise auch durch das Reißen "dummer" Stopp-Loss-Marken, und das Geld auf dem Konto wurde am Donnerstag und Freitag wieder ein bisschen investiert. Ob sich die Aussichten und Werte der einzelnen Unternehmen im Wochenverlauf so stark geändert haben, wage ich mal zu bezweifeln. Für Stock-Picker bieten solche Ausverkäufe natürlich immer gute Gelegenheiten, manchmal auch bei Werten, die schon lange kräftig "aus dem Geld" waren und nun plötzlich wieder im Kaufterrain notieren. Hier muss man auch mal schnell zuschlagen.

Sonntag, 12. November 2017

Investor-Update: Deutsche Beteiligungs AG, DEWB, MBB, Polytec, Steico, Technotrans

In meinen Investor-Updates notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Empfehlungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.

Schwierige Woche für Nebenwerte
In den letzten Tagen gab es eher fallende Kurse, insbesondere in Deutschland, So verlor der DAX rund 3%, während die Wall Street sich nur moderat niedriger aus der Woche schleppte. Händler führten das auf zunehmende Sorgen wegen der US-Steuerreform bzw. deren möglichem Ausbleiben zurück, allerdings ist das auch nur ein nachträglicher Erklärungsversuch für etwas, das nicht unbedingt erklärbar ist. Abgesehen davon, dass nach einer unerwarteten Rallye eben auch mal durchgeschnauft wird. Wirklich "passiert" ist in der letzten Woche nichts. Oh, doch... Trump weilt in Asien und hat dort die Beteiligung der USA an großen Wirtschafts- und Freihandelszonen aufgekündigt, weil er die USA darin massiv benachteiligt sieht. Er will stattdessen lieber mit "freundlichen" Nationen bilaterale Wirtschaftsabkommen schließen. Was im Ergebnis bedeutet, dass die USA zunehmend als Organisator und Schrittmacher der Weltwirtschaft ausfällt und China in diese Rolle schlüpfen wird. Einerseits aus eigenem Antrieb und Interesse und andererseits aufgrund der kurzsichtigen, isolationistischen Trump-Politik. Sein Nachfolger wird einen Scherbenhaufen zusammenkehren müssen...

Samstag, 4. November 2017

Investor-Update: Apollo Investment, Aurelius, Blue Cap, Datagroup, KAP Beteiligungs-AG, MBB, PayPal, Starbucks, Technotrans

In meinen Investor-Updates notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Empfehlungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.

Ja ist denn heut schon Weihnachtsrallye?
Die Börsen steigen. Inzwischen sollte man sich schon dran gewöhnt haben, selbst die Crash-Propheten kamen in der letzten Woche kaum zu Wort. "Herbstrallye", "Jahresendrallye", das sind die neuen Schlagzeilengeber der Gazetten. Der geneigte Anleger reibt sich verwundert die Augen, immerhin wurde doch vor wenigen Tagen noch zum Räumungsverkauf geblasen und der unausweichliche Crash an die Wand gemalt. Naja, wie Oscar Wilde schon sagte: "Es ist leichter über Geld zu schreiben, als Geld zu machen". Und ja, das trifft natürlich auch auf mich zu...

Sonntag, 22. Oktober 2017

Investor-Update: Hypoport, Main Street Capital, MBB, mVISE, Steico, Technotrans

In meinen Investor-Updates notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Empfehlungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.

Dreißig Jahre "Schwarzer Montag". Und nix passierte...
In der letzten Woche jährte sich der "Schwarze Montag" zum dreißigsten Mal. An jenem 19. Oktober 1987 brach der Dow Jones Index um um 508 Punkte ein und diese 22,6% waren der höchste prozentuale Kursrückgang eines Tages in der Geschichte des New Yorker Leitindex. Selbstverständlich wurde dieses Jubiläum zum Anlass genommen, weiter ins Pessimismus-Horn zu stoßen und den großen Crash (endlich) herbeizureden. Nun, es kam anders und DAX und DOW markierten neuen Allzeithochs über den magischen Marken von 13.000 und 23.000 Punkten. Es gibt eben keine Gesetzmäßigkeit, nach der alle paar Jahre ein Crash stattfinden muss und nun der Zeitpunkt einfach reif sei, weil wir bereits 9 Jahre Hausse hinter uns hätten. Andererseits gab es auch seit den Tiefstkursen heftige Korrekturen, man schaue nur mal auf 2011. Und dann haben wir noch "den Joker", das Tiefstniveau bei den Zinsen. Das ist eine Variable, die in den Gleichungen bisher nie so vorkam und es tun sich viele schwer damit, sie richtig einzustufen. Warren Buffett allerdings, der hat gerade bei CNBC gesagt, die aktuellen Börsenbewertungen machten absolut Sinn - in diesem Zinsumfeld. Und es gibt kaum jemanden, der mehr Börsencrashs mitgemacht hat als Buffett und der mit Aktieninvestments reicher geworden ist.

Klar ist, dass ein Crash kommen wird. Allerdings weiß niemand genau, wann. Es kann am Montag sein oder in fünf Jahren. Und meistens kann man erst im Nachhinein erkennen, ob es wirklich ein Crash war oder nur eine satte Korrektur. Wir werden, auch diesmal, einfach abwarten müssen...

Dienstag, 22. August 2017

Technotrans erhöht nach Top-Zahlen die Gewinnprognose um ein Drittel

Der Technologiekonzern Technotrans ist schon länger kein Geheimtipp mehr und nachdem man für 2016 das beste Geschäftsjahr in diesem Jahrzehnt und dazu noch ein bärenstarkes Auftaktquartal vermelden konnte, legte man nun sogar noch eine Schippe drauf. Denn im zweiten Quartal ging das rasante Wachstum unvermindert weiter und sprengt alle Erwartungen!

Die Zahlen
Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr 2017 um 62,3 Prozent auf 103,2 Mio. Euro, während das operative Ergebnis (EBIT) um 92,2 Prozent auf 8,4 Mio. Euro zulegte. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 8,2 Prozent (Vorjahr: 6,9 Prozent). Nach dem starken Auftaktquartal lief auch das zweite Quartal in nahezu allen Unternehmensbereichen besser als erwartet: Hier stieg der Umsatz um 52,0 Prozent auf 50,4 Mio. Euro, während sich der Gewinn auf EBIT-Basis auf 4,1 Mio. Euro (Vorjahr: 2,3 Mio. Euro) verbesserte.

Die Gründe
Der Wachstumskurs im ersten Halbjahr ist auf zwei wesentliche Faktoren zurückzuführen. Zum einen leisteten die im vergangenen Jahr akquirierten Gesellschaften einen Umsatzbeitrag in Höhe von 28,4 Mio. Euro. Dabei wächst Technotrans nicht nur anorganisch durch die Zukäufe, sondern auch sich selbst heraus. Hier summierte sich das Wachstum auf 11,2 Mio. Euro (plus 17,7 Prozent) und der Gewinn nach Steuern wurde auf 6,1 Mio. Euro annähernd verdoppelt, was einer Umsatzrendite von 5,9 Prozent entspricht (Vorjahr: 5,0 Prozent).

Dienstag, 9. Mai 2017

Technotrans macht weiter mächtig Druck

Der Technologiekonzern Technotrans ist weiter sehr erfolgreich unterwegs. Nachdem man für das Geschäftsjahr 2016 kürzlich die besten Geschäftszahlen seit 9 Jahren hatte präsentieren können, legte man mit den Zahlen zum ersten Quartal 2017 nun noch eine Schippe oben drauf und konnte auch die eigenen Erwartungen noch übertreffen.

Der Technotrans-Konzern vermeldete für das erste Quartal ein Umsatzwachstum von 74% auf 52,8 Mio. Euro, worin auch die Umsatzbeiträge der im vergangenen Jahr getätigten Akquisitionen der GWK Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbH und der Ovidius GmbH in Höhe von 15,0 Mio. Euro enthalten sind. Um diese Effekte bereinigt stieg der Umsatz um 24,3% bzw. 7,4 Mio. Euro auf 37,8 Mio. Euro (Vorjahr: 30,4 Mio. Euro). Das operative Ergebnis (EBIT) hat sich auf 4,3 Mio. Euro mehr als verdoppelt (plus 110%) und die EBIT-Marge stieg von 6,8 auf 8,2 Prozent. Das Periodenergebnis legte im ersten Quartal 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 113,1% auf 3,1 Mio. Euro zu. Dies entspricht einer Umsatzrendite von 5,9% (Vorjahr: 4,8%).

Nachdem in den vergangenen Jahren die Druckindustrie zu den Problembranchen gehörte, hatte Technotrans sich durch eine Neuausrichtung immer mehr von diesem Bereich weg entwickelt, um sich breiter aufzustellen. Und das so erfolgreich, dass im ersten Quartal bereits 57,5% des Gesamtumsatzes in den neu erschlossenen Märkten generiert wurden. Hier ist der Zukauf der GWK maßgeblich, die in der Kunststoff verarbeitenden Industrie eine erfreuliche Umsatzentwicklung aufweist. Darüber hinaus ist das dynamische Geschäftsumfeld im Bereich E-Mobility ebenso wie das Wachstum in der Scanner-Technologie und in der Laserkühlung hervorzuheben. Der Umsatz mit Kunden aus der Druckindustrie wuchs im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres um 10,7% auf über 22 Mio. Euro.

Dienstag, 14. März 2017

Technotrans erfüllt Prognosen und liefert das beste Ergebnis seit 9 Jahren

Der Technologiekonzern Technotrans legte Zahlen für das Geschäftsjahr 2016 vor und die können sich sehen lassen. Dabei war das Jahr 2016 durch Einmaleffekte aufgrund von Firmenzukäufen belastet, was in den Relationen der Zahlen deutlich wird.

Aufgrund der Übernahmen stieg der Umsatz um 23,6% auf €151,8 Mio., während das EBIT "nur" um 8,7% auf €9,7 Mio. zulegte. Damit erreichte das Unternehmen das beste Ergebnis seit neun Jahren und erfüllte trotz der Sondereffekte die im Rahmen der Akquisition der GWK angepasste Prognose Unter dem Strich blieb ein Jahresüberschuss von €7,3 Mio. (plus 16,8%).

Technotrans ist es erneut gelungen, in allen Marktfeldern organisch zu wachsen. EMit der Akquisition der GWK Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbH (Meinerzhagen), der bisher größten Übernahme der Firmengeschichte, hat sich Technotrans den Markt der kunststoffverarbeitenden Industrie erschlossen. Dabei trug die GWK 2016 mit einem konsolidierten Umsatz in Höhe von €18,0 Mio. bereits in großem Maße zur Umsatzausweitung der Technotrans-Unternehmensgruppe bei. Darüber hinaus stärkte Technotrans sein Geschäftsfeld Technische Dokumentation durch den Erwerb von 51% an der Ovidius GmbH und deren Tochtergesellschaft EasyBrowse GmbH.

Donnerstag, 9. März 2017

Technotrans macht Druck und wird immer cooler

Technotrans ist eine der wenigen Aktien, die den Neuen Markt überlebt haben. Und nicht nur das, die Technotrans AG hat sich als wahrer Überlebenskünstler erwiesen, nachdem der Zulieferer für die Druckindustrie in Folge der Finanzkrise und angesichts der zunehmenden Digitalisierung heftig zu leiden hatte. Im Jahr 2000 wurden mal Kurse von über 50 Euro aufgerufen und nachdem es rasant auf 4 Euro abwärts ging, folgte die zwischenzeitliche Erholung auf 23 Euro. Bis die Finanzkrise den Aktienkurs sogar bis 3 Euro runterprügelte. Inzwischen notiert Technotrans bei gut 24 Euro und schickt sich an, die alten Hochs aus dem Jahr 2007 wieder hinter sich zu lassen.

Hinter dem Kursgeschehen steht ein Unternehmen, das sich in einer existenziellen Krise befand. Denn die Druckindustrie stand schwer im Feuer, die Weltmarktführer für Druckmaschinen, die deutschen Unternehmen Heidelberger Druck und König & Bauer, litten und leiden unter dem Trend, immer weniger Zeitungen, Prospekte und Kataloge in Papierform zu drucken und durch digitale Angebote zu ersetzen. Und Technotrans als Zulieferer dieser beiden Unternehmen litt entsprechend mit. Wie sich zeigte gab es keine Diversifikation, man hatte zwar unterschiedliche Kunden, aber alle aus derselben Branche. Und noch Anfang letzten Jahres macht die Druckbranche knapp 66 Prozent des Umsatzes von Technotrans aus.

Mittwoch, 9. November 2016

Investor-Update: GBK Beteiligungen, Patrizia, PNE Wind, Technotrans

Im Investor-Update notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Empfehlungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.

Trump ist Präsident - und die Kurse taumeln!
Es war wie ein Déjà-vu des Brexits: kurz vor der Entscheidung schien das Pendel Richtung "Gut" auszuschlagen und die Börse nahm eine kleine Erholungsrallye vorweg, um dann im Angesicht der doch erfolgten Katastrophe in Panik umzuschlagen. Das Undenkbare ist wahr geworden, Donald Trump wird der nächste Präsident der USA: Und die Börsen stürzten ab, zumindest in Asien und heute morgen auch der DAX, der vorbörslich um mehr als 5 Prozent nachgab.

Doch politische Börsen haben kurze Beine und da ja viele Leute schon länger auf hohen Cash-Beständen sitzen und nur auf Einstiegschancen warten, gab es denn auch große Nachfrage in die abstürzenden Kurse hinein. Diese erholten sich dann zunehmend wieder und jetzt kann man sich fragen ob da wirklich etwas war?