Capsensixx [WKN: A2G9M1] ist eine Ausgliederung aus der PEH Wertpapier AG [WKN: 620140], die ihre ehemalige Sparte separat an die Börse gebracht hat. Seit dem IPO geht es mit dem Kurs stetig bergab, weil die Hoffnungen der Anleger nicht erfüllt werden konnten. Und nun hat capsensixx mitgeteilt, man werde den eigentlichen Hoffnungsträger Coraixx im Wege eines Management-Buyouts komplett abgeben. Dadurch entfallen künftig die spürbaren Belastungen aus diesem Bereich, so dass sich die Ergebnisse bei capsensixx verbessern werden, aber es wird eben auch der Bereich abgestoßen, der die eigentliche Phantasie bei capsensixx ausmacht(e). Für mich heißt es daher Abschied nehmen...
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Freitag, 13. Dezember 2019
Freitag, 28. Dezember 2018
2018 im Rückspiegel: Rekord, Korrektur, Allzeithoch, Börsencrash - und ein Rekordminus
2018 lief nicht ganz so, wie ich es erwartet hatte. Und mit diesem Fazit stehe ich vermutlich nicht allein. Mein Jahresausblick auf dieses Jahr lautete "2018 laufen die Börsen weiter. Soweit die Kurse tragen..." und darin hatte ich die Erwartung geäußert, dass die Börsen gut ins Jahr 2018 starten würden, getragen von der US-Steuerreform und den daraus resultierenden höheren Gewinnen der US-Unternehmen.
Im Jahresverlauf hatte ich aufkommende Schwierigkeiten verortet bzgl. der anziehenden Inflation und der auch deshalb steigenden Zinsen in den USA, während es in der Eurozone keine Zinsanhebungen geben würde. Bzgl. der Immobilienpreise hatte ich steigende Mieten und Preise erwartet, bei den Rohstoffen ein anziehen der Preise aufgrund der guten Konjunktur und für Öl (WTI) hatte ich Preise zwischen 50 und 60 Dollar im Jahresmittel erwartet - was auch nicht wirklich daneben lag, auch wenn die Spitzen deutlich außerhalb dieses Bandes lagen und der Ölpreis nach Kursen von gut 75 Dollar im Jahresverlauf nun am Ende bei 45 Dollar notiert. Für Gold hatte ich nicht viel erwartet, was auch so eingetreten ist. Absolut gesehen jedenfalls; relativ betrachtet wäre man mit Gold und Geld in 2018 besser gefahren als mit Aktieninvestments, das steht nun fest. Für Banken war ich sehr negativ eingestellt und was die deutschen/europäischen Banken angeht, lag ich völlig richtig. Die US-Banken stehen hingegen prächtig dar, das habe ich so nicht erwartet bzw. nicht wirklich auf dem Schirm gehabt. Und der große Einbruch bei Anleihen blieb bisher auch aus, trotz der anziehenden Zinsen. Das Damoklesschwert in den Bilanzen der Banken und Versicherungen (und der EZB) schwebt aber weiterhin latent über uns... Und dann war da noch meine Prognose für Bitcoins und Kryptowährungen, die lautete: "Diese Blase wird platzen und eine Reihe von Kryptowährungen in den Abgrund reißen. Zuvor dürften aber noch eine Reihe von Bitcoin-Börsen gehackt werden und/oder einfach ihre Kunden/Anleger abzocken und auch so für Ernüchterung sorgen". Geradezu prophetisch richtig lag ich hier.
Tja, alles irgendwie ziemlich gut getroffen. Und am Ende habe ich doch kräftige Kursverluste einstecken müssen dank der Korrektur im vierten Quartal. Das betraf zunächst vor allem die deutschen Nebenwerte, während die US-Techwerte mein Depot über Wasser hielten. Aber dieser Zwischenstand erwies sich als trügerisch, wie die letzten Wochen zeigten...
Im Jahresverlauf hatte ich aufkommende Schwierigkeiten verortet bzgl. der anziehenden Inflation und der auch deshalb steigenden Zinsen in den USA, während es in der Eurozone keine Zinsanhebungen geben würde. Bzgl. der Immobilienpreise hatte ich steigende Mieten und Preise erwartet, bei den Rohstoffen ein anziehen der Preise aufgrund der guten Konjunktur und für Öl (WTI) hatte ich Preise zwischen 50 und 60 Dollar im Jahresmittel erwartet - was auch nicht wirklich daneben lag, auch wenn die Spitzen deutlich außerhalb dieses Bandes lagen und der Ölpreis nach Kursen von gut 75 Dollar im Jahresverlauf nun am Ende bei 45 Dollar notiert. Für Gold hatte ich nicht viel erwartet, was auch so eingetreten ist. Absolut gesehen jedenfalls; relativ betrachtet wäre man mit Gold und Geld in 2018 besser gefahren als mit Aktieninvestments, das steht nun fest. Für Banken war ich sehr negativ eingestellt und was die deutschen/europäischen Banken angeht, lag ich völlig richtig. Die US-Banken stehen hingegen prächtig dar, das habe ich so nicht erwartet bzw. nicht wirklich auf dem Schirm gehabt. Und der große Einbruch bei Anleihen blieb bisher auch aus, trotz der anziehenden Zinsen. Das Damoklesschwert in den Bilanzen der Banken und Versicherungen (und der EZB) schwebt aber weiterhin latent über uns... Und dann war da noch meine Prognose für Bitcoins und Kryptowährungen, die lautete: "Diese Blase wird platzen und eine Reihe von Kryptowährungen in den Abgrund reißen. Zuvor dürften aber noch eine Reihe von Bitcoin-Börsen gehackt werden und/oder einfach ihre Kunden/Anleger abzocken und auch so für Ernüchterung sorgen". Geradezu prophetisch richtig lag ich hier.
Tja, alles irgendwie ziemlich gut getroffen. Und am Ende habe ich doch kräftige Kursverluste einstecken müssen dank der Korrektur im vierten Quartal. Das betraf zunächst vor allem die deutschen Nebenwerte, während die US-Techwerte mein Depot über Wasser hielten. Aber dieser Zwischenstand erwies sich als trügerisch, wie die letzten Wochen zeigten...
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Sonntag, 11. November 2018
Nicht mehr (meine) erste Wahl: Deutsche Balaton, JDC Group, Johnson & Johnson, PEH Wertpapier, PJT Partners, Select Energy Services
Ich hatte ja kürzlich angekündigt, dass ich einiges an meinem Blog verändern möchte und dabei auch die ziemlich lang gewordene Beobachtungsliste ins Visier genommen.
Ich möchte sie künftig wieder kürzer halten, mich auf die aussichtsreichsten Werte konzentrieren und das bedeutet einerseits, dass ich nicht mehr so viele Werte aufnehmen werde, andererseits aber auch in nächster Zeit eine Reihe von Werten streichen werde. Dabei kann es daran liegen, dass das Unternehmen meine Erwartungen nicht erfüllt hat, mein Investmentcase nicht aufgegangen ist, oder dass ich andere Werte auf der Liste habe, die in etwa das gleiche Spektrum/Geschäftsfeld abdecken und aus meiner Sicht einen Tick besser positioniert sind.
Auf jeden Fall möchte ich zu meinen Streichungen jeweils eine kurze Begründung abgeben. Und heute fange ich damit an, indem ich aufzeige, weshalb ich Deutsche Balaton, JDC Group, Johnson & Johnson, PEH Wertpapier, PJT Partners und Select Energy Services von meiner Beobachtungsliste gestrichen habe...
Ich möchte sie künftig wieder kürzer halten, mich auf die aussichtsreichsten Werte konzentrieren und das bedeutet einerseits, dass ich nicht mehr so viele Werte aufnehmen werde, andererseits aber auch in nächster Zeit eine Reihe von Werten streichen werde. Dabei kann es daran liegen, dass das Unternehmen meine Erwartungen nicht erfüllt hat, mein Investmentcase nicht aufgegangen ist, oder dass ich andere Werte auf der Liste habe, die in etwa das gleiche Spektrum/Geschäftsfeld abdecken und aus meiner Sicht einen Tick besser positioniert sind.
Auf jeden Fall möchte ich zu meinen Streichungen jeweils eine kurze Begründung abgeben. Und heute fange ich damit an, indem ich aufzeige, weshalb ich Deutsche Balaton, JDC Group, Johnson & Johnson, PEH Wertpapier, PJT Partners und Select Energy Services von meiner Beobachtungsliste gestrichen habe...
Montag, 25. Juni 2018
Investor-Update: 3U Holding, Amazon, Blue Cap, capsensixx, Deutsche Rohstoff AG, MBB, PEH Wertpapier, Texas Pacific Land Trust, TTL Beteiligung und Grundbesitz, UET United Electronic Technology
In meinen Investor-Updates notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Beobachtungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.
Neben meinen fünf größten Positionen Texas Pacific Land Trust, Blue Cap, Amazon, MBB und 3U Holding geht es heute um capsensixx, die Deutsche Rohstoff AG, PEH Wertpapier, UeT United Electornic Technology und TTL Beteiligung und Grundbesitz.
Neben meinen fünf größten Positionen Texas Pacific Land Trust, Blue Cap, Amazon, MBB und 3U Holding geht es heute um capsensixx, die Deutsche Rohstoff AG, PEH Wertpapier, UeT United Electornic Technology und TTL Beteiligung und Grundbesitz.
Samstag, 9. Juni 2018
Einfach gedacht: Ist denn die PEH Wertpapier AG nicht(s) mehr wert?
Nachdem der Asset Manager PEH Wertpapier seine Zahlen für das erste Quartal 2018 vorgelegt hatte und erneut seine eigenen Prognosen teilweise deutlich übertreffen konnte, brachte mich diese operative Stärke und der angekündigte Börsengangs der 100-prozentigen Fintech-Tochter capsensixx AG zu dem Schluss, dass bei PEH Wertpapier in nächster Zeit eine Neubewertung anstehen könnte.
Nun wurde man konkreter und hat die Bedingungen für das IPO veröffentlicht. Demnach wird die Preisspanne für den Börsengang der capsensixx AG auf 16 bis 19 Euro je Aktie festgelegt, was einem Unternehmenswert der capsensixx AG vor der Kapitalerhöhung im Rahmen des Börsengangs (Pre-Money) von 49,6 bis 58,9 Mio. Euro entspräche. Die Billigung des Wertpapierprospekts durch die BaFin wird am 11. Juni erwartet, danach werden die Details zum Börsengang veröffentlicht. Und nun nimmt die Frage nach der (Neu-) Bewertung richtig Fahrt auf...
Nun wurde man konkreter und hat die Bedingungen für das IPO veröffentlicht. Demnach wird die Preisspanne für den Börsengang der capsensixx AG auf 16 bis 19 Euro je Aktie festgelegt, was einem Unternehmenswert der capsensixx AG vor der Kapitalerhöhung im Rahmen des Börsengangs (Pre-Money) von 49,6 bis 58,9 Mio. Euro entspräche. Die Billigung des Wertpapierprospekts durch die BaFin wird am 11. Juni erwartet, danach werden die Details zum Börsengang veröffentlicht. Und nun nimmt die Frage nach der (Neu-) Bewertung richtig Fahrt auf...
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Sonntag, 3. Juni 2018
Investor-Update: Amazon, Blue Cap, Deutsche Rohstoff AG, Gladstone Investment, Goldman Sachs BDC, MBB, Navigator Equity, Technotrans, Texas Pacific Land Trust, UET United Electronic Technology
In meinen Investor-Updates notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Beobachtungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.
Neben meinen fünf größten Positionen Navigator Equity Solutions, Blue Cap, Texas Pacific Land Trust, MBB und Amazon geht es heute um die Deutsche Rohstoff AG, PEH Wertpapier, UeT United Electornic Technology sowie die BDCs Gladstone Investment (GAIN) und Goldman Sachs BDC (GSBD).
Neben meinen fünf größten Positionen Navigator Equity Solutions, Blue Cap, Texas Pacific Land Trust, MBB und Amazon geht es heute um die Deutsche Rohstoff AG, PEH Wertpapier, UeT United Electornic Technology sowie die BDCs Gladstone Investment (GAIN) und Goldman Sachs BDC (GSBD).
Dienstag, 29. Mai 2018
PEH Wertpapier legt vor. Und vielleicht gleich nochmal stark nach...
Der Asset Manager PEH Wertpapier (WKN: 620140) hat seine Zahlen für das erste Quartal 2018 vorgelegt und konnte seine eigenen Prognosen teilweise deutlich übertreffen. Nachdem bereits das dritte Quartal sowie das Gesamtergebnis 2017 hervorragende operative Werte aufwies, kann man hier von einem Trend sprechen.
Dessen ungeachtet fliegt die Aktie weitgehend unter dem Radar der Anleger und fristet an der Börse eher ein Schattendasein. Zu Unrecht, wie ich finde. Und mit dem angekündigten Börsengang der Tochter capsensixx AG könnte sich PEH Wertpapier nicht nur ins Bewusstsein der Börsianer drängen, sondern auch in neue Dimensionen vordringen. Doch eins nach dem anderen...
Dessen ungeachtet fliegt die Aktie weitgehend unter dem Radar der Anleger und fristet an der Börse eher ein Schattendasein. Zu Unrecht, wie ich finde. Und mit dem angekündigten Börsengang der Tochter capsensixx AG könnte sich PEH Wertpapier nicht nur ins Bewusstsein der Börsianer drängen, sondern auch in neue Dimensionen vordringen. Doch eins nach dem anderen...
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Montag, 19. Februar 2018
Zahlen & Mehr: KAP, PEH Wertpapier
In der Rubrik "Zahlen & Mehr" gehe ich kurz auf aktuelle Unternehmensmeldungen ein und bewerte diese im Hinblick auf meinen Investmentcase.
KAP Beteiligungs-AG
Das Unternehmen hat seine vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2017 präsentiert und konnte Zuwächse sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis vermelden. Auf bereinigter Basis ergaben sich Steigerungen von 6% beim Konzernumsatz (409 Mio. Euro nach 386 Mio. im Vorjahr) und beim Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte zum zweiten Mal in Folge eine Steigerung um mehr als 50% erzielt werden. Das EBIT lag 2017 bei 20,2 Mio. Euro (Vorjahr 12,9 Mio.) und damit nochmals deutlich über dem Ausblick des 2. Zwischenberichts von November 2017, als man noch von einem EBIT in Höhe von 16,5 Mio. Euro (bereinigt) ausging.
KAP Beteiligungs-AG
Das Unternehmen hat seine vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2017 präsentiert und konnte Zuwächse sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis vermelden. Auf bereinigter Basis ergaben sich Steigerungen von 6% beim Konzernumsatz (409 Mio. Euro nach 386 Mio. im Vorjahr) und beim Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte zum zweiten Mal in Folge eine Steigerung um mehr als 50% erzielt werden. Das EBIT lag 2017 bei 20,2 Mio. Euro (Vorjahr 12,9 Mio.) und damit nochmals deutlich über dem Ausblick des 2. Zwischenberichts von November 2017, als man noch von einem EBIT in Höhe von 16,5 Mio. Euro (bereinigt) ausging.
Dienstag, 2. Januar 2018
2018 laufen die Börsen weiter. Soweit die Kurse tragen...
In meinem Jahresrückblick "2017 im Rückspiegel: Was trumpelt so laut durch Nacht und Wind..." habe ich mich mit den Entwicklungen des letzten Jahres befasst und dieser Jahresausblick auf 2018 schließt hier nahtlos an.
Nach einer Reihe von Allzeithochs bei weltweit führenden Aktienindizes wie Dow Jones, S&P 500, NASDAQ, DAX, MDAX, und vielen mehr dürfte auch 2018 eher positiv starten, denn die Haupttriebfeder der steigenden Aktienkurse sind niedrige Zinsen und die Aussicht auf höhere Unternehmensgewinne. Und gerade letztere schüren die Phantasie, denn Donald Trump hat nach mehr als einem Jahr im Amt seinen ersten großen Erfolg feiern können: die große und lang angekündigte Steuerreform.
Und die ändert einiges. Vor allem die Senkung des Körperschaftssteuersatzes von 35% auf 21% wird sich sehr positiv auf die Gewinne der US-Unternehmen auswirken. Denn wenn die Steuerbelastung sinkt, steigt der Jahresgewinn und entsprechend der Gewinn je Aktie. Ein höheres EPS erzeugt ein niedrigeres KGV und wenn die Unternehmensgewinne durchschnittlich zwischen 15% und 20% ansteigen, haben die Bewertungen der Aktien wieder mehr Luft nach oben. Also die Kurse.
Nach einer Reihe von Allzeithochs bei weltweit führenden Aktienindizes wie Dow Jones, S&P 500, NASDAQ, DAX, MDAX, und vielen mehr dürfte auch 2018 eher positiv starten, denn die Haupttriebfeder der steigenden Aktienkurse sind niedrige Zinsen und die Aussicht auf höhere Unternehmensgewinne. Und gerade letztere schüren die Phantasie, denn Donald Trump hat nach mehr als einem Jahr im Amt seinen ersten großen Erfolg feiern können: die große und lang angekündigte Steuerreform.
Und die ändert einiges. Vor allem die Senkung des Körperschaftssteuersatzes von 35% auf 21% wird sich sehr positiv auf die Gewinne der US-Unternehmen auswirken. Denn wenn die Steuerbelastung sinkt, steigt der Jahresgewinn und entsprechend der Gewinn je Aktie. Ein höheres EPS erzeugt ein niedrigeres KGV und wenn die Unternehmensgewinne durchschnittlich zwischen 15% und 20% ansteigen, haben die Bewertungen der Aktien wieder mehr Luft nach oben. Also die Kurse.
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Freitag, 8. Dezember 2017
Zinsen, Inflation: Was bedeutet die Entwicklung für Asset-Manager wie Corestate Capital, Deutsche Beteiligungs AG, DIC Asset, Ernst Russ, MPC Capital und PEH Wertpapier?
Asset Manager legen im Auftrag ihrer Kunden Geld an, überwiegend für institutionelle Investoren wie Family Offices, Versicherungen, Pensionsfonds. Eine Reihe von ihnen bietet seine Dienstleistungen allerdings auch Privatkunden an, gerne über Fonds. Und diese Unternehmen hatten die letzten Jahre regen Zulauf, sie konnten ihre Assets under Management (AuM), also das von ihnen verwaltete Vermögen erheblich ausweiten. Was nicht zuletzt am immer weiter fallenden Zinsniveau in der Eurozone lag, das die Jagd auf Rendite immer mehr verschärfte. Im Zuge der Niedrigzinsphase kamen und kommen auch zunehmend "Bastionen der Sicherheit" in immer ärgere Bedrängnis, wie Versicherungen und Bausparkassen. Von Banken ganz zu schweigen, denen ist das Kerngeschäft komplett weggebrochen da ihre Zinsmarge immer weiter zusammenschrumpft. Ich hatte neulich wieder einmal ein längeres Gespräch mit dem Vorstand unserer örtlichen Sparkasse, bei dem es neben dem unerfreulichen Thema Filialschließungen auch um die aktuellen Entwicklungen an Finanz- und Geldmärkten ging. Insbesondere das anhaltende Niedrigzinsniveau und die neuen regulatorischen Vorgaben (Basel III) haben die Sorgenfalten nicht verringert in den letzten Monaten. Und daran wird sich in absehbarer Zeit auch nicht viel ändern...
Sonntag, 26. November 2017
Investor-Update: Amazon, Blue Cap, Corestate Capital, m-u-t, Navigator Equity Soultions, Opera Software ASA, PEH Wertpapier
In meinen Investor-Updates notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Beobachtungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.
Panik nach Jamaika-Aus... bleibt aus
Lethargisch, so kann man den Marktverlauf beschreiben, oder stoisch gelassen, wenn man es denn positiv betrachten möchte. Nachdem die FDP-Boygroup Lindner/Kubicki sich einer möglichen "Jamaika-Konstellation" wohl aus Angst vor der Verantwortung entzogen hat, schien große Ungewissheit aufzuziehen. Doch bereits im Tagesverlauf des Montagshandels war klar, dass die Börse dem Ganzen keine große Bedeutung beimisst. Schließlich gibt es ja weitere Optionen/Konstellationen jenseits Jamaika und jenseits einer - wohl so gar kein anderes Ergebnis bringenden - Neuwahl. Und so wird wieder sondiert, ob es denn eine Unions-Minderheitsregierung geben wird, oder eine Schwarz-Grüne Minderheitsregierung oder, und das scheint am Wahrscheinlichsten, eine Fortsetzung der Großen Koalition aus CDU/CSU und SPD. Unter veränderten Rahmenbedingungen. Politik eben und politische Börsen haben bekanntlich kurze Beine...
Panik nach Jamaika-Aus... bleibt aus
Lethargisch, so kann man den Marktverlauf beschreiben, oder stoisch gelassen, wenn man es denn positiv betrachten möchte. Nachdem die FDP-Boygroup Lindner/Kubicki sich einer möglichen "Jamaika-Konstellation" wohl aus Angst vor der Verantwortung entzogen hat, schien große Ungewissheit aufzuziehen. Doch bereits im Tagesverlauf des Montagshandels war klar, dass die Börse dem Ganzen keine große Bedeutung beimisst. Schließlich gibt es ja weitere Optionen/Konstellationen jenseits Jamaika und jenseits einer - wohl so gar kein anderes Ergebnis bringenden - Neuwahl. Und so wird wieder sondiert, ob es denn eine Unions-Minderheitsregierung geben wird, oder eine Schwarz-Grüne Minderheitsregierung oder, und das scheint am Wahrscheinlichsten, eine Fortsetzung der Großen Koalition aus CDU/CSU und SPD. Unter veränderten Rahmenbedingungen. Politik eben und politische Börsen haben bekanntlich kurze Beine...
Sonntag, 19. November 2017
Investor-Update: 7C Solarparken, Capital Stage, Navigator Equity Solutions, Technotrans
In meinen Investor-Updates notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Beobachtungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.
Nebenwerte bleiben volatil
Der Wochenverlauf hatte es erneut in sich und einige Nebenwerte waren bis zur Wochenmitte erheblich unter Druck. Dann wendete sich das Blatt, weil viele der "zittrigen Hände" aus dem Markt gespült wurden, teilweise auch durch das Reißen "dummer" Stopp-Loss-Marken, und das Geld auf dem Konto wurde am Donnerstag und Freitag wieder ein bisschen investiert. Ob sich die Aussichten und Werte der einzelnen Unternehmen im Wochenverlauf so stark geändert haben, wage ich mal zu bezweifeln. Für Stock-Picker bieten solche Ausverkäufe natürlich immer gute Gelegenheiten, manchmal auch bei Werten, die schon lange kräftig "aus dem Geld" waren und nun plötzlich wieder im Kaufterrain notieren. Hier muss man auch mal schnell zuschlagen.
Nebenwerte bleiben volatil
Der Wochenverlauf hatte es erneut in sich und einige Nebenwerte waren bis zur Wochenmitte erheblich unter Druck. Dann wendete sich das Blatt, weil viele der "zittrigen Hände" aus dem Markt gespült wurden, teilweise auch durch das Reißen "dummer" Stopp-Loss-Marken, und das Geld auf dem Konto wurde am Donnerstag und Freitag wieder ein bisschen investiert. Ob sich die Aussichten und Werte der einzelnen Unternehmen im Wochenverlauf so stark geändert haben, wage ich mal zu bezweifeln. Für Stock-Picker bieten solche Ausverkäufe natürlich immer gute Gelegenheiten, manchmal auch bei Werten, die schon lange kräftig "aus dem Geld" waren und nun plötzlich wieder im Kaufterrain notieren. Hier muss man auch mal schnell zuschlagen.
Samstag, 4. November 2017
Investor-Update: Apollo Investment, Aurelius, Blue Cap, Datagroup, KAP Beteiligungs-AG, MBB, PayPal, Starbucks, Technotrans
In meinen Investor-Updates notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Empfehlungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.
Ja ist denn heut schon Weihnachtsrallye?
Die Börsen steigen. Inzwischen sollte man sich schon dran gewöhnt haben, selbst die Crash-Propheten kamen in der letzten Woche kaum zu Wort. "Herbstrallye", "Jahresendrallye", das sind die neuen Schlagzeilengeber der Gazetten. Der geneigte Anleger reibt sich verwundert die Augen, immerhin wurde doch vor wenigen Tagen noch zum Räumungsverkauf geblasen und der unausweichliche Crash an die Wand gemalt. Naja, wie Oscar Wilde schon sagte: "Es ist leichter über Geld zu schreiben, als Geld zu machen". Und ja, das trifft natürlich auch auf mich zu...
Ja ist denn heut schon Weihnachtsrallye?
Die Börsen steigen. Inzwischen sollte man sich schon dran gewöhnt haben, selbst die Crash-Propheten kamen in der letzten Woche kaum zu Wort. "Herbstrallye", "Jahresendrallye", das sind die neuen Schlagzeilengeber der Gazetten. Der geneigte Anleger reibt sich verwundert die Augen, immerhin wurde doch vor wenigen Tagen noch zum Räumungsverkauf geblasen und der unausweichliche Crash an die Wand gemalt. Naja, wie Oscar Wilde schon sagte: "Es ist leichter über Geld zu schreiben, als Geld zu machen". Und ja, das trifft natürlich auch auf mich zu...
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Sonntag, 22. Oktober 2017
Investor-Update: Hypoport, Main Street Capital, MBB, mVISE, Steico, Technotrans
In meinen Investor-Updates notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Empfehlungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.
Dreißig Jahre "Schwarzer Montag". Und nix passierte...
In der letzten Woche jährte sich der "Schwarze Montag" zum dreißigsten Mal. An jenem 19. Oktober 1987 brach der Dow Jones Index um um 508 Punkte ein und diese 22,6% waren der höchste prozentuale Kursrückgang eines Tages in der Geschichte des New Yorker Leitindex. Selbstverständlich wurde dieses Jubiläum zum Anlass genommen, weiter ins Pessimismus-Horn zu stoßen und den großen Crash (endlich) herbeizureden. Nun, es kam anders und DAX und DOW markierten neuen Allzeithochs über den magischen Marken von 13.000 und 23.000 Punkten. Es gibt eben keine Gesetzmäßigkeit, nach der alle paar Jahre ein Crash stattfinden muss und nun der Zeitpunkt einfach reif sei, weil wir bereits 9 Jahre Hausse hinter uns hätten. Andererseits gab es auch seit den Tiefstkursen heftige Korrekturen, man schaue nur mal auf 2011. Und dann haben wir noch "den Joker", das Tiefstniveau bei den Zinsen. Das ist eine Variable, die in den Gleichungen bisher nie so vorkam und es tun sich viele schwer damit, sie richtig einzustufen. Warren Buffett allerdings, der hat gerade bei CNBC gesagt, die aktuellen Börsenbewertungen machten absolut Sinn - in diesem Zinsumfeld. Und es gibt kaum jemanden, der mehr Börsencrashs mitgemacht hat als Buffett und der mit Aktieninvestments reicher geworden ist.
Klar ist, dass ein Crash kommen wird. Allerdings weiß niemand genau, wann. Es kann am Montag sein oder in fünf Jahren. Und meistens kann man erst im Nachhinein erkennen, ob es wirklich ein Crash war oder nur eine satte Korrektur. Wir werden, auch diesmal, einfach abwarten müssen...
Dreißig Jahre "Schwarzer Montag". Und nix passierte...
In der letzten Woche jährte sich der "Schwarze Montag" zum dreißigsten Mal. An jenem 19. Oktober 1987 brach der Dow Jones Index um um 508 Punkte ein und diese 22,6% waren der höchste prozentuale Kursrückgang eines Tages in der Geschichte des New Yorker Leitindex. Selbstverständlich wurde dieses Jubiläum zum Anlass genommen, weiter ins Pessimismus-Horn zu stoßen und den großen Crash (endlich) herbeizureden. Nun, es kam anders und DAX und DOW markierten neuen Allzeithochs über den magischen Marken von 13.000 und 23.000 Punkten. Es gibt eben keine Gesetzmäßigkeit, nach der alle paar Jahre ein Crash stattfinden muss und nun der Zeitpunkt einfach reif sei, weil wir bereits 9 Jahre Hausse hinter uns hätten. Andererseits gab es auch seit den Tiefstkursen heftige Korrekturen, man schaue nur mal auf 2011. Und dann haben wir noch "den Joker", das Tiefstniveau bei den Zinsen. Das ist eine Variable, die in den Gleichungen bisher nie so vorkam und es tun sich viele schwer damit, sie richtig einzustufen. Warren Buffett allerdings, der hat gerade bei CNBC gesagt, die aktuellen Börsenbewertungen machten absolut Sinn - in diesem Zinsumfeld. Und es gibt kaum jemanden, der mehr Börsencrashs mitgemacht hat als Buffett und der mit Aktieninvestments reicher geworden ist.
Klar ist, dass ein Crash kommen wird. Allerdings weiß niemand genau, wann. Es kann am Montag sein oder in fünf Jahren. Und meistens kann man erst im Nachhinein erkennen, ob es wirklich ein Crash war oder nur eine satte Korrektur. Wir werden, auch diesmal, einfach abwarten müssen...
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