Die Capital Stage AG, ein im SDAX-notierter Hamburger Solar- und Windparkbetreiber, kann für das Geschäftsjahr 2016 auf Basis vorläufiger operativer Geschäftsergebnisse sehr erfreuliche Zahlen vorlegen und übertraf damit sogar die eigene operative Ergebnisprognose trotz eines vergleichsweise schwachen Windjahres.
2016 war stand auch im Zeichen der Geschäftsausweitung durch den Ausbau des Portfolios aus Solar- und Windparks sowie die Übernahme der CHORUS Clean Energy AG im Oktober 2016. Inzwischen verfügt Capital Stage über mehr als 95% der Anteile und hat einen Squeeze-out in die Wege geleitet.
Vorläufige 2016er Zahlen
Die Umsatzerlöse der Capital Stage AG stiegen im Geschäftsjahr 2016 deutlich um mehr als 25% auf rund 141,8 Mio. Euro und das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (operatives EBITDA) erreichte rund 106,1 Mio. Euro. Auch das operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen (operatives EBIT) konnte im Berichtszeitraum auf nunmehr rund 61,6 Mio. Euro gesteigert werden, während der erwirtschaftete operative Cashflow sich im ebenfalls deutlich auf über 103,8 Mio. Euro erhöhte. Die vorläufigen operativen Ergebniskennziffern liegen damit über den eigenen Erwartungen des Unternehmens an das Geschäftsjahr 2016 und enthalten erstmalig auch die Ergebnisbeiträge der CHORUS Clean Energy für das vierte Quartal 2016. Im Vergleich zum Bilanzstichtag des Vorjahres erhöhte sich die Eigenkapitalquote nach vorläufigen Berechnungen auf 25,9%, die Bilanzsumme stieg auf rund als 2,4 Mrd. Euro.
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Montag, 27. März 2017
Mittwoch, 8. März 2017
Capital Stage übernimmt weitere Solarparks in Italien. Und muss sich korrigieren...
Nach der erfolgreichen Übernahme des Wettbewerbers Chorus Clean Energy kauft der im SDAX notierte Betreiber von Solar- und Windparks Capital Stage in Italien zu.
Fünf Solarparks werden in der italienischen Region Apulien mit einer Gesamterzeugungsleistung von knapp 5,0 Megawatt (MW) zugekauft. Die fünf Solarparks befinden sich in der sonnenreichen Region Apulien, in der Capital Stage bereits drei Solarparks erfolgreich betreibt und damit hinsichtlich der zu erwartenden Sonneneinstrahlung auch auf eigene Erfahrungswerte zurückgreifen kann.
Die fünf Solarparks wurden in den Jahren 2010 und 2011 an das Netz angeschlossen und befinden sich seitdem im operativen Betrieb. Sie verfügen jeweils über eine Leistung zwischen 0,93 MW und 0,99 MW und profitieren von einer festen staatlichen Einspeisevergütung von durchschnittlich €0,3054 pro Kilowattstunde. Das Gesamtinvestitionsvolumen inklusive der übernommenen projektbezogenen Fremdfinanzierung beträgt rund €19,5 Mio. Capital Stage geht davon aus, dass die Solarparks im ersten vollen Betriebsjahr Umsatzbeiträge von voraussichtlich gut €2,6 Mio. erwirtschaften werden.
Der Aktienkurs rauschte nach der Meldung heute morgen erst einmal um 7% in Minus. Und das zu Recht, denn in der ersten Meldung wurden die zu erwartenden Umsätze noch mit €0,5 Mio. angegeben, also nur einem Fünftel des in der korrigierten Fassung veröffentlichten Werts.
Fünf Solarparks werden in der italienischen Region Apulien mit einer Gesamterzeugungsleistung von knapp 5,0 Megawatt (MW) zugekauft. Die fünf Solarparks befinden sich in der sonnenreichen Region Apulien, in der Capital Stage bereits drei Solarparks erfolgreich betreibt und damit hinsichtlich der zu erwartenden Sonneneinstrahlung auch auf eigene Erfahrungswerte zurückgreifen kann.
Die fünf Solarparks wurden in den Jahren 2010 und 2011 an das Netz angeschlossen und befinden sich seitdem im operativen Betrieb. Sie verfügen jeweils über eine Leistung zwischen 0,93 MW und 0,99 MW und profitieren von einer festen staatlichen Einspeisevergütung von durchschnittlich €0,3054 pro Kilowattstunde. Das Gesamtinvestitionsvolumen inklusive der übernommenen projektbezogenen Fremdfinanzierung beträgt rund €19,5 Mio. Capital Stage geht davon aus, dass die Solarparks im ersten vollen Betriebsjahr Umsatzbeiträge von voraussichtlich gut €2,6 Mio. erwirtschaften werden.
Der Aktienkurs rauschte nach der Meldung heute morgen erst einmal um 7% in Minus. Und das zu Recht, denn in der ersten Meldung wurden die zu erwartenden Umsätze noch mit €0,5 Mio. angegeben, also nur einem Fünftel des in der korrigierten Fassung veröffentlichten Werts.
Mittwoch, 18. Januar 2017
Capital Stage: Einfach Geld verdienen mit sauberem Strom
Warren Buffett sagte einmal, mit Energieversorgern würde man nicht reich, aber man bleibe es. Das mag in den Ohren der Aktionäre von Eon oder RWE wie Hohn klingen, aber Buffett hat beim Ausspruch seiner Worte ganz bestimmt nicht an die staatlich verordnete Energiewende in Deutschland gedacht, die für die Misere der deutschen Energieversorger verantwortlich ist. Denn im operativen Geschäft verdienen die Konzerne weiterhin auskömmlich Geld, sie verbrennen allerdings Milliarden mit Abschreibungen auf ihre alten Kraftwerksbeteiligungen, den Atomkraftwerken und den unrentablen Öl- und Gaskraftwerken.
Die andere Seite der Energiewende ist, dass der deutsche Staat ganz vorne mit dabei ist, wegzukommen von konventionellen, fossilen Brennstoffen hin zu regenerativen Energiequellen, Also Bio, Wasser, Wind und Sonne. Durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) werden diese Energiequellen staatlich gefördert und mittels langlaufender Subventionen massiv unterstützt. Die Zeche zahlen übrigens nicht die Steuerzahler, sondern die Energiekunden über ihre Stromrechnung. Denn dort findet sich ein immer größer werdender Anteil an staatlichen Umlagen, insbesondere der EEG-Umlage, aus der diese Subventionen gespeist werden.
Konkurrenz aus Asien verdirbt die Preise
Diese Subventionen waren auch der Grund, weshalb in Deutschland, einem eigentlich sonnenarmen Land, die Produktionsstätten für Solarmodule wie Pilze aus dem Boden schossen. Gerade in der durch die EU noch besonders geförderten Region Ostdeutschland entstanden hunderte derartiger betriebe und nicht wenige fanden auch den Weg an die Börse. Doch es kam, wie es kommen musste. Die hohen Subventionen für die Solarmodule lockten auch zunehmend ausländische Anbieter an, insbesondere aus Asien, und die Milliarden flossen zunehmend ins Ausland ab. Die deutschen Unternehmen hatten es sich in ihrer subventionierten Nische zu bequem gemacht und sich nicht auf den steigenden Wettbewerb eingestellt. Als dann die Regierung die ausufernden Subventionen einbremste, rasten viele deutsche Konzerne in die Insolvenz. Erinnert sei nur kurz an Q-Cells, Solon oder Solarworld. Letztere kämpft noch immer mit Umstrukturierungen und massiven Verlusten, das Lebenslicht ist noch nicht ganz ausgeblasen.
Es gab aber auch andere Hochflieger, die Hersteller von Windrädern. Ob RePower oder Nordex, auch diese Branche machte und macht eine Berg- und Talfahrt durch. Anleger verdienten und verloren Millionen in diesem Bereich. Es stellt sich daher die Frage, weshalb ich mich dieses Themas überhaupt annehme…
»Mit Energieversorgern wird man nicht reich, aber man bleibt es.«
(Warren Buffett)
Die andere Seite der Energiewende ist, dass der deutsche Staat ganz vorne mit dabei ist, wegzukommen von konventionellen, fossilen Brennstoffen hin zu regenerativen Energiequellen, Also Bio, Wasser, Wind und Sonne. Durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) werden diese Energiequellen staatlich gefördert und mittels langlaufender Subventionen massiv unterstützt. Die Zeche zahlen übrigens nicht die Steuerzahler, sondern die Energiekunden über ihre Stromrechnung. Denn dort findet sich ein immer größer werdender Anteil an staatlichen Umlagen, insbesondere der EEG-Umlage, aus der diese Subventionen gespeist werden.
Konkurrenz aus Asien verdirbt die Preise
Diese Subventionen waren auch der Grund, weshalb in Deutschland, einem eigentlich sonnenarmen Land, die Produktionsstätten für Solarmodule wie Pilze aus dem Boden schossen. Gerade in der durch die EU noch besonders geförderten Region Ostdeutschland entstanden hunderte derartiger betriebe und nicht wenige fanden auch den Weg an die Börse. Doch es kam, wie es kommen musste. Die hohen Subventionen für die Solarmodule lockten auch zunehmend ausländische Anbieter an, insbesondere aus Asien, und die Milliarden flossen zunehmend ins Ausland ab. Die deutschen Unternehmen hatten es sich in ihrer subventionierten Nische zu bequem gemacht und sich nicht auf den steigenden Wettbewerb eingestellt. Als dann die Regierung die ausufernden Subventionen einbremste, rasten viele deutsche Konzerne in die Insolvenz. Erinnert sei nur kurz an Q-Cells, Solon oder Solarworld. Letztere kämpft noch immer mit Umstrukturierungen und massiven Verlusten, das Lebenslicht ist noch nicht ganz ausgeblasen.
Es gab aber auch andere Hochflieger, die Hersteller von Windrädern. Ob RePower oder Nordex, auch diese Branche machte und macht eine Berg- und Talfahrt durch. Anleger verdienten und verloren Millionen in diesem Bereich. Es stellt sich daher die Frage, weshalb ich mich dieses Themas überhaupt annehme…
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