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Samstag, 6. September 2025

Wochenrückblick 36/2025: Meine stärksten Kurstreiber im Depot waren Broadcom, Almonty, AeroVironment, Viper Energy. Und auch meine Neuerwerbungen Rocket Lab und Amphenol spielen jetzt eine gewichtige Rolle...

Die Top-Werte meines Investmentdepots veröffentliche ich jeweils zum Quartalsende in meinen Investor-Updates und meine Beobachtungsliste aktualisiere ich wöchentlich.

Ergänzend gebe ich heute eine kurze Übersicht zu den Werten, die in der letzten Woche mein Investmentdepot am stärksten bewegt haben. Dabei geht es um alte Bekannte und neue Liebschaften. Und es gibt die eine oder andere Überraschung...

Montag, 5. Februar 2024

Kissigs Nebenwerte-Analyse: Deutsche Beteiligung peilt zweistellige Wertzuwächse an

Im Magazin "Der Nebenwerte Investor" von Traderfox finden sich regelmäßig Analysen von mir zu deutschen Nebenwerten. Das Magazin ist kostenpflichtig und wer dieses oder eine der weiteren Börsenzeitschriften von Traderfox bestellen möchte, gelangt ▶ hier zur Übersicht. Mehrwert für die Leser meines Blogs: Nach Erscheinen des Magazins darf ich meine Nebenwerte-Analysen dann auch hier veröffentlichen.


Artikel aus "Der Nebenwerte Investor" Ausgabe 2/2024 vom 24.01.2024

Dienstag, 5. September 2023

Kissigs Nebenwerte-Analyse zu Deutsche Beteiligungs AG: Dieser Mittelstandsinvestor fährt schon wieder Gewinne ein

Im Magazin "Der Nebenwerte Investor" von Traderfox finden sich regelmäßig Analysen von mir zu deutschen Nebenwerten. Das Magazin ist kostenpflichtig und wer dieses oder eine der weiteren Börsenzeitschriften von Traderfox bestellen möchte, gelangt ▶ hier zur Übersicht. Mehrwert für die Leser meines Blogs: Nach Erscheinen des Magazins darf ich meine Nebenwerte-Analysen dann auch hier veröffentlichen.


Artikel aus "Der Nebenwerte Investor" Ausgabe 11/2023 vom 23.08.2023

Mittwoch, 8. März 2023

Kissigs Nebenwerte-Analyse zu Deutsche Beteiligungs AG: Ein Mittelstandsinvestor ganz besonderer Art

Im Magazin "Der Nebenwerte Investor" von Traderfox finden sich regelmäßig Analysen von mir zu deutschen Nebenwerten. Das Magazin ist kostenpflichtig und wer dieses oder eine der weiteren Börsenzeitschriften von Traderfox bestellen möchte, gelangt ▶ hier zur Übersicht

Mehrwert für die Leser meines Blogs: Nach Erscheinen des Magazins darf ich die eine oder andere meiner Analysen dann auch hier veröffentlichen.

Artikel aus "Der Nebenwerte Investor" Ausgabe 1/2023 vom 26.01.2023

Donnerstag, 18. August 2022

Kissigs Nebenwerte-Analyse zur Deutschen Beteiligungs AG: Der ganz besondere Mittelstandsinvestor

Im Magazin "Der Nebenwerte Investor" von Traderfox finden sich regelmäßig Analysen von mir zu deutschen Nebenwerten. Das Magazin ist kostenpflichtig und wer es oder eines der weiteren von Traderfox bestellen möchte, gelangt ▶ hier zur Übersicht. Mehrwert für die Leser meines Blogs: nach Erscheinen des Magazins darf ich die eine oder andere meiner Analysen dann auch hier veröffentlichen. Vielen Dank dafür an Traderfox-Chef Simon Betschinger!

Donnerstag, 22. Juli 2021

Good News bei... der DBAG: Prognoseanhebung dank Verkaufsgewinn und Wertsteigerung

Die Deutsche Beteiligungs AG erfreut ihre Aktionäre mit einer Anhebung der Jahresprognosen. Hintergrund für die geänderte Prognose ist die kürzlich gemeldete Veräußerung der blikk Holding GmbH durch den DBAG Fund VII, die zu einem bis dahin ungeplanten Beitrag zum Nettovermögenswert der Private-Equity-Investments und zum Konzernergebnis 2020/2021 der DBAG von rund €26 Mio. führt. Hinzu kommen weitere positive Effekte aus der Bewertung der Portfoliounternehmen zu Zeitwerten per 30. Juni 2021. 

Informierte Anleger sollte diese Entwicklung nicht überraschen, denn die positive Entwicklung der Börsen im zweiten Quartal und die Meldung über den gewinntreibenden Verkauf der blikk lagen ja auf dem Tisch.

Mittwoch, 28. April 2021

DBAG: Kapitalerhöhung erfolgreich platziert - jetzt geht es wieder ums Business

Die Deutsche Beteiligungs AG gab heute bekannt, dass 99% der Bezugsrechte für die 25-prozentige Kapitalerhöhung ausgeübt worden sind. Durch die Platzierung der 3,76 Mio. jungen Aktien fließen dem Asset Manager brutto €105 Mio. zu und damit netto rund €90 Mio., die "zur Finanzierung laufender, jedoch noch nicht abgeschlossener Investitionen sowie zur Finanzierung zukünftiger Investitionen an der Seite von Private-Equity-Fonds, die von der DBAG beraten oder verwaltet werden, insbesondere an der Seite des jüngst aufgelegten DBAG Fund VIII, sowie für Langfristige Eigenkapitalbeteiligungen und für allgemeine Unternehmenszwecke" verwendet werden sollen. Die übrigen 1% nicht bezogenen Aktien werden über die Börse veräußert.

Damit dürfte Hängepartie durch die Kapitalmaßnahme, die den Kurs mächtig unter Druck gebracht hatte, vor ihrem Abschluss stehen. Künftig wird sich das Augenmerk wieder auf die Entwicklung des Portfoliowerts (NAV) richten und auf die Verwendung der nun üppig zur Verfügung stehenden liquiden Mittel. Auch eine Rückkehr in den SDAX dürfte nun wieder im greifbare(re) Nähe rücken.

Meine Einschätzung

Ende März hatte ich meine sehr positive Einschätzung zur DBAG geäußert ("Deutsche Beteiligungs AG rockt (wieder): Back in black und well on track!") und habe die verlockenden Kurse rund um die Kapitalerhöhung genutzt, um meine Aktienposition deutlich aufzustocken. Der NAV liegt - inkl. des Asset Managements - bei über €40 und dürfte sich durch lukrative Zukäufe weiterer Beteiligungen sowie die konjunkturelle Erholung und damit verbundene Aufwertungen der Bestandsunternehmen weiter erhöhen.

Disclaimer: Habe die DBAG auf meiner Beobachtungsliste und/oder in meinem Depot/Wiki.

Dienstag, 20. April 2021

Deshalb ist Aurelius nicht mehr meine (erste) Wahl

Aurelius ist war einer der ältesten Werte auf meiner Beobachtungsliste und einer der erfolgreichsten. Seit meinem Einstieg im Oktober 2012 hat die Aktie eine wahre Berg- und Talfahrt hingelegt und auf dem Höhepunkt im Frühjahr 2017 lag der Kurs bei mehr als €67 - unmittelbar vor der ersten Short-Attacke, bei der sich der Aktienkurs mehr als halbierte. Es war das erfolgreichste Jahr der Unternehmensgeschichte und es folgten eine Rekorddividende und eine starke Kurserholung - unter Berücksichtigung der Dividendenausschüttung markiert die Aktie im Frühjahr 2018 sogar ein neues Rekordhoch. Es folgte der allgemeine mehrfache Börseneinbruch aufgrund der Leitzinsanhebungen der US-Notenbank und eine weitere Short-Attacke, anschließend erwischten Handelskriege und Brexit-Tristesse sowie anschließend Corona das Unternehmen und den Kurs. Dass dieser noch einmal bis auf €12,50 und damit (Split bereinigt) fast auf meinen Einstiegskurs zurückfiel, hätte ich niemals gedacht.

Corona hat Aurelius kräftig zugesetzt, aber operativ findet das Unternehmen wieder in die Erfolgsspur zurück. Und gerade jetzt trenne ich mich von meinen Aktien. Das wirft wohl Fragen auf...?

Dienstag, 13. April 2021

Kapitalerhöhung setzt Kurs der DBAG kräftig unter Druck. Und das ist wohl erst der Anfang!

Die Deutsche Beteiligungs AG kann ihre Aktionäre gerade nicht begeistern; sie wird eine Bezugsrechtskapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital gegen Bareinlage durchführen.

Insgesamt werden in teilweiser Ausnutzung des genehmigten Kapitals der Gesellschaft bis zu 3.760.998 neue, auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft, mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von gerundet je €3,55 zu einem Bezugspreis von €28,00 je Aktie ausgegeben; die Gesamtbruttoemissionshöhe beträgt demnach bis zu rund €105 Mio. Dadurch erhöht sich das Grundkapital der Gesellschaft von €53.386.664,43 um bis zu €13.346.664,33 auf bis zu €66.733.328,76. Für einen Spitzenbetrag von zwei neuen Aktien ist das Bezugsrecht ausgeschlossen worden. Die neuen Aktien sind vom 1. Oktober 2020 an gewinnberechtigt.

Der Kurs der DBAG geht erstmal in die Knie. Kapitalerhöhungen belasten immer, aber in diesem Fall kommen da schon einige Kröten zusammen, die Aktionäre schlucken müssen...

Dienstag, 6. April 2021

Kissigs Investor-Update Q1/21 mit MBB, Energiekontor, Mutares, Hypoport, Costco, Funkwerk, Danaher, ABO Wind, 3U Holding, Deutsche Beteiligungs AG

Investor-Update zum Ende des 1. Quartals '21

In meinen Investor-Updates blicke ich jeweils zum Ende des Quartals auf die vergangenen Monate zurück und berichte, was sich auf meiner Beobachtungsliste getan hat und stelle die TOP-Werte in meinem Investmentdepot vor. Des Weiteren beschäftige ich mich ggf. auch mal mit Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.

Das erste Quartal liegt hinter uns und dabei waren drei Themen bestimmend: das Wideraufflammen von Corona bei gleichzeitigem Impfstart und -chaos, die Billionenpakete von US-Präsident Joe Biden und das Anziehen der Zinsen aufgrund wachsender Inflationssorgen. Nach anfänglichen weiteren starken Kursgewinnen bei den Technologiewerten setzte Mitte Februar eine Sektorrotation ein, die zu teilweise heftigen Kurseinbrüchen bei den Wachstumswerten führte und zu einer Renaissance der Valuetitel und Konjunkturzykliker. Zuletzt konnten die "klassischen" Börsenindizes neue Allzeithochs vermelden, so wie der DAX mit erstmaligem Überschreiten der 15.000er Marke.

Die ganz großen Umwälzungen gab es nicht, denn mit meinen Depotschwergewichten fühlte und fühle ich mich grundsätzlich wohl. Doch auch in meinem Depot wirkt sich die veränderte Situation aus - gar nicht mal so stark im Vergleich zum Jahresende 2020, aber verglichen mit der Gewichtung zum Ende September ist es schon auffällig, dass ich inzwischen deutsche Nebenwerte deutlich höher gewichtet habe als US-Werte. Und das liegt nicht alleine an der überdurchschnittlich guten Performance dieser Aktien. Ende März waren die größten Positionen in meinem Investmentdepot MBB, Energiekontor, Mutares, Hypoport, Costco, Funkwerk, Danaher, ABO Wind, 3U Holding, Deutsche Beteiligungs AG. Damit haben es gleich 5 Werte neu in die Top 10 geschafft, wobei die meisten von ihnen "alte Bekannte" sind...

Montag, 29. März 2021

Deutsche Beteiligungs AG rockt (wieder): Back in black und well on track!

Die Deutsche Beteiligungs AG begleite ich bereits seit mehreren Jahren und hatte sie auch schon auf meiner Beobachtungsliste und in meinem Depot. Doch im Juli 2019 war damit Schluss, nachdem sich nicht nur die Aussichten immer stärker eintrübten, sondern die DBAG selbst mit einer deftigen Prognosesenkung um die Ecke kam.

Meine damalige Einschätzung zum Abschied lautete: "Die DBAG bietet in absehbarer Zeit wenig positive Phantasie. Sie wird klassischerweise sogar oberhalb ihres NAV gehandelt, was den meisten anderen Beteiligungsgesellschaften schon länger nicht mehr zugebilligt wird. Ihr weitgehendes Alleinstellungsmerkmal als Asset Manager rechtfertigt ein gewisses Premium, weil sie aus dem Management der von ihr aufgelegten Beteiligungsfonds zusätzliche und stetige Provisionen vereinnahmt, aber auch hier muss man fairerweise sagen, dass diese zu einem Teil von der Marktlage abhängen und der Fähigkeit, bei Verkäufen hohe Gewinne auf das ursprünglich eingesetzte Kapital zu erzielen. Und diese Fähigkeit dürfte in nächster Zeit eher eingeschränkt sein".

Natürlich hatte ich damals nicht die Corona-Pandemie auf dem Schirm, sondern "nur" den US-China-Handelskrieg, die sich eintrübenden Konjunkturaussichten, das Endlosdrama "Brexit" und den durch den Abgasskandal ausgelösten Einbruch im Automotivesektor. Und nun? Nun haben sich die Vorzeichen geändert und bei der DBAG wechseln die Ampeln auf Grün. Ich habe letzte Woche gleich am Montagmorgen zugegriffen, weil an dem Tag der Rauswurf der DBAG aus dem SDAX vollzogen wurde, und ich auf einen letzten Kursabsacker gehofft habe. Der fiel nicht so üppig aus, wie ich erhofft hatte, aber mir gelang dennoch ein günstiger Einstieg. Denn was die DBAG am Freitag an Hammernews rausballerte, war genau das, was ich erwartet habe und als Investmentcase für die nächsten Jahre zugrunde lege...

Sonntag, 14. Juli 2019

Kissigs Kloogschieterei: Die 28. Börsenwoche im Rückspiegel mit Aumann, Deutsche Beteiligungs AG, Euromicron, Funkwerk, MBB

Eine durchwachsene Börsenwoche liegt hinter uns, die die Schere zwischen "armen" und "reichen" Aktien weiter auseinanderklaffen ließ. Zu den "armen" Aktien gehören die Konjunktur sensiblen Werte, denn diese spüren immer stärker die globalen Eintrübungen der Weltwirtschaft, die die Frühindikatoren ja bereits seit einigen Monaten anzeigen. Und das zweite Quartal ist so schlecht verlaufen, wie erwartet - teilweise sogar noch schlechter. Und in der Folge reduzieren die Unternehmen ihre Prognosen für das Gesamtjahr und die Analysten ihre Kursziele.

Hart getroffen werden viele deutsche Unternehmen, denn Deutschland ist Exportland und hat seine stärken im Maschinenbau, in der Automobilindustrie, in der Chemie. In der letzten Woche mussten nun sogar Flaggschiffe der deutschen Wirtschaft, wie BASF und Daimler Gewinnwarnungen aussprechen und auch im Mittelstand zeigen sich heftige Bremsspuren, wie Krones oder Aumann zeigten. Der DAX verlor dem entsprechend 2% im Wochenverlauf und auch der breite Markt schwächelt.

Ganz anders in Amerika, wo die Aussicht auf sinkende Zinsen und sprudelnde Unternehmensgewinne die Börsen auf neue Rekordhoch trieben. Erstmals schloss der Dow Jones über der Marke von 27.000 Punkten und der breiter angelegte S&P 500 beendete die Woche erstmals über 3.000 Zählern. Und diese unterschiedliche Entwicklung dürfte weiter anhalten, da sich die US-Wirtschaft in deutlich besserer Verfassung zeigt als die ökonomische Realität sich andernorts auf der Welt darstellt. Und weil die großen US-Technologie-Konzerne weiterhin enorme Cashflows generieren und dank der US-Steuerreform diese Gewinne relativ günstig in die USA holen können. Wo sie für ausgedehnte Aktienrückkäufe eingesetzt werden, was den Aktienmarkt zusätzlich befeuert...

Donnerstag, 11. Juli 2019

Deutsche Beteiligungs AG mit Schock in der Abendstunde

Die Deutsche Beteiligungs AG hat in dieser Woche gleich zwei Meldungen zu bieten. Mit dem Verkauf ihrer Tochter Infiana konnte sie ein positives Zeichen setzen, denn es gelang der DBAG nicht nur, ihr eingesetztes Kapital mehr als zu verdoppeln, sondern der Verkaufserlös erfolgte auch noch oberhalb des Bewertungsansatzes, mit dem Infiana Ende März in den Büchern stand, so dass hieraus ein zusätzlicher positiver Ergebnisbeitrag erzielt wird. Im Zuge der Verkaufsmeldung bestätigte die DBAG dann auch ihre Prognose für das Gesamtjahr. Und das ist die schlechte Nachricht, denn wie wir seit gestern Abend wissen, entpuppt sich diese zweite Aussage nur zwei Tage später (!) als Ente...

Sonntag, 7. April 2019

Kissigs Kloogschieterei: Die 14. Börsenwoche im Rückspiegel mit Amazon, Aurelius, Deutsche Beteiligungs AG, Eckert & Ziegler, MBB

Die vergangene Woche war die Woche der (deutschen) Nebenwerte. Während die Wachstumswerte sich eher gelangweilt durch die Woche schleppten, drehte so mancher Nebenwert richtig kräftig auf. Das lag nicht nur daran, dass einige von ihnen Jahresergebnisse präsentiert haben, die die zuvor äußerst negativen Markterwartungen übertroffen haben, sondern die allgemeine Stimmung am Markt hat sich auch weiter aufgehellt. Ken Fisher schrieb jüngst, Anleger sollten sich auf steigende Kurs einstellen, da in den USA langsam die Zeit des politischen Nichtstun beginnen würde, also die Phase, wo sich im zweiten Halbjahr einer Präsidentschaft Kongress und Präsident gegenseitig lahm legen. Und dieses Nichtstun wäre für die Börsen zumeist eine Phase des Wachstums, weil die Unternehmen und die Wirtschaft relativ frei von (dummen) Entscheidungen der Politik ihren Weg gehen könnten. Was soll man sagen, dieses "Konzept" scheint aufzugehen...

Dienstag, 21. August 2018

Renaissance: Die Deutsche Beteiligungs AG blüht wieder auf

Die Deutsche Beteiligungs AG hat ein schweres Geschäftsjahr zu meistern, wie man auch am Kurs ablesen kann. Dabei läuft es eigentlich ziemlich gut für das SDAX-Unternehmen, nur die Fußstapfen des Rekordvorjahres und dem entsprechend die Erwartungen der Börse sind ausgesprochen hoch.

Naja, waren... Denn die DBAG hat in den letzten Monaten einige Federn lassen müssen und zählt mit einem Kursverlust von 18,5% seit Jahresstart zu den schlechteren SDAX-Werten. Selbst wenn man die Bruttodividende von €1,40 mit einbezieht, bleibt ein Minus von 15% und das Jahreshoch hatte im Januar sogar bei €52 gelegen. Dieser Kursabsturz hat durchaus Gründe, die sowohl im geschäftlichen Bereich des Unternehmens liegen, am Wesen seines Geschäftsfelds und eben auch an der Psychologie der Marktteilnehmer - die Gier war zu groß geworden und die Erfolge des Vorjahres scheinen einige einfach linear in die Zukunft fortgeschrieben zu haben. Aber so einfach läuft das eben nicht. Aber es läuft wieder besser und deshalb könnte die DBAG wieder interessant(er) werden...

Freitag, 22. Juni 2018

Sturm im Wasserglas? DBAG-Kurs knickt wegen Gewinnwarnung nach BaFin-Bilanz-Rüge ein

Schreck in der Morgenstunde: die Deutsche Beteiligungs AG (WKN: A1TNUT) musste eine Gewinnwarnung für das laufende Geschäftsjahr 2017/18 aussprechen und mitteilen, dass die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) einen Verstoß gegen Rechnungslegungsvorschriften vorwirft. Im vorbörslichen Handel brach der Aktienkurs der DBAG daraufhin um mehr als 5% ein und rauschte bis auf fast 32 Euro in die Tiefe.

Sturm im Wasserglas?
Inzwischen hat sich der Kurs wieder deutlich erholt und notiert nur noch moderat im Minus. Also nur ein Sturm im Wasserglas oder doch schwerwiegende Verfehlungen beim deutschen Vorzeige-Finanzinvestor?

Montag, 28. Mai 2018

Deutsche Beteiligungs AG: Rechtfertigt ihr ganz besonderes Mojo einen Premiumaufschlag?

Ins Unternehmensleben gestartet ist die Deutsche Beteiligungs AG als klassische Beteiligungsgesellschaft. Das SDAX-Mitglied, bei dem mit knapp 20 Prozent die Drogerie-Familie Rossmann an Bord ist, ist kein Sanierungsspezialist, kein Finanzinvestor, sondern legt den Fokus auf Bestandsauf- und ausbau. Man unterscheidet sich hier also ganz deutlich von Aurelius oder Blue Cap und ist vom Ansatz her eher mit der KAP Beteiligungs-AGMAX AutomationMBB oder Indus Holding zu vergleichen.

Und doch ist die DBAG ganz anders. Denn vor einigen Jahren gab es einen Schwenk in der Geschäftspolitik, als man vom klassischen eigenen Beteiligungsgeschäft zum Asset-Management überging. Seitdem legt man Beteiligungsfonds auf, in die private und institutionelle Investoren Geld einbringen können, ohne sich direkt an der DBAG selbst als Aktionäre beteiligen zu müssen. Dieses Konstrukt macht die DBAG einzigartig und bietet allen Beteiligten zusätzliche Chancen. Und für die DBAG ergibt sich hieraus "ihr ganz besonderes Mojo". Aber rechtfertigt dieser ganz besondere Zauber auch einen Premiumaufschlag auf den NAV, den Buchwert?

Dienstag, 10. April 2018

Gewinnwarnung: Das hat die Deutsche Beteiligungs AG nicht verdient!

Gestern nach Börsenschluss zeigte die Deutsche Beteiligungs AG wie man es nicht macht. Sie platzierte - zurecht - eine Meldung und diese Meldung war kurz, sie war knapp und sie verursachte nachbörslich ein Kursmassaker. Weil die DBAG keinerlei Erläuterung dazu abgab, denn eigentlich hat sie nur das mitgeteilt, was der Markt seit mindestens sechs Monaten bereits weiß.

Aber wie meine Mutter immer zu sagen pflegte: "Der Ton macht die Musik". Und im Ton, da hat sich die DBAG bei ihrer Meldung völlig vergriffen und der Markt machte daraus einen Abgesang für den Kurs. Doch hat der Markt immer Recht, wie manche meinen? Oder hat hier wieder Benjamin Grahams manisch-depressiver "Mr. Market" zugeschlagen, den man geflissentlich ignorieren sollte als Maßstab für Richtig oder Falsch an der Börse?

Dienstag, 9. Januar 2018

Aurelius, Corestate Capital, Deutsche Beteiligung und Muehlhan punkten mit Übernahmen

Zum Jahresstart gibt es gleich bei mehreren Unternehmen positive Nachrichten auf der Akquisitionsseite zu vermelden.

▶ Aurelius Equity Opportunities SE & Co. KGaA
Conaxess Trade ist ein exklusiver Distributor von Fast Moving Consumer Goods (FMCG) für den großflächigen europäischen Einzelhandel und gehört seit 2016 zu Aurelius. Conaxess beschäftigt in Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Deutschland, Österreich sowie der Schweiz insgesamt rund 500 Mitarbeiter und erreicht als exklusiver Distributor von FMCG mehr als 130 Mio. Endverbraucher. Nun erwirbt Conaxess die Galleberg AS, einen in Norwegen führenden Distributor von Markenartikeln für Lebensmittel- und Gemischtwarenläden sowie für Gastronomie (HoReCa) und Reformhäuser und verdoppelt mit dieser Add-on-Akquisition in etwa den Jahresumsatz der Conaxess Trade Group in Norwegen auf mehr als 45 Mio. Euro. Die deutliche Ausweitung des FMCG-Angebots und Nutzung neuer Vertriebskanäle in Kombination mit einer starken Sales-Mannschaft soll den Marktanteil von Conaxess in Norwegen erhöhen. Olaf J. Styrmoe, bisheriger Eigentümer und Vorstandsvorsitzender von Galleberg, wird Mitglied der Geschäftsführung des Gesamtunternehmens und bringt dabei seine Erfahrung im Umgang mit Markeninhabern und Kunden ein. Über den Kaufpreis der Transaktion wurde, wie üblich, Stillschweigen vereinbart.

Freitag, 8. Dezember 2017

Zinsen, Inflation: Was bedeutet die Entwicklung für Asset-Manager wie Corestate Capital, Deutsche Beteiligungs AG, DIC Asset, Ernst Russ, MPC Capital und PEH Wertpapier?

Asset Manager legen im Auftrag ihrer Kunden Geld an, überwiegend für institutionelle Investoren wie Family Offices, Versicherungen, Pensionsfonds. Eine Reihe von ihnen bietet seine Dienstleistungen allerdings auch Privatkunden an, gerne über Fonds. Und diese Unternehmen hatten die letzten Jahre regen Zulauf, sie konnten ihre Assets under Management (AuM), also das von ihnen verwaltete Vermögen erheblich ausweiten. Was nicht zuletzt am immer weiter fallenden Zinsniveau in der Eurozone lag, das die Jagd auf Rendite immer mehr verschärfte. Im Zuge der Niedrigzinsphase kamen und kommen auch zunehmend "Bastionen der Sicherheit" in immer ärgere Bedrängnis, wie Versicherungen und Bausparkassen. Von Banken ganz zu schweigen, denen ist das Kerngeschäft komplett weggebrochen da ihre Zinsmarge immer weiter zusammenschrumpft. Ich hatte neulich wieder einmal ein längeres Gespräch mit dem Vorstand unserer örtlichen Sparkasse, bei dem es neben dem unerfreulichen Thema Filialschließungen auch um die aktuellen Entwicklungen an Finanz- und Geldmärkten ging. Insbesondere das anhaltende Niedrigzinsniveau und die neuen regulatorischen Vorgaben (Basel III) haben die Sorgenfalten nicht verringert in den letzten Monaten. Und daran wird sich in absehbarer Zeit auch nicht viel ändern...