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Montag, 9. Februar 2026

[Kissigs Börsenlexikon] Super Bowl Indikator

Der Super Bowl ist das größte Sportereignis der Welt mit rund einer Milliarde Zuschauern. Und natürlich ist er ein Wirtschaftsereignis größten Ausmaßes. Für Börsianer ist der Kampf um die "Vince Lombardi Trophäe" allerdings noch aus einem anderen Grund beachtenswert und der gehört in den Bereich der Börsenkuriositäten.

Die amerikanische National Football League (NFL) ist in zwei sogenannte Conferences aufgeteilt, die früher zwei eigenständige Footballverbände darstellten. Die National Football Conference (NFC) und die American Football Conference (AFC) mit ihren zusammen 32 Teams spielen jeweils ihren Sieger in den Playoffs aus und diese beiden treffen dann zum Showdown der Superlative im Super Bowl aufeinander. Dieser findet inzwischen regelmäßig am ersten Sonntag im Februar statt. Und hat irgendwie auch Relevanz für die Börsenkurse...

Freitag, 7. Februar 2020

[Kissigs Börsenlexikon] Crash-Szenario "Hindenburg-Omen"? Führ mich zum Schotter!

Es gibt schon skurrile Börsenmuster, die für Kauf- oder Verkaufentscheidungen herhalten müssen. Eines davon ist das sog. "Hindenburg-Omen", das aus fünf teilweise komplizierten charttechnischen Bedingungen besteht. Und an dieser Stelle kann der konsequente Value Investor sich bereits entspannt zurücklehnen, da er ja aufgrund fundamentaler Daten in Unternehmen investiert und nicht wegen zufälliger Kurven(ver)wirrungen des Aktienkurses.

Das Auftreten des Hindenburg-Omens - und es geistert die letzten Tage wieder einmal durch die Medien - soll eine Phase deutlicher Kursabschläge hervorsagen und es hat interessante Treffer zu verzeichnen. So tauchte es vor den Crashs 1987 und 2007/2008 teilweise mehrfach auf und daraus speist sich sein Nimbus. Allerdings ist es keine besonders seltene Erscheinung und wer sich stets auf diesen ominösen Propheten verlassen hat, hat einige langanhaltende Hausse-Phasen verpasst - so im August 2010 oder im Juni 2012. Ärgerlich und teuer, wenn man diese Phasen steigender Kurse nur vom Spielfeldrand aus betrachten konnte...

Freitag, 3. Juli 2015

Erpressung auf Griechisch

Quelle: handelsblatt.com
So sieht es aus, das Titelblatt der heutigen Print-Ausgabe des Handelsblatts. Schauen wir mal, wie Griechenland sich am Sonntag beim Referendum entscheidet. Aus meiner Sicht führt kein Weg am Sparen vorbei, um wieder auf die Füße zu kommen. Zumal die Sparbemühungen mit dem Abbau von Korruption, Steuerhinterziehung und Steuervermeidung einhergehen sollen und von der EU sowie den Euro-Staaten mit Milliarden unterstützt würden. Und zwar nicht nur als Finanzhilfen, sondern auch durch flankierende Investitionen in Griechenland, was dringend benötigte Euros ins Land brächte und Arbeitsplätze sowie Wirtschaftswachstum. Aber die Griechen mögen die Aussichten ganz anders bewerten - und die leeren Geldautomaten als vorübergehende Unpässlichkeit. Klar ist, egal wie das Referendum ausgeht, am Montag ist nicht das Ende, sondern nur der Anfang des nächsten Akts im Griechen-Drama.. Gerne demnächst auch wieder ohne den Linksradikalen Alexis Tsipras...