In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig auf aktien-mag.de für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Value Investoren unserer Zeit unter die Lupe.
In meinem 85. Portfoliocheck blicke ich in das Depot des Value Investors Jeremy Grantham, einem der erfolgreichsten Investoren der Welt. Grantham ist überzeugt davon, dass Vermögensanlagen immer zu ihrem Mittelwert zurückkehren, da im Kapitalismus überdurchschnittliche Gewinnmargen zwangsläufig Wettbewerber anziehen, so dass diese Margen durch die zunehmende Konkurrenz unter Druck geraten. Folgerichtig ist er auf der Kaufseite, wenn sie unter ihrem Mittelwert notieren und er verkauft, wenn Assets vom Markt deutlich über dem Mittelwert bepreist werden.
Große Popularität erreichte Jeremy Grantham, weil er treffsicher das Platzen von Spekulationsblasen korrekt vorausgesagt hat. So prophezeite er den Zusammenbruch am japanischen Aktien- und Häusermarkt in den späten 1980er Jahren, das Platzen der Internetblase in den späten 1990ern, sowie das Platzen der Blase am Immobilienmarkt und der sich anschließenden weltweite Kreditkrise 2007.
Für Aufsehen sorgte Grantham 2017, als er sich vom Deep Value-Ansatz nach Benjamin Graham abwandte. Das dauerhaft niedrige Zinsniveau und starke ökonomische Burggräben einzelner Unternehmen (Moat) erfordere auch bei Value Investoren ein Umdenken hin zum Quality Investing und zur Inkaufnahme höherer Bewertungen, um weiterhin langfristig erfolgreich zu sein.
Auch im 4. Quartal 2019 setzt Grantham weiterhin vor allem auf große US-Wachstumswerte mit starkem Burggraben und noch stärkeren Cashflows. Seine Depotschwergewichte sind daher die Technologie-Giganten Microsoft, Apple und Oracle. Verteilt auf die Aktien der A- und C-Klasse kommt allerdings die Google-Mutter Alphabet auf den zweithöchste Depotanteil. Doch stärker aufgestockt hatte Grantham beim Gesundheitskonzern Johnson & Johnson, der ohnehin schon zu seinen größten Positionen gehörte...
-▶ zum Artikel auf aktien-mag.de
Disclaimer
Alphabet, Amazon und Microsoft befinden sich auf meiner Beobachtungsliste und in meinem Depot.
Posts mit dem Label Johnson & Johnson werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Johnson & Johnson werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Donnerstag, 23. April 2020
Samstag, 11. April 2020
Kissigs Kloogschieterei: Der S&P 500 Index dürfte sich in der Corona-Krise am besten entwickeln - und danach erst recht...
Die Corona-Pandemie trifft die Weltwirtschaft mit voller Wucht, der Shutdown der Volkswirtschaften lässt die Konjunkturerwartungen abstürzen und die Arbeitslosenzahlen in die Höhe schnellen. Die Notenbanken und die Regierungen fluten die Märkte mit Geld und Direktsubventionen fließen an Unternehmen und Bürger.
Während die Wirtschaft gerade noch Fahrt aufnimmt auf ihrem Abrutsch, haben sich die Börsenindizes von ihren (zwischenzeitlichen?) Tiefstständen kräftig erholt und liegen seitdem 20% oder 30% im Plus. Viele Marktteilnehmer wurden davon auf dem falschen Fuß erwischt und sie trauern den vermeintlich günstigen Einstiegskursen von vor drei Wochen hinterher. Auch das ist eine Art des Ankereffekts. Andererseits trauen sie der Erholung (noch) nicht über den Weg, denn wenn die Nachrichten doch so schlecht sind und noch schlechter zu werden drohen, dann müssen doch auch die Kurse weiter abstützen, oder?
Während die Wirtschaft gerade noch Fahrt aufnimmt auf ihrem Abrutsch, haben sich die Börsenindizes von ihren (zwischenzeitlichen?) Tiefstständen kräftig erholt und liegen seitdem 20% oder 30% im Plus. Viele Marktteilnehmer wurden davon auf dem falschen Fuß erwischt und sie trauern den vermeintlich günstigen Einstiegskursen von vor drei Wochen hinterher. Auch das ist eine Art des Ankereffekts. Andererseits trauen sie der Erholung (noch) nicht über den Weg, denn wenn die Nachrichten doch so schlecht sind und noch schlechter zu werden drohen, dann müssen doch auch die Kurse weiter abstützen, oder?
»An der Börse ist alles möglich. Auch das Gegenteil.«Auch wenn wir also nur wissen, dass wir nicht wissen, wie sich die Börsenkurse entwickeln werden, sollte uns das nicht daran hindern, unsere Schlüsse aus der aktuellen Entwicklung zu ziehen und einen Blick in die Zukunft zu werfen. Und da kristallisieren sich teilweise deutlich Verlierer und Gewinner heraus...
(André Kostolany)
Sonntag, 11. November 2018
Nicht mehr (meine) erste Wahl: Deutsche Balaton, JDC Group, Johnson & Johnson, PEH Wertpapier, PJT Partners, Select Energy Services
Ich hatte ja kürzlich angekündigt, dass ich einiges an meinem Blog verändern möchte und dabei auch die ziemlich lang gewordene Beobachtungsliste ins Visier genommen.
Ich möchte sie künftig wieder kürzer halten, mich auf die aussichtsreichsten Werte konzentrieren und das bedeutet einerseits, dass ich nicht mehr so viele Werte aufnehmen werde, andererseits aber auch in nächster Zeit eine Reihe von Werten streichen werde. Dabei kann es daran liegen, dass das Unternehmen meine Erwartungen nicht erfüllt hat, mein Investmentcase nicht aufgegangen ist, oder dass ich andere Werte auf der Liste habe, die in etwa das gleiche Spektrum/Geschäftsfeld abdecken und aus meiner Sicht einen Tick besser positioniert sind.
Auf jeden Fall möchte ich zu meinen Streichungen jeweils eine kurze Begründung abgeben. Und heute fange ich damit an, indem ich aufzeige, weshalb ich Deutsche Balaton, JDC Group, Johnson & Johnson, PEH Wertpapier, PJT Partners und Select Energy Services von meiner Beobachtungsliste gestrichen habe...
Ich möchte sie künftig wieder kürzer halten, mich auf die aussichtsreichsten Werte konzentrieren und das bedeutet einerseits, dass ich nicht mehr so viele Werte aufnehmen werde, andererseits aber auch in nächster Zeit eine Reihe von Werten streichen werde. Dabei kann es daran liegen, dass das Unternehmen meine Erwartungen nicht erfüllt hat, mein Investmentcase nicht aufgegangen ist, oder dass ich andere Werte auf der Liste habe, die in etwa das gleiche Spektrum/Geschäftsfeld abdecken und aus meiner Sicht einen Tick besser positioniert sind.
Auf jeden Fall möchte ich zu meinen Streichungen jeweils eine kurze Begründung abgeben. Und heute fange ich damit an, indem ich aufzeige, weshalb ich Deutsche Balaton, JDC Group, Johnson & Johnson, PEH Wertpapier, PJT Partners und Select Energy Services von meiner Beobachtungsliste gestrichen habe...
Freitag, 29. April 2016
Zahlen & Mehr: Apple, Genworth Financial, Johnson & Johnson, KKR, PayPal, Western Digital
:: Apple
Eben wurde bekannt, dass sich der aktivistische Investor Carl Icahn inzwischen vollständig aus Apple zurückgezogen und alle seine Aktien auf den Markt geworfen hat. Und das, obwohl er Apple öffentlich mit einem fairen Wert von $240 angesetzt hat. Ich hatte bereits vor einiger Zeit vermutet, dass er hier die Privatanleger aufs Glatteis zu führen versucht, um sein eigenes milliardenschweres Aktienpaket loswerden zu können, ohne dass ihm der Kurs total einbricht ("Verschleuderte Carl Icahn seine Apple-Aktien 50 Prozent unter Wert?"). Nun, das Manöver war ziemlich offensichtlich und auch wenn Icahn nun auf regulatorische Einflussnahmen in China als Begründung abzielt, ging es ihm doch alleine um seinen eigenen Profit. Auch vorgeschobene Gründe sind Gründe und Icahn verdiente an seinen "Apfeltagen" unterm Strich rund $1,5 Mrd.... (>>> zur Meldung)
:: Genworth Financial
Der Versicherungskonzern Genworth Financial Inc. musste im vergangenen Jahr einen Gewinneinbruch von 66% hinnehmen, schlug damit die Markterwartungen jedoch deutlich. Das Unternehmen, das die ehemalige Versicherungssparte des Industriegiganten General Electric war, wird aktuell zusammengeschrumpft, um durch das Absenken der Verschuldung wieder auf Kurs zu kommen, nachdem man für das Geschäftsjahr 2014 einen Rekordverlust von mehr als §1,2 Mrd. ausweisen musste. Der Nettogewinn fiel von $154 Mio. oder $0,31 je Aktie auf $53 bzw. $0,11 je Aktie. Der operative Gewinn, der auch Ergebnisse aus Investmentgeschäften enthält, lag bei $0,21 je Aktie und damit deutlich über den Erwartungen. (>>> zur Meldung, Engl.)
:: Johnson & Johnson
Beim Pharmazie- und Konsumgüterhersteller Johnson & Johnson laufen die Geschäfte rund, hauptsächlich der starke Dollar und das Abgeben von Geschäftsbereichen haben das Zahlenwerk etwas belastet. Die weltweit 127.500 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von $70,1 Mrd. (Vorjahr: $74,3 Mrd.) und dabei einem Gewinn in Höhe von $15,4 Mrd. (Vorjahr: $16,3 Mrd.) und so wird das Unternehmen das 54. Jahr in Folge seine Dividende steigern. Für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2016 wird die Dividende von $0,75 auf $0,80 je Aktie angehoben, was einer Steigerung von 6,7% entspricht. (>>> zur Meldung).
:: KKR
Der Finanzinvestor KKR & Co. L.P. wird von den Börsenturbulenzen und dem niedrigen Ölpreis mächtig in Mitleidenschaft gezogen. Insbesondere seine großen börsennotierten Beteiligungen, Walgreen Alliance Boots und First Data mussten im ersten Quartal 2016 Kursverluste hinnehmen und das wirkte sich stark in den Zahlen der Private Equity Gesellschaft aus. So musste ein Nettoergebnis, das sowohl unrealisierte als auch realisierte Profite enthält, von Minus $553 Mio. bzw. $-0,65 je Aktie ausgewiesen werden, nachdem im Vorjahresquartal noch ein Gewinn von $526 Mio. zu Buche stand. KKR ist stark von der Börsenverfassung abhängig und die taumelnden Aktienkurse hatten starke Auswirkungen auf die Ergebnisse. Umgekehrt wirken anziehende Börsenkurs allerdings ebenso stark und wie ein Turbo auf das KKRs Zahlenwerk. (>>> zur Meldung, Engl.)
:: PayPal
Der Zahlungsdienstleister PayPal Inc. kann sich im immer härter umkämpften Markt der Online- und Mobilbezahldienste behaupten. So kletterten im ersten Quartal 2016 die Erlöse im Vorjahresvergleich um 19% auf $2,5 Mrd. und der Überschuss konnte sogar um 43% auf $365 Mio. zulegen. Die Zahl der aktiven PayPal-Kundenkonten stieg um 11,5% auf 184 Mio und es wurden insgesamt 1,41 Mrd. Transaktionen wurden abgewickelt (>>> zur Meldung)
:: Western Digital
Der Speicher-Spezialist Western Digital ist unbestritten das Sorgenkind auf meiner Empfehlungsliste und der Aktienkurs notiert tief im Minus. Und die vorgelegten Zahlen zum dritten Geschäftsquartal sind nicht dazu geeignet, hieran etwas zu ändern. Kurz vor der angestrebten Übernahme des Konkurrenten SanDisk musste WDC einen Umsatzrückgang um 21% bekanntgeben und ein Absinken des Nettogewinns auf nur noch $283 Mio., nachdem vor einem Jahr noch von $441 Mio. verdient worden waren. Auch wenn der weiter schrumpfende PC-Markt seine Spuren hinterlässt, kann man diese Zahlen nur als große Enttäuschung ansehen. (>>> zur Meldung, Engl.)
Genworth Financial, Johnson & Johnson, KKR, PayPal und Western Digital befinden sich auf meiner Empfehlungsliste.
Eben wurde bekannt, dass sich der aktivistische Investor Carl Icahn inzwischen vollständig aus Apple zurückgezogen und alle seine Aktien auf den Markt geworfen hat. Und das, obwohl er Apple öffentlich mit einem fairen Wert von $240 angesetzt hat. Ich hatte bereits vor einiger Zeit vermutet, dass er hier die Privatanleger aufs Glatteis zu führen versucht, um sein eigenes milliardenschweres Aktienpaket loswerden zu können, ohne dass ihm der Kurs total einbricht ("Verschleuderte Carl Icahn seine Apple-Aktien 50 Prozent unter Wert?"). Nun, das Manöver war ziemlich offensichtlich und auch wenn Icahn nun auf regulatorische Einflussnahmen in China als Begründung abzielt, ging es ihm doch alleine um seinen eigenen Profit. Auch vorgeschobene Gründe sind Gründe und Icahn verdiente an seinen "Apfeltagen" unterm Strich rund $1,5 Mrd.... (>>> zur Meldung)
:: Genworth Financial
Der Versicherungskonzern Genworth Financial Inc. musste im vergangenen Jahr einen Gewinneinbruch von 66% hinnehmen, schlug damit die Markterwartungen jedoch deutlich. Das Unternehmen, das die ehemalige Versicherungssparte des Industriegiganten General Electric war, wird aktuell zusammengeschrumpft, um durch das Absenken der Verschuldung wieder auf Kurs zu kommen, nachdem man für das Geschäftsjahr 2014 einen Rekordverlust von mehr als §1,2 Mrd. ausweisen musste. Der Nettogewinn fiel von $154 Mio. oder $0,31 je Aktie auf $53 bzw. $0,11 je Aktie. Der operative Gewinn, der auch Ergebnisse aus Investmentgeschäften enthält, lag bei $0,21 je Aktie und damit deutlich über den Erwartungen. (>>> zur Meldung, Engl.)
:: Johnson & Johnson
Beim Pharmazie- und Konsumgüterhersteller Johnson & Johnson laufen die Geschäfte rund, hauptsächlich der starke Dollar und das Abgeben von Geschäftsbereichen haben das Zahlenwerk etwas belastet. Die weltweit 127.500 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von $70,1 Mrd. (Vorjahr: $74,3 Mrd.) und dabei einem Gewinn in Höhe von $15,4 Mrd. (Vorjahr: $16,3 Mrd.) und so wird das Unternehmen das 54. Jahr in Folge seine Dividende steigern. Für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2016 wird die Dividende von $0,75 auf $0,80 je Aktie angehoben, was einer Steigerung von 6,7% entspricht. (>>> zur Meldung).
:: KKR
Der Finanzinvestor KKR & Co. L.P. wird von den Börsenturbulenzen und dem niedrigen Ölpreis mächtig in Mitleidenschaft gezogen. Insbesondere seine großen börsennotierten Beteiligungen, Walgreen Alliance Boots und First Data mussten im ersten Quartal 2016 Kursverluste hinnehmen und das wirkte sich stark in den Zahlen der Private Equity Gesellschaft aus. So musste ein Nettoergebnis, das sowohl unrealisierte als auch realisierte Profite enthält, von Minus $553 Mio. bzw. $-0,65 je Aktie ausgewiesen werden, nachdem im Vorjahresquartal noch ein Gewinn von $526 Mio. zu Buche stand. KKR ist stark von der Börsenverfassung abhängig und die taumelnden Aktienkurse hatten starke Auswirkungen auf die Ergebnisse. Umgekehrt wirken anziehende Börsenkurs allerdings ebenso stark und wie ein Turbo auf das KKRs Zahlenwerk. (>>> zur Meldung, Engl.)
:: PayPal
Der Zahlungsdienstleister PayPal Inc. kann sich im immer härter umkämpften Markt der Online- und Mobilbezahldienste behaupten. So kletterten im ersten Quartal 2016 die Erlöse im Vorjahresvergleich um 19% auf $2,5 Mrd. und der Überschuss konnte sogar um 43% auf $365 Mio. zulegen. Die Zahl der aktiven PayPal-Kundenkonten stieg um 11,5% auf 184 Mio und es wurden insgesamt 1,41 Mrd. Transaktionen wurden abgewickelt (>>> zur Meldung)
:: Western Digital
Der Speicher-Spezialist Western Digital ist unbestritten das Sorgenkind auf meiner Empfehlungsliste und der Aktienkurs notiert tief im Minus. Und die vorgelegten Zahlen zum dritten Geschäftsquartal sind nicht dazu geeignet, hieran etwas zu ändern. Kurz vor der angestrebten Übernahme des Konkurrenten SanDisk musste WDC einen Umsatzrückgang um 21% bekanntgeben und ein Absinken des Nettogewinns auf nur noch $283 Mio., nachdem vor einem Jahr noch von $441 Mio. verdient worden waren. Auch wenn der weiter schrumpfende PC-Markt seine Spuren hinterlässt, kann man diese Zahlen nur als große Enttäuschung ansehen. (>>> zur Meldung, Engl.)
Genworth Financial, Johnson & Johnson, KKR, PayPal und Western Digital befinden sich auf meiner Empfehlungsliste.
Dienstag, 26. Januar 2016
Johnson & Johnson liefert solide Quartalszahlen ab
Die Johnson & Johnson präsentierte starke Quartalszahlen. Zwar ging auch im vierten Quartal der Umsatz zurück, allerdings fiel das Minus mit 2,4 Prozent auf 17,8 MRD. USD geringer aus als im Vorquartal.
Zulegen konnte Johnson & Johnson beim Gewinn, der aufgrund von Sondereinnahmen um 27,5 Prozent auf 3,2 Mrd. USD anwuchs. Der Konzern hatte im dritten Quartal den Verkauf seiner Medizintechnik-Tochter Cordis für rund 2 Mrd. USD an Cardinal Health abgeschlossen. Auf vergleichbarer Basis übertraf Johnson & Johnson die Erwartungen der Analysten, auch wenn auf Jahressicht mit 15,4 Mrd. USD knapp 6 Prozent weniger Gewinn in den Büchern stand,
Insbesondere im Pharmageschäft konnte der Konzern die Erlöse dank neuer Medikamente steigern, während die Medizinsparte weiter schwächelt, weil sie unter den Sparrunden bei den Krankenhäusern leidet. Erst vergangene Woche hatte der Konzern daher angekündigt, etwa 3.000 Stellen in diesem Bereich wegzukürzen.
>>> zur Meldung
Zulegen konnte Johnson & Johnson beim Gewinn, der aufgrund von Sondereinnahmen um 27,5 Prozent auf 3,2 Mrd. USD anwuchs. Der Konzern hatte im dritten Quartal den Verkauf seiner Medizintechnik-Tochter Cordis für rund 2 Mrd. USD an Cardinal Health abgeschlossen. Auf vergleichbarer Basis übertraf Johnson & Johnson die Erwartungen der Analysten, auch wenn auf Jahressicht mit 15,4 Mrd. USD knapp 6 Prozent weniger Gewinn in den Büchern stand,
Insbesondere im Pharmageschäft konnte der Konzern die Erlöse dank neuer Medikamente steigern, während die Medizinsparte weiter schwächelt, weil sie unter den Sparrunden bei den Krankenhäusern leidet. Erst vergangene Woche hatte der Konzern daher angekündigt, etwa 3.000 Stellen in diesem Bereich wegzukürzen.
>>> zur Meldung
Labels:
Börsenticker,
Empfehlung,
Johnson & Johnson,
Meldung,
Zahlenwerk
Freitag, 23. Oktober 2015
Investor-Update: Aareal Bank, Blackstone, Johnson & Johnson, VTG
Im Investor-Update notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Empfehlungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.
Notenbanken starten Jahresendrallye
Seit Anfang Oktober steigen die Kurse unter großer Nervosität, doch nachdem die Notenbanken weiterhin "billiges Geld" in die Märkte pumpen werden, klettern die Kurse bei zunehmendem Volumen. Die "Berichtssaison" birgt weiterhin Chancen und Risiken: wer die Erwartungen nicht erfüllt, wird gnadenlos abgestraft, wer sie toppt, in den Himmel gehoben. Und insbesondere große High-Tech-Werte wie Amazon, Google, Microsoft haben die Börsen mit ihren Zahlen geradezu befeuert. Ich habe die zwischenzeitliche Kursschwäche genutzt und mir weitere langfristig aussichtsreiche und attraktiv bewertete Unternehmen ins Depot gelegt.
+ Aareal Bank
Die Aareal Bank ist ein reiner Immobilienfinanzierer und ohne größere Blessuren durch die Finanzkrise gekommen. Zuletzt hat man zwei große Zukäufe getätigt (erst die CorealCredit, dann die WestImmo), die das Eigenkapital gestärkt haben und das Unternehmen neben seinem robusten operativen Geschäft in die Lage versetzen, hohe Dividenden auszuschütten und gleichzeitig noch die Power für weitere Zukäufe oder ggf. Sonderausschüttungen zu haben. Die harte Kernkapitalquote (Basel III) liegt bei überdurchschnittlichen 12,5%, das 2016er KGV bei 11, die Dividendenrendite bei 4,6%. Die vermutlich solideste - und attraktivste - Bankaktie auf dem deutschen Kurszettel.
Intensiv(er) beschäftige ich mit der Aareal Bank in meiner nächsten Kolumne im "Aktien Magazin". Ausgabe 20/2015 kommt am Montag heraus.
= Blackstone Group L.P.
Keine Veränderung habe ich bei meiner größten Depotposition vorgenommen, aber es gab diese Woche den Dividendenabschlag, der allerdings bereits wieder aufgeholt wurde. Ausgeschüttet werden die 0,49 USD (0,431 EUR) am 2. November.
Untätig waren der Finanzinvestor nicht in den letzten Wochen, insbesondere im Immobilienbereich hat man kräftig weiter zugekauft. Spektakulär ist der Kauf von 11.200 Wohnungen in New York für 5,3 Mrd. USD, den man gemeinsam mit dem kanadischen Pensionsfonds Ivanhoe Cambridge angeht. Die aus 56 Gebäuden bestehenden beiden Wohnkomplexe Stuyvesant Town und Peter Cooper Village sind eine große, einheitlich geplante Wohnsiedlung aus zahlreichen Ziegel-Apartmenthäusern an der Ostseite des Stadtbezirks Manhattan und sie werden Blackstone und seinen Investoren auf viele Jahre hin sichere und attraktive Renditen bescheren.
+ Johnson & Johnson
Das seit 1944 an der Börse notierte Pharma- und Konsumgüterunternehmen ist ein sog. Dividendenaristokrat, denn im April hat J&J die Dividende um 7,1% erhöht auf den aktuellen Wert von 0,75 USD - und damit hat J&J seine Dividende das dreiundfünfzigste Jahr in Folge angehoben. Das alleine ist natürlich kein Grund für einen Kauf. Doch J&J hat kürzlich seine Quartalszahlen vorgelegt und obwohl man unter dem starken Dollar zu leiden hatte, lagen diese doch mal wieder über den Erwartungen und J&J hat einige neue Medikamente in der Pipeline, die das Zeug zu Milliardenumsätzen in sich bergen. Die Eigenkapitalquote liegt bei 53% und der Umsatz beträgt rund 74 Mrd. USD. Mit einem KGV von 15 und einer Dividendenrendite von 3% ist J&J attraktiv bewertet und das neue Aktienrückkaufprogramm von 10 Mrd. USD sollte dem Kurs zusätzlichen Auftrieb geben.
+ VTG
Der Wagonvermietungs- und Logistikkonzern hat letztes Jahr den Mitbewerber AEE übernommen und trotz einer hohen Schuldenaufnahme sich hieraus erhebliche Synergieeffekte und damit Gewinnsteigerungen versprochen. Und diese stellen sich nun ein und das Unternehmen hat seine mittelfristigen Planungen deutlich angehoben. Zugleich sinken die Finanzierungskosten, weil man Schulden erheblich günstiger refinanzieren kann. Der grenzübergreifende Gütertransport auf der Schiene ist ein robustes Geschäft und die Wagons werden im Durchschnitt für drei Jahre an die Kunden vermietet, so dass konjunkturelle Eintrübungen nicht so stark ins Gewicht fallen. Ein KGV von 14 erscheint angesichts der anstehenden Gewinndynamik als fairer Preis für ein Unternehmen, das in Mitteleuropa annähernd konkurrenzlos ist und noch erhebliche Einsparmöglichkeiten heben kann, während die immer länger werdenden Staus auf den Straßen den Hauptkonkurrenten, die LKWs zunehmend unattraktiver machen.
.: Cashquote
Meine Cashquote ist aufgrund der Käufe inzwischen unter 10 Prozent gefallen und ich habe bewusst mein Depot aufgestockt, um die Erholung der Märkte zum Jahresende hin voll mitnehmen zu können. Denn Aktien sind und bleiben auf absehbare Zeit alternativlose Anlagen und die in den letzten Monaten geflüchteten Gelder werden an die Börsen zurückfluten. Nachdem nun auch die Lebensversicherungen künftig mit deutlich höheren Aktienquoten agieren wollen, entsteht zusätzliche Nachfrage nach Dividendentiteln, was den Kursen zusätzliches Potenzial bieten sollte.
Notenbanken starten Jahresendrallye
Seit Anfang Oktober steigen die Kurse unter großer Nervosität, doch nachdem die Notenbanken weiterhin "billiges Geld" in die Märkte pumpen werden, klettern die Kurse bei zunehmendem Volumen. Die "Berichtssaison" birgt weiterhin Chancen und Risiken: wer die Erwartungen nicht erfüllt, wird gnadenlos abgestraft, wer sie toppt, in den Himmel gehoben. Und insbesondere große High-Tech-Werte wie Amazon, Google, Microsoft haben die Börsen mit ihren Zahlen geradezu befeuert. Ich habe die zwischenzeitliche Kursschwäche genutzt und mir weitere langfristig aussichtsreiche und attraktiv bewertete Unternehmen ins Depot gelegt.
+ Aareal Bank
Die Aareal Bank ist ein reiner Immobilienfinanzierer und ohne größere Blessuren durch die Finanzkrise gekommen. Zuletzt hat man zwei große Zukäufe getätigt (erst die CorealCredit, dann die WestImmo), die das Eigenkapital gestärkt haben und das Unternehmen neben seinem robusten operativen Geschäft in die Lage versetzen, hohe Dividenden auszuschütten und gleichzeitig noch die Power für weitere Zukäufe oder ggf. Sonderausschüttungen zu haben. Die harte Kernkapitalquote (Basel III) liegt bei überdurchschnittlichen 12,5%, das 2016er KGV bei 11, die Dividendenrendite bei 4,6%. Die vermutlich solideste - und attraktivste - Bankaktie auf dem deutschen Kurszettel.
Intensiv(er) beschäftige ich mit der Aareal Bank in meiner nächsten Kolumne im "Aktien Magazin". Ausgabe 20/2015 kommt am Montag heraus.
= Blackstone Group L.P.
Keine Veränderung habe ich bei meiner größten Depotposition vorgenommen, aber es gab diese Woche den Dividendenabschlag, der allerdings bereits wieder aufgeholt wurde. Ausgeschüttet werden die 0,49 USD (0,431 EUR) am 2. November.
Untätig waren der Finanzinvestor nicht in den letzten Wochen, insbesondere im Immobilienbereich hat man kräftig weiter zugekauft. Spektakulär ist der Kauf von 11.200 Wohnungen in New York für 5,3 Mrd. USD, den man gemeinsam mit dem kanadischen Pensionsfonds Ivanhoe Cambridge angeht. Die aus 56 Gebäuden bestehenden beiden Wohnkomplexe Stuyvesant Town und Peter Cooper Village sind eine große, einheitlich geplante Wohnsiedlung aus zahlreichen Ziegel-Apartmenthäusern an der Ostseite des Stadtbezirks Manhattan und sie werden Blackstone und seinen Investoren auf viele Jahre hin sichere und attraktive Renditen bescheren.
+ Johnson & Johnson
Das seit 1944 an der Börse notierte Pharma- und Konsumgüterunternehmen ist ein sog. Dividendenaristokrat, denn im April hat J&J die Dividende um 7,1% erhöht auf den aktuellen Wert von 0,75 USD - und damit hat J&J seine Dividende das dreiundfünfzigste Jahr in Folge angehoben. Das alleine ist natürlich kein Grund für einen Kauf. Doch J&J hat kürzlich seine Quartalszahlen vorgelegt und obwohl man unter dem starken Dollar zu leiden hatte, lagen diese doch mal wieder über den Erwartungen und J&J hat einige neue Medikamente in der Pipeline, die das Zeug zu Milliardenumsätzen in sich bergen. Die Eigenkapitalquote liegt bei 53% und der Umsatz beträgt rund 74 Mrd. USD. Mit einem KGV von 15 und einer Dividendenrendite von 3% ist J&J attraktiv bewertet und das neue Aktienrückkaufprogramm von 10 Mrd. USD sollte dem Kurs zusätzlichen Auftrieb geben.
+ VTG
Der Wagonvermietungs- und Logistikkonzern hat letztes Jahr den Mitbewerber AEE übernommen und trotz einer hohen Schuldenaufnahme sich hieraus erhebliche Synergieeffekte und damit Gewinnsteigerungen versprochen. Und diese stellen sich nun ein und das Unternehmen hat seine mittelfristigen Planungen deutlich angehoben. Zugleich sinken die Finanzierungskosten, weil man Schulden erheblich günstiger refinanzieren kann. Der grenzübergreifende Gütertransport auf der Schiene ist ein robustes Geschäft und die Wagons werden im Durchschnitt für drei Jahre an die Kunden vermietet, so dass konjunkturelle Eintrübungen nicht so stark ins Gewicht fallen. Ein KGV von 14 erscheint angesichts der anstehenden Gewinndynamik als fairer Preis für ein Unternehmen, das in Mitteleuropa annähernd konkurrenzlos ist und noch erhebliche Einsparmöglichkeiten heben kann, während die immer länger werdenden Staus auf den Straßen den Hauptkonkurrenten, die LKWs zunehmend unattraktiver machen.
.: Cashquote
Meine Cashquote ist aufgrund der Käufe inzwischen unter 10 Prozent gefallen und ich habe bewusst mein Depot aufgestockt, um die Erholung der Märkte zum Jahresende hin voll mitnehmen zu können. Denn Aktien sind und bleiben auf absehbare Zeit alternativlose Anlagen und die in den letzten Monaten geflüchteten Gelder werden an die Börsen zurückfluten. Nachdem nun auch die Lebensversicherungen künftig mit deutlich höheren Aktienquoten agieren wollen, entsteht zusätzliche Nachfrage nach Dividendentiteln, was den Kursen zusätzliches Potenzial bieten sollte.
Donnerstag, 15. November 2012
Und was tat sich in Warren Buffetts Depot im 3. Quartal 2012?
Im dritten Quartal 2012 hat Warren Buffetts Beteiligungsholding Berkshire Hathaway einige Änderungen an ihrem Portfolio vorgenommen, wie aus einer Pflichtmitteilung an die amerikanische Börsenaufsicht SEC hervorgeht.
Aufgestockt hat Buffett bei seiner Lieblingsbank Wells Fargo & Co, an der er nun 422,5 Mio. Aktien (+11 Mio.) hält, bei IBM (+ 872.500) und bei Deere & Co (+ 4 Mio.).
Weiter abgebaut hat Buffett seine Beteiligungen an ConocoPhillips, Johnson & Johnson (-95%), Kraft Food Group, U.S. Bancorp, General Motors (-88%) und Procter & Gamble.
Damit reduziert Warren Buffett insbesondere den in der Krise hervorragend gelaufenen defensiven Konsumgütersektor und zeigt auch durch sein weiter wachsendes Engagement bei Wells Fargo & Co., dass er von einer Konjunkturbelebung in den USA und einem Wiedererstarken des US-Immobilienmarktes überzeugt ist.
Berkshire Hathaway befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.
![]() |
| Warren Buffett |
Aufgestockt hat Buffett bei seiner Lieblingsbank Wells Fargo & Co, an der er nun 422,5 Mio. Aktien (+11 Mio.) hält, bei IBM (+ 872.500) und bei Deere & Co (+ 4 Mio.).
Weiter abgebaut hat Buffett seine Beteiligungen an ConocoPhillips, Johnson & Johnson (-95%), Kraft Food Group, U.S. Bancorp, General Motors (-88%) und Procter & Gamble.
Damit reduziert Warren Buffett insbesondere den in der Krise hervorragend gelaufenen defensiven Konsumgütersektor und zeigt auch durch sein weiter wachsendes Engagement bei Wells Fargo & Co., dass er von einer Konjunkturbelebung in den USA und einem Wiedererstarken des US-Immobilienmarktes überzeugt ist.
Berkshire Hathaway befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.
Samstag, 18. August 2012
Und was tat sich in Warren Buffetts Depot im 2. Quartal 2012?
Im zweiten Quartal 2012 hat Warren Buffetts Beteiligungsholding Berkshire Hathaway einige Änderungen an ihrem Portfolio vorgenommen, wie aus einer Pflichtmitteilung an die amerikanische Börsenaufsicht SEC hervorgeht.
Neue Investments wurden eingegangen beim Ölfeld-Dienstleister National Oilwell Varco (2,8 Mio. Aktien) und beim Raffineriebetreiber Phillips 66 (237 Mio. Aktien).
Aufgestockt hat Buffett bei IBM und der US-Bank Wells Fargo & Co., die nach Coca-Cola die größten Investestments in Buffetts Portfolio sind.
Gesenkt wurde der Anteil bei Johnson & Johnson von 29 Mio. auf 10,3 Mio. Aktien und bei Kraft Foods um fast die Hälfte auf jetzt noch gut 59 Mio. Aktien. Ebenfalls auf der Verkaufsliste standen Procter & Gamble, General Electric, Visa und UPS. Seinen Anteil an Intel hat Buffett komplett abgestoßen.
Unter dem Strich reduziert Buffett also im Konsumgüterbereich und setzt verstärkt auf Erdöldienstleister/-exploration und die Erholung des US-Häusermarktes. Im Erdölbereich hatte Buffett zuletzt im vierten Quartal 2011 sämtliche gehaltene Aktion von ExxonMobil veräußert und schon damals begann sein Ausverkauf bei Johnson & Johnson und Kraft Foods. Das muss nicht bedeuten, dass er den Konsumgüterbereich nicht mehr fü aussichtsreich hält, sondern ihm könnten einfach die Bewertungen der Unternehmen inzwischen zu hoch sein. Denn das so gut wie jeder auf diese defensiven Titel setzt, sind die Kurse entsprechend gut gelaufen. Und anderswo bieten sich vielleicht schon bessere Chancen...
Und man könnte meinen, Buffett sei vorsichtiger geworden, denn er hat mehr verkauft als eingekauft und sein Cash-Bestand wuchs auf satte 40 Mrd. USD an. Andererseits wird auf eine neue große Übernahme spekuliert - zuletzt hatte Buffett 2009 mit seiner Investmentholding Berkshire Hathaway den Schmierstoffhersteller Lubrizol für 9 Mrd. USD übernommen. Leisten könnte er sich also so einiges...
Berkshire Hathaway befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.
![]() |
| Warren Buffett |
Aufgestockt hat Buffett bei IBM und der US-Bank Wells Fargo & Co., die nach Coca-Cola die größten Investestments in Buffetts Portfolio sind.
Gesenkt wurde der Anteil bei Johnson & Johnson von 29 Mio. auf 10,3 Mio. Aktien und bei Kraft Foods um fast die Hälfte auf jetzt noch gut 59 Mio. Aktien. Ebenfalls auf der Verkaufsliste standen Procter & Gamble, General Electric, Visa und UPS. Seinen Anteil an Intel hat Buffett komplett abgestoßen.
Unter dem Strich reduziert Buffett also im Konsumgüterbereich und setzt verstärkt auf Erdöldienstleister/-exploration und die Erholung des US-Häusermarktes. Im Erdölbereich hatte Buffett zuletzt im vierten Quartal 2011 sämtliche gehaltene Aktion von ExxonMobil veräußert und schon damals begann sein Ausverkauf bei Johnson & Johnson und Kraft Foods. Das muss nicht bedeuten, dass er den Konsumgüterbereich nicht mehr fü aussichtsreich hält, sondern ihm könnten einfach die Bewertungen der Unternehmen inzwischen zu hoch sein. Denn das so gut wie jeder auf diese defensiven Titel setzt, sind die Kurse entsprechend gut gelaufen. Und anderswo bieten sich vielleicht schon bessere Chancen...
Und man könnte meinen, Buffett sei vorsichtiger geworden, denn er hat mehr verkauft als eingekauft und sein Cash-Bestand wuchs auf satte 40 Mrd. USD an. Andererseits wird auf eine neue große Übernahme spekuliert - zuletzt hatte Buffett 2009 mit seiner Investmentholding Berkshire Hathaway den Schmierstoffhersteller Lubrizol für 9 Mrd. USD übernommen. Leisten könnte er sich also so einiges...
Berkshire Hathaway befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.
Mittwoch, 15. Februar 2012
Und was tat sich in Warren Buffetts Depot im 4. Quartal 2011?
Im vierten Quartal 2011 hat Warren Buffetts Beteiligungsholding Berkshire Hathaway einige Änderungen an ihrem Portfolio vorgenommen, wie aus einer Pflichtmitteilung an die amerikanische Börsenaufsicht SEC hervorgeht.
Neue Investments wurden eingegangen bei Liberty Media mit 1,7 Mio. Aktien und bei dem Dialysespezialisten DaVita.
Aufgestockt hat Buffett bei Direct-TV, wo er mit 20,3 Mio. Aktien seinen Anteil auf rund 1 Mrd. USD beinahe verfünffacht hat und bei CVS Caremark, Intel, VISA, IBM, Verisk Analytics sowie General Dynamics. Und an der Großbank Wells Fargo & Co. hält Berkshire inzwischen Anteile von über 11 Mrd. USD.
Gesenkt wurde der Anteil bei Johnson & Johnson um fast ein Viertel (8,4 Mio. Aktien) und bei Kraft Foods um 2,7 Mio. Aktien. Seinen Anteil an ExxonMobil hat Buffett komplett abgestoßen.
Nachdem Buffett selbst ja eher technikfeindlich eingestellt ist, kann man bei den neuen Engagements zunehmend den wachsenden Einfluss des ehemaligen Hedgefondsmanagers Ted Weschler und des früheren Portfoliomanagers Todd Combs erkennen, die beide als möglicher Nachfolger Buffetts an der Spitze von Berkshire Hathaway im Gespräch sind.
Zur Gesamtlage hatte sich Warren Buffett kürzlich ebenfalls geäußert und von Investments in Gold und Anleihen abgeraten. Nach seiner Auffassung seien Aktien die beste Anlageform auch und gerade in der aktuellen unsicheren Zeit.
Berkshire Hathaway befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.
![]() |
| Warren Buffett |
Aufgestockt hat Buffett bei Direct-TV, wo er mit 20,3 Mio. Aktien seinen Anteil auf rund 1 Mrd. USD beinahe verfünffacht hat und bei CVS Caremark, Intel, VISA, IBM, Verisk Analytics sowie General Dynamics. Und an der Großbank Wells Fargo & Co. hält Berkshire inzwischen Anteile von über 11 Mrd. USD.
Gesenkt wurde der Anteil bei Johnson & Johnson um fast ein Viertel (8,4 Mio. Aktien) und bei Kraft Foods um 2,7 Mio. Aktien. Seinen Anteil an ExxonMobil hat Buffett komplett abgestoßen.
Nachdem Buffett selbst ja eher technikfeindlich eingestellt ist, kann man bei den neuen Engagements zunehmend den wachsenden Einfluss des ehemaligen Hedgefondsmanagers Ted Weschler und des früheren Portfoliomanagers Todd Combs erkennen, die beide als möglicher Nachfolger Buffetts an der Spitze von Berkshire Hathaway im Gespräch sind.
Zur Gesamtlage hatte sich Warren Buffett kürzlich ebenfalls geäußert und von Investments in Gold und Anleihen abgeraten. Nach seiner Auffassung seien Aktien die beste Anlageform auch und gerade in der aktuellen unsicheren Zeit.
Berkshire Hathaway befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.
Abonnieren
Posts (Atom)






