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Dienstag, 28. April 2026

Mit dem VanEck Dividend Leaders ETF einfach ganz entspannt satte Renditen einfahren?!

Anleger sind ständig auf der Suche nach Rendite und das am besten ohne Risiko. So ganz ohne geht das natürlich nicht, denn Chance und Risiko sind die beiden Seiten derselben Medaille. Also muss man Risiken akzeptieren und so geht es beim Investieren nicht um Risikovermeidung, sondern um Risikokontrolle, wie uns schon Benjamin Graham lehrte.

Doch wie wäre es, wenn man sich die Sache echt einfach machen könnte, und sein Geld so investiert, dass einfach immer mehr Geld aufs Konto zurückfließt, während die Risiken weitgehend gezähmt sind? Und dennoch die Chance auf zusätzliche Kursgewinne winkt? Gibt's doch gar nicht? Naja...

Freitag, 10. Mai 2024

Leserfrage: Sollte man (nicht) einen Wertpapierkredit aufnehmen, um damit High-Yield-BDCs zu kaufen?

Mich erreichte eine interessante frage von Blogleser Thomas, die ich mal in einen Artikel gegossen habe: "Ich weiß du setzt hin und wieder Wertpapierkredite ein. Mal laut gedacht: Mein Broker verlangt im Moment knapp 7 % dafür. Wenn ich mit BDCs zwischen 11 und 14 % Ausschüttung erhalte, ist das doch ne gute Idee, oder? Wo liegt mein Denkfehler?"

Klingt auf den ersten Blick ziemlich lukrativ, aber der Hund hat doch ein paar Flöhe. Doch wenn man sich mit diesen arrangieren kann und die Risiken im Blick behält, kann die Kiste dennoch fliegen...

Samstag, 29. Juni 2019

Investor-Update | Mein Dividendendepot: Die neue große Leere...

In meinen Investor-Updates notiere ich in jeweils zum Ende eines Quartals aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Beobachtungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.

Heute gibt es eine Sonderausgabe , in dem ich mich ausschließlich mit meinem Dividenden-Depot befasse. Darin habe hatte ich ausschließlich Business Development Companies (BDCs), die im Durchschnitt eine zweistellige Dividendenrendite aufzuweisen hatten.
»Sei niemals abhängig von einem einzigen Einkommen. Investiere, um dir eine zweite Einkommensquelle zu schaffen.«
(Warren Buffett)
Mein Ziel ist, durch den hohen Dividendenzufluss meinen privaten steuerlichen Freibetrag nicht verfallen zu lassen, denn mein Investmentdepot führe ich ja in meiner GmbH. Und die regelmäßigen, teilweise monatlichen Dividendenzahlungen erzeugten einen schönen zusätzlichen Einnahmestrom.

Doch seit Kurzem trübt sich das Chance-Risiko-Verhältnis kräftig ein, was ich vor einer Woche hier genauer dargelegt hatte: "Zinsen, Konjunktur: Was braut sich denn da für Business Development Companies zusammen?". Ich habe mir meine Argumentationen ein Woche lang durch den Kopf gehen lassen und "meine" BDCs im Hinblick auf meinen Investmentcase, die Chancen und Risiken hin abgeklopft. Am Ende hat mich das Ergebnis selbst überrascht...

Sonntag, 6. Januar 2019

Main Street Capital will die Sonderdividenden streichen. Anleger dürfen sich freuen...

Main Street Capital ist die qualitativ hochwertigste und wohl am erfolgreichsten operierende Business Development Company (BDC). Sie notiert daher mit entsprechend hohem Aufschlag auf ihren NAV (Buchwert).

Betrachtet man den Kursverlauf der letzten Wochen, sollte man vom Schlimmsten ausgehen. Doch operativ läuft es bei MAIN weiterhin sehr gut; die aufkeimende Sorge vor einer Konjunkturabkühlung und Schwierigkeiten bei der US-Schiefergas-Industrie dürften ziemlich übertrieben sein, zumal MAIN seinen NAV weiter steigern konnte und von dem erhöhten Zinsniveau in den USA profitiert. So steigt das NII (Net Investment Income) weiter an und man erhöht sukzessive den eigenen Verschuldungsgrad, um so die neuen Möglichkeiten zu nutzen, die die regulatorischen Erleichterungen beim Dodd-Frank-Act bieten.

Qualität hat ihren Preis und daher zahlt man, trotz des Kurseinbruchs, ein Premium auf den NAV von rund 41% - historisch eher ein niedriger Wert bei MAIN. Entsprechend gering ist die Dividendenrendite, die bei für BDC-Verhältnisse unterdurchschnittlichen 6,5% p.a. liegt. Allerdings schüttet MAIN neben den monatlichen Dividendenzahlungen zusätzlich einmal pro Halbjahr eine stattliche Sonderdividende aus, die die Dividendenrendite damit über die 8-Prozent-Marke hievt. Doch damit soll bald Schluss sein, denn MAIN will den Sonderdividenden an den Kragen. Und das sind für Anleger keine schlechten Nachrichten...

Mittwoch, 31. Oktober 2018

[Kissigs Börsenlexikon] Dividendenrendite

Die Dividendenrendite ist eine klassische Kennzahl zur Bewertung von Unternehmen. Dividenden sind der Anteil am Gewinn eines Unternehmens, der an die Aktionäre ausgeschüttet wird.

In Deutschland erfolgt dies üblicherweise einmal im Jahr, in den USA sind auch halb- oder vierteljährliche oder in Einzelfällen sogar monatliche Dividendenausschüttungen gängige Praxis. Dort schwanken die Dividendenhöhen auch stärker als in Deutschland, weil hierzulande einer kontinuierlichen und verlässlichen Dividendenpolitik der Vorzug gegeben wird. Deshalb werden in besonders erfolgreichen Jahren auch ggf. einmalige Boni gezahlt und als solche gekennzeichnet, um nicht im nächsten Jahr die Dividenden wieder senken zu müssen.

Sonntag, 5. August 2018

Gladstone Capital profitiert vom Öl-Boom und steigenden Zinsen

In meinem Dividendendepot setze ich ausschließlich auf Business Development Companies (BDCs), mit denen ich auf hohe Dividendeneinnahmen abziele. Dabei ist die Kursentwicklung ebenfalls im Auge zu behalten, da beides zusammen die Gesamtrendite und damit den Erfolg oder Misserfolg des Investments ausmacht.

BDC-Earnings-Report Q2/2018
Daher richte ich in meinen BDC-Earnings-Reports meinen Blick vor allen auf die Entwicklung der wichtigsten Kennzahlen, also von Net Asset Value (NAV bzw. Buchwert), Net Investment Income (NII) und die Payout Ratio. Und erst ganz zuletzt auf die Dividendenrendite. Und mitunter ergeben sich hierdurch auch Auswirkungen auf meine Einschätzung zur jeweiligen BDC.

▶ Gladstone Capital
Gladstone Capital (GLAD, WKN: 797937) lieferte grundsolide Zahlen für das zweite Quartal ab. Das Net Investment Income lag bei $6,00 Mio. bzw. $0,22 je Aktie und damit um $0,01 über dem NII des ersten Quartals und den Markterwartungen. Gegenüber dem ersten Quartal ist dies ein Anstieg um 6,8%. Das Total Investment Income (TII) stieg sogar um 11,7% auf $12,38 Mio. und schlug die Erwartungen um $0,78 Mio. gegenüber dem Vorjahreswert lag das TII sogar um 28,6% höher. Aber das ist noch nicht alles...

Freitag, 3. August 2018

Ares Capital mit soliden Zahlen und Dividendenerhöhung

In meinem Dividendendepot setze ich ausschließlich auf Business Development Companies (BDCs), mit denen ich auf hohe Dividendeneinnahmen abziele. Dabei ist die Kursentwicklung ebenfalls im Auge zu behalten, da beides zusammen die Gesamtrendite und damit den Erfolg oder Misserfolg des Investments ausmacht.

BDC-Earnings-Report Q2/2018
Daher richte ich in meinen BDC-Earnings-Reports meinen Blick vor allen auf die Entwicklung der wichtigsten Kennzahlen, also von Net Asset Value (NAV bzw. Buchwert), Net Investment Income (NII) und die Payout Ratio. Und erst ganz zuletzt auf die Dividendenrendite. Und mitunter ergeben sich hierdurch auch Auswirkungen auf meine Einschätzung zur jeweiligen BDC.

▶ Ares Capital
Ares Capital (ARCC, WKN: A0DQY4) lieferte solide Zahlen für das zweite Quartal ab. Das Net Investment Income lag bei $0,38 und damit um $0,04 über dem NII des ersten Quartals und sogar um $0,09 über dem Vorjahreswert. Das Total Investment Income (TII) stieg im Jahresvergleich um 17,3% auf $333 Mio. und konnte damit die Erwartungen um $10,59 Mio. schlagen. Der Gewinn je Aktie ging mit $0,39 "in line" ins Ziel. Aber das präsentierte Zahlenwerk hatte noch mehr Interessantes zu bieten...

Donnerstag, 2. August 2018

TPG Specialty Lending mit Top-Zahlen und Sonderdividende

In meinem Dividendendepot setze ich ausschließlich auf Business Development Companies (BDCs), mit denen ich auf hohe Dividendeneinnahmen abziele. Dabei ist die Kursentwicklung ebenfalls im Auge zu behalten, da beides zusammen die Gesamtrendite und damit den Erfolg oder Misserfolg des Investments ausmacht.

BDC-Earnings-Report Q2/2018
Daher richte ich in meinen BDC-Earnings-Reports meinen Blick vor allen auf die Entwicklung der wichtigsten Kennzahlen, also von Net Asset Value (NAV bzw. Buchwert), Net Investment Income (NII) und die Payout Ratio. Und erst ganz zuletzt auf die Dividendenrendite. Und mitunter ergeben sich hierdurch auch Auswirkungen auf meine Einschätzung zur jeweiligen BDC.

▶ TPG Specialty Lending
Sehr gute Zahlen konnte TPG Specialty Lending (TSLX, WKN: A1XF0Q) aus dem abgelaufenen zweiten Quartal berichten. Die Umsätze lagen bei $66,4 Mio. und damit 12,9% über denen des Vorjahres, womit man die Markterwartungen um $8,66 Mio. schlagen konnte. Der Gewinn je Aktie stieg auf $0,52 und toppte die Erwartungen um $0,05. Für die Dividendenfähigkeit ist aber der Blick auf das Net Investment Income (NII) viel wichtiger und auch hier weiß TSLX zu überzeugen.

Bei KCAP Financial fällt der letzte Vorhang. Jedenfalls für mich...

Zwischen KCAP Financial (KCAP, WKN: A1J08X) und mir läuft es einfach nicht. Es war meine erster Kauf einer Business Development Company (BDC) überhaupt und nach dem ersten Misserfolg habe ich KCAP vor knapp einem Jahr erneut als spekulative Beimischung in mein Dividendendepot gekauft und setze hoffe auf den Turnaround. Aber der scheint sich nicht einstellen zu wollen. Immer noch nicht und wieder nicht.

Im Dezember hatte KCAP die Dividende gekürzt, zum wiederholten Mal und auf nur noch $0,10 je Aktie und Quartal. Es war seit Dezember 2013 die fünfte Dividendenkürzung in Folge. Und nun hat KCAP gestern Abend seine Zahlen für das abgelaufene zweite Quartal 2018 bekannt gegeben und die geben wenig Anlass zu Hoffnung...

Mittwoch, 1. August 2018

Was zu erwarten war: Main Street Capital hebt die Dividende an. Schon wieder...

Main Street Capital ist die qualitativ hochwertigste und wohl am erfolgreichsten operierende Business Development Company (BDC) und notiert daher mit entsprechend hohem Aufschlag auf den NAV (Buchwert).

In meinem BDC-Earnings-Report aus November hatte ich MAIN ausführlich dargestellt und seitdem haben sich alle Parameter weiter verbessert: der NAV ist weiter angestiegen, man hat beim Auflösen von Engagements schöne Gewinne eingefahren, man ist neue attraktive Investments bzw. Kreditengagements eingegangen, das NII (Net Investment Income) steigt, man hat frisches Kapital aufgenommen und ist bereit, den Verschuldungsgrad sukzessive zu erhöhen und so die neuen Möglichkeiten zu nutzen, die die regulatorischen Erleichterungen beim Dodd-Frank-Act bieten.

MAIN gelingt es seit vielen Jahren, den NAV stetig zu steigern und ebenso das NII. Und das hat - mal wieder - Folgen...

Sonntag, 29. Juli 2018

PennantPark Investment: Buchwert-Schnäppchen mit 10% Dividendenrendite und Öl-Kick


BDCs profitieren gleich von mehreren Entwicklungen: zum einen durch die US-Steuerreform, dann durch die Aufweichung der Kreditbeschränkungen und zusätzlich noch durch das steigenden Zinsniveau in den USA, da die meisten BDCs den Großteil der von ihnen ausgegebenen Mittel mit variablen Konditionen versehen haben.

Nachdem im Februar und März der BDC-Sektor deutlich unter Druck geraten war, konnten sich die Kurse wieder kräftig erholen und es fällt schwer, hier noch günstige Aktien zu finden. Kürzlich hatte  ich bei TPG Specialty Lending (TSLX) zugeschlagen, die ich für sehr aussichtsreich positioniert und attraktiv bewertet halte.

Aus Mangel an preisgünstigen Alternativen war ich fast soweit, meinen Bestand bei Gladstone Capital (GLAD) aufzustocken. Doch da geriet mir PennantPark Investment (PNNT) auf den Schirm, das Schwesterunternehmen von PennantPark Floating Rate Capital (PFLT), welches ich ebenfalls im Depot habe. Und wie GLAD weist PNNT ein überdurchschnittlich hohes Engagement im US-Öl-Sektor auf, was Chancen, aber auch Risiken birgt. Da der Aktienkurs fast 20% unterhalb des Buchwerts notiert, war mein Interesse geweckt...

Sonntag, 22. Juli 2018

TPG Specialty Lending: Top Aussichten und fast 10% Dividendenrendite

In meinem Dividendendepot setze ich auf hoch rentierliche Business Development Companies (BDCs). Die dahinter liegende Strategie hatte ich vor knapp einem Jahr ausführlich erläutert und vor einiger Zeit auch ausgeführt, weshalb ich dabei sogar in begrenztem Umfang auf einen Wertpapierkredit zurück greife.

BDCs profitieren gleich von mehreren Entwicklungen: zum einen durch die US-Steuerreform, dann durch die Aufweichung der Kreditbeschränkungen und zusätzlich noch durch das steigenden Zinsniveau in den USA, da die meisten BDCs den Großteil der von ihnen ausgegebenen Mittel mit variablen Konditionen versehen haben.

Nachdem im Februar und März der BDC-Sektor deutlich unter Druck geraten war, konnten sich die Kurse seitdem wieder kräftig erholen. TPG Speciality Lending (TSLX, WKN: A1XF0Q) notiert allerdings weiterhin prozentual zweistellig unterhalb der Kurse von Ende 2017 und ich habe dies zur Aufstockung meines Bestands genutzt. Denn TSLX weist ein überaus attraktives Chance-Risiko-Verhältnis auf und dürfte einiges Nachholpotenzial haben.

Freitag, 18. Mai 2018

Wie ich von steigenden Ölpreisen profitiere mit Apollo Investment, Deutsche Rohstoff, Gladstone Capital, Main Street Capital und Texas Pacific Land Trust

Die Ölpreise ziehen seit einiger Zeit merklich an und Anleger können hiervon profitieren. Natürlich könnte man direkt Kontrakte auf Öl kaufen, aber ich bin ja kein Rohstoff-Spekulant, sondern Value Investor. Was wiederum nicht bedeutet, dass ich nicht in Aktien von Unternehmen investieren kann, die von Rohstofftrends profitieren.

Vermutlich denkt nun jeder an Aktien von großen Öl-Multis wie ExxonMobil oder Shell, aber ich halte mich lieber an meine Neben- und Spezialwerte, von denen einige direkt oder indirekt vom steigenden Ölpreis profitieren. Während die Deutsche Rohstoff AG hier im Blog ja keine Unbekannte ist, dürften vermutlich die vier übrigen von mir präferierten Öl-Profiteure nicht sofort als solche erkennbar sein: Apollo Investment, Gladstone Capital, Main Street Capital und Texas Pacific Land Trust. Die drei Business Development Companies (BDC) sind auch keine Unbekannten hier im Blog, während TPL erst am Montag ganz frisch dazu gestoßen ist. Und schon fast von der ersten Minute an Freude bereitet...

Dienstag, 17. April 2018

Meine jüngsten Käufe: 3U Holding, Arista Networks, Axel Springer, Jefferies Financial

In meinen Investor-Updates notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Beobachtungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.

Heute geht es um 3U Holding, Arista Networks, Axel Springer und Jefferies Financial Group Leucadia National.

Politische Börsen haben kurze Beine...
Es macht einfach keinen Spaß (mehr), sich mit Politik zu beschäftigen. Obwohl der Wohlstand der Welt ständig wächst und immer mehr Menschen daran teilhaben, ist von nichts anderem die Rede als von Krieg, Not und Elend. Und davon gibt es reichlich auf der Welt, unwidersprochen. Trotzdem bin ich es leid, mir ständig das Mega-Ego der Trumps, Putins, Erdogans, Mays dieser Welt antun zu müssen und ihre Verdrehung der Fakten. Lügen auf höchsten Niveau. Und damit meine ich nicht Klasse, sondern politische Rangordnung. Diese Leute sind eine ganz eigene Kaste für sich und sie haben fast alle dem Finger am Abzug der Atomraketen. Erschreckend. Die Börse nimmt sie zunehmend weniger zur Kenntnis, weil sie und ihre stereotypen Handlungsweisen sich in immer kürzeren Abständen wiederholen und sich damit auch abnutzen. Gut so...! Besser wäre, die Wähler würden anstelle von Machopoliticlowns lieber wieder langweilige, solide Staatslenker wählen (so man in Ländern wie Russland, der Türkei oder den USA (dank Cambridge Analytica ist das ja inzwischen auch keine selbstverständliche Tatsache mehr) von freien Wahlen sprechen kann). Aber das bleibt wohl nur eine fromme Hoffnung. Daher wende ich mich lieber den jüngsten Neuerscheinungen auf meiner Empfehlungsliste zu...

Donnerstag, 12. April 2018

Meine High-Yield-BDC-Dividend-Debt-Strategie - Einfach perfekt oder ziemlich blöd?

Eine provokative Überschrift für einen Value Investor, zugegeben. Vor allem die Kombination aus hoher Rendite (High Yield) und Kreditfinanzierung (Debt) klingt nicht nach gutem Chance-Risiko-Verhältnis, sondern mehr nach Hasardeur-Spekulation. Und das steht in krassem Widerspruch zu meinem Investmentstil und -verständnis. Trotzdem möchte ich euch meine Dividendenstrategie heute vorstellen und freue mich auf eine lebhafte Diskussion.

Zunächst ist festzuhalten, dass es nicht darum geht, mit möglichst großem Kredithebel möglichst hochrentierliche Dividendenaktien einzusammeln. Das wäre wirklich Finanzharakiri, denn Dividenden müssen von den Unternehmen erwirtschaftet werden und können auch mal ganz gestrichen werden. Der Kredit bleibt jedoch bestehen und auch die Zinsverpflichtungen. Die Strategie kann also nur funktionieren, wenn sie das Risiko adäquat berücksichtigt und eine Reihe von Prämissen einhält. Und diese werde ich nun vorstellen...

Samstag, 7. April 2018

Deshalb habe ich bei Aves One und Prospect Capital die Reißleine gezogen...

Die Börsen korrigieren seit einigen Wochen und bei einigen Unternehmen hat sich zusätzlich das Chance-Risiko-Verhältnis verschlechtert, so dass ich die Werte von meiner Empfehlungsliste gestrichen habe. Risiken zu reduzieren dient dem Kapitalerhalt, dient auf lange Sicht der Verbesserung der durchschnittlich erzielten Rendite. Die Risiken im Geschäftsmodell haben sich jüngst bei Aves One und Prospect Capital erhöht, während die Chancen gleich geblieben sind oder sich gar verschlechtert haben.

Mittwoch, 15. November 2017

BDC-Earnings-Report Q3/17: Main Street Capital

In meinem Dividendendepot setze ich ausschließlich auf Business Development Companies (BDCs), mit denen ich auf hohe Dividendeneinnahmen abziele. Dabei ist die Kursentwicklung ebenfalls im Auge zu behalten, da beides zusammen die Gesamtrendite und damit den Erfolg oder Misserfolg des Investments ausmacht.

Daher richte ich in meinen BDC-Earnings-Reports meinen Blick vor allen auf die Entwicklung der wichtigsten Kennzahlen, also von Net Asset Value (NAV bzw. Buchwert), Net Investment Income (NII) und die Payout Ratio. Und erst ganz zuletzt auf die Dividendenrendite. Und mitunter ergeben sich hierdurch auch Auswirkungen auf meine Einschätzung zur jeweiligen BDC.

▶ Main Street Capital (MAIN)
Vor den Ergebnissen von MAIN kann man sich nur ehrfurchtsvoll verneigen. In Q317  lag das NII mit $0,64 um stolze $0,07 über den ohnehin hohen Erwartungen und das TII wurde auf Jahressicht um 11,1% auf $51,78 Mio. gesteigert. Auch damit toppte man um $0,77 Mio. die Markterwartungen. Der NAV stieg zum Ende Q317 um $0,92 je Aktie auf $23,02. Das ist verglichen mit dem Stand am 31. Dezember 2016 ein Anstieg um 4,2% bzw. 5,4% unter Berücksichtigung der zwischenzeitlich ausgekehrten halbjährlichen Sonderausschüttung.

Dienstag, 14. November 2017

BDC-Earnings-Report Q3/17: Gladstone Investment

In meinem Dividendendepot setze ich ausschließlich auf Business Development Companies (BDCs), mit denen ich auf hohe Dividendeneinnahmen abziele. Dabei ist die Kursentwicklung ebenfalls im Auge zu behalten, da beides zusammen die Gesamtrendite und damit den Erfolg oder Misserfolg des Investments ausmacht.

Daher richte ich in meinen BDC-Earnings-Reports meinen Blick vor allen auf die Entwicklung der wichtigsten Kennzahlen, also von Net Asset Value (NAV bzw. Buchwert), Net Investment Income (NII) und die Payout Ratio. Und erst ganz zuletzt auf die Dividendenrendite. Und mitunter ergeben sich hierdurch auch Auswirkungen auf meine Einschätzung zur jeweiligen BDC.

▶ Gladstone Investment (GAIN)
Saustarke Zahlen präsentierte GAIN. In Q317 wurde ein NII von $0,18 erzielt und damit die Erwartungen um 1 Cent übertroffen. Das Total Investment Income (TII) wurde im Vergleich zum Vorjahr um 11,5% gesteigert und erreichte $13,3 Mio.; $0,81 Mio. über den Erwartungen.

Montag, 13. November 2017

BDC-Earnings-Report Q3/17: KCAP Financial

In meinem Dividendendepot setze ich ausschließlich auf Business Development Companies (BDCs), mit denen ich auf hohe Dividendeneinnahmen abziele. Dabei ist die Kursentwicklung ebenfalls im Auge zu behalten, da beides zusammen die Gesamtrendite und damit den Erfolg oder Misserfolg des Investments ausmacht.

Daher richte ich in meinen BDC-Earnings-Reports meinen Blick vor allen auf die Entwicklung der wichtigsten Kennzahlen, also von Net Asset Value (NAV bzw. Buchwert), Net Investment Income (NII) und die Payout Ratio. Und erst ganz zuletzt auf die Dividendenrendite. Und mitunter ergeben sich hierdurch auch Auswirkungen auf meine Einschätzung zur jeweiligen BDC.

▶ KCAP Financial (KCAP)
KCAP konnte Zahlen vorlegen, die weniger schlecht ausfielen als zu befürchten war. In Q317 lag das NII bei $2,5 Mio. bzw. $0,07 je Aktie, verglichen mit $2,6 Mio. bzw. $0,07 je Aktie per Ende Juni 2017. Weniger erfreulich ist der weitere Werteverzehr beim NAV. Dieser lag per Ende September bei $4,95 je Aktie, während er Ende Juni mit $5,10 noch 3% höher lag. Linear aufs Jahr hochgerechnet ergäbe sich ein NAV-Verlust von 12%, was den Großteil der Dividendenrendite kompensieren würde! Aber genau das ist bei KCAP ja seit Jahren das Problem.

Freitag, 10. November 2017

BDC-Earnings-Report Q3/17: Hercules Capital

In meinem Dividendendepot setze ich ausschließlich auf Business Development Companies (BDCs), mit denen ich auf hohe Dividendeneinnahmen abziele. Dabei ist die Kursentwicklung ebenfalls im Auge zu behalten, da beides zusammen die Gesamtrendite und damit den Erfolg oder Misserfolg des Investments ausmacht.

Daher richte ich in meinen BDC-Earnings-Reports meinen Blick vor allen auf die Entwicklung der wichtigsten Kennzahlen, also von Net Asset Value (NAV bzw. Buchwert), Net Investment Income (NII) und die Payout Ratio. Und erst ganz zuletzt auf die Dividendenrendite. Und mitunter ergeben sich hierdurch auch Auswirkungen auf meine Einschätzung zur jeweiligen BDC.

▶ Hercules Capital (HTGC)
HTGC hat durchwachsene Zahlen präsentiert. In Q317 lag das NII mit $0,29 im Rahmen den Erwartungen, während das Total Investment Income (TII) mit $45,87 Mio. im Jahresvergleich um 1,7% gesteigert werden konnte, aber um $0,27 Mio. unterhalb der Erwartungen lag.