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Montag, 25. März 2024

Börsenweisheit des Tages | 25.03.2024

"Die meisten Leute, die an der Börse wirklich erfolgreich waren, sagen dasselbe: dass sie nicht klug genug sind, um in den Markt hinein- und wieder herauszukommen. Daher neigen sie dazu, mehr oder weniger immer im Markt zu bleiben."
(Walter Schloss)

Montag, 5. Februar 2024

Börsenweisheit des Tages | 05.02.2024

"Beim Investieren benötigt man die Fähigkeit, klar und ohne Emotionen zu denken. Aber das ist nicht einfach. Ich konzentriere mich nie zu sehr auf Marktberichte und Wirtschaftsdaten. Sie sind geprägt von Sorgen und trüben das Urteil der Anleger."
(Walter Schloss)

Freitag, 20. Oktober 2023

Börsenweisheit des Tages | 20.10.2023

"Du wirst eine Aktie niemals richtig kennen, bis du sie besitzt."
(Walter Schloss)

Donnerstag, 1. Juni 2023

Börsenweisheit des Tages | 01.06.2023

"Sei vorsichtig mit Fremdfinanzierung, sie kann dich in Bedrängnis bringen."
(Walter Schloss)

Sonntag, 1. Januar 2023

Börsenweisheit des Tages | 01.01.2023

"Wir mögen es Aktien zu kaufen, von denen wir denken, dass sie unterbewertet sind. Und dann müssen wir auch den Mumm haben, mehr davon zu kaufen, wenn sie fallen."
(Walter Schloss)

Montag, 17. Oktober 2022

Börsenweisheit des Tages | 17.10.2022

"Investieren sollte Spaß machen und herausfordernd sein, nicht stressig und besorgniserregend."
(Walter Schloss)

Donnerstag, 6. Oktober 2022

Börsenweisheit des Tages | 06.10.2022

"Die Menschen neigen dazu, Unternehmen zu kaufen, die gut laufen, und sie hassen Unternehmen, die schlecht laufen. Man schaut sich also die Unternehmen an, denen es schlecht geht, und sagt sich dann: 'Vielleicht können die guten Dinge ja wieder zurückkommen'."
(Walter Schloss)

Montag, 27. Juni 2016

Börsenweisheit der Woche 26/2016

"Lass dich nicht von deinen Emotionen leiten. Angst und Gier sind wahrscheinlich die schlimmsten Emotionen, die man im Investmentgeschäft haben kann."
(Walter Schloss)

Montag, 8. Februar 2016

Börsenweisheit der Woche 06/2016

"Bevorzuge Aktien vor Anleihen, denn Anleihen limitieren das Gewinnpotenzial und die Inflation beeinträchtigt die Kaufkraft des Kapitals."
(Walter Schloss)

Donnerstag, 7. Januar 2016

Ölpreis im Sturzflug - Blackstone steigt jetzt antizyklisch ein. Und Du?

Während die Kurse taumeln, folgen die Anleger der Masse und verkaufen. Wie die Lemminge. Dabei ist allen bewusst, dass an der Börse antizyklisches Handeln die großen Gewinne bringt. Nur bei der Umsetzung, da hapert es dann.

Dass es anders geht, beweisen seit Jahrzehnten die erfolgreichsten Investoren rund um den Globus, wie Warren Buffett, Charlie Munger, John Paulson und... Stephen A. Schwarzman. Der Gründer und Chef des Finanzinvestors Blackstone Group L.P. kauft, wenn andere verkaufen. Und wurde so zu Multi-Milliardär. So kaufte Blackstone zum Hochpunkt der Finanzkrise den strauchelnden Banken Hausfinanzierungen ab und wurde so zum größten Immobilienbesitzer der USA. Und aus diesen Geschäften resultieren noch heute erhebliche Gewinne, die die üppigen Quartalsdividenden speisen, die Blackstone regelmäßig an seine Aktionäre auskehrt.

Es bot sich eine (fast) einmalige Chance, als die Banken strauchelten, die Börsen crashten und die Immobilienpreise ins Bodenlose abstürzten. Und mit ihnen die Kurse der verbrieften Finanzierungen. Im Rückblick sind viele Anleger der Meinung, man hätte damals zugreifen müssen, weil ja "klar" gewesen sei, dass sich das Finanzsystem, die Banken, die Aktienkurse wieder erholen würden. Nun, im Rückblick sind wir alle schlauer. Und mutiger.

 Ölpreis, WTI (Quelle: comdirect.de)
Genau diesen Mut, den haben einige Wenige aufgebracht, damals und zuvor schon und heute wieder. Denn auch heute blickt eine ganze Branche und mit ihr ganze Länder in den Abgrund. Ich spreche von den Rohstoffen und hier insbesondere von Öl und Gas. Denn der Preis für das "schwarze Gold" ist eingebrochen. Zunächst bereits Ende 2014, als er sich halbierte, doch die Stabilisierungsversuche über das vergangene Jahr hinweg waren nur ein Luftholen auf dem weiteren Weg nach unten. Die Prognose der Investmentbank Goldman Sachs, Öl könne noch auf 20 USD fallen, bevor es wieder aufwärts gehe, war bei Kursen von 45 USD noch eine weit entfernte Möglichkeit. Doch nun bei Kursen von 33 USD eine ins Kalkül zu ziehende Realität.

Und dieser Preisverfall kommt nicht von ungefähr, sondern ist durchaus nachvollziehbar. Denn die Welt hat sich verändert, in den USA boomt(e) die Fracking-Industrie und erschloss große Mengen an Schiefergas- und Ölvorkommen, so dass die USA von einem Öl- und Gasimporteur zu einem Exporteur werden. Das reduzierte nicht nur die globale Nachfrage nach dem Öl der OPEC, aus der Nordsee und aus Russland, sondern führt auch zu ganz neuen Machtverhältnissen. Denn die OPEC, allen voran Saudi-Arabien, reagiert nicht wie in früheren Zeiten und senkt als größter Ölförderer der Welt ihren Output. Nein, Saudi-Arabien behält seine Förderquoten bei und nimmt den Preisverfall billigend in Kauf. Hintergrund ist, dass die US-Frackingindustrie zu viel höheren Kosten fördert, als die Saudis. Ende 2014 lagen die Förderkosten bei rund 75 USD, während die Saudis für unter 10 USD das Öl aus dem Wüstensand pumpen können. Das Kalkül der Saudis war also, dass ein stark sinkender Ölpreis der neuen amerikanischen Konkurrenz ganz schnell das Licht ausblasen dürfte, so dass sich der Ölpreis wieder erholen würde. Man wollte nicht wie in früheren Zeiten einseitig die eigene Produktion runter fahren und so der Konkurrenz zu höheren Einnahmen verhelfen.

Nun, der Schuss ging - bisher - voll nach hinten los. Denn die Fracker schafften das schier Unmögliche und konnten ihre Kosten drastisch senken. So fördern viele inzwischen zu deutlich unter 40 USD und das Ergebnis ist, dass die Lager weltweit überquellen von Rohöl und so gut wie jeder zuvor ausgemusterte Öltanker als Ölspeicher reaktiviert wurde. Dazu kommt noch, dass bisherige Ölförderländer, die nicht produzierten oder nicht auf dem Weltmarkt verkaufen konnten, jetzt wieder ihr Öl anbieten. Die kriegsgeschüttelten Irak und Lybien, der Iran und auch Russland fördert so viel Öl wie seit Ende der Sowjetunion nicht mehr. Denn diese Länder sind sehr einseitig auf Ölverkäufe ausgerichtet und ihre Staatshaushalte geraten wegen der gefallenen Ölpreise stark ins Wanken. Nicht nur Venezuela, auch Russland und Saudi-Arabien müssen drastisch sparen und brauchen ihre Währungsreserven in atemberaubender Schnelligkeit auf.


"Sei vorsichtig bei Fremdfinanzierung, sie kann dich in Bedrängnis bringen."
(Walter Schloss)


Und die Fracker? Nun, die aktiven Bohrungen in den USA gehen zurück. Die Förderung hingegen nur marginal, denn neue Methoden lassen aus den selben Bohrlöchern länger und mehr Öl (und Gas) strömen. Was die Kosten senkt, denn das Bohren ist das teuerste, danach sind die Betriebskosten relativ gering. Und was Personal, Lizenzen, Rechte, Equipment angeht, so sind die Preise im letzten Jahr massiv gesunken und ermöglichen immer günstigere Förderkosten. Allerdings gibt es einen weiteren hohen Kostenblock, der bisher noch wenig flexibel war: die Zinslast. Denn die meisten US-Fracker sind über beide Ohren fremdfinanziert, was bei niedrigen Zinssätzen erst einmal nicht unvernünftig klingt. Allerdings bekamen und bekommen diese hoch risikobehafteten Unternehmen natürlich keine Zinssätze wie bei einem grundbuchlich abgesicherten Hausdarlehen, sondern müssen zweistellige Zinssätze akzeptieren.

 Blackstone Group (Quelle: comdirect.de)
Und hier schließt sich der Kreis zu Stephen A Schwarzman, seiner Blackstone Group und dem antizyklischen Investieren in "einmalige" Chancen hinein. Denn viele der Kredite und Anleihen der Frackingindustrie laufen aus und sie sind zumeist an den Öl- und Gaspreis gekoppelt, der als Sicherheit dienen soll. Aufgrund des massiven Einbruchs werden viele Frackingunternehmen Probleme haben, Anschlussfinanzierungen zu erhalten. Und die Segel streichen müssen. Was in den USA heißt, dass sie zunächst das Insolvenzverfahren nach Chapter 11 durchlaufen, bei dem sie ggf. ihre Schuldenlast abwerfen können. Sofern die Gläubiger zustimmen. Doch es geht um zweistellige Milliardenbeträge, die dann teilweise abgeschrieben werden müssen, daher ist das kein Selbstgänger. Einige Banken, gerade kleinere im Süden der USA, könnten hier selbst (wieder) in ernste Probleme kommen. Und so schlägt die Stunde der "alternativen Finanzierer", wie Blackstone, KKR und auch vielen Business Development Companies (BDCs), die gegen hohe Zinsen bereit sind, sich hier zu engagieren.


"Das Geheimnis der Spekulation: kaufe, wenn das Blut auf den Straßen fließt."
(Nathan Mayer Rothschild)


Die Panik grassiert und das Geld flieht aus dem Sektor. Und daher bieten sich für mutige Spekulanten außergewöhnliche Gelegenheiten, günstig einzusteigen. Die Unternehmen, die händeringend auf der Suche nach frischem Geld sind, akzeptieren auch schlechtere Bedingungen. Die Investoren erhalten höhere Beteiligungen an den Unternehmen, deren Förderung und/oder höhere Zinssätze, als es bei einer "normalen" Marktlage der Fall wäre. Und das wird sich unter Umständen für die Investoren enorm auszahlen, jedenfalls wenn sie einen langen Atem haben und nicht darauf angewiesen sind, dass sich die Ölpreise innerhalb von einem oder zwei Jahren wieder auf 50 USD oder mehr erholen.

Und gerade Blackstone ist hier in der wohl aussichtsreichsten Position, die Grundlage für die Gewinne - und hohen Dividendenausschüttungen - von morgen zu legen. Denn Blackstone ist bisher dem Sektor ferngeblieben und ist daher unbeschadet durch den bisherigen Krisenverlauf gekommen. Zum Ende des letzten Geschäftsquartals saß man auf 85 Milliarden USD an liquiden Mitteln, die nach lukrativen Investitionsmöglichkeiten suchen. Und insbesondere für Investitionen in den Öl- und Gassektor hatte man bereits vor mehr als einem Jahr rund 16 Milliarden USD in Energie-Spezialfonds eingesammelt, die bisher noch nicht investiert worden sind. Blackstone hat das Geld und nun auch die Gelegenheit.


"Sei gierig, wenn andere ängstlich sind und sei ängstlich, wenn andere gierig sind."
(Warren Buffett)


Und so kommt die Meldung, dass Blackstones Finanzierumgsarm GSO Capital Partners eine Partnerschaft mit Rivington Securities eingegangen ist, einem Startschuss gleich. Denn die in Houston, Texas beheimatete Rivingston ist ein Kredit-Makler für die US-Downstream-Energiebranche, also die fördernden Unternehmen. Rivingston kennt die Firmen, die Geld benötigen aus dem Effeff, während Blackstone über das entsprechende Geld verfügt. Und die Partnerschaft mit Rivingston dürfte nur der Anfang gewesen sein und noch weitere Partnerschaften bevorstehen.

Im Schnitt realisiert Blackstone etwa nach 5 Jahren seine Gewinne, bisweilen dauert es auch etwas länger. Sollte Blackstone hier ein ähnlich gutes Näschen haben, wie seinerzeit bei der Finanzkrise, winken enorme Gewinne für die Investoren. Dabei ist es nicht einmal erforderlich, dass der Ölpreis wieder auf 100 USD steigt. Da Blackstone zu heutigen Bedingungen einsteigt, wird auch schon ein Ölpreis von 40 USD satte Gewinne abwerfen - und nicht zu vergessen: in der Zwischenzeit kassiert Blackstone hohe Zinseinnahmen sowie Managementgebühren für seine Fonds. Und diese Einnahmen kommen den Blackstone-Aktionären in Form satter Quartalsdividenden zugute, bevor auch nur die erste Darlehensrückzahlung ansteht. Und was der Ölpreis macht in den nächsten Jahren? Wir werden sehen. Vor anderthalb Jahren sah niemand einen massiven Ölpreisverfall voraus, die Prognosen bewegten sich eher Richtung 200 als Richtung 50 USD. Dabei ist die weltweite Nachfrage in etwa auf dem gleichen Niveau wie damals und die weltweite Förderung nur leicht höher. Der Ölpreis ist vor allem durch Spekulation getrieben, weniger durch realwirtschaftliches Angebot und Nachfrage. Und wenn man die Spannungen zwischen Iran und Saudi-Arabien betrachtet, kann sich hier schnell einiges ändern. Denn sollte die Ölförderung der Saudis und damit des größten Ölproduzenten der Welt in Gefahr geraten oder gar ausfallen, würde der Ölpreis raketengleich abgehen.


"Wenn man billig einkauft, muss man Geduld mitbringen und abwarten, bis der Markt einem zustimmt."
(Joel Greenblatt)


Doch darauf setze ich nicht. Ich setze auf Blackstones guten Riecher für außergewöhnliche Chancen und ihr gutes Gespür für lukrative Geschäfte. Blackstone positioniert sich nahe am Tiefpunkt in einer krisengeschüttelten Industrie und dürfte auf mittlere Sicht zu den ganz großen Profiteuren gehören. An der Börse wird gerade der Blues gespielt und das ist für Aktienkäufer zumeist der ideale Zeitpunkt, um einzusteigen. Antizyklisch eben. Mutig. Ich habe daher gestern weitere Aktien von Blackstone nachgekauft und halte den Finanzinvestor weiterhin für einen der langfristig aussichtsreichsten Werte auf meiner Empfehlungsliste.

Montag, 23. November 2015

Börsenweisheit der Woche 47/2015

"Fürchte Dich nicht davor, gegen den Strom zu schwimmen, aber versichere Dich, dass Deine Überlegungen logisch und schlüssig sind. Du kannst nicht völlig sicher sein, aber überprüfe regelmäßig die Prämissen Deiner Annahmen."
(Walter Schloss)

Montag, 21. September 2015

Börsenweisheit der Woche 38/2015

"Kaufe nicht aufgrund von Tipps nur für einen schnellen Gewinn. Verkaufe nicht nur wegen schlechter Nachrichten."
(Walter Schloss)

Montag, 14. September 2015

Börsenweisheit der Woche 37/2015

"Habe den Mut, zu Deinen Überzeugungen und zu Deiner Meinung zu stehen."
(Walter Schloss)

Montag, 10. August 2015

Börsenweisheit der Woche 32/2015

"Sei geduldig. Aktien steigen nicht immer sofort."
(Walter Schloss)

Montag, 6. April 2015

Börsenweisheit der Woche 14/2015

"Der Preis ist der wichtigste zu beachtende Faktor in Relation zum Wert."
(Walter Schloss)

Montag, 9. Februar 2015

Börsenweisheit der Woche 06/2015

"Bewerte das Unternehmen. Vergiss nicht, dass eine Aktie nicht nur ein Stück Papier ist, sondern einen Anteil an einem Unternehmen verkörpert."
(Walter Schloss)

Montag, 19. Januar 2015

Börsenweisheit der Woche 03/2015

"Nutze den Buchwert als Ausgangspunkt für die Unternehmensbewertung und versichere Dich, dass die Schulden nicht größer sind als das Eigenkapital."
(Walter Schloss)