2019 haben die Aktienmärkte neue Rekordmarken erzielt, zumindest in den USA. Aber auch in Deutschland erholten sich DAX & Co. von dem heftigen Einbruch, der Ende 2018 die Börsen heimgesucht hatte. Der DAX legte sein bestes Jahr seit 2012 hin, der S&P 500 sein sechst bestes Jahr seit 1928.Und wenn man jetzt den einen oder anderen Rückblick liest, dann haben es wieder alle gewusst, 2019 war ein "einfaches" Jahr, das Geld "leicht verdient". Quatsch, das war es nie und das wird es nie, nicht in dieser Welt!
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Dienstag, 31. Dezember 2019
Sonntag, 30. Juni 2019
Kissigs Kloogschieterei: Die 26. Börsenwoche im Rückspiegel mit 3U Holding, Aurelius, Dr. Hönle, Gesco, Global Fashion Group, Intershop, KAP AG, Naspers, Prosus, Rocket Internet, Shareholder Value Beteiligungen
Weiterhin gibt die Politik den Ton vor für die Börsen. Die Staatsführer der mächtigsten 20 Nationen der Welt haben sich im Japanischen Osaka zum G20-Gipfel versammelt - und die Erwartungen sind extrem niedrig. Zu verhärten sind die Positionen, vor allem die USA unter Donald Trump mauern bei wichtigen Themen, wie dem Umwelt.- und Klimaschutz oder dem Freihandel, und daher wird es allenfalls eine hauchdünne gemeinsame Abschlussnotiz geben, die nur zeigt, dass mit dem Donaldissio nicht zusammenzuarbeiten ist. "The Don" fordert Gehorsam ein, unbedingten Gehorsam, von seinen Vasallen, nicht mehr, nicht weniger. Bekommt er aber meistens nicht, daher knirscht es überall auf dem Globus.
Und doch gab es dann positiven Überraschungen. Zunächst verkündeten die USA und China, man werde "weiter verhandeln". So eine Selbstverständlichkeit in einer zivilisierten Welt wird schon als Erfolg verbucht, unfassbar. Naja, besser als die Alternative. Und dann trafen sich Trump und Kim spontan (?) an der innerkoreanischen Grenze und zwar auf nordkoreanischem Gebiet. Das noch kein US-Präsident betreten hatte. Also Bewegung im Atomstreit mit Nordkorea? Oder doch eher wieder nur ein kurzfristiges PR-Strohfeuer, um irgendeinen "Erfolg" vorweisen zu können? Und um von den anhaltenden Misserfolgen auf anderen Gebieten ablenken zu können? Wie es Zauberlehrlinge halt so machen...?
Und doch gab es dann positiven Überraschungen. Zunächst verkündeten die USA und China, man werde "weiter verhandeln". So eine Selbstverständlichkeit in einer zivilisierten Welt wird schon als Erfolg verbucht, unfassbar. Naja, besser als die Alternative. Und dann trafen sich Trump und Kim spontan (?) an der innerkoreanischen Grenze und zwar auf nordkoreanischem Gebiet. Das noch kein US-Präsident betreten hatte. Also Bewegung im Atomstreit mit Nordkorea? Oder doch eher wieder nur ein kurzfristiges PR-Strohfeuer, um irgendeinen "Erfolg" vorweisen zu können? Und um von den anhaltenden Misserfolgen auf anderen Gebieten ablenken zu können? Wie es Zauberlehrlinge halt so machen...?
Freitag, 28. Juni 2019
Für KAP kommt es knüppeldick: Brand, Unregelmäßigkeiten, Prognosesenkung
Die Beteiligungsgesellschaft KAP befindet befand sich auf einem guten Weg, nachdem der Finanzinvestor Carlyle Group das Ruder übernommen und das Unternehmen zu seinem "Trüffelschwein für den deutschen Mittelstand" positionierte. Daher kam Carlyles Ankündigung, sich von KAP trennen zu wollen, bei mir nicht wirklich gerade an. Und vor wenigen Tagen kam dann die Meldung, Carlyle werde seinen KAP-Anteil erstmal behalten - wegen des schwierigen Kapitalmarktumfelds. Naja, das klang schon sehr vorgeschoben. Und seit eben wissen wir, dass es das auch war.
Dass ich mich heute morgen von meinem KAP-Bestand getrennt habe, hatte allerdings andere Gründe. Und meine negativen Erwartungen wurden heute Mittag von KAP bestätigt, leider...
Dass ich mich heute morgen von meinem KAP-Bestand getrennt habe, hatte allerdings andere Gründe. Und meine negativen Erwartungen wurden heute Mittag von KAP bestätigt, leider...
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Sonntag, 23. Juni 2019
Kissigs Kloogschieterei: Die 25. Börsenwoche im Rückspiegel mit Adobe, Jefferies Financial, KAP, MBB, msg life, PennantPark Investment, Rocket Internet, Softbank Group
Die vergangene Woche Stand unter dem Einfluss der Notenbanken. Nachdem EZB-Chef Mario Draghi verkündet hatte, bei einem Konjunktureinbruch nicht nur die Zinsen zu senken, sondern auch wie Anleihekäufe aufzunehmen ("Quantative Easing"), wetterte US-Präsident Donald Trump via Twitter, die EZB verschaffe der Eurozone unlautere Wettbewerbsvorteile. Als dann die FED einige Tage später zusammentrat und die Zinsen nicht senkte, war nicht etwas dies das Thema, sondern Trumps angebliche Versuche, sich des FED-Chefs Jerome Powel zu entledigen. Denn der bzw. die FED verstünde nichts von seinem Job. Die Börsen haben den FED-Entscheidung dennoch positiv aufgenommen, denn die zugrundeliegende Problematik einer sich abschwächenden Welt- und US-Konjunktur ist ja nicht mehr wegzudiskutieren, aber die FED signalisiert ihre Bereitschaft, ebenfalls mit Zinssenkungen einzuschreiten. Und die Befürworter von Zinssenkungen innerhalb der FED gewinnen an Boden, so dass an der Börse inzwischen drei Zinssenkungen noch in 2019 "gespielt" werden. Und Zinssenkungen sind seit jeher eine enorme Triebfeder für die Aktienkurse...
Mittwoch, 2. Januar 2019
KAP: Aussichtsreicher Nebenwertefavorit für 2019
Die KAP AG ist ein eher unbeachtetes deutsches Beteiligungsunternehmen, obwohl sie mit einer Börsenkapitalisierung von rund 250 Mio. Euro kein Leichtgewicht auf dem deutschen Börsenzettel (mehr) ist und inzwischen rund 3.300 Mitarbeiter beschäftigt. Etwas mehr Aufmerksamkeit hätte sie durchaus verdient und das nicht erst oder nur, weil der Finanzinvestor Carlye Group vor anderthalb Jahren die Mehrheit übernommen und die KAP seitdem als "mittelständische Industriegruppe mit Fokus auf wachstumsstarke Industriesegmente" völlig neu aufgestellt hat.
Die neue, klar definierte Wachstumsstrategie brachte eine Fokussierung auf einige wenige Kernbereiche, wodurch eine Reihe von Altunternehmen im Portfolio sukzessive verkauft wurden und werden. Hierdurch lassen sich üppige stille Reserven heben und schöne Gewinne einfahren, die für neue Beteiligungskäufe verwendet werden. Vor einigen Tagen hat KAP die Neuausrichtung der Unternehmensstruktur abgeschlossen und ist nun in den fünf Segmenten engineered products, flexible films, surface technologies, precision components und it/services unterwegs.
Nachdem KAP bereits zur Jahresmitte kräftig das Beteiligungsportfolio durchgewirbelt hatte, erfolgte in der zweiten Jahreshälfte ein weiterer Zukauf bzw. Aufstockung. Und auch die Neun-Monatszahlen mach(t)en Lust auf mehr...
Die neue, klar definierte Wachstumsstrategie brachte eine Fokussierung auf einige wenige Kernbereiche, wodurch eine Reihe von Altunternehmen im Portfolio sukzessive verkauft wurden und werden. Hierdurch lassen sich üppige stille Reserven heben und schöne Gewinne einfahren, die für neue Beteiligungskäufe verwendet werden. Vor einigen Tagen hat KAP die Neuausrichtung der Unternehmensstruktur abgeschlossen und ist nun in den fünf Segmenten engineered products, flexible films, surface technologies, precision components und it/services unterwegs.
Nachdem KAP bereits zur Jahresmitte kräftig das Beteiligungsportfolio durchgewirbelt hatte, erfolgte in der zweiten Jahreshälfte ein weiterer Zukauf bzw. Aufstockung. Und auch die Neun-Monatszahlen mach(t)en Lust auf mehr...
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Dienstag, 1. Januar 2019
2019 wird ungemütlich bärenstark. Und hat wohl noch so einiges mehr zu bieten...
Vor einigen Tagen habe ich mich in meinem Jahresrückblick "2018 im Rückspiegel: Rekord, Korrektur, Allzeithoch, Börsencrash - und ein Rekordminus" mit den Entwicklungen des letzten Jahres befasst und mit diesem Jahresausblick auf 2019 wage ich den Blick nach vorn auf das neue Jahr.
Die Bären haben die Börsen fest im Griff, die Kurse sind rund um den Globus massiv eingebrochen, fast überall deutlich zweistellig. "Passiert" ist dabei eigentlich noch nichts, aber es herrscht ein Klima der Angst. Und Emotionen sind die wahren Triebfedern, nicht Fakten oder Ratio. Und es gibt durchaus einiges zu (be)fürchten.
In Europa droht der Hard-Brexit und vor den Folgen haben alle Angst. Das Wirtschaftswachstum in der Eurozone ist niedrig und Deutschland strauchelt. Die Bankenkrise ist in Europa noch nicht ausgestanden und Populisten drohen mit EU-Konfrontationskurs. Pessimismus allerorten, man hört fast nichts anderes mehr. Und so geht es ab ins Jahr 2019. Aber was bedeutet das nun für die Börse? Und alles andere?
Die Bären haben die Börsen fest im Griff, die Kurse sind rund um den Globus massiv eingebrochen, fast überall deutlich zweistellig. "Passiert" ist dabei eigentlich noch nichts, aber es herrscht ein Klima der Angst. Und Emotionen sind die wahren Triebfedern, nicht Fakten oder Ratio. Und es gibt durchaus einiges zu (be)fürchten.
»Furcht besiegt mehr Menschen als irgendetwas anderes auf der Welt.«Die Konjunktur in den USA läuft auf Hochtouren und die amerikanische Notenbank FED hebt sukzessive die Zinsen an. Das könnt sich bremsend auf die Kreditvergabe und die Konjunktur auswirken. Die weltweite Verunsicherung wegen des von US-Präsident Trump angezettelten Wirtschaftskriegs mit allen, vor allem aber China, schlägt inzwischen auch in die Realwirtschaft negativ durch und die Wachstumsprognosen werden überall revidiert. Der Shutdown der US-Behörden wirkt sich auch nicht stabilisierend aus.
(Ralph Waldo Emerson)
In Europa droht der Hard-Brexit und vor den Folgen haben alle Angst. Das Wirtschaftswachstum in der Eurozone ist niedrig und Deutschland strauchelt. Die Bankenkrise ist in Europa noch nicht ausgestanden und Populisten drohen mit EU-Konfrontationskurs. Pessimismus allerorten, man hört fast nichts anderes mehr. Und so geht es ab ins Jahr 2019. Aber was bedeutet das nun für die Börse? Und alles andere?
Freitag, 28. Dezember 2018
2018 im Rückspiegel: Rekord, Korrektur, Allzeithoch, Börsencrash - und ein Rekordminus
2018 lief nicht ganz so, wie ich es erwartet hatte. Und mit diesem Fazit stehe ich vermutlich nicht allein. Mein Jahresausblick auf dieses Jahr lautete "2018 laufen die Börsen weiter. Soweit die Kurse tragen..." und darin hatte ich die Erwartung geäußert, dass die Börsen gut ins Jahr 2018 starten würden, getragen von der US-Steuerreform und den daraus resultierenden höheren Gewinnen der US-Unternehmen.
Im Jahresverlauf hatte ich aufkommende Schwierigkeiten verortet bzgl. der anziehenden Inflation und der auch deshalb steigenden Zinsen in den USA, während es in der Eurozone keine Zinsanhebungen geben würde. Bzgl. der Immobilienpreise hatte ich steigende Mieten und Preise erwartet, bei den Rohstoffen ein anziehen der Preise aufgrund der guten Konjunktur und für Öl (WTI) hatte ich Preise zwischen 50 und 60 Dollar im Jahresmittel erwartet - was auch nicht wirklich daneben lag, auch wenn die Spitzen deutlich außerhalb dieses Bandes lagen und der Ölpreis nach Kursen von gut 75 Dollar im Jahresverlauf nun am Ende bei 45 Dollar notiert. Für Gold hatte ich nicht viel erwartet, was auch so eingetreten ist. Absolut gesehen jedenfalls; relativ betrachtet wäre man mit Gold und Geld in 2018 besser gefahren als mit Aktieninvestments, das steht nun fest. Für Banken war ich sehr negativ eingestellt und was die deutschen/europäischen Banken angeht, lag ich völlig richtig. Die US-Banken stehen hingegen prächtig dar, das habe ich so nicht erwartet bzw. nicht wirklich auf dem Schirm gehabt. Und der große Einbruch bei Anleihen blieb bisher auch aus, trotz der anziehenden Zinsen. Das Damoklesschwert in den Bilanzen der Banken und Versicherungen (und der EZB) schwebt aber weiterhin latent über uns... Und dann war da noch meine Prognose für Bitcoins und Kryptowährungen, die lautete: "Diese Blase wird platzen und eine Reihe von Kryptowährungen in den Abgrund reißen. Zuvor dürften aber noch eine Reihe von Bitcoin-Börsen gehackt werden und/oder einfach ihre Kunden/Anleger abzocken und auch so für Ernüchterung sorgen". Geradezu prophetisch richtig lag ich hier.
Tja, alles irgendwie ziemlich gut getroffen. Und am Ende habe ich doch kräftige Kursverluste einstecken müssen dank der Korrektur im vierten Quartal. Das betraf zunächst vor allem die deutschen Nebenwerte, während die US-Techwerte mein Depot über Wasser hielten. Aber dieser Zwischenstand erwies sich als trügerisch, wie die letzten Wochen zeigten...
Im Jahresverlauf hatte ich aufkommende Schwierigkeiten verortet bzgl. der anziehenden Inflation und der auch deshalb steigenden Zinsen in den USA, während es in der Eurozone keine Zinsanhebungen geben würde. Bzgl. der Immobilienpreise hatte ich steigende Mieten und Preise erwartet, bei den Rohstoffen ein anziehen der Preise aufgrund der guten Konjunktur und für Öl (WTI) hatte ich Preise zwischen 50 und 60 Dollar im Jahresmittel erwartet - was auch nicht wirklich daneben lag, auch wenn die Spitzen deutlich außerhalb dieses Bandes lagen und der Ölpreis nach Kursen von gut 75 Dollar im Jahresverlauf nun am Ende bei 45 Dollar notiert. Für Gold hatte ich nicht viel erwartet, was auch so eingetreten ist. Absolut gesehen jedenfalls; relativ betrachtet wäre man mit Gold und Geld in 2018 besser gefahren als mit Aktieninvestments, das steht nun fest. Für Banken war ich sehr negativ eingestellt und was die deutschen/europäischen Banken angeht, lag ich völlig richtig. Die US-Banken stehen hingegen prächtig dar, das habe ich so nicht erwartet bzw. nicht wirklich auf dem Schirm gehabt. Und der große Einbruch bei Anleihen blieb bisher auch aus, trotz der anziehenden Zinsen. Das Damoklesschwert in den Bilanzen der Banken und Versicherungen (und der EZB) schwebt aber weiterhin latent über uns... Und dann war da noch meine Prognose für Bitcoins und Kryptowährungen, die lautete: "Diese Blase wird platzen und eine Reihe von Kryptowährungen in den Abgrund reißen. Zuvor dürften aber noch eine Reihe von Bitcoin-Börsen gehackt werden und/oder einfach ihre Kunden/Anleger abzocken und auch so für Ernüchterung sorgen". Geradezu prophetisch richtig lag ich hier.
Tja, alles irgendwie ziemlich gut getroffen. Und am Ende habe ich doch kräftige Kursverluste einstecken müssen dank der Korrektur im vierten Quartal. Das betraf zunächst vor allem die deutschen Nebenwerte, während die US-Techwerte mein Depot über Wasser hielten. Aber dieser Zwischenstand erwies sich als trügerisch, wie die letzten Wochen zeigten...
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Donnerstag, 24. Mai 2018
KAP AG: Carlyles Perlentaucher für den deutschen Mittelstand dreht auf
Als Value Investor investiert man nicht sklavisch in jeden Trend, sondern man schaut sich bei den unbeliebten, unentdeckten, hässlichen Werten um, die niemand kennt oder niemand haben will.
Bei der KAP AG (WKN: 620840) kann von "nicht haben wollen" keine Rede sein, denn erst vor gut einem Jahr hat der international tätige US-Finanzinvestor Carlyle Group (WKN: A1JXD8) das Ruder bei KAP übernommen - und die Aktienmehrheit.
KAP ist ein relativ unbeachtetes deutsches Beteiligungsunternehmen. Man hat jahrelang in nicht immer gut laufende Mittelständler investiert und ab und zu schöne Verkaufserfolge erzielen können. Was zu üppigen Dividendenausschüttungen führte, allerdings nicht in jedem Jahr. Dann erfolgte der Strategieschwenk und die vorhandenen Mittel wurden in Aktien großer, börsennotierte Unternehmen angelegt. Was KAP für mich (noch) uninteressanter machte. Doch die Übernahme durch die Carlyle Group war der Game Changer und seitdem fährt KAP eine ganz neue Strategie. Und das zahlt sich zunehmend aus...
Bei der KAP AG (WKN: 620840) kann von "nicht haben wollen" keine Rede sein, denn erst vor gut einem Jahr hat der international tätige US-Finanzinvestor Carlyle Group (WKN: A1JXD8) das Ruder bei KAP übernommen - und die Aktienmehrheit.
KAP ist ein relativ unbeachtetes deutsches Beteiligungsunternehmen. Man hat jahrelang in nicht immer gut laufende Mittelständler investiert und ab und zu schöne Verkaufserfolge erzielen können. Was zu üppigen Dividendenausschüttungen führte, allerdings nicht in jedem Jahr. Dann erfolgte der Strategieschwenk und die vorhandenen Mittel wurden in Aktien großer, börsennotierte Unternehmen angelegt. Was KAP für mich (noch) uninteressanter machte. Doch die Übernahme durch die Carlyle Group war der Game Changer und seitdem fährt KAP eine ganz neue Strategie. Und das zahlt sich zunehmend aus...
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Montag, 19. Februar 2018
Zahlen & Mehr: KAP, PEH Wertpapier
In der Rubrik "Zahlen & Mehr" gehe ich kurz auf aktuelle Unternehmensmeldungen ein und bewerte diese im Hinblick auf meinen Investmentcase.
KAP Beteiligungs-AG
Das Unternehmen hat seine vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2017 präsentiert und konnte Zuwächse sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis vermelden. Auf bereinigter Basis ergaben sich Steigerungen von 6% beim Konzernumsatz (409 Mio. Euro nach 386 Mio. im Vorjahr) und beim Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte zum zweiten Mal in Folge eine Steigerung um mehr als 50% erzielt werden. Das EBIT lag 2017 bei 20,2 Mio. Euro (Vorjahr 12,9 Mio.) und damit nochmals deutlich über dem Ausblick des 2. Zwischenberichts von November 2017, als man noch von einem EBIT in Höhe von 16,5 Mio. Euro (bereinigt) ausging.
KAP Beteiligungs-AG
Das Unternehmen hat seine vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2017 präsentiert und konnte Zuwächse sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis vermelden. Auf bereinigter Basis ergaben sich Steigerungen von 6% beim Konzernumsatz (409 Mio. Euro nach 386 Mio. im Vorjahr) und beim Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte zum zweiten Mal in Folge eine Steigerung um mehr als 50% erzielt werden. Das EBIT lag 2017 bei 20,2 Mio. Euro (Vorjahr 12,9 Mio.) und damit nochmals deutlich über dem Ausblick des 2. Zwischenberichts von November 2017, als man noch von einem EBIT in Höhe von 16,5 Mio. Euro (bereinigt) ausging.
Sonntag, 24. Dezember 2017
Investor-Update: m-u-t, Naspers, Navigator Equity Solutions, Tencent, Vectron Systems
In meinen Investor-Updates notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Beobachtungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.
Jahresendrallye ist in vollem Gange. Partiell...
Er hat es getan, wirklich: Donald Trump hat sein erstes Reformprojekt in die Tat umgesetzt und seine Unterschrift unter die US-Steuerreform gesetzt. Die wird gravierende Auswirkungen haben und vor allem Reiche Amerikaner und US-Unternehmen entlasten. Insbesondere die Senkung des Körperschaftssteuersatzes von 35% auf 21% dürfte sich auf viele Unternehmen positiv auswirken, während die Senkung der Einkommensteuersätze die Inlandsnachfrage ankurbeln und so ebenfalls bei den Unternehmen für mehr Umsatz - und Gewinn - sorgen dürfte. Alleine für Berkshire Hathaway wird der positive Effekt auf das Jahresergebnis mit rund 15% angegeben.
So gewichtig die steuerlichen Auswirkungen auch sind, so unsinniger wäre es, seine Aktieninvestments nur danach auszurichten. Denn die Unternehmen werden sich anpassen und auch die übrige Staaten dieser Welt werden die USA nicht als alleiniges Unternehmenssteuerparadies davonkommen lassen. Und so habe ich bei meinen Depotveränderungen auch weniger auf die steuerlichen Aspekte geachtet, als vielmehr meine Position dahingehend abgeklopft, ob sie für 2018 aussichtsreich erscheinen und nach ihrer Positionsgröße untereinander. Es gab also eine Art Revision meines Depots. Zunächst schauen wir aber auf die allgemeine Marktstimmung...
Jahresendrallye ist in vollem Gange. Partiell...
Er hat es getan, wirklich: Donald Trump hat sein erstes Reformprojekt in die Tat umgesetzt und seine Unterschrift unter die US-Steuerreform gesetzt. Die wird gravierende Auswirkungen haben und vor allem Reiche Amerikaner und US-Unternehmen entlasten. Insbesondere die Senkung des Körperschaftssteuersatzes von 35% auf 21% dürfte sich auf viele Unternehmen positiv auswirken, während die Senkung der Einkommensteuersätze die Inlandsnachfrage ankurbeln und so ebenfalls bei den Unternehmen für mehr Umsatz - und Gewinn - sorgen dürfte. Alleine für Berkshire Hathaway wird der positive Effekt auf das Jahresergebnis mit rund 15% angegeben.
So gewichtig die steuerlichen Auswirkungen auch sind, so unsinniger wäre es, seine Aktieninvestments nur danach auszurichten. Denn die Unternehmen werden sich anpassen und auch die übrige Staaten dieser Welt werden die USA nicht als alleiniges Unternehmenssteuerparadies davonkommen lassen. Und so habe ich bei meinen Depotveränderungen auch weniger auf die steuerlichen Aspekte geachtet, als vielmehr meine Position dahingehend abgeklopft, ob sie für 2018 aussichtsreich erscheinen und nach ihrer Positionsgröße untereinander. Es gab also eine Art Revision meines Depots. Zunächst schauen wir aber auf die allgemeine Marktstimmung...
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Samstag, 4. November 2017
Investor-Update: Apollo Investment, Aurelius, Blue Cap, Datagroup, KAP Beteiligungs-AG, MBB, PayPal, Starbucks, Technotrans
In meinen Investor-Updates notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Empfehlungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.
Ja ist denn heut schon Weihnachtsrallye?
Die Börsen steigen. Inzwischen sollte man sich schon dran gewöhnt haben, selbst die Crash-Propheten kamen in der letzten Woche kaum zu Wort. "Herbstrallye", "Jahresendrallye", das sind die neuen Schlagzeilengeber der Gazetten. Der geneigte Anleger reibt sich verwundert die Augen, immerhin wurde doch vor wenigen Tagen noch zum Räumungsverkauf geblasen und der unausweichliche Crash an die Wand gemalt. Naja, wie Oscar Wilde schon sagte: "Es ist leichter über Geld zu schreiben, als Geld zu machen". Und ja, das trifft natürlich auch auf mich zu...
Ja ist denn heut schon Weihnachtsrallye?
Die Börsen steigen. Inzwischen sollte man sich schon dran gewöhnt haben, selbst die Crash-Propheten kamen in der letzten Woche kaum zu Wort. "Herbstrallye", "Jahresendrallye", das sind die neuen Schlagzeilengeber der Gazetten. Der geneigte Anleger reibt sich verwundert die Augen, immerhin wurde doch vor wenigen Tagen noch zum Räumungsverkauf geblasen und der unausweichliche Crash an die Wand gemalt. Naja, wie Oscar Wilde schon sagte: "Es ist leichter über Geld zu schreiben, als Geld zu machen". Und ja, das trifft natürlich auch auf mich zu...
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Freitag, 3. November 2017
KAP: Zahlt sich der Strategieschwenk jetzt langsam aus?
Vor knapp einem halben Jahr habe ich die KAP Beteiligungs-AG vorgestellt, nachdem sich Grundlegendes geändert und damit das Unternehmen (für mich) wieder interessant gemacht hat. Denn als neuer Groß- und Mehrheitsaktionär war der US-Finanzinvestor The Carlyle Group eingestiegen mit der Absicht, die KAP Beteiligungs-AG zu ihrem Trüffelschwein für den Deutschen Mittelstand zu machen. Und diese Geschichte nimmt nun Fahrt auf...
Zunächst gab es einen entscheidenden Wechsel im Vorstand, wo aller vorherigen Bekundungen zum Trotz der langjährige Chef Dr. Stefan Geyler verabschiedet wurde. Im August folgte ihm Guido Decker nach und forciert seitdem die Neuausrichtung. Dafür stehen ihm inzwischen auch die nötigen Mittel zur Verfügung, denn bereits zum Jahresanfang hatte man das bestehende Wertpapierportfolio vollständig aufgelöst, woraus sich zu Jahresbeginn ein weiterer Ertrag von 10,9 Mio. Euro erzielen ließ. Das war allerdings erst der Anfang, denn die KAP Beteiligungs-AG verfolgt unter Carlyle nun eine klare Wachstumsstrategie mit der Fokussierung auf einige Kernbereiche. Dem zufolge stehen auch bisherige Beteiligungen bzw. Tochter- und Enkelunternehmen auf der Überprüfungsliste, wo man über Verkäufe ggf. stille Reserven heben kann.
Zunächst gab es einen entscheidenden Wechsel im Vorstand, wo aller vorherigen Bekundungen zum Trotz der langjährige Chef Dr. Stefan Geyler verabschiedet wurde. Im August folgte ihm Guido Decker nach und forciert seitdem die Neuausrichtung. Dafür stehen ihm inzwischen auch die nötigen Mittel zur Verfügung, denn bereits zum Jahresanfang hatte man das bestehende Wertpapierportfolio vollständig aufgelöst, woraus sich zu Jahresbeginn ein weiterer Ertrag von 10,9 Mio. Euro erzielen ließ. Das war allerdings erst der Anfang, denn die KAP Beteiligungs-AG verfolgt unter Carlyle nun eine klare Wachstumsstrategie mit der Fokussierung auf einige Kernbereiche. Dem zufolge stehen auch bisherige Beteiligungen bzw. Tochter- und Enkelunternehmen auf der Überprüfungsliste, wo man über Verkäufe ggf. stille Reserven heben kann.
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Mittwoch, 12. April 2017
KAP: Carlyles Trüffelschwein für den Deutschen Mittelstand
Die KAP Beteiligungs-AG ist ein relativ unbeachtetes deutsches Beteiligungsunternehmen, das aber in nächster Zeit aus seinem Dornröschenschlaf erwachen könnte. KAP hat jahrelang in nicht immer gut laufende Mittelständler investiert und ab und zu schöne Verkaufserfolge erzielen können. Was zu üppigen Dividendenausschüttungen führte, allerdings nicht in jedem Jahr. Dann erfolgte der Strategieschwenk und die vorhandenen Mittel wurden in Aktien großer, börsennotierte Unternehmen angelegt. Was KAP für mich (noch) uninteressanter machte. Doch der Wind hat sich gedreht, denn ein neuer Großinvestor ist an Bord und mit ihm wird eine neue Strategie verfolgt. Und hier wird es dann auch interessant...
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