Posts mit dem Label Phillips 66 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Phillips 66 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 15. Mai 2026

Kissigs Börsengeschichte(n): Am 15.05.1911 erging das Zerschlagungsurteil gegen Standard Oil und zwang Rockefellers Öl-Imperium in die Knie - oder nicht?

Quelle: Wikipedia
Am 15.05.1911 fiel der Hammer: Standard Oil, das Öl-Imperium von John D. Rockefeller, erlitt vor dem Obersten Gerichtshof der USA eine bis dahin beispiellose Niederlage und wurde in 34 einzelne Unternehmen zerschlagen.

Damit endete eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Das war zumindest der Plan, aber die Realität sah dann doch etwas anders aus. Und so ist dies eine Geschichte über skrupelloses Unternehmertum, Erfolg, Dominanz und Scheitern - und das Erbe eines Imperiums das bis heute (s)eine Rolle spielt...
 

Dienstag, 31. März 2026

[Im Fokus] Phillips: Mehr als raffiniert auf Renditejagd

In diesem Kurzportrait geht um Phillips 66, einen integrierten Downstream-Energieversorger, der hauptsächlich in den USA und Großbritannien tätig ist. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Houston, Texas, wurde 1875 gegründet und 2012 aus ConocoPhillips ausgegliedert. Das inzwischen über 55 Mrd. USD schwere Unternehmen verfügt über beeindruckende Aktivitäten im Midstream- und Downstream-Bereich. Und ohne die Raffinerien und Pipelines von Phillips 66 würde unsere Welt stillstehen: der perfekte Flaschenhals - aus Sicht des Unternehmens und seiner Aktionäre...

Freitag, 2. Januar 2026

Kissigs Börsengeschichte(n): Am 02.01.1882 schuf John D. Rockefeller den Standard Oil Trust und damit das wohl mächtigste Monopol der Weltgeschichte

Am 02.01.1882 gründete John D. Rockefeller den Standard Oil Trust und schrieb damit Wirtschaftsgeschichte, indem er das wohl mächtigste Monopol der Weltgeschichte schuf. Sein Aufstieg ist eng mit der Entstehung der amerikanischen Erdölindustrie verbunden. Seine Skrupellosigkeit machte ihn zum reichsten Menschen der Welt, führte aber auch zu politischen und rechtlichen Auseinandersetzungen, die schließlich in der Zerschlagung von Standard Oil im Jahr 1911 gipfelten. Und Rockefeller noch reicher machten.

Kaum eine Unternehmerpersönlichkeit hat die wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Entwicklung der Vereinigten Staaten im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert so nachhaltig geprägt wie John Davison Rockefeller. Sein Name ist untrennbar mit dem Aufstieg der amerikanischen Erdölindustrie verbunden und steht zugleich als Symbol für die Ambivalenz des industriellen Kapitalismus: außergewöhnlicher unternehmerischer Erfolg auf der einen Seite, aggressive Geschäftspraktiken, Marktkonzentration und monopolistische Macht auf der anderen. Es ist die Geschichte eines rasanten Aufstiegs und epischen Falls - sollte man meinen...

Freitag, 29. November 2019

Portfoliocheck: Occidental Petroleum ist Buffetts jüngster Kauf und irgendwie auch seine älteste Aktienliebe

In meiner Kolumne "Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig auf aktien-mag.de für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der bekanntesten Value Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 63. Portfoliocheck blicke ich mal wieder Warren Buffett über die Schulter. Warren Buffetts Performance ist atemberaubend. Er konnte über mehr als 50 Jahre hinweg eine Rendite von knapp 20 Prozent pro Jahr hinlegen und den S&P 500 fast in jedem einzelnen Jahr schlagen. „Das Orakel von Omaha“, wie Warren Buffett von seinen Anhängern auch verehrend genannt wird, ist einer der reichsten Menschen der Welt, doch er ist kein Unternehmer, sondern Investor. Ein Investor der Superlative, denn seinen Reichtum verdankt er ausschließlich dem Investieren.

Im dritten Quartal hat Buffetts Beteiligungsholding Berkshire Hathaway nur wenige Aktienpositionen verändert und nur zwei neue Positionen aufgenommen. Zum einen Restoration Hardware, ein Einrichtungshaus der gehobenen Preiskategorie und zum anderen Occidental Petroleum. Was auf den ersten Blick als eine Kompensation für sein auslaufendes Phillips 66-Engagement aussehen könnte, offenbart auf den zweiten Blick einige interessante Aspekte - und ein 77 Jahre zurückliegendes "Kindheitstrauma" Buffetts...

-▶ zum Artikel auf aktien-mag.de

Disclaimer
Berkshire Hathaway befinden sich auf meiner Beobachtungsliste und in meinem Depot.

Mittwoch, 29. März 2017

Phillips 66 ist Buffetts raffiniertestes Öl-Investment

Warren Buffett ist der Großmeister des Value-Investings und er steht auf verlässliche Geschäftsmodelle, die sich relativ leicht in die Zukunft fortschreiben und damit bewerten lassen, möglichst mit langer Geschäftshistorie. Und er betont stets, man solle Aktien kaufen, als würde man das ganze Unternehmen erwerben, sich an einem Business beteiligen, an dem man für mindestens fünf Jahre festhalten wird. 

Weshalb nun gerade ein börsennotiertes Unternehmen aus der Öl-Branche mit ihren starken Preisschwankungen in den letzten drei Jahren zwischen 30 und 110 Dollar für WTI (West Texas Indermediate), und das erst seit wenigen Jahren eigenständig ist und an der Börse notiert, sich seiner zunehmenden Beliebtheit erfreut, erschließt sich nicht auf den ersten Blick. Da müssen wir schon genauer hinsehen, um vielleicht auch zu erkennen, was Buffett an Phillips 66 so begeistert.

Wie Buffett zu Phillips 66 kam
Seine ersten Aktien von Phillips 66 hat Buffett nicht gekauft, sie wurden ihm geschenkt. Und zwar als Abspaltung, als Spin-off, des Energieriesen ConocoPhillips, der vor gut vier Jahren seine langweilige und margenschwache Sparte unbedingt loswerden wollte, um sich ganz auf die damals viel lukrativere Öl-Förderung zu konzentrieren. Damals hatte das zu diesem Zeitpunkt wertvollste Unternehmen der Welt, der Energie-Gigant ExxonMobil gerade vermeldet, dass man einen Jahresgewinn von 40 Milliarden Dollar erzielt hätte. Und niemand wollte damals ein unspektakuläres Raffineriegeschäft haben und ein mindestens ebenso unattraktives Tankstellennetz. Naja, alle außer Warren Buffett…

Dienstag, 15. November 2016

Und was tat sich in Warren Buffetts Depot im 3. Quartal 2016?

Value Investor Warren Buffett, das "Orakel von Omaha",musste für seine Investmentholding Berkshire Hathaway wieder das sog. Formular 13F bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) einreichen. In diesem vierteljährlich vorzulegenden Dokument müssen institutionelle Asset-Manager ab einem verwalteten Vermögen von $100 Mio. ihre Investments in US-amerikanischen börsennotierter Unternehmen stichtagsbezogen offenlegen.

Veränderungen im 3. Quartal 2016
Auch im dritten Quartal gab es einige Veränderungen an Buffetts Positionen. Die wichtigste vorweg: Buffett hat keine Aktien von Wells Fargo verkauft!

Käufe
Vor allem bei US-Airlines hat Buffett zugegriffen und frische Positionen eröffnet. So erwarb er 21,8 Mio. Aktien von American Airlines im Gesamtwert von $797 Mio., 6,3 Mio. Aktien von Delta Airlines im Wert von $249,3 Mio. sowie 4,5 Mio Aktien von United Continental im Wert von $237,8 Mio.

Des Weiteren kaufte Buffet 106.000 zusätzliche Aktien an Charter Communications und stockte seine Bestände bei VISA, Wabco und Bank of New York Mellon auf. Und auch bei Phillips 66 war Buffett weiter auf der Käuferseite und stockte um gute 2,4% auf bzw. 1,9 Mio. Anteilsscheine.

Dienstag, 16. August 2016

Und was tat sich in Warren Buffetts Depot im 2. Quartal 2016?

Value Investor Warren Buffett, das "Orakel von Omaha",musste für seine Investmentholding Berkshire Hathaway wieder das sog. Formular 13F bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) einreichen. In diesem vierteljährlich vorzulegenden Dokument müssen institutionelle Asset-Manager ab einem verwalteten Vermögen von $100 Mio. ihre Investments in US-amerikanischen börsennotierter Unternehmen stichtagsbezogen offenlegen.

Veränderungen im 2. Quartal 2016
Auch im zweiten Quartal gab es einige Veränderungen an Buffetts Positionen. Größere Verwirrung könnte es um den Komplettverkauf der A- und C-Aktien von Liberty Media Corp. geben und die Neuerwerbungen von Liberty Media Group und Liberty Media SiriusXM. Allerdings klärt sich diese Verwirrung schnell auf den,, Liberty Media wurde in drei separate Aktien aufgesplittet, die Liberty Braves, die Liberty Media und die Liberty Sirius XM.

Des Weiteren wurden die alten Charter Communications Aktien getauscht in neue, nachdem man Time Warner Cable übernommen hatte.

Käufe
Abgesehen von diesen beiden Tauschvorgängen gab es im letzten Quartal nur zwei erwähnenswerte Zukäufe, nämlich die Aufstockung bei Apple um rund 55% auf nun 15,23 Mio. Aktien im Gegenwert von knapp $1,5 Mrd. und bei Phillips 66 um gute 4%. Beide Aktien standen auch schon im ersten Quartal auf Buffetts Einkaufsliste und von Phillips 66 hält Berkshire Hathaway inzwischen 15% der Anteile.

Dabei geht der Apple-Kauf nicht auf Buffett selbst zurück, sondern auf einen seiner beiden "Leutnants", die ehemaligen Hedgefonds-Manager Todd Combs und Ted Weschler, die seit einigen Jahren in Diensten Berkshires stehen und eigenverantwortlich jeweils rund $9 Mrd. Depotvolumen betreuen und Anlageentscheidungen treffen. Dies hatte Buffett in einer Mail an das Wall Street Journal klargestellt. Und während Berkshire Hathaway seinen Apple-Anteil aufstockte, haben sich die beiden Star-Investoren Carl Icahn und George Soros sowie Michael Burry vom Hedgefonds Scion Asset Management komplett von ihren Apple-Aktien getrennt. David Einhorn von Greenlight Capital reduzierte seinen Apple-Anteil um 16%.

Dienstag, 17. Mai 2016

Und was tat sich in Warren Buffetts Depot im 1. Quartal 2016?

Value Investor Warren Buffett, das "Orakel von Omaha",musste für seine Investmentholding Berkshire Hathaway wieder das sog. Formular 13F bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) einreichen. In diesem vierteljährlich vorzulegenden Dokument müssen institutionelle Asset-Manager ab einem verwalteten Vermögen von $100 Mio. ihre Investments in US-amerikanischen börsennotierter Unternehmen stichtagsbezogen offenlegen.

Veränderungen im 1. Quartal 2016
Auch im ersten Quartal gab es einige Veränderungen an Buffetts Positionen, dessen börsennotierte Aktienpositionen von $131,86 Mrd. auf $128,57 Mrd. sanken. Allerdings ist hierfür nicht nur die allgemeine Börsenverfassung verantwortlich, sondern auch Einmaleffekte. Denn seine bisherige siebtgrößte Position Procter & Gamble, die Ende 2015 noch $4,2 Mrd. ausgemacht hatte, sucht man nun vergebens in Buffetts Portfolio. Was "einfach" daran liegt, dass im ersten Quartal nun endlich der lang erwartete Tausch seiner P&G-Aktien in Duracell erfolgt ist - und Berkshire Hathaway einen hohen Einmalertrag brachte. Andererseits ist Duracell nicht börsennotiert, so dass der Wert dieser Beteiligung nicht (mehr) in der Übersicht auftaucht.

Eine weitere Neuerung ist, dass Wells Fargo nicht mehr die Nummer 1 in Buffetts Depot ist - sie wurde von der vormals zweitgrößten Beteiligung The Kraft Heinz Co. überholt, die erst seit dem dritten Quartal 2015 "an Bord" ist, als Buffetts nicht (mehr) börsennotierte Heinz Ketchup den Nahrungsmittelgiganten Kraft Foods übernahm und beide als Gemeinschaftsunternehmen nun wieder an der Börse notieren. Käufe oder Verkäufe hat Buffett bei beiden Unternehmen nicht getätigt, der Tausch des Spitzenplatzes liegt alleine an der sehr unterschiedlichen Kursentwicklung der beiden Aktien.

Dienstag, 3. Mai 2016

Zahlen & Mehr: Berkshire Hathaway, Hypoport, Softing

:: Berkshire Hathaway
Warren Buffets Investmentholding veranstaltet nicht nur die größte Hauptversammlung der Welt, wo in diesem Jahr wieder 40.000 "Pilger" das "Orakel von Omaha" live erleben wollten, sondern man präsentierte auch Zahlen für das erste Quartal 2016. Hier stieg der Quartalsgewinn im Vergleich zum Vorjahresquartal um 8% auf $5,6 Mrd., und das obwohl Berkshire Hathaways Beteiligungen im Energiebereich, in der Versicherungssparte und auch im Eisenbahnsektor unter Druck stehen. So sank das operative Ergebnis dem entsprechend auch gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 12% auf $3,73 Mrd.

Ob bei American Express, Coca-Cola, Deere, Dow Chemical, IBM, Phillips 66, Walmart, überall "brennt" es in Buffets Imperium. Doch der Value Investor lässt sich nicht beirren und kauft hier munter zu, ist er doch überzeugt davon, dass "Corporate America" weiter gut funktionieren und trotz allem konjunkturellen Ungemachs auch über die nächsten Generationen hinweg überdurchschnittliche Renditen abwerfen wird.

Dass Buffett nicht nur an gut gemanagten Beteiligungen verdient, sondern auch selbst ein echtes Asset Berkshire Hathaways ist und bleibt, zeigt der Duracell-Deal, den er mit Procter & Gamble eingefädelt hat. Seine große P&G-Beteiligung stammt aus deren Übernahme von Gilette, wo Buffett frühzeitig eingestiegen war und viel Geld an den Einwegrasierern verdient hat. Da P&G sich von Randbereichen trennt, und im Zuge dessen auch die Batteriesparte Duracell abgeben wollte, fädelte Buffett einen "genialen Deal" ein: er übernimmt Duracell, das P&G mit einer Milliardensumme noch aufpeppte und gibt P&G dafür im Gegenzug alle seine gehaltenen P&G-Aktien als Kaufpreis. Durch dieses Manöver muss Buffett auf die beträchtlichen Kursgewinne seiner P&G-Aktien keine Steuern zahlen - was sich nun im ersten Quartal gewinnsteigernd in dem Zahlenwerk niedergeschlagen hat. Das soll Buffetts Leistung nicht schmälern, im Gegenteil. Man kann sich auch hier nur verneigen vor seinem Riecher für die richtige Idee zur richtigen Zeit. (>>> zur Meldung)

:: Hypoport
Der Finanzdienstleister Hypoprt konnte sein starkes Wachstum aus dem Vorjahr auch im ersten Quartal 2016 fortsetzen. Der Umsatz legte um 7% zu auf €35,7 Mio. und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) kletterte um 42% auf €5,4 Mio, so dass das Ergebnis je Aktie von €0,50 auf €0,70 Cent je Aktie kletterte.

Diese Zahlen sind umso beeindruckender, als dass die neu eingeführte Wohnimmobilienkreditrichtline (WIKR) noch immer enorme Ressourcen bei Hypoport, Banken und Partnern gebunden und das Neugeschäft belastet hatte. Die WIKR hat den unschönen Begleiteffekt, dass deutlich weniger Kredite für Wohnimmobilien vergeben werden als bisher, da die Haftung der Banken für notleidende Kredite erheblich ausgeweitet wird. In dem Geschäftsbereich Finanzdienstleister betreibt Hypoport Marktplätze für Unternehmen aus der Finanzbranche. Dazu zählen der internetbasierte Finanzmarktplatz Europace, nach Angaben des Unternehmens "die größte deutsche Plattform für Immobilienfinanzierungen, Bausparprodukte und Ratenkrediten", der Marktplatz "Genopace" für den genossenschaftlichen Bankenbereich und "Finmas" für den Sparkassensektor.

Viel erfreulicher lief es im Sektor Privatkunden, wo man den Fokus auf Produktanbieter legte, die durch die WIKR nicht ausgebremst wurden, und somit das EBIT von €1,2 Mio. auf € 2,5 Mio. mehr als verdoppelt werden konnte. Für das Gesamtjahr rechnet das SDAX-Unternehmen mit einem prozentual leicht zweistelligen Umsatz-Ergebniswachstum. (>>> zur Meldung)

:: Softing
Das Unternehmen teilte Zahlen zum ersten Geschäftsquartal mit und die waren eher verhalten. Insbesondere in den USA verspürte man eine rückläufige Produktnachfrage, was dann auch Folgeauswirkungen auf die eigene Tochter in Singapur hatte, die hier Auftragsfertigungen übernimmt. Der Umsatz stieg im ersten Quartal zwar auf €17,9 Mio. (Vj. €17,3 Mio.), jedoch fiel das operative EBIT mit €0,8 Mio. (Vj. €1,4 Mio.) deutlich unter die Vorjahreswerte. Dies ist vor allem der Verlagerungen hin zu weniger margenstarkem Geschäft geschuldet, wodurch sich auch das operative EPS auf €0,12 (Vj. €0,21) verringerte. Die Eigenkapitalquote betrug zum 31. März 2016 54% (31. Dezember 2015 51%), während sich die liquiden Mittel auf €8,9 Mio. (31. Dezember 2015 €9,2 Mio. ) beliefen.

Der Auftragsbestand ist mit €9,7 Mio. (€Vj. 9,2 Mio.) unverändert gut. Auch bei Kundenprojekten sind derzeit alle Kapazitäten in der Gruppe voll ausgelastet und so rechnet Softing im Vorjahresvergleich für das Gesamtjahr 2016 in den europäischen Konzerngesellschaften bei Industrial und Automotive mit moderat steigenden Umsatzerlösen, die vom Verhalten einzelner Kunden und noch nicht konjunkturell motiviert sind. Bei den Konzerngesellschaften in den USA geht man ab dem dritten Quartal 2016 aufgrund neuer Produkteinführungen und Lieferzeiten von einer Trendwende aus und auch in Asien wird mit einer Verbesserung der Marktlage zum dritten Quartal 2016 gerechnet. Softing bestätigt daher seine die Prognosen aus dem Ausblick für das Geschäftsjahr 2016 mit einer moderaten Steigerung der Umsätze auf über €85 Mio. und einer Steigerung des operativen EBITs auf €7,5 Mio. (>>> zur Meldung)

Berkshire Hathaway, Hypoport und Softing befinden sich auf meiner Empfehlungsliste.

Dienstag, 23. Februar 2016

Und was tat sich in Warren Buffetts Depot im 4. Quartal 2015?

Value Investor Warren Buffett, das "Orakel von Omaha",musste für seine Investmentholding Berkshire Hathaway wieder das sog. Formular 13F bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) einreichen. In diesem vierteljährlich vorzulegenden Dokument müssen institutionelle Asset-Manager ab einem verwalteten Vermögen von $100 Mio. ihre Investments in US-amerikanischen börsennotierter Unternehmen stichtagsbezogen offenlegen.

Veränderungen im 4. Quartal 2015
Auch im vierten Quartal gab es einige Veränderungen an Buffetts Positionen, dessen börsennotierte Aktienpositionen von $127,41  Mrd. auf $131,86 Mrd. anstiegen. Seine zweitgrößte Beteiligung The Kraft Heinz Co. ist erst seit dem letzten Quartal "an Bord", als Buffetts nicht (mehr) börsennotierte Heinz Ketchup den Nahrungsmittelgiganten Kraft Foods übernahm und beide als Gemeinschaftsunternehmen nun wieder an der Börse notieren.

Bemerkenswert ist, dass Buffett sich antizyklisch verhält und in die "ausgebombte" Öl-Industrie investiert. Mit Phillips 66 setzt er dabei auf Raffinerien und Tankstellen und mit Kinder Morgan auf Öl-Pipelines. Und auch seine Beteiligung in Suncor Energy zielt auf deren Raffinerien und nur bedingt auf die Ölförderung, die die Kanadier mittels Sandwaschen betreiben. Das allerdings zu sehr niedrigen $20 je Barrel.

Verkäufe
Vollständig getrennt hat sich Buffett inzwischen von Chicago Bridge & Iron, die schon länger reduziert werden. Und beim Telefonriesen AT&T, deren Aktien er aufgrund der Fusion mit DirecTV erhielt, verkaufte er Anteile, und auch bei Wabco Holdings reduzierte er sein Engagement weiter.

Donnerstag, 4. Februar 2016

Phillips 66: Buffett kauft munter weitere 1,7 Millionen Aktien

Investment-Legende Warren Buffett findet immer mehr Gefallen an Phillips 66, einem US-Raffinerie- und Tankstellenbetreiber. Nachdem er im zweiten Quartal 2015 mit fast 10 Prozent bei dem Energieunternehmen eingestiegen war und dabei die Börsenwelt an der Nase herumgeführt hatte, kaufte er im Januar in der Kursabsturz hinein weitere Aktien zu und erhöhte den Anteil seiner Investmentholding Berkshire Hathaway auf beinahe 13 Prozent.

Und auch in den ersten Februartagen ist Buffett massiv auf der Käuferseite und fügte in mehreren Transaktionen seinem Portfolio weitere 1,69 Mio. Anteilscheine hinzu, so dass er nun über 14 Prozent der Aktien hält. Sein Engagement macht nun knapp 6 Mrd. $ aus und ist inzwischen bereits die sechstgrößte Position in Berkshires Portfolio. Daher wird ihn freuen, dass Phillips 66 heute erklärte, die Dividende bei $0,56 je Aktie stabil zu halten. Auf das Jahr hochgerechnet ergäbe dies eine Dividendenrendite von 2,83 Prozent.

Berkshire Hathaway befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.

Dienstag, 12. Januar 2016

Phillips 66: Buffett ist weiter auf Schnäppchenjagd

Value-Investorenlegende Warren Buffett erklärte in einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) seine Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway habe am vergangenen Mittwoch weitere 759.000 Aktien des Raffinerie- und Tankstellenbetreibers Phillips 66 gekauft. Nachdem Buffett zum Ende des zweiten Quartals 2015 die Anlegerwelt verblüffte und eine Beteiligung von rund 10 Prozent bekanntgab, schraubte er nun seinen Anteil auf 12 Prozent hoch. Er hält nun 62,3 Mio. Aktien von Phillips 66 im Gegenwert von knapp 4.75 Mrd. USD. Neben Phillips 66 kaufte Buffett zuletzt auch beim kanadischen Öl-Förderer und Raffineriebetreiber Suncor Energy zu und hatte seine Position im dritten Quartal 2015 um ein Drittel ausgebaut.

 Phillips 66 (Quelle: comdirect.de) 
Denn Buffett liebt beständige und kalkulierbare Geschäftsmodelle und diese kauft er gerne zu Ausverkaufspreisen ein. Der Ölpreis bricht weiter dramatisch ein und mit ihm die Aktienkurse der meisten Ölunternehmen, auch die der sog. Downstreamer wie Phillips 66 und Suncor Energy, die Aktivitäten jenseits der Öl-Förderung haben. Dabei sind für diese sinkende Ölpreise per se nichts Schlechtes, sondern erlauben ihnen bisweilen sogar höhere Margen. Buffett ist hier der Überzeugung, dass die eigentlich wirtschaftlich hervorragend positionierten Unternehmen in den Abwärtssog der Branche hineingezogen werden. Und das zu Unrecht. Daher ist er massiv auf der Käuferseite.

Berkshire Hathaway und Suncor Energy befinden sich auf meiner Empfehlungsliste.

Mittwoch, 30. Dezember 2015

2015 war das Seuchenjahr des Warren Buffett

Star-Investor Warren Buffett schlägt mit der Aktienkursentwicklung seiner Beteiligungsholding Berkshire Hathaway regelmäßig den S&P 500 Index, doch in diesem Jahr liegt er ziemlich weit hinten. Und das, wo er sein 50. Jubiläum feiert als Chef von Berkshire Hathaway und auf eine durchschnittliche Aktienkursentwicklung von annähernd 20 Prozent blicken kann. Jahr für Jahr, wohlgemerkt.

Doch bereits nach dem zweiten Quartal zeichnete sich ab, dass es in diesem Jahr nicht einfach werden würde für Buffett. Denn einige seiner größten Aktienpositionen im Depot erwiesen sich Flops und das konnten die übrigen Werte nicht ausgleichen.

Unternehmen               Anteil per 30.09.      Kurs am 02.01.      Kurs am 31.12.    Veränderung
Wells Fargo                     18,95 %                  54,70 $                   55,00 $          +   0,05 %
Kraft Heinz Co. *)                     18,03 %                  72,96 $                  74,03 $          +   1,47 %
Coca Cola                     12,59 %                  42,14 $                  43,59 $          +   3,44 %
IBM                       9,22 %                162,06 $                139,93 $          -  13,66 %
American Express                       8,82 %                  93,02 $                  70,61 $          -  24,09 %
Phillips 66                       3,70 %                  72,29 $                  82,81 $          + 14,55 %
Procter & Gamble                       2,98 %                  90,44 $                  80,36 $           - 11,14 %
Walmart                       2,85 %                  85,90 $                  61,70 $           - 28,17 %
*) notiert erst seit 06.07.2015 an der Börse

 Berkshire Hathaway (Quelle: comdirect.de) 
Und so liegt denn die Aktienkursentwicklung von Berkshire Hathaway rund 11 Prozent hinter der Performance des S&P 500 und mit 10,47 Prozent sogar absolut betrachtet deutlich im Minus auf Jahressicht. Allerdings sollte man Buffett noch nicht abschreiben, denn zu seinen Beteiligungen gehören auch viele nicht börsennotierte Unternehmen, wie die Versicherung Geico, der Rückversicherer BH Re, die Eisenbahn BNSF oder der Energieversorger BH Energy (ehemals MidAmerican Energy). Hinzu kommen noch Preferred Stocks bzw. Wandelanleihen im Wert zweistelliger Milliardenbeträge bei Dow Chemical und der Bank of America.

Berkshire Hathaway befindet sich auf meiner Empfehlungsliste. Sie ist wie ein Indexfonds von Werten mit herausragender Marktstellung und daher sollte die Aktie in keinem langfristig orientierten Depot fehlen.

Montag, 31. August 2015

Buffetts großer Bluff... mit Phillips 66

Wenige Tage nach seinem 85. Geburtstag hat Value Starinvestor Warren Buffet mal wieder alle an der Nase herumgeführt. Auch mich. Kürzlich musste er als institutioneller Asset-Manager mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 100 Mio. USD seine Investments in US-amerikanischen börsennotierter Unternehmen stichtagsbezogen bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) offenlegen. Das vierteljährlich vorzulegendes  Formular 13F zeigt seinen Aktienbestand im Portfolio seiner Beteiligungsholding Berkshire Hathaway zum Ende des zweiten Quartals und damit die Veränderungen ggü. dem 1. Quartal. Und eine der wenigen Auffälligkeiten darin war, dass Buffett seine Investments bei den Öl-Werten National Oliwell Varco und Phillips 66 komplett veräußert hat.

Über die Bestandsmeldung hinaus hatte Berkshire bei seiner SEC-Meldung angekündigt, eine 3,09 Mrd. USD schwere Beteiligung an einem nicht genannten Unternehmen eingegangen zu sein. Diese Möglichkeit zur Verschleierung wird zur Offenlegung verpflichteten Investoren eingeräumt, um ihnen die Chance zu geben, selbst eine größere Position in börsennotierten Unternehmen aufzubauen, bevor Trittbrettfahrer die Kurse hochtreiben, weil sie ja anhand der 13F-Veröffentlichung sehen können, wo der Starinvestor zukauft. Und am vergangenen Freitag hat Buffett nun die Kuh über den Eimer geschoben und alle überrascht!

Montag, 17. August 2015

Und was tat sich in Warren Buffetts Depot im 2. Quartal 2015?

Value Investor und "Orakel von Omaha" Warren Buffett musste für seine Investmentholding Berkshire Hathaway wieder das sog. Formular 13F bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) einreichen. Das ist ein vierteljährlich vorzulegendes Dokument, mit dem institutionelle Asset-Manager ab einem verwalteten Vermögen von 100 Mio. USD ihre Investments in US-amerikanischen börsennotierter Unternehmen stichtagsbezogen offenlegen müssen.

Veränderungen im 2. Quartal 2015: Kabel hui, Öl pfui
Im zweiten Quartal gab es nur wenige Veränderungen an Buffetts Positionen. Auch deshalb ist das "Ergebnis aus Aktiengeschäften" von Berkshire Hathaway im 2. Quartal auf 123 Mio. USD zusammengeschrumpft, nachdem es im entsprechenden Vorjahreszeitraum noch stolze 2,06 Mrd. USD betragen hatte.

Auffällig ist, dass er seine bereits schon zuvor stark reduzierte Positionen im Öl-Sektor weiter abgebaut hat, indem er sich vollständig von National Oliwell Varco und Phillips 66 trennte. Im Gegenzug hat er weiter massiv bei John Malones Kabelnetzbetreiber Charter Communications aufgestockt, indem er seine Position um über 40% erhöhte. Charter übernimmt gerade Time Warner für 56 Mrd. USD in bar und Aktien und inkl. Schulden hat die Transaktion ein Volumen von fast 79 Mrd. USD.

Ganz neu im Portfolio ist eine 20-Mio-Aktien-Beteiligung am US-Autolackierer Axalta Coating Systems, den Buffett kürzlich für rund 660 Mio. USD von Carlyle Group kaufte. Des Weiteren hatte Berkshire in der vergangenen Woche verkündet, eine 3,09 Mrd. USD schwere Beteiligung an einem nicht genannten Unternehmen eingegangen zu sein. Hier darf man auf die Enthüllung gespannt sein.

Donnerstag, 13. August 2015

Einfach gedacht: Killt der Ölpreisverfall jetzt auch noch die Raffinerie-Margen?

Seit einem Dreivierteljahr darben die Ölproduzenten, weil der schnelle Absturz des Ölpreises Ende 2014 von über 100 USD je Barrel (WTI) auf unter 50 USD die US-Fracking-Industrie und die kanadischen Ölsand-Wäscher vor enorme Herausforderungen stellt. Denn ihre Fördermethoden sind sehr teuer und liegen oftmals zwischen 70 und 90 USD je Barrel. Die Aktienkurse der betroffenen Unternehmen zeichnen die empfindlichen Einbrüche in den Bilanzen adäquat nach.

Und die Preise werden sich auch in absehbarer Zeit nicht erholen, wenn man der Weltbank folgt, die ein nochmaliges Absinken um weitere 10 USD vorhersagt, da der Iran als einer der großen Player zurück auf den Weltmarkt drängt. Wie zuverlässig allerdings die Öl-Prognosen der Weltbank in den letzten Jahren waren, hat Daniel Koinegg vom Bargain Magazin kritisch hinterfragt.

Dienstag, 19. Mai 2015

Und was tat sich in Warren Buffetts Depot im 1. Quartal 2015?

Value Investor Warren Buffett musste wieder für seine Investmentholding Berkshire Hathaway das sog. Formular 13F bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) einreichen, ein vierteljährlich vorzulegendes Dokument, in dem er seine An- und Verkäufe amerikanischer Börsengesellschaften offenlegen muss.

Wichtigste Käufe
Wells Fargo bleibt Buffetts absolute Lieblingsaktie! Weitere 6,8 Mio. Aktien verleibte er sich ein und hält nun rund 24 Prozent an der Bank bzw. 470,2 Mio. Stück. Und auch auf US Bancorp setzt er weiterhin. Mit 83,7 Mio. Aktien hält er nun gut 4 Prozent mehr als noch vor 3 Monaten. Weiter zugekauft hat er ebenfalls bei IBM, wo er nach dem Erwerb von gut 2,5 Mio. Aktien inzwischen 79,57 Mio. bzw. 8 Prozent aller Anteile hält. Vom Landmaschinenhersteller Deere & Co. kaufte Buffet weitere 213.204 Aktien und hält inzwischen 17,3 Mio. Anteile. Des Weiteren hat es ihm der Öl-Raffinerie-Betreiber Phillips 66 angetan, wo er gut 1 Mio. neue Aktien zukaufte und jetzt 7,5 Mio. Anteile besitzt. Größer geworden ist auch seine Position in Rupert Murdochs 21st Century Fox, einer Abspaltung von dessen News Corp., an der Buffett nun 6,23 Mio. Anteile hält nach 4,7 Mio. Aktien im Vorquartal.

Wichtigste Verkäufe
Nachdem Buffet im letzten Quartal 2014 noch beim Medienunternehmen Charter Communications aufgestockt hatte, reduzierte er nun seinen Anteil um gut 500.00 auf knapp 6 Mio. Aktien. Ebenso erging es Viacom, wo er etwa 330.000 Aktien abstieß und nun noch 8,625 Mio. Anteile hält sowie Liberty Global, die er um 4 Prozent auf verbleibende 10,3 Mio. Aktien reduzierte.

Mittwoch, 18. Februar 2015

Und was tat sich in Warren Buffetts Depot im 4. Quartal 2014?

Value Investor Warren Buffett musste wieder einmal für seine Investmentholding Berkshire Hathaway das sog. Formular 13F bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) einreichen, ein vierteljährlich vorzulegendes Dokument, in dem er seine An- und Verkäufe offenlegen muss.

Wichtigste Käufe
Nachdem die Position im Landmaschinenhersteller Deere & Co. erst im dritten Quartal 2014 abgestoßen wurde, kaufte Buffett nun wieder massiv zu und hält per 31. Dezember 2013 nun 17,1 Mio. Aktien. Neu ist seine Position in Rupert Murdochs 21st Century Fox, einer Abspaltung von dessen News Corp., an der Buffett 4,7 Mio. Aktien erwarb. Weiter zugekauft hat er auch bei IBM, wo er nach dem Erwerb von fast 6,5 Mio. Aktien inzwischen 76.971.817 Anteile hält. Aufgrund der Kursschwäche ist dies trotzdem hinter American Express nur noch die viertgrößte Position im Berkshire-Portfolio. Doch Kreditkartenunternehmen haben es ihm ohnehin schwer angetan, denn er baute seine Position in Mastercard um 700.000 auf 5,4 Mio. Anteile weiter aus und ebenso wuchs sein Paket an Visa von 2,15 Mio. Aktien auf 2,5 Mio. Stücke. Massiv stockte er auch bei Suncor Energy auf, wo seine Position von knapp 18,5 Mio. Anteilen auf 22,5 Mio. anschwoll sowie beim Öl-Raffinerie-Betreiber Phillips 66, an dem er nun 6,5 Mio. nach 6,2 Mio. Anteilen besitzt. Darüber hinaus kaufte Buffet im Bereich Satelliten- und Kabelnetzbetreiber bei DirecTV, Viacom und Liberty Global weiter zu und er kaufte weitere 1,2 Mio. Aktien von Charter Communications und hält hier nun 6,5 Mio. Anteile.

Wichtigste Verkäufe
Buffett steigt bei den Öl-Multis aus und hat seine Positionen bei Exxon Mobil und ConocoPhillips komplett veräußert. Ende September war Berkshire noch mit rund 41 Millionen Aktien im Wert von etwa 3,7 Mrd. USD (3,2 Mrd EUR) an Exxon beteiligt und hatte 471.994 Anteilsscheine von ConocoPhillips im Depot gehabt. Aber auch National Oilwell Varco stand weiter auf Buffetts Verkaufsliste, wo er sein Aktienpaket um gut 18 Prozent auf 5,25 Mio. Stücke schrumpfte nach zuvor noch 6,4 Mio. Komplett aus dem Portfolio verschwinden wird demnächst die 4,8 Mrd. USD schwere Position von Procter & Gamble, die Buffett kürzlich gegen Duracell eingetauscht hatte.

Montag, 17. November 2014

Und was tat sich in Warren Buffetts Depot im 3. Quartal 2014?

Value Investor Warren Buffett musste wieder einmal für seine Investmentholding Berkshire Hathaway das sog. Formular 13-F bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) einreichen, ein vierteljährlich vorzulegendes Dokument, in dem er seine An- und Verkäufe offenlegen muss.

Wichtigste Käufe
Berkshire kaufte für rund 32 Mio. USD 450.000 Aktien von Express Scripts Holding Co. und erwarb weitere 7 Mio. Aktien von General Motors, an denen man nun ein Aktienpaket von 40 Mio. Anteilen im Wert von rund 1,3 Mrd. USD hält. Des Weiteren wurden Medienaktien aufgestockt, wie DirecTV, Viacom und bei Liberty Global verdreifachte sich der gehaltene Anteil gar. Außerdem kaufte man weitere 2,6 Mio. Aktien von Charter Communications und hält nun 5 Mio. Anteile in einem Gesamtwert von 750 Mio. USD. Weitere Käufe betrafen Mastercard mit 665.000 und Visa mit 436.000 Aktien. An den beiden hält Berkshire nun rund 348 Mio. und 448 Mio. USD. Auch bei IBM hat er weitere 304.000 Aktien zugekauft, rund 2 Mio. Stück von Suncor Energy und rund 1,6 Mio. Aktien von Walmart Stores.

Wichtigste Verkäufe
Der Anteil von 4 Mio. Stück am Landmaschinenhersteller Deere & Co. wurde komplett verkauft und von Bank of New York Mellon annähernd 1,3 Mio. Aktien. Seinen Bestand von ConocoPhillips verringerte er um weitere 880.000 Anteile, ebenso 920.000 Aktien von National Oilwell Varco sowie 293.000 Stücke von Phillips 66.

Montag, 18. August 2014

Und was tat sich in Warren Buffetts Depot im 2. Quartal 2014?

Value Investor Warren Buffett musste wieder einmal das sog. Formular 13-F bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) einreichen, ein vierteljährlich vorzulegendes Dokument, in dem er seine An- und Verkäufe für seine Investmentholding Berkshire Hathaway offenlegen muss.

Wichtigste Käufe
Buffett kaufte vor allem im Kabel - und Telekommunikationssektor zu. Insbesondere stockte er sein Engagement bei Verizon um gut 36% oder fast 4 Mio. Anteilsscheine auf und hält nun 15 Mio. Aktien. Weitere 2 Mio. Aktien, ein Zuwachs von fast 35%, erwarb er an Liberty Global und kommt nun auf 9,86 Mio. Anteile. Suncor Energy stockte er um 3,5 Mio. Aktien oder 26,6% auf und liegt nun bei 16,5 Mio. Anteilen. Des Weiteren baute er seine Anteile an bekannten Positionen aus, wie VISA (+15,7%), Verisign (+11,1%), General Motors (+9,6%), IBM (+2,66%) und Walmart (+1,28%).

Ganz neu im Depot sind 2,3 Mio. Aktien von Charter Communications und 1,8 Mio. Anteile an Now Inc.

Wichtigste Verkäufe
Reduziert hat Buffett vor allem seine Positionen bei Graham Holdings (-93,8%), Conocophillips (-87,8%), Phillips 66 (-33,1%), Direct TV (-32%), Liberty Media A-Aktien (-24,5%).