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Freitag, 4. November 2022

Kissigs Portfoliocheck: Netflix kann jetzt sogar Value Investor Tom Russo begeistern

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 210. Portfoliocheck blicke ich mal wieder Tom Russo über die Schulter, der nach ganz klaren Grundsätzen investiert und durch eine unaufgeregte und fokussierte Anlagestrategie auffällt, die ihm in den letzten 30 Jahren eine durchschnittliche Jahresrenditen von gut 15 % einbrachte.

Tom Russo ist fast immer voll investiert und als Anhänger des Focus Investing setzt auf einige wenige Qualitätsunternehmen mit breitem ökonomischen Burggraben ("Moat"). Dabei investiert er bevorzugt in Unternehmen, die die Gelüste und Begierden der Menschen befriedigen. Denn auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind die Menschen nur ungern bereit, ihre liebgewonnen Laster und Gewohnheiten zu zügeln und in machen Bereichen auch gar nicht in der Lage dazu. Windeln für die Kinder, Zigaretten, Alkohol da kann man sich schwer einschränken. Und dann setzt Tom Russo stark auf Luxusanbieter, denn der weltweit zunehmende Wohlstand und der aufstrebende Mittelstand in China, Indien aber auch in Afrika hat ein großes und steigendes Verlangen nach Statusobjekten und erlesenen Getränken.

Auch im 2. Quartal 2022 ließ es Tom Russo gewohnt ruhig angehen. Obwohl er nicht völlig untätig blieb, liegt seine Turnoverrate mit unter 2 % weiterhin auf niedrigstem Niveau und in seinem 85 Werte umfassenden Portfolio gab es nur zwei Neuaufnahmen. Zwischen April und Juni folgte sein Depotwert allerdings dem breiten Markt und sank um 14 % von 10,4 auf 8,9 Mrd. USD. Mit 39,8 % nehmen defensive Konsumwerte dem entsprechend den größten Anteil in Russos fokussiertem Depot ein. Ihnen folgen weiterhin Finanzwerte mit 31,3 % und Kommunikationswerte mit 13,6 %, bevor sich Industriewerte mit 9,1 % und Basismaterialien mit 3,7 % Gewichtung anschließen. Seine drei größten Positionen bringen es zusammen auf einen Depotanteil von 39 % und die fünf größten auf 56 %. Sofern man beide Aktiengattungen von Berkshire Hathaway berücksichtigt, wären es sogar über 61 %.

Und Warren Buffetts Berkshire Hathaway bleibt auch weiterhin die mit Abstand größte Depotposition von Tom Russo. Beide Aktiengattungen zusammen bringen es auf ein Gewicht von 17,9 %. Funfact am Rande: Apple gehört zwar nicht direkt zu Russos Depot, aber da die UA-Aktien bei Berkshire Hathaway rund 40 % der Vermögenswerte ausmachen und Apple davon wiederum rund 40 %, macht Apple durchgerechnet indirekt knapp 3 % seines Depots aus. Auf dem zweiten Platz rangiert der Schweizer Nahrungsmittelgigant Nestlé mit einer Gewichtung von 11,5 % und es schließt sich der Digital-Payment-Spezialist Mastercard mit 9,6 % an vor Alphabet mit 9,1 % und Philip Morris mit 7,7 %.

Russos Verkäufe erfolgten querbeet und jeweils nur in homöopathischen Dosen; die Teilverkäufe dürften eher akutem Geldbedarf geschuldet gewesen sein als allgemeiner Marktskepsis. Denn Tom Russo stockte bei Ashtead Group PLC seine Position um 42 % auf und bei Alphabet um 6 %. Beim Süßwaren- und Kekshersteller Mondelez stieg er neu ein und auch bei Streamingking Netflix - womit er auf Buffetts Spuren wandelt...


Disclaimer: Habe Alphabet, Apple, Berkshire Hathaway, Mondelez, Netflix auf meiner Beobachtungsliste und/oder in meinem Depot/Wiki.

Donnerstag, 13. Oktober 2022

Star-Investor Tom Russo investiert in Stärke: Marken, Preissetzungsmacht, Cashflows

Value Investor Tom Russo gehört quasi zur Enkelgeneration von Benjamin Graham, dem Urvater der Fundamentalanalyse. Bei Graham ging auch Warren Buffett in die Lehre und arbeitete später sogar eine Zeit lang für dessen Investmentfirma.

Während seines Studiums bei Graham an der Columbia Universität lernte Buffett auch William Ruane kennen und schätzen. Dieser machte sich 1969 selbstständig, nachdem er 20 Jahre lang für das Bankhaus Kidder Peabody gearbeitet hatte, und gründete mit Rick Cunniff die Investmentgesellschaft Ruane, Cunniff & Co. Buffett wiederum hatte zu dieser Zeit seine ursprünglichen Investment-Partnerships aufgelöst und konzentrierte sich auf Berkshire Hathaway. Seinen Partnern riet er auf die Frage, wo diese nun ihr Geld investieren sollten: bei Berkshire Hathaway. Oder sie sollten es Bill Ruane anvertrauen. Was für ein Ritterschlag!

Tom Russo selbst studierte in Stanford, wo einen Vortrag von Warren Buffett über das Quality Investing hörte, der seine Investmentphilosophie entscheidend prägte. Buffett erklärte, er würde "wunderbare Unternehmen zu wunderbaren Preisen kaufen" und zusätzlich mit einer Sicherheitsmarge investieren, also unter dem inneren Wert kaufen, um mögliche Fehler auszugleichen.

Nach dem Studium verdiente sich Russo seine Sporen als Analyst bei Ruane, Cunniff and Goldfarb, wie das Unternehmen inzwischen hieß - er hatte Buffett sehr gut zugehört. 1989 stieg Russo dann bei einer erst fünf Jahre zuvor gegründeten Investmentfirma ein und führt seitdem die Geschäfte von Gardner Russo & Gardner. Und das sehr erfolgreich. Denn Russo kann auf eine durchschnittliche Jahresrendite von gut 15 % verweisen, die er in den letzten rund 30 Jahren für seine Investoren erzielen konnte. Nicht schlecht...

Dienstag, 3. Mai 2022

Kissigs Portfoliocheck: Value Investor Tom Russo setzt hochprozentig auf Jack Daniel‘s-Hersteller Brown-Forman

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 190. Portfoliocheck blicke ich mal wieder Tom Russo über die Schulter, der nach ganz klaren Grundsätzen investiert und durch eine unaufgeregte und fokussierte Anlagestrategie auffällt, die ihm in den letzten 30 Jahren eine durchschnittliche Jahresrenditen von gut 15 % einbrachte.

Tom Russo ist fast immer voll investiert und als Anhänger des Focus Investing setzt auf einige wenige Qualitätsunternehmen mit breitem ökonomischen Burggraben ("Moat"). Dabei bevorzugt er die Schwächen und Vorlieben der Menschen und investiert gerne in defensive Konsumwerte, Luxusgüter, Spirituosen.

Im 4. Quartal 2021 ließ er es gewohnt ruhig angehen. Obwohl er nicht völlig untätig blieb, liegt seine Turnoverrate mit unter 3 % weiterhin auf niedrigstem Niveau. Die größte Auswirkung auf das Portfolio hatte die Reduzierung der Position von AB InBev um knapp 84 %, die Russo ursprünglich zwischen 2010 und 2011 aufgebaut hatte. Mit 38,6 % nehmen defensive Konsumwerte weiterhin den größten Anteil in Russos Depot ein, auch wenn ihre Gewichtung um knapp 2 % sank. Ihnen folgen nach wie vor Finanzwerte mit 31,3 % und Kommunikationswerte mit 13,1 %. Seine fünf größten Positionen bringen es zusammen auf einen Depotanteil von 50,9 % und bezieht man darin beide Berkshire-Aktiengattungen ein, wären es sogar 55,75 %.

Spirituosenhersteller Brown-Forman rangiert nicht unter Russos Top 10-Positionen und wird vielen Anlegern nichts sagen. Sein Spitzenprodukt hingegen schon: Jack Daniel's Tennessee Wiskey. Und Brown-Forman hat noch einiges mehr zu bieten...

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Disclaimer: Habe Berkshire Hathaway auf meiner Beobachtungsliste und/oder in meinem Depot/Wiki.

Donnerstag, 23. Dezember 2021

Kissigs Portfoliocheck: Value Investor Tom Russo kauft nur noch eine einzige Aktie… Alibaba

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 171. Portfoliocheck blicke ich mal wieder Tom Russo über die Schulter, der nach ganz klaren Grundsätzen investiert und durch eine unaufgeregte und fokussierte Anlagestrategie auffällt, die ihm in den letzten 30 Jahren eine durchschnittliche Jahresrenditen von gut 15% einbrachte.

Tom Russo ist fast immer voll investiert und als Anhänger des Focus Investing setzt auf einige wenige Qualitätsunternehmen mit breitem ökonomischen Burggraben ("Moat"). Dabei bevorzugt er die Schwächen und Vorlieben der Menschen und investiert gerne in defensive Konsumwerte, Luxusgüter, Spirituosen.

Im 3. Quartal 2021 ließ er es wieder ruhig angekehen und kam auf eine Tornoverrate von unter 1%. Mit 40,4% nehmen defensive Konsumwerte weiterhin den größten Anteil in Russos Depot ein, gefolgt von Finanzwerten mit 31,7% sowie Kommunikationswerten mit 13,6%. Seine fünf größten Positionen bringen es zusammen auf einen Depotanteil von 53,5%, wobei Berkshire Hathaway alleine für 16,5% steht. Die einizge Aktie, die Tom Russo weiter aufgestockt hat, ist die von Alibaba. Seit dem Allzeithoch von über $300 Anfang des Jahres fällt der Kurs wie ein Stein. Der regulatorische Crackdown in China ist dabei nur ein Grund. Doch Tom Russo wittert seine Chance bei Asiens Online-Powerhouse...

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Disclaimer: Habe Berkshire Hathaway auf meiner Beobachtungsliste und/oder in meinem Depot/Wiki.

Mittwoch, 13. Oktober 2021

Kissigs Portfoliocheck: Berkshire Hathaway ist auf Allzeithochkurs und (auch deshalb) Tom Russos Liebling

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 161. Portfoliocheck blicke ich mal wieder Tom Russo über die Schulter, der nach ganz klaren Grundsätzen investiert und durch eine unaufgeregte und fokussierte Anlagestrategie auffällt, die ihm in den letzten 30 Jahren eine durchschnittliche Jahresrenditen von gut 15% einbrachte.

Tom Russo ist fast immer voll investiert und als Anhänger des Focus Investing setzt auf einige wenige Qualitätsunternehmen mit breitem ökonomischen Burggraben ("Moat"). Dabei bevorzugt er die Schwächen und Vorlieben der Menschen und investiert gerne in defensive Konsumwerte, Luxusgüter, Spirituosen.

Im 2. Quartal 2021 ließ er es wieder ruhig angekehen und kam auf eine Tornoverrate von lediglich 1%. Mit 41% nehmen defensive Konsumwerte weiterhin den größten Anteil in Russos Depot ein, gefolgt von Finanzwerten, die mit 31,3% zwei Punkte niedriger rangieren. Die drittplatzierten Kommunikationswerte haben sich nur marginal auf 12,5% erhöht. Zusammen bringen es Russos fünf größte Positionen auf einen Depotanteil von fast 52%.

Warren Buffetts Berkshire Hathaway steht mit einem kombinierten Anteil der A- und B-Aktien für 15,5% von Russos Depot und liegt damit inzwischen um knapp die Hälfte vor Mastercard, die noch 10,5% auf die Waage bringen. Beinahe ebenso schwer ist Nestlé mit 10,3%, die vor Alphabet (8,5%) und Phillip Morris (6,6%) liegen. Dass Russo gerade Berkshire Hathaway so hoch gewichtet hat, ist dabei kein Zufall...

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Disclaimer: Habe Alphabet, Berkshire Hathaway, Mastercard auf meiner Beobachtungsliste und/oder in meinem Depot/Wiki.

Freitag, 14. Mai 2021

Kissigs Portfoliocheck: Ausgerechnet bei Alibaba kauft Tom Russo jetzt ganz groß ein

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 139. Portfoliocheck blicke ich mal wieder Tom Russo über die Schulter, der nach ganz klaren Grundsätzen investiert und durch eine unaufgeregte und fokussierte Anlagestrategie auffällt, die ihm in den letzten 30 Jahren eine durchschnittliche Jahresrenditen von gut 15% einbrachte.

Tom Russo ist fast immer voll investiert und als Anhänger des Focus Investing setzt auf einige wenige Qualitätsunternehmen mit breitem ökonomischen Burggraben ("Moat"). Dabei bevorzugt er die Schwächen und Vorlieben der Menschen und investiert gerne in defensive Konsumwerte, Luxusgüter, Spirituosen.

Im 1. Quartal 2021 dominierten bei Russo die Verkäufe; er hat bei vielen Positionen zwischen 5% und 10% seiner Anteile reduziert. Bei seinem Spitzenwert Mastercard sogar 17,5%, so dass dessen Depotanteil auf 11,6% absackte, nachdem er zuvor viele jahre lang immer um die 15% gelegen hatte. Neuer Top-Wert ist Berkshire Hathaway, deren A- und B-Aktien es zusammen auf eine Gewichtung von gut 16%.

An der grundsätzlichen Ausrichtung hat Russos nichts geändert. Zum Ende des 1. Quartals 2021 nehmen defensive Konsumwerte mit 41% weiterhin den größten Anteil in Russos Depot ein, gefolgt von Finanzwerten mit 34% sowie Kommunikationswerten mit 12%. Seine fünf größten Positionen bringen es zusammen auf einen Depotanteil von knapp 55%.

Für Russos Verhältnisse ist eine Turnoverrate von 4% vergleichsweise hoch. Seine einzige Neuerwerbung ist Alibaba; der chinesische Online-Gigant bringt es aus dem Stand auf 2,3% Depotgewichtung. Aus gutem Grund...

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Disclaimer: Habe Berkshire Hathaway, Mastercard auf meiner Beobachtungsliste und/oder in meinem Depot/Wiki.

Donnerstag, 22. April 2021

Kissigs Portfoliocheck: Weltmarktführer Unilever genießt Tom Russos Vertrauen

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 136. Portfoliocheck blicke ich mal wieder Tom Russo über die Schulter, der nach ganz klaren Grundsätzen investiert und durch eine unaufgeregte und fokussierte Anlagestrategie auffällt, die ihm in den letzten 32 Jahren eine durchschnittliche Jahresrenditen von gut 15% einbrachte.

Tom Russo ist fast immer voll investiert und als Anhänger des Focus Investing setzt auf einige wenige Qualitätsunternehmen mit breitem ökonomischen Burggraben ("Moat"). Dabei bevorzugt er die Schwächen und Vorlieben der Menschen und investiert gerne in defensive Konsumwerte, Luxusgüter, Spirituosen.

Ende des 4. Quartals 2020 nehmen defensive Konsumwerte mit 45% weiterhin den größten Anteil in Russos Depot ein, gefolgt von Finanzwerten mit 35% sowie Kommunikationswerten mit 10%. Seine fünf größten Positionen bringen es zusammen auf einen Depotanteil von knapp 50%. Russos neue Nummer eins ist inzwischen Warren Buffetts Berkshire Hathaway; sofern man die A- und B-Aktien zusammenrechnet, steht die Buffett-Investmentholding für einen Anteil von 15%. Damit liegt sie vor Mastercard, die es auch 14% bringt vor Nestlé mit 11%.

Für Russos Verhältnisse ist eine Turnoverrate von 7% ziemlich hoch. Allerdings entfallen mehr als 6% alleine auf den Tausch bei den Unilever-Aktien, denn aufgrund der Verlegung des Firmensitzes nach Großbritannien änderte sich auch die Rechtsform von NV zu PLC und somit wurden die Aktien in den Depots der Anleger getauscht. Doch das ist natürlich nicht der Grund, weshalb Unilever mit 6% zu den Top-Werten in Russos Portfolio gehört...

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Disclaimer: Habe Berkshire Hathaway, Mastercard auf meiner Beobachtungsliste und/oder in meinem Depot/Wiki.

Freitag, 15. Januar 2021

Kissigs Portfoliocheck: Total verkatert? Tom Russo sortiert Spirituosenmeister Diageo aus

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 123. Portfoliocheck blicke ich mal wieder Tom Russo über die Schulter, der nach ganz klaren Grundsätzen investiert und durch eine unaufgeregte und fokussierte Anlagestrategie auffällt, die ihm in den letzten 32 Jahren eine durchschnittliche Jahresrenditen von gut 15% einbrachte.

Tom Russo ist fast immer voll investiert und als Anhänger des Focus Investing setzt auf einige wenige Qualitätsunternehmen mit breitem ökonomischen Burggraben ("Moat"). Dabei bevorzugt er die Schwächen und Vorlieben der Menschen und investiert gerne in defensive Konsumwerte, Luxusgüter, Spirituosen.

Ende des 3. Quartals 2020 nehmen defensive Konsumwerte mit 46% den größten Anteil in Russos Depot ein, gefolgt von Finanzwerten mit 37% sowie Kommunikationswerten mit 9%. Seine fünf größten Positionen bringen es zusammen auf einen Depotanteil von 54%.

Tom Russo ließ es erneut ruhig angehen und das schlägt sich in einer Turnoverrate von nur 1% nieder. Die größte Auswirkung hatte der Verkauf von Diageo PLC. An dem britischen Spirituosenhersteller hielt Tom Russo früher einmal eine ziemlich große Position, die er dann aber angesichts der Finanzkrise 2008 verkaufte. Anfang 2011 erfolgte sein Wiedereinstieg, als er mehr als 6 Mio. Aktien zu unter $80 erwarb. In den nächsten zwei Jahren kaufte er regelmäßig weiter zu, bevor er Ende 2017 damit begann, seine Position sukzessive wieder zu verkleinern. Und nun hat er sich erneut ganz aus dem Wert verabschiedet.

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Mittwoch, 14. Oktober 2020

Kissigs Portfoliocheck: Trifft AB InBev nicht mehr Tom Russos Geschmack?

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Value Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 110. Portfoliocheck blicke ich mal wieder Tom Russo über die Schulter, der nach ganz klaren Grundsätzen investiert und durch eine unaufgeregte und fokussierte Anlagestrategie auffällt, die ihm in den letzten 32 Jahren eine durchschnittliche Jahresrenditen von gut 15% einbrachte.

Russo ist fast immer voll investiert und als Anhänger des Focus Investing setzt auf einige wenige Qualitätsunternehmen mit breitem ökonomischen Burggraben ("Moat"). Dabei bevorzugt er die Schwächen und Vorlieben der Menschen und investiert gerne in defensive Konsumwerte, Luxusgüter, Spirituosen.

Im 2. Quartal ließ es Tom Russo wieder ruhiger angehen mit einer Turnoverrate von lediglich 1%. Verkäufe dominierten ganz klar. Bei der Swatch Group ist Russo komplett ausgestiegen, die Konkurrenz durch die Apple Watch setzt den Uhrenherstellern mächtig zu. Apple kommt bei den Wearables inzwischen auf einen Marktanteil von 55 Prozent und hat die Apple Watch zum neuen Status Symbol am Handgelenk aufgebaut. Beim Werbevermarkter JC Decaux ist Russo ebenfalls beinahe vollständig ausgestiegen, während er beim weltgrößten Bierbrauer Anheuser-Busch InBev "nur" ein Viertel seines Bestands auf den Markt schmiss...

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Apple befindet sich auf meiner Beobachtungsliste und/oder in meinem Depot/ Wikifolio.

Donnerstag, 2. Juli 2020

Kissigs Portfoliocheck: Darum vertraut Tom Russo sein Geld jetzt lieber JPMorgan Chase an

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Value Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 95. Portfoliocheck blicke ich Tom Russo über die Schulter, der nach ganz klaren Grundsätzen investiert und durch eine unaufgeregte und fokussierte Anlagestrategie auffällt, die ihm in den letzten 32 Jahren eine durchschnittliche Jahresrenditen von gut 15% einbrachte.

Russo ist fast immer voll investiert und als Anhänger des Focus Investing setzt auf einige wenige Qualitätsunternehmen mit breitem ökonomischen Burggraben ("Moat"). Dabei bevorzugt er die Schwächen und Vorlieben der Menschen und investiert gerne in defensive Konsumwerte, Luxusgüter, Spirituosen.

Auch im 2020er Auftaktquartal knabberte Russo bei den meisten seiner Positionen ein paar Ecken ab, kommt aber dieses Mal zu einer für seine Verhältnisse hohen Turnoverrate von fünf Prozent. Mit dazu beigetragen hat sein Favoritenwechsel im Bankensektor, wo er seine Position an Wells Fargo um 88% reduzierte, während er im Gegenzug bei JPMorgan Chase seine Position massiv ausgebaut hat. Damit geht er eine Wette auf eine Erholung der US-Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte ein - ob diese Wette aufgeht, hängt nicht zuletzt auch an Donald Trump, der verzweifelt versucht, sich eine zweite Amtszeit als Präsident zu sichern und dabei ist ihm das eigene Wohl deutlich näher als das des Landes. "America first" hat ausgedient...

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Dienstag, 18. Februar 2020

Kissigs Portfoliocheck: Hat Tom Russo das Vertrauen in MasterCard verloren?

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig auf aktien-mag.de für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Value Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 75. Portfoliocheck blicke ich Tom Russo über die Schulter, der nach ganz klaren Grundsätzen investiert und durch eine unaufgeregte und fokussierte Anlagestrategie auffällt, die ihm in den letzten 32 Jahren eine durchschnittliche Jahresrenditen von gut 15% einbrachte.

Russo ist fast immer voll investiert und als Anhänger des Focus Investing setzt auf einige wenige Qualitätsunternehmen mit breitem ökonomischen Burggraben ("Moat"). Dabei bevorzugt er die Schwächen und Vorlieben der Menschen und investiert gerne in defensive Konsumwerte, Luxusgüter, Spirituosen.

Auch im 2019er Schlussquartal knabberte Russo bei den meisten seiner Positionen ein paar Ecken ab, kommt aber insgesamt erneut nur auf eine Turnoverrate von einem Prozent. Am stärksten ins Gewicht fällt sein erneutes Reduzieren bei MasterCard. Über die letzten beiden Jahren hat er bei diesem führenden Zahlungsdienstleister knapp 30% seiner Anteile abgebaut - und dennoch ist MasterCard mit 14,6% weiterhin seine Spitzenposition im Depot. Ein Widerspruch!?

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Mastercard befindet sich auf meiner Beobachtungsliste und in meinem Depot.

Freitag, 15. November 2019

Portfoliocheck: Tom Russo profitiert von Buffetts Renaissance - und der von Apple

In meiner Kolumne "Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig auf aktien-mag.de für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der bekanntesten Value Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 61. Portfoliocheck blicke ich Tom Russo über die Schulter, der nach ganz klaren Grundsätzen investiert und durch eine unaufgeregte und fokussierte Anlagestrategie auffällt, die ihm in den letzten 32 Jahren eine durchschnittliche Jahresrenditen von gut 15% einbrachte.

Russo ist fast immer voll investiert und als Anhänger des Focus Investing setzt auf einige wenige Qualitätsunternehmen mit breitem ökonomischen Burggraben ("Moat"). Dabei bevorzugt er die Schwächen und Vorlieben der Menschen und investiert gerne in defensive Konsumwerte, Luxusgüter, Spirituosen.

Auch im dritten Quartal 2019 war Tom Russo nur mäßig aktiv und es gab kaum Bewegung in seinem Depot. Nach Mastercard hat Russo am meisten Geld in Warren Buffetts Investmentholding Berkshire Hathaway investiert und das hat weitergehende Gründe als seine Verehrung für den wohl besten Investor aller Zeiten und dessen Vorliebe für Apple...

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Berkshire Hathaway und Mastercard befinden sich auf meiner Beobachtungsliste und in meinem Depot.

Donnerstag, 26. September 2019

Portfoliocheck: Mit Richemont setzt Tom Russo auf den Luxus von Cartier und IWC. Und auf Alibaba...

In meiner Kolumne "Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig auf aktien-mag.de für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der bekanntesten Value Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 54. Portfoliocheck blicke ich Tom Russo über die Schulter, der nach ganz klaren Grundsätzen investiert und durch eine unaufgeregte und fokussierte Anlagestrategie auffällt, die ihm in den letzten 32 Jahren eine durchschnittliche Jahresrenditen von gut 15% einbrachte.

Auch im zweiten Quartal 2019 war Tom Russo nur wenig aktiv und hat sein Depot kaum umgeschichtet; er setzt weiter auf die Schwächen und Vorlieben der Menschen: Konsumwerte, Luxusgüter, Spirituosen. Dabei ist er fast immer voll investiert und setzt auf einige wenige ausgesuchte Aktien. Der Schweizer Luxusgüterkonzern Compagnie Finaniciere Richemont SA konzentriert sich auf die vier Segmente Schmuck, Uhren, Accessoires und Mode und Tom Russo investierte hier erstmals 2011. Die größte Herausforderung sieht er durch Amazon und Alibaba - wie treffend, dass Richemont mit den Chinesen eine Partnerschaft eingegangen ist...

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Amazon befindet sich auf meiner Beobachtungsliste und in meinem Depot.

Montag, 2. September 2019

Börsenweisheit der Woche 35/2019

"Die beste langfristige Sicherheitsmarge ergibt sich nicht aus dem Preis einer Investition, sondern aus dem Wert eines nachhaltigen Wettbewerbsvorteils eines Unternehmens über einen sehr langen Zeitraum. Nur darum geht es beim Quality Investing."
(Tom Russo)

Freitag, 21. Juni 2019

Portfoliocheck: Defensive Konsumwerte machten Tom Russo reich. Für alles andere hat er die MasterCard...

In meiner Kolumne "Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig auf aktien-mag.de für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der bekanntesten Value Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 39. Portfoliocheck blicke ich Tom Russo über die Schulter, der nach ganz klaren Grundsätzen investiert und durch eine unaufgeregte und fokussierte Anlagestrategie auffällt, die ihm in den letzten 32 Jahren eine durchschnittliche Jahresrenditen von gut 15% einbrachte.

Auch im ersten Quartal 2019 war Tom Russo nur wenig aktiv und hat sein Depot kaum umgeschichtet; er setzt weiter auf die Schwächen und Vorlieben der Menschen: Konsumwerte, Luxusgüter, Spirituosen. Dabei ist er fast immer voll investiert und setzt auf einige wenige ausgesuchte Aktien. Mit mehr als 13% Depotanteil ist der Zahlungsabwickler MasterCard seine größte Position, denn Mastercard ist einer der größten Profiteure des wachsenden Wohlstands in der Welt mit einhergehender steigender Konsumlust und der Abkehr von Bargeldzahlungen.

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MasterCard befindet sich auf meiner Beobachtungsliste und in meinem Depot.

Montag, 25. März 2019

Börsenweisheit der Woche 12/2019

"Wenn Ihnen ein Unternehmen vollständig gehört, haben Sie kein Interesse daran, den offiziellen Gewinn zu maximieren; Sie müssten darauf nur mehr Steuern zahlen. Was Sie wirklich interessiert, ist stetiges Wachstum und Wertzuwachs."
(Tom Russo)

Freitag, 22. Februar 2019

Portfoliocheck: Tom Russo bevorzugt defensive Konsumwerte. Und stockt ausgerechnet bei Alphabet auf?

In meiner Online-Kolumne "Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig auf aktien-mag.de für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der bekanntesten Value Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 24. Portfoliocheck blicke ich Tom Russo über die Schulter, der nach ganz klaren Grundsätzen investiert und durch eine unaufgeregte und fokussierte Anlagestrategie auffällt, die ihm in den letzten 32 Jahren eine durchschnittliche Jahresrenditen von 15,2% einbrachte.

Auch im vierten Quartal 2018 war Tom Russo nur wenig aktiv und hat lediglich 0,3 Prozent seines Depots umgeschichtet; er setzt weiter auf die Schwächen und Vorlieben der Menschen, auf defensive Konsumwerte, Luxusgüter und Spirituosenhersteller. Da er fast immer voll investiert ist, hat ihn der Börsenabschwung deutlich getroffen und er hat bei 19 seiner 20 größten Positionen leicht reduziert. Nur eine hat er aufgestockt und zwar den Google-Mutterkonzern Alphabet. Also ausgerechnet in einem Sektor, den er ansonsten gar nicht auf dem Schirm hat. Und das könnte durchaus einen genaueren Blick wert sein...

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Alphabet befindet sich auf meiner Beobachtungsliste und in meinem Depot.

Montag, 17. Dezember 2018

Portfoliocheck: Wird Tom Russos Depot nach dem BAT-Rauswurf zur rauchfreien Zone?

In meiner Online-Kolumne "Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig auf aktien-mag.de für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der bekanntesten Value Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 15. Portfoliocheck blicke ich Tom Russo über die Schulter, der nach ganz klaren Grundsätzen investiert und durch eine unaufgeregte und fokussierte Anlagestrategie auffällt, die ihm in den letzten 32 Jahren eine durchschnittliche Jahresrenditen von 15,2% einbrachte.

Im dritten Quartal hat Tom Russo nur wenig in seinem Depot verändert; er setzt weiter auf die Schwächen und Vorlieben der Menschen. Zugekauft hat er im Luxusgütersegment, während er bei Lebensmittel- und Konsumgüterherstellern seine Positionen verringert hat, ebenso bei Spirituosenherstellern. Und auch beim Zahlungsdienstleister Mastercard, seiner mit Abstand größten Position, reduzierte er erneut um etwas mehr als 3%.

Besonders auffällig ist, dass sein Ausverkauf bei Tabakaktien weiterging. Philip Morris ist die letzte Aktie dieses Segments in seiner Top 10, während er bei Altria nur noch in homöopathischer Dosis engagiert ist. Konsequent fortgesetzt hat Russo den Rausschmiss von British American Tobacco, die nun ganz in seinem Depot fehlen. Aus offensichtlichen Gründen...?

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MasterCard befindet sich auf meiner Beobachtungsliste und in meinem Depot.

Freitag, 5. Oktober 2018

Portfoliocheck: Tom Russo setzt auf Spirituosen. Und auf Buffetts Händchen...

In meiner Online-Kolumne "Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig auf aktien-mag.de für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der bekanntesten Value Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

Bei meinem fünften Portfoliocheck geht es um Tom Russo, der sich bei Bill Ruane, einem Schüler Benjamin Grahams, seine ersten Sporen im Investmentgeschäft verdiente und in den letzten 32 Jahren eine durchschnittliche Jahresrendite von 15,2% für seine Investoren einfuhr. Dabei investiert er nach ganz klaren Grundsätzen, die ihn dennoch zu einem ganz besonderen Vertreter des Value Investings machen.

Tom Russo setzt auf Spirituosen, auf Luxusgüter, auf Bier - und auf Berkshire Hathaway. Für Value Investoren ist Warren Buffetts Investmentkonglomerat ja eine sichere Bank; aber macht es sich Russo hier zu einfach, oder steckt doch mehr dahinter?

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