Miese Zahlen
Nachdem schon der Chef seinen Hut genommen hatte, musste der Konzern heute massiv zurückrudern, weil sich seit Februar das Umfeld in den USA zunehmend verschlechtert habe. Das klingt schon ganz anders, als noch die Aussagen zuvor, als man von eher vorübergehenden leichten Huppeln ausgegangen war. Für das Gesamtjahr rechnen die Dänen nur noch mit einem währungsbereinigten Umsatzplus zwischen 5 und 6 Prozent und der bereinigte operative Gewinn soll um 5 bis 7 Prozent zulegen. Das wäre jeweils ein Prozentpunkt weniger, als man bisher jeweils am oberen Ende der Spanne angenommen hatte. Der operative Gewinn ging um 3 Prozent auf 37,2 Mrd. dänische Kronen (€5 Mrd.) zurück. Unter dem Strich verdiente der Hersteller 29,2 Mrd. Kronen und damit 10 Prozent mehr als im Vorjahr, während der Umsatz um 4 Prozent auf 82,2 Mrd. Kronen zulegte.
Ganz mieser Ausblick
Und Novo Nordisk setzt noch einen drauf, indem nun die mittel- und langfristigen Prognosen und ziele massiv heruntergesetzt werden, weil die preise für Insulin und Wachstumshormone weltweit unter Druck stünden. Langfristig dürfte der operative Gewinn nur noch um 5 Prozent steigen und damit halb so stark wie ursprünglich erwartet.
Meine Einschätzung
Novo Nordisk ist hoch bewertet und das
Ich muss leider bekennen, dass ich mit meinem Einstieg daneben lag und ziehe die Konsequenzen - zu knapp €33 mit zweistelligem Verlust. Novo Nordisk stellt spätestens seit der heutigen Prognosekappung eher eine Blackbox dar und daher nehme ich sie von der Empfehlungsliste. Das Unternehmen muss seine Probleme in den Griff bekommen und erst dann kann es sich wieder als Investment empfehlen. Zur Zeit eignet es sich allenfalls als spekulativer Ritt mit der Aussicht auf eine Gegenreaktion auf den neuerlichen Kurseinbruch.

.png)