Dank der Aussage "als einer unserer erfolgreichsten Nebenwerte-Trader würde ich Sie gerne in einem Beitrag zitieren" war ich ausreichend angefixt, um sofort zuzusagen. Ich habe mich also zu Vor -und Nachteilen beim Stock-Picking im Nebenwertebereich geäußert und meine aktuellen "Hidden Champions" verraten...
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Donnerstag, 9. September 2021
Mein erstes Wikifolio-Interview: "Small Caps: Geheimtipp oder zurecht wenig beachtet?"
Mein erstes Interview mit Wikifolio und es ging um das Thema "Small Caps: Geheimtipp oder zurecht wenig beachtet?"
Mittwoch, 23. November 2016
Im Interview... mit Investorenausbildung.de
Das Interview mit mir führte Florian Günther von Investorenausbildung.de, wo der Artikel am 21. November 2016 zuerst erschien.
FG: Ich hatte die Möglichkeit Michael Kissig von intelligent-investieren.net zu interviewen. Er ist ein Blogger „der frühen Stunde“ und einer der erfolgreichsten im deutschsprachigen Raum. Herr Kissig, bitte stellen Sie sich kurz vor.
MK: Ich bin ein gemütlicher Mittvierziger, der das Leben im schönen Norden Deutschlands genießt; die Elbe und die Hamburger Stadtgrenze erreiche ich zu Fuß in 10 Minuten. Gerade diese Mischung aus städtischem Leben und ländlicher Ruhe gefällt mir außerordentlich gut und ich nutze dies gerne zum Ausgleich, indem ich im Wald oder am Deich Rad fahre oder Nordic walke.
Seit 30 Jahren interessiere ich mich für Finanzen, und wirtschaftliche Zusammenhänge, vor allem für die Börse. Das hat mich als Hobby immer neben meiner Ausbildung und meinen beruflichen Tätigkeiten begleitet und inzwischen ist es mehr als ein Hobby, worüber ich sehr glücklich bin.
FG: Auf Ihrer Homepage intelligent-investieren.net betreiben Sie einen Blog. Nun ist es so, dass es viele andere Finanzblogs schon gibt. Was macht Sie unter diesen vielen besonders?
FG: Ich hatte die Möglichkeit Michael Kissig von intelligent-investieren.net zu interviewen. Er ist ein Blogger „der frühen Stunde“ und einer der erfolgreichsten im deutschsprachigen Raum. Herr Kissig, bitte stellen Sie sich kurz vor.
MK: Ich bin ein gemütlicher Mittvierziger, der das Leben im schönen Norden Deutschlands genießt; die Elbe und die Hamburger Stadtgrenze erreiche ich zu Fuß in 10 Minuten. Gerade diese Mischung aus städtischem Leben und ländlicher Ruhe gefällt mir außerordentlich gut und ich nutze dies gerne zum Ausgleich, indem ich im Wald oder am Deich Rad fahre oder Nordic walke.
Seit 30 Jahren interessiere ich mich für Finanzen, und wirtschaftliche Zusammenhänge, vor allem für die Börse. Das hat mich als Hobby immer neben meiner Ausbildung und meinen beruflichen Tätigkeiten begleitet und inzwischen ist es mehr als ein Hobby, worüber ich sehr glücklich bin.
FG: Auf Ihrer Homepage intelligent-investieren.net betreiben Sie einen Blog. Nun ist es so, dass es viele andere Finanzblogs schon gibt. Was macht Sie unter diesen vielen besonders?
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Michael Kissig
Mittwoch, 9. Dezember 2015
Im Interview... mit Aktienkaufen24
Das Interview mit mir führte Alois Greiner von Aktienkaufen24.com, wo der Artikel am 8. Dezember 2015 zuerst erschienen ist.
Value Investor Michael C. Kissig von intelligent-investieren im Interview.
Michael Kissig über die Story seines ersten Aktieninvestments, seinen Bewertungsansatz, den Umgang mit den eigenen Emotionen, das Minimieren von Risiken und die Wichtigkeit der Beurteilung weicher Faktoren des zu analysierenden Unternehmens für den Anlageerfolg.
Value Investor Michael C. Kissig von intelligent-investieren im Interview.
Michael Kissig über die Story seines ersten Aktieninvestments, seinen Bewertungsansatz, den Umgang mit den eigenen Emotionen, das Minimieren von Risiken und die Wichtigkeit der Beurteilung weicher Faktoren des zu analysierenden Unternehmens für den Anlageerfolg.
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Michael Kissig
Donnerstag, 6. August 2015
Im Interview... mit dem Bargain Magazine
Das Interview mit mir führte Daniel Koinegg vom Bargain Magazine, wo der Artikel am 6. August 2015 zuerst erschienen ist.
Das Bargain Magazine hat mit einem Schwergewicht der deutschsprachigen Value-Blogger-Szene ein Interview geführt. Michael C. Kissig, Value Investor, Unternehmensberater, Aufsichtsrat, und sympathischer Kerl, stand uns Rede und Antwort, wofür wir ihm herzlich danken.
Das Bargain Magazine hat mit einem Schwergewicht der deutschsprachigen Value-Blogger-Szene ein Interview geführt. Michael C. Kissig, Value Investor, Unternehmensberater, Aufsichtsrat, und sympathischer Kerl, stand uns Rede und Antwort, wofür wir ihm herzlich danken.
Freitag, 24. Juli 2015
Villeroy & Boch-CFO Warncke im Interview: "Potenziale sind Phantasie für die Zukunft"
Kürzlich hatte das 1748 gegründete Traditionsunternehmen Villeroy & Boch Halbjahreszahlen präsentiert und die können sich sehen lassen. Der Umsatz stieg um 4 Prozent auf 387 Mio. EUR und das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sogar um 16,3 Prozent auf 15,7 Mio. EUR. Insbesondere in den USA und in Europa laufen die Geschäfte rund, im Hoffnungsmarkt Russland steht man aber vor großen Herausforderungen. Im Gesamtjahr will der Konzern, der weltweit in 125 Ländern vertreten ist und rund 7.000 Mitarbeiter beschäftigt, seinen Umsatz um 3 bis 5 und das Betriebsergebnis um mehr als 5 Prozent verbessern und bekräftigte die diesbezügliche Jahresprognose.
Markus Warncke ist seit Anfang des Jahres Finanzvorstand, Neudeutsch CFO, beim Traditionsunternehmen Villeroy & Boch. iNTELLiGENT iNVESTiEREN befragte ihn zu den aktuellen Quartalszahlen und den weiteren Aussichten des Bad- und Keramikherstellers, der seit drei Jahren auf meiner Empfehlungsliste steht.
ii: Herr Warncke, zum zweiten Mal durften Sie die Zahlen des Villeroy & Boch Konzerns präsentieren und zwar gute. Welche Erfolge halten Sie für besonders erwähnenswert?
Warncke: Nach einem durchwachsenen ersten Quartal 2015 hat unser Geschäft zwischen April und Juni kräftig Fahrt aufgenommen – das hat uns sehr gefreut. Zum Halbjahr haben wir unseren Umsatz um 4 % gesteigert und liegen damit genau in der Mitte unserer Wachstumsprognose von 3 % bis 5 %. Unser operatives Ergebnis haben wir deutlich überproportional verbessert, nämlich um 16,3 %. Sowohl in der Produktion als auch in der Verwaltung arbeiten wir immer effizienter, außerdem hilft uns die höhere Umsatzqualität. In puncto Profitabilität sind wir aber noch nicht am Ende – mittelfristig wollen wir die EBIT-Rendite auf 7 % steigern.
ii: In der Vergangenheit war das Geschäft von Villeroy & Boch eher margenschwach und insbesondere nicht nur die nationalen Aktivitäten von großen Herausforderungen geprägt. Wie wollen Sie in Deutschland im Wettbewerb bestehen und ihre Margen verbessern?
Warncke: Mit unserer starken Marke im Rücken haben wir zunächst einmal die perfekte Ausgangsposition. Europa ist und bleibt unser Heimatmarkt – hier sind wir bekannt und hier ist unsere Distribution am größten. Über den Erfolg entscheiden am Ende unsere Produkte und die Vermarktung. Im Bereich Tischkultur adressieren wir derzeit verstärkt spezielle Produktwelten für Trendthemen wie Barbecue, Pasta, Pizza und Kaffee. Ebenso wollen wir uns stärker im Segment hochwertiger Geschenke positionieren. Im Sanitärgeschäft rücken zunehmend digitale Service-Angebote zur Badezimmer-Planung in den Fokus, beispielsweise mit unserer neuen 3D-Brille, mit der man virtuell durch das zuvor am PC gestaltete Bad gehen kann. Produktseitig beschäftigen wir uns u.a. mit neuen Werkstoffen, um außergewöhnliche Formen mit enorm dünner Keramik herzustellen. Gleichzeitig arbeiten wir weiter daran, unsere Prozesse in Produktion und Verwaltung zu verbessern und Kosten zu sparen. Insgesamt sind wir auf dem richtigen Weg, davon bin ich überzeugt!
ii: Als einer der großen Zukunftsmärkte für V&B wurde in den letzten Jahren Russland bezeichnet. Die Ukrainekrise und die Russlandsanktionen treffen das Land hart und auch viele Deutsche Unternehmen. Inwieweit ist das Geschäft von V&B betroffen und hat dies Auswirkungen auf ihre Strategie?
Warncke: Im Bereich Tischkultur trifft uns die Krise vor allem, weil die russischen Verbraucher deutlich weniger in Konsumgüter investieren. Bei Bad und Wellness – mit einem Umsatzanteil von 80 % der deutlich größere Geschäftsbereich in Russland – zeigt sich aber ein ganz anderes Bild. Hier haben wir im ersten Halbjahr 40,5 % mehr umgesetzt als im Vorjahr. Der Grund: Es wird weiter massiv in langfristige Vermögenswerte investiert – und wo viel gebaut wird, sind wir mit unseren Sanitärprodukten zur Stelle. Dabei profitieren wir auch von unserem eigenen Lager in der Nähe Moskaus, durch das wir schneller liefern können als so mancher Wettbewerber. Außerdem gewährt unsere Rubel-Preisliste den Kunden Preissicherheit – ein wichtiges Argument in Zeiten der Währungsturbulenzen. An Russland als Wachstumsmarkt halten wir also fest.
ii: Neben den operativen Fortschritten sind die Geschäftsberichte immer wieder von außerordentlichen Faktoren geprägt. So werden dem Unternehmen über mehrere Jahre hinweg Einnahmen aus dem Grundstücksprojekt in Gustavsberg (Schweden) zufließen und auch in anderen Ländern hat V&B Standorte aufgegeben. Gibt es dort neue Entwicklungen? Insbesondere das Areal in Luxemburg war ja mit großen Hoffnungen verbunden.
Warncke: Die Entwicklung unseres Grundstücks in Luxemburg haben wir weiterhin fest im Blick! Wir sind in konstruktiven Gesprächen mit der Stadt Luxemburg und haben bereits Pläne vorgelegt, wie das über 60.000 m² große Areal, das mit rund 3,5 km Entfernung zum Stadtzentrum auch bestens für Wohnraum geeignet ist, genutzt werden kann. Bis zur Umsetzung wird es aber noch dauern. In Gustavsberg sind wir dagegen mitten in der Projektabwicklung. In den Jahren 2013 und 2014 haben wir bereits Sondererträge in Höhe von 11,8 Mio. € realisiert, im laufenden Jahr bislang 1,0 Mio. €. Von den ausstehenden 4,2 Mio. € erwarten wir den größeren Teil noch in diesem Jahr.
ii: Sie haben für das abgelaufene Geschäftsjahr die Dividende erhöht und weisen eine Rendite von 3,5% auf. Wie wichtig sind Dividenden für Sie und wie sieht ihre Dividendenstrategie aus?
Warncke: Wir wollen rund 50 % des operativen Gewinns an die Aktionäre ausschütten und die andere Hälfte nutzen, um Investitionen zu tätigen und die Substanz des Unternehmens zu stärken. Das bedeutet: Von unserer positiven Entwicklung und steigenden Gewinnen profitieren auch die Aktionäre.
ii: Im Zuge des Börsengangs 1990 wurden die stimmrechtslosen Vorzugsaktien eingeführt, während die vielen beteiligten Familienmitglieder die Stammaktien halten. In letzter Zeit legen immer mehr Unternehmen ihre Stamm- und Vorzugsaktien zusammen, um für den Kapitalmarkt attraktiver zu werden. Gleichzeitig wählen sie die Gesellschaftsform der KGaA, um den Einfluss der bisherigen Stammaktien-Inhaber zu sichern. Gibt es bei V&B auch Gedanken in diese Richtung?
Warncke: Nein, diese Gedanken gibt es derzeit nicht.
ii: Wenn Sie V&B einem Anleger in wenigen Worten beschreiben müssten, was würden Sie ihm sagen? Weshalb ist die V&B-Aktie aus ihrer Sicht ein lohnendes Investment?
Warncke: Wir verfügen mit unserer Marke über einen echten Wert und bieten Produkte von einer besonderen Qualität an. Außerdem sind wir in den europäischen Kernmärkten enorm gut aufgestellt. Gleichzeitig forcieren wir das Wachstumstempo außerhalb von Kerneuropa, arbeiten an unserer Effizienz in Produktion und Verwaltung und damit an unserer Profitabilität. Kurz gesagt: Wir haben in allen Bereichen noch Potenzial – sowohl auf der Umsatz- als auch auf der Ertragsseite. Und das ist es doch, was Investoren interessiert: Potenziale sind Phantasie für die Zukunft.
ii: Herr Warncke, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben für dieses Gespräch.
Markus Warncke ist seit Anfang des Jahres Finanzvorstand, Neudeutsch CFO, beim Traditionsunternehmen Villeroy & Boch. iNTELLiGENT iNVESTiEREN befragte ihn zu den aktuellen Quartalszahlen und den weiteren Aussichten des Bad- und Keramikherstellers, der seit drei Jahren auf meiner Empfehlungsliste steht.
ii: Herr Warncke, zum zweiten Mal durften Sie die Zahlen des Villeroy & Boch Konzerns präsentieren und zwar gute. Welche Erfolge halten Sie für besonders erwähnenswert?
Warncke: Nach einem durchwachsenen ersten Quartal 2015 hat unser Geschäft zwischen April und Juni kräftig Fahrt aufgenommen – das hat uns sehr gefreut. Zum Halbjahr haben wir unseren Umsatz um 4 % gesteigert und liegen damit genau in der Mitte unserer Wachstumsprognose von 3 % bis 5 %. Unser operatives Ergebnis haben wir deutlich überproportional verbessert, nämlich um 16,3 %. Sowohl in der Produktion als auch in der Verwaltung arbeiten wir immer effizienter, außerdem hilft uns die höhere Umsatzqualität. In puncto Profitabilität sind wir aber noch nicht am Ende – mittelfristig wollen wir die EBIT-Rendite auf 7 % steigern.
ii: In der Vergangenheit war das Geschäft von Villeroy & Boch eher margenschwach und insbesondere nicht nur die nationalen Aktivitäten von großen Herausforderungen geprägt. Wie wollen Sie in Deutschland im Wettbewerb bestehen und ihre Margen verbessern?
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| Villeroy & Boch-CFO Markus Warncke |
ii: Als einer der großen Zukunftsmärkte für V&B wurde in den letzten Jahren Russland bezeichnet. Die Ukrainekrise und die Russlandsanktionen treffen das Land hart und auch viele Deutsche Unternehmen. Inwieweit ist das Geschäft von V&B betroffen und hat dies Auswirkungen auf ihre Strategie?
Warncke: Im Bereich Tischkultur trifft uns die Krise vor allem, weil die russischen Verbraucher deutlich weniger in Konsumgüter investieren. Bei Bad und Wellness – mit einem Umsatzanteil von 80 % der deutlich größere Geschäftsbereich in Russland – zeigt sich aber ein ganz anderes Bild. Hier haben wir im ersten Halbjahr 40,5 % mehr umgesetzt als im Vorjahr. Der Grund: Es wird weiter massiv in langfristige Vermögenswerte investiert – und wo viel gebaut wird, sind wir mit unseren Sanitärprodukten zur Stelle. Dabei profitieren wir auch von unserem eigenen Lager in der Nähe Moskaus, durch das wir schneller liefern können als so mancher Wettbewerber. Außerdem gewährt unsere Rubel-Preisliste den Kunden Preissicherheit – ein wichtiges Argument in Zeiten der Währungsturbulenzen. An Russland als Wachstumsmarkt halten wir also fest.
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| Villeroy & Boch (Quelle: comdirect.de) |
Warncke: Die Entwicklung unseres Grundstücks in Luxemburg haben wir weiterhin fest im Blick! Wir sind in konstruktiven Gesprächen mit der Stadt Luxemburg und haben bereits Pläne vorgelegt, wie das über 60.000 m² große Areal, das mit rund 3,5 km Entfernung zum Stadtzentrum auch bestens für Wohnraum geeignet ist, genutzt werden kann. Bis zur Umsetzung wird es aber noch dauern. In Gustavsberg sind wir dagegen mitten in der Projektabwicklung. In den Jahren 2013 und 2014 haben wir bereits Sondererträge in Höhe von 11,8 Mio. € realisiert, im laufenden Jahr bislang 1,0 Mio. €. Von den ausstehenden 4,2 Mio. € erwarten wir den größeren Teil noch in diesem Jahr.
ii: Sie haben für das abgelaufene Geschäftsjahr die Dividende erhöht und weisen eine Rendite von 3,5% auf. Wie wichtig sind Dividenden für Sie und wie sieht ihre Dividendenstrategie aus?
Warncke: Wir wollen rund 50 % des operativen Gewinns an die Aktionäre ausschütten und die andere Hälfte nutzen, um Investitionen zu tätigen und die Substanz des Unternehmens zu stärken. Das bedeutet: Von unserer positiven Entwicklung und steigenden Gewinnen profitieren auch die Aktionäre.
ii: Im Zuge des Börsengangs 1990 wurden die stimmrechtslosen Vorzugsaktien eingeführt, während die vielen beteiligten Familienmitglieder die Stammaktien halten. In letzter Zeit legen immer mehr Unternehmen ihre Stamm- und Vorzugsaktien zusammen, um für den Kapitalmarkt attraktiver zu werden. Gleichzeitig wählen sie die Gesellschaftsform der KGaA, um den Einfluss der bisherigen Stammaktien-Inhaber zu sichern. Gibt es bei V&B auch Gedanken in diese Richtung?
Warncke: Nein, diese Gedanken gibt es derzeit nicht.
ii: Wenn Sie V&B einem Anleger in wenigen Worten beschreiben müssten, was würden Sie ihm sagen? Weshalb ist die V&B-Aktie aus ihrer Sicht ein lohnendes Investment?
Warncke: Wir verfügen mit unserer Marke über einen echten Wert und bieten Produkte von einer besonderen Qualität an. Außerdem sind wir in den europäischen Kernmärkten enorm gut aufgestellt. Gleichzeitig forcieren wir das Wachstumstempo außerhalb von Kerneuropa, arbeiten an unserer Effizienz in Produktion und Verwaltung und damit an unserer Profitabilität. Kurz gesagt: Wir haben in allen Bereichen noch Potenzial – sowohl auf der Umsatz- als auch auf der Ertragsseite. Und das ist es doch, was Investoren interessiert: Potenziale sind Phantasie für die Zukunft.
ii: Herr Warncke, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben für dieses Gespräch.
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