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Donnerstag, 4. Juni 2026

Kissigs Börsengschichte(n): Am 04.06.1999 schuf die Deutsche Bank mit der Übernahme der US-Investmentbank Bankers Trust die größte Bank der Welt - und übernahm sich

Am 04.06.1999 übernahm die Deutsche Bank die US-Investmentbank Bankers Trust und vollzog damit einen Meilenstein der internationalen Finanzgeschichte. Mit einem Kaufpreis von rund 10 Milliarden Dollar handelte es sich um die bis dahin größte grenzüberschreitende Bankenübernahme der Geschichte und gemessen an der gemeinsamen Bilanzsumme entstand damals die größte Bank der Welt.

Die Transaktion symbolisierte die Hoffnungen einer Epoche, in der Globalisierung, Deregulierung und technologische Innovation die Finanzmärkte tiefgreifend veränderten. Und doch legte sie auch den Grundstein für das spätere Scheitern der Deutschen Bank und den steilen Abstieg von Deutschlands größter Bank.

Montag, 14. Februar 2022

Kissigs Aktien Report: Zinsfreude treibt Deutsche Bank und Commerzbank an. Echt jetzt?

Im Rahmen meiner Kooperation mit dem "Aktien Report" von Armin Brack nehme ich mir in unregelmäßigen Abständen interessante Unternehmen vor. Die Ausgaben des "Aktien Reports" und/oder "Geld Anlage Reports" erreichen ihre Leser samstags kostenlos und "druckfrisch" im Email-Postfach und man kann sich ▶ hier beim "Geld Anlage Report" anmelden. Bonbon für die Leser meines Blogs: einige Tage später darf ich die Analysen dann auch hier veröffentlichen.

Freitag, 9. April 2021

Kissigs Aktien Report: Zündet der Zinsturbo bei Allianz und Deutscher Bank?

Im Rahmen meiner Kooperation mit dem "Aktien Report" von Armin Brack nehme ich mir in unregelmäßigen Abständen interessante Unternehmen vor. Die Ausgaben des "Aktien Reports" und/oder "Geld Anlage Reports" erreichen ihre Leser samstags kostenlos und "druckfrisch" im Email-Postfach und man kann sich ▶ hier beim "Geld Anlage Report" anmelden. Bonbon für die Leser meines Blogs: einige Tagen später darf ich die Analysen dann auch hier veröffentlichen.

Montag, 13. März 2017

CoBa, Deutsche Bank: Steigende Zinsen sorgen bei Banken für Gewinne. Und Verluste…

Eines hat Donald Trump schon bewirkt, bevor er überhaupt sein Amt als neuer US-Präsident angetreten hat: die Inflation zieht an und mit ihr die Zinsen. Denn seine angekündigten großen Staatsinvestitionen werden viel Geld kosten, geborgtes Geld, denn die USA sind Defizit-Weltmeister. Unter Obama gab es den Rekord von einer Billion Defizit Haushaltsdefizit - in einem Jahr wohlgemerkt. Davon sind die USA inzwischen wieder weit entfernt, doch dank Trump wird wieder gepumpt.

Hinzu gesellt sich noch der Effekt einer sich erholenden Wirtschaft und insbesondere die darbende US-Öl- und Gasindustrie steht vor einer Renaissance. Hier waren aufgrund des Ölpreisverfalls hunderttausende von Jobs verloren gegangen und Milliarden an Investitionen gestoppt worden. Dieser Trend dürfte sich schnell umkehren und gepaart mit einem wiedererstarkten Ölpreis zieht somit die Inflation an bei sich ebenfalls bessernden Wirtschafts- und Arbeitsmarktdaten. Zeit für die US-Notenbank, die Zinswende einzuleiten und wir können davon ausgehen, dass weitere Zinsanhebungen folgen werden.

Fallende Zinsen waren für die Staatshaushalte ein Segen, denn sie konnten sich immer mehr Geld zu immer niedrigeren Zinskosten leihen. Vor allem deshalb kann Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble erstmals seit mehr als 60 Jahren Haushalte vorlegen, die Überschüsse erzielen und auch die deutschen Staatsschulden senken. Doch andere leiden stark unter den niedrigen Zinsen und ich meine nicht nur die Sparer, die sich mit Nullzinsen herumplagen müssen, sondern Versicherungen, Bausparkassen und Banken. Diese haben in der Vergangenheit viele Kundengelder eingesammelt und das zu vergleichsweise hohen Zinsversprechen, die sie nun nicht mehr erwirtschaften können, weil das Geld für sie selbst kaum mehr Erträge abwirft. Einige Anbieter sind bereits in Existenznot geraten und versuchen sich mit rüden Methoden, der unrentierlichen Altverträge und Kunden zu entledigen.

Montag, 16. März 2015

KKR und Deutsche Bank kaufen australische GE Capital-Sparte

Die weltweit und Branchen übergreifend tätige private-Equity-Gesellschaft KKR & Co. vermeldet einen weiteren Zukauf und zwar will man in einem der größten Deals in der Region Asien-Pazifik in diesem Jahr das Kundenkreditgeschäft von GE Capital in Australien und Neuseeland für rund 6 Mrd. EUR übernehmen. Kohlberg Kravis Roberts (KKR) hat sich dazu mit der Deutschen Bank und Varde als Konsortium zusammengeschlossen. Die GE Capital-Sparte habe mehr als drei Millionen Kunden und genieße einen guten Ruf, berichtet Reuters. Sie soll in unveränderter Form weitergeführt werden.

General Electric (GE) verfolgt mit dem Verkauf seine Strategie weiter, sich weniger abhängig von seiner einst riesigen Finanzsparte zu machen, um sich stärker auf sein Industriegeschäft zu konzentrieren. Denn während der Finanzkrise hatten die steigenden Refinanzierungskosten dem Konzern schwer zu schaffen gemacht.

KKR & Co. befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.