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Donnerstag, 16. Juli 2020

Kissigs Aktien Report: Das Märchen vom bösen Short-Seller

Im Rahmen der Kooperation mit Armin Bracks "Aktien Report" nehme ich mir in unregelmäßigen Abständen interessante Unternehmen vor. Die Ausgaben des "Aktien Reports" und/oder "Geld Anlage Reports" erreichen ihre Leser samstags kostenlos und "druckfrisch" im Email-Postfach und man kann sich ▶ hier beim "Geld Anlage Report" anmelden. Für die Leser meines Blogs hat das Ganze auch einen direkten Nutzen; mit einigen Tagen Zeitverzögerung darf ich die Analysen dann auch hier veröffentlichen...

Thema meines 8. Aktien Reports (vom 04.07.20): "Das Märchen vom bösen Short-Seller"

Donnerstag, 2. April 2020

Meine Favoriten im Digital-Payment-Sektor sind MasterCard, MercadoPago, PayPal, Square, StoneCo, VISA - und American Express, Opera und Wirecard nicht (mehr)

Digital-Payment ist ein Megatrend, die Abkehr vom Bargeld und das immer häufigere Bezahlen via PC, Smartphone oder App boomen - und diese Transformation wird durch die Corona-Pandemie noch schneller vorangetrieben. Aber nicht alle Unternehmen im Sektor weisen die gleichen Stärken auf oder sind ähnlich gut positioniert in den unterschiedlichen Märkten. Und einige weisen auch Schwächen oder Nachteile gegenüber anderen Unternehmen auf und weil Focus Investing die erfolgsversprechendste Anlagestrategie ist, habe ich genau das getan und selektiert: MasterCard, MercadoLibre, PayPal, Square und VISA sind meine Favoriten im Payment-Sektor, während Opera und Wirecard die Bühne verlassen müssen, auf die es Amercian Express erst gar nicht geschafft hat...

Dienstag, 31. Dezember 2019

2019 im Rückspiegel: Wie der Januar so das Jahr. (M)eine Rekordjagd, trotz Wirecard-Fiasko

2019 haben die Aktienmärkte neue Rekordmarken erzielt, zumindest in den USA. Aber auch in Deutschland erholten sich DAX & Co. von dem heftigen Einbruch, der Ende 2018 die Börsen heimgesucht hatte. Der DAX legte sein bestes Jahr seit 2012 hin, der S&P 500 sein sechst bestes Jahr seit 1928.Und wenn man jetzt den einen oder anderen Rückblick liest, dann haben es wieder alle gewusst, 2019 war ein "einfaches" Jahr, das Geld "leicht verdient". Quatsch, das war es nie und das wird es nie, nicht in dieser Welt!

Sonntag, 20. Oktober 2019

Die 42. Börsenwoche im Rückspiegel: Kissigs Kloogschieterei mit Steico, Wirecard

Die vergangene Börsenwoche brachte dem Deutschen Aktienindex DAX ein neues Jahreshoch, das er aber am Freitag nicht halten konnte. Und auch in den USA notieren die führenden Indizes Dow Jones und S&P 500 nur um wenige Prozentpunkte unterhalb ihrer vormaligen Allzeithochs.

Eigentlich sieht das nach Euphorie aus, doch davon ist wenig zu spüren. Immerhin gehen die Konjunkturindikatoren und Wirtschaftsdaten weiter in den Keller, so dass China mit nur noch 6% im dritten Quartal das niedrigste Wirtschaftswachstum seit 30 Jahren aufweist und auch von politischer Seite gibt es keine positiven Impulse.

Auffällig ist, dass Deutschlands Börsenunternehmen immer öfter in das Visier von aktivistischen Investoren geraten, die sich einkaufen und dann das Management unter Druck setzen, damit es das Unternehmen umstrukturiert und/oder Teile verkauft. Und auch die Zahl der Short-Attacken nimmt deutlich zu; Wirecard und Corestate Capital sind nur zwei Unternehmen, die es in der letzten Woche erwischt hat.

Montag, 7. Oktober 2019

Kissigs Investor-Update Q3/19 mit Alphabet, Amazon, American Tower, eBay, Funkwerk, Hypoport, MasterCard, Microsoft, PayPal, Wirecard

Investor-Update zum Ende des 3. Quartals 2019

In meinen Investor-Updates blicke ich jeweils zum Ende des Quartals auf die Entwicklungen in den vergangenen Monaten zurück und wie sich diese ggf. auf meine Beobachtungsliste und auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus berichte ich über die Gewichtung der größten Werte in meinem Investmentdepot und beschäftige ich mich auch mit Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.

Per Ende September waren die größten Positionen in meinem Investmentdepot Microsoft, Hypoport, MasterCard, Wirecard, Amazon, Funkwerk, American Tower, PayPal, Alphabet und eBay. Neben der neuen Nummer Eins gab es einige Veränderungen, die nicht alleine auf die heftigen Schwankungen der Börsenkurse zurückzuführen sind; immerhin sechs Werte lagen auch vor drei Monaten in den Top 10...

Sonntag, 18. August 2019

Die 33. Börsenwoche im Rückspiegel: Kissigs Kloogschieterei mit Cisco, Intuit, Wirecard

Heftige Schwankungen bleiben den Börsen wohl erhalten; die Nerven liegen blank und die Stimmung trübt sich weiter ein. Die Konjunkturdaten stimmen wenig froh und wir Menschen neigen dazu, aktuelle Gegebenheiten in die Zukunft fortzuschreiben.

Donald Trump beherrschte zur Abwechslung mal nicht die Schlagzeilen, auch wenn Ende der Woche die Börsen zu einer Erleichterungsrallye ansetzten, nachdem der Donaldissimo twitterte, er erwarte, dass die Chinesen einen Deal machen wollten. Ansonsten haben wir viel mehr über Greta erfahren, als wir jemals wissen wollten. Aber der Showdown steht bevor, denn Greta ist nun per Segelschiff auf dem Weg zum Don. Das wird bestimmt toll...

Sonntag, 31. März 2019

Kissigs Kloogschieterei: Die 13. Börsenwoche im Rückspiegel mit 1&1 Drillisch, Apple, Lyft, Naspers, Rocket Internet, Jumia, MasterCard, Wirecard

Unterm Strich ist wenig passiert in der letzten Woche; DAX und NASDAQ gingen am Freitag in etwa unverändert aus der Woche, während der Dow Jonex Index sogar 2% zugelegt hatte.

Über das Brexit-Chaos kann man schon nicht einmal mehr lachen. Das britische Parlament hat es doch wohl ernsthaft geschafft, wiederholt nur festzustellen, dass man alle möglichen Wege nicht beschreiten will. Kein neues Referendum, keine Abkehr vom Brexit, kein Brexit ohne Abkommen, aber auch das Abkommen samt einiger "Behelfsbrücken" wurde abgelehnt. Was die Parlamentarier dabei zu vergessen scheinen: die Kündigung ist doch längst erfolgt, wenn sie nichts tun, kommt es zum harten Brexit. Und die EU stuft dieses Szenario ab sofort als das wahrscheinlichste an. Denn die EU wird den Stecker ziehen, weil die Wahlen zum Europäischen Parlament anstehen und die Briten als Mitglied eine Wahl abhalten müssten. Was sie nicht wollen, was die EU nicht will, was auch gar nicht geht, da die Zeit zur Vorbereitung fehlt und wenn die Briten einfach nicht wählen alle Beschlüsse des künftigen EU-Parlaments mindestens anfechtbar wären. Die EU muss sich also selbst schützen und den Brexit exekutieren, so oder so.

Ansonsten herrschte eher Lethargie an den Börsen, denn auch beim größten Thema, dem Handelsstreit zwischen den USA und China, gibt es kaum konkrete Fortschritte. Zumindest werden beide Seiten nicht müde zu betonen, dass man gut vorankomme. Der Börse reicht das - momentan. Insofern könnte man die allgemeine Lage als stabil bezeichnen und den Blick auf die Unternehmen richten, von denen ja momentan so einiges zu hören ist...

Samstag, 9. Februar 2019

Kissigs Kloogschieterei: Die 6. Börsenwoche im Rückspiegel mit Aumann, Daimler, Leoni, MBB, Wirecard

Nach dem starken Januar kehrt nun Normalität und ein Stück weit auch Ernüchterung an den Börsen ein. Die alten Probleme sind nicht weg, sie wurden nur mal wieder vor sich her geschoben und poppen nun wieder hoch.

Trump erklärte erst, der Handelsdeal mit China werde toll, um einige Tage später zu poltern, er werde mit Chinas Staatspräsident Xi keinesfalls vor dem Ablauf der Deadline Ende März zusammenkommen. Natürlich alles via Twitter...

Es mehren sich die Stimmen in der FED, dass es 2019 wohl doch eher keine Zinsanhebungen geben wird. Das lässt die Pessimisten frohlocken, die nun von einer Rezession fabulieren. Andere sehen es positiv, weil das billige Geld, das die Börsen bisher (mit) angetrieben hat, länger im Markt bleibt.

Und dann steht der Brexit vor der Tür am 29. März. Realitätsverweigernd meint das britische Parlament, und die Premierministerin May, dass die EU den Brexit-Vertrag nochmal aufschnüren und nachverhandeln wird. Obwohl die anderen EU-Staaten dies kategorisch ausgeschlossen hatten. Irgendwie dreht es sich "nur" noch um die Frage Nordirland/Irland und da scheint man May einen Kompromiss anzubieten, der auf eine Zollunion hinausläuft. Was die Hardliner in London partout nicht wollen, aber Labour könnte diesen Weg vielleicht mitgehen. Letztlich würde man sich wieder nur Zeit erkaufen, um viele weitere Monate und Jahre die immer gleichen Themen diskutieren zu können. Aber in der Zwischenzeit stehen Wahlen in UK an und ggf. auch ein neues Brexit-Votum. Und man hätte sich über die Europawahl im Mai gerettet (UK hat ja wegen des anstehenden Brexit keine Wahlen eigener Abgeordneter vorbereitet). Also wäre Zeit wohl nicht das Schlechteste in diesem Szenario...

Dienstag, 28. März 2017

Short, shorter, Attacke: Ströer, Wirecard - und jetzt auch Aurelius...

„Die Börse ist keine Einbahnstraße“ heißt es so schön und allen Anlegern ist klar, dass die Kurse steigen, aber auch fallen können. Und je nach Einstellung zum Gesamtmarkt oder einzelnen Wertpapieren beschleicht einen manchmal der Wunsch, auch auf fallende Kurse setzen zu können. Otto Normalanleger bieten sich hier z.B. über Puts geeignete Möglichkeiten.

Für Langfristanleger, insbesondere Value Investoren, sind Put-Strategien eigentlich kein Bestandteil des Investorenwerkzeugkastens, denn schaut man sich die langfristige Entwicklung von Aktien an, dann schneiden diese je nach Länge des untersuchten Zeitraums mit durchschnittlichen sieben bis neun Prozent jährlicher Rendite ab. Die Chance, genau zum richtigen Zeitpunkt mal mit dem Setzen auf fallende Kurse Geld zu verdienen, wiegt das Risiko, am langfristigen Ansteigen der Kurse nicht mehr teilzuhaben, nicht auf.

Und doch werden sich auch Value-Investoren und Langfristanleger in Deutschland zunehmend mit fallenden Kursen auseinandersetzen müssen – und zwar nicht, weil die Börsen zu hoch bewertet wären oder aber eine große Korrektur bevorstünde. Sondern einfach, weil die angloamerikanische (Un-)Sitte des Leerverkaufens immer häufiger auch deutsche Unternehmen an heimischen Börsenplätzen trifft und somit unsere Portfolios...

Freitag, 4. März 2016

Investor-Update: Berentzen, Gladstone Capital, Publity, Wirecard

Im Investor-Update notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Empfehlungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.

DAX Richtung 10.000, Dow über 17.000 Punkten
Trotz weiterhin starker Schwankungen der Börsenkurse steigen die Aktienmärkte weiter an. Die ganz große Panik ist ausgeblieben und dass die Börsen nicht mehr ausschließlich auf jedes negative Detail starren, führt dazu, dass viele Leute, die auf hohen Cash-Reserven sitzen, zunehmend nervös werden und zu nun höheren Kursen in den Markt zurückdrängen. Alternativen zu Aktien finden sich nach wie vor nicht und so streben die Kurse wieder gen Norden. Auch wenn die Risiken ja nicht verschwunden sind, sie werden nur halt nicht mehr ganz so einseitig man Markt übergewichtet.

 Quelle: CNN Money - Fear and Greed Index 
Fear-and-Greed-Index deutlich positiv
Das zeigt sich auch Angst-und-Gier-Index, der mit 71 Punkten inzwischen im völlig entspannten Terrain liegt. Die Angst, die noch vor drei Wochen alles bestimmte, scheint hinweggefegt und nachdem sogar Crash-Prophet und Dauer-Pessimist Marc Faber neulich eine Rallye voraussagte, werden wieder andere Faktoren wichtiger: Konjunkturdaten, Unternehmenszahlen.

Die meisten Unternehmen haben inzwischen ihre Zahlen präsentiert und bei vielen ist es nicht so schlimm gekommen, wie inzwischen erwartet wurde. Die Unternehmen passen sich an den stärkeren Dollar und den konjunkturellen Gegenwind an und die Anleger preisen die neuen Erkenntnisse und Erwartungen in die Aktienkurse ein. Es gibt jetzt kaum noch Aktien zu Tiefstkursen, die meisten haben sich schon um einiges erholt. Aber man findet noch immer gute Gelegenheiten - und wenn Aktien noch immer am Boden liegen, dann hat das meistens eine Grund. Wie bei Hugo Boss, die ich nicht kaufen würde, weil die Strategie nicht schlüssig ist. Oder Berentzen, wo der Ausstieg des Großaktionärs den Kurs zweistellig ins Minus geritten hat. Und die ich deshalb gekauft habe.

Sonntag, 28. Februar 2016

Investor-Update: Genworth Financial, Publity, Wirecard

Im Investor-Update notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Empfehlungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.

Börsen weiter im Erholungsmodus
Trotz weiterhin starker Schwankungen der Börsenkurse steigen die Aktienmärkte weiter an. Die ganz große Panik ist ausgeblieben und dass die Börsen nicht mehr ausschließlich auf jedes negative Detail starren, führt dazu, dass viele Leute, die auf hohen Cash-Reserven sitzen, zunehmend nervös werden und zu nun höheren Kursen in den Markt zurückdrängen. Alternativen zu Aktien finden sich nach wie vor nicht und so streben die Kurse wieder gen Norden. Auch wenn die Risiken ja nicht verschwunden sind, sie werden nur halt nicht mehr ganz so einseitig man Markt übergewichtet.

 Quelle: CNN Money - Fear and Greed Index 
Fear-and-Greed-Index wechselt die Seiten
Das zeigt sich auch Angst-und-Gier-Index, der inzwischen den neutralen Bereich verlassen hat und nun bereits leicht gierig erscheint. Mit 57 von 100 Indexpunkten ist aber alles im grünen Bereich und wir sollten nicht vergessen, dass er vor zwei Wochen noch bei 21 Punkten notierte und extreme Angst signalisierte. Es ist also nicht alles gut, aber auch nicht alles schlecht in Börsenland. Und bis zu den Börsenständen vom Jahresanfang haben Dax und Dow ja noch einiges aufzuholen, sie liegen auch nach der kleinen Erholungsrallye noch satt im Minus. Wie übrigens auch mein Depot, das in diesem Jahr bisher bei minus 5,5% notiert (es lag allerdings schon zweistellig im Minus), was meiner hohen Gewichtung des Finanzsektors geschuldet ist, der ja mit den Rohstoffwerten gemeinsam zu den abgestraftesten Sparten gehört. Hier schlummert allerdings auch mit das größte Erholungspotenzial, zumindest wenn man auf die richtigen Werte setzt. Und das habe ich vor...