Am 15.04.1892 entstand die General Electric Company durch die Fusion zweier konkurrierender Unternehmen. Der Zusammenschluss der Edison General Electric Company und der Thomson-Houston Company schuf einen Konzern, der die industrielle Entwicklung der modernen Welt maßgeblich prägen sollte: er leitete eine Phase ein, in der elektrische Energie zum fundamentalen Treiber wirtschaftlichen, technologischen und gesellschaftlichen Fortschritts wurde. Doch GE bezahlte seinen kometenhaften Aufstieg am Ende mit einer selbst verschuldeten Nahtoderfahrung...
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Mittwoch, 15. April 2026
Freitag, 10. Mai 2024
Auferstehung aus Ruinen: General Electric und... der dritte Mann
Geht es nach Warren Buffett, dann sind die Kriterien bei der Unternehmenswahl ganz simpel: "Good business, good management, good price". Am schwierigsten ist, die Qualität des Managements festzustellen, dabei ist dies ein ganz entscheidender Faktor für den Erfolg - auch den der Aktie.
Heute stelle ich euch den Mann vor, er zum Vorbild einer ganzen Generation von Firmenlenkern wurde. Sein Managementstil war jahrzehntelang das Maß aller Dinge in der Geschäftswelt. Er hat sein Unternehmen zum wertvollsten der Welt gemacht und trat auf dem Höhepunkt seines Erfolgs ab. Wir blicken auf einen Mann, der einen Nachfolgern ein Gründungsmitglied des Dow Jones Index hinterließt, das so mächtig aussah wie die Titanic und unter der Wasserlinie ebenso aufgerissen und zum Sinken verurteilt war wie das berühmte Schiff nach der Kollision mit dem Eisberg.
Über diesen Mann sprechen wir. Und über seinen Nachfolger, der diese Industrieikone vor der Pleite rettete und eine unlösbare Aufgabe mit undenkbaren und unkonventionellen Methoden wieder fit gemacht hat. Und der sich deshalb den Titel 'bester CEO der Welt' verdient haben dürfte....
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Donnerstag, 18. Januar 2024
Kissigs Aktien Report: General Electric - Auferstehung aus Ruinen?

Im Rahmen meiner Kooperation mit dem 'Aktien Report' von Armin Brack nehme ich mir in unregelmäßigen Abständen interessante Unternehmen und Themen vor. Die Ausgaben des 'Aktien Reports' und/oder 'Geld Anlage Reports' erreichen ihre Leser samstags kostenlos und 'druckfrisch' per Email und man kann sich ▶ hier beim 'Geld Anlage Report' anmelden. Bonbon für die Leser meines Blogs: einige Tage später darf ich die Artikel dann auch hier veröffentlichen.
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Montag, 30. Januar 2023
Kissigs Aktien Report: Nach dem Spin-off ist vor dem Spin-off - General Electric wagt den dreifachen Neustart

Im Rahmen meiner Kooperation mit dem "Aktien Report" von Armin Brack nehme ich mir in unregelmäßigen Abständen interessante Unternehmen vor. Die Ausgaben des "Aktien Reports" und/oder "Geld Anlage Reports" erreichen ihre Leser samstags kostenlos und "druckfrisch" im Email-Postfach und man kann sich ▶ hier beim "Geld Anlage Report" anmelden. Bonbon für die Leser meines Blogs: einige Tage später darf ich die Artikel dann auch hier veröffentlichen.
Aktien Report Nr. 121 vom 21.01.2023
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Samstag, 13. November 2021
Genworth Financial: Deshalb ist mir dieser gestrauchelte Versicherungskonzern eine (zweite) Turnaround-Spekulation wert
Der Versicherungskonzern Genworth Financial ist für die Leser meines Blogs kein unbekannter. Anfang 2016 hatte ich den abgestürzten Wert erstmals als Turnaround-Spekulation vorgestellt und konnte auch schnell Erfolge einstreichen: der Kurs verdreifachte sich vom Tief bei $1,72 in etwa. Dann kam die Übernahmeofferte durch China Oceanwide, die nur marginal über dem damals aktuellen Kurs von gut $5 lag. Es schloss sich eine wahre Übernahmeposse an mit beinahe 20 (!) Verlängerungen der Deadline. Das Ganze zog sich aufgrund genehmigungsrechtlicher Schwierigkeiten über mehr als drei Jahre hin und endete jämmerlich. und genau hierin liegt die (neue) Chance...
Dienstag, 9. November 2021
Aus eins mach drei: General Electric spaltet sich in drei eigenständige Sektorleader auf
General Electric hat Großes vor. CEO Larry Culp arbeitet weiter engagiert an der Sanierung und Entschuldung und nun folgt der nächste Paukenschlag: GE kündigte heute seinen Plan an, drei branchenführende, globale Aktiengesellschaften zu gründen, die sich auf die Wachstumssektoren Luftfahrt, Gesundheitswesen und Energie konzentrieren.
Dazu soll (1.) eine steuerfreie Abspaltung von GE Healthcare erfolgen, wodurch Anfang 2023 ein Unternehmen mit Schwerpunkt in der Präzisionsmedizin entsteht, an dem GE voraussichtlich einen Anteil von 19,9% behalten wird. Und (2.) sollen GE Renewable Energy, GE Power und GE Digital zu einem die Energiewende anführenden Unternehmen zusammengeführt werden und anschließende soll dieses kombinierte Unternehmen Anfang 2024 steuerfrei abgespalten werden ('Spin-off')...
Dazu soll (1.) eine steuerfreie Abspaltung von GE Healthcare erfolgen, wodurch Anfang 2023 ein Unternehmen mit Schwerpunkt in der Präzisionsmedizin entsteht, an dem GE voraussichtlich einen Anteil von 19,9% behalten wird. Und (2.) sollen GE Renewable Energy, GE Power und GE Digital zu einem die Energiewende anführenden Unternehmen zusammengeführt werden und anschließende soll dieses kombinierte Unternehmen Anfang 2024 steuerfrei abgespalten werden ('Spin-off')...
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Freitag, 5. November 2021
Kissigs Portfoliocheck: Mason Hawkins Turnaround-Spekulation General Electric nimmt jetzt richtig Fahrt auf
In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig auf für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.
In meinem 164. Portfoliocheck blicke ich mal wieder in das Depot von Mason Hawkins, der mit seinem Longleaf Partners Funds seit mehr als 40 Jahren überdurchschnittliche Renditen für seine Investoren einfährt. Hawkins vertritt einen klassischen Value-Investing-Stil und setzt auf vernachlässigte Branchen, die gerade so gar nicht en vogue sind an der Wall Street.
Im 3. Quartal 2020 lag Mason Hawkins Turnoverrate bei niedrigen 8%. Unter seinen 24 Depotwerten findet sich nur ein Neuzugang. Hawkins Portfolio wird von Werten der Communications Services dominiert, die es auf eine Gewichtung von 31% bringen. Ihnen folgen zyklische Konsumwerte mit 20,2% vor Industriewerten mit 12,2% und Energieaktien (11,9%) sowie Financial Services mit 11,7%. Die größte Auswirkung hatte der komplette Ausverkauf von Biogen, die mit ihrem Alzheimermedikament nicht wirklich die Hoffnungen erfüllen konnten. Bei CNX Resources und Williams hat er jeweils um die 5% abgebaut.
Mason Hawkins Portfolio ist stark fokussiert. Die drei größten Positionen Lumen Technologies (die ehemalige CenturyLink), CNX Ressources und Mattel machen mehr als ein Drittel aus und die fünf größten, also ergänzt um FedEx und General Electric, bringen es zusammen auf mehr als 45%.
Die abgestürzte Industrieikone General Electric, die schon vor Ausbruch der Coronakrise tief in den Abgrund geblickt hatte, sendet inzwischen immer deutlicher gesunde Lebenszeichen aus inkl. beinahe völligem Abbau der einst überbordenen Verschuldung. Ex-Danaher-Chef und GE-Hoffnungsträger Larry Culp macht's möglich. Und noch viel mehr...
-▶ zum Artikel auf aktien-mag.de
Disclaimer: Habe Danaher, General Electric auf meiner Beobachtungsliste und/oder in meinem Depot/Wiki.
In meinem 164. Portfoliocheck blicke ich mal wieder in das Depot von Mason Hawkins, der mit seinem Longleaf Partners Funds seit mehr als 40 Jahren überdurchschnittliche Renditen für seine Investoren einfährt. Hawkins vertritt einen klassischen Value-Investing-Stil und setzt auf vernachlässigte Branchen, die gerade so gar nicht en vogue sind an der Wall Street.
Im 3. Quartal 2020 lag Mason Hawkins Turnoverrate bei niedrigen 8%. Unter seinen 24 Depotwerten findet sich nur ein Neuzugang. Hawkins Portfolio wird von Werten der Communications Services dominiert, die es auf eine Gewichtung von 31% bringen. Ihnen folgen zyklische Konsumwerte mit 20,2% vor Industriewerten mit 12,2% und Energieaktien (11,9%) sowie Financial Services mit 11,7%. Die größte Auswirkung hatte der komplette Ausverkauf von Biogen, die mit ihrem Alzheimermedikament nicht wirklich die Hoffnungen erfüllen konnten. Bei CNX Resources und Williams hat er jeweils um die 5% abgebaut.
Mason Hawkins Portfolio ist stark fokussiert. Die drei größten Positionen Lumen Technologies (die ehemalige CenturyLink), CNX Ressources und Mattel machen mehr als ein Drittel aus und die fünf größten, also ergänzt um FedEx und General Electric, bringen es zusammen auf mehr als 45%.
Die abgestürzte Industrieikone General Electric, die schon vor Ausbruch der Coronakrise tief in den Abgrund geblickt hatte, sendet inzwischen immer deutlicher gesunde Lebenszeichen aus inkl. beinahe völligem Abbau der einst überbordenen Verschuldung. Ex-Danaher-Chef und GE-Hoffnungsträger Larry Culp macht's möglich. Und noch viel mehr...
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Montag, 2. August 2021
General Electric 'erfreut' mit Reverse-Stock-Split 1:8
Meine Turnaround-Spekulation General Electric schoss heute um 666% nach oben auf den zweiten Platz in meinem Depot. Allerdings gab's dort am Freitag nach Börsenschluss einen Reverse-Split 1:8, wie GE im März bereits angekündigt hatte. Es wurden also acht Aktien zu einer zusammengelegt (neue WKN: A3CSML) und mein 'Broker' Commerzbank hat die Aktienzahl bisher nicht korrigiert. Der Aktienkurs hat dies natürlich sofort geschnallt.
Irgendwie auch schade, denn 666% Kursgewinn an einem Tag hat man ja sonst eher selten. Die Zahl selbst macht dann aber doch stutzig und spätestens hier dämmert es einem, dass nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein dürfte, Teufel nochmal...
Meine Einschätzung
Nachdem Corona für erhebliche Erschütterungen gesorgt hatte, machen die wieder erstarkende Konjunktur und die sich deutlich verbessernden Aussichten in der Flugzeugsparte GE zu einer aussichtsreichen Re-Opening-Wette. Die nun angekündigten Entwicklungen machen deutlich, dass sich der unter ex-Danaher-CEO Larry Culp eingeschlagene Turnaroundpfad bei GE Fahrt aufnimmt - mit Aussicht auf Besserung.
Disclaimer: Habe Danaher, General Electric auf meiner Beobachtungsliste und/oder in meinem Depot/Wiki.
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Mittwoch, 10. März 2021
General Electric mit 30-Milliarden-Deal, Prognoseanpassung und 1:8 Reverse-Stock-Split
Meine Turnaround-Spekulation General Electric kommt mit interessanten News um die Ecke: zum einen wird man die eigene Jet-Leasingsparte GE Capital Aviation Services (GECAS) in einem 30-Milliarden-Dollar-Deal an AerCap verkaufen. Dabei erhält GE $24 Mrd. in Cash, wird mit 115,5 Mio. Aktien 46% an der fusionierten Gesellschaft halten und bekommt nach Abschluss der Transaktion noch weitere $1 Mrd. Der fusionierte weltgrößte Anbieter am Markt wird mehr als 2.000 Flugzeuge und 300 Helikopter unter Vertrag haben.
Durch den Deal reduziert GE seinen Verschuldungsgrad signifikant und vereinfacht seine Strukturen: auf Energie, erneuerbare Energien, Luftfahrt und Gesundheitswesen. Die ehemals hochgewichtige Finanzsparte GE Capital ist damit endgültig aufgelöst. Ergänzend veröffentlichte GE gleich auch angepasste Finanzkennzahlen für 2021. So soll der Gewinn je Aktie in 2021 nun $0,15 bis $0,20 betragen (bisher $0,15 bis $0,25). Der Ausblick spiegelt eine Verringerung der liquiden Mittel und des Gewinns aus Unternehmen wider, die im Jahr 2020 veräußert wurden, sowie die weitere Reduzierung der Dividenden der Baker Hughes-Aktionäre - hier ist GE noch mit der weiteren Reduzierung ihres Anteils befasst.
Und zu guter Letzt kündgigte GE einen Reverse-Aktiensplit im Verhältnis 1:8 an; acht Aktien sollen also zu einer zusammengelegt werden.
Disclaimer: Habe Danaher, General Electric auf meiner Beobachtungsliste und/oder in meinem Depot/Wiki.
Und zu guter Letzt kündgigte GE einen Reverse-Aktiensplit im Verhältnis 1:8 an; acht Aktien sollen also zu einer zusammengelegt werden.
Meine Einschätzung
Nachdem Corona für erhebliche Erschütterungen gesorgt hatte machen die wieder erstarkende Konjunktur und die sich deutlich verbessernden Aussichten in der Flugzeugsparte GE zu einer aussichtsreichen Re-Opening-Wette. Die nun angekündigten Entwicklungen machen deutlich, dass sich der unter ex-Danaher-CEO Larry Culp eingeschlagene Turnaroundpfad bei GE Fahrt aufnimmt - mit Aussicht auf Besserung.Disclaimer: Habe Danaher, General Electric auf meiner Beobachtungsliste und/oder in meinem Depot/Wiki.
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Kissigs Portfoliocheck: General Electric ist Andreas Halvorsens Turnaround-Wette auf Coronaende und Wirtschaftserholung
In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.
In meinem 131. Portfoliocheck blicke ich wieder einmal Andreas Halvorsen ins Depot, einem der sog. "Tiger Cubs" (Tigerwelpen). Diese Bezeichnung geht zurück auf den legendären Hedgefonds-Manager Julian Robertson, der mit einem durchschnittlichen Return on Investment (ROI) von über 30% seiner Tiger Management Group zu den erfolgreichsten Fondsmanagern des letzten Jahrhunderts gehört. Und die Performance von Halvorsens Viking Global Fonds mit durchschnittlichen 20% über die letzten 19 Jahre ist ebenfalls überragend.
Andreas Halvorsen blieb auch im 4. Quartal 2020 seinem aktiven Stil treu und wirbelte sein Depot mächtig durcheinander. Seine Turnoverrate lag bei hohen 33% und zum Quartalsende hielt er 96 Positionen, darunter 25 neue in seinem nun $36,4 Mrd. schweren Depot.
Halvorsens ehemals größte Position Amazon ist tief gefallen auf den siebzehnten Rang und macht nur noch 1,8% des Depots aus. Spitzenreiter Microsoft kommt nach 6,3% Gewichtung im Vorquartal nun auf 7,25%. Neuer zweiter ist BrideBio Pharma, die vom sechsten Rang vorgerückt sind und sich an Adaptive Biotechnologies und dem der digitalen Zahlungsdienstleister Fidelity National Information Services vorbeigeschoben haben. Besonders interessant ist Halvorsens Neueinstieg bei der abgestürzten Industrieikone General Electric, deren Turnaround immer mehr Fahrt aufnimmt...
-▶ zum Artikel auf aktien-mag.de
Disclaimer: Habe Adaptive Biotechnologies, Amazon, Fidelity National Information Services, General Electric, Microsoft auf meiner Beobachtungsliste und/oder in meinem Depot/Wiki.
In meinem 131. Portfoliocheck blicke ich wieder einmal Andreas Halvorsen ins Depot, einem der sog. "Tiger Cubs" (Tigerwelpen). Diese Bezeichnung geht zurück auf den legendären Hedgefonds-Manager Julian Robertson, der mit einem durchschnittlichen Return on Investment (ROI) von über 30% seiner Tiger Management Group zu den erfolgreichsten Fondsmanagern des letzten Jahrhunderts gehört. Und die Performance von Halvorsens Viking Global Fonds mit durchschnittlichen 20% über die letzten 19 Jahre ist ebenfalls überragend.
Andreas Halvorsen blieb auch im 4. Quartal 2020 seinem aktiven Stil treu und wirbelte sein Depot mächtig durcheinander. Seine Turnoverrate lag bei hohen 33% und zum Quartalsende hielt er 96 Positionen, darunter 25 neue in seinem nun $36,4 Mrd. schweren Depot.
Halvorsens ehemals größte Position Amazon ist tief gefallen auf den siebzehnten Rang und macht nur noch 1,8% des Depots aus. Spitzenreiter Microsoft kommt nach 6,3% Gewichtung im Vorquartal nun auf 7,25%. Neuer zweiter ist BrideBio Pharma, die vom sechsten Rang vorgerückt sind und sich an Adaptive Biotechnologies und dem der digitalen Zahlungsdienstleister Fidelity National Information Services vorbeigeschoben haben. Besonders interessant ist Halvorsens Neueinstieg bei der abgestürzten Industrieikone General Electric, deren Turnaround immer mehr Fahrt aufnimmt...
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Mittwoch, 16. Dezember 2020
Kissigs Portfoliocheck: Dreht jetzt der Wind bei Mason Hawkins Turnaround-Spekulation General Electric?
In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig auf für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.
In meinem 119. Portfoliocheck blicke ich mal wieder in das Depot von Mason Hawkins, der mit seinem Longleaf Partners Funds seit mehr als 40 Jahren überdurchschnittliche Renditen für seine Investoren einfährt. Hawkins vertritt einen klassischen Value-Investing-Stil und setzt auf vernachlässigte Branchen, die gerade so gar nicht en vogue sind an der Wall Street.
Im 3. Quartal 2020 lag Mason Hawkins Tunroverrate bei niedrigen 9%. Unter seinen 29 Depotwerten finden sich fünf Neuzugänge. Mason Hawkins Portfolio ist stark fokussiert. Die drei größten Positionen Lumen Technologies (die ehemalige CenturyLink), CNX Ressources und Mattel machen mehr als ein Drittel aus und die fünf größten, also ergänzt um FedEx und General Electric, bringen es zusammen auf mehr als 45%.
Mit einer Reihe seiner Top-Werte setzt Hawkins frühzeitig auf potenzielle Nach-Corona-Gewinner, die von einem erfolgreichen Zurückdrängen der Pandemie durch den gerade anrollenden Einsatz wirksamer Impfstoffe erheblich profitieren können. Zu diesen gehört auch Industrieikone General Electric, die schon vor Ausbruch der Coronakrise tief in den Abgrund geblickt haben, aber dennoch immer noch und immer wieder Morgenluft schnuppern.
-▶ zum Artikel auf aktien-mag.de
Disclaimer: Habe General Electric auf meiner Beobachtungsliste und/oder in meinem Depot/Wiki.
In meinem 119. Portfoliocheck blicke ich mal wieder in das Depot von Mason Hawkins, der mit seinem Longleaf Partners Funds seit mehr als 40 Jahren überdurchschnittliche Renditen für seine Investoren einfährt. Hawkins vertritt einen klassischen Value-Investing-Stil und setzt auf vernachlässigte Branchen, die gerade so gar nicht en vogue sind an der Wall Street.
Im 3. Quartal 2020 lag Mason Hawkins Tunroverrate bei niedrigen 9%. Unter seinen 29 Depotwerten finden sich fünf Neuzugänge. Mason Hawkins Portfolio ist stark fokussiert. Die drei größten Positionen Lumen Technologies (die ehemalige CenturyLink), CNX Ressources und Mattel machen mehr als ein Drittel aus und die fünf größten, also ergänzt um FedEx und General Electric, bringen es zusammen auf mehr als 45%.
Mit einer Reihe seiner Top-Werte setzt Hawkins frühzeitig auf potenzielle Nach-Corona-Gewinner, die von einem erfolgreichen Zurückdrängen der Pandemie durch den gerade anrollenden Einsatz wirksamer Impfstoffe erheblich profitieren können. Zu diesen gehört auch Industrieikone General Electric, die schon vor Ausbruch der Coronakrise tief in den Abgrund geblickt haben, aber dennoch immer noch und immer wieder Morgenluft schnuppern.
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Sonntag, 22. März 2020
General Electric und der neu entflammte Überlebenskampf
General Electric, Industrieikone und ehemals wertvollstes Unternehmen der Welt, ist seit Jahren im Sinkflug und steuerte auf die Pleite zu. Dann konnte man das Ruder herumreißen; unter dem neuen CEO Larry Culp begann eine Phase der Stabilisierung und ich wagte vor gut einem Jahr eine aussichtsreiche Turnaround-Spekulation. Doch die habe ich nun beendet, denn die Corona-Pandemie ändert die Spielregeln für die Wirtschaft, wobei angeschlagene Unternehmen mit schlechter Bilanzqualität, negativen Cashflows und hohe Schulden zu den Verlierern zählen werden - und nicht alle werden die Krise überstehen. Qualität sticht Renditechance und General Electric bleibt damit auf der Strecke...
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Dienstag, 31. Dezember 2019
2019 im Rückspiegel: Wie der Januar so das Jahr. (M)eine Rekordjagd, trotz Wirecard-Fiasko
2019 haben die Aktienmärkte neue Rekordmarken erzielt, zumindest in den USA. Aber auch in Deutschland erholten sich DAX & Co. von dem heftigen Einbruch, der Ende 2018 die Börsen heimgesucht hatte. Der DAX legte sein bestes Jahr seit 2012 hin, der S&P 500 sein sechst bestes Jahr seit 1928.Und wenn man jetzt den einen oder anderen Rückblick liest, dann haben es wieder alle gewusst, 2019 war ein "einfaches" Jahr, das Geld "leicht verdient". Quatsch, das war es nie und das wird es nie, nicht in dieser Welt!
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Donnerstag, 5. Dezember 2019
Portfoliocheck: General Electric setzt Stanley Druckenmiller unter Strom
In meiner Kolumne "Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig auf aktien-mag.de für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der bekanntesten Value Investoren unserer Zeit unter die Lupe.
Bei meinem 64. Portfoliocheck geht es um Stanley Druckenmiller. Der Öffentlichkeit ist er weitgehend unbekannt, dabei hat er als George Soros' rechte Hand 1992 die Bank of England und das britische Pfund in die Knie gezwungen. Aus ärmlichsten Verhältnissen stammend hat Druckenmiller es zu einem Milliardenvermögen gebracht; das ist ihm gelungen, weil er seit 30 Jahren kein einziges Jahr mit Verlust abgeschlossen, sondern durchschnittlich eine Rendite von mehr als 30 Prozent erzielt hat.
Druckenmiller fährt einen fokussierten Investmentstil mit nur einigen wenigen, ausgesuchten Werten. Auch im dritten Quartal 2019 hat er sein Portfolio wieder erheblich umgekrempelt und kam auf eine Turnoverrate von 29%, wobei er auch seine Cash-Quote erhöhte. Daher bleibt Microsoft [WKN: 870747] seine mit Abstand größte Position und konstant bei 21,6% Depotanteil - obwohl er fast ein Viertel seiner Anteile verkauft hat. Unter den nun noch 43 Werten finden sich gleich 13 neue Aktien - darunter Shopify [WKN: A14TJP]. Und dann hat Druckenmiller seine Wette auf einen erfolgreichen Turnaround bei General Electric [WKN: 851144] deutlich erhöht. Aus guten Gründen!?
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General Electric, Microsoft und Shopify befinden sich auf meiner Beobachtungsliste und in meinem Depot.
Bei meinem 64. Portfoliocheck geht es um Stanley Druckenmiller. Der Öffentlichkeit ist er weitgehend unbekannt, dabei hat er als George Soros' rechte Hand 1992 die Bank of England und das britische Pfund in die Knie gezwungen. Aus ärmlichsten Verhältnissen stammend hat Druckenmiller es zu einem Milliardenvermögen gebracht; das ist ihm gelungen, weil er seit 30 Jahren kein einziges Jahr mit Verlust abgeschlossen, sondern durchschnittlich eine Rendite von mehr als 30 Prozent erzielt hat.
Druckenmiller fährt einen fokussierten Investmentstil mit nur einigen wenigen, ausgesuchten Werten. Auch im dritten Quartal 2019 hat er sein Portfolio wieder erheblich umgekrempelt und kam auf eine Turnoverrate von 29%, wobei er auch seine Cash-Quote erhöhte. Daher bleibt Microsoft [WKN: 870747] seine mit Abstand größte Position und konstant bei 21,6% Depotanteil - obwohl er fast ein Viertel seiner Anteile verkauft hat. Unter den nun noch 43 Werten finden sich gleich 13 neue Aktien - darunter Shopify [WKN: A14TJP]. Und dann hat Druckenmiller seine Wette auf einen erfolgreichen Turnaround bei General Electric [WKN: 851144] deutlich erhöht. Aus guten Gründen!?
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General Electric, Microsoft und Shopify befinden sich auf meiner Beobachtungsliste und in meinem Depot.
Samstag, 9. März 2019
Kissigs Kloogschieterei: Die 10. Börsenwoche im Rückspiegel mit Axel Springer, General Electric, Hypoport, Ringmetall, Salesforce
In der zurückliegenden Börsenwoche war Konsolidierung angesagt nach der starken Rallye der ersten beiden Monate. Der Dow Jones Index verlor an allen fünf Handelstagen und auch in Europa tendierten die Aktienmärkte eher abwärts.
Neben den bekannten Problemzonen wie Brexit und die US-Handelskriege tun sich neue Irritationen auf und zwar seitens der Notenbanken. Dabei ist weniger überraschend, was die Notenbanker aus Amiland und Eurozone tun, als vielmehr die Reaktion der Märkte darauf. Mit entsprechenden Ausschlägen der Indizes und einzelner Wertpapiere...
Neben den bekannten Problemzonen wie Brexit und die US-Handelskriege tun sich neue Irritationen auf und zwar seitens der Notenbanken. Dabei ist weniger überraschend, was die Notenbanker aus Amiland und Eurozone tun, als vielmehr die Reaktion der Märkte darauf. Mit entsprechenden Ausschlägen der Indizes und einzelner Wertpapiere...
Donnerstag, 7. März 2019
Portfoliocheck: Daniel Loeb liebt Spin-offs und kommt bei Danaher voll auf seine Kosten
In meiner Online-Kolumne "Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig auf aktien-mag.de für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der bekanntesten Value Investoren unserer Zeit unter die Lupe.
In meinem 26. Portfoliocheck blicke ich in das Depot des Hedge Fonds Third Point. Daniel Loeb pflegt einen aktivistischen Investmentstil und kauft sich bevorzugt in angeschlagene Unternehmen ein, um diese dann in die gewünschte Richtung zu treiben.
Im vierten Quartal hat er einige seiner größten Positionen komplett verkauft, darunter United Technologies, bei der er mit seiner schon länger geforderten Aufspaltung sein Ziel erreicht hat und nun Kasse machte. Eine seiner inzwischen größten Positionen ist das Industriekonglomerat Danaher, das nach der Abspaltung von Fortive vor dem nächsten Spin-off steht: die Dentalsparte soll im dritten Quartal auf eigene Füße gestellt werden. Doch dazwischen kam die Meldung, dass Danaher von der angeschlagenen General Electric die Biopharma-Sparte für 21,4 Mrd. Dollar übernimmt. Für Loeb sind das geradezu paradiesische Zustände...
▶ zum Artikel auf aktien-mag.de
Disclaimer
Danaher und General Electric befinden sich auf meiner Beobachtungsliste und in meinem Depot.
In meinem 26. Portfoliocheck blicke ich in das Depot des Hedge Fonds Third Point. Daniel Loeb pflegt einen aktivistischen Investmentstil und kauft sich bevorzugt in angeschlagene Unternehmen ein, um diese dann in die gewünschte Richtung zu treiben.
Im vierten Quartal hat er einige seiner größten Positionen komplett verkauft, darunter United Technologies, bei der er mit seiner schon länger geforderten Aufspaltung sein Ziel erreicht hat und nun Kasse machte. Eine seiner inzwischen größten Positionen ist das Industriekonglomerat Danaher, das nach der Abspaltung von Fortive vor dem nächsten Spin-off steht: die Dentalsparte soll im dritten Quartal auf eigene Füße gestellt werden. Doch dazwischen kam die Meldung, dass Danaher von der angeschlagenen General Electric die Biopharma-Sparte für 21,4 Mrd. Dollar übernimmt. Für Loeb sind das geradezu paradiesische Zustände...
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Danaher und General Electric befinden sich auf meiner Beobachtungsliste und in meinem Depot.
Samstag, 2. März 2019
Kissigs Kloogschieterei: Die 9. Börsenwoche im Rückspiegel mit 3U Holding, Aumann, General Electric, Genworth Financial, MBB, WashTec
Die vergangene Börsenwoche verlief eher ruhig, es gab nur das übliche politische Palaver, nichts Bewegendes.
"The Donald" hat den nordkoreanischen Diktator geherzt wie seinen Biggest Buddy, per Twitter der Welt große Ankündigungen versprochen, um am nächsten Tag unverrichteter Dinge vom Gipfel in Hanoi abdampfen zu müssen. Derweil zieht sich in den USA die Schlinge um seinen Kopf zunehmend enger zusammen, seit sein ehemaliger Anwalt Cohen öffentlich Aussagenmuss darf. Wirklich beeindrucken tut das weder den Don noch den Rest der Welt. Dort richtet man die Augen weiterhin auf den Handelskonflikt USA vs. China und hofft auf so viel gesunden Menschenverstand, dass die es nicht total gegen die Wand fahren.
Und ebenso ergeht es uns EUlern mit den Briten und ihrem f*cking Brexit. Wenigstens scheint sich nun endlich mal substanzieller Widerstand in UK zu formieren, was zumindest einen No-Deal-Brexit unwahrscheinlicher macht. Ganz ehrlich Leute, das muss man schon alles als positive Nachrichten betrachten! Wirklich negative gab es übrigens auch nicht. Was nicht heißt, dass es nicht die eine oder andere Kursverwerfung gab, zumeist aufgrund vorgelegter Unternehmenszahlen...
"The Donald" hat den nordkoreanischen Diktator geherzt wie seinen Biggest Buddy, per Twitter der Welt große Ankündigungen versprochen, um am nächsten Tag unverrichteter Dinge vom Gipfel in Hanoi abdampfen zu müssen. Derweil zieht sich in den USA die Schlinge um seinen Kopf zunehmend enger zusammen, seit sein ehemaliger Anwalt Cohen öffentlich Aussagen
Und ebenso ergeht es uns EUlern mit den Briten und ihrem f*cking Brexit. Wenigstens scheint sich nun endlich mal substanzieller Widerstand in UK zu formieren, was zumindest einen No-Deal-Brexit unwahrscheinlicher macht. Ganz ehrlich Leute, das muss man schon alles als positive Nachrichten betrachten! Wirklich negative gab es übrigens auch nicht. Was nicht heißt, dass es nicht die eine oder andere Kursverwerfung gab, zumeist aufgrund vorgelegter Unternehmenszahlen...
Dienstag, 8. Januar 2019
General Electric: (M)eine aussichtsreiche Turnaround-Spekulation?
Die von dem genialen Erfinder Thomas Alva Edison gegründete General Electric war einmal ein schier unbezwingbarer Industriegigant und das wertvollste Unternehmen der Welt. Das war 2001, als Jeff Immelt das Zepter von seinem legendären Vorgänger Jack Welch übernahm, der GE 20 Jahre lang geführt und mit seiner Politik des Reparierens, Verkaufens oder Schließens von verlustbringenden Unternehmensteilen ("fix it, sell it or close it") und des Zukaufens zukunftsträchtiger Technologien den Mischkonzern an die Weltspitze gebracht hatte. Heute ist GE nur noch ein Schatten seiner selbst und steht mit dem Rücken zur Wand; man ist als letztes Gründungsmitglied aus dem Dow Jones Index geflogen und verlor auch seinen Status als Dividendenaristokrat, als man die Dividende um 90% auf undenkbare 1 Cents je Aktie eindampfte. Vom Höchstkurs bei 60 Dollar aus dem Jahr 2000 ist nicht viel geblieben und selbst die 30 Dollar, mit denen GE Anfang 2017 noch bepreist wurde, klingen heute nach Wunschkonzert, wo sich der Aktienkurs gerade von 6,50 auf 8 Dollar empor gekämpft hat. Dieser Absturz wird begleitet von einer enormen Verschuldung, Liquiditätsengpässen und Sorgen über eine mögliche Insolvenz. Doch gerade in diesem "maximalen" Pessimismus liegt auch die Chance für hartgesottene Anleger, die auf das Überleben und ein Gesunden des Industrieriesen setzen wollen. So wie ich...
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Freitag, 9. November 2018
Portfoliocheck: Mason Hawkins liebt gefallene Engel. Wie General Electric...
In meiner Online-Kolumne "Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig auf aktien-mag.de für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der bekanntesten Value Investoren unserer Zeit unter die Lupe.
In meinem 10. Portfoliocheck blicke ich in das Depot von Mason Hawkins, der mit seinem Longleaf Partners Funds seit mehr als 40 Jahren überdurchschnittliche Renditen für seine Investoren einfährt. Hawkins vertritt einen klassischen Value-Investing-Stil und setzt auf vernachlässigte Branchen, die gerade so gar nicht en vogue sind an der Wall Street. Sein konträrer Ansatz zahlt sich aus seine Investoren haben ihm inzwischen $35 Mrd. anvertraut - auffällig ist, dass er in letzter Zeit den Märkten allgemein nicht mehr allzu viel zuzutrauen scheint, denn unterm Strich baut er schon länger Positionen ab. Seine Cash-Quote zum Halbjahr lag bei erstaunlichen 77%, was im Umkehrschluss heißt, dass er lediglich zu 23% investiert ist bzw. mit $8 Mrd.
Seit Anfang des Jahres hat Mason Hawkins damit begonnen, eine immer größere Position in Aktien des strauchelnden Industriegiganten General Electric aufzubauen, die inzwischen seine neuntgrößte Depotposition ist. Dabei ist GE mit seinem jüngst verkündeten Rekordverlust von fast $23 Mrd., seiner Dividendenrasur auf nur noch 1 Cent je Aktie und damit einhergehendem Verlust des Status als Dividendenaristokrat sowie seiner radikalen Umstrukturierung geradezu geschaffen für einen Contrarian Investor mit einem Faible für Turnaround-Spekulationen. Sollte man meinen...
▶ zum Artikel auf aktien-mag.de
Disclaimer
General Electric befindet sich auf meiner Beobachtungsliste und in meinem Depot.
In meinem 10. Portfoliocheck blicke ich in das Depot von Mason Hawkins, der mit seinem Longleaf Partners Funds seit mehr als 40 Jahren überdurchschnittliche Renditen für seine Investoren einfährt. Hawkins vertritt einen klassischen Value-Investing-Stil und setzt auf vernachlässigte Branchen, die gerade so gar nicht en vogue sind an der Wall Street. Sein konträrer Ansatz zahlt sich aus seine Investoren haben ihm inzwischen $35 Mrd. anvertraut - auffällig ist, dass er in letzter Zeit den Märkten allgemein nicht mehr allzu viel zuzutrauen scheint, denn unterm Strich baut er schon länger Positionen ab. Seine Cash-Quote zum Halbjahr lag bei erstaunlichen 77%, was im Umkehrschluss heißt, dass er lediglich zu 23% investiert ist bzw. mit $8 Mrd.
Seit Anfang des Jahres hat Mason Hawkins damit begonnen, eine immer größere Position in Aktien des strauchelnden Industriegiganten General Electric aufzubauen, die inzwischen seine neuntgrößte Depotposition ist. Dabei ist GE mit seinem jüngst verkündeten Rekordverlust von fast $23 Mrd., seiner Dividendenrasur auf nur noch 1 Cent je Aktie und damit einhergehendem Verlust des Status als Dividendenaristokrat sowie seiner radikalen Umstrukturierung geradezu geschaffen für einen Contrarian Investor mit einem Faible für Turnaround-Spekulationen. Sollte man meinen...
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General Electric befindet sich auf meiner Beobachtungsliste und in meinem Depot.
Mittwoch, 16. August 2017
Und was tat sich in Warren Buffetts Depot im 2. Quartal 2017?
Value Investor Warren Buffett, das "Orakel von Omaha", musste für seine Investmentholding Berkshire Hathaway wieder das sog. Formular 13F bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) einreichen. In diesem vierteljährlich vorzulegenden Dokument müssen institutionelle Asset-Manager ab einem verwalteten Vermögen von $100 Mio. ihre Investments in US-amerikanischen börsennotierter Unternehmen stichtagsbezogen offenlegen.
Veränderungen im 2. Quartal 2017
Auch im abgelaufenen Quartal gab es einige bemerkenswerte Veränderungen an Buffetts Positionen.
Käufe
Überraschen kam Buffetts 10-prozentiger Einstieg Immobilien-REIT (Real Investment Trust) Store Cap Corp., die sich auf Handelsimmobilien mit mittelgroßen Mietern konzentrieren. Die Sorge, ob die Händler dem zunehmenden Druck seitens des Online-Handels gewachsen sein werden und dem entsprechend die Immobilien ihren (Miet-) Wert erhalten können, hatte den Aktienkurs unter Druck gebracht. Der vergleichsweise günstige Einstiegskurs bei einer attraktiven Dividendenrendite und mittel- bis langfristig stabilen Aussichten, dürften für Buffett der Grund für den Kauf gewesen sein.
Die zweite völlig neue Position ist die von Synchrony Financial, der ehemaligen Finanzsparte von General Electric. Die zunehmende Verschuldungskrise privater Haushalte in den USA hat den Kurs taumeln lassen und auch hier stieg Buffett gegen den Trend ein. Er liebt Kreditkartenfirmen und hält ja auch große Pakete an American Express, Mastercard und VISA.
Veränderungen im 2. Quartal 2017
Auch im abgelaufenen Quartal gab es einige bemerkenswerte Veränderungen an Buffetts Positionen.
Käufe
Überraschen kam Buffetts 10-prozentiger Einstieg Immobilien-REIT (Real Investment Trust) Store Cap Corp., die sich auf Handelsimmobilien mit mittelgroßen Mietern konzentrieren. Die Sorge, ob die Händler dem zunehmenden Druck seitens des Online-Handels gewachsen sein werden und dem entsprechend die Immobilien ihren (Miet-) Wert erhalten können, hatte den Aktienkurs unter Druck gebracht. Der vergleichsweise günstige Einstiegskurs bei einer attraktiven Dividendenrendite und mittel- bis langfristig stabilen Aussichten, dürften für Buffett der Grund für den Kauf gewesen sein.
Die zweite völlig neue Position ist die von Synchrony Financial, der ehemaligen Finanzsparte von General Electric. Die zunehmende Verschuldungskrise privater Haushalte in den USA hat den Kurs taumeln lassen und auch hier stieg Buffett gegen den Trend ein. Er liebt Kreditkartenfirmen und hält ja auch große Pakete an American Express, Mastercard und VISA.
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