Freitag, 28. November 2014

Andere Ansichten zum trügerischen Glanz von Gold

"Trügerischer Glanz: Gold kaufen ist meist die falsche Entscheidung" meint Thomas Grüner, Partner von Ken Fisher bei Grüner Fisher Investments in "Focus Money". Die Krisenwährung sei in der Krise und der seit Jahren anhaltende Preisverfall ein klassischer Bärenmarkt und weitere Kursrückgänge daher eher keine Kaufgelegenheiten. Es könne Jahrzehnte dauern, bis  beim Gold  wieder neue Höchststände erreicht würden.

Andere Ansichten zu Microsofts neuer Strategie unter Satya Nadella

"Windows bald kostenlos? Wie Nadella Microsoft umkrempelt" beschreibt die "Wirtschaftswoche" in einem Artikel und zeigt die Veränderungen in der Strategie Microsofts seit dem Amtsantritt des neuen Chefs Satya Nadella. Dieser bringe Microsoft mit Kooperationen anstelle von Konfrontation in die Offensive und verlasse dabei alte Pfade.

Microsoft befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.

Donnerstag, 27. November 2014

Andere Ansichten zu Buffetts Duracell-Kauf

"Warum Warren Buffett Amerika’s geliebten Batteriehersteller für knapp fünf Milliarden US-Dollar kaufte" erläutert "The Motley Fool" und beschreibt detailliert die Vorzüge des Deals und weshalb er für Berkshire Hathaway und dessen Aktionäre einen großen Gewinn darstelle.

Berkshire Hathaway befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.

Mittwoch, 26. November 2014

Dresdner Factoring vor dem Sqeeze-out

Die Dresdner Factoring AG hatte ich zwei Jahre lang auf meiner Empfehlungsliste bis ich sie im Sommer gestrichen habe. Damals standen etwa 200 Prozent Rendite zu Buche und ich sah kein großes Kurspotenzial mehr in der Aktie, die doch recht üppige Bewertungsrelationen erreicht hatte. Bis gestern hat sich der Kurs auch nicht mehr signifikant über 11 EUR erhoben, doch dann kam die Meldung, dass die abcfinance Beteiligungs AG nunmehr 90,004 Prozent an der DFAG hält und einen "Umwandlungsrechtlichen Squeeze-out" anstrebt. Der Kurs kletterte daraufhin gen 13 EUR, rechnen die Anleger doch mit einem schönen Aufschlag innerhalb der angekündigten Barabfindung.

Der Hauptaktionär hat verkündet, mit dem Vorstand der DFAG Verhandlungen über den Abschluss eines Verschmelzungsvertrages aufnehmen zu wollen, bei dem die DFAG auf die abcfinance verschmolzen werden soll. Der Verschmelzungsvertrag soll die Angabe enthalten, dass im Zusammenhang mit der Verschmelzung ein Ausschluss der Minderheitsaktionäre der DFAG erfolgen soll. Dem entsprechend möchte die abcfinance die Hauptversammlung der DFAG über die Übertragung der Aktien der Minderheitsaktionäre gegen Gewährung einer angemessenen Barabfindung beschließen lassen. Was bei 90 Prozent Anteil der abcfinance nur eine Formsache ist. Das Ergebnis wird leider sein, dass das einzige börsennotierte Factoringunternehmen in Deutschland vom Kurszettel verschwinden wird.

Dienstag, 25. November 2014

Andere Ansichten zum Anlage-Notstand bei Dividendentiteln

"Anleger wollen Dividende, Dividende, Dividende" meint boerse.ard.de und verweist auf eine neue Studie aus dem Hause Sentix. Danach würden Anleger bevorzugt in Dividendenwerte investieren und dabei nicht vordringlich auf mögliche Kurssteigerungen achten, sondern primär auf die Dividendenrendite. Kurzfristige Kursschwankungen würden in den Hintergrund treten, weil es eine  offensichtliche Verschiebung des Anlagehorizontes in Richtung einer eher mittel- bis längerfristig orientierten Anlagepolitik gäbe.

Andere Ansichten zu Buffetts größten Beteiligungen

"Die größten Beteiligungen von Berkshire Hathaway" stellt "Börse Online" vor, nachdem der Kurs der A-Aktie von Warren Buffetts Investmentholding am Freitag erstmals die Marke von 220.000 US-Dollar überschritten hat. Damit ist und bleibt sie die mit großem Abstand teuerste Aktie der Welt.

Berkshire Hathaway befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.

Andere Ansichten zu dividendenstarken deutschen Aktien

"Börse Online" stellt "Sechs dividendenstarke deutsche Aktien: Die Favoriten der Metzler Bank" vor. Diese seien eine sinnvolle Alternative für Sparer zu den von führenden Notenbanken mit aller Macht niedrig gehaltenen Zinsen. Mit auf der Liste ist u.a. die Deutsche Telekom.

Die Deutsche Telekom befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.

Andere Ansichten zum Nichtbeachten von Warren Buffets Investitionsgrundsätzen

"Warum es so schwer ist, Warren Buffett zu beherzigen" untersucht "The Motley Fool", denn obwohl Buffett für leicht verständliche und einfach zu befolgende Investitionsgrundsätze werbe, hielten sich viele Anleger nicht daran, was sich negativ auf ihre Anlagerenditen auswirke. Drei Fallen, in die Anleger hier häufig tappten, werden genauer dargestellt.

Montag, 24. November 2014

Andere Ansichten zum neuen Kleinanleger-Schutzgesetz

"Wird die Geldanlage jetzt sicherer?" fragt man sich im Geldanlage-Report bei "finanzen.net". Die Bundesregierung wolle Kleinanleger per Gesetz besser vor hochriskanten oder trügerischen Angeboten schützen und den "grauen Finanzmarkt" weißer machen. Dabei lohnt ein Blick ins Detail, ob Kritiker oder Befürworter Recht haben mit ihrer Einschätzung.

Bausparkassen: Die Substanz bröckelt

Bausparen hat ein spießiges Image und zählt doch zu den beliebteren Geldanlagen der Deutschen, gerade was den Vermögensaufbau angeht. Denn die Aussicht, sich nach Jahren des Ansparens am Ende ein (vermeintlich) günstiges Darlehen für die Renovierung zu sichern, war gerade in Hochzinsphasen sehr verlockend. Dazu gibt es für weniger Einkommensstarke noch die Option, sich über Vermögenswirksame Leistungen eine zusätzliche Verzinsung in Form der Wohnungsbauprämie zu sichern. Doch die anhaltende Niedrigzinsphase geht auch den Bausparkassen an die Substanz.

Nicht, dass sie nicht mit niedrigen Darlehenszinsen auf Neukundenfang gingen, es sind die Bestandskunden mit den Uraltverträgen, die Probleme bereiten. Denn viele Kunden haben ihre Bausparverträge längst voll bespart und die damit erlangte Zuteilungsreife schlicht ausgesessen. Das Darlehen wollen sie nicht in Anspruch nehmen, denn da dessen Kondition bereits beim Vertragsabschluss festgeschrieben wird, sind die Konditionen vergleichsweise unattraktiv. Bei der Hausbank erhält man Baufinanzierungen aktuell wesentlich günstiger.

Reizvoll an den Altverträgen ist also nicht das Darlehen, sondern die andere Komponente: der Sparvertrag. Denn auch die Guthabenverzinsung wurde beim Vertragsabschluss festgeschrieben und bei den meisten Altverträgen werden diese Guthaben mit 3 oder 3,5 Prozent verzinst. Da kann schon länger kein Festgeld, kein Sparbuch mithalten und auch keine Bundesanleihe. Die Bausparkassen stecken in einem Dilemma, denn sie können das Geld nicht hochverzinst als Darlehen vergeben, andererseits bekommen sie selbst für die Guthaben wesentlich weniger Zinsen, wenn sie diese anlegen. Die Zinsdifferenz, von der die Bausparkasse lebt, hat sich bei den Altverträgen ins Gegenteil verkehrt, die Bausparkassen zahlen kräftig drauf. Das geht zulasten der Rücklagen oder zulasten der Neukunden, die dies dann über schlechtere Konditionen mitbezahlen müssen.

Und so ist es kein Wunder, dass die Bausparkassen diese Altverträge unbedingt loswerden wollen. Anfangs noch verschämt und still mit Neuabschlusslockangeboten, werden inzwischen rigoros Altverträge gekündigt. Das ist verständlich aus finanzieller Hinsicht, doch die Bausparkassen sägen damit auch an dem Ast, auf dem sie sitzen. Denn die so verjagten Kunden dürften sich kaum ein weiteres Mal für diese Bausparkasse entscheiden, wenn sie das Bausparen denn überhaupt noch als Anlageform wählen. Anders als die Banken hatten Bausparkassen lange ein solides, beständiges, aber eben auch seriöses und freundliches Image. Doch wenn der Bausparfuchs zum Untier wird und auf die eigenen Kunden losgeht, kann dies zu einem dauerhaften Schaden für die ganze Branche werden. Dabei sind Träger der Bausparkassen überwiegend Banken und Versicherungen, die selbst schon mit Imageschäden zu kämpfen haben - und mit dem niedrigen Zinsniveau. Die Zeiten werden (noch) rauer in der Branche und dies sollten auch Investoren im Blick behalten, wenn sie sich für Aktien der Versicherungen oder Banken interessieren. Die nächste Baustelle ist hier schon in Sicht...

Andere Ansichten zum neuartigen Dividendenkalender als perfektem Tool

Gereon Kruse hat für seine Website "boersengefluester.de", auf der regelmäßig kleine und mittlere Unternehmen des deutschen Kurszettels analysiert und vorstellt, ein neues Anlegerwerkzeug entwickelt und beschreibt dies unter "Dividenden-Kalender: Das perfekte Tool für jeden Geschmack".

Börsenweisheit der Woche 47/2014

"Aktien von Small Caps haben in den USA seit 1926 pro Jahr einen durchschnittlichen Wertzuwachs von 11,9 Prozent erreicht, Large Caps dagegen nur von 9,8 Prozent".
(Edgar Walk, Metzler Asset Management)

Sonntag, 23. November 2014

Was ist... ein Börsenguru?

Der Begriff ist abgeleitet vom spirituellen Lehrer aus dem Hinduismus und ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für Börsenexperten, die ihre Meinung gerne über die einschlägigen Medien kundtun oder deren Anlagestrategien großes Aufsehen erregen.

So werden beispielsweise André Kostolany, George Soros, Warren Buffett, Carl Icahn, Seth Klarmann, David Einhorn oder John Paulson gerne als Börsengurus bezeichnet.

Andere Ansichten zu Apple als Basisinvestment

"Warum die Apple-Aktie ein Basisinvestment bleibt" erläutert "Börse Online" und meint, trotz langfristigen Aufwärtstrends, Rekordnotierungen und einem prozyklischem Kaufsignal sei es für Gewinnmitnahmen zu früh. Die Apple-Aktie sei wieder auf Erfolgskurs und habe noch einige Pfeile im Köcher, die ihr wahres Potenzial hoffentlich erst noch ausspielen würden.

Apple befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.

Samstag, 22. November 2014

Was ist... die "Foolish-Four"-Dividendenstrategie?

Diese Dividendenstrategie wurde ursprünglich von der Investmentseite "The Motley Fool" entwickelt, und stellt eine Abwandlung der "Dogs of the Dow"-Dividendenstrategie nach Benjamin Graham und insbesondere der "Low Five"-Dividendenstrategie nach Michael O'Higgins da.

Es stellte sich heraus, dass sich der Titel mit dem niedrigsten Kurs häufig schlecht entwickelt. Dies könnte daran liegen, dass sich ein Unternehmen in einer schlechten Lage mit einem sinkenden Aktienkurs konfrontiert sieht, während dem enstrpechend gleichzeitig  die Dividendenrendite steigt, sofern die Firma die Dividendenausschüttung beibehalten kann. Zwar ist ein substanziell starkes Unternehmen meist in der Lage, die Schwierigkeiten zu überwinden, doch kann sich der Turnaround über Jahre hinziehen und der Aktienkurs ebenso lange darniederliegen.

Aus diesem Grund wird bei den “Foolish Four” nicht in die Aktie mit dem niedrigsten Kurs der 5 Werte der “Low Five” investiert. Stattdessen wird die Aktie mit dem zweitniedrigsten Kurs doppelt gewichtet (40%), während die Nummern 3 bis 5 weiterhin mit 20% gewichtet bleiben.

Die Regeln der "Foolish Four"-Dividendenstrategie:

  • Einen Index auswählen (O’Higgins bezog sich auf den Dow Jones).
  • Zu Jahresbeginn die 10 Werte mit der höchsten Dividendenrendite heraussuchen.
  • Aus diesen 10 Werten die 5 mit dem niedrigsten Aktienkurs wählen.
  • Den Wert mit dem niedrigsten Aktienkurs streichen.
  • Den Wert mit dem zweitniedrigsten Aktienkurs doppelt gewichtet kaufen (40%).
  • Die Ranglistenwerte 3 bis 5 einfach gewichtet kaufen (je 20%).
  • Nach einem Jahr wird das Depot anhand dieser Kriterien neu zusammengestellt.

Vorteile

Die "Foolish Four"-Dividendenstrategie ist ein Investmentansatz für jedermann, denn sie erfordert nur wenig Börsen-Know How, ist einfach umzusetzen und reduziert die Transaktionskosten, da nur einmal jährlich geordert wird. Darüber hinaus sorgt sie für stetige Dividendeneinnahmen.

Nachteile
In Bullenmärkten ("Hausse") gibt es erfolgreichere Strategien. Des Weiteren besteht die Gefahr eines Klumpenrisikos, dass also zu viele Werte aus der selben Branchen stammen (z.B. Finanzwerte oder Versorger) und es gibt ein erhöhtes Risiko aufgrund der geringen Diversifikation von nur 4 Werten. Benjamin Graham rät zu mindestens 5 Aktien für ein Depot, um die Volatilität und damit auch das Risiko zu begrenzen.

Vor- und Nachteile der "Low Five"-Dividendenstrategie sind grundsätzlich die selben wie bei der "Dogs of the Dow"-Dividendenstrategie; sie ist etwas komplizierter und beschränkt sich auf 5 Titel. Das senkt die Transaktionskosten, erhöht aber auch das Risiko aufgrund geringerer Diversifikation.

Was ist... die "Low Five"-Dividendenstrategie?

Vermögensverwalter Michael O´Higgins beschrieb die "Low-Five-Dividendenstrategie" erstmals 1991 in seinem Buch "Beating the Dow" und stellte damit eine Abwandlung der "Dogs of the Dow-Dividendenstraegie von Benjamin Graham aus den 1930er Jahren vor. Dieser hatte vorgeschlagen, jeweils zu Jahresbeginn die 10 Werte mit der höchsten Dividendenrendite auswählen und zu gleichen Geldanteilen kaufen. Nach einem Jahr solle man die Zusammensetzung prüfen und anhand der Kriterien das Depot neu zusammenstellen.

O’Higgins macht es komplizierter, aber auch differenzierter:

  • Anleger sollen aus einem Index die zehn Aktien mit der höchsten Dividendenrendite heraussuchen.
  • Davon sollen die fünf billigsten Aktien zu gleichen Anteilen gekauft und genau ein Jahr lang im Depot gehalten werden.
  • Nach einem Jahr wird das Depot anhand dieser Kriterien neu zusammengestellt.

Der entscheidende Unterschied zur Graham-Strategie besteht darin, nur die fünf billigsten Aktien der 10 Dividendenstars zu kaufen. Dabei sind die "billigsten" Aktien jene, deren Kurs unter Berücksichtigung des Nennwerts am niedrigsten ist. Da Aktien zu unterschiedlichen Nennwerten ausgegeben werden, also unterschiedlichen Anteilen am Grundkapital der Gesellschaft, soll so eine noch bessere Vergleichbarkeit hergestellt werden. Hat eine Aktie den Nennwert 1 EUR und eine andere einen von 5 EUR, multipliziert man den Aktienkurs der ersten dem entsprechend mit Fünf.

Vorteile
Die "Low Five"-Dividendenstrategie ist ein Investmentansatz für jedermann, denn sie erfordert nur wenig Börsen-Know How, ist einfach umzusetzen und reduziert die Transaktionskosten, da nur einmal jährlich geordert wird. Darüber hinaus sorgt sie für stetige Dividendeneinnahmen.

Nachteile
In Bullenmärkten ("Hausse") gibt es erfolgreichere Strategien. Des Weiteren besteht die Gefahr eines Klumpenrisikos, dass also zu viele Werte aus der selben Branchen stammen (z.B. Finanzwerte oder Versorger) und es gibt ein erhöhtes Risiko aufgrund der geringen Diversifikation.

Vor- und Nachteile der "Low Five"-Dividendenstrategie sind grundsätzlich die selben wie bei der "Dogs of the Dow"-Dividendenstrategie; sie ist etwas komplizierter und beschränkt sich auf 5 Titel. Das senkt die Transaktionskosten, erhöht aber auch das Risiko aufgrund geringerer Diversifikation.

Was ist... die "Dogs of the Dow"-Dividendenstrategie?

Benjamin Graham gilt als Begründer der "Dogs of the Dow"-Dividendenstrategie, die er in seinem Standardwerk des Value-Investings "The Intelligent Investor" vorstellte. Graham hielt Emotionen für den größten Feind eines erfolgreichen Investors und wollte diese durch ein stringentes und einfaches Handlungskonzept ausschalten. Und darüber hinaus setzte er auf Substanzwerte, die ein geringeres Kursrisiko aufweisen und Rückschläge besser verkraften können.

Die Regeln der "Dogs of the Dow"-Dividendenstrategie:

  • Einen Index auswählen (Graham verwendete den Dow Jones).
  • Zu Jahresbeginn die 10 Werte mit der höchsten Dividendenrendite auswählen.
  • Diese 10 Werte zu gleichen Geldanteilen kaufen.
  • Nach einem Jahr die Zusammensetzung prüfen und anhand der Kriterien das Depot neu zusammenstellen.

Vorteile

Die  "Dogs of the Dow"-Dividendenstrategie ist ein Investmentansatz für jedermann, denn sie erfordert nur wenig Börsen-Know How, ist einfach umzusetzen und reduziert die Transaktionskosten, da nur einmal jährlich geordert wird. Darüber hinaus sorgt sie für stetige Dividendeneinnahmen.

Nachteile
In Bullenmärkten ("Hausse") gibt es erfolgreichere Strategien. Des Weiteren besteht die Gefahr eines Klumpenrisikos, dass also zu viele Werte aus der selben Branchen stammen (z.B. Finanzwerte oder Versorger) und gerade bei kleineren Anlagebeträgen können die Aufteilung auf 10 unterschiedliche Werte die Transaktionskosten überproportionale Höhen erreichen.

Freitag, 21. November 2014

Andere Ansichten zu Dauerläufer-Aktien

"Gewinne ohne Ende: Dauerläufer-Aktien für jede Börsenlage" hat "Börse Online" herausgesucht und meint, wer richtig Geld verdienen wolle, solle sich auf Gewinneraktien konzentrieren, deren Kurs über Jahrzehnte kontinuierlich steige. Eine dieser neun näher vorgestellten Gewinneraktien ist Apple.

Apple befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.

Andere Ansichten zu den Chancen von Apple Pay in Europa

"Die Banken müssen aufpassen" meint die "Wirtschaftswoche" und zeigt auf, dass es Apple Pay in Europa deutlich schwerer haben dürfte als in den USA. Die deutschen Banken würden durch das neue Angebot herausgefordert, da Apple Pay für ihr Geschäftsmodell eine Bedrohung darstelle, da in Europa die sog. "Interchange-Entgelte" verglichen mit den USA sehr niedrig seien und so kaum Spielraum für das Apple-Bezahlmodell via Umsatzbeteiligung bliebe. Insofern bahne sich hier ein Konflikt zwischen Apple und den Banken an, der auch für Apple negative Folgen haben könne.

Apple befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.

Jubiläum: seit drei Jahren wird hier intelligent investiert

Der dritte Geburtstag dieses Blogs könnte beinahe schon Routine sein. Doch so ist es nicht. Zugegeben, ich habe immer mal wieder Phasen, wo ich mir die Sinnfrage stelle, wo das Schreibenmüssen auch eine Last sein kann, wenn ich mir Themen aus den Fingern saugen muss und es schwer fällt, Begeisterung zu simulieren. Allerdings überwiegen ganz deutlich die anderen Momente, in denen ich mit Freude an diesem Blog arbeite, meine Gedanken digital zu Papier bringen und mich mit meinem liebsten Hobby beschäftige: dem Investieren in Aktien.

Layout anno 2013
Und dieses Blog ist inzwischen Teil dieses Hobbys, es erwirtschaftet so geringe Einnahmen durch Klicks auf die beiden Amazon-Buchempfehlungskisten oder durch die ein, zwei gesponsorten Beiträge pro Jahr, dass die Fixkosten gerade so gedeckt sind. Aber ich betreibe das Blog auch nicht zum Geldverdienen. Daher auch keine überbordenden Google-Werbebanner und -anzeigen. Nein, dieses Blog schreibe ich für mich. Sorry, Leute, ihr seid nur Nutznießer meines Egoismus, was das angeht. Denn ich schreibe, um mich selbst immer wieder zu disziplinieren, mir immer wieder die Regeln, meine Regeln, des Investmenthandwerks ins Gedächtnis zu rufen. Durch das Schreiben werde ich gezwungen, die Dinge intensiver zu durchdenken und so lerne ich. Und ich schreibe, weil ich andere Menschen dazu bringen möchte, ihr Erspartes, ihr Vermögen so anzulegen, dass es sicher und gesichert Erträge abwirft. Was das Investieren angeht, bin ich Überzeugungstäter. Ihr müsst es ertragen. Oder auch nicht. Das Internet ist wohl mit der radikalste Markt, ganz nach dem Verständnis Adam Smiths.

"Nicht in der Erkenntnis liegt das Glück, sondern im Erwerben der Erkenntnis."
(Edgar Allan Poe)

Layout Ende 2014
Und doch... ich will nicht so tun, als wäre es mir gleich, ob Leute dieses Blog lesen, meine Beiträge kommentieren und sich das eine oder andere Mal eine Diskussion entwickelt. Es ist mir nicht egal! Es ist der wahre Lohn für die Mühe, dieses Blog zu betreiben und zu füllen. Und auch deshalb habe ich das Blog die letzte Zeit etwas "gepimpt", wie es heute so (un)schön heißt: anstelle des Rot ist das Blau getreten, der Kopfbereich in Textform ist einem Logo mit einem Portrait des Value-Altmeisters Warren Buffett gewichen und ich habe eine neue Rurik eingeführt, die "Anderen Ansichten", wo ich auf interessante Artikel anderer Blogs oder Magazine hinweise, die sich mit meinen Grundansichten zu Aktien, Investments, Dividenden und Kapitalanlage decken. Die Wöchentliche Empfehlungsliste zum Freitagabend zeigt nun neben der Wertentwicklung seit der Kaufempfehlung auch die Veränderung des Aktienkurses ggü. der Vorwoche an. Des Weiteren gibt es jetzt einige "Denkanstöße" am rechten Rand, da nach Theodor Fontane  bekanntlich "ein guter Spruch die Wahrheit eines ganzen Buches in einem Satz" ist und eine pointierte Weisheit oft die Grundsätze des Value-Investings im Gedächtnis hält. Und da ich weiß, wie beliebt die Börsenweisheiten am Montagmorgen sind, habe ich schon weit vorgearbeitet. Bis in den Januar 2021. Und von da ist es dann ja auch schon nicht mehr weit bis zum zehnten Jubiläum von "Intelligent Investieren"...

Donnerstag, 20. November 2014

Andere Ansichten zu den höchsten DAX-Dividenden

"DAX-Dividende: Wo Anleger am meisten kassieren" titelt "Euro am Sonntag" in einem exklusiven Dividendenreport über die Ausschüttungen deutscher Top-Konzerne im kommenden Jahr und beleuchtet, wo Anleger Kasse machen können und wo sie enttäuscht werden.

Mittwoch, 19. November 2014

Andere Ansichten zu Cisco Systems Hoffnungen bei Smart Cities

"Cisco Systems hofft auf neuen Schwung durch Smart Cities" berichtet die "IT-Times". Nachdem der weltgrößte Netzwerkausrüster zuletzt unter dem schwachen China-Geschäft gelitten habe und der Quartalsumsatz nur um 1,3 Prozent zulegen konnte, hofften Anleger darauf, dass Cisco Systems Wachstumsmöglichkeiten im Zukunftsmarkt Smart Cities nutzen könne und  seine massiven Aktienrückkaufe weiter fortsetze. Allein in den vergangenen vier Quartalen habe Cisco Systems die Zahl der ausstehenden Aktien um 4,6 Prozent reduziert.

Cisco Systems befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.

Andere Ansichten zu den Gemeinsamkeiten der erfolgreichsten Investoren

"Drei Eigenschaften, die die besten Investoren der Welt gemein haben" beschreibt "The Motley Fool Deutschland" und erläutert anhand von Beispielen aus Warren Buffets Leben, dass Gewissenhaftes Sparen, das Diversifizieren von Investitionen und Einkommen sowie das Fokussieren auf den langen Zeitraum bei Ausblenden der Hintergrundgeräusche die Schlüssel seien, um in die Fußstapfen der erfolgreichsten Investoren der Welt zu treten.

Andere Ansichten zu den erfolgreichsten Dividendensammlern

Mit "Dividendenfonds: Die erfolgreichsten Sammler" beschäftigt sich "Euro am Sonntag"  und stellt dabei mehrere Spezialfonds vor, die auf Unternehmen mit hohen Dividendenausschüttungen setzen und eine attraktive Performance ihrer Fondsanteile aufzuweisen haben.

Andere Ansichten zu Langweileraktien

"Bei Aktien lieber Draufgänger oder Langeweiler?", dieser Frage geht "boerse.ard.de" nach. Langweileraktien, auch bekannt als Defensivwerte, hätten im Jahr 2014 die Herzen der Anleger erobert, und nun wäre zu überlegen, ob nicht die zurückgebliebenen zyklischen Werte ins Depot gehörten. Oder ob "defensive Dividendenaristokraten" eine Alternative sein könnten.

Andrere Ansichten zu einem neuen Rekordjahr für Dividenden

2015 wird ein "Neues Rekordjahr für Dividenden" meint die Londoner Investmentfirma Henderson Global Investors laut "MyDividends.de". Die 1.200 weltweit an einer Börse notierten Topfirmen würden den Experten zufolge im nächsten Jahr 1,24 Billionen US-Dollar an ihre Aktionäre ausschütten, was einer Steigerung von 4 Prozent ggü. den 1,19 Billionen US-Dollar dieses Jahres entspräche.

Dienstag, 18. November 2014

Andere Ansichten zu US-Dividendenkönigen

"US-Dividendenkönige: Welche Aktien Anlegern den Geldregen bringen" beschäftigen "Börse Online", denn der S&P 500 Dividend Aristocrats Index habe in den vergangenen zehn Jahren um 10,9 Prozent p.a. zugelegt. Auch deshalb seien jene US-Aktien interessant, welche die DZ Bank als Dividendenaristokraten einstuft.

Montag, 17. November 2014

Andere Ansichten über Aurelius als Dividendenstar

"Über 7 Prozent Rendite? AURELIUS wird zum Dividendenstar" ist Christoph Martin von "financial.de" überzeugt. Nach den tollen Zahlen zum dritten Quartal hatte Aurelius sein Gewinnziel für 2014 erhöht und eine "erneute Rekorddividende" in Ausicht gestellt. In dem Artikel wird nun auf die Analysten von Close Brothers Seydler verwiesen, deren Prognose mit 2,30 EUR je Aktie sogar noch über dem Analystenkonsens von 2,00 EUR läge, was auf dem aktuellen Kursniveau einer Dividendenrendite von gut 7 Prozent entspräche. Spätestens wenn die Rekorddividende Anfang 2015 offiziell verkündet werde, dürften sich die Dividendenjäger in Stellung bringen, so dass weitsichtige Anleger schon im Vorfeld zugreifen sollten.

Aurelius befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.

Andere Ansichten zur Dividendenfähigkeit von Goldminenaktien

"Wer zahlt noch Dividende?" fragt sich "Der Aktionär" angesichts des stark gesunkenen Goldpreises der damit einhergehenden immer größeren Probleme der Goldproduzenten. In diesem schwierigen Marktumfeld wird die aktuelle Dividendenpolitik von Barrick, Goldcorp und Yamana dargestellt.

Andere Ansichten zum Wert einer Investitions-Checkliste

"Eine Investitions-Checkliste kann sehr wertvoll sein" erklärt "The Motley Fool Deutschland", da 75 Prozent der Aktien selbst über einen langen Zeitraum wenig Performance aufwiesen, während das restliche Viertel enorme Zuwächse aufweise. Einer der besten Wege, um diese Goldesel aus der Masse herauszufiltern, sei eine Investitions-Checkliste mit den notwendigen Kriterien für die eigenen Investitionen.

Und was tat sich in Warren Buffetts Depot im 3. Quartal 2014?

Value Investor Warren Buffett musste wieder einmal für seine Investmentholding Berkshire Hathaway das sog. Formular 13-F bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) einreichen, ein vierteljährlich vorzulegendes Dokument, in dem er seine An- und Verkäufe offenlegen muss.

Wichtigste Käufe
Berkshire kaufte für rund 32 Mio. USD 450.000 Aktien von Express Scripts Holding Co. und erwarb weitere 7 Mio. Aktien von General Motors, an denen man nun ein Aktienpaket von 40 Mio. Anteilen im Wert von rund 1,3 Mrd. USD hält. Des Weiteren wurden Medienaktien aufgestockt, wie DirecTV, Viacom und bei Liberty Global verdreifachte sich der gehaltene Anteil gar. Außerdem kaufte man weitere 2,6 Mio. Aktien von Charter Communications und hält nun 5 Mio. Anteile in einem Gesamtwert von 750 Mio. USD. Weitere Käufe betrafen Mastercard mit 665.000 und Visa mit 436.000 Aktien. An den beiden hält Berkshire nun rund 348 Mio. und 448 Mio. USD. Auch bei IBM hat er weitere 304.000 Aktien zugekauft, rund 2 Mio. Stück von Suncor Energy und rund 1,6 Mio. Aktien von Walmart Stores.

Wichtigste Verkäufe
Der Anteil von 4 Mio. Stück am Landmaschinenhersteller Deere & Co. wurde komplett verkauft und von Bank of New York Mellon annähernd 1,3 Mio. Aktien. Seinen Bestand von ConocoPhillips verringerte er um weitere 880.000 Anteile, ebenso 920.000 Aktien von National Oilwell Varco sowie 293.000 Stücke von Phillips 66.

Erkenntnisse
Unter dem Strich wird deutlich, dass Buffett sich im dritten Quartal mit Käufen schon zurückgehalten hat. Berkshire sitzt auf einem Cash-Berg von mehr als 60 Mrd. USD, doch scheint dem Altmeister der Preis vieler Aktien nach 5 Jahren Hausse inzwischen zu teuer. Als es dann Anfang Oktober zur starken Korrektur an den Finanzmärkten kam, stand Buffett auf der Käuferseite und sagte dies auch öffentlich.

"Kurseinbrüche sind Kaufgelegenheiten, keine Verkaufgelegenheiten.
Denn bei Panik werden auch gute und solide Unternehmen ausverkauft".
(Warren Buffett)

Und er schlägt gerne außerbörslich zu wie 2009 bei der US-Eisenbahngesellschaft Burlington Northern Santa Fe für 44 Mrd. USD oder kürzlich beim Batteriehersteller Duracell, den Buffett in Summe für 3 Mrd. USD übernahm und mit seinem 2-prozentigen Aktienpaket an Procter & Gamble bezahlte.

Berkshires Portfolio
Die größten Positionen in Buffetts Portfolio Wells Fargo, Coca Cola, IBM und American Express blieben nahezu unverändert. Sie machen zusammen mehr als 60 Prozent seines Gesamtdepots aus und bis auf IBM hält Buffett diese Unternehmen bereits seit Jahrzehnten.

Berkshire Hathaways Portfolio zum Ende des 3. Quartals 2014
 Quelle: http://warrenbuffettstockportfolio.com

Berkshire Hathaway befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.

Börsenweisheit der Woche 46/2014

"Die Bären machen Schlagzeilen, die Bullen machen Geld".
(Bernard Baruch)

Freitag, 14. November 2014

Andere Ansichten zum Mehrwert von Apple

"Die Finanzjournalisten" fragen sich: "Ist Apple wirklich mehr wert als alle russischen Aktien zusammen?", denn nach Berechnungen der Nachrichtenagentur Bloomberg läge die Marktkapitalisierung Apples mit 652 Mrd. USD nun über der aller russischen Aktien zusammen, die man heute für 531 Mrd. USD kaufen könnte. Ob dies ein gefundenes Fressen für Value-Anlager sein könnte, wird untersucht.

Apple befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.

Andere Ansichten zum Dividendenplus bei Aurelius

"Finanzen.net" führt ein Interview mit Dr. Dirk Markus, dem Chef der Beteiligungsgesellschaft Aurelius, in dem es um die erhöhte Gewinnschätzung, den hohen Cashbestand in Höhe von 368 Mio. EUR und ein deutliches Dividendenplus für 2014 geht.

Aurelius befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.

Andere Ansichten zur Kapitalanlage

Prof. Max Otte meint auf n-tv.de: "Der Sparer ist am Arsch" und beschreibt, weshalb der deutsche Sparer aufgrund der finanzielle Repression um seine Ersparnisse gebracht wird und weshalb Aktien das erste Mittel der Wahl bleiben, um sich dieser schleichenden Verarmung zu entziehen.

Immobilien-Aktien: (Zu) viel heiße Luft in den Kursen?

Mit Immobilienanlagen ist in Deutschland kein Geld zu verdienen, sieht man von kurzen, dann aber rasanten, Preissteigerungsphasen einmal ab. Eine solche erleben wir seit 2010, obwohl nach Angaben des IVD das Preisniveau für Eigentumswohnungen noch immer rund 10 Prozent unter dem von vor 20 Jahren liegt. Selbstverständlich gilt das für das bundesweite Durchschnittsniveau, nicht für die boomenden Metropolen wie München, Hamburg, Berlin oder Frankfurt.

An den deutschen Börsen notieren inzwischen viele Immobilienunternehmen und es sind viele Schwergewichte darunter. Ob nun Adler Real Estate, Alstria Office REITColonia Real Estate, Deutsche AnningtonDeutsche Euroshop, Deutsche Wohnen, DIC Asset, Fair Value REITGAG Immobilien, Gagfah S.A., Hamborner REIT, KWG Kommunale Wohnen, LEG ImmobilienPatrizia Immobilien, Prime Office REITTAG Immobilien, VIB Vermögen oder YOUNIQ, die Auswahl ist fast grenzenlos, Anleger können zwischen Investments in Privat- und Gewerbeimmobilien wählen, Einkaufszentren oder Studentenwohnheimen.

Ihnen allen ist gemein, dass sie börsennotiert sind und Anleger daher gerne den fairen Wert des Portfolios kennen möchten, um diesen ins Verhältnis zum Börsenwert zu setzen. Hier haben sich als Kennzahl anstelle des sonst gebräuchlichen Kurs-Gewinn-Verhältnisses (KGV) die Funds From Operations (FFO) bewährt. Die FFO zeigen die Entwicklung des Cashflows aus dem operativen Geschäfts an und wird aus dem Ergebnis vor Abschreibungen und Steuern und den Gewinnen aus Verkäufen und Entwicklungsprojekten ermittelt. Sie dienen als Indikator für die Entwicklung der Dividendenhöhe und der künftigen Investitionsfähigkeit des Unternehmens. Und hier braut sich Ungemach zusammen...

Ein wesentliches Element für Immobilieninvestments sind die Mieteinnahmen. Sie ermöglichen die Investitionen in die Bausubstanz, um die Immobilie zu erhalten und wenn unter dem Strich noch Geld übrig bleibt, freut sich der Eigentümer. Da Immobilienunternehmen üblicherweise nicht nur Eigenkapital investieren, sondern auch in erheblichem Maße Fremdkapital, meistens in Form von Bankkrediten, profitierten sie in den vergangenen Jahren massiv vom immer weiter sinkenden Zinsniveau. Denn selbst ohne Mietsteigerungen erhöhte sich die Rendite aufgrund der gesunkenen Zinsen, die sie für ihre Kredite aufwenden mussten.

Das bleibt nicht ohne positive Folgen auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung und hat die Anlegerherzen nun schon länger erfreut. Aber es wirkt sich eben auch auf den Wert des Immobilienbestandes aus durch die höhere erzielbare Rendite. Kein Wunder, dass die Kurse vieler Immobilienaktien in den letzten Jahren fast nur den Weg nach oben kannten. Nach dem neuen Bilanzrecht finden diese Wertzuschläge als sog. Zuschreibungen Eingang in die Bilanzen und pushen diese teilweise beträchtlich, wenn beispielsweise ein größeres Immobilienportfolio übernommen wurde und dieses dann deutlich höher bewertet wird, als es dem eben gezahlten Kaufpreis entspricht.

Das eine Risiko ist, dass sich zunehmend heiße Bewertungsluft in den Bilanzen schlummert und die großen Kursgewinne der Vergangenheit vielleicht deutlich ambitionierter waren als der reale Wertzuwachs. Das zukünftig aber wie ein Damoklesschwert über den Immobilienaktien lauernde Problem ist, dass das Zinsniveau nicht dauerhaft bei quasi Null verharren wird. Ich wage keine Prognose, ob die Zinsen in 2015, 2016 oder später wieder steigen werden, aber sie werden. Und dann kehrt sich der Prozess radikal um. Dann sorgt das steigende Zinsniveau dafür, dass die Rendite sinkt, denn nach Jahren starker Mietsteigerungen nähern wir uns auch hier dem Ende der Fahnenstange. Es wird in absehbarer Zeit auch in  den Boom-Regionen bald an Menschen fehlen, die die hohen Mieten noch bezahlen können, so dass das Mietniveau zumindest nicht weiter steigen wird. Die sinkende Rendite wird dann dazu führen, dass die Immobilienbestände weniger wert sind. Anstelle der bisher erfolgten Zuschreibungen werden dann die Bestände heruntergeschrieben werden müssen mit entsprechend negativen Auswirkungen auf die Bilanzen - und den Wert der Immobilienunternehmen. Und sinkt deren Wert, liegt es nahe davon auszugehen, dass auch ihr Börsenkurs diesem Wertverlust zeitnah folgen wird. Ich fürchte, dass dieser Anpassungsprozess nicht schmerzlos vorübergehen, sondern dass es hier dann eher starke und schnelle Kursrücksetzer geben wird. Einen stetigen Abschwung in Wellen.

Ich bin kein Prophet, ich weiß nicht, wann die Trendwende kommt, nur dass sie mit großer Wahrscheinlichkeit kommen wird. Daher halte ich Immobilienaktien für kein gutes Investment mehr auf mittlere und lange Sicht. Und ich verzichte gerne auf die noch möglichen Kursgewinne in der näheren Zukunft, da mir hier das Risiko die Chancen deutlich überwiegt. Es gibt genügend andere interessante Investmentmöglichkeiten an der Börse.

Donnerstag, 13. November 2014

Duracell-Übernahme: Buffett kauft das Batterie-Häschen!

Warren Buffetts Investmentholding Berkshire Hathaway schlägt wieder zu und wird das Batteriegeschäft des weltgrößten Konsumgüterkonzerns Procter & Gamble übernehmen, das dieser kürzlich zum Verkauf gestellt hatte. Die unter der Marke Duracell betriebene Sparte soll für 4,7 Mrd. USD in P&G-Aktien aus Berkshires Portfolio den Besitzer wechseln. Buffett hielt rund 2 Prozent der P&G-Aktien, die seine fünftgrößte Einzelposition ausmachten. Vor dem Verkauf, der im zweiten Halbjahr 2015 abgeschlossen sein solle, werde P&G Duracell noch mit 1,7 Mrd. USD frischem Kapitals ausstatten. Diese ungewöhnliche Struktur der Transaktion erlaube es sowohl Berkshire als auch P&G, Steuern zu sparen.

Berkshire Hathaway befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.

Andere Ansichten zu Microsofts neuer Strategie

"Börse Online" befasst sich mit der Microsoft-Aktie und meint: Neues Windows, neue Apps, neue Offenheit: Konzernchef Nadella läutet Wende ein. Anstatt wie bisher die alte Technologie-Welt in Wagenburg-Mentalität zu verteidigen, öffne sich der Softwareriese nun für erfolgreiche Wettbewerber wie Apple. Warum das die richtige Strategie und wie die Aussichten für die Microsoft-Aktie seien, wird in dem Artikel beleuchtet.

Microsoft und Apple befinden sich auf meiner Empfehlungsliste.

Andere Ansichten zu Gewinnchancen mit Börsengurus

"Euro am Sonntag" stellt dar, wie Verdienen mit den Börsengurus funktioniert. Da Starinvestoren wie Buffett, Loeb und Co den breiten Aktienmarkt regelmäßig weit hinter sich ließen, könne es für Anleger daher sehr lukrativ sein,  ihnen zu folgen. Die unterschiedlichen Investmentansätze mehrere Börsengurus werden kurz dargestellt.

Andere Ansichten zu Cisco Systems Quartalszahlen

Börse Online berichtet, der Netzwerk-Riese Cisco stoppe den Umsatzschwund. Die Geschäfte liefen wieder etwas besser. Im ersten Geschäftsquartal bis Ende Oktober stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 1,3 Prozent auf 12,2 Mrd. USD (9,8 Mrd. EUR), nachdem in den Vorquartalen die Verkäufe noch deutlich zurückgegangen waren. Der Nettogewinn sank zwar zuletzt um 8 Prozent auf 1,8 Mrd. USD oder 54 Cents je Aktie. Analysten hätten mit schwächeren Zahlen gerechnet und die Prognosen für das laufende Quartal lägen auch unter den Markterwartungen.

Finanzchef Frank Calderoni werde zum Jahresende zurücktreten; seine Nachfolge träte Kelly Kramer an, die bislang für den Geschäftsbereich Technologie verantwortlich war. Insgesamt plane Cisco, weltweit 6.000 Stellen abzubauen.

Cisco Systems befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.

Andere Ansichten zur Prognoseanhebung von Aurelius

Die Bernecker Börsenbriefe berichten, Aurelius hebe seine Progonose an. Die Mittelstandsholding habe das beste 9-Monatsergebnis ihrer Geschichte präsentiert und bei einem Konzern-Gesamtumsatz von 1,11 Mrd. EUR ein EBITDA von 208,5 Mio. EUR erzielt, was  einem Plus von 211 Prozent ggü. dem Vorjahreswert von 67,1 Mio. Euro entspräche. Unternehmensverkäufe hätten mit rund 88 Mio. EUR zum Ergebnis beigetragen und die liquiden Mittel seien um über 144 Mio. EUR auf 368 Mio. EUR geklettert. Für das Gesamtjahr stelle die Gesellschaft nun ein EBITDA von mindestens 240 Mio. EUR in Aussicht, die bisherige Prognose hätte bei mindestens 220 Mio. EUR gelegen.

Aurelius befindet sich auf meiner Empfehlungliste.

Mittwoch, 12. November 2014

Andere Ansichten zu erfolgreichen Dividenden-Investments

"Finanziell umdenken!" beschreibt Fünf Punkte, die man als erfolgreicher Dividenden-Investor beachten sollte: ob es überhaupt regelmäßige Dividendenzahlungen gibt, ob diese sicher sind, ob ein stetiges Dividendenwachstum zu erwarten ist, ob das Unternehmen profitabel ist und stabile Gewinne liefert und ob es Besonderheiten es bei der steuerlichen Behandlung der Dividendenzahlungen gibt.

Andere Ansichten zur Aktie von Berkshire Hathaway

"Boerse.de" befasst sich mit Berkshire Hathaway und warum solche Aktien Freude bereiten, denn für ein konservativ ausgerichtetes Depot und dessen breites Fundament gäbe es keine Alternativen zu solchen Aktien.

Berkshire Hathaway befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.

Finanzinvestoren: Heuschrecken als Value-Investment?

In Asien gelten Heuschrecken als Delikatesse, im biblischen Ägypten waren sie als alles verzehrende Plage gefürchtet. Und dass Finanzinvestoren als Heuschrecken bezeichnet werden, liegt eher an der Assoziation zu den biblischen Plagen. Denn Finanzinvestoren haben den Ruf, ein wehrloses Unternehmen aufzukaufen, diesem den Kaufpreis in Form von Neuverschuldung aufzudrücken und so gleich wieder ihr eingesetztes Kapital in Sicherheit zu bringen. Anschließend muss das unter der gewaltigen Schuldenlast ächzende Unternehmen eine radikale Rosskur durchlaufen, um seine alten und durch die neuen Schulden zusätzlichen Probleme zu bewältigen. Das geht oftmals mit Standortschließungen und Entlassungen einher. So jedenfalls die öffentliche Wahrnehmung. Doch es steckt schon noch etwas mehr dahinter, auch wenn Finanzinvestoren wie Kohlberg Kravis Roberts & Co. L.P. (KKR) oder Blackstone Group L.P. sicher nicht die "Good Guys" sind, denn ihr (ausschließliches) Ziel ist und bleibt, Geld für ihre Investoren zu machen.

Einige von KKRs Engagements in Deutschland finden sich in regelmäßigen Abständen in der Presse wieder: da wäre ATU (Auto Teiler Unger), die KKR 2004 für 1,45 Mrd. EUR übernahmen und an der man sich seit Jahren versuchte ohne wirklich positive Resultate vorweisen können. Ende 2013 zog KKR die Reißleine, verbuchte eine halbe Mrd. EUR als Verlust und gab das Unternehmen an einen anderen Finanzinvestor, Centerbridge Partners, für einen EUR ab.

Weitaus positiver verlief es hingegen mit dem Investment in die Linde-Staplersparte, die heute unter Kion firmiert, weltweit der zweitgrößte Anbieter von Flurförderfahrzeugen ist (vor der drittplatzierten Jungheinrich AG aus Hamburg). Das Unternehmen wurde fit gemacht und an die Börse gebracht - gerade bauten die Investoren ihren Anteil ab von 29 auf jetzt noch knapp 19 Prozent. Eine echte Erfolgsgeschichte.

Und auch die ProSiebenSat1 Media AG hat vom Einstieg des Finanzinvestors stark profitiert. Unter KKRs Ägide konzentrierte man sich auf das Kerngeschäft, veräußerte die verlustreichen und über ganz Europa verstreuten Beteiligungen und fokussierte sich zunehmend auch auf den Bereich digitale Medien. Das Unternehmen ist heute weit mehr als eine Fernsehsenderfamilie und strebt als börsennotiertes Schwergewicht inzwischen sogar Richtung Aufnahme in den deutschen Leitindex DAX.

Noch nicht abzuschätzen ist das Engagement bei WMF (Wuerttembergische Metallwarenfabrik), dem Hersteller von Haushalts-, Gastronomie- und Hotelleriewaren, den KKR übernommen hat und wo gerade der Squeeze-out für die restlichen Aktionäre läuft. KKR will das Unternehmen von der Börse nehmen, um es in aller Ruhe neu zu positionieren und auf (mehr) Erfolg zu trimmen. Insbesondere die Standort- und Personalreduzierungen nehmen dabei großen Raum in der Presseberichterstattung ein. Ich hatte WMF lange Zeit selbst auf meiner Empfehlungsliste.

Neben diesen direkten Investments in Unternehmen suchen die Finanzinvestoren immer wieder nach alternativen Geldanlagemöglichkeiten und hier bieten sich interessante Optionen. Denn sie unterliegen nicht den gleichen strengen staatlichen Restriktionen wie Banken, daher sind es in der Regel Finanzinvestoren, die in Schieflage geratenen Banken die sog. "faulen" Kreditpakete abkaufen. Wenn also die Bankenaufsicht die Commerzbank oder die HSH Nordbank zwingt, ihre Risikoaktiva abzubauen, dann geschieht dies oftmals an KKR oder Blackstone, die diese Pakete dann mit großen Abschlag erwerben. So kaufen sie Forderungen der Banken zu teilweise 50 oder 60 Prozent des Nominalwertes ein und versuchen dann, diese zu Geld zu machen. Was ihnen in Anbetracht eines deutlich anziehenden Immobilienmarktes in den USA auch zunehmend gut gelingt. Und bei Schiffskrediten setzen sie auf eine Erholung der Weltkonjunktur eine wieder höhere Auslastung der Frachtraten. Aus Sicht des Steuerzahlers ist dies kritisch zu sehen, denn dieser hat die Banken vor einigen Jahren auf seine Kosten retten müssen - die Renditen fahren aber heute und künftig die Finanzinvestoren ein.

Finanzinvestoren sind also nicht per se "Bad Guys" und moralisch auch nicht schlechtere Investments als Rüstungskonzerne oder Tabakunternehmen. Und wenn man sich die vielen Skandale der Banken ansieht, kann man schnell zu dem Schluss kommen, dass Finanzinvestoren ganz normale Unternehmen sind. Und einige sind börsennotiert, wie KKR und Blackstone, und bieten so auch Kleinanlegern die Möglichkeit, von ihrem Geschäftssinn zu profitieren.

Bewertung
Dabei ist zu beachten, dass die Jahresüberschüsse, viel stärker aber noch die  Quartalsergebnisse, teilweise heftigen Schwankungen unterliegen. Das resultiert daraus, dass neben wiederkehrenden Einnahmen, z.B. aus dem Investment in Off-Shore-Windparks, sich Überschüsse in erster Linie aus Veräußerungen von Beteiligungen ergeben. Und die fallen nicht regelmäßig an, sondern sporadisch. Es ist also mit einiger Unsicherheit behaftet, die bisherigen Ergebnisse einfach linear auf die Zukunft fortzuschreiben. Und doch... unter der Annahme, dass das Wirtschafts- und Börsenklima nicht gravierende Einbrüche erlebt, kann man davon ausgehen, dass die Geschäfte auf ähnlicher Basis weiterlaufen dürften.

Blackstone
Die Aktie notiert aktuell bei 31,70 USD, umgerechnet gut 26 EUR. Der Gewinn je Aktie (EPS) betrug 2013 3,07 USD und wird für 2014 mit 3,105 USD erwartet und für 2015 mit 3,595 USD. Das ergibt ein 2014er Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 10 und ein für 2015 von  8,7. Die Dividendenhistorie gibt für 2014 vier Quartalsdividenden an mit 0,58 USD, 0,35 USD, 0,55 USD und 0,44 USD. Zusammen sind das 1,92 USD für 2014 und beim aktuellen Kurs ergibt sich hieraus eine Dividendenrendite von 6,05 Prozent. Für 2015 wird ein weiterer Anstieg auf 2,32 USD erwartet was einer Rendite von fast 7,3 Prozent entspräche.

KKR & Co.
Die Aktie wird zu 21,80 USD gehandelt, also etwa 17,40 EUR. Das EPS lag 2013 bei 2,99 und wird für 2014 bei 2,39 und 2015 bei 2,99 USD taxiert. Hieraus ergeben sich für 2014 ein KGV von 8,9 und für 2015 von 8,4.  Die Dividendenhistorie gibt für 2014 vier Quartalsdividenden an mit 0,48 USD, 0,43 USD, 0,67 USD und 0,45 USD. In der Summe also 2,03 USD und bezogen auf den aktuellen Aktienkurs eine Dividendenrendite von 9,3 Prozent. Für 2015 wird eine leicht niedrigere Dividendenausschüttung von 1,91 USD erwartet, was noch immer eine Rendite von 8,75 Prozent ergäbe.

Beiden Unternehmen ist gemein, dass sie in USD gehandelt werden und somit die Gewinne, insbesondere aber auch die Quartalsdividenden den Wechselkursschwankungen zwischen USD und EUR unterliegen. Tendenziell sollte der Euro gegenüber dem Dollar die nächsten Jahre eher zur Schwäche neigen, so dass sich hier eher kein Risiko ergeben sollte, vielmehr sogar die Chance auf zusätzliche Kursaufschläge und höhere Dividendenzahlungen in EUR.

Fazit
Sowohl Blackstone als auch KKR & Co. präsentieren sich als attraktive, aber auch spekulative Investments. Mit Marktkapitalisierungen von 13 bzw. 7,5 Mrd. EUR sind beides schon Dickschiffe und beide sind global tätig, um für ihre Investoren lukrative Anlagemöglichkeiten aufzustöbern. Der recht niedrigen Bewertung steht das Risiko gegenüber, dass ein Einbrechen der Konjunktur und/oder der Börsenkurse erhebliche Auswirkungen auf das Geschäftsmodell hätte. Wie die Vergangenheit zeigt, haben beide Unternehmen derartige Phasen jedoch gut überstanden und ihren Anlegern mittel- und langfristig hohe Renditen eingebracht. Und für Anleger, die auf hohe Dividendenerträge schauen, sind beide Unternehmen ebenfalls einen zweiten Blick wert, da sie hohe Gewinne erwirtschaften und diese zu einem großen Teil an ihre Aktionäre auskehren.

Von den nackten Zahlen her scheint KKR & Co. die bessere Wahl zu sein. Allerdings bietet sich aufgrund des doch sehr ähnlichen Geschäftsmodells an, einfach hälftig in beide Unternehmen zu investieren, so dass Sondersituationen bei einem Unternehmen innerhalb dieses Brancheninvestments diversifiziert würden.

Einen Hinweis erlaube ich mir noch zu Orders für diese beiden Aktien in Deutschland: vormittags weisen die Spreads zwischen Kauf- und Verkaufskursen teilweise mehrere Prozentpunkte auf. Wer nachmittags ordert sobald die Wallstreet ab 15:30 MEZ geöffnet hat, stößt auf erheblich geringere Spreads.

Ich nehme Blackstone und KKR auf meine Empfehlungsliste.

Dienstag, 11. November 2014

Andere Ansichten zu Buffetts Favoriten

"Der Aktionär" prüft nach Berkshire Hathaways Allzeithoch, was Warren Buffetts Favoriten wirklich taugen und nimmt gewichtige Positionen wie Wells Fargo, American Express, Coca Cola und Munich Re unter die Lupe.

Berkshire Hathaway befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.

Andere Ansichten zu Eurpoas Dividendenkönigen

"Börse Online" meint, dass Ausschüttungen einen Großteil zur Aktien-Gesamtperformance beitrügen und befasst sich unter dem Titel "Europas Dividendenkönige: Diese Aktien gehören ins Depot" mit interessanten Aktien, die die DZ Bank als Dividendenaristokraten einstuft. Von diesen hätten gleich fünf Unternehmen ihre Ausschüttung in den vergangenen zehn Jahren zehn Mal erhöht.

Leifheit: unaufgeregtes solides Wachstum

Seit zwei Jahren habe ich den Haushaltsgerätehersteller Leifheit auf meiner Empfehlungsliste, Zeit für ein Update. Denn das Unternehmen hat Zahlen vorgelegt und daraufhin seine EBIT-Prognose angehoben. Die Zahlen sind schnell berichtet:
  • Stabiler Konzernumsatz von 161,7 Mio. EUR
  • Markengeschäft wächst mit 2,5 Prozent im Rahmen der Prognose
  • Bruttomarge verbessert auf 47,1 Prozent
  • EBIT steigt auch aufgrund Währungseffekten auf 16,2 Mio. EUR
  • Ergebnisprognose für Gesamtjahr angehoben, Umsatzziel unverändert
Nachdem man in 2013 die eigenen Ziele noch verfehlt hatte, scheint die Fokussierung auf die Kernmarken Leifheit und Söhnle (Waagen) Früchte zu tragen. Auf dem aktuellen Kursniveau von rund 46,50 EUR liegt das 2015er KGV bei 17 und die für 2014 erwartete Dividendenrendite bei 3,9%. Die Marktkapitalisierung liegt bei 228 Mio. EUR und hat sich seit meiner Empfehlung fast verdoppelt. Dem entsprechend hat der Kurs inkl. Bruttodividendenausschüttungen um 82 Prozent zugelegt. Ein solides Investment mit weiterhin guten Aussichten, aber da war doch noch was...?

Richtig, Ende 2012 thematisierte ich die aufkommende Übernahmephantasie, weil sich die Eigentümerfamilien gerade von ihren Anteilen an der Schuler AG getrennt und auch angekündigt hatten, ihre Leifheit-Beteiligung abgeben zu wollen. Hinter den beiden Gesellschaften HOME Beteiligungen GmbH und MKV Verwaltungs GmbH, die damals 49 und 10 Prozent an Leifheit hielten, verbergen sich die Gründerfamilien Schuler-Voith und Knapp-Voith, deren Kinder andere Interessen hätten. Wie wir alle wissen, hat sich diese Übernahmespekulation bisher nicht konkretisiert. Aber dennoch gab es entscheidende Veränderungen. Denn während Ende 2012 ein Interessent noch mit beide Gesellschaften hätte sprechen müssen, reicht inzwischen zum einfachen Kontrollerwerb eine Einigung mit der HOME Beteiligungen GmbH. Die kaufen in unregelmäßigen Abständen Aktien des Unternehmens zu, zuletzt im Oktober, als insgesamt 12.145 Stück für rund eine halbe Mio. EUR zugekauft wurden, so dass die HOME Beteiligungen von Schuler-Voith nunmehr alleine auf einen Anteilsbesitz von 50,49 Prozent kommt.

Anders als vor zwei Jahren befindet sich Leifheit aktuell nicht mehr im Umbruch, die Trennung vom langjährigen Vorstandschef Georg Thaller wegen "unterschiedlicher Auffassungen über die zukünftige strategische Ausrichtung" Mitte vergangenen Jahres hat sich augenscheinlich als durchaus erfolgreich erwiesen. Und die guten Zahlen sollten ein Übriges tun - heute wäre das Unternehmen zweifelsfrei einfacher zu veräußern, wenn die Gründerenkel sich denn überhaupt noch trennen wollen. Denn nach der großen Verkaufsankündigung kam ein halbes Jahr später der ebenso knappe Widerruf.

Für Aktionäre ist diese Gemengelage weiterhin eine komfortable Situation, denn die gute Geschäftsentwicklung und die attraktive Dividendenrendite laden zum Verweilen ein und die möglichen Verkaufspläne der Mehrheitsaktionäre sorgen auch künftig für zusätzliche Würze.

Leifheit befindet sich auf meiner Empfehlungliste.

Montag, 10. November 2014

Andere Ansichten zu Apples neuem Rekord bei PC-Verkäufen

"Der Aktionär" hat sich den Geschäftsbericht von Apple vorgenommen und verweist auf eine Marktstudie von IDC:  Apples PC-Verkäufe bewegen sich auf Rekordhoch und das Unternehmen baut im dritten Quartal seinen Weltmarktanteil in diesem Segment mit ausgelieferten 5,5 Mio. Mac-PCs auf 5,7 Prozent aus.

Apple befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.

Andere Ansichten zu Buffets 10 Erfolgsregeln

Tim Schäfer schreibt über die 10 wichtigsten Regeln der Investmentlegende Warren Buffett, die er erstaunlicherweise in einem New Yorker Schnellrestaurant an einer Wandtafel fand und die so wichtige Punkte enthält wie "reinvestiere Deine Gewinne", "begrenze Deine Schulden", "sei hartnäckig" und "bewerte die Risiken".

Andere Ansichten zu Berkshire Hathaways Zahlen zum 3. Quartal

"Die Kapitalmarktexperten" nehmen sich die Zahlen von Warren Buffetts Investmentholding Berkshire Hathaway vor, die diese zum abgelaufenen dritten Quartal bekannt gab. Der operative Gewinn sei um 29 Prozent auf 4,72 Mrd. USD gestiegen und habe damit deutlich über den Erwartungen des Marktes gelegen, während der Nettogewinn um 9 Prozent auf 4,62 Mrd. USD gefallen sei. Insbesondere verweist man auf den Cashberg von 62 Mrd. USD, den Buffett zum Investieren habe.

Berkshire Hathaway befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.

Börsenweisheit der Woche 45/2014

"Bullenmärkte werden im Pessimismus geboren; sie wachsen bei Skepsis, reifen im Optimismus und sterben bei Euphorie".
(Sir John Templeton)

Freitag, 7. November 2014

Andere Ansichten über Dein Anlageverhalten

"The Motley Fool Deutschland" zeigt auf, dass dein Anlageverhalten dich 17.000 Euro in den nächsten 10 Jahren kostet, weil Du nicht in Aktien investierst und somit die durchschnittlichen 9 Prozent Rendite pro Jahr verpasst, während deine Spargroschen defacto unverzinst vor sich hin gammeln.

Andere Ansichten zu Dividendenaktien

Robert Halver, Leiter der Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank, rät bei "Börse Online" zu "Dividendenaktien statt Sparstrumpf". Der Weltspartag sei zum Trauertag geworden, denn ein durchschnittliches Tagesgeldkonto habe heute keine Chance mehr, die offizielle Inflationsrate zu schlagen. Trotzdem investiere Otto Normal-Anleger weiterhin 80 Prozent seines Geldvermögens in Zinsanlagen und angesichts dieser extrem zinslastigen Vermögensstruktur rät Halver dringend zu einer vernünftigen Dividendenstrategie: man solle doch einfach den Zinseszinseffekt durch den "Dividendendividendeneffekt" ersetzen, also die persönliche Sparguthabenkrise entschärfen, indem man verstärkt eine nachhaltige Dividendenstrategie, gerne auch in Form regelmäßiger laufender Sparpläne, fährt und die Dividenden regelmäßig wieder reinvestiert.

Bundeskartellamt lässt Deutsche Telekom beim Vectoring punkten

Eine wichtige Entscheidung für die Deutsche Telekom hat heute das Bundeskartellamt gefällt: es erhebt keinen Einspruch gegen die von der Telekom und ihrem Konkurrenten O2 (Telefonica Deutschland-Tochter, ehemals E-Plus) Kooperationspläne beim Ausbau des schnellen Internets, also dem Vectoring beim VDSL-Ausbau.
Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: "Das wettbewerbliche Umfeld des Breitbandausbaus hat sich in den letzten Jahren verändert. Wettbewerber der Telekom haben sich entschieden, auf weiteren Eigenausbau zu verzichten und stattdessen mit der Telekom zu kooperieren. Heute ist absehbar, dass es vorerst nicht zu einem flächendeckenden, parallelen Ausbau von Kupfer- und Glasfasernetzen kommen wird. (...) Telekom und Telefónica haben Kooperationsverträge vorgelegt, auf Basis derer sie zukünftig beim Angebot von schnellen Breitbandanschlüssen enger zusammenarbeiten wollen. Telefónica möchte ihren Kunden Breitbandanschlüsse mit schnellerer Übertragung (so genannte NGA-Anschlüsse, hier insbesondere VDSL-Vectoring) anbieten, was ihr allein wirtschaftlich nicht möglich ist. Die Telekom erwartet sich von dieser Kooperation, den Breitbandausbau mit schnelleren Anschlüssen in bereits erschlossenen Gebieten künftig in kürzerer Zeit leisten zu können".
Das Entscheidende ist nicht nur der Zeitfaktor, sondern auch die damit einhergehenden erheblich geringeren Investitionskosten. Die Deutsche Telekom kann die alten Kupferleitungen, die heute in jedes Gebäude in Deutschland führen, weiternutzen durch den Glasfaserausbau in den Straßen und neue Verteilerkästen mit neuer Software als Infrastruktur. Die Ausbaukosten werden nur einen Bruchteil betragen gegenüber einem vollständigen Ausbau mit Glasfaserkabel in jeden Haushalt. Und die Telekom wird auch künftig Netznutzungsentgelte (von Ihren Konkurrenten) bekommen, wenn deren Kunden die neuen Verträge abschließen und das neue, schnelle Internet nutzen. Ich hatte die sich hier bietenden enormen Chancen für die Deutsche Telekom bereits im Sommer unter dem Titel "Deutsche Telekom: Siechtum oder Renaissance?" thematisiert und dies zum Anlass genommen, den Wert auf meine Empfehlungsliste zu setzen.

Andere Ansichten zu Apple

"Die Börsenblogger" thematisieren unter "Apple-Aktie: Kein Ende des Höhenflugs in Sicht!", wie es mit dem Kurs der Tech-Aktie weitergehen wird. Dabei gehen sie auf die steigenden Umsätze, die neue Kooperation mit IBM im Businessbereich und die jüngst von Apple in EUR begebene Anleihe ein.

Apple befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.

Donnerstag, 6. November 2014

Starke Zahlen von Jungheinrich sorgen für Auftrieb

Der Hersteller von Flurförderfahrzeugen hat heute Zahlen vorgelegt für das dritte Quartal und nachdem gestern schon der ebenfalls börsennotierte Mitbewerber Kion sehr gute Zahlen präsentierte, konnte man fast schon davon ausgehen, dass es bei Jungheinrich nicht zu negativen Überraschungen kommen sollte. Aber das...

Als konjunktursensibler Wert steht der Staplerhersteller natürlich unter Beobachtung, denn die konjunkturellen Aussichten trüben sich zunehmend ein. So spricht Jungheinrich selbst auch von "ersten Anzeichen von Unsicherheit in der globalen Konjunkturentwicklung", weist aber im gleichen Atemzug drauf hin, dass sich der Weltmarkt für Flurförderzeuge in den ersten neun Monaten des Jahres ein Wachstum von 9 Prozent auf 818.600 Fahrzeuge (Vorjahr: 752.000 Fahrzeuge) aufweisen konnte. Europa, der Hauptabsatzmarkt für Jungheinrich, wies dabei sogar einen Anstieg von 11 Prozent auf. Dem entsprechend liegt der Auftragseingang um 8 Prozent über Vorjahreswert und die Auftragsreichweite macht nun 4 volle Monate aus.

Die nackten Zahlen
Die Umsatzerlöse lagen im 3. Quartal 2014 mit 615 Mio. EUR um 10 Prozent über dem Vorjahreswert (560 Mio. EUR). In den ersten neun Monaten 2014 stieg der Konzernumsatz um 9 Prozent auf 1.792 Mio. EUR (Vorjahr: 1.638 Mio. EUR).

Der stark gestiegene Konzernumsatz ist im Wesentlichen auf die deutlich überproportional gestiegenen Erlöse im Neugeschäft zurückzuführen. Die Umsätze bei Miet- und Gebrauchtgeräten sowie im Kundendienst entwickelten sich im 3. Quartal ebenfalls sehr positiv. In den ersten neun Monaten 2014 erzielte der Jungheinrich-Konzern im Neugeschäft eine Umsatzsteigerung von 14 Prozent auf 966 Mio. EUR (Vorjahr: 846 Mio. EUR). Das Miet- und Gebrauchtgerätegeschäft wuchs insgesamt um 9 Prozent auf 315 Mio. EUR (Vorjahr: 290 Mio. EUR). Der Kundendienstumsatz erhöhte sich um 4 Prozent auf 540 Mio. EUR (Vorjahr: 517 Mio. EUR). Das Finanzdienstleistungsgeschäft trug mit einem um 8 Prozent gestiegenen Umsatz von 427 Mio. EUR (Vorjahr: 396 Mio. EUR) ebenfalls zum Wachstum bei.

Der Jungheinrich-Konzern hat das EBIT im 3. Quartal 2014 um 12 Prozent auf 46,8 Mio. EUR (Vorjahr: 41,8 Mio. EUR) gesteigert. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres stieg das EBIT um 8 Prozent auf 133,4 Mio. EUR (Vorjahr: 123,9 Mio. EUR). Die Umsatzrendite lag bei 7,4 Prozent (Vorjahr: 7,6 Prozent). Das Ergebnis nach Steuern legte im 3. Quartal 2014 um 16 Prozent auf 31,1 Mio. EUR zu (Vorjahr: 26,8 Mio. EUR) und verzeichnete kumuliert einen Anstieg um 14 Prozent auf 87,0 Mio. EUR (Vorjahr: 76,1 Mio. EUR). Entsprechend ergab sich nach neun Monaten ein Ergebnis je Vorzugsaktie von 2,59 EUR (Vorjahr: 2,27 EUR).

Bewertung
Asien entwickelt sich immer mehr zum Wachstumstreiber, doch gerade in der Kernregion Deutschland läuft es für Jungheinrich absolut rund. Nun könnte man meinen, dass das im Verhältnis zum Neugeschäft etwas weniger stark zunehmende Service- und Reparaturgeschäft negativ zu werten seien, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Das starke Neugeschäft wird auch künftig im Bereich Wartung- und Reparatur zu hohen Wachstumsraten führen, da ja mehr Fahrzeuge verkauft wurden. Und diese Sparte wird noch deutlich ausgebaut. So werden die Kapazitäten im Aufarbeitungszentrum in Dresden bis 2018 auf 8.000 Fahrzeuge jährlich annähernd verdoppelt werden. Nach Schätzung der Berenberg Bank fährt Jungheinrich inzwischen rund 85 Prozent seiner Gewinne mit Serviceleistungen ein und der Serviceanteil mache bereits 40 Prozent vom Umsatz aus. Es zahlt sich eben aus, dass rund 40 Prozent der Geräte verleast werden und somit dem Jungheinrich-Service unterstehen.

Fazit
Im August hatte ich Jungheinrich erstmals unter die Lupe genommen und hatte den Wert zu 42,75 EUR auf die Empfehlungsliste genommen. Im Zuge der allgemeinen Konsolidierung an den Börsen hat auch dieser Aktienkurs kräftig nachgegeben und ist bis auf knapp unter 40 EUR gefallen. Inzwischen hat er sich deutlich erholt und strebt gen Norden. Angesichts der mehr als guten Zahlen und der hervorragenden Aussichten sollten Aktionäre noch lange Freude an ihrem Unternehmen und dem Kurs seiner Aktien haben. Mit einem 2015er KGV von 11,5 und einer 2014er Dividendenrendite von 2,1 Prozent ist der Titel weiterhin kaufenswert für Langfristanleger.

Jungheinrich befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.

Andere Ansichten zur Deutschen Telekom

"Börse Online" fragt sich unter "Telekom-Aktie: Was von den Zahlen zum dritten Quartal zu halten ist". Während die starken Neukundenzugänge gerade von der US-Tochter T-Mobile für Freude sorgen, sieht sich Telekom-Chef Timotheus Höttges gleich mehreren Mammutaufgaben gegenüber: "Das Festnetz-Geschäft in Deutschland will der oberste Fernmelder ausbauen, beim Sorgenkind T-Systems aufräumen, das Mobilfunk-Geschäft mit einem flächendeckenden LTE-Netz beschleunigen und die gesamte Netzinfrastruktur auf das Internet-Protokoll heben." Des sei alles sehr ambitioniert, urteilt das Börsenmagazin und beleuchtet, welches Potenzial noch in der Aktie schlummert.

Die Deutsche Telekom befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.

Dienstag, 4. November 2014

Andere Ansichten zur Dividendenstrategie

Tim Schäfer beschreibt, "Wie Sie Dividendenmaschinen für den Ruhestand aufbauen". Dabei erläutert er, weshalb geringverzinsliche Anlagen nur als Notgroschen dienen sollten und verweist auf die hohe Rendite, die der S&P 500 Index über die Jahre hinweg erzielt hat. Nicht von ungefähr lautet sein Rat, kontinuierlich gute Aktien zu kaufen und vom Zinseszinseffekt zu profitieren.

Montag, 3. November 2014

Andere Ansichten zu China-Aktien

"The Motley Fool Deutschland" verrät "3 Gründe, chinesischen Aktien nicht zu trauen" und belegt anhand negativer Beispiele wie Ultrasonic, Youbisheng Green Paper, Kinghero, Sina, Real Gold oder Alibaba, weshalb man den Führungskräften nicht trauen kann, den Zahlen nicht und dem System ebenfalls nicht.

Börsenweisheit der Woche 44/2014

"Die Wallstreet verdient ihr Geld mit hektischer Betriebsamkeit. Verdienen Sie Ihr Geld lieber in Ruhe".
(Warren Buffett)