Freitag, 6. Januar 2012

Lese-Tipp: "Wie man eine Bilanz liest"

Autor: Reinhold Gagel

Broschiert, 135 Seiten
Verlag: Monsenstein und Vannerdat
2. Auflage (Juli 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3865826636
Neupreis: 24,90

Gagels "Wie man eine Bilanz liest" ist eines dieser Bücher, von denen man nicht zugeben sollte, sie zu kennen. Denn Fachleute rümpfen die Nase, weil es sich nicht um ein klassisches Studienbuch mit entsprechendem Tiefgang handelt, sondern um ein praxisorientiertes Einsteigerbuch. Es vermittelt auf leicht bekömmliche Art und Weise, was man wo in einer Bilanz findet, wie eine Gewinn- und Verlustrechnung aussieht und welche Informationen sie enthält. Kurz und prägnant werden die wichtigsten Positionen erläutert und mit einfachsten Buchungssätzen die Auswirkung von Geschäftsvorfällen auf die Bilanz veranschaulicht.

Hat man das Buch gelesen, ist man zumindest in der Lage, die wichtigsten Fachbegriffe und Zusammenhänge einer Bilanz zu verstehen und nachzuvollziehen. Und für die grobe Analyse eines Geschäftsberichtes langt dieses Wissen allemal - möchte man die einzelnen Positionen gezielt hinterfragen, sollte man sich allerdings tiefergehender Literatur zum Thema widmen. Und zu der darf man sich dann auch ohne schlechtes Gewissen öffentlich bekennen.




Kommentare:

  1. Danke für deine Buchvorstellungen. Hast du evtl. einen guten Literaturtipp für "tiefergehende Literatur" zum Thema Bilanzen, welchen du mit gutem Gewissen weiter empfehlen würdest? Da wäre ich sehr froh drüber, da man zu diesem Thema in der Buchhandlung ja quasi erschlagen wird ;-)

    Danke und Gruss

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    1. Ein recht gut gelungenes Werk, aus Sicht eines bewertenden Anlegers geschrieben, ist "Unternehmensbewertung und Kennzahlenanalyse" von Nicolas Schmidlin. Der Unterteitel lautet "Praxisnahe Einführung mit zahlreichen Fallbeispielen börsennotierter Unternehmen".

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    2. Vielen Dank. Werde ich mir mal anschauen.

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