Dienstag, 1. Dezember 2015

Aurelius erwirbt britische Allied Healthcare

Die mittelständische Beteiligungsholding Aurelius hat Allied Healthcare erworben, den größten Anbieter für häusliche Pflegedienstleistungen in Großbritannien und führenden Anbieter von ausgelagerten Gesundheitspflegediensten im Bereich der Notfallversorgung. Allied Healthcare ist der in Großbritannien führende Anbieter für häusliche Pflege und hat 2014 mit seinen mehr als 12.000 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa 400 Mio. EUR erwirtschaftet. Verkäufer ist die Saga plc.

Durch die Übernahme von Allied Healthcare, die bereits den zehnten erfolgreichen Neuerwerb im Jahr 2015 darstellt, wird der annualisierte Konzernumsatz von Aurelius auf über drei Milliarden Euro steigen. Aktuell zählen weltweit 22 Konzernunternehmen mit Standorten in Europa, Asien, und den USA zum Aurelius-Konzern.

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Kommentare:

  1. ist was über den kaufpreis bekannt?

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    1. Nein, dazu wurde bisher nichts bekanntgegeben.

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  2. Hallo Michael,

    Danke für das Update.

    Du hast in einigen Posts gesagt, dass es dem Management gelungen ist, das eingesetzte Kapital im Durchschnitt verneunzufachen. Wie erreichst du diese Nummer? Könntest du ein Beispiel erwähnen? Danke.

    Andererseits wollte ich loben, wie du das starke Management so fruh anerkennt hast. Du bist nicht der Einzige, der Moats-Expert und ehemalige Leiter von Morningstar, Pat Dorsey (The 5 Rules for Successful Stock Investing; The Little Book that Builds Wealth) hat neulich in einem Interview gesagt:

    ”Looking for three-standard-deviation managers:

    As an example, Pat Dorsey says that while he’d still rather invest in a company with good moat than a good manager, as he’s spent more time researching non-mega-caps internationally, he’s found that there really are ‘three standard deviation managers’ who can seemingly create something out of nothing”

    “A firm needs to have a sustainable competitive advantage to even get on our radar screen because that’s our circle of competence,” says Dorsey, explaining his current investment strategy. But a moat isn’t enough on its own. McCormick and Oracle both have strong moats, but Pat Dorsey isn’t interested because they don’t have much organic growth, and he believes that the best way to benefit from a moat is when you can re-invest into it. The combination of a moat, strong management, and compounding potential is what he really wants to find.

    He gives two examples of companies that he’s currently invested in that fit his criteria. Silverlake Axis is a Singapore-based provider……. Another example is Aurelius AG, a German company that buys assets from large European corporates and turns them around. It’s similar to private equity except that it uses its own capital instead of LP money so Aurelius can afford to be more patient. Pat Dorsey sees a lot of scope for Aurelius to buy non-core assets from larger owners that need to deleverage and streamline their operations, and then sell those assets for good value down the road.”

    http://www.valuewalk.com/2015/02/pat-dorsey-economic-moats/


    Das ganze Interview ist übrigens sehr interessant.

    Gruß,
    Fabrizzio

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    1. Moin Fabrizzio,

      interessanter Artikel, danke dafür!

      Den Faktor 9,3 habe ich nicht selbst errechnet, sondern der stammt von Dr. Dirk Markus, der ihn in mehreren Interviews in diesem Jahr genannt hat. Insofern habe ich die Angabe "nur" übernommen. Natürlich muss man dabei berücksichtigen, dass die seit der Gründung 2006 eingegangenen Investments zuletzt rapide größer geworden sind. Das bedeutet, dass es künftig wohl schwer(er) fallen wird, eine derart außergewöhnliche Rendite aufrecht zu erhalten. Bisher nennt Dr. Markus sie aber weiterhin als Zielmarke und eigenen Anspruch.

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