Freitag, 12. April 2024

Börsenweisheit des Tages | 12.04.2024

"Ein Kurs kann auch auf Null fallen."
(Jesse Livermore)

Donnerstag, 11. April 2024

Börsenweisheit des Tages | 11.04.2024

"Inflation oder Deflation sind nur zwei Fremdwörter für Pleite."
(Carl Fürstenberg)

Mittwoch, 10. April 2024

Börsenweisheit des Tages | 10.04.2024

"In einem Zeitraum von 20 Jahren haben Sie nie Geld mit Aktien verloren, aber Sie haben mit Anleihen die Hälfte Ihres Portfolios vernichtet, nach Inflation. Welches ist also die riskantere Anlage?"
(Jeremy S. Siegel)

Dienstag, 9. April 2024

Börsenweisheit des Tages | 09.04.2024

"Fusionieren beruht auf gegenseitiger Überschätzung."
(Carl Fürstenberg)

Montag, 8. April 2024

Kissigs Nebenwerte-Analyse zur Deutsche Rohstoff AG: Erfolge in Serie mit Öl und Gas

Im Magazin "Der Nebenwerte Investor" von Traderfox finden sich regelmäßig Analysen von mir zu deutschen Nebenwerten. Das Magazin ist kostenpflichtig und wer dieses oder eine der weiteren Börsenzeitschriften von Traderfox bestellen möchte, gelangt ▶ hier zur Übersicht. Mehrwert für die Leser meines Blogs: Nach Erscheinen des Magazins darf ich meine Nebenwerte-Analysen dann auch hier veröffentlichen.


Artikel aus "Der Nebenwerte Investor" Ausgabe 6/2024 vom 26.03.2024

Börsenweisheit des Tages | 08.04.2024

"Ich habe noch niemanden kennengelernt, der mit technischer Analyse richtig reich geworden ist."
(Jim Rogers)

Sonntag, 7. April 2024

Kissigs Börsentheater: Seth Klarman warnt vor Sorglosigkeit an der Börse und rät Anlegern, immer die Risiken im Blick zu behalten

Sorglosigkeit ist gefährlich, auch und ganz besonders an der Börse. Die Börsen hängen größtenteils von Psychologie ab und wenn alle entspannt und sorglos sind, können schon kleine Schockmomente zu Panikattacken führen. So werden aus Rücksetzern Korrekturen und manchmal sogar Börsencrashs. Anleger sollten also immer aufmerksam bleiben und Risiken gründlich bewerten. Und wenn sich die Lage grundlegend ändert, dann muss man handeln. Eigentlich aber auch nur dann.
"Wenn sich alles entspannt anfühlt und die Kurse in die Höhe schießen, mögen sich die Märkte sicher fühlen; in Wirklichkeit sind sie jedoch gefährlich, weil sich nur wenige Anleger auf das Risiko konzentrieren."
Erfolgsinvestoren wie Warren Buffett, Charlie Munger und Peter Lynch warnen deshalb davor, Emotionen zur Grundlage des Handelns zu machen. Es geht eben auch anders. Und viel besser. Man sollte nicht den Trend hinterherlaufen, nicht den reißerischsten Schlagzeilen die größte Aufmerksamkeit schenken und schon gar nicht die betreffenden Aktien kaufen, die gerade (auch) jeder andere unbedingt haben will. Man sollte sich Qualitätsaktien suchen, die steigende Cashflows und Gewinne aufweisen und diese auch in absehbarer Zukunft weiter steigern werden. Unternehmen mit Preissetzungsmacht und starken Marken und loyalen Kunden, die auch in Krisenzeiten nicht umgeworfen werden. Mit anderen Worten: Burggrabenaktien.

Idealerweise kauft man diese Top-Unternehmen, wenn ihre Aktien gerade mal im Ausverkauf zu haben sind. Und das kommt auch bei diesen Werten öfter vor, als man denkt. Selbst Superaktien wie NVIDIA, Microsoft oder Costco werden ab und an von massiven Kurseinbrüchen heimgesucht, bei denen der Kurs um 20, 50 oder auch mal 80 Prozent in die Tiefe rauscht. Der Wert der Unternehmen hat sich dann natürlich nicht annähernd so stark verringert, die Aussichten sich nicht ansatzweise so verdüstert, aber die Anlegerpanik sorgt für den Brutalabsturz.

Auf einen solchen muss man natürlich nicht warten, denn sowas kommt im Durchschnitt nur einmal pro Jahrzehnt vor. Aber deutliche Kursrücksetzer von 10 oder 15 Prozent sind in der Regel super Gelegenheiten, bei den Top-Performern einzusteigen oder seine Position aufzustocken.

Emotionen wirken an der Börse in beide Richtungen, Angst und Gier sorgen für Übertreibungen nach oben und nach unten. Wem es gelingt, sich hiervon weitgehend frei zu machen und rein rational die besten Unternehmen dann zu kaufen, wenn alle anderen in Panik verkaufen, wird auf lange Sicht die besten Renditen einfahren. Und mit solchen Werten im Depot lassen sich auch ohne größeren Stress Krisen- und Baissephasen relativ entspannt durchstehen. So wird Geldverdienen fast schon langweilig. Fast...

Disclaimer: Habe: Costco, Microsoft, NVIDIA auf meiner Beobachtungsliste und/oder im Depot/Wiki.

Börsenweisheit des Tages | 07.04.2024

"Der Geldschöpfungsprozess der Banken ist so simpel, dass der menschliche Geist davor zurückschreckt."
(John Kenneth Galbraith)

Samstag, 6. April 2024

Kissigs Beobachtungsliste

Meine Beobachtungsliste ist eine Anregung. Sie enthält Aktien, die ich für langfristig interessant und aussichtsreich halte und hier im Blog begleite. Trotz vieler Überschneidungen ist sie weder identisch mit meinem Investmentdepot noch mit meinen Wikis und sie ist auch kein Musterdepot.

Sie enthält deutsche Aktien, vor allem Nebenwerte, die internationalen Aktien werden von US-Werten dominiert, es gibt BDCs und REITs, Turnaround-Spekulationen, FinTech-Spekulationen sowie WIKIs. Inzwischen haben sich hier einige Tenbagger angesammelt, viele Verdoppler, aber einige Werte liegen auch deutlich zweistellig im Minus. Da ist von jedem und für jeden was dabei...

Börsenweisheit des Tages | 06.04.2024

"Je mehr du tradest, desto weniger verdienst du."
(John C. Bogle)

Freitag, 5. April 2024

Kissigs Portfoliocheck: Buffett stockt im Energiesektor weiter auf. Und hat hier die größten Probleme

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 251. Portfoliocheck blicke ich wieder Warren Buffett über die Schulter. Seine Performance ist atemberaubend: über mehr als 50 Jahre hinweg legte er eine Rendite von fast 20 % pro Jahr hin und schlug den S&P 500 in den meisten Jahren. Das 'Orakel von Omaha', wie Warren Buffett von seinen Anhängern auch ehrfurchtsvoll genannt wird, ist einer der reichsten Menschen der Welt, doch er ist kein Unternehmer, sondern er ist Investor. Ein Investor der Superlative, denn seinen Reichtum verdankt er ausschließlich dem Investieren.

Ende des 4. Quartals 2023 hatte Buffett 41 Aktienpositionen im Depot, darunter fanden sich keine Neuaufnahmen. Der Gesamtwert seines Aktienportfolios stieg im Quartal um 11 % auf 347 Mrd. USD. Zudem kann Berkshire auf Barmittel in Höhe von 167,6 Mrd. USD zurückgreifen und übertraf mit diesem neuen Rekordwert die 157,2 Mrd. USD von Ende September. Allerdings steht das US-Aktienportfolio zusammen mit dem Cashbestand lediglich für etwa die Hälfte der Vermögenswerte von Berkshire Hathaway. Hinzu kommen noch die vielen nicht börsennotierten Tochterunternehmen sowie einige Anleihen und ausländische Aktienbeteiligungen, die nicht in seinen 13F-Formularen auftauchen.

Buffetts Depot ist stark fokussiert: Die fünf Top-Aktien stehen für knapp 80% des Gesamtwerts. Technologieunternehmen dominieren mit 51,5% (Q3: 52,1) vor Finanzwerten mit 24,3% (Q3: 22,0), defensiven Konsumwerten mit 10,9% (Q3: 11,4), dem Energiesektor mit 9,6% (Q3: 10,6) und Kommunikationsdiensten mit 1,9% (Q3: 2,0). Alter und neuer Depotspitzenreiter ist Apple, eines von Buffetts größten Erfolgsinvestments, obwohl der Kurs seit drei Jahren seitwärts läuft. Der Iphone-Konzern steht nun für 50% von Berkshires Aktienportfolio, nachdem es Ende des Vorquartals noch 46,5 % waren. Dank deren ausgedehnter Aktienrückkäufe steigt Buffetts Anteil auch ohne eigenes Zukaufen weiter an auf inzwischen 5,86%. Dem Anlegermagazin Barron's zufolge hat Apple seit 2018 durch aggressive Rückkäufe die Anzahl der ausstehenden Aktien um fast 25% reduziert. Die Bank of America bringt 10% auf die Waage und die drittplatzierte American Express 8,2%. An dem Kreditkartenpionier hält Buffett mehr als 20% und mit 29 Jahren Zugehörigkeit ist es Buffetts zweitälteste Depotposition. Mit inzwischen 35 Jahren ist die mit 6,8% viertplatzierte Beteiligung an Coca-Cola Buffetts älteste noch im Portfolio vorhandene Position. Buffett hat für seine 400 Mio. Anteile insgesamt rund 1,29 Mrd. USD investiert und bekommt dafür inzwischen 736 Mio. USD an Dividenden – pro Jahr! Es schließen sich der Energieriese Chevron mit 5,4% Gewichtung und der Öl- und Gasexplorer Occidental Petroleum mit 4,2% an, die Buffett beide während der Schwächephase der Energieaktien aufgestockt hat.

Die nicht (mehr) börsennotierte Tochter BH Energy bezeichnete Buffett in seinem Aktionärsbrief allerdings als "schwerwiegende Ergebnisenttäuschung im vergangenen Jahr". Die eigentlich so soliden Resultate im Stromnetz geraten zunehmend unter Druck aufgrund kurzfristig motivierter politischer Eingriffe. Und das gefährdet nicht nur die Ergebnisse der Unternehmen, sondern könnte sogar Insolvenzen zur Folge haben. Mit entsprechenden enormen negativen Folgen für die Anteilseigner - wie Berkshire...


Disclaimer: Habe Apple, Berkshire Hathaway auf meiner Beobachtungsliste und/oder im Depot/Wiki.

Börsenweisheit des Tages | 05.04.2024

"Geld ist nicht mit Glück gleichzusetzen, aber Geldmangel mit Elend."
(Daniel Kahneman)

Donnerstag, 4. April 2024

Umfrageergebnis: Eure BDC-Favoriten sind Hercules Capital, FS KKR Capital, Ares Capital, Main Street Capital und MidCap Financial

Ich hatte euch auf einen Leserwunsch hin nach euren Favoriten im BDC-Sektor gefragt; es haben 22 Blogleser mitgemacht und teilweise auch die Vorzüge ihrer Favoriten aufgezeigt. Da einige mehr als fünf Werte genannt haben, habe ich jede Nennung als Stimmabgabe gewertet.


Nun das Ergebnis mit den Favoriten und weiteren Nennungen.

Börsenweisheit des Tages | 04.04.2024

"Einer der Gründe, warum Aktien auf lange Sicht eine Überrendite erzielen, ist ihre hohe Volatilität auf kurze Sicht. Aktien steigen fast immer, aber eben nicht ständig. Aber langfristig betrachtet sind Aktien ein absoluter No-Brainer."
(Ben Carlson)

Mittwoch, 3. April 2024

Kissigs Nebenwerte-Analyse: Finanzinvestor KKR greift nach Encavis und will den Stecker ziehen. Was nun?

Im Magazin "Der Nebenwerte Investor" von Traderfox finden sich regelmäßig Analysen von mir zu deutschen Nebenwerten. Das Magazin ist kostenpflichtig und wer dieses oder eine der weiteren Börsenzeitschriften von Traderfox bestellen möchte, gelangt ▶ hier zur Übersicht. Mehrwert für die Leser meines Blogs: Nach Erscheinen des Magazins darf ich meine Nebenwerte-Analysen dann auch hier veröffentlichen.


Artikel aus "Der Nebenwerte Investor" Ausgabe 6/2024 vom 26.03.2024

Börsenweisheit des Tages | 03.04.2024

"Wenn Sie den S&P 500 im Jahr 1917 zu einem KGV von 5,3 gekauft und 1999 zu einem KGV von 34 verkauft hätten, hätte Ihre jährliche Rendite 11,6% betragen. Nur 2,3% jährlich stammten aus dem massiven Anstieg des KGV. Der Rest der Rendite stammt aus den Gewinnen der Unternehmen und deren Reinvestition."
(Terry Smith)

Dienstag, 2. April 2024

Kissigs Investor-Update Q1/24 mit KKR, Blackstone, Costco, Apollo Global Management, NVIDIA, LendingClub, Microsoft, Mutares, Danaher, Opendoor Technologies

Mein Investor-Update zum Ende des 1. Quartals '24

In meinen Investor-Updates blicke ich jeweils zum Ende eines Quartals auf die vergangenen Monate zurück und präsentiere die Top-Werte in meinem Investmentdepots; es ist in gewisser Weise 'mein persönliches 13F'. Des Weiteren beschäftige ich mich gegebenenfalls auch mit Unternehmen, die ich hier im Blog noch nicht vorgestellt habe, die jedoch bereits den Weg in mein Depot gefunden haben.

Börsenweisheit des Tages | 02.04.2024

"Jede Schuld wird letztlich bezahlt, wenn nicht vom Schuldner, so doch vom Gläubiger."
(James Grant)

Montag, 1. April 2024

Umfrage: Welche Business Development Company ist euer Favorit?

Ich wurde darum gebeten, hier im Blog mal wieder eure Favoriten im BDC-Sektor abzufragen. Mein Schwerpunkt liegt ja nicht (mehr) auf den High-Yield-Aktien, eher auf Dividendenwachstumswerten, aber dennoch sticht die eine oder andere Business Development Company aus meiner Sicht attraktiv aus der Masse hervor.

Frage: "Welche BDC ist euer Favorit - und warum?"

Bitte postet bis zu fünf eurer Favoriten als Kommentar und am besten natürlich mit kurzer Begründung, weshalb eure Wahl gerade auf diese BDC fällt. Die Dividendenrendite, der Zahlungsrhythmus und vor allem Chancen und Risiken sind bestimmt von großem Interesse für die Leser.

Meine Favoriten war zuletzt
Zusätzlich fand ich vor einem Jahr Blackstone Secured Lending sehr attraktiv, aber da hat meine Depotbank (die Commerzbank) leider einen Riegel vorgeschoben, denn die Aktie ist über die Commerzbank nicht handelbar. Das betrifft seit MIFID II so einige interessante Werte aus den Bereichen BDC, REIT u.ä. Wie sind eure dies bezüglichen Erfahrungen mit euren Brokern? Auch das könnt ihr gerne als Kommentar hier hinterlassen.

Disclaimer: Habe Ares Capital, FS KKR Capital, Hercules Capital, MidCap Financial auf meiner Beobachtungsliste und/oder im Depot/Wiki.

Fettes Ostergeschenk: Amazon kündigt die Aufnahme von Dividendenzahlungen an!

Es zeichnet sich ein neuer Trend ab bei den großen Technologieriesen: sie nutzen ihre gewaltigen Cashflows nicht mehr nur für Aktienrückkäufe, sondern setzen zunehmend auch auf Dividendenzahlungen, um sich ganz neue Aktionärsgruppen zu erschließen.

Nach Meta Platforms, Booking und Salesforce kündigte nun auch Online-Powerhouse Amazon die Aufnahme von Dividendenzahlungen an. Doch anders als Meta oder NVIDIA allerdings in durchaus beeindruckender Größenordnung, denn mit einer annualisierten Dividendenrendite von 5,4321% stellt Amazon gleich vom Start weg sogar viele etablierte 'Dividendenperlen' in den Schatten.
So außergewöhnlich wie der Schritt auf den ersten Blick klingt, ist er gar nicht. Der langjährige Chef der Cloudsparte (AWS) Andy Jassny folgte Mitte 2021 Amazon-Gründer Jeff Bezos auf den Chefposten, während Bezos das Amt des Executive Chairman übernahm. Mit Jassny änderte sich der Blick des Unternehmens auf den Shareholder Value, wie damals schnell positiv vermerkt wurde, so vom aktivistischen Starinvestor Daniel Loeb, der seit Jahren Amazon als eine der größten Positionen in seinem Depot hält. Bereits gut zwei Jahre nach Übernahme des CEO-Postens ließ Jassny einen 20:1-Aktiensplit durchführen und Ende Februar 2024 erfolgte die Aufnahme in den Dow Jones Index. Der zweitgrößte Einzelhändler der USA hat wahrlich seine Sturm- und Drangjahre hinter sich gelassen und ist erwachsen geworden.

Trend oder Eintagsfliege?

Es stellt sich nun die Frage, ob weitere Wachstumsunternehmen auf den Fahrt aufnehmenden Zug aufspringen und ebenfalls bei Dividendenjägern punkten wollen. Entsprechende Andeutungen gab es zuletzt ja schon bei Alphabet, Airbnb, PayPal, Netflix und sogar Uber, nachdem die Mobilitätsplattform inzwischen nachhaltig die Profitabilitätsschwelle überschritten hat.

Was meint ihr, wer wird der nächste Dividendenfan? Oder bleibt Amazon mit seinem 'Dividendenkracher' allein?

Disclaimer: Habe Airbnb, Alphabet, Amazon, Meta, Netflix, NVIDIA, PayPal, Uber auf meiner Beobachtungsliste und/oder im Depot/Wiki.

Der eine oder andere hat es sicher gleich erkannt: Dieser Beitrag war mein diesjähriger Aprilscherz. Amazon plant Stand heute keine Dividendenausschüttungen. Aber das kann sich natürlich ab dem 2. April schon ändern... Wahr ist, dass man nicht alles glauben sollte, was man so im Internet zu lesen bekommt oder was einem auf andere Weise aufgetischt wird. Immer ein gesundes Maß an Zweifeln haben, immer auf Plausibilität prüfen. Ironischerweise sind viele von uns nur am 1. April dafür sensibilisiert - wenn überhaupt. Auch das sollte einem zu Denken geben...

Börsenweisheit des Tages | 01.04.2024

"Der Tiefpunkt der Aktienkurse ist dann erreicht, wenn die meisten Menschen mit schlechten Nachrichten rechnen, und nicht, wenn die schlechten Nachrichten eintreffen."
(Sir John Templeton)

Sonntag, 31. März 2024

Kissigs Kloogschieterei: R.I.P. Daniel Kahneman - Abschied von einem der Größten

Nach Charlie Munger verliert die Börsenwelt einen weiteren Giganten. Daniel Kahneman ist verstorben. Seit Milton Friedman hat wohl kein Wirtschaftsnobelpreisträger seine Ehrung so verdient wie er. Kahnemans Spezialgebiet ist die Börsenpsychologie, die Behavioral Finance und Emotionen bestimmen die Kurse.

Die menschliche Natur wurde von der Evolution auf das Überleben konditioniert. Treffen wir in freier Wildbahn auf ein Tier, reagieren wird instinktiv. Es bleibt keine Zeit für lange Überlegungen, ob es sich um Beute handelt oder wir die Beute sind. An der Börse sind die ersten Instinkte bei neu eintretenden Situationen aber meistens die falschen und kosten uns viel Geld. Weil alle Menschen die gleichen Gedanken haben und seit Adam Smith haben wir alle das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage bei der Preisfindung verstanden. Geraten also viele Anleger in Panik und schmeißen ihre Aktien gleichzeitig auf den Markt, entsteht ein Überangebot und der Preis fällt. Umgekehrt befeuert eine Kaufpanik enorme Kurssteigerungen. Beides kommt Anleger meistens sehr teuer zu stehen und sie bezahlen die Gewinne der anderen...

Börsenweisheit des Tages | 31.03.2024

"Wenn Sie mir 100 Milliarden Dollar gäben und sagten, ich solle Coca-Cola die weltweite Marktführerschaft bei Erfrischungsgetränken wegnehmen, würde ich Ihnen das Geld zurückgeben und sagen, dass dies nicht möglich ist."
(Warren Buffett)