Dienstag, 5. März 2013

Warren Buffett setzt weiterhin auf Aktien

Börsenlegende Warren Buffett setzt nach wie vor auf Aktien und hält sie trotz des starken Anstiegs und des nahe dem Allzeithochs notierenden Dow Jones Index für die werthaltigste Anlageform - und erteilt langlaufenden Staatsanleihen eine klare Absage.

Warren Buffett
"Wenn ich gefragt würde, ob Aktien günstiger sind als andere Investmentarten, dann würde ich dies aus meiner Sicht bejahen. Deswegen kaufen wir jetzt Aktien. Wir tun dies nicht in Erwartung einer Kurssteigerung, wir tun dies vielmehr in dem Glauben etwas wirklich Werthaltiges zu erhalten. Aktien sind zwar nicht mehr so billig wie vor vier Jahren, doch bekommt man im Vergleich zu anderen Anlagemöglichkeiten mehr für sein Geld. Nach meiner Ansicht nach sind langlaufende Staatsanleihen die dümmste Anlage."

Hinsichtlich der anstehenden Kürzungen im US-Budget zeigt er sich optimistisch, dass es keine harte Landung geben werde. Die Erholung sei im Gang, zwar langsam, aber sie werde sich fortsetzen.

Ein Risiko für Aktien sieht Buffett in steigenden Zinsen. Würde die Notenbank die Zinsen anheben, hätte dies negative Auswirkungen auf die Aktienkurse. Da allerdings auch andere Anlageformen von einer solchen Maßnahme betroffen seien, blieben Aktien die beste Wahl.

In seinem jährlich erscheinenden Aktionärsbrief hatte er kürzlich geschrieben, seine Elefantenflinte sei geladen und er sei bereit für die Großwildjagd. Die Übernahme von Heinz Ketchup für 28 Mrd. USD (der Anteil von Buffetts Investmentholding Berkshire Hathaway liegt bei 12 Mrd. USD) habe nur den Gewinn eines Jahres erfordert und die Kassen seien prall gefüllt.

Berkshire Hathaway befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.

Kommentare:

  1. Hallo. Ich finde Warren Buffett hat recht. Aktionäre wurden auch von Regierungen bislang nie angegangen. Das Geld am Girokonto kann gepfändet werden. Immobilien können mit besonderen Steuern oder Abgaben belastet werden. Aber Aktiendepots wurden nie angetastet. Der Grund dafür ist einfach: Wenn die Regierung jedem Aktionär nur zehn Prozent seines Depots wegnehmen würde, so müssten sämtliche Aktienbesitzer zehn Prozent Ihrer Anteile verkaufen. Dies würde zu einem riesigen Börsencrash und einer Wirtschaftskrise führen.

    Viele Grüße

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  2. Hallo,

    sehr guter Artikel. In der jetzigen Situation mit niedrigen Zinsen ist es sehr schwierig, mit Tagesgeldkonten und Staatsanleihen eine Rendite zu erreichen, die höher ist als die Inflationsrate. Immobilien sind auch sehr teuer und meinetwegen auch riskant. Mit dieser Betrachtungsweise sind Aktien fast alternativlos.

    Grüße,
    Der goldene Adler

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  3. Hallo,

    ich würde auch nicht zu Bonds raten geschweige denn welche kaufen. Auch wenn ich zur Zeit mit dem Kauf von Aktien vorsichtig wäre, bleibt die aktuelle Marktlage interessant und bietet an einigen Stellen besonders schöne Möglichkeiten auf eine hohe Rendite.

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