Anlagestrategie

Die Börse ist ein launisches Biest, das uns Tag für Tag in Versuchung führt. Benjamin Graham stellte sich die Börse als imaginären "Mr. Market" vor, seinen Partner in einem Unternehmen, der jeden Tag in sein Büro stürmte und ihm seine Unternehmensanteile abkaufen wollte. Dabei bot er mal einen fairen Preis und manchmal völlig abwegige und nicht nachvollziehbare hohe oder niedrige Kurse. Sollte man also seine eigene Einschätzungen von den Rufen dieses Typen abhängig machen oder sich gar von ihm seine Stimmung diktieren lassen? Grahams Antwort ist deutlich und er rät, Mr. Market bzw. die Börse weitgehend zu ignorieren und sich auf seine eigenen Überlegungen und Analysen zu verlassen. Denn der wirkliche Wert eines Unternehmens ist nicht zwangsläufig der Preis, zu dem es aktuell an der Börse gehandelt wird. "Betrachten Sie die Schwankungen des Aktienmarktes als Ihren Freund und nicht als Ihren Feind. Profitieren Sie von der Torheit Anderer, statt an ihr teilzunehmen", rät Warren Buffett.

Um nicht doch den Stimmungen dieses manisch-depressiven "Mr. Market" zu erliegen ist es notwendig, sich an festen Grundsätzen zu orientieren und diese konsequent einzuhalten. Nur so kann man die eigenen Emotionen zügeln und dauerhaften auf rationalen Bewertungen und Entscheidungen basierenden Erfolg an der Börse sicherstellen.

Und so funktioniert die "Strategie der erfolgreichen Aktienanlage":

  1. Timing - sollte man gerade jetzt Aktien kaufen?
    Es ist immer die richtige Zeit, Aktien zu kaufen - wenn Sie Ihre Hausaufgaben gemacht haben. Haben Sie ein Unternehmen mit attraktiver Bewertung sowie fähiger und vertrauenserweckender Unternehmensführung gefunden, seine Geschäftsberichte der letzten Jahre studiert und notiert die Aktie deutlich unterhalb ihres fairen Wertes, dann müssen Sie kaufen. Unabhängig davon, was die Weltwirtschaft tut, der Dollar, die Börse oder Ihr Nachbar.

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  2. Konzentrieren oder diversifizieren?
    Wenn Sie das richtige Unternehmen gefunden haben, kaufen Sie es. Sind gleich mehrere Unternehmen einer Branche attraktiv bewertet, kaufen Sie das beste von ihnen. Konzentrieren Sie Ihre Investments auf die aussichtsreichsten Unternehmen, betreiben Sie "Focus Investing".

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  3. Verbilligen oder Verluste begrenzen?
    Solange die ursprünglichen Bedingungen weiterhin gültig sind, unter denen Sie sich an dem Unternehmen beteiligt haben, sollten Sie Kursrückgänge konsequent zum Nachkaufen nutzen.

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  4. Kurseinbrüche sind deine Chance auf außerordentliche Kursgewinne!
    Für Anleger bedeuten Kurseinbrüche Fluch und Segen zugleich. Fluch, weil ein prozentual zweistelliger Kurseinbruch in einem Bestandswert eine heftige Vermögensminderung bedeutet, Segen wiederum, weil er für alle noch nicht Investierten außergewöhnlich Chancen bietet. Kommen herausragende Unternehmen kurzfristig ins Straucheln, stellen die daraus resultierenden Kurseinbrüche echte Kaufgelegenheiten dar für Anleger mit mittel- und langfristigem Anlagehorizont. Denn sie können sich in der Panik der anderen günstig mit Aktien eindecken, die man sonst niemals zu diesen niedrigen Kursen einsammeln könnte. Mit antizyklischem Stock-Picking lässt sich richtig Geld verdienen.

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  5. Turnaround-Spekulation als Value-Investment?
    Dramatische Kurseinbrüche sind immer dann eine gute Kaufgelegenheit, wenn ein hervorragendes Unternehmen vorübergehend in Schwierigkeiten geraten ist, mittel- und langfristig aber diese Krise überwinden wird. Seien Sie mutig, kaufen Sie in der Krise, schwimmen Sie gegen den Strom und ernten Sie, wenn alle anderen (wieder) einsteigen.

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  6. Sind Unternehmensanleihen besser als Aktien?
    Unternehmensanleihen stellen für das Unternehmen Fremdkapital dar und der Anleiheinhaber ist Gläubiger. Das unterscheidet ihm vom Aktionär, der Miteigentümer ist. Darüber hinaus haben Anleihen eine feste Laufzeit und das Kurspotenzial bei börsennotierten Unternehmensanleihen ist begrenzt. Dennoch gehören Unternehmensanleihen - auch unter dem Gesichtspunkt der Risikostreuung - in ein gut sortiertes Wertpapierdepot.

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  7. In Aktien investieren oder lieber Finanzderivate kaufen?
    Wer eine Aktie kauft, beteiligt sich an einem Unternehmen, nimmt teil an dessen Entwicklung, partizipiert an Dividendenzahlungen und/oder den Kursgewinnen. Und setzt er auf die falschen Aktien, lernt er auf schmerzliche Art und Weise, wie man mit Kursverlusten umzugehen hat. Man sollte meinen, das sei Chance und Risiko genug und doch gibt es eine immer größer werdende Zahl von Finanzderivaten, mit denen man an den Börsen handeln kann. Bisweilen ganz losgelöst von Basiswerten. Doch mit solider Geldanlage haben diese Produkte wenig zu tun, sie befriedigen lediglich den Spieltrieb und den Drang, schnelle Gewinne erzielen zu können - bei Ausblenden des Risikos.

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  8. Auf solide Dividendenwerte setzen!
    Setzen Sie auf Unternehmen, die seit längerem ihre Umsätze und Gewinne steigern und die ihre Aktionäre am Erfolg teilhaben lassen. Eine Ausschüttungsquote von 40 bis 60 Prozent ist aktionärs- und unternehmensfreundlich und eine stetige Steigerung der Dividenden belegen den unternehmerischen Erfolg. Setzen Sie auf diese Unternehmen für ihren nachhaltigen Börsenerfolg und machen Sie sie zur Basis ihres Wertpapierdepots, lassen Sie den Zinseszinseffekt für sich arbeiten!

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  9. Lies Geschäftsberichte, ignoriere Quartalsergebnisse
    Kurseinbrüche nach Quartalsergebnissen sind oftmals Übertreibungen und bieten Kaufgelegenheiten. Denn hat man sich ein Unternehmen ausgesucht, von dessen langfristiger Perspektive man überzeugt ist, dass nachhaltig seine Umsätze und Gewinne steigert und vielleicht noch regelmäßig die Dividende anhebt, dann sollte man genau(er) hinsehen, ob es sich umd strukturelles und dauerhaftes Problem handelt, oder um Einmaleffekte oder überwindbare Herausforderungen.

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  10. Geduld - oder gut Ding will Weile haben!
    "Wer eine Aktie nicht zehn Jahre zu halten bereit ist, sollte sie auch keine zehn Minuten besitzen", meint Warren Buffett hierzu. Und Recht hat er, denn sobald man Aktien erworben hat, ist man darauf angewiesen, dass andere ihren Wert erkennen und ebenfalls kaufen. Sonst steigen die Aktienkurse ja nicht, denn sie basieren auf Angebot und Nachfrage. Joel Greenblatt rät: "Wenn man billig einkauft, muss man Geduld mitbringen und abwarten, bis der Markt einem zustimmt."

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  11. Buy & Hold: Geh den Weg des Warren Buffett
    Warren Buffett liebt und lebt das Prinzip des Buy & Hold, des Kaufens und Behaltens. Seine bevorzugte Anlagedauer sei für immer, hat er öffentlich verkündet. Und wenn man sich die größten Positionen in dem Portfolio seiner Investmentholding Berkshire Hathaway ansieht, so sind sie teilweise seit Jahrzehnten unverändert. Nur weil man Aktien jederzeit handeln kann, heißt das nicht, dass man das auch tun muss oder soll. Man sollte sich darauf besinnen, dass man sich an einem Unternehmen beteiligt, eine Partnerschaft mit den anderen Eigentümern eingeht, nicht bloß ein Lotterielos namens Aktie für ein Casino namens Börse kauft. Solange sich also die Rahmendaten für das Unternehmen nicht fundamental verändern und eine Neueinschätzung des Investments nötig machen, solange verändert Buffet auch seine Haltung gegenüber dieser Position nicht.

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  12. Meide Neuemissionen!
    Für einen langfristig orientierten Value-Investor ist der Einstiegspreis ein ganz entscheidendes Kriterium. Nur wenn man günstig und deutlich unter Wert einsteigt, erzielt man auch eine hohe Rendite - und dabei wird man bei IPOs kaum fündig werden. Denn diese Unternehmen wurden von den Konsortialbanken auf ihren Wert hin abgeklopft und aus dieser Bewertung ergab sich der Emissionspreis. Hier eine Unterbewertung zu vermuten würde bedeuten, man setzt darauf, dass die beteiligten Banken Geld verschenken würden. Denn die Banken verdienen am Emissionsvolumen und je höher der Preis, desto größer der Verdienst der Bank. Schnäppchen sind bei einem IPO also nicht zu machen.

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  13. Squeeze-out: mit langem Atem sicher Geld verdienen
    Wenn ein Mehrheitseigentümer die Minderheitsaktionäre aus dem Unternehmen drängt, kommt es meistens zu einem Spruchverfahren und nicht selten zu einer satten Nachbesserung auf die gezahlte Barabfindung. Und die Wartezeit bis zur Entscheidung wird mit einer attraktiven Verzinsung versüßt.

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  14. Suche nach hoher Eigenkapitalrendite bei niedriger Verschuldung!
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  15. Value-Investing nach Benjamin Graham
    Benjamin Graham war bewusst, dass nicht jeder Anleger das aufwändige Research für die Anlege in Einzelaktien würde leisten können und daher hat er in seinem Buch "Intelligent Investieren" auch eine Anleitung für Otto Normalanleger vorgestellt, mit der anhand von 7 Kriterien Aktien ausgewählt werden können. So kann ein überdurchschnittliches Chance-Risiko-Verhältnis erzielt werden bei unterdurchschnittlichem Aufwand.

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