Freitag, 28. Oktober 2016

Novo Nordisk kriegt die Kurve nicht (mehr)...

Im August hatte der weltgrößte Insulinhersteller Novo Nordisk seine Prognosen für das laufende Jahr leicht gesenkt und der damalige Kurseinbruch schien eine gute Gelegenheit zu sein, sich vergleichsweise günstig in ein Top-Unternehmen in einem wachsenden Markt einzukaufen. Und diese Annahmen stimmen weiterhin, nur kriegt Novo Nordisk die PS selbst nicht (mehr) auf die Straße.

Miese Zahlen
Nachdem schon der Chef seinen Hut genommen hatte, musste der Konzern heute massiv zurückrudern, weil sich seit Februar das Umfeld in den USA zunehmend verschlechtert habe. Das klingt schon ganz anders, als noch die Aussagen zuvor, als man von eher vorübergehenden leichten Huppeln ausgegangen war. Für das Gesamtjahr rechnen die Dänen nur noch mit einem währungsbereinigten Umsatzplus zwischen 5 und 6 Prozent und der bereinigte operative Gewinn soll um 5 bis 7 Prozent zulegen. Das wäre jeweils ein Prozentpunkt weniger, als man bisher jeweils am oberen Ende der Spanne angenommen hatte. Der operative Gewinn ging um 3 Prozent auf 37,2 Mrd. dänische Kronen (€5 Mrd.) zurück. Unter dem Strich verdiente der Hersteller 29,2 Mrd. Kronen und damit 10 Prozent mehr als im Vorjahr, während der Umsatz um 4 Prozent auf 82,2 Mrd. Kronen zulegte.

Ganz mieser Ausblick
Und Novo Nordisk setzt noch einen drauf, indem nun die mittel- und langfristigen Prognosen und ziele massiv heruntergesetzt werden, weil die preise für Insulin und Wachstumshormone weltweit unter Druck stünden. Langfristig dürfte der operative Gewinn nur noch um 5 Prozent steigen und damit halb so stark wie ursprünglich erwartet.

Meine Einschätzung
Novo Nordisk ist hoch bewertet und das ist war angesichts des starken Wachstums auch gerechtfertigt gewesen. Die Probleme in den USA und der Wettbewerbsdruck wurden allerdings unterschätzt und setzen dem Unternehmen zu. Viel gewichtiger ist jedoch, dass die langfristigen Erwartungen um die Hälfte zurückgeschraubt wurden. Das ist ernüchternd und stellt eine hohe Bewertung natürlich infrage. Und nach dem Sündenfall ist vor dem Sündenfall... Das Vertrauen in das Unternehmen ist arg angeschlagen und es stellt sich die Frage, ob die nun reduzierten Prognosen nicht auch noch zu hoch sind und erfüllt werden können. Denn eine Besserung der Probleme ist nicht in Sicht, eher das Gegenteil.

Ich muss leider bekennen, dass ich mit meinem Einstieg daneben lag und ziehe die Konsequenzen - zu knapp €33 mit zweistelligem Verlust. Novo Nordisk stellt spätestens seit der heutigen Prognosekappung eher eine Blackbox dar und daher nehme ich sie von der Empfehlungsliste. Das Unternehmen muss seine Probleme in den Griff bekommen und erst dann kann es sich wieder als Investment empfehlen. Zur Zeit eignet es sich allenfalls als spekulativer Ritt mit der Aussicht auf eine Gegenreaktion auf den neuerlichen Kurseinbruch.

Kommentare:

  1. hmm ich weiß nicht, ob diese Panik wirklich berechtigt ist. Das Unternehmen macht doch nicht Konkurs?, ja nicht mal Verlust! Gibt es denn in der Historie ein Beispiel, mit dem sie die heutige Panik rechtfertigen ließe? Herzliche Grüße, Wilhelm Unger

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    1. Es geht um die Bewertung. Ein Unternehmen, das bei Umsatz und Gewinn um 20% p.a. wächst, kann man höher bewerten, als eines, das um 3% wächst. Weil das Gewinnwachstum ja schneller das eingesetzte Kapital wieder einspielt. Ein KGV von 20 bedeutet, dass der Gewinn 20 Jahre lang erzielt werden muss, damit all diese Gewinne zusammen den heutigen Kurs ergeben. Ein KGV von 5 entsprechend nur 5 Jahresgewinne auf diesem gleichen Niveau.

      Weist ein Unternehmen mit 5% Wachstum nun ein KGV von 30 auf, dann ist dies sehr hoch bewertet - mit entsprechend geringeren Aussichten auf (weitere) Kursgewinne. Reduziert also ein Unternehmen seine Wachstumsprognosen deutlich, ändert sich auch die Bewertung für die Zukunft. Wenn man diese erwarteten Gewinne in ein DCF-Modell einbringt (Discounted-Cashflow), also rückwärts gesehen abzinst, ergeben sich andere faire Werte, als zuvor.

      Wer heute Novo Nordisk kauft, kauft ja das Unternehmen mit den reduzierten Erwartungen. Das kann ein gutes Geschäft sein. Allerdings hat das Management jetzt sehr an Vertrauen eingebüßt und es muss sich erst noch zeigen, ob diese reduzierten Erwartungen erfüllt werden können. Oder ob sie nicht noch immer zu hoch gesteckt sind. Denn die Probleme sind ja nicht weg...

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    2. Ich habe heute auch verkauft und unter dem Strich mit dem Unternehmen einen kleinen Verlust eingefahren. Das Unternehmen hat definitiv Qualität, aber kommt jetzt in schwieriges Fahrwasser. Die Margen des Unternehmens sind aktuell historisch sehr hoch - hier wird eine Anpassung nach unten wahrscheinlich kommen. Die hohen Margen kommen auch dadurch, dass gerade im US Markt sehr hohe Preise genommen wurden. Ich hatte gelesen, dass das gleiche Produkt in D 3 € am Tag kostet, in den USA 30 $ am Tag. Als Krankenkasse und Gesetzgeber ist das irgendwann nicht mehr darstellbar eine solche, nicht nachhaltige Geschäftspolitik zu unterstützen. Der Preiskampf zwischen Krankenkassen und Herstellern wird hier sicher noch intensiver werden. Von daher ist es aus meiner Sicht schlauer von der Seitenlinie zuzuschauen und das Geld in andere Gelegenheiten zu investieren.

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    3. Es bleibt abzuwarten, wie deutlich die Medikamentenpreise in den USA unter Druck kommen werden nach der US-Wahl. Beide Kandidaten haben hier ja Regelungsbedarf angemeldet und "besser" wird es für die Pharma- und Biotechbranche mit Sicherheit nicht. Inwieweit sich Regelungen nachträglich implementieren lassen, muss man sehen - sollte eine Art Preiszulassung durch eine mehr oder weniger staatliche Zulassungsstelle kommen, wie in Deutschland, würde das eine echte Zäsur in Amiland darstellen. Denn bisher verhandeln die privaten Krankenkassen die Preise aus, aber bei vielen Medikamenten müssen die staatlichen Stellen dann die Zeche bezahlen. Ist natürlich eine nette Sache für die Konzerne...

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    4. Definitiv könnten hier nach der Wahl größere Veränderungen kommen. Gerade bei Hillary Clinton sehe ich hier das größere Potential. Sie hat das Thema Krankenversicherung ja bereits in den 90ern bearbeitet und ich schätze sie als so ehrgeizig ein, dass sie hier auch Erfolge erzielen will. Einen schnellen Systembruch halte ich für unwahrscheinlich, aber Stück für Stück könnte die Situation anders werden, was sich in einer Margenreduktion der Konzerne niederschlagen kann. Als Investor ist hier also Vorsicht geboten und als Mensch und Versicherter begrüße ich es auch, wenn hier Kosten, die schwer zu rechtfertigen sind, nach unten gedrückt werden.

      Hier übrigens noch ein Linktipp: http://www.meetup.com/de-DE/hashtagvalueinvestors/

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  2. Ich finde die Panik übertrieben. Ermöglicht aber einen schönen Nachkauf. In Anbetracht fehlender bzw. weniger Alternativen am Markt, sehe ich Novo weiterhin als eine Kapitalanlage erster Wahl.

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  3. Völlig überzogene Reaktion, die Novo eine wunderbare Gelegenheit bietet, den Aktienrückkauf zu einem qirklich lukrativen Geschäft zu machen.
    Ich würde mich schon sehr wundern, wenn Novo nicht spätenstens nach dem ersten Quartal 2017 mit Ende des Rückkaufprogramms gaaaanz überraschend Positives zu vermelden hätte.

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  4. Ich finde auch die Panik übertrieben. Gute Gelegenheit zum nachkaufen!!!
    Die Bewertung der Aktie ist jetzt deutlich kleiner geworden. Diabetes ist und bleibt eine Pandemie. Die Mehrheit der Diabetiker sind sogar noch nicht damit diagnostisiert. Ich kenne wenige Unternehmen mit den Kennzahlen von Novo Nordisk. Die Lage ist vielleicht nicht so attraktiv wie früher, aber auf jeden Fall gut mit diesem Aktienpreis!

    Viel Erfolg,
    Alvaro

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  5. Ein gewisse Kursrückgang ist natürlich bei diesem schwachen Ausblick verständlich. Hier wird allerdings vergessen, dass wir es bei Novo Nordisk mir einem hochgesunden und nach wie vor hochprofitablen Unternehmen zu tun haben, das Weltmarktführer in einem absoluten Wachstumsmarkt ist. Ja, die Margen mögen sinken durch niedrigere Preise, allerdings wird die Zahl der Diabetiker weltweit in den nächsten Jahren massiv steigen. Das ist ein enormes Potential, das der Markt in seiner aktuellen Ängstlichkeit meiner Meinung nach übersieht.
    Getreu dem Credo von Warren Buffet: Sei gierig, wenn andere ängstlich sind....

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  6. Ganz meiner Meinung. Der Kurs ist innerhalb des letzten Jahres schon derart eingebrochen, dass man jetzt, meiner Meinung nach, zugreifen kann, um ein langfristig äußerst solides und stark wachsendes Unternehmen "besitzt".
    Und wenn ich lese: "Der operative Gewinn ging um 3 Prozent auf 37,2 Mrd. dänische Kronen (€5 Mrd.) zurück. Unter dem Strich verdiente der Hersteller 29,2 Mrd. Kronen und damit 10 Prozent mehr als im Vorjahr, ..." Wo ist denn hier eine Krise??

    Viele Grüße
    Olaf

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  7. Vollkommen übertriebene Reaktion.
    Wo findet man denn derzeit noch so ein zukunftsträchtiges Unternehmen? In der Geschichte des Aktienkurses, welcher an der Schnur gezogen ist, gab es nich oft solche Chancen so günstig an diese Aktie zu gelangen. Und wenn, dann hat sich die Chance nicht lange ergeben.
    Also, ich hab schon zugeschlagen!

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  8. Danke Novo Nordisk für die Veröffentlichung dieser Zahlen. Keine schlechten Zahlen, aber eine dramatische Reaktion der Anleger. Gut für mich.
    Aktien kaufen und schlafen legen :-)
    Wir sehen uns in fünf Jahren wieder!

    Wünsche allen viel Erfolg!
    W.B.

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  9. Naja, derzeit werden eben alle Pharma- und Biotech-Unternehmen bei kleinsten schlechten Nachrichten sofort gnadenlos abgestraft. Hat sicher auch mit den anstehenden Wahlen in USA zu tun.
    Ich bin mal gespannt, wie die Aktien von Gilead Sciences nach Veröffentlichung der Zahlen reagieren.
    Auch hier könnte der nächste Schlag drohen.
    das heißt noch lange nicht, daß es den Unternehmen schlecht geht. Aber derzeit geht es den Biotech-/Pharmafirmen-Aktien ähnlich wie den Banken. Sie reagieren eben übertrieben sensibel.

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  10. Nach meinen Berechnungen liegt das KGV für 2016 nun bei fast 15. Historisch niedrig für Novo. Hinzu kommt die fast 3%ige Dividendenrendite + das Rückkaufprogramm.

    Ich nutze diesen Kursrutsch ebenfalls zum Nachkauf. Allen investierten weiterhin gute Nerven.

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    1. Historisch gesehen hatte Novo früher auch Wachstumsraten von 20-30%. Die neuen Aussichten sind 5%... Und der neue CEO wird auch erstmal Aufräumen... Verstehe nicht was da günstig ist bei einer PEG Ration von 2. Die Zeiten der dicken Gewinne sind vorbei, dass merken so langsam auch die Anleger.

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  11. Soviel zu Buy and Hold ;)

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  12. Mal wieder "Intelligent-Investiert"

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  13. Hallo Michael,
    letztlich ist es natürlich deine Sache, was du wann und wie mit deinen Aktien machst, aber du schreibst ja selbst öfter mal, dass dir Feedback deiner Leser wichtig ist. Also. Hier im Falle Novo fällt mir das Bonmot von Mister Buffett himself ein: Wenn du nicht bereit bist, eine Aktie zehn Jahre zu besitzen, dann solltest du sie nicht einmal zehn Minuten besitzen.
    Mit Value-Investing hat dein Handeln in dem Fall Novo m. E. definitiv nix zu tun. Man könnte es als opportunistisch bezeichnen, wenn man böser sein will, als panisch. Haben sich deine grundlegenden Annahmen mit Blick auf das Unternehmen und den Trend bei der Massen-Krankheit Diabetes, die dich neulich zur Investition veranlasst hatten, derart geändert?
    Ich hoffe, du siehst mir die härtere Wortwahl nach, ich lese dein Blog grundsätzlich sehr gerne. Ich bin aber mit dir der Meinung, dass konstruktive Kritik dich als Investor UND Blogschreiber weiterbringt. Daher mein Post.
    Beste Grüße! Marc

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    1. Dem möchte ich mich anschließen. In das ruhig-sachliche Analysieren/Investieren sollte sich, wie in 2016, nicht zunehmend Trading/Spekulation einmischen.

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    2. Moin Marc,
      meine Einschätzung zum Insulin-Markt an sich hat sich nicht geändert, wohl aber zur Konkurrenzsituation für Novo Nordisk und zur Fähigkeit des Managements. Ich glaube, dass es sich hier nicht um vorübergehende Probleme handelt, sondern dass Novo Nordisk noch längere Zeit und vielleicht dauerhaft Probleme haben wird, mit seinem Business in den USA so hohe Gewinne zu erzielen, wie es früher gelang. Die Konsequenz aus dieser Überzeugung ist, dass ich Novo Nordisk nicht mehr als das gute Investment ansehe zu diesen Kursen, wie bei meinem Einstieg. Ich habe damals zu sehr darauf vertraut, was das Management geäußert hat und die Risiken/Warnungen nicht ausreichend berücksichtigt. Ich fühle mich mit dem Investment nicht mehr wohl und deshalb habe ich mich davon getrennt. Und diese Entscheidung ist völlig unabhängig davon, wann ich die Aktien zuerst gekauft habe, ob vor drei Monaten, drei Jahren oder drei Jahrzehnten. Ich behalte die Aktien doch nicht nur weil sie erst wenige Monate in meinem Depot sind. Das ist doch überhaupt kein Argument.

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  14. Hallo zusammen,
    Novo ist ein Unternehmen, dass ich bereits seit Jahren beobachte und nun endlich Gelegenheit bekomme zu kaufen. Als Value Investor fokussiere ich mich vor allem auf qualitative Kennzahlen. Hier meine Einschätzung: Inhaberstruktur ist durch langfristige Holding super. Das Unternehmen kann mit Weitsicht geführt werden und muss keine unüberlegten Dinge tun. Aussichten sind für mich positiv. Klar fokussiert Novo mit diesen Gewinnmargen in Verbindung mit einem (assozialen, ....sorry) unsozialen Krankenversicherungssystem mit Schwerpunktgeschäft in den USA. Durch unsere ungesunde Lebensweise bin ich jedoch davon überzeugt, dass die weltweite Nachfrage nach "Zuckermedikamenten" stark steigen wird. Und hier noch ein für mich sehr wichtiger Hinweis: Meine Frau ist im Gesundheitsbereich tätig und überlässt unsere Investitionen mir. Ich erkläre unsere Investments immer vorab meiner Frau. Sie kennt wenige der von mir gekauften Aktien. Bisher. Als ich von Novo sprach, hat sie sofort losgesprudelt. Selbst im hart umkämpften deutschen Gesundheitsmarkt scheint Novo also eine echte Nummer zu sein, obwohl der Unternehmensfokus klar auf die USA ausgerichtet ist. Meine Einschätzung: Spekulanten warten bis nach der US Wahl. Value Inestoren kaufen tolle Unternehmen, die kurzzeitig in Schwierigkeiten geraten (fast -50 % vom Höhepunkt). Beste Grüße FLO

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  15. Eigentlich ist novo jetzt fair bewertet. Das deutlich geringere vorhergesehene Wachstum (5, max 10%) spiegelt sich im kgv, das schon bei 15 angekommen ist. Völlig normal. Dazu ein sehr solider cashflow und nach wie vor ein Marktführer in einem wachsenden Markt. Ein super Schnäppchen ist novo aber nicht, oder nur dann wenn die Wachstumsrate wieder anzieht und das kgv dann auch. Aktuell ist die Stimmung aber so negativ, dass es durchaus noch mal weiter abwärts gehen kann. Die schnelle Flucht von unserem Hausherrn ist sicher auch ein Zeichen dieser Stimmung.

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    1. Das KGV basiert allerdings noch auf alten Erwartungen; wenn Novo Nordisk die zunehmenden Probleme in den USA nicht in den Griff bekommt und ggf. nach der US-Wahl harte Einschnitte bei Gesundheitssystem erfolgen bzw. bei der recht liberalen Preisgestaltung der Medikamente, dann sind die Gewinnprognosen nicht zu halten und ebenso wenig das KGV. Und genau das ist ja meine Befürchtung, dass Novo Nordisk weiterhin der führende Anbieter in seinem Marktsegment bleibt, aber mit erheblich geringeren Margen auskommen muss als bisher. Dann wären heutige Kurse bei €32 noch immer deutlich zu teuer...

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  16. Novo-Nordisk enttäuscht mal wieder, aber zumindest wird die Dividende erhöht. Insulin wird immer benötigt, auch Trump wird dies merken. Ist Novo nicht gerade deshalb jetzt ein Value-Wert?

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    1. Insulin ist ein Wachstumsmarkt, aber das bedeutet nicht, dass Novo Nordisk hier auch weiterhin dominiert und viel Geld verdient. Die Wettbewerber haben aufgeholt und teilweise sind sie an Novo Nordisk vorbeigezogen. Daher ja die zunehmenden Probleme im größten Markt USA.

      Der Smartphonemarkt war auch viele Jahre lang ein Wachstumsmarkt. Die Pioniere waren Nokia und BlackBerry (RIM) - sie haben es aber nicht geschafft, ihre Dominanz zu halten, weil jemand anderes ein besseres/nachgefragteres Produkt auf den Markt brachte: Apple mit dem Iphone. Wachstumsmarkt ist nicht automatisch gleichzusetzen mit Wachstum eines bestimmten Unternehmens und erst recht nicht mit dessen Gewinnwachstum.

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