Freitag, 7. Dezember 2018

John Templeton und die spannende Frage, ob man gerade jetzt Aktien (ver)kaufen sollte

Seit jeher treibt Anleger die Frage um, ob gerade jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist, Aktien zu kaufen. Und diese Frage stellt sich fast täglich neu, nie scheint wirklich klar zu sein, ob es endlich soweit ist.

Blicken wir auf das laufende Jahr zurück, markierten einige Börsenindizes neue  Allzeithöchststände, während andere bereits in einen Korrekturmodus umschwenkten. In den letzten Wochen neigen die Börsen nun weltweit zur Schwäche und viele Anleger werden nervös und versuchen, Gewinne mitzunehmen und damit ihre bisherige Börsengewinne zu sichern. Begleitet wird das Ganze mit einer bisweilen schon fast panikartigen Stimmungslage. Doch sind Verkäufe zum jetzigen Zeitpunkt wirklich eine sinnvolle und gewinnbringende Strategie?


Weltuntergangsapologeten gibt es immer. Die Marc Fabers ("Dr. Doom") dieser Welt werden nicht müde zu verkünden, ein gewaltiger Crash stehe unmittelbar bevor und würde alles und jeden an der Börse mit in den Abgrund reißen. Doch "Dr. Doom" vertritt diese Ansicht jedes Jahr, teilweise sogar mehrfach. Schaut man auf die Börsen, dann sieht man schnell, dass er damit fast immer falsch liegt. Die Kurse steigen, langfristig betrachtet, nur alle acht bis zehn Jahre gibt es wirklich einen "fetten Crash". Dann liegt "Dr. Doom" richtig. Alle zehn Jahre. In der restlichen Zeit hat er kein Geld verdient und wer ihm folgte, auch nicht. Während alle anderen an der Börse große Gewinne einstreichen konnten. Jedenfalls, wenn sie sich denn nicht allzu dumm angestellt haben...

Doch was bedeutet das für uns heute? Werden die Kurse steigen oder werden sie fallen, wohin tendieren die Börsen in den nächsten Wochen, Monaten, Jahren? Die Antwort liegt klar auf der Hand. Und sie lautet: ich weiß es nicht! Und ich kenne auch niemanden, der es weiß. Ansonsten wäre er der gefragteste Interviewpartner der Welt und noch reicher als Bill Gates, Jeff Bezos und Warren Buffett zusammen. Allerdings sind die Weltuntergangs- und Börsencrash-Propheten noch immer lautstark unterwegs und irgendwann werden sie auch mal wieder Recht bekommen. Ihr "Ich hab's euch ja gesagt" wird dann auf jeder Titelseite prangen und in jeder Wirtschafts-TV-Show verbreitet werden. Der lange Zeitraum, wo die Crash-Propheten falsch lagen - und Anleger mit ihren Prognosen viel Geld verloren oder nicht verdienten - die sind dann einfach vergessen. Doch die Aktienkurse erholen sich meist schon längst wieder, wenn die Pessimisten noch Hochkonjunktur haben in der öffentlichen Wahrnehmung. Im Nachhinein kann jeder Börsenkommentator sagen, weshalb die Entwicklung genau so eingetreten ist, wie sie eintrat. Im Vorhinein gelingt das kaum jemandem. Jedenfalls nicht mit einer Regelmäßigkeit, die einen Propheten-Status rechtfertigen würde.

Ignoriere die Kursbewegungen!
Da wir also wissen, was wir nicht wissen, sind wir schon mal einen Schritt weiter. Das Auf und ab der Kurse zu ignorieren, ist ein gut gemeinter Rat. Und ein guter, geradezu genial, aber leider kaum umsetzbar. Jedenfalls von Otto Normalanleger.

Es liegt in unserer Natur, die Börsenkurse anzustarren, sie zum Gradmesser unseres Börsenerfolgs zu machen. Wir betrachten eine Aktie immer anhand unseres Einstiegskurses und schätzen sie weniger aufgrund ihrer fundamentalen Entwicklung ein. Die Kurse scheinen immer recht zu haben und wenn sie fallen, wissen die anderen mehr als wir und wir fühlen uns als die Dummen, weil wir noch diese Aktien haben, deren Kurs fällt. Und auch wenn wir noch so oft gesagt bekommen, dass die anderen auch nicht mehr wissen, sondern aus tausend unterschiedlichen Gründen gerade jetzt diese Aktie verkaufen, so verdrängen wir dieses Wissen wieder und denken, alle anderen wären schlauer als wir. 

Doch wer erfolgreich sein will mit seinen Investments an der Börse, der muss sich frei machen von den Kursschwankungen. Er muss sich auf die Unternehmen konzentrieren, auf ihre Geschäftsentwicklung. Und er muss die Börsenkurse nicht als Gradmesser für die Richtigkeit seiner Investments verkennen, sondern als das Instrument, das ihm große Chancen bietet. Nämlich immer dann, wenn die emotionale Börsenmeinung den Kurs aberwitzig von seinem eigentlichen Wert entfernt. Wer diese Chancen ergreift, hat den größten Erfolg, denn die großen Chancen bieten sich nicht dem, der genauso handelt wie alle anderen, sondern sie finden sich dort, wo alle anderen schon längst nicht mehr hinsehen.

Das Finanzgenie John Templeton
Ich möchte dieses erfolgreiche antizyklische Agieren an einem Beispiel verdeutlichen, an einem der größten Investoren, den die Welt je gesehen hat: Sir John Templeton. Er gründete 1954 den Templeton Growth Fonds, der mit seinen spektakulären Gewinnen 50 Jahre lang das Maß der Dinge an der Wall Street war. Dabei beherzigte er stets die Prinzipien des Value Investings und blieb seinem Credo treu, günstig zu kaufen und teuer zu verkaufen.

Templetons Aufstieg zum "wohl größten globalen Stock-Picker des Jahrhunderts", wie ihn das US-Anlegermagazin Money 1999 titulierte, begann in der Baisse des Jahres 1939 auf dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise zu Beginn des Zweiten Weltkriegs. Damals, als alle Anleger ihre Aktien zu jedem Preis auf den Markt warfen, lieh er sich 10.000 Dollar und kaufte querbeet Unternehmen, deren Aktienkurse unter 1 Dollar gesunken waren. Als er nach einigen Jahren diese Aktien verkaufte, war er ein reicher Mann, da beinahe alle diese Aktien erheblich im Kurs gestiegen waren. Er lebte also seine Maxime vor, in Zeiten des größten Pessimismus einzusteigen, diese unterbewerteten Aktien über einen längeren Zeitraum zu halten und dann teuer wieder zu verkaufen. Er war überzeugt, dass man andere Aktien als alle anderen kaufen müsse, weil man ansonsten eben auch keine andere, bessere, Rendite aufweisen könne.

Und der Erfolg seines Templeton Growth Fund bestätigte dies, denn zwischen dem Zeitpunkt der Auflage 1954 und dem Verkauf der Investmentgesellschaft an die Franklin Investment-Gruppe im Jahr 1992 für 440 Mio. Dollar erzielte der Fonds eine durchschnittliche jährliche Rendite von 14,5 Prozent.

Seine Anlagephilosophie bewährte sich auch kurz nach der Jahrtausendwende, als die Internetblase platzte und die Börsenkurse weltweit abstürzten. Getreu seinem Motto des antizyklischen Investierens hatte er da bereits den größten Teil seiner Technologie-Aktien verkauft und sein Fonds verlor zwischen 2000 und 2003 nur 2 Prozent, während der MSCI-World-Index um fast 40 Prozent in die Tiefe stürzte.

Nun könnte man sagen, dass Templeton einfach Glück hatte, zum Tiefpunkt einzusteigen und so ein Vermögen zu machen. Und natürlich spielte Glück auch eine Rolle. Allerdings blieb es ja nicht bei diesem einen Erfolg, Templeton reihte 50 Jahre lang einen Erfolg an den nächsten. Wie Warren Buffet, der auf dem Hochpunkt der Finanzkrise zweistellige Milliardenbeträge in die strauchelnden Banken investierte, in Wells Fargo, Bank of America und Goldman Sachs. Er kaufte, was keiner haben und als jeder es loswerden wollte. Und er verdiente Milliarden damit.

»Die beste Zeit für die Geldanlage ist dann, wenn man Geld hat. Die Geschichte deutet nämlich darauf hin, dass nicht der Zeitpunkt zählt, sondern die Zeit.«
(Sir John Templeton)

Gegen den Strom schwimmen ist nicht so einfach
Es ist schwierig, gerade dann Aktien zu kaufen, wenn alle anderen auf den Verkaufsknopf drücken. Die Nachrichtenlage ist dann nämlich so, dass man selbst auch eher Angst vor dem Untergang der Welt hat und vor diesem Szenario schreckt man zurück und versucht sein Geld lieber in Sicherheit zu bringen, als es genau dann zu investieren. Schaut man jedoch in die Geschichte zurück, dann erkennt man wiederkehrende Muster. Alle paar Jahre gibt es solche Schreckensszenarien und große Ausverkäufe und immer wieder erholen sich die Kurse von diesen Einbrüchen. Und dieses Muster führt zu der Erkenntnis, dass es vor allem die Spekulanten trifft, die auf kurzfristige Kursgewinne setzen, während die langfristig orientierten Anleger diese Kurseinbrüche gelassen hinnehmen können und am besten in diesen Phasen noch weitere Aktien zukaufen.

Dabei kommt es allerdings darauf an, genau die Aktien im Depot zu haben, die Krisen auch unbeschadet überstehen und nicht solche, die bei Gegenwind gleich kentern. Derartige Aktien sind nicht für Langfristanleger geeignet und daher lassen wir unsere Eingangsfrage, ob man gerade jetzt Aktien kaufen sollte, vom erfolgreichsten Fondsmanager der 1980er Jahre beantworten, von Peter Lynch. Der sagte nämlich:

»Wenn die richtige Aktie gefunden ist, dann ist es nie zu früh und nie zu spät, sie zu kaufen.«
(Peter Lynch)

Erfolgsrezept Value Investing
Es kommt also auf die Auswahl der richtigen Aktien an und darauf, sie nicht zu teuer einzusammeln. Was nichts anderes bedeutet, als Benjamin Grahams Konzept des Value Investings konsequent anzuwenden.

Während einer Hausse steigen auch die schlechten Aktien, doch sind das genau die Werte, die bei schwierigen Verhältnissen ins Bodenlose abstürzen. Ganz vermeiden lässt es sich nicht, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden, immerhin musste sogar die große General Motors Insolvenz anmelden während der letzten Wirtschaftskrise. Aber Anleger können das Risiko minimieren, indem sie auf die richtigen Branchen setzen. Branchen, die gerne auch als „defensiv“ bezeichnet werden, weil sie nicht die neusten Trends aufgreifen, nicht in die revolutionären Technologien von morgen investieren, sondern in das langweilige Zeugs, das jeder von uns täglich benutzt. In Rasierschaum, Windeln, Ketchup und Müsli. Also in Konsumgüter, Kosmetik, Nahrung. Diese Branchen versprechen kein großes Wachstum, aber sie sind relativ krisensicher, da sie Produkte anbieten, auf die die Menschen auch in Krisenzeiten nicht einfach so verzichten. Während der die neue Rolex oder Restaurantbesuche schnell auf die Sparliste kommen, wird man beim Brotaufstrich oder der Zahnpasta kaum Abstriche machen. Und Mineralwasser wird immer getrunken.

Nun sollte man allerdings nicht gedankenlos einfach jede Aktie aus einer defensiven Branche kaufen, denn auch sie unterscheiden sich teilweise erheblich. Die KGVs sind zumeist zweistellig, eben weil sie so viel Sicherheit bieten, und sie weisen oftmals attraktive Dividendenrenditen auf. Um allerdings wirklich krisensicher zu sein, sollten sie auch noch andere Bilanzkriterien erfüllen. Und hier ziele ich vor allem auf einen geringen Verschuldungsgrad bzw. eine hohe Eigenkapitalquote ab. Je weniger Fremdkapital eine Firma einsetzt, umso solider ist sie, wenn es zu einer Krise kommt. Denn in solchen Zeiten drehen Banken schnell man den Hahn zu und auch große Unternehmen kommen dann ins Straucheln.

»Geduld ist die oberste Tugend des Investors.«
(Benjamin Graham)

Zu guter Letzt noch eine Prise Geduld...
Nun muss niemand jede Bilanz und jeden Geschäftsbericht durchackern, um geeignete Aktien aus diesen Branchen zu finden. Oftmals reicht es aus, sich die Kennzahlen der letzten drei Jahre anzusehen und sie mit Unternehmen aus derselben Branche zu vergleichen. So findet man die relativ am günstigsten bewerteten Unternehmen heraus in Bezug auf Verschuldung, KGV und Dividendenrendite. Und wenn man seine Hausaufgaben gemacht und die richtige solide Aktie gefunden hat, dann muss man nur noch eine Tugend an den Tag legen: Geduld. Eine Aktie steigt nicht sofort, nachdem man sie gekauft hat. Man muss ihr die Zeit geben, ihre Trümpfe auszuspielen. Wie bei einem guten Wein, auch dieser benötigt Zeit, um zu wahrer Qualität heranreifen zu können.

...und ein Blick auf die Marktbewertung
Und was die angeblich so hohe Bewertung des Gesamtmarktes angeht, helfen vielleicht einige einfache Gedanken weiter: die haben eine so noch nie dagewesene dauerhafte Niedrigzinsphase, die Alternativen zu Aktien rar machen. Alleine deshalb schon sind die Aktienkurse nach unten in gewissem Maße abgesichert, denn sobald es zu einer stärkeren Korrektur kommt, finden sich schnell bereitwillige Käufer, da sie für ihr Geld auf Sparkonten oder bei Anleihen keine Renditen erwirtschaften. Nur Immobilien und Aktien bringen seit Jahren verlässliche Renditen. Doch Immobilien sind nicht besonders fungibel, man kann sie nicht schnell kaufen und verkaufen. Ganz anders Aktien...

Und dann ist da noch Jeremy Grantham, eine weitere Ikone des Value Investings. Und der hat vor einiger Zeit die Grundlehren des Value Investings neu interpretiert, genauer gesagt das Prinzip der Rückkehr zum Durchschnittswert. Wenn Aktien deutlich unter oder erheblich über ihrem Durchschnittswert notieren, werden sie sich früher oder später wieder dort einfinden. Auf dieser Basis kann man eine Reihe von Parametern zum Maßstab machen, doch Value Investoren fokussieren sich vor allem auf die Unternehmensgewinne und somit das Kurs-Gewinn-Verhältnis.

Doch wenn nun die Parameter dauerhaft verschoben sind, sollte man sie dann nicht selbst neu justieren und sich dieser neuen Realität stellen? Grantham bejaht dies und weist darauf hin, dass insbesondere das KGV seit 20 Jahren signifikant oberhalb seiner langjährigen Durchschnittswerte notiert. Früher lag der Durchschnitt bei 14, doch seit mehr als 20 Jahren notiert es im Mittel bei 23. Zeit für eine Anpassung der eigenen Überlegungen getreu dem Leitsatz Jahn Maynard Keynes, der sagte: "Wenn sich die Fakten ändern, ändere ich meine Meinung". Und die Hauptursache der neuen Wirklichkeit ist schnell gefunden. Neben dem schnellen technologischen Wandel ist es vor allem das dauerhaft niedrige Zinsniveau, denn es ließ und lässt die Gewinnmargen der Unternehmen dauerhaft ansteigen; sie liegt seit 1997 bei durchschnittlich sieben Prozent, während sie vorher bei fünf Prozent lag. Und ein nachhaltiges Umkehren von den niedrigen Zinsniveaus ist noch immer nicht abzusehen, daher dürfte dieser Zustand weiter anhalten.

Grantham vertritt daher die Auffassung, (auch) Value Investoren sollten nicht sklavisch nach KGVs im niedrigen zweistelligen oder gar einstelligen Bereich suchen, sondern auch höhere KGVs bis 20 in Kauf nehmen. Er zielt vielmehr auf dominierende Geschäftsmodelle ab, auf die marktbeherrschende Stellung der Unternehmen im Wettbewerb. Marktdominanz bietet die Aussicht auf steigende Gewinnmargen und daher sollten Anleger auch bereit sein, diesen Unternehmen höhere Bewertungen zuzugestehen. Und hier schließt sich der Kreis und wir erkennen, dass Grantham sich nicht etwa vom Value Investing verabschiedet hat, sondern dass er im Grunde "nur" zu einem weiteren Anhänger des Quality Investings geworden ist. Auch er definiert den Begriff "günstig" neu, um auch künftig herausragende Renditen erzielen zu können. Und solange die Zinsen nicht nachhaltig und deutlich ansteigen, werden auch Value Investoren bei höher bewerteten Unternehmen gute Investmentgelegenheiten finden.

Also, sollte man gerade jetzt Aktien kaufen?
Die US-Steuerreform hat die Steuerlast der US-Unternehmen nachhaltig gesenkt und die US-Konjunktur zusätzlich angekurbelt. In der Folge stiegen die Gewinne der US-Unternehmen und ihre Bewertung sank entsprechend, also auch die KGVs. Gleichzeitig sorgen die weiterhin niedrigen Zinsen dafür, dass es (noch) keine wirkliche Alternative zu Aktien gibt und dass die Unternehmen sich dauerhaft günstig(er) refinanzieren können. Auch das treibt die Gewinne an.

Im Gegenzug wirkt sich allerdings der von US-Präsident Trump angezettelte Wirtschaftskrieg gegen alles und jeden und seine protektionistische Zollpolitik für zunehmend schlechte Stimmung in der globalen Wirtschaft und auch US-Unternehmen leiden zunehmend unter den Spannungen und den Zöllen selbst. Dieser politische Part kann sich jedoch relativ schnell ändern und die hohe Volatilität der letzten Wochen zeigt das eindrucksvoll, da der Markt vor allem stimmungsgetrieben hin- und hergerissen wird. Doch politische Börsen haben kurze Beine, heißt es, und die Unternehmen werden sich anpassen.

Folgt man nun Templetons weisen Ratschlägen, dann kommt es weniger auf den Zeitpunkt des Aktienkaufs an, als vielmehr darauf, auf die richtigen, nachhaltig erfolgreichen Unternehmen zu setzen und deren Aktin möglichst lange zu halten. Und damit dürfte die Frage, ob man gerade jetzt Aktien kaufen sollte, eindeutig beantwortet sein...

Kommentare:

  1. Hallo Michael,

    Schweben dir aktuell defensive Titel mit gesunder Bilanz und guter Dividendenrendite von deiner Beobachtungsliste vor?

    Liebe grüße

    Markus

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    1. Moin Markus,
      McCormick und Waste Management gefallen mir. Beide sind zwar nicht gering verschuldet, bauen diese Verschuldung aber durch ihre hohen Cashflows beständig ab. Und beide verfügen über massive ökonomische Burggräben...

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  2. Das es überhaupt erwähnt wird. Wir haben gerade mal eine Korrektur von knapp 10%. Wenn jemand bei sowas nervös wird, sollte um Aktien einen großen Bogen machen. Bei 30% fängt es an richtig Spaß zu machen. Dann werde ich meine Bank anrufen und eine der Hypotheken auffüllen. Vielleicht gibts dann ja Amazon zum pe unter 10, aber vorher fange ich mit Fresenius beim pe von 5 an. Ich liebe Qualitätsaktien. Ich würde aber niemals mehr als das 15 fache bezahlen egal wie toll die Aussichten sind. GARP: RP bei mir max das 15 fache. Bei Immobilien mache ich’s genauso.

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    1. Hallo Moritz,
      ich vermute PE = PriceEarningsRatio...? Da ist bei Amazon <10 und Fresenius <5 aber noch viel Platz...;-)
      Was heißt RP oder ist das ein Schreibfehler?
      Danke.
      Martin

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    2. GARP= growth at a reasonable price
      RP= reasonable price
      PE = PriceEarningsRatio

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  3. Eine sehr gute Aktie wenn der Markt bergab geht ist Church&Dwight. Leider ist diese in den letzten Monaten sehr stark gestiegen so dass die Dividendenrendite etwas niedrig ist. Meiner Meinung nach die derzeit stärkste Aktie im Konsumgüterbereich.

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