"Nur zwei Dinge auf Erden sind uns ganz sicher: der Tod und die Steuer."
(Benjamin Franklin)
Freitag, 31. Juli 2026
Donnerstag, 30. Juli 2026
[Kissigs Nebenwerte-Analyse] Ottobock: Prothetik-Weltmarktführer zwischen Digitalisierung und demografischem Wandel
Im Magazin "Der Nebenwerte Investor" von Traderfox finden sich regelmäßig Analysen von mir zu deutschen Nebenwerten. Das Magazin ist kostenpflichtig und wer dieses oder eine der weiteren Börsenzeitschriften von Traderfox bestellen möchte, gelangt ▶ hier zur Übersicht. Mehrwert für die Leser meines Blogs: Nach Erscheinen des Magazins darf ich meine Nebenwerte-Analysen dann auch hier veröffentlichen.
Artikel aus "Der Nebenwerte Investor" Ausgabe 17/2026 vom 29.07.2026
Aktien in dieser Ausgabe: Drägerwerk, Ottobock, Südzucker
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Short-Attacke
Börsenweisheit des Tages | 30.07.2026
"Wenn Menschen mit Informationen überflutet werden, wählen sie möglicherweise nur einen kleinen Teil der Gesamtmenge aus und kommen zu einer ganz anderen Schlussfolgerung, als es der gesamte Datensatz nahelegen würde."
(David Dreman)
Mittwoch, 29. Juli 2026
Börsenweisheit des Tages | 29.07.2026
"Der Aktienmarkt war in den letzten 10 Jahren, 30 Jahren, 100 Jahren der beste Ort, um zu investieren. Aber wenn man das Geld in 1 oder 2 Jahren braucht, sollte man keine Aktien kaufen."
(Peter Lynch)
Dienstag, 28. Juli 2026
Börsenweisheit des Tages | 28.07.2026
"Gelddrucken kann genauso wenig die Armut besiegen, wie das Drucken von Diplomen die Dummheit."
(Javier Milei)
Montag, 27. Juli 2026
[Kissigs Nebenwerte-Analyse] KSB: Pump up the Cash, pump it up!
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Artikel aus "Der Nebenwerte Investor" Ausgabe 16/2026 vom 22.07.2026
Aktien in dieser Ausgabe: KSB, Ströer, Wacker Neuson
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Nebenwerte Investor
Börsenweisheit des Tages | 27.07.2026
"Es ist schwierig, an seinen Gewinneraktien festzuhalten, weil man immer wieder auf die Kostenbasis zurückblickt, anstatt nach vorne auf das Geschäft zu schauen."
(Ian Cassel)
Sonntag, 26. Juli 2026
[Kissigs Kloogschieterei] Waghalsige Öl-Manöver in trüben Gewässern
Der Iran-Krieg ist zurück. Naja, eigentlich war er nie wirklich weg, denn Trumps Pseudo-Friedensagreement war so löchrig, dass ganze Flugzeugträger hindurchgepasst hätten. Die einzige Einigkeit zwischen den USA und dem Iran bestand eigentlich darin, dass man sich nicht einig ist – und sich 60 Tage darüber streiten will, über was an sich eigentlich einigen müsste. Was auch immer, der Ölpreis war von seinen Kriegsangsthochs wieder zurück auf Los geschnellt – doch inzwischen ist alles wieder vorbei.
Es wird wieder geschossen, die Straße von Hormuz ist dicht, der weltweiten Öl-Versorgung fehlen 20% an Kapazität. Und doch gibt es Neues: der Iran soll seine Huthi-Verbündeten im Jemen aufgefordert haben, die Meerenge von Bab al-Mandab zu sperren. Bab al-Was? Genau, niemand kennt das, aber den Suez-Kanal, von dem hat man schon gehört. Asiens schnellste Verbindung nach Europa führt durch Ägyptens künstliche Wasserstraße ins Mittelmeer. Und an der südwestlichen Spitze der Arabischen Halbinsel liegt der Jemen.
Wird auch diese Route gesperrt, wird der Seeweg für arabisches Öl sehr viel länger. Die ersten Raketen auf Saudische Öl-Tanker wurden bereits von den Huthis abgeschossen und die Route ist de facto dicht. Damit steigen die Frachtraten und es wird weniger Öl transportiert, weil dieselben Tankerkapazitäten länger mit derselben Menge an Öl beschäftigt sind.
Neu ist allerdings auch, dass weltweit Staaten ihre strategischen Öl-Reserven auf den Markt geworfen haben, um den Öl-Preisschock abzumildern. Mit Erfolg, was den Preisauftrieb anging. Dummerweise sind die Reserven nicht unendlich und weitgehend geleert. Diese Zusatzangebot fällt also bald aus und kehrt sich dann in Zusatznachfrage um, denn der Iran-Krieg hat gezeigt, dass strategische Öl-Reserven elementar sind.
Es droht ein Dreifachpunch aus zwei Sperrungen wichtiger Schifffahrtsrouten und dem Versiegen der Öl-Reserveflut. Die sich gerade etwas beruhigenden Inflationsdaten dürften nun neue Nahrung kriegen, die dann weit nach 2027 hineinschwappen dürfte. Jedenfalls wenn die Sperrungen nicht sofort aufgehoben werden. Und danach sieht es nicht aus. Da kann auch das erhöhte Fördervolumen der OPEC+ allein und die aktuelle Nachfrageschwäche in Asien nicht mehr viel retten.
Die Inflation ist da. Und sie wird erstmal bleiben. So wie auch das erhöhte Zinsniveau. Das steht natürlich nicht auf den Titelseiten. Noch nicht. Aber das kommt. Und schlaue Anleger machen ihr Depot entsprechend sturmfest, um nicht voll unter die Räder zu kommen, wenn es hart auf hart kommt...
Alles Gute für euer Geld!
Michael C. Kissig
Alles Gute für euer Geld!
Michael C. Kissig
Börsenweisheit des Tages | 26.07.2026
"Es gibt Leute, die gut zahlen, die schlecht zahlen, Leute, die prompt zahlen, die nie zahlen, Leute, die schleppend zahlen, die bar zahlen, abzahlen, draufzahlen, heimzahlen – nur Leute, die gern zahlen, die gibt es nicht."
(Georg Christoph Lichtenberg)
(Georg Christoph Lichtenberg)
Samstag, 25. Juli 2026
Kissigs Rückblick 30/2026: Die Kurstreiber in meinem Depot waren Vincorion, Deutsche Rohstoff AG, Rheinmetall, Rocket Lab, Comfort Systems - und die Gewinne sprudelten
Die Top-Werte meines Investmentdepots veröffentliche ich jeweils zum Quartalsende in meinen Investor-Updates und meine Beobachtungsliste aktualisiere ich wöchentlich.
Ergänzend gebe ich heute eine kurze Übersicht zu den Werten, die in der letzten Woche mein Investmentdepot am stärksten bewegt haben. Dabei geht es um alte Bekannte und neue Liebschaften. Und es gibt die eine oder andere Überraschung sowie altkluge Einschätzungen. Natürlich... ツ
Freitag, 24. Juli 2026
Donnerstag, 23. Juli 2026
[Kissigs Nebenwerte-Analyse] Ströer: Daten und KI powern zunehmend die Geschäfte
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Artikel aus "Der Nebenwerte Investor" Ausgabe 16/2026 vom 22.07.2026
Aktien in dieser Ausgabe: KSB, Ströer, Wacker Neuson
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Übernahme
Mittwoch, 22. Juli 2026
Dienstag, 21. Juli 2026
Kissigs Börsengeschichte(n): Am 21.07.2002 brach WorldCom zusammen und offenbarte ein unglaubliches Maß an Bilanzfälschungen und Betrug
Am 21.07.2002 beantragte WorldCom Gläubigerschutz nach Chapter 11 des US-Insolvenzrechts und damit erreichte einer der größten Unternehmensskandale der Wirtschaftsgeschichte seinen dramatischen Höhepunkt. Mit Vermögenswerten von mehr als 100 Milliarden Dollar handelte es sich damals um die größte Unternehmensinsolvenz in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Erst Jahre später wurde dieser Rekord durch den Zusammenbruch von Lehman Brothers übertroffen.
Doch WorldCom war weit mehr als ein spektakulärer Insolvenzfall. Der Konzern wurde zum Sinnbild für die Schattenseiten des Börsenbooms der 1990er Jahre, für eine Unternehmenskultur, die Wachstum um jeden Preis verlangte, und für einen Bilanzbetrug, der das Vertrauen in die amerikanischen Kapitalmärkte nachhaltig erschütterte.
Die Enthüllung milliardenschwerer Bilanzmanipulationen vernichtete innerhalb kürzester Zeit Milliarden an Aktionärsvermögen, kostete Tausende Beschäftigte ihren Arbeitsplatz und führte zu tiefgreifenden Reformen der Unternehmensaufsicht. Der Name WorldCom steht bis heute als Mahnung dafür, welche Folgen fehlende Kontrollen, übersteigerter Erfolgsdruck und mangelnde Transparenz haben können.
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Börsenweisheit des Tages | 21.07.2026
"Ein Kleinaktionär ist jemand, der seine Gefühle dem Wirtschaftsteil der Tageszeitung entnimmt."
(Karsten Mekelburg)
(Karsten Mekelburg)
Montag, 20. Juli 2026
5,5 Millionen Prozent Rendite: Warren Buffett erklärt, wie auch Privatanleger die perfekten Aktien für ihr Depot finden und damit fette Überrenditen erzielen können
Warren Buffett ist der beste Investor aller Zeiten und hat sich kürzlich nach 60 Jahren an der Spitze seiner Investmentholding Berkshire Hathaway in den (Un-)ruhestand verabschiedet. Unterm Strich erzielte er in diesem Zeitraum einen durchschnittlichen jährlichen Wertzuwachs von beeindruckenden 20% - dies zeigt die ungeheure Kraft des Compounding, auch bekannt als Zinseszins. Dabei konnte das "Orakel von Omaha", wie Buffett von seinen Fans auch genannt wird, in der Einzelbetrachtung den S&P 500 in den meisten Jahren schlagen. Der kumulierte Zuwachs der Berkshire-Aktie seit Buffetts Übernahme 1964 beläuft sich auf rund 5,5 Mio. % verglichen mit "nur" gut 39.000 für den S&P 500.
Andersherum betrachtet könnte die Berkshire-Aktie um 99% fallen und hätte über den 60-Jahreszeitraum hinweg immer noch eine bessere Rendite als der S&P 500 erzielt. Was für ein Vermächtnis!
Doch Buffetts Erfolg ist kein Zufall und kein Hexenwerk. Es gründet auf einem disziplinierten Investmentansatz und einigen wenigen Prinzipien. Dieser Börsenzaubertrank ist so einfach zusammenzubrauen, dass dies jeder selbst in der heimischen Küche erledigen kann. Und Buffett erklärt auch genau, wie das gelingt...
Börsenweisheit des Tages | 20.07.2026
"Es würde manche politischen Prozesse kolossal erleichtern, befänden Parlament und Börse sich unter einem Dach."
(Martin Gerhard Reisenberg)
(Martin Gerhard Reisenberg)
Sonntag, 19. Juli 2026
Börsenweisheit des Tages | 19.07.2026
"Mit der Zeit sind wir klüger geworden. Wir sind in immer bessere Unternehmen eingestiegen. Wir verstehen mehr und mehr, was für schlimme Dinge passieren können und wie leicht sie sich einschleichen können. Und je älter wird wurden, desto mehr haben wir sie vermieden."
(Charlie Munger)
Samstag, 18. Juli 2026
Kissigs Rückblick 29/2026: Die Kurstreiber in meinem Depot waren Almonty, Rocket Lab, Frequency Electronics, Vincorion und Texas Pacific Land - mit blutrotem Ende
Die Top-Werte meines Investmentdepots veröffentliche ich jeweils zum Quartalsende in meinen Investor-Updates und meine Beobachtungsliste aktualisiere ich wöchentlich.
Ergänzend gebe ich heute eine kurze Übersicht zu den Werten, die in der letzten Woche mein Investmentdepot am stärksten bewegt haben. Dabei geht es um alte Bekannte und neue Liebschaften. Und es gibt die eine oder andere Überraschung sowie altkluge Einschätzungen. Natürlich... ツ
Freitag, 17. Juli 2026
Börsenweisheit des Tages | 17.07.2026
"Manager, die immer versprechen, "die Zahlen zu erreichen", werden irgendwann in Versuchung kommen, die Zahlen zu schönen."
(Warren Buffett)
Donnerstag, 16. Juli 2026
Börsenweisheit des Tages | 16.07.2026
"Je mehr Sorgen die Menschen haben, desto besser für den Anleger, denn diese Sorgen sind bereits in den Börsenkursen enthalten."
(Bill Miller)
Mittwoch, 15. Juli 2026
Buffett erklärt, weshalb Unternehmen genau die Aktionäre haben, die sie verdienen
Starinvestor Warren Buffett hat sich in seinem Investorenbrief von 1979 an die Aktionäre seiner Investmentholding Berkshire Hathaway damit beschäftigt, wie das Verhalten des Managements dazu führt, dass Unternehmen eine bestimmte Art von Aktionären anziehen.
"Unternehmen erhalten überwiegend genau die Aktionärsbasis, die sie anstreben und verdienen. Wenn sie ihr Denken und ihre Kommunikation auf kurzfristige Ergebnisse oder kurzfristige Börsenentwicklungen ausrichten, werden sie ebenfalls überwiegend Aktionäre anziehen, die sich auf dieselben Faktoren konzentrieren. Und wenn sie Investoren gegenüber zynisch auftreten, ist es sehr wahrscheinlich, dass ihnen dieser Zynismus schließlich von der Investmentgemeinschaft zurückgespiegelt wird.Phil Fisher verglich die Strategie eines Unternehmens zur Gewinnung von Aktionären einmal mit der eines Restaurants, das um Kunden wirbt. Ein Restaurant kann eine bestimmte Zielgruppe ansprechen – etwa Liebhaber von Fast Food, gehobener Küche oder asiatischer Speisen – und sich im Laufe der Zeit eine passende Stammkundschaft aufbauen. Wird dies professionell umgesetzt, kommen diese Gäste, zufrieden mit Service, Speisekarte und Preisniveau, immer wieder zurück. Ein Restaurant kann jedoch nicht ständig seinen Charakter wechseln und trotzdem eine zufriedene und treue Kundschaft behalten. Würde es abwechselnd französische Gourmetküche und Hähnchen zum Mitnehmen anbieten, wäre das Ergebnis ein ständiges Kommen und Gehen verwirrter und unzufriedener Kunden.Genauso verhält es sich mit Unternehmen und der Aktionärsgruppe, die sie anziehen möchten. Man kann nicht gleichzeitig alles für jeden sein und zugleich Eigentümer mit völlig unterschiedlichen Interessen gewinnen wollen – von Anlegern, die hohe laufende Ausschüttungen bevorzugen, über Investoren mit Fokus auf langfristiges Kapitalwachstum bis hin zu solchen, die auf spektakuläre Börsenbewegungen aus sind."
Diese Erkenntnisse sind ein weiteres starkes Argument dafür, dass Unternehmen nur dann nachhaltig Erfolg haben, wenn das Management zum Unternehmen passt, seine Kultur und seine DNA "lebt". Egal wie herausragend ein Manager auch ist, wenn er einen "Kulturschock" auslöst kann dies die Siegesserie auch des erfolgreichsten Unternehmens beenden. Was sich dann zumeist auch im Aktienkurs negativ niederschlägt. Und gegebenenfalls aktivistische Investoren auf den Plan ruft, die das Management zum Umlenken zwingen wollen, um die aufgestauten Wertpotenziale zu heben.
Das kann funktionieren, aber viel erfolgversprechender ist, sofort auf den richtigen Dreiklang zu setzen mit einem Management, das zum Unternehmen passt und damit gleichgesinnte Aktionäre anzieht. Buffett hat es bei und mit Berkshire vorgemacht und von Anfang an und über Jahrzehnte hinweg Langfristanleger angelockt. Sein Partner Charlie Munger verfolgte dieselbe Philosophie - und es bleibt zu hoffen, dass Buffetts Nachfolger Greg Abel ihrem Erfolgsweg treu bleibt. Time will tell...
Disclaimer: Habe Berkshire auf meiner Beobachtungsliste und/oder im Depot/Wiki.
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Dienstag, 14. Juli 2026
Börsenweisheit des Tages | 14.07.2026
"Etwa einmal pro Jahrzehnt wird die Welt in einer Art und Weise erschüttert, die kaum jemand kommen sah."
(Morgan Housel)
Montag, 13. Juli 2026
Börsenweisheit des Tages | 13.07.2026
"Man muss sich seinen besonderen Kompetenzbereich suchen und sich darauf konzentrieren. Am besten geht man dorthin, wo es dumme Wettbewerber gibt."
(Charlie Munger)
Sonntag, 12. Juli 2026
[Kissigs Kloogschieterei] Die NATO- schwenkt auf Selbst(er)findungskurs
Der NATO-Gipfel in Ankara fand in einer Zeit der Unsicherheit und des Umbruchs statt. In der Ukraine wütet der russische Eroberungskrieg im vierten Jahr und ein Ende ist nicht abzusehen – auch weil die Ukraine sich als hartnäckiger Gegner erwiesen hat, der Putins "mehrtägige Spezialoperation" in einen ausgewachsenen Krieg verwandelt hat, in dem Russland längst von der Siegerstraße abgekommen ist. Und im Nahen Osten schießen Amerikaner und Iraner wieder aufeinander und Trump erklärte soeben das "Memorandum of Understanding", das den Weg zu einem Frieden ebnen sollte, für beendet. Überall rauchende Colts.
Es könnte eine Sternstunde des westlichen Verteidigungsbündnisses sein, doch die Allianz zeigt Schwächen – und auch die gehen auf Trump zurück. Schon länger kritisiert er die NATO-Verbündeten und stellt inzwischen der Nutzen der Verteidigungsallianz (für die USA) infrage. Im Kern hat er dabei gute Argumente auf seiner Seite und auch deshalb ist Bewegung in die Europäer gekommen, endlich ihre Verteidigung wieder in die eigenen Hände zu nehmen. Die Bedrohung durch den russischen Bären für Mittel- und Westeuropa ist nicht mehr zu ignorieren – auch weil Trump sich als "Putins best Buddy" geoutet hat und am liebsten nur "beautiful deals" mit ihm abschließen will, die den USA – und vor allem dem Trump-Clan – Vorteile bringen. Eigennutz als dominierende Triebfeder.
Und Eigennutz ist es auch, was die NATO aktuell antreibt. Der eigene Schutz ist elementar, das Abnabeln von den USA ebenfalls. Wenn der "große Bruder" wankelmütig wird und vielleicht sogar zum Aggressor (Grönland), kann man sich weder auf seinen Beistand noch auf seine Waffensysteme verlassen. Die Europäer und NATO-Partner Kanada suchen den Schulterschluss zu einer "NATO-". Die Stärke der "europäischen NATO", wie Bundeskanzler Merz sie nannte, liegt in der eigenen Stärke.
Die Europäer müssen besser zusammenarbeiten, sie müssen ihre Waffensysteme besser koordinieren und aufeinander abstimmen und das gilt auch für die nachgelagerten Bereiche, wie Beschaffung, Wartung, Reparaturen. Vereinheitlichung und Standardisierung müssen staatliche Insellösungen ersetzen, um effizienter zu werden und im wahrsten Sinne schlagkräftiger. Die Alternative dazu zeigt sich in der Ukraine, wo ein fressgieriger Nachbar Millionen Leben zu opfern bereit ist, um seine imperialen Ziele durchzusetzen.
Europa muss aufrüsten und sich wieder selbst verteidigen können. Davon profitieren die heimischen Rüstungsunternehmen und so haben Rheinmetall, Hensoldt und Vincorion zuletzt Erfolge bei den Auftragseingängen zu verzeichnen. Der Trend geht dabei, natürlich, Richtung Drohnen und mobiler Angriffs- und Verteidigungssysteme und hier punkten die deutschen Hersteller vor allem durch eine Vielzahl an Joint Ventures und Kooperationen. Zudem bietet sich Deutschland als Industriestandort mit bestens ausgebildeten Facharbeitern als Standort für die Produktion amerikanischer Waffensysteme außerhalb der USA geradezu an - und die Kooperation von Rheinmetall mit Lockheed Martin zur Produktion der ATACMS-Raketen zeigt diesen neuen Trend.
Für Deutschland bietet sich hier auch eine andere Chance: die in größerem Umfang freigesetzten Mitarbeiter der strauchelnden Automobilindustrie stehen beinahe übergangslos der Rüstungsindustrie zur Verfügung. In einer Studie hat EY dargelegt, dass die 1,5% des BIP, die europäischen NATO-Staaten in sicherheitsrelevante Infrastruktur investieren müssen jährlich etwa 320 Mrd. Euro entspricht und das davon 62 Mrd. Euro auf Deutschland entfallen werden. Dies wird ein massiver Konjunkturimpuls und die Investitionen dürften eine jährliche Produktionswirkung von 822 Mrd. Euro auslösen und damit europaweit rund 4,4 Mio. Jobs schaffen, wovon auf Deutschland rund 723.000 entfallen sollten.
Profitieren wird unsere (teilweise marode) Infrastruktur, also Bauunternehmen und Betonhersteller. Aber ebenso wird mehr Geld in Energieinfrastruktur fließen und natürlich in den Schutz unserer Infrastruktur vor physischen Bedrohungen und Cyberattacken.
"Si vis pacem, para bellum (Wenn du Frieden willst, bereite den Krieg vor)."(Vegetius)
Es ist ein Ammenmärchen, dass Rüstungsinvestitionen verlorenes Geld seien, weil die erworbenen Waffensysteme anschließend nur rumstehen und Kosten verursachen würden. Auch durch sie entsteht Wertschöpfung, durch ihre Entwicklung, Produktion, Wartung, Nutzung, Instandhaltung, Pflege. Und vor allem dienen sie unserem Schutz. Deutschlands großer Wohlstand ist auch das Resultat daraus, dass seit 80 Jahren kein Krieg mehr unser Land in Schutt und Asche gelegt hat. So konnte der erarbeitete Wohlstand über mehrere Generationen weitergegeben werden. Für Deutschland, das zuvor etwa alle 40 Jahren verheerende Kriege erlebt hat, war das ein ganz neues Gefühl - allerdings weiß heute bei uns fast niemand mehr, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist und jeden Tag aufs Neue sichergestellt werden muss. Deutschlands Mitgliedschaft in der EU und der NATO sind seine Garanten, nicht Friedensgebete und Mahnwachen.
Die Friedensdividende ist längst verspeist und nun ist wieder Realpolitik angesagt: Europa muss erkennen, dass es sich selbst am nächsten ist. Für Anleger bieten sich hier ebenfalls Chancen, denn die Wiederaufrüstung Europas ist eine Generationenaufgabe, die gerade erst Fahrt aufnimmt. Und Deutschlands Rüstungsschmieden spielen ganz vorne mit. Die erste Euphoriewelle ist verebbt und nüchternem Realitätsdenken gewichen: seit jeher eine solide Basis für gute Geschäfte und langfristig steigende Aktienkurse.
Alles Gute für euer Geld!
Michael C. Kissig
Disclaimer: Habe Hensoldt, Rheinmetall, Vincorion auf meiner Beobachtungsliste und/oder im Depot/Wiki.
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Samstag, 11. Juli 2026
Börsenweisheit des Tages | 11.07.2026
"Es viel leichter, auf einen Kurseinbruch zu warten, als bei einem Kurseinbruch zu kaufen."
(Allgemeine Börsenweisheit)
(Allgemeine Börsenweisheit)
Freitag, 10. Juli 2026
[Kissigs Nebenwerte-Analyse] Klöckner: Europas größter unabhängiger Stahl- und Metallhändler im Wandel zur digitalen Plattform
Im Magazin "Der Nebenwerte Investor" von Traderfox finden sich regelmäßig Analysen von mir zu deutschen Nebenwerten. Das Magazin ist kostenpflichtig und wer dieses oder eine der weiteren Börsenzeitschriften von Traderfox bestellen möchte, gelangt ▶ hier zur Übersicht. Mehrwert für die Leser meines Blogs: Nach Erscheinen des Magazins darf ich meine Nebenwerte-Analysen dann auch hier veröffentlichen.
Artikel aus "Der Nebenwerte Investor" Ausgabe 14/2026 vom 02.07.2026
Aktien in dieser Ausgabe: Klöckner, PVA TePla, Verbio
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Nebenwerte Investor,
Übernahme
Börsenweisheit des Tages | 10.07.2026
"Charlie (Munger) und ich haben nie eine Meinung über die Börse, weil sie nicht fundiert wäre - und sie könnte die Meinungen beeinträchtigen, die wir haben und die fundiert sind."
(Warren Buffett)
Donnerstag, 9. Juli 2026
[Kissigs Börsentheater] Warren Buffett meint, das beste Geschäft sei eine Lizenzgebühr auf das Wachstum anderer. Einfach (und) clever...
Börsenlegende Warren Buffett erklärt, wie man einfach zu Geld kommt: "Das beste Geschäft ist eine Lizenzgebühr auf das Wachstum anderer, die selbst wenig Kapital benötigt". Man kann sich dann einfach zurücklehnen und das Geld anderer Leute für sich selbst arbeiten lassen. Je erfolgreicher sie sind, desto mehr Kohle streicht man dabei ein. Klingt (zu) perfekt? Schon möglich, aber, es gibt eine ganze Reihe von Businessmodellen, die genau auf diesem Konzept aufbauen.
Asset Manager fahren ein solches Businessmodel, da sie Provisionen für das Managen des Kapitals ihrer Investoren und auf die realisierten Gewinne erhalten. Apollo Global Management, BlackRock, Blackstone Group, Brookfield, KKR & Co sind Experten darin und je größer ihre Assets under Management (AuM) werden, desto besser skalierbar wird ihr Geschäft. In Deutschland finden wir hierzu mit Patrizia, einen weitgehend auf Gewerbeimmobilien spezialisierten Asset Manager.
Lizenzgebühren erhält auch, wem Rechte gehören, zum Beispiel an Filmen oder Songs. Während der Corona-Phase fanden kaum Konzerte statt und so haben viele Künstler ihre Songbibliothek zu Geld gemacht durch den Verkauf ihrer Songrechte. Blackstone hat dazu Hipgnosis übernommen mit einem Bruttovermögen von rund 2,2 Mrd. Dollar an Musikkatalogen und Tantiemen mit so bekannten Künstlern wie Justin Bieber, Bob Dylan, Shakira, Bruce Springsteen und den Red Hot Chili Peppers. Inzwischen wurde Hipgnosis von Blackstone in Recognition Music umbenannt und ein Großteil der Songrechte an Sony Music Publishing veräußert.
Mit einem weiteren dieser Lizenzgebühr-Modelle haben wir es bei Börsenbetreibern und Brokern zu tun. Sie nehmen Provisionen ein, wenn Anleger aktiv handeln oder über Depotgebühren. Je aktiver Anleger sind, je größer ihr Depotvolumen, desto höher sind die Provisionseinnahmen. Die Deutsche Börse ist hier zu nennen, Charles Schwab und Intercontinental Exchange.
Ein weiteres Lizenz-Business spielt sog. "Royalties" ein und Mineral sowie Surface Rights - also umsatz- und/oder gewinnabhängige Erträge aus Landeigentum. So etwas wird vor allem im Rohstoffsektor vereinbart und ein "Royalty-Pure-Play" ist z.B. Texas Pacific Land, die riesige Gebiete im Permian Basin (Texas und New Mexico) halten, wo andere nach Öl und Gas bohren. Und an der Wasserver- und -entsorgung verdienen, ihr Land für Wind- und Solarfarmen zur Verfügung stellen - und für ein erstes KI-Rechenzentrumsprojekt von Chevron und Microsoft. Ins gleiche Horn, nur ohne Öl/Gas und ein paar Nummern kleiner, stößt LandBridge.
Mein Fazit
Lizenzgebühren sind eine einfache Geschäftsidee. Einfach (und) clever. Und als Aktionäre können wir genauso einfach daran mitverdienen. Die Gewinne explodieren nicht, aber sie fließen stetig und sorgen so für einen anhaltenden Cashflow-Strom - und entfachen so über die Jahre ganz von selbst die ungeheure Kraft des Compounding. Echt simpel...
Disclaimer: Habe Apollo Global Management, BlackRock, Blackstone Group, Brookfield, Intercontinental Exchange, KKR, LandBridge, Patrizia, Texas Pacific Land auf meiner Beobachtungsliste und/oder im Depot/Wiki.
••• Überarbeite Fassung eines Artikels aus Juli 2023
Börsenweisheit des Tages | 09.07.2026
"Treffen Sie keine Anlageentscheidung auf der Grundlage von Korrelationen. Alle Korrelationen auf dem Markt, ob real oder illusorisch, werden sich verschieben und bald verschwinden."
(David Dreman)
Mittwoch, 8. Juli 2026
Börsenweisheit des Tages | 08.07.2026
"Wenn Sie ein langfristiger Anleger sind, sollten Sie hochwertige Aktien besitzen und vor denjenigen die Ohren verschließen, die sagen, dass ein Zinsanstieg Ihnen Probleme bereiten wird. Und wenn Sie kein langfristiger Anleger sind, frage ich mich, was Sie überhaupt auf dem Aktienmarkt machen, und das werden Sie sich eines Tages auch."
(Terry Smith)
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Terry Smith,
Zinsen
Dienstag, 7. Juli 2026
Montag, 6. Juli 2026
Börsenweisheit des Tages | 06.07.2026
"Ich erkannte sofort, dass Ben Graham falsch lag. Das wahre Geld macht man mit den wirklich großartigen Unternehmen, die einen von Erfolg zu Erfolg führen."
(Charlie Munger)
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Börsenweisheiten,
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Quality Investing
Sonntag, 5. Juli 2026
Kissigs Börsengeschichte(n): Am 05.07.1994 gründete Jeff Bezos Amazon.com. und schuf damit den größten globalen Online-Marktplatz. Anschließend baute er es zum wohl mächtigsten Online-Powerhouse der Welt aus
Als Jeff Bezos am 05.07.1994 Amazon.com gründete, ahnte kaum jemand, dass daraus eines der wertvollsten und einflussreichsten Unternehmen der Welt entstehen würde. Amazon begann als unscheinbarer Online-Buchhändler in einer Garage in Bellevue im US-Bundesstaat Washington.
Gut drei Jahrzehnte später ist das Unternehmen weit mehr als ein Versandhändler. Amazon ist zugleich Einzelhändler, Marktplatzbetreiber, Logistikkonzern, Cloud-Anbieter, Halbleiterentwickler, Produzent von Unterhaltung, Anbieter künstlicher Intelligenz und einer der größten Investoren in Rechenzentren weltweit.
Der Weg dorthin war keineswegs geradlinig. Amazon schrieb über viele Jahre kaum Gewinne, investierte nahezu jeden verdienten Dollar wieder in Wachstum und wurde von vielen Analysten als dauerhaft unprofitables Unternehmen verspottet. Erst im Rückblick wird deutlich, dass Jeff Bezos einer konsequenten Strategie folgte, die heute als eines der erfolgreichsten Geschäftsmodelle der modernen Wirtschaft gilt: das sogenannte Amazon Flywheel.
Dieses selbstverstärkende Geschäftsmodell verbindet niedrige Preise, große Produktauswahl, hohe Kundenzufriedenheit, steigende Nachfrage, wachsende Verkäuferzahlen und sinkende Stückkosten zu einem Kreislauf, der sich mit zunehmender Unternehmensgröße immer schneller dreht. Die Fähigkeit, Gewinne konsequent zu reinvestieren und damit neue Geschäftsfelder zu erschließen, machte Amazon letztlich zu einem Unternehmen, dessen Bedeutung weit über den Onlinehandel hinausreicht.
Börsenweisheit des Tages | 05.07.2026
"Es ist eine Sache, eine wirksame Strategie zu haben, aber eine andere, sie auch umzusetzen."
(David Dreman)
Samstag, 4. Juli 2026
Kissigs Rückblick 27/2026: Meine stärksten Kurstreiber im Depot waren Rocket Lab, Rheinmetall, LandBridge, Vincorion, 2G Energy - mit Kurssprung in die zweite Jahreshälfte
Die Top-Werte meines Investmentdepots veröffentliche ich jeweils zum Quartalsende in meinen Investor-Updates und meine Beobachtungsliste aktualisiere ich wöchentlich.
Ergänzend gebe ich heute eine kurze Übersicht zu den Werten, die in der letzten Woche mein Investmentdepot am stärksten bewegt haben. Dabei geht es um alte Bekannte und neue Liebschaften. Und es gibt die eine oder andere Überraschung nebst altkluger Einschätzungen. Natürlich... ツ
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KKR,
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Rheinmetall,
Rocket Lab,
Wochenrückblick
Börsenweisheit des Tages | 04.07.2026
"Wann immer man eine große Menge an zukünftigen Erträgen zu einem niedrigen Preis kaufen kann, hat man eine gute Investition getätigt."
(Sir John Templeton)
Freitag, 3. Juli 2026
[Kissigs Nebenwerte-Analyse] PVA TePla: Der Spezialmaschinenbauer entwickelt sich zum Hightech-Partner der Halbleiterindustrie
Im Magazin "Der Nebenwerte Investor" von Traderfox finden sich regelmäßig Analysen von mir zu deutschen Nebenwerten. Das Magazin ist kostenpflichtig und wer dieses oder eine der weiteren Börsenzeitschriften von Traderfox bestellen möchte, gelangt ▶ hier zur Übersicht. Mehrwert für die Leser meines Blogs: Nach Erscheinen des Magazins darf ich meine Nebenwerte-Analysen dann auch hier veröffentlichen.
Artikel aus "Der Nebenwerte Investor" Ausgabe 14/2026 vom 02.07.2026
Aktien in dieser Ausgabe: Klöckner, PVA TePla, Verbio
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Nebenwerte Investor,
PVA Tepla
Börsenweisheit des Tages | 03.07.2026
"Die Zinsspanne ist jene feine Differenz, die Bankiers zu allen Zeiten ein sorgenfreies Leben garantierte."
(Ron Kritzfeld)
(Ron Kritzfeld)
Donnerstag, 2. Juli 2026
Börsenweisheit des Tages | 02.07.2026
"Zeiten, in denen es so gut wie keine Schnäppchen gibt, wirken für uns wie ein umgekehrter Indikator. Wenn wir feststellen, dass es wenig Kaufenswertes gibt, gibt es wahrscheinlich viel Verkaufenswertes."
(Seth Klarman)
Mittwoch, 1. Juli 2026
[Kissigs 13F] Mein Investor-Update Q2/26 mit Texas Pacific Land, 2G Energy, LandBridge, Comfort Systems, Costco, Deutsche Rohstoff AG, KKR, Quanta Services, Alphabet, Rheinmetall, Almonty Industries, Rocket Lab und Vincorion
Mein Investor-Update zum Ende des 2. Quartals '26
In meinen Investor-Updates blicke ich jeweils zum Ende eines Quartals auf die vergangenen Monate zurück und präsentiere euch die Top-Werte in meinem Investmentdepot; es ist in gewisser Weise "mein persönliches 13F". Des Weiteren beschäftige ich mich gegebenenfalls auch mit Unternehmen, die ich hier im Blog noch nicht vorgestellt habe, die jedoch bereits den Weg in mein Depot gefunden haben.
Börsenweisheit des Tages | 01.07.2026
"Trachte nicht nach kurzfristigem Gewinn. Lege dein Geld strategisch an und lass dich nicht von der Gier treiben. Der langfristige Anleger kann Rückschläge verkraften."
(Erwin W. Heri)
(Erwin W. Heri)
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