Freitag, 28. Oktober 2016

Enttäuschung? Nein! Bei Amazon kauft jeder ein. Auch ich...

Amazon hat Quartalszahlen vorgelegt und konnte die Erwartungen der Wall Street beim Gewinn nicht erreichen und auch der Ausblick auf das so wichtige Weihnachtsquartal enttäuscht die Analysten. Die Aktie bricht daher um mehr als 5% ein und bietet damit eine neue gute Gelegenheit zum Einstieg.

Die Zahlen
Der Umsatz im abgelaufenen Quartal stieg auf $32,7 Mrd. und lag damit im Rahmen der Markterwartungen, während der Nettogewinn auf $252 Mio. kletterte bzw. 52 Cents je Aktie. Erhofft hatte man sich hier 78 Cents je Aktie und das sieht auf den ersten Blick enttäuschend aus, allerdings hilft der Vergleich mit dem Vorjahresquartal. Hier hat Amazon beim Umsatz um fast ein Drittel zugelegt und den Gewinn je Aktie sogar mehr als verdreifacht. Zudem schrieb Amazon das sechste Quartal in Folge schwarze Zahlen, auch daran muss man sich erst einmal gewöhnen. Und da sind wir beim entscheidenden Punkt, dass nämlich Amazon-Chef Bezos keinen Millimeter von seiner Strategie abgewichen ist und Amazon dennoch Gewinne erzielt.

Die Strategie
Mehr, mehr, mehr, das ist Bezos Strategie. Was Amazon an Cashflows einbringt, investiert er in den Ausbau des Geschäfts und neue Geschäftsfelder. Aber in solche, die das originäre Amazon-Business stärken und erweitern. So sind denn auch die hohen Investitionen Schuld daran, dass der Nettogewinn nicht die Erwartungen erfüllt. Denn Amazon baut seine Logistik aus, stellt alleine für die Weihnachtszeit 120.000 Aushilfskräfte ein, und es forciert sein Prime-Angebot. Das ist eine Kosten-Flatrate für Kunden, für einen festen Preis pro Jahr erhält man seine Sendungen kostenlos, kann das Streamingangebot von Amazon kostenlos nutzen und künftig bekommt man gegen einen kleinen Aufpreis auch seine Lebensmittellieferungen direkt nach Hause. Das klingt jetzt nicht spektakulär, allerdings bindet Amazon so die Kunden an sich, denn wer schon per Abo die Kosten bezahlt hat, der nutzt auch das Angebot und eben nicht das der Konkurrenz. Und anders als Netflix bietet Amazon eben auch Bücher an und Klamotten und Lebensmittel und Musik und und und...

 Amazon (Quelle: finanzen.net) 
Und dann die neuen Angebote/Dienste von Amazon, wie der Echo. Nur ein kleines Gerät, ein digitaler Assistent mit dem integrierten Amazon-eigenen Sprachassistenten Alexa. Über Sprachbefehle werden verschiedene Dienste abgerufen, wie z.B. Musik abspielen, Termine ansagen, Waren auf die Einkaufsliste setzen. Klingt jetzt nicht gewaltig, aber es ist ein weiterer Zugang zum Amazon-Ökosystem, das die Nutzer jenseits der Website und der Handy-App an Amazon bindet und über Amazon Dienste und Waren ordern lässt. Dabei arbeitet Amazon auch daran, Haushaltshilfen und Handwerkerleistungen anzubieten. Amazon baut also einen Rundumservice um seine Kunden herum und an allen diesen Services verdient man - zunächst mit schmalen Margen, aber die Menge macht es. Denn ab einem gewissen Grad wird dieses Geschäft skalierbar. Und auch die eigenständige Lieferung von Lebensmitteln und Waren passt ins Konzept. Amazon will nicht mehr auf Paketdienste wie DHL oder UPS angewiesen sein. Man erprobt eigene Zustellungen und man setzt auch auf Drohnen. Die werden nicht zuvorderst schwere Pakete befördern, sondern kleine Lieferungen, wie Lebensmittel oder Waschpulver. Es muss also keine große Sammelbestellung mehr sein, sondern gerne auch mehrmals täglich kleine Dinge. Auch dazu dient der Dash-Button, den man sich z.B. an seine Waschmaschine klebt. Drückt man den, erhält Amazon die Meldung, dass es Ariel-Waschmittel liefern soll (oder Persil oder Spee, was auch immer der Kunde zuvor ausgewählt hat). Kein langwieriger Bestellprozess mehr, kein Losfahren zum Supermarkt. Einfach einen Knopf drücken und fertig.

In diese Projekte fließt das Geld, in die Zukunft. So hat es Amazon-Chef Bezos schon immer gehalten, er hat eine klare Vorstellung wie Amazon in Zukunft seine Kunden bedienen wird. Diese Zukunft lässt er nicht auf sich zukommen, sondern er gestaltet sie, er formt sie nach seinen Vorstellungen. Und er setzt auf starkes Kundenwachstum und darauf, diese Kunden langfristig an Amazon zu binden. Wen er einmal gewonnen hat, den will er nicht wieder hergeben. Amazon hat einen starken ökonomischen Burggraben (Moat) und baut diesen noch immer weiter aus.

AWS macht richtig Spaß
Und das betrifft nicht nur den Endverbraucher, sondern auch Firmenkunden. Insbesondere diejenigen, die Amazons Cloud-Angebot nutzen, die Amazon Web Services (AWS).  Der Umsatz der AWS-Sparte stieg um 55 Prozent auf $3,2 Mrd. und der operative Gewinn verdoppelte sich glatt auf  $861 Mio. Amazon ist hier mit weitem Abstand Marktführer vor Microsoft, IBM und Google. Der operative Gewinn aus der Datenwolke liegt inzwischen drei Mal so hoch wie der aller anderen Aktivitäten in Nordamerika zusammen.

Meine Einschätzung
Amazon ist kein Value Investment, kein behäbiges, beständiges Unternehmen, das viel Geld scheffelt und an die Aktionäre auskehrt. Amazon ist Wachstum, Amazon ist Innovation, Amazon ist Disruption. Und dennoch ist Amazon inzwischen profitabel, es kann sich die enormen Investitionen nicht nur aus dem Cashflow leisten, sondern auch unterm Strich bleibt immer mehr Geld hängen. Damit ist Amazon ein ganz klassisches Philip Fisher-Investment, ein Quality Investment mit einer starken Marke, enormen Wachstum, gigantischen Cashflows und ein Unternehmen mit einem starken ökonomischen Burggraben.

»Den größten Investmenterfolg erzielt, wer durch Glück oder gesunden Menschenverstand gelegentlich ein Unternehmen findet, das seinen Umsatz und seinen Gewinn über die Jahre weit besser steigern kann als die Industrie als Ganzes. Des Weiteren zeigt sich, dass wir, wenn wir glauben, ein solches Unternehmen gefunden zu haben, besser über einen langen Zeitraum investiert bleiben sollten.«
(Philip A. Fisher)

Amazon befindet sich seit einiger Zeit auf meiner Empfehlungsliste und in meinem Depot. Und ich habe die heutige Kursschwäche zum Aufstocken genutzt, so dass Amazon inzwischen eine meiner größten Investitionen ist.

Kommentare:

  1. Hallo Michael!

    Auch ich verfolge seit zwei-drei Monaten deinen Blog und danke dir dafür reichlich, zumal ich auch in der Blog-Historie stöbere und so Einiges dazu lerne.
    Ich verfolge ebenfalls seit einigen Wochen deine Empfehlungsliste und gleiche diese mit meiner Watchlist ab.
    Eine aktuelle Frage: Wie funktioniert deine Liste? Letzte Woche war Amazon dort nicht aufgeführt, weder als Halte- noch als Kaufposition, eben gar nicht gelistet.
    Wie handhabst du das?
    Danke nochmals und beste Grüße, Toni

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    1. Moin Toni,
      ich hatte vor einiger Zeit meine "alte" Empfehlungsliste in drei Bereiche aufgeteilt, in "Deutsche Standradwerte", Deutsche Nebenwerte" und "Internationale Aktien", weil dies deutlich übersichtlicher ist. Beim hin- und herschieben ist Amazon wohl auf der Strecke geblieben, was mir allerdings erst auffiel, als ich Amazon neulich in einer Diskussion hier im Blog erwähnte. In der Transaktionsliste war der Wert natürlich seit der Aufnahme im Februar aufgeführt und ich habe die Daten daher entsprechend wieder eingepflegt. Ich hoffe, dass ich keinen weiteren Wert mehr "unterschlagen" habe, mir ist jedenfalls nach Durchsicht der Transaktionsliste nichts mehr aufgefallen.

      Generell stehen die Werte auf der Empfehlungsliste mit dem Kurs, den sie bei der Erstempfehlung hatten. Sollte ich später zukaufen und/oder eine erneute Empfehlung aussprechen, bleibt dies in der Liste unberücksichtigt. Es ist halt kein Musterdepot.

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    2. klar, das ergibt vollkommen Sinn... war nur auffällig, da vor einigen Wochen mit einem anderen Wert ebenso (weiß nicht mehr, welcher). Danke dir nochmals für deine tolle Seite hier!
      Ich wechsele mehr und mehr in deine Denkrichtung und die der hier anwesenden Leser, meinen OS auf Novo-Nordisk jedenfalls kann ich nun komplett abschreiben :-)
      PS: Vorschlag bzw. Wunsch, falls möglich: Könntest du vielleicht visuell hervorheben, wenn sich der Status eines Wertes von H auf K bzw. umgekehrt ändert? (fettdruck o.ä.)
      PS2: Kann man dir eigentlich auch etwas Gutes tun in Hinblick auf deine tolle "Selbst-Reflexionsblog-und-andere-können-lernen-win-win-Arbeit"?

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    3. Die Einschätzungen rechts sind ja wochenweise, ob man auf dem aktuellen Kursniveau einsteigen oder halten sollte. Oder verkaufen. Die ändern sich häufiger, weil ja manchmal starke Anstiege zu verzeichnen sind und man ja nicht jedem Kurssprung hinterherlaufen sollte. Ich denke mal drüber nach, die Einschätzungen in Fett hervorzuheben, wenn sie sich ändern.

      Was das andere angeht... lesen und kommentieren ist mir das Wichtigste, das Feedback. Denn dadurch lerne ich ja auch, was der eigentliche Zweck war, weshalb ich dieses Blog ins Leben gerufen habe.

      Und wer noch weiter gehen will, der kann dies über eine kleine "Spende" tun. In der rechten Leiste findet sich ein entsprechender Button "EIN KLEINER DANK FÜR DIE MÜHE?", der so etwas über PayPal ermöglicht. Und ab und zu bekomme ich sogar mal eine kleine Zuwendung, das freut mich dann natürlich im Sinn einer Anerkennung.

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    4. Vielen Dank für die Spende, das ist wirklich großzügig. Ich werde mir Mühe geben, die Zuwendung (auch) künftig zu rechtfertigen. =)

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    5. Hier noch ein Link zu einer netten Serie: https://commentsonpositions.blogspot.de/2016/08/die-amazon-steuer.html

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  2. Was ich bedenklich finde bei Amazon sind die katastrophalen Fundamentalzahlen. Ein Verschuldungsgrad von fast 400%, sehr geringe EBIT-Marge von unter 2%, ein KGV von 528 im Jahr 2015 und nur eine Eigenkapitalquote von 20%...

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    1. Amazon kann man nicht mit herkömmlichen Bewertungsmaßstäben bewerten, darüber gab es hier im Blog im Februar schon heftige Debatten. Die EBIT-Marge ist so niedrig, weil Amazon einen Großteil seines Cashflows investiert. Würde Amazon das lassen und "einfach" nur die Profite einstreichen, die es mit dem Erreichten erzielt, würde der Gewinn extrem in die Höhe schnellen. Aber das ist nicht das Business-Modell von Amazon, nicht jetzt. Heute und morgen geht es um Wachstum, um Marktanteile um das Verdrängen althergebrachter Verhaltensweisen und Geschäftsmodelle. Amazon verändert die Art, wie wir leben. Viel stärker als jedes andere Unternehmen. Supermärkte, Einkaufszentren, Einzelhandelsgeschäfte, Fernsehen, Musikhören, Lesen - all diese Bereiche sind oder werden massiv von Amazon beeinflusst und verändert.

      Und mal ehrlich, Ende 2016 einen 2015er Gewinn heranzuziehen, macht irgendwie auch keinen Sinn, oder? Amazon ist erst seit 6 Quartalen profitabel, daher kann man mit den Vorjahresquartalen vergleichen oder später mit dem Ergebnis des Jahres 2016. Aber auch da wird man mit absoluten Betrachtungen kaum auf einen grünen Zweig kommen, sondern nur mit den relativen. Also Gewinnwachstum im Verhältnis zum KGV (PEG-Ratio).

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    2. Ja, das verstehe ich. Wir haben es hier mit einem Unternehmen zu tun, welches mit allen Mitteln, Koste es was es wolle, expandieren möchte. Die Gewinne sind immens und werden in weitere Expansionen gesteckt, da habe ich kein Problem. Aber was mich abschreckt ist die gerine Eigenkapitalquote. 20 % sind eigenes Geld, der Rest ist Fremdkapital! Das Prinzip Amazon funktioniert, solange die Expansion funktioniert. Sobald das mal nicht klappt und das Unternehmen mal eine schwere Zeit vor sich hat (hatte sie bisher nicht), bin ich mal gespannt, wie es dann ohne jegliche Rücklagen und ohne die Möglichkeit noch mehr Kredite zu nehmen dann aussieht. Von der Marke a la Fisher denke ich "Top", von den Kennzahlen a la Graham/Buffett denke ich "FLOP". Bin deswegen zwiegespalten.

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    3. Ja, die Fremdkapitalquote ist hoch. Allerdings verdient Amazon ja nach Zinsen richtig Geld, das sollte man nicht vergessen. Sie erwirtschaften also, anders als früher, ihre Kapitalkosten und ihre Investitionen und haben danach noch Geld übrig. Und dieser Gewinn hat sich ggü. dem Vorjahresquartal verdreifacht. Insbesondere AWS verdient ja inzwischen die Marie und hier sind die Kosten/Investitionen nicht annähernd (mehr) so hoch. Auf der anderen Seite ist Amazon als Marktplatz für viele Unternehmen interessant, die dann eben auch gleich zu AWS und dem Amazon-Service wechseln. Amazon bietet ihnen neben der virtuellen Leistung auch das Abwickeln der kompletten Logistik an und diverse betriebswirtschaftliche Tools. Auch hierher rührt der Erfolg von AWS, es ist (auch) diese Komplettlösung, die AWS/Amazon so attraktiv macht, nicht nur der Preis.

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  3. Ich bin jetzt etwas verwirrt was deine Position an Amazon Aktien angeht, denn bei dem fantastischen Kursanstieg in diesem Jahr musste ich immer an deinen Kauf zu einem Tiefpunkt im Januar denken.
    Ich hatte aber in Erinnerung, dass du die Aktie wieder mit etwas Gewinn verkauft hast oder vertue ich mich da jetzt?

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    1. Ich habe damals in der Diskussion gesagt, dass ich überlege, sie mit etwas Gewinn von der Liste zu nehmen. Und dass ich (eigentlich) über solche Investments, die nicht klar als Value Investments zu erkennen sind bzw. dieser Definition entsprechen, auch nicht mehr berichte. Im Zuge der Debatte hatten sich aber diverse Leute zu Wort gemeldet, die das nicht für gut befanden, so dass ich es dann dabei belassen habe. Der Kurs hat kurze Zeit später noch weiter nachgegeben und ich habe in irgendeinem Kommentar zu einer anderen Diskussion damals gesagt, ich hätte mal die Finger davon lassen und lieber mit dem kleinen Gewinn verkaufen sollen.

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  4. Hatte ich auch so in Erinnerung; danach ging der Kurs dann bis ca 430 runter. Da hatte ich überlegt zu kaufen. Jetzt ist es zu spät, der Kurs ist mir zu abgehoben.

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    1. Naja, die gleichen Bedenken gab es auch bei €512 und bei €430, immer war Amazon irgendwie zu teuer. Und wird es auch bleiben. Entweder man kauft die Story, das Wachstum, die Umgestaltung unserer Gesellschaft und unserer Art zu leben, oder eben nicht. Wenn Amazon zu einem Value-Play wird ala Apple, ist es auch kein Wachstumsunternehmen mehr und auch keine so hohe Bewertung mehr gerechtfertigt. Aber es wird wohl noch ziemlich lange dauern, bis es soweit ist...

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  5. Spannend dass ein bekennender Value-Experte sich für AMAZON ausspricht. Value bedeutet ja nun mal Wert. Und den Wert den das Unternehmen schafft, den kann nun wirklich niemand übersehen. Ich kann es drehen und wenden wie ich will, ohne AMAZON wäre mein Depot deutlich weniger gestiegen.

    Das Argument, dass AMAZON erst einmal schwierige Zeiten überstehen müsse und man dann ja sehen werde, kann ich so nicht nachvollziehen. AMAZON hat zwei sehr schwere Krisen überstanden, den 2000er-Crash und die schwere Wirtschaftskrise.

    Was AMAZON allerdings noch nie hatte, dass ist eine Unternehmenskrise. Schweres Fehlverhalten des Managements (VW) oder ein starkes Absinken beim Wachstum. Sollte eines von beiden eintreten - und beim Wachstum ist das in einigen Jahren nicht zu verhindern - dann wird AMAZON als Aktie in der Tat starke Abschläge hinnehmen müssen.

    Sie steht bei mir jetzt nach drei Jahren mit knapp 200 Prozent im Plus. Wir alle wissen, dass rund 40 Prozent davon aus den Währungsgewinnen der letzten Jahre resultieren. Ist immer noch ein starker Wert.

    AMAZON gehört zudem zu den 100-baggern, den Aktien also, die das hundertfache an Gewinn gebracht haben, gegenüber dem Einstiegskurs. Diese Aktien gibt es fast nur in den USA. Ich brauche nur zwei solche Aktien im Depot zu haben, dann ist das Ergebnis überdurchschnittlich. Fehlen sie mir, dann ist es unterdurchschnittlich.

    Weiter so mit deinen tollen Texten!

    Christian Thiel

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  6. Ich weiß nicht so recht was ich von Amazon halten soll. Auf der einen Seite ist da ein Weltmarktführer mit einer sehr starken Marktposition. Auch die Innovationen des Unternehmens sind beeindruckend. Auf der anderen Seite sind die Kennzahlen die mich (noch) nicht beeindrucken. Da ich nicht völlig von Amazon überzeugt bin ist die Aktie für mich kein Kaufkandidat. Ich habe sie allerdings in meine Watchliste aufgenommen und bin gespannt wie sich Amazon in den nächsten Wochen entwickelt.

    Gruß Klaus-Dieter

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  7. Hallo Michael,

    ich glaube, dass es bei Amazon mal so sein wird wie bei Nestle. Fast jeder Mensch hat Nestle-Produkte zu Hause. Ich denke auf eine ähnliche Stellung zielt man in Seattle auch ab. Und wenn man einfach mal den Weg beobachtet, ohne zu sehr auf die aktuellen Zahlen zu schielen, kann man zu dem Schluss kommen, dass es funktionieren wird. Amazon ist ein Unternehmen, dass man nicht nach herkömmlichem Muster bewerten darf.

    Schöne Grüße
    Marco

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  8. Der Vergleich von Amazon mit Nestle ist nicht weit hergeholt, bereits jetzt kann man die Amazon Box mit allem was man im Alltag braucht ordern. Irgendwann kann man auch noch die Brötchen bei Amazon bestellen, mit Prima beim aufstehen und sobald der Kaffee durch ist, klingelt der Amazon Brötchenbursche. Unter dem Aspekt hat Amazon immer noch viel Potenzial in allen Bereichen, die Frage ist nur, ob der Kunde das haben möchte und auch annimmt.

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    1. Nicht nur das. Amazon lanciert auch zunehmend Eigenmarken, wie z.B. Batterien und Windeln. Da greift man eine höhere Wertschöpfungskette ab und da der Vertriebskanal bereits vorhanden ist, sorgt das für zusätzliche Margen und Profite.

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