"Die Frage, wie man reich wird, ist leicht zu beantworten. Kaufe einen Dollar, aber bezahle nicht mehr als 50 Cent dafür."
(Warren Buffett)
Montag, 30. Juli 2012
Dienstag, 24. Juli 2012
Ist Cisco Systems ein Value Investment wert?
Die Aktien von Cisco Systems standen am 30. März 2000 bei über 77 USD und damit war das Unternehmen mit 555 Mrd. USD das teuerste der Welt. Der eine oder andere von den Älteren wird sich noch erinnern, denn Cisco war eines der Unternehmen, die "man haben musste", denn es baute die Produkte, die für das rasante Wachstum des Internets nötig waren. Selbst Harald Schmidt ließ sich damals in seiner Late-Night-Show über die Kursentwicklung von Cisco aus. Fast unnötig zu erwähnen, dass Cisco damals erheblich weniger Umsatz machte als heute, und noch viel weniger Gewinn erwirtschaftete. Aber es war die Hochphase der "New Economy", als den Anlegern erzählt wurde, die alten Gesetzmäßigkeiten der Wirtschaftslehre würden nicht mehr zählen und Umsatz sei wichtiger als Gewinn. Jaja, Groupon ick hör dir trapsen...
Es folgte, was folgen musste: ein starker Absturz von den einstigen Höhen und eine zehn Jahre anhaltende Seitwärtsbewegung, wenn auch sehr volatil, zwischen etwa 10 und 25 EUR.
Und nun? Cisco Systems ist noch immer der weltweit führende Entwickler und Hersteller von High-Performance-Multimedia- und Multiprotokoll-Internetworking-Produkten für Computernetzwerke.
Die Produkte, insbesondere Router und Switches, decken eine große Bandbreite an End-to-End Netzwerk-Hardware, -Software und -Services ab und die Hauptkunden sind Telefongesellschaften, Internet-Service-Anbieter, Energieversorger, der Staat und kleine bis mittelständische Unternehmen.
Daher wirkt sich die aktuelle globale Konjunkturschwäche natürlich auch auf die Geschäfte von Cisco Systems aus, denn die Unternehmen achten genauer auf ihre Investitionen. Cisco hat reagiert und sich ein striktes Abspeckprogramm auferlegt: so wurden 11.500 Mitarbeiter entlassen - oder rund 14% der Belegschaft - und Randbereiche wurden abgestoßen bzw. aufgegeben. Des Weiteren hat Cisco soeben angekündigt, weitere 1.300 Stellen abzubauen.
Doch es gibt auch positive Nachrichten, denn Cisco stärkt weiter seine Position in Kerngeschäft und dies nicht nur durch eigene innovative Produkte, sondern auch durch gezielte Übernahmen. So gab heute die EU-Kommission grünes Licht zu der von Cisco bereits im März angekündigten Übernahme von NDS, eines israelischen Spezialisten für Software für Betreiber von Pay-TV-Angeboten, dessen Produkte u.a. auch vom deutschen Pay-TV-Sender Sky genutzt werden.
Cisco Systems ist also ein Unternehmen, dessen Produkte gebraucht werden und das sich seit vielen Jahren in einem Wachstumsmarkt behauptet und diesen sogar beherrscht. Seit 2004 hat Cisco fast jedes Jahr den Umsatz gesteigert und Cashflow sowie Gewinn liegen auf hohem Niveau.
Im Mai hatte Cisco seine Zahlen präsentiert: die anhaltend hohe Nachfrage nach Netzwerk-Technik hatte im dritten Geschäftsquartal (bis Ende April) zu einem Umsatzanstieg von 7% geführt und der Gewinn legte dank eingedämmter Kosten sogar um 20% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu. Allerdings gab Cisco-Chef John Chambers bereits damals einen verhaltenen Ausblick auf das aktuelle Quartal, woraufhin der Aktienkurs deutlich nachgab. Und heute gab es einen weiteren Rücksetzer um gut 5%, weil dem Markt die Zahlen des Konkurrenten Texas Industries so gar nicht schmecken wollten.
Kurs: 12,60 EUR
Marktkapitalisierung: 68,48 Mrd. EUR
Streubesitz: 75,70%
Aktienanzahl: 5,44 Mrd.
Cashflow je Aktie: 1,81 / KCV: 6,96
Buchwert je Aktie: 7,00 EUR / KBV: 1,8
EPS 2012e: 1,53 EUR / KGV 2012: 8,24
EPS 2013e: 1,59 EUR / KGV: 2013: 7,92
Dividende 2012e: 0,19 EUR / Div.Rendite: 1,5%
Cisco Systems ist eines der innovativsten Tech-Unternehmen mit hohen Wachstumsraten in einer sehr starken Marktposition und einen sehr fähigen Management. Und wird aktuell mit einem sensationell günstigen 13er KGV von unter 8 bewertet - der heutige Kursrücksetzer macht's möglich.
Mag sein, dass der Kurs noch etwas nachgeben wird, vor allem weil wir ja auf den Herbst zusteuern, die generell tristeste Börsenzeit. Aber auf mittel- und langfristige Sicht ist Cisco ein Basisinvestment für jeden, der das Internet, Cloud
-Computing
und mobile Kommunikation nicht für Eintagsfliegen hält. Daher ist für mich Cisco Systems auf diesem Niveau ein Value Investment wert.
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Montag, 23. Juli 2012
Montag, 16. Juli 2012
Börsenweisheit der Woche 29/2012
"Die meisten Leute interessieren sich für Aktien, wenn alle anderen es tun. Die beste Zeit ist aber, wenn sich niemand für Aktien interessiert."
(Warren Buffett)
(Warren Buffett)
Montag, 9. Juli 2012
Börsenweisheit der Woche 28/2012
"Drei Dinge treiben den Menschen zum Wahnsinn. Die Liebe, die Eifersucht und das Studium der Börsenkurse."
(John Maynard Keynes)
(John Maynard Keynes)
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Montag, 2. Juli 2012
Börsenweisheit der Woche 27/2012
"Es ist schmerzlich auf soviel Geld zu sitzen. Aber noch schmerzlicher ist es, etwas Dummes damit anzustellen."
(Warren Buffett)
(Warren Buffett)
Montag, 25. Juni 2012
Börsenweisheit der Woche 26/2012
"Die Schwierigkeit ist nicht neue Ideen zu finden, sondern den alten zu entfliehen."
(John Maynard Keynes)
(John Maynard Keynes)
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Montag, 18. Juni 2012
Börsenweisheit der Woche 25/2012
"Die Zukunft ist niemals klar: Schon für ein bisschen Gewissheit muss man einen hohen Preis zahlen. Unsicherheit ist deshalb der Freund von Langfrist-Investoren."
(Warren Buffett)
(Warren Buffett)
Montag, 11. Juni 2012
Montag, 4. Juni 2012
Börsenweisheit der Woche 23/2012
"Ich denke nicht darüber nach, ob ein Markt nach oben oder nach unten geht. Ich kümmere mich nur darum, ob ich ein Unternehmen zu einem akzeptablen Preis kaufen kann. Ich sehe mich nicht als Teil eines Bullenmarkts, sondern als Teilhaber an wunderbaren Firmen. Ich muss zu einem Preis kaufen, der mich glücklich macht."
(Warren Buffett)
(Warren Buffett)
Montag, 28. Mai 2012
Börsenweisheit der Woche 22/2012
"Bargeld in der Tasche und gleichzeitig die Absicht zu haben, bei niedrigen Kursen in die Börse einzusteigen, ist dasselbe Vergnügen, wie hungrig zu sein und sich auf dem Weg in ein Restaurant zu befinden."
(André Kostolany)
(André Kostolany)
Montag, 21. Mai 2012
Börsenweisheit der Woche 21/2012
"Der Erfolg beim Investieren hängt nicht vom Intelligenzquotienten ab. Wenn du durchschnittlich intelligent bist, brauchst du das richtige Temperament, um die Emotionen zu kontrollieren, die andere Menschen beim Anlegen in Schwierigkeiten bringen. Das Investieren ist kein Spiel, bei dem der Spieler mit einem IQ von 160 den anderen Spieler mit einem IQ von 130 besiegt."
(Warren Buffett)
(Warren Buffett)
Montag, 14. Mai 2012
Börsenweisheit der Woche 20/2012
"Die ganze Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien gibt als Idioten oder mehr Idioten als Aktien."
(André Kostolany)
(André Kostolany)
Montag, 7. Mai 2012
Börsenweisheit der Woche 19/2012
"Ich denke nie darüber nach, was die Börse machen wird. Ich weiß nicht, wie man die Börse oder die Zinsen oder die Konjunktur vorhersagen kann. Und ich habe keine Ahnung, ob die Börse in zwei Jahren höher oder tiefer stehen wird."
(Warren Buffett)
(Warren Buffett)
Montag, 30. April 2012
AdCapital: 50% Ausschüttung, steuerfrei
Die Beteiligungsgesellschaft AdCapital hat heute Details zu ihrer Neustrukturierung und den hierdurch frei werdenden Finanzmitteln mitgeteilt. Die bisherige Beteiligungs- und Asset-Management-Gesellschaft ist jetzt eine Industrieholding mit den Schwerpunktbranchen Elektrotechnik, Metall- und Kunststoffverarbeitung, Maschinen- und Werkzeugbau sowie Automotive. Das Unternehmen konzentriert sich in Zukunft darauf, seinen Beteiligungen mit seiner langjährigen Erfahrung bei der strategischen Entwicklung von Unternehmen zur Seite zu stehen, beispielsweise bei der Expansion oder Internationalisierung.
Durch diese Neuausrichtung wird Liquidität frei, die an die Aktionäre ausgezahlt werden soll. Der Aufsichtsrat beschloss, der Hauptversammlung eine Höhe der Ausschüttungen von 84,9 Mio. EUR vorzuschlagen. Dies entspricht 6,23 EUR je zum Bezug der Ausschüttung berechtigter Aktie. Ermöglicht wird die Ausschüttung in dieser Höhe durch eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln durch Umwandlung der Kapitalrücklage durch eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln und eine sofortige Kapitalherabsetzung. Beide Beschlüsse, Kapitalerhöhung um 82 Mio. EUR und Kapitalherabsetzung um 85 Mio. EUR, werden am 22. Juni 2012 der Hauptversammlung zur Abstimmung vorgelegt. Die Kapitalherabsetzung erfolgt dabei zum Zwecke der Rückzahlung von Teilen des Grundkapitals an die Aktionäre in Form der angekündigten Barausschüttung von 84,9 Mio. EUR.
Der Lohn der Mühen? Die Kapitalrückzahlung unterliegt, anders als eine Ausschüttung aus dem Bilanzgewinn, nicht der Kapitalertragsteuer. Die Aktionäre erhalten die Ausschüttung von 6,23 EUR also steuerfrei!
Im Gegenzug werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 22. Juni 2012 vorschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von 5,6 Millionen Euro nicht auszuschütten, sondern auf neue Rechnung vorzutragen. Was nichts anderes bedeutet, als dass die eigentlich anstehende Dividende von 0,50 EUR je Aktie für dieses Jahr entfallen wird als "Tausch" gegen die 6,23 EUR aus der Sonderausschüttung.
Einziger Wermutstropfen: während die Dividende bereits im Juni 2012 fällig gewesen wäre, darf die Sonderausschüttung erst 6 Monate nach Eintragung der Kapitalherabsetzung vorgenommen werden. Also voraussichtlich im Februar 2013.
Geht man vom heutigen Kurs von gut 12 EUR aus, wird die Sonderausschüttung also eine Rendite von 50% abwerfen. Da diese sich im Kurs niederschlagen wird, wäre die Aktie "ex" mithin noch etwa 5,75 EUR teuer - und wird die bisherige Dividendenzahlung von 0,50 EUR dann ab dem Geschäftsjahr 2012 wieder aufgenommen, betrüge die Dividendenrendite stolze 8,7%.
Die Neuausrichtung hin zu einem Beteiligungsunternehmen wie Gesco oder Indus verspricht einiges an Potenzial und die Auschüttung sowie die zu erwartende Dividendenrendite ab dem Geschäftsjahr 2013 sind weitere Argumente für die AdCapital-Aktie - jendenfalls für Anleger mit mittel- und langfristigem Anlagehorizont.
Der Lohn der Mühen? Die Kapitalrückzahlung unterliegt, anders als eine Ausschüttung aus dem Bilanzgewinn, nicht der Kapitalertragsteuer. Die Aktionäre erhalten die Ausschüttung von 6,23 EUR also steuerfrei!
Im Gegenzug werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 22. Juni 2012 vorschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von 5,6 Millionen Euro nicht auszuschütten, sondern auf neue Rechnung vorzutragen. Was nichts anderes bedeutet, als dass die eigentlich anstehende Dividende von 0,50 EUR je Aktie für dieses Jahr entfallen wird als "Tausch" gegen die 6,23 EUR aus der Sonderausschüttung.
Einziger Wermutstropfen: während die Dividende bereits im Juni 2012 fällig gewesen wäre, darf die Sonderausschüttung erst 6 Monate nach Eintragung der Kapitalherabsetzung vorgenommen werden. Also voraussichtlich im Februar 2013.
Geht man vom heutigen Kurs von gut 12 EUR aus, wird die Sonderausschüttung also eine Rendite von 50% abwerfen. Da diese sich im Kurs niederschlagen wird, wäre die Aktie "ex" mithin noch etwa 5,75 EUR teuer - und wird die bisherige Dividendenzahlung von 0,50 EUR dann ab dem Geschäftsjahr 2012 wieder aufgenommen, betrüge die Dividendenrendite stolze 8,7%.
Die Neuausrichtung hin zu einem Beteiligungsunternehmen wie Gesco oder Indus verspricht einiges an Potenzial und die Auschüttung sowie die zu erwartende Dividendenrendite ab dem Geschäftsjahr 2013 sind weitere Argumente für die AdCapital-Aktie - jendenfalls für Anleger mit mittel- und langfristigem Anlagehorizont.
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Sonntag, 29. April 2012
H.P.I. Holding vermeldet weiteren Zukauf
Die H.P.I. Holding AG hat für ihre Beteiligungsgesellschaft August Berger Metallwarenfabrik GmbH innerhalb kürzester Zeit eine weitere Unternehmensakquisition abgeschlossen. Neben dem türkischen Spannringhersteller CEMSAN Metal Parca Imalat Ltd. zählt nun auch die italienische S.G.T. Srl in Albavilla zum Unternehmensportfolio, nachdem man 51% der Anteile sowie eine Kaufoption auf weitere 15% erworben hat. Auch dieses Unternehmen ist in der Produktion von Spannverschlüssen für Fässer tätig.
Diese Investition versetzt die August Berger GmbH, die bereits alleine mit rund 70% Marktanteil die Liste der europäischen Hersteller anführt, in die Rolle eines Weltmarktführers bei der Produktion und dem Vertrieb von Spannringen. Neben dem noch unerschlossenen Markt, sind vor allem die Produktionskapazitäten für kleinere Spannringe interessant, die Berger bisher noch nicht abdeckt. Die Kaufpreissumme, über die Stillschweigen vereinbart worden ist, wird seitens der H.P.I. Holding AG aus dem Ergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit aufgebracht. So wird der Vorstand auch in diesem Jahr dem Aufsichtsrat wieder eine Dividendenzahlung empfehlen.
Diese Investition versetzt die August Berger GmbH, die bereits alleine mit rund 70% Marktanteil die Liste der europäischen Hersteller anführt, in die Rolle eines Weltmarktführers bei der Produktion und dem Vertrieb von Spannringen. Neben dem noch unerschlossenen Markt, sind vor allem die Produktionskapazitäten für kleinere Spannringe interessant, die Berger bisher noch nicht abdeckt. Die Kaufpreissumme, über die Stillschweigen vereinbart worden ist, wird seitens der H.P.I. Holding AG aus dem Ergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit aufgebracht. So wird der Vorstand auch in diesem Jahr dem Aufsichtsrat wieder eine Dividendenzahlung empfehlen.
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Montag, 23. April 2012
Börsenweisheit der Woche 17/2012
"Kaufe niemals eine Aktie, wenn du nicht damit leben kannst, dass sich der Kurs halbiert."
(Warren Buffett)
(Warren Buffett)
Montag, 16. April 2012
Börsenweisheit der Woche 16/2012
"Manchmal ist es besser, eine Stunde über sein Geld nachzudenken, als eine Woche dafür zu arbeiten."
(André Kostolany)
(André Kostolany)
Sonntag, 15. April 2012
H.P.I. Holding stärkt Spannringaktivitäten durch Zukauf
Eine der beiden Beteiligungen der H.P.I. Beteiligungen AG, der Spannringspezialist August Berger Metallwarenfabrik GmbH, vermeldete die Übernahme der CEMSAN Metal Parca Imalat Ltd. aus der Türkei. Einen entsprechenden Kaufvertrag über 60 Prozent Unternehmenserwerb mit einer Option auf Erhöhung hat die H.P.I. Holding AG in diesen Tagen mit Cemsan geschlossen. 40 Prozent verbleiben bei den bisherigen Eigentümern. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.
Für das Jahr 2012 wird eine Umsatzgröße von 4,5 Mio. Euro angepeilt und das Ergebnis vor Steuern liegt deutlich im zweistelligen Prozentbereich. Im laufenden Quartal soll im EU-Bereich noch ein weiterer Spannringhersteller erworben werden. Über die Übernahme-Modalitäten ist man mit dem Verkäufer bereits einig.
Für das Jahr 2012 wird eine Umsatzgröße von 4,5 Mio. Euro angepeilt und das Ergebnis vor Steuern liegt deutlich im zweistelligen Prozentbereich. Im laufenden Quartal soll im EU-Bereich noch ein weiterer Spannringhersteller erworben werden. Über die Übernahme-Modalitäten ist man mit dem Verkäufer bereits einig.
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Montag, 9. April 2012
Sonntag, 8. April 2012
Villeroy & Boch: gute Zahlen für 2011, aber verhaltener Ausblick
Villeroy & Boch (WKN: 765723) hat gute Geschäftszahlen für 2011 präsentiert, doch der verhaltene Ausblick sorgt etwas für Ernüchterung. Demnach erwarte das Management für 2012 aufgrund des relativ verhaltenen Jahresstarts (Umsatzwachstum Jan-Feb: 1%) nur ein leichtes Umsatzwachstum auf 750 Mio. EUR bis 760 Mio. EUR. In den Folgejahren solle das Wachstum bei durchschnittlich 5% liegen. Die Ergebnisguidance sei mit +/- 15% (Wachstum ggü. 2011) sehr vage geblieben. Entsprechend dürfte das EBIT ohne Sondereffekte bei ca. 24 Mio. Euro bis 32 Mio. Euro liegen.
Doch gerade die Sondereffekte in Form von Grundstücksveräußerungen in Luxemburg und Schweden, die in den nächsten 2 bis fünf Jahren abgewickelt sein sollen, bringen Feuer in die Aktie, weil mit der Hebung erheblicher Bewertungsreserven zu rechnen ist und ggf. mit entsprechenden Ausschüttungen an die Aktionäre, nachdem kürzlich bereits die Dividende für 2011 auf 0,40 EUR verdoppelt wurde. Wie die Tagesordnung für die HV zeigt, will sich V&B sogar die Möglichkeit einräumen lassen, die selbst gehaltenen 1,68 Mio. eigenen Aktien als Sachdividende ("Gratisaktien") ausschütten zu können. Somit hat die Aktie fundamental einiges zu bieten. Nach einem EPS von 0,72 EUR in 2011 rechnet BÖRSE ONLINE unter konservativer Betrachtung mit 0,85 EUR in 2012. Für 2013 liegt die Schätzung derzeit bei 1,05 EUR. Daraus errechnet sich ein 2013er-Kurs-Gewinn-Verhältnis von 7,8. Auf Basis der Prognosen von Montega, bei der ein jährlicher Immobiliengewinn von zehn Mio. EUR für die nächsten vier Jahre unterstellt wird, kostet der Titel sogar nur das 3,8fache der 2013er-Schätzungen.
Doch gerade die Sondereffekte in Form von Grundstücksveräußerungen in Luxemburg und Schweden, die in den nächsten 2 bis fünf Jahren abgewickelt sein sollen, bringen Feuer in die Aktie, weil mit der Hebung erheblicher Bewertungsreserven zu rechnen ist und ggf. mit entsprechenden Ausschüttungen an die Aktionäre, nachdem kürzlich bereits die Dividende für 2011 auf 0,40 EUR verdoppelt wurde. Wie die Tagesordnung für die HV zeigt, will sich V&B sogar die Möglichkeit einräumen lassen, die selbst gehaltenen 1,68 Mio. eigenen Aktien als Sachdividende ("Gratisaktien") ausschütten zu können. Somit hat die Aktie fundamental einiges zu bieten. Nach einem EPS von 0,72 EUR in 2011 rechnet BÖRSE ONLINE unter konservativer Betrachtung mit 0,85 EUR in 2012. Für 2013 liegt die Schätzung derzeit bei 1,05 EUR. Daraus errechnet sich ein 2013er-Kurs-Gewinn-Verhältnis von 7,8. Auf Basis der Prognosen von Montega, bei der ein jährlicher Immobiliengewinn von zehn Mio. EUR für die nächsten vier Jahre unterstellt wird, kostet der Titel sogar nur das 3,8fache der 2013er-Schätzungen.
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Montag, 2. April 2012
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