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Mittwoch, 24. September 2025

Kostolany lehrt uns: An der Börse ist 2 mal 2 nicht 4, sondern 5 minus 1. Komm damit klar!

André Kostolany, der erfolgreiche Börsenspekulant und Bonvivant, hat zahlreiche Bücher verfasst über seine große Leidenschaft, die Börse, und er war viele Jahre lang gern gesehener Gast in allen Fernsehtalkshows. Denn er schaffte es nicht nur erfolgreich sein Geld anzulegen, sondern auch das komplexe und verwirrende Börsengeschehen in kurzen, knackigen und sehr oft auch humoristischen Weisheiten und Anekdoten zusammenzufassen.

Sein Buch "Kostolanys Börsenseminar" war das erste Buch, das ich jemals über das Thema Börse gelesen habe. Und ich habe nicht nur viel über sie gelernt, sondern es hat mich auch mit dem noch immer anhaltenden Börsenfieber angesteckt. Über eine seiner vielen Weisheiten möchte ich heute sprechen, denn es geht um die Schwankungen der Börsenkurse, ihren nicht linearen Verlauf und wie Anleger sie bei ihrer Aktienanlage als etwas Natürliches akzeptieren sollten.
»An der Börse sind zwei mal zwei nicht vier, sondern fünf minus eins. Und man muss die Nerven haben, dieses minus eins auszuhalten.«
(André Kostolany)
Ich halte ja nichts von Charttechnik, aber wenn man sich den Verlauf von Börsenkursen ansieht erkennt man schnell, dass sie nicht linear von einem Punkt zum anderen führen, sondern ein ziemliches Hin- und Hergezucke sind. Auch wenn sich aus ihnen eine Tendenz ablesen lässt, die man durch Verbinden des Startpunkts mit dem Endpunkt "glätten" kann. Manche Kurscharts vermitteln den Eindruck, als würde es mit der Aktie nur nach oben gehen, schnurgerade von links unten nach rechts oben. Aber natürlich gibt und gab es unterwegs immer Schwankungen, meistens sogar deutliche Kurseinbrüche, die sich im Nachhinein beim Betrachten des Kursverlaufs als Kaufgelegenheiten entpuppen. Aber Hinterher ist man ja bekanntlich immer klüger...

Mittwoch, 11. Februar 2026

[Kissigs Börsentheater] Brian Feroldi erklärt, dass Qualitätsunternehmen in Bullen- und Bärenmärkten ihre Stärken ausspielen können. Und wie...

Die Börsenkurse schwanken und die Anleger suchen nach Erklärungen für die Aufs und Abs. Dabei gibt es meistens keine fundierte Erklärung, da die Kurse zum Großteil durch Psychologie gemacht werden und je mehr Algorithmen am Handel beteiligt sind, desto stärker werden beginnende Trends aufgegriffen und beschleunigt. 

Wer sich von solchen Schwankungen nicht zu falschen Entscheidungen treiben lässt, fährt besser. Aber das ist natürlich gar nicht so einfach, denn insbesondere bei Kurseinbrüchen, fühlt es sich einfach falsch an, investiert zu sein. Aber das ist es nicht...

Donnerstag, 16. November 2023

[Kissigs Börsentheater] Brian Feroldi erklärt, weshalb man an seinen Gewinneraktien festhalten und nicht stattdessen bei seinen Loseraktien aufstocken sollte

Es klingt so simpel: Man verkauft das Teure und kauft das Billige. Fertig ist der Börsenerfolg und die Kohle stapelt sich auf dem Konto.

Merkwürdigerweise klappt das aber irgendwie nicht, sonst wären ja Börsianer per se reich und erfolgreich und würden nicht zu Großteilen der Indexentwicklung abgeschlagen hinterherhecheln. Also, woran liegt's und wie kann man es besser machen?
"Früher habe ich meine Gewinneraktien verkauft, um meine Verlierer aufzustocken. Meine Renditen verbesserten sich dramatisch, als ich lernte, dass der Aktienmarkt genau die gegenteilige Strategie belohnt."
(Brian Feroldi)
Der dümmste Spruch an der Börse ist wohl, dass noch niemand an Gewinnmitnahmen gestorben sei. Er basiert auf der irrigen Annahme, man hätte mit Aktien einen Gewinn eingefahren, den man sichern könne – und müsse. Wie mit einem Wettschein. Dabei sind Aktien Anteile an Unternehmen und solange das Unternehmen gut läuft, sollte man seine Aktien behalten. Egal, was der Aktienkurs macht. Jeder will eine Apple, eine Microsoft, eine NVIDIA im Depot haben und zwar schon seit 10 oder 20 Jahren. Hat aber fast niemand, weil auch diese Superaktien in der Zwischenzeit mehrfach um 50 % oder mehr eingebrochen sind und weil sie oft als zu teuer bewertet erscheinen. Also werden sie verkauft, um damit Depotleichen aufzustocken, weil die ja so schön billig sind. Dumm nur, dass die auch meistens billig bleiben und uns so die stärksten Renditen verloren gehen. Obwohl wir sie schon im Depot hatten. Wir hätten ihnen nur vertrauen müssen…

Disclaimer: Habe Apple, Microsoft, NVIDIA auf meiner Beobachtungsliste und/oder im Depot/Wiki.

Sonntag, 18. Mai 2025

[Kissigs Börsentheater] Brian Feroldi erinnert uns daran, dass heftige Kurseinbrüche ganz normal sind und man sich deshalb auch gar nicht erst ins Hemd machen sollte

Die letzten Börsenwochen hatten es in sich. Trumps Zollkriege haben Angst und Panik ausgelöst und weltweit die Börsen abstürzen lassen. Nachdem er zurückrudern musste und einige der Zölle zeitweise wieder ausgesetzt hat und Verhandlungen aufgenommen wurden, erholten sich die Börsen fast ebenso schnell und stark von ihren Verlusten. Anleger, die panisch ihre Aktien zu Tiefstkursen verkauft haben, sind die großen Verlierer: sie haben Kursverluste realisiert und die anschließende Erholung nicht mitgemacht. Wer einen kühlen Kopf behielt und sein Depot lieber wenig bis gar nicht angerührt hat, ist mit einem blauen Auge davongekommen. Börsenbusiness as usual.
"Zufällige Markteinbrüche sind weit weniger beängstigend, wenn man erkennt, dass sie völlig normal sind."
(Brian Feroldi)
Solche Turbulenzen kommen öfter vor als man denkt, etwa einmal pro Jahr. Und jedes Mal fühlt es sich wie das Ende der Welt an - doch das war es bisher nie. Die Börsen steigen langfristig immer weiter und jeder Einbruch ist nur eine Durststrecke – mal länger, mal kürzer. Wenn man das Unvermeidliche als unvermeidlich akzeptiert, erkennt man die großen Vorteile von "Buy & Hold".
Wer die Realität der periodischen Auf- und Abschwünge an den Börsen akzeptiert, schläft besser und erzielt höhere Renditen.

Und die Ausrede, dass man dies als Privatanleger nicht leisten könne, ist auch nur genau das: eine Ausrede. Denn während die Profianleger während des von Trumps Zollkriegen ausgelösten beinahe schnellsten Kursabsturzes der Geschichte zig Milliarden aus dem Markt abgezogen haben, griffen Privatanleger beherzt und "kauften den Dip". Mit Erfolg, denn die Börsenkurse haben sich wieder erholt und damit die Depots der Geduldigen und Hartgesottenen, während die Angsthasen ihr Geld abseits des Spielfelds geparkt haben - im Abseits. Sie können den Gewinnen der anderen nur hinterherschauen und irgendwann bei weiter steigenden Kursen wieder einsteigen, oder aber sie hoffen auf einen weiteren "Dip" - und dass sie dann die Cojones haben, auch wirklich zu kaufen. Aber die haben sie vermutlich nicht - jedenfalls nicht in dem Maße, wie sie auch dann wieder etwas anderes haben: Ausreden...

Donnerstag, 28. September 2023

Börsenweisheit des Tages | 28.09.2023

"Wenn man seine Gewinneraktien einfach laufen lässt, konzentriert sich das Portfolio von selbst."
(Brian Feroldi)

Mittwoch, 11. Dezember 2024

Börsenweisheit des Tages | 11.12.2024

"Die wichtigsten Finanzlektionen lernt man nicht behutsam während eines Bullenmarktes. Sie brennen sich einem in Bärenmärkten ins Gehirn ein."
(Brian Feroldi)

Dienstag, 15. August 2023

Börsenweisheit des Tages | 15.08.2023

"Die einfachste Möglichkeit, Ihre Renditechancen zu erhöhen, besteht darin, Ihre Anlagehaltedauer zu verlängern."
(Brian Feroldi)

Samstag, 2. September 2023

Börsenweisheit des Tages | 02.09.2023

"Nichts lehrt einen eine wichtige Lektion in Sachen Geldanlage schneller, als Geld zu verlieren."
(Brian Feroldi)

Montag, 21. April 2025

Börsenweisheit des Tages | 21.04.2025

"Die Geschichte wurde von überraschenden Ereignissen geprägt, Prognosen von vorhersehbaren Ereignissen."
(Brian Feroldi)

Mittwoch, 30. November 2022

Börsenweisheit des Tages | 30.11.2022

"Bärenmärkte sind weniger schmerzhaft, wenn man Qualitätsunternehmen besitzt. Bullenmärkte sind profitabler, wenn man Qualitätsunternehmen besitzt."
(Brian Feroldi)

Mittwoch, 7. Dezember 2022

Börsenweisheit des Tages | 07.12.2022

"Sparen. Kaufen. Halten. Wiederholen. Es ist ein langweiliger Ratschlag, aber es funktioniert."
(Brian Feroldi)

Freitag, 6. Juni 2025

Börsenweisheit des Tages | 06.06.2025

"Zufällige Markteinbrüche sind weit weniger beängstigend, wenn man erkennt, dass sie völlig normal sind."
(Brian Feroldi)

Mittwoch, 9. April 2025

Börsenweisheit des Tages | 09.04.2025

"Früher habe ich meine Gewinneraktien verkauft, um meine Verlierer aufzustocken. Meine Renditen verbesserten sich dramatisch, als ich lernte, dass der Aktienmarkt genau die gegenteilige Strategie belohnt."
(Brian Feroldi)

Samstag, 19. April 2025

Börsenweisheit des Tages | 19.04.2025

"Der riskanteste Zeitpunkt für Investitionen ist dann, wenn der Markt am sichersten erscheint. Der sicherste Zeitpunkt zum Investieren ist dann, wenn der Markt am riskantesten erscheint."
(Brian Feroldi)

Mittwoch, 6. November 2024

Earnings Quickcheck Q3/24: Apollo Global mit Verdopplung in fünf Jahren? Aber sicher...

In meinen "Earnings-Quickchecks" schaue ich mir die aktuellen Geschäftszahlen der Unternehmen an und unterziehe sie einem kurzen Abgleich mit meinem Investmentcase.

Apollo Global Management zählt zu meinen größten Depotpositionen und Alternative Asset Manager halte ich auf mittlere und lange Sicht für sehr gut aufgestellt und überdurchschnittlich attraktive Investments.

Gestern legte Apollo seine Zahlen für das 3. Quartal 2024 vor und ich werfe einen Blick darauf: nicht mit dem Fokus auf die kurzfristige Erfüllung von Markterwartungen, sondern auf das mittel- und langfristige Wachstum und die Aussicht auf weiter steigende Profite...

Dienstag, 22. August 2023

Börsenweisheit des Tages | 22.08.2023

"Sie verdienen mehr Geld, wenn Sie Aktien in Bullenmärkten halten, als Sie verlieren, wenn Sie Aktien in Bärenmärkten halten."
(Brian Feroldi)

Dienstag, 17. Januar 2023

Börsenweisheit des Tages | 17.01.2023

"Die großartigsten Aktien werden oft ihr gesamtes Börsenleben lang als 'überbewertet' bezeichnet."
(Brian Feroldi)

Mittwoch, 21. August 2024

Apollo Global im Earnings Quickcheck Q2/24: Einfach stark positioniert im Billionenrennen

In meinen "Earnings-Quickchecks" schaue ich mir die aktuellen Geschäftszahlen der Unternehmen an und unterziehe sie einem kurzen Abgleich mit meinem Investmentcase.

Apollo Global Management zählt zu meinen größten Depotpositionen und Alternative Asset Manager halte ich auf mittlere und lange Sicht für sehr gut aufgestellt und überdurchschnittlich attraktive Investments.

Kürzlich hat Apollo Zahlen zum 2. Quartal 2024 vorgelegt und ich werfe einen Blick darauf: nicht mit dem Fokus auf die kurzfristige Erfüllung der Markterwartungen, sondern auf das mittel- und langfristige Wachstum und die Aussicht auf weiter steigende Profite...

Freitag, 29. Mai 2020

Kissigs Kunstfehler: Versenkst du auch viel Geld mit Depotumschichten oder investierst du schon richtig erfolgreich?

Investieren ist wie einen Baum zu pflanzen: Man pflanzt und anfangs muss man sich ein bisschen drum kümmern, vielleicht düngen, ab und zu mal gießen. Dann der erste Spross, die Freude ist groß! Niemand würde doch jetzt das Bäumchen ausreißen, oder?

Man lässt ihn wachsen, bei Sonne, Sturm und Schnee. Ab und zu schaut man ihn sich mal an, erfreut sich an seinem Wachstum, bisweilen erstaunt darüber, wie groß er schon geworden ist. Man lässt ihn wachsen und manchmal denkt man sich, man könnte ihn fällen, Platz schaffen für einen anderen Baum. Oder das Holz verkaufen und damit Profite einstreichen.
»Heute sitzt jemand im Schatten, weil ein anderer vor langer Zeit einen Baum gepflanzt hat.«
Oder sollte man den Baum vielleicht doch lieber stehen und wachsen lassen? Das kann man jahrelang machen, jahrzehntelang. Und der Baum wächst und treibt Knospen aus und aus der einen oder anderen dieser "Dividenden" wird ein weiterer Baum, so dass der natürliche Zinsenszinseffekt unseren Investment-Wald mit weiteren Bäumen füllt. Und am Ende steht dort ein ganzer Wald voller kräftiger großer Bäume. Aber nur, weil man nicht nach den ersten Zentimetern des Wachstums und auch später nicht den Fehler gemacht hat, den Baum zu fällen.
»Du wirst deine Ergebnisse nicht verbessern, indem du die Blumen ausreißt und das Unkraut gießt.«
So stellen wir fest, dass investieren letztlich nichts anderes ist, als den Baum zu pflanzen und ihn dann nicht daran zu hindern, zu wachsen, sich zu entwickeln, größer und stärker zu werden. Wir sollten uns um unseren Baum kümmern und ab und zu tote Triebe entfernen und auch Unkraut und Wildwuchs eindämmen, damit der Baum ungehindert wachsen kann. Doch gerade hierbei stellen sich die meisten Anleger ziemlich dumm an, sie fummeln ständig die Gewichtung ihrer Aktien herum und das kostet richtig viel Geld. Nicht nur unnötige Gebühren, sondern vor allem Rendite...

Mittwoch, 2. April 2025

Kissigs Investor-Update Q1/25 mit Rheinmetall, Costco, Ares Management, Blackstone, Apollo Global, KKR, Viper Energy, Friedrich Vorwerk, Texas Pacific Land, Domino's Pizza

Mein Investor-Update zum Ende des 1. Quartals '25

In meinen Investor-Updates blicke ich jeweils zum Ende eines Quartals auf die vergangenen Monate zurück und präsentiere euch die Top-Werte in meinem Investmentdepot; es ist in gewisser Weise "mein persönliches 13F". Des Weiteren beschäftige ich mich gegebenenfalls auch mit Unternehmen, die ich hier im Blog noch nicht vorgestellt habe, die jedoch bereits den Weg in mein Depot gefunden haben.