Dienstag, 14. Mai 2013

Lese-Tipp: "Gier. Neuroökonomie: Wie wir ticken, wenn es ums Geld geht"

Autor: Jason Zweig

Gebundene Ausgabe: 354 Seiten
Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Auflage: 1 (5. September 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3446412239
Neupreis: 19,90 EUR

Dieses Buch ist der Hammer! Es erläutert ausführlich, weshalb wir keine besseren Anleger sind, warum wir die dummen Fehler begehen, die wir rational immer ausschließen würden. Anhand von vielen Beispielen aus der Forschung erläutert Autor Jason Zweig anschaulich, wie unser Verstand ein ums andere Mal von unseren Gefühlen bzw. Emotionen ausgetrickst wird, obwohl wir es doch besser wissen.

Doch dabei belässt es dieses Buch nicht, denn es zeigt auch Lösungsansätze auf, wie wir diese typischen Verhaltensweisen ablegen und zu wirklich rationale(re)n Anlegern werden können.




Kommentare:

  1. Ich werde mir das Buch auch mal zu Gemüte führen. Ab und an erwische ich mich dabei emotionale Gedanken zuzulassen obwohl ich genau weiß das es anders besser wäre. Z.B. habe ich viel zuviele Positionen in meinem Depot von meiner Meinung nach billigen guten Unternehmen, weil ich "Angst" habe etwas zu verpassen, anstatt mich auf die besten billigen Unternehmen zu konzentrieren. Ich weiß das das auf lange Sicht meine Rendite wohl schmälern wird, allerdings will ich auch keine Unterbewerteten Unternehmen verkaufen.

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    1. Moin Roman,

      gerade in den Phasen, wo es heiß her geht an den Börsen, neigt man dazu, emotional zu handeln. Und mit der Herde zu laufen. Wenn es nach oben geht, ist man gut gelaunt und stockt vielleicht sogar noch seine Positionen auf, weil man an dem Anstieg stärker partizipieren möchte. Geht es hingegen bergab, verkauft man Aktien, um Verluste zu begrenzen. Langfristig - und rational - betrachtet sollte man sich jedoch genau anders herum verhalten, und (nur) dann erzielt man auch eine überdurchschnittliche Rendite. Jedenfalls wenn man grundsätzlich die richtigen Unternehmen ausgewählt hat...

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