Mittwoch, 28. Mai 2014

Was ist... ein Schwarzer Schwan?

Als Schwarzen Schwan (Black Swan) bezeichnet man ein unerwartetes Ereignis von enormer Tragweite, das die Finanzmärkte abrupt aus der Bahn werfen kann.

Geprägt hat den Begriff der Publizist und Börsenhändler Nassim Nicholas Taleb in seinem 2007 erschienen Buch "Der Schwarze Schwan: Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse. Taleb beschreibt, dass Menschen es sich in einer "Zone des Vorhersagbaren" bequem machen und so extrem unwahrscheinliche Ereignisse kaum eine Rolle in der Risikobetrachtung spielen. Allerdings treten diese häufiger auf, als man annimmt, wie z.B. bei der Subprime-Krise in den USA, der Lehman-Pleite oder dem Tsunami in Japan mit der anschließenden Atomkatastrophe von Fukushima.

Auch wenn es im Nachhinein Anzeichen und Hinweise auf das dann zurückliegende Großereignis gab, so sind diese doch nicht (sicher) prognostizierbar. Und deshalb führen sie bei ihrem Auftreten zu großen Verwerfungen an den Finanzmärkten. Daher sollten Anleger stets risikobewusst agieren und nicht einseitig nur auf die vermeintlichen Chancen bzw. Renditen schauen. Und für alle Fälle immer etwas Cash in der Hinterhand behalten, denn langfristig bringt Liquidität die Rendite!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen