Freitag, 24. April 2015

Starbucks mit weiterem Koffeein-Schub beim Gewinn

Die Kaffeehauskette Starbucks hat am Donnerstag nach US-Börsenschluss Zahlen für das zweites Quartal des Geschäftsjahres 2015 präsentiert und seinen ambitionierten Wachstumskurs erfolgreich fortgesetzt. Der Umsatz stieg um 18% auf 4,56 Mrd. USD und lag damit über den Erwartungen, während der Gewinn um 16% auf 495 Mio. USD (427 Mio. im Vorjahr) zulegen konnte. Unterm Strich bleiben 0,28 USD je Aktie, was die Erwartungen der Analysten genau traf.

Weltweit stieg der "vergleichbare" Umsatz um 7% bei einem globalen Gästezuwachs von 2%. In den Filialen, die in den letzten 13 Monaten eröffnet wurden, stiegen die Umsätze gar um 7%, was zeigt, dass Starbucks mit seinem Konzept die Kundenwünsche trifft. Dabei setzt das Unternehmen auf individuell gestaltete Räumlichkeiten vor Ort, was auch gerade in China und Japan dem Wachstum auf die Sprünge hilft.

Der Ausblick für das nächste Quartal ist ebenfalls erfreulich. So will Starbucks hier 40 bis 41 Cents je Aktie verdienen, ebenfalls deutlich über den Werten des Vorjahres.

Starbucks ist ein absolutes Quality Investment. Das rasante Wachstumstempo rechtfertigt eine im Vergleich höhere Bewertung und ein Ende ist nicht abzusehen. Die Kaffeehauskette ist bisher hauptsächlich in den USA präsent, wo sich die große Mehrheit ihrer 22.088 Geschäfte befindet, doch die 210 neu hinzugekommenen Filialen finden sich hauptsächlich in Asien und Europa. Die globale Expansionsstrategie geht voll auf und nicht zulasten der Gewinne! Das unterscheidet Starbucks von vielen anderen Wachstumswerten, denn hier ist das schnelle Wachstum höchst profitabel. Das liegt auch daran, das Starbucks es versteht, nicht mehr nur Kaffee in den Abendstunden zu verkaufen, sondern auch andere Produkte und zu anderen Zeiten. Neben dem Wachstum über weitere Filialen wächst Starbucks also auch "intern". Und vermittelt als Marke weiterhin ein Lifestyle-Gefühl, dem sich immer weniger Menschen rund um den Globus entziehen können. Trotz oder gerade wegen der höheren Preise, die man bei Starbucks bezahlen muss. Für Aktionäre weiterhin tolle Perspektiven.

Starbucks befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.

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