Freitag, 2. Juni 2017

Suche nicht nach dem perfekten Timing, denn Markt-Timing lohnt sich einfach nicht!

Schaut man sich die Charts des Dow Jones oder des DAX über einen langen Zeitraum an, dann sieht man einen eigentlich immerwährenden Anstieg. Zwischendrin gibt es mal Rücksetzer, die aber auf die lange Sicht kaum ins Gewicht fallen. Aus heutiger Sicht, wohlgemerkt, denn die Kurseinbrüche waren zu ihrer Zeit bisweilen dramatisch. 1929 mit annähernd 90 Prozent oder 1987 mit einem Verlust von mehr als 22 Prozent an nur einem einzigen Tag. Als Muster zeichnet sich das Bild, dass es eher gemächlich nach oben geht und dann fast regelmäßig eine panikartige Missstimmung auftritt mit entsprechenden emotional getriebenen Kursmassakern. Und auf ein solches warten Anleger derzeit weltweit, denn seit dem letzten Tiefpunkt während der Finanzkrise stiegen die Aktienbörsen weltweit stark an. Bis heute. Wobei gerne übersehen wird, dass es auch in diesem Zeitraum heftige Korrekturen gab, wie beispielsweise 2011, als es fast 40 Prozent abwärts ging. Jedenfalls vorübergehend, auch dank des billigen Geldes der Notenbanken.

Anfang 2016 gab es ebenfalls einen heftigen Einbruch und wir sehen als roten Faden, dass die Volatilität der Märkte grundsätzlich zugenommen hat, also dass die Kursausschläge extremer werden, in beide Richtungen. In Deutschland gibt es den VDAX, der die Volatilität misst. Und wenn wir diesen betrachten, so weist er - erstaunlicherweise - seit Monaten ein niedriges Niveau auf, ist geradezu entspannt. Von kurzen Ausreißern nach oben einmal abgesehen. Und das, wo weltweit Krisen toben: Ukraine-Krieg, US-Präsidentschaftswahl und erst Recht Trump als Präsident, Brexit, Euro-Zerreißprobe, China-Abschwung, Syrien-Krieg und daraus resultierende Flüchtlingskrise. Doch die Börsianer sind entspannt…

Die Notenbanken zinken die Karten
Das ist insofern verständlich, als dass die Notenbanken Milliardensummen in die Märkte pumpen, die Zinsen weltweit niedrig halten und Anleihen in großem Stil aufkaufen. Was Sparer erzürnt, die niedrigen Zinsen, ist für Großanleger ein ernsthaftes Problem. Sie müssen das verwaltete Vermögen irgendwie rentierlich anlegen und da bleibt ihnen fast keine andere Wahl als der Aktienmarkt. Trotz der mittlerweile ambitionierten Bewertungen schneiden Aktien unter Chance-Risiko-Erwägungen noch immer mit am besten ab. Und wann immer es zu stärkeren Abflüssen aus dem Aktienmarkt und dortigen Kurseinbrüchen kommt, fließt das Geld schnell wieder zurück an die Börse, weil es schlicht keine Anlagealternative mehr hat. Außer den ebenfalls extrem teuren Immobilien.

Die Anleger kaufen Aktien also mit Sicherheitsnetz, sie gehen davon aus, dass die Notenbanken es schon richten werden, sollte es mal zu Problemen kommen. Und das ist verständlich, denn seit Alan Greenspan das Platzen der Internet-Blase im Jahr 2000 mit dem Öffnen der Geldschleusen beantwortete, ist dies zum Standardrepertoire der Notenbanken geworden: durch zu viel Geld ausgelöste Krisen werden durch noch mehr Geld behandelt. Ein Zyklus, der irgendwann enden wird und zwar mit einem großen Knall. Aber ob dies in einem Monat, einem Jahrzehnt oder erst in 50 Jahren soweit ist, das kann niemand voraussagen.

»Niemand war je in der Lage, die Börse vorherzusagen. Es ist eine totale Zeitverschwendung. In der von Forbes veröffentlichten Hitparade der Reichen der Welt war noch nie ein Börsentiming-Experte vertreten.«
(Peter Lynch)

Sicher ist, dass es immer wieder zu Korrekturen und sogar zu Crashs an den Börsen kommen wird. Diese Phasen sind systemimmanent, sie sind aus dem Wesen der Börsen nicht wegzudenken. Also müssen wir Anleger uns mit ihnen arrangieren und sehen, dass wir nicht völlig unvorbereitet von ihnen erwischt werden. Denn wenn wir akzeptieren, dass es eine latente Crash-Gefahr gibt, dann können wir auch akzeptieren, dass wir nicht immer zu einhundert Prozent investiert sein müssen, sondern einen Teil unseres Geldes quasi als Crash-Versicherung in der Hinterhand halten. So kann man bei guten Gelegenheiten immer nachkaufen bzw. frisch einsteigen.

Heißer Herbst ante portas?
Nun befinden wir uns im Juni und es nähert sich der statistisch auf lange Sicht schlechteste Börsenmonat, der September. Und wenn man zurückschaut, findet man selten Phasen ausgesprochen niedriger Volatilität, die länger als acht Wochen angehalten haben. Dazu gesellt sich, dass Wirtschaftsnobelpreisträger Robert Shiller seit einiger Zeit vor einer massiven Überbewertung der Aktienmärkte warnt, weil das von ihm entwickelte Shiller-KGV auf historischen Höchstständen notiert. Und Star-Investoren wie Carl Icahn und George Soros bauen seit vielen Monaten immer höhere Short-Positionen gegen den US-Aktienmarkt auf, weil sie von einer starken Korrektur ausgehen. Was sie bisher allerdings viel Geld gekostet hat.

Die Sorglosigkeit der Anleger auf der einen Seite und die zunehmenden Warnzeichen auf der anderen Seite sind der Stoff aus dem heftige Kurseinbrüche gemacht werden. Was nicht heißt, dass es demnächst zu einem Crash kommen muss. Aber die Wahrscheinlichkeit ist zurzeit deutlich höher, als es z.B. am Jahresanfang 2016 war, als der Markt überraschend zweistellig ins Minus rutschte.

 Aktienkurse seit 1255
Wenn die Börsen wanken…
Wenn die Börsen heftig schwanken, starren die meisten Anleger gebannt auf die Aktienkurse. Sie denken, "hätte ich mal da bloß verkauft" oder "wäre ich zu dem Zeitpunkt mal eingestiegen". Doch diese Gedanken sind müßig, weil sie sich mit der Vergangenheit beschäftigen und zeigen, dass wir es nicht mit einem Investor zu tun haben, sondern einem Spekulanten. Denn dieser betrachtet die Aktienkurse als Chance, schnell reich zu werden, die Kursschwankungen sind für ihn der Gradmesser.

Im Gegensatz hierzu orientieren sich Value-Investoren nicht am Kurs, sondern am Wert einer Aktie. Bevor sie auch nur eine einzige Aktie erwerben und zu diesem Zweck den Aktienkurs checken, nehmen Value-Investoren eine genaue Bewertung des Unternehmens vor. Sie studieren seine Geschäftsberichte und analysieren sein Business, schauen sich das Management an und versuchen herauszufinden, ob das Geschäftsmodell einen ökonomischen Burggraben (Moat) hat, also schwer angreifbar ist durch die Konkurrenten. Hat das Unternehmen eine Preissetzungsmacht, oder muss es sich ggf. auf ruinöse Preiskämpfe mit den Mitbewerbern einlassen, um Kundenwachstum zu generieren? Wie sehen seine Umsätze und Gewinne aus und natürlich der freie Cashflow, denn er bestimmt, wie viel Geld für den Aktionär wirklich übrig bleibt, für Dividenden und Aktienrückkäufe. 

Am Ende dieser Bewertung haben Value-Investoren einen fairen Wert für das Unternehmen ermittelt und teilen diesen durch die Anzahl seiner Aktien. Diesen Wert je Aktie vergleichen sie nun mit dem Börsenkurs und hier erst treffen sie ihre Entscheidung, ob die Aktien unterbewertet sind und damit jetzt gekauft werden sollten. Oder ob sie überbewertet sind und daher auf niedrigere Kurse gewartet wird.

Investor vs. Spekulant
Und hier unterscheiden sich Spekulanten und Investoren voneinander in der Beurteilung der aktuellen Lage. Während der Spekulant die möglicherweise heranziehende Korrektur als Chance betrachtet, seine Aktien zu verkaufen und sich so einem möglichen Kurseinbruch zu entziehen, oder gar mit Puts auf fallende Kurse zu setzen, sehen Value Investoren die Chance, durch eine ausreichend hohe Cash-Quote mögliche Kurseinbrüche für Käufe zu nutzen. Sie sitzen die Kursrückgänge bei ihren Bestandsaktien aus und kaufen nach. Warren Buffett definiert den Unterschied zwischen Spekulanten und Investoren treffend so: für einen Spekulanten sei es entscheidend, ob die Märkte geöffnet seien, oder nicht. Er achte vor allem auf den Kurs. Ein Investor hingegen achte auf den Wert und deshalb seien für ihn die Märkte nicht das wichtigste Kriterium.

Kommt es zu einem Crash, wirft die Herangehensweise des Spekulanten mehr Gewinn ab. Denn er hat den Kurseinbruch nicht mitgemacht und kauft bei niedrigen Kursen einfach mehr von den gleichen Aktien zurück. Der Value Investor hingegen muss dem Kursverfall zusehen, der seine Aktien trifft, und hat weniger Geld zur Verfügung, um es bei niedrigen Kursen frisch investieren zu können. Also spricht doch alles dafür, jetzt alle Aktien zu verkaufen und auf den Crash zu warten, oder?

Doch erstens kommt es anders…
Nun, es kommt drauf an. Denn an der Börse kommt es selten so, wie man denkt. Und schon gar nicht passiert das, was die Mehrheit erwartet. Nur in den seltensten Fällen wird das Muster des Spekulanten, das ich eben skizzierte, aufgehen. Nur selten verkauft man zum Höchstkurs und steigt zum Tiefstkurs wieder ein. Viel häufiger verkauft man im Abschwung zu spät und kauft im Aufschwung nicht früh genug, so dass unterm Strich kein großer Effekt verbleibt. Man weiß eben nicht, wann der Höchstpunkt oder der Tiefstkurs erreicht ist.

»Es ist so gut wie unmöglich, mit Markt-Timing zuverlässig Geld zu verdienen; es lohnt sich mehr, langfristig zu investieren und Unebenheiten auszuhalten.«
(Christopher H. Browne)

Besonders ärgerlich ist es allerdings, wenn man sich von Qualitätsaktien trennt, deren Kurs gesunken ist und der danach wieder anzieht. Nur selten ist man dann wieder an Bord, oft wartet man vergebens auf einen neuen Einbruch, um wieder einsteigen zu können. Ich bin mir sicher, jeder von uns hat das schon erlebt und sich dann schwarz geärgert.

Daher ist die langfristig bessere Variante, in seinen Aktien investiert zu bleiben - denn Value-Investoren haben diese ja sorgfältig ausgesucht, auch im Hinblick darauf, dass sie eine Krise gut überstehen. Und wenn der Kurs erheblich gefallen ist, dann kaufen sie noch mehr dieser Aktien und warten geduldig darauf, dass die panischen Märkte wieder beruhigen und die Kurse zu ihrem normalen Niveau zurückkehren.

Die Gefahr, nicht dabei zu sein…
Nicht (mehr) in den Aktien investiert zu sein, die sich hervorragend entwickeln, ist tragisch. Leider ist es der Regelfall, denn man kann nicht alle Aktien auf dem Schirm und man kann sie auch nicht alle im Depot haben. Den Kursanstieg zu verpassen, weil man die Aktien aus Spekulationssucht kurzfristig verkauft hat, das ist hingegen schlicht dumm. Und dann hat man es auch verdient, dass man unter seiner eigenen Unfähigkeit leidet. Wenn man nur ein wenig Wissen in das Investieren einbringt, kann man die gröbsten Fehler vermeiden.

»Am wichtigsten ist, dass man die richtigen Aktien hat, wenn der Markt steigt. Der größte Teil der Investmenterträge fällt in kurzen Zeiträumen an und es ist so gut wie unmöglich, diese vorherzusagen und Aktienkäufe danach auszurichten.«
(Christopher H. Browne)

Und so ein Investoren-Herrschaftswissen hat uns Christopher H. Browne hinterlassen in seinem Buch „Die Value Zauberformel“. Abgesehen von dem schon peinlich-reißerischen Titel, den die deutsche Übersetzung diesem Buch verpasst hat, ist „The Little Book of Value Investing“ ein mehr als lesenswertes Buch. Es beschreibt die Charakteristik des von Benjamin Graham begründeten Investmenstils, stellt seine Vorzüge dar und belegt anhand empirischer Daten, dass Value Investing besser funktioniert als alle anderen Investmentstrategien.

Nur ganz wenige Tage entscheiden über die Jahresperformance
Ganz besonders wertvoll ist die Erkenntnis, dass zwischen 80 und 90 Prozent der Anlagegewinne in einem Zeitraum zwischen 2 und 7 Prozent entstehen. Das bedeutet nichts anderes, als dass eine Kursrakete mit mehreren hundert Prozent Kursentwicklung in einem Jahr so gut wie keine Performance aufweisen würde, hätten man sie die besten 20 Tage nicht im Depot gehabt. Nur vier Wochen eines Jahres machen das Jahresergebnis aus. Den Rest der Zeit brauchen Sie die Aktien nicht zu besitzen. Und natürlich gibt es auch Aktien, die dauerhaft steigen, wie Amazon, Alphabet, SAP - das Gros der Aktien dümpelt jedoch die meiste Zeit vor sich hin und kommt dann innerhalb weniger kurzer Phasen stark in Bewegung.

Das Dumme ist nur, dass man im Voraus eben nicht weiß, welche Tage diese 20 Bestperformer-Tage im Jahr sind. Also gibt es eigentlich nur eine Lösung, um diese Tage nicht zu verpassen: man muss die Aktien das ganze Jahr über halten, dann nimmt man auch diese besonders guten 20 Tage mit. Und eben dies ist die Grundlage des Value Investings: langfristige Geldanlage in Aktien ohne hektisches Hin- und Her-Traden, klassisches Buy & Hold, der Weg des Warren Buffett. Die Unternehmen für sich arbeiten lassen, die Dividenden reinvestieren und so den Zinseszinseffekt für sich nutzen. Und der Versuchung widerstehen, den Markt vorhersagen zu wollen. Das klappt nur ganz selten und die meiste Zeit über kostet es am Ende eine Menge Geld.

Bei Kurseinbrüchen sollte man also entspannt bleiben und sich über sein Cash-Polster freuen. Mit dem kann man in die Börseneinbrüche hinein die Aktien kaufen, deren Aktienkurse sich dann unterhalb ihres Wertes befinden. Auf diese Art ist man zwar nicht vor Kursstürzen sicher, aber man macht sich nicht zum Sklaven der Kurse, sondern zu ihrem Herren. Indem man die Aktienkurse als reines Stimmungsbarometer erkennt, das weniger über den Wert der Aktien aussagt als vielmehr über die Gemütslage der Anleger, kann man geduldig auf seine Einstiegschancen warten und diese dann auch nutzen.

Wer hingegen meint, er könne die Aktienkurse timen, der kann sich auch gleich beim Roulette versuchen und auf Rot setzen. Die Chancen stehen ähnlich gut oder schlecht. Mit Vermögensaufbau und solider Geldanlage hat das allerdings nichts zu tun. Daher sollten Anleger es auch lassen und einen unaufgeregten, langfristigen Vermögensaufbau betreiben. Trotz und unter Zuhilfenahme der Schwankungen des Aktienmarktes.

Kommentare:

  1. Ein sehr schöner Artikel. Benjamin Graham sagte: "Geduld ist die oberste Tugend des Investors". Ich sehe das warten auf einen Crash nicht unbedingt als Spekulation. Die Ermittlung eines Preises für ein Unternehmen baut auf Fakten auf, und Fakten können - aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Lage - ändern.

    Man ärgert sich natürlich, wenn man eine Aktie nicht kauft und die Aktie steigt, aber so ist es eben nunmal. Ich kann als Value Investor auch eine Aktie verkaufen, weil ich der Meinung bin, dass die Aktie zu stark überbewertet ist - aber das hindert die Aktie nicht daran weiter zu steigen!

    Ich für meinen Teil, sehe die Märkte momentan zu stark bewertet und schließe sogar eine starke Korrektur (50%) nicht aus. Wann diese Korrektur kommen wird? Keine Ahnung! Wenn Sie kommt,bin ich gut vorreitet und freue mich über - langfristige - steigende Kurse! :-)

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  2. Michael hat völlig recht. Wer 1929 einen Tag vor dem Crash im Oktober zu Höchststand Aktien gekauft hatte, musste bis 1955 warten, bis er seinen Einstandspreis wieder erreicht hatte. Wer aber die Dividenden, die ja (wenn auch teilweise reduziert) weiter gezahlt wurden, in seine Aktien zu einem deutlich verringerten Preis reinvestiert hat, war bereits 1934 wieder auf der Nulllinie und machte bis 1955 ein enormes Vermögen. Ich empfehle Jeremy Siegels Buch "überlegen investieren". Darin wird das sehr ausführlich hergeleitet und ausgewertet.

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  3. Guter Beitrag Sir Mike. Perfektes Timing ist gerade bei aussichtsreichen Nebenwerten nicht wichtig. Bei Blue Chips jedoch,
    warte ich teilweise Wochen, Monate, häufig sogar Jahre auf den perfekten Tag um mit 7 bis 8 % Dividenden Rendite einzusteigen. Wenn man wie ich 21 Jahre Aktienhandel betreibt, sitzt man jeden Crash nur gähnend aus ohne einen Titel zu verkaufen. Lg massny

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  4. "Geld in der Hinterhand halten", um im richtigen Augenblick zuschlagen zu können, ist nichts anderes als Börsentiming.

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  5. Man wartet mit dem Cash 'eine unbestimmte Zeit' ab und kann ggf. bei Rückschlägen zuschlagen. Was ist daran timing ?

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    1. Man setzt darauf, dass eine andere Zeit günstigere Einstiegskurse bietet als die jetzige. Ob man auf Kurskorrekturen, Rückschläge, Rücksetzer, Crash oder Abstauerkurse spekuliert, ist alles das gleiche: der Versuch, den günstigsten (oder einen günstigeren) Zeitpunkt zu finden.

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  6. Hi Michael,

    hast du eine grobe Faustformel für deine Investitions-Quote?

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    1. Weniger als 80% meiner für Aktieninvestments zur Verfügung stehenden Summe habe ich selten investiert, zumeist eher um die 90%.

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