"Eine Aktie, die viele als 'Growth Stock' bezeichnen, ist meist schon zu bekannt, um ein guter Kauf zu sein."
(Ken Fisher)
Mittwoch, 18. Februar 2026
Dienstag, 17. Februar 2026
Börsenweisheit des Tages | 17.02.2026
"Wir suchen nach Unternehmen, die vom Markt nicht verstanden und falsch bepreist werden."
(Daniel Loeb)
(Daniel Loeb)
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Montag, 16. Februar 2026
Kissigs Portfoliocheck: Prem Watsa setzt mit Orla Mining den Goldstandard
In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.
In meinem 322. Portfoliocheck schaue ich wieder in das Depot von Prem Watsa, einem der erfolgreichsten Value Investoren der Welt, von dem die meisten Menschen noch nie gehört haben. Er gilt als der 'kanadische Warren Buffett' und kann auf spektakuläre Renditen verweisen: auf Sicht von 35 Jahren erzielte Watsa durchschnittlich 15,7 % pro Jahr.
Fairfax Financial ist eine Holdinggesellschaft, die über ihre Tochtergesellschaften im Bereich der Schaden- und Unfallversicherung und Rückversicherung sowie der damit verbundenen Anlageverwaltung tätig ist. Die vierteljährlich über das 13F-Formular an die US-Börsenaufsicht SEC zu meldenden US-Aktienpositionen geben dabei nur einen kleinen Teil der gesamten Vermögenswerte von Fairfax Financial wider.
Der Gesamtwert des Vermögens von Fairfax Financial belief sich allerdings am 30.9.2025 auf 73,3 Mrd. USD wovon 11,8 Mrd. USD auf Barmittel und kurzfristige Positionen entfielen. Drei Monate zuvor waren es noch 70,3 Mrd. und 10 Mrd. USD gewesen. Watsa hatte also erneut ein sehr erfolgreiches Quartal zu verbuchen.
Zu den bedeutenden Anlagen, die nicht im 13F-Bericht enthalten sind, gehören Investitionen in Griechenland und Indien, wobei die griechischen Investments hauptsächlich aus einer 32%igen Beteiligung an der Eurobank bestehen. Weitere wichtige Beteiligungen sind ein Anteil von 27 % an Thomas Cook India, 54 % an Bangalore International Airport Limited, 31 % an Quess Corp Limited, sowie der bestimmende Anteil an Fairfax India.
Doch auch der Blick in sein Aktien-Portfolio im 3. Quartal 2025 ist interessant: Das Portfolio von Fairfax Financial legte von 1,87 auf 2,06 Mrd. USD ordentlich zu. Watsas Turnoverrate sank von 5 % auf 1 % und näherte sich der Inaktivität. Unter den nun 29 Positionen befinden sich drei Neuzugänge.
Beim früheren Smartphone-Giganten und heutigen Security-Softwareanbieter BlackBerry ist Watsa schon viele Jahre an Bord und begleitete das Unternehmen durch Dick und Dünn. Seit einiger Zeit reduziert er allerdings seine Position und auch zuletzt gab er erneut 13 % seiner Anteile ab. Vollständig getrennt hat er sich von Autohome und Lifeway Foods. Auf der Kaufseite taucht das Modelabel Lululemon Athletica neu auf und auch Dollar Tree, die beide zu den größten Verlierern der letzten Jahre gehörten. Watsa setzt hier wohl auf einen erfolgreichen Turnaround. Zudem hat Watsa seine Position an Kraft Heinz moderat aufgestockt und agiert damit gegensätzlich zu Warren Buffett, der die anstehende Aufspaltung des Konzerns öffentlich kritisiert hat
In Prem Watsas Aktiendepot dominieren Rohstoffwerte mit einem Anteil von 38,5 % vor Energiewerten mit 15 % und dem Gesundheitssektor mit 12,5 %. Knapp dahinter liegen Technologiewerte mit 9,6 % und defensive Konsumwerte mit 9,5 % Gewichtung. Orla Mining sucht nach Gold-, Silber-, Zink-, Blei- und Kupferlagerstätten und ist mit einem Anteil von knapp 30 % Prem Watsas mit Abstand größte Position im Depot. Watsa begann im 3. Quartal 2022 mit seinen Käufen, als die Aktie zwischen 2,40 und 3,70 USD notierte, und stockte bei steigenden Kursen mehrfach deutich seine Position auf. Die erhöhte Aktienanzahl sowie der auf inzwischen über 17 USD gestiegene Kurs machen Orla Mining zum größten und einem der profitabelsten Investment von Prem Watsa in den letzten Jahren – und das liegt nicht alleine am deutlichen Anstieg des Goldpreises. Insgesamt gehören Watsa inzwischen rund 16,75 % an dem Minenunternehmen. Und Watsa sieht hier noch reichlich Potenzial...
Beim früheren Smartphone-Giganten und heutigen Security-Softwareanbieter BlackBerry ist Watsa schon viele Jahre an Bord und begleitete das Unternehmen durch Dick und Dünn. Seit einiger Zeit reduziert er allerdings seine Position und auch zuletzt gab er erneut 13 % seiner Anteile ab. Vollständig getrennt hat er sich von Autohome und Lifeway Foods. Auf der Kaufseite taucht das Modelabel Lululemon Athletica neu auf und auch Dollar Tree, die beide zu den größten Verlierern der letzten Jahre gehörten. Watsa setzt hier wohl auf einen erfolgreichen Turnaround. Zudem hat Watsa seine Position an Kraft Heinz moderat aufgestockt und agiert damit gegensätzlich zu Warren Buffett, der die anstehende Aufspaltung des Konzerns öffentlich kritisiert hat
In Prem Watsas Aktiendepot dominieren Rohstoffwerte mit einem Anteil von 38,5 % vor Energiewerten mit 15 % und dem Gesundheitssektor mit 12,5 %. Knapp dahinter liegen Technologiewerte mit 9,6 % und defensive Konsumwerte mit 9,5 % Gewichtung. Orla Mining sucht nach Gold-, Silber-, Zink-, Blei- und Kupferlagerstätten und ist mit einem Anteil von knapp 30 % Prem Watsas mit Abstand größte Position im Depot. Watsa begann im 3. Quartal 2022 mit seinen Käufen, als die Aktie zwischen 2,40 und 3,70 USD notierte, und stockte bei steigenden Kursen mehrfach deutich seine Position auf. Die erhöhte Aktienanzahl sowie der auf inzwischen über 17 USD gestiegene Kurs machen Orla Mining zum größten und einem der profitabelsten Investment von Prem Watsa in den letzten Jahren – und das liegt nicht alleine am deutlichen Anstieg des Goldpreises. Insgesamt gehören Watsa inzwischen rund 16,75 % an dem Minenunternehmen. Und Watsa sieht hier noch reichlich Potenzial...
-▶ zum Artikel auf aktienmagazin.de
Disclaimer: Habe Fairfax Financial auf meiner Beobachtungsliste und/oder im Depot/Wiki.
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Börsenweisheit des Tages | 16.02.2026
"Eine Marke ist ein sehr wertvoller Vermögensgegenstand, aber man findet ihn normalerweise nicht in der Bilanz."
(Bill Nygren)
(Bill Nygren)
Sonntag, 15. Februar 2026
Börsenweisheit des Tages | 15.02.2026
"Das Investmentgeschäft hat mich über die Jahre gelehrt, dass Menschen, speziell Investoren, gute Nachrichten und Wunschdenken schlechten Nachrichten gegenüber vorziehen."
(Jeremy Grantham)
(Jeremy Grantham)
Samstag, 14. Februar 2026
Wochenrückblick 07/2026: Meine stärksten Kurstreiber im Depot waren Texas Pacific Land, Comfort Systems, LendingClub, Rocket Lab, SoFi. Finanzwerte spielten den Blues...
Die Top-Werte meines Investmentdepots veröffentliche ich jeweils zum Quartalsende in meinen Investor-Updates und meine Beobachtungsliste aktualisiere ich wöchentlich.
Ergänzend gebe ich heute eine kurze Übersicht zu den Werten, die in der letzten Woche mein Investmentdepot am stärksten bewegt haben. Dabei geht es um alte Bekannte und neue Liebschaften. Und es gibt die eine oder andere Überraschung...
Kissigs Börsengeschichte(n): Am 14.02.1876 reichte Alexander Graham Bell sein Telefon-Patent ein und ließ damit die Welt gewaltig schrumpfen
Am 14.02.1876 reichte Alexander Graham Bell beim United States Patent Office die Patentschrift für eine Erfindung ein, die das Fundament der modernen Kommunikationsgesellschaft legen sollte: das Telefon. Dieser Moment markierte nicht nur eine technische Neuerung, sondern einen tiefgreifenden kulturellen und wirtschaftlichen Wendepunkt. Zum ersten Mal in der Geschichte war es möglich, menschliche Stimme nahezu in Echtzeit über große Distanzen zu übertragen.
Die Bedeutung dieses Durchbruchs kann kaum überschätzt werden. Kommunikation war bis dahin an physische Nähe, Boten, Briefe oder den Telegrafen gebunden, also Systeme, die entweder langsam oder auf abstrakte Zeichen beschränkt waren. Das Telefon brachte die menschliche Stimme selbst in die Ferne. Es schuf eine neue soziale Nähe über räumliche Distanz hinweg und veränderte Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und den Alltag von Milliarden Menschen - bis in die Gegenwart.
Kissigs Beobachtungsliste
Meine Beobachtungsliste ist eine Anregung. Sie enthält Aktien, die ich für langfristig interessant und aussichtsreich halte und hier im Blog begleite. Trotz vieler Überschneidungen ist sie weder identisch mit meinem Investmentdepot noch mit meinen Wikis und sie ist auch kein Musterdepot.
Sie enthält deutsche Aktien, vor allem Nebenwerte, die internationalen Aktien werden von US-Werten dominiert, es gibt BDCs und REITs, Turnaround-Spekulationen, FinTech-Spekulationen sowie Wikis. Inzwischen haben sich hier Tenbagger angesammelt, viele Verdoppler, aber einige Werte liegen auch deutlich zweistellig im Minus. Da ist von jedem und für jeden was dabei...
Börsenweisheit des Tages | 14.02.2026
"Im Gegensatz zur Hirnchirurgie kann man beim Investieren auch in 40 Prozent der Fälle daneben liegen und trotzdem noch gut dabei sein."
(Mohnish Pabrai)
(Mohnish Pabrai)
Freitag, 13. Februar 2026
Kissigs Börsengeschichte(n): Am 13.02.1804 fuhr in Wales die erste Dampflokomotive der Welt - und die Eisenbahn wurde zum Motor der Industrialisierung
Am 13.02.1804 fuhr in Südwales ein Gefährt, das die Welt verändern sollte. Auf einer kurzen Strecke zwischen den Eisenhütten von Penydarren und dem Abercynon-Kanal zog eine von Dampf angetriebene Lokomotive mehrere Wagen voller Eisen – die erste Fahrt einer betriebsfähigen Dampflokomotive der Geschichte.
Konstruiert wurde sie von Richard Trevithick, einem Pionier der Hochdruck-Dampftechnik. Was damals wie ein technisches Experiment wirkte, war in Wahrheit der Auftakt zu einer der folgenreichsten Transformationen der Menschheitsgeschichte: der Entstehung der Eisenbahn.
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Kissigs Nebenwerte-Analyse zu Eurokai: Europas wohl attraktivster Hafen -und Infrastrukturbetreiber
Im Magazin "Der Nebenwerte Investor" von Traderfox finden sich regelmäßig Analysen von mir zu deutschen Nebenwerten. Das Magazin ist kostenpflichtig und wer dieses oder eine der weiteren Börsenzeitschriften von Traderfox bestellen möchte, gelangt ▶ hier zur Übersicht. Mehrwert für die Leser meines Blogs: Nach Erscheinen des Magazins darf ich meine Nebenwerte-Analysen dann auch hier veröffentlichen.
Artikel aus "Der Nebenwerte Investor" Ausgabe 04/2026 vom 11.02.2026
Aktien in dieser Ausgabe: Eurokai, MBB, Uzin Utz
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Börsenweisheit des Tages | 13.02.2026
"Der Value Investor nutzt die emotionale Reise von einer Unter- zu einer Überbewertung."
(Charles Brandes)
(Charles Brandes)
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Donnerstag, 12. Februar 2026
Börsenweisheit des Tages | 12.02.2026
"Eine der besten Entscheidungen meiner Karriere war, all meine Anstrengungen auf den langfristigen Vermögensaufbau zu richten."
(Philip A. Fisher)
(Philip A. Fisher)
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Vermögensaufbau
Mittwoch, 11. Februar 2026
Kissigs Börsentheater: Brian Feroldi erklärt, dass Qualitätsunternehmen in Bullen- und Bärenmärkten ihre Stärken ausspielen können. Und wie...
Die Börsenkurse schwanken und die Anleger suchen nach Erklärungen für die Aufs und Abs. Dabei gibt es meistens keine fundierte Erklärung, da die Kurse zum Großteil durch Psychologie gemacht werden und je mehr Algorithmen am Handel beteiligt sind, desto stärker werden beginnende Trends aufgegriffen und beschleunigt.
Wer sich von solchen Schwankungen nicht zu falschen Entscheidungen treiben lässt, fährt besser. Aber das ist natürlich gar nicht so einfach, denn insbesondere bei Kurseinbrüchen, fühlt es sich einfach falsch an, investiert zu sein. Aber das ist es nicht...
Börsenweisheit des Tages | 11.02.2026
"Selbst bei einer sehr guten Wachstumsaktie muss man wirklich stark darauf achten, was man bezahlt. Am wichtigsten ist aber, dass man sichergeht, dass das Wachstum auch tatsächlich einsetzt."
(Prem Watsa)
(Prem Watsa)
Dienstag, 10. Februar 2026
Kissigs Portfoliocheck: Mason Hawkins trennt sich von PayPal – ein bisschen und wohl zu spät…
In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.
In meinem 333. Portfoliocheck blicke ich mal wieder in das Depot von Value Investor Mason Hawkins. Flaggschiff der von Hawkins 1975 gegründeter Southeastern Asset Management ist der Hedge-Fonds "Longleaf Partners Funds". Hawkins Anlagestil erinnert stark an den von Warren Buffett und Charlie Munger: er fokussiert sich auf eine überschaubare Zahl von Werten und hält seine Positionen zumeist viele Jahre lang. Dabei machen seine Top-10-Positionen oft mehr als die Hälfte des Portfolios aus und er investiert gern antizyklisch, setzt also auf vernachlässigte Branchen, die gerade so gar nicht angesagt sind an der Wall Street. Oder auf Unternehmen, die nicht als die großen Profiteure von Megatrends wahrgenommen werden und daher nicht auf dem Radar des Marktes auftauchen. Daher finden sich in seinem Portfolio nur selten Aktien aus dem Hochtechnologiebereich, sondern eher Werte aus den klassischen Sektoren der "Old Economy".
Im 3. Quartal 2025 lag Mason Hawkins Turnoverrate mit 19 % wieder atypisch hoch. Unter seinen aktuell 49 Depotwerten finden sich sechs Neuzugänge. Der Wert seines stark fokussierten Portfolios sank im Quartal marginal von 1,98 auf 1,96 Mrd. USD. Die drei größten Beteiligungen machen rund 21 % aus, während es die fünf Schwergewichte auf gut 30 % bringen. An der Spitze von Hawkins Portfolio halten sich zyklischen Konsumwerte mit einer Gewichtung von 21,5 % vor defensiven Konsumwerten mit 14 %, Immobilienunternehmen mit 13 %, Kommunikationsdiensten mit 11,5 % und dem Gesundheitssektor mit 11 %. Es schließen sich Industriewerte mit 9,5 % an vor Energieunternehmen, die es noch auf 8 % bringen nach zuvor 11 %. Schlusslichter bilden Technologiewerte mit 6 %, Finanzunternehmen mit 5 % und Rohstoffwerte mit 1 %.
An der Spitze des Portfolios bleibt unangefochten das Erdgasunternehmen CNX Resources, an dem Hawkins über 3,5 % der Anteile hält. Auf Rang zwei folgt erneut Mattel und neuer Drittplatzierter ist die Neuerwebung Rayonier vor Ketchup-König Kraft Heinz und dem auf den fünften Rang durchgereichten Incubator IAC.
Disclaimer: Habe IAC, PayPal auf meiner Beobachtungsliste und/oder im Depot/Wiki.
Neu eingestiegen ist Hawkins bei Rayonier, die über 2 Mio. Morgen Waldfläche in den Vereinigten Staaten besitzen und verwalten. Damit ist das Unternehmen einer der größten privaten Grundbesitzer in Nordamerika und da Rayonier als Real Investment Trust (REIT) organisiert ist, muss es keine Bundessteuern auf Erträge aus Holzernteaktivitäten zahlen. Ebenfalls ganz neu im Portfolio ist Avantor, ein Anbieter von Produkten und Dienstleistungen im Bereich Biopharma, Gesundheitswesen, Bildung und Behörden. Beim Zahlungsdino PayPal stutzte Mason Hawkins nur ganz moderat. Das Unternehmen steht schon länger unter Druck, weil das Wachstum stagniert und man technologisch den Anschluss verpasst zu haben scheint. Vor zweieinhalb Jahren wurde mit Alex Chriss ein neuer CEO ernannt und der krempelte das Unternehmen völlig um. Der Fokus lag wieder auf Innovation, Profitabilität und Kundenerfahrung, doch die Umsätze blieben hinter den Erwartungen zurück und die jüngsten Quartalszahlen sorgten für einen ohrenbetäubenden Aufschrei. Mit Folgen...
An der Spitze des Portfolios bleibt unangefochten das Erdgasunternehmen CNX Resources, an dem Hawkins über 3,5 % der Anteile hält. Auf Rang zwei folgt erneut Mattel und neuer Drittplatzierter ist die Neuerwebung Rayonier vor Ketchup-König Kraft Heinz und dem auf den fünften Rang durchgereichten Incubator IAC.
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Montag, 9. Februar 2026
Was ist... der Super Bowl Indikator?
Der Super Bowl ist das größte Sportereignis der Welt mit rund einer Milliarde Zuschauern. Und natürlich ist er ein Wirtschaftsereignis größten Ausmaßes. Für Börsianer ist der Kampf um die "Vince Lombardi Trophäe" allerdings noch aus einem anderen Grund beachtenswert und der gehört in den Bereich der Börsenkuriositäten.
Die amerikanische National Football League (NFL) ist in zwei sogenannte Conferences aufgeteilt, die früher zwei eigenständige Footballverbände darstellten. Die National Football Conference (NFC) und die American Football Conference (AFC) mit ihren zusammen 32 Teams spielen jeweils ihren Sieger in den Playoffs aus und diese beiden treffen dann zum Showdown der Superlative im Super Bowl aufeinander. Dieser findet inzwischen regelmäßig am ersten Sonntag im Februar statt. Und hat irgendwie auch Relevanz für die Börsenkurse...
Börsenweisheit des Tages | 09.02.2026
"Unsere Philosophie ist es, opportunistisch zu sein, und zwar quer durch die Kapitalstrukturen von Fremd- bis Eigenkapital und über alle Industrien und Assetklassen hinweg."
(Daniel Loeb)
(Daniel Loeb)
Sonntag, 8. Februar 2026
Kissigs Kloogschieterei: Hoffnungsvolle Orientierungslosigkeit
Donald Trump hat mit seiner Wahl von Kevin Warsh zu neuen Fed-Chef alle überrascht – und das erzeugt Unsicherheit. Trump fordert Zinssenkungen, Kevin Warsh gilt als Inflationsbekämpfer. Das passt auf den ersten Blick nicht zusammen. Doch Warsh nimmt seit einiger Zeit die Position ein, dass KI in den Unternehmen die Kosten erheblich senken und so Effizienzgewinne schaffen wird, was zu niedrigeren Preisen und sinkendem Inflationsdruck führen soll. Und das bietet Spielraum für niedrigere Zinsen.
Die Schattenseite von Warsh ist seine restriktive Haltung gegenüber der aufgeblähten Bilanz der Fed. Er will das "Quantative Easing" runterfahren und daran hatten sich die Börsen 15 Jahre lang gewöhnt. Die US-Notenbank pumpte Liquidität in die Märkte und kaufte in großen Stil Staats- und Unternehmensanleihen auf. Und sie stand stets mit der Gelddruckmaschine parat, wenn die Börsen zu husten begannen.
Die Begleiterscheinung dieser Fed-Politik war, dass natürliche Risiken reduziert wurden. Weit(er) in der Zukunft liegende Cashflows wurden ähnlich bewertet wie aktuelle und das sorgte für entsprechende Bewertungsaufschläge bei den Aktien. Nun kehrt das Risiko zurück und demzufolge werden sichere Cashflows attraktiver, während Versprechungen risikoreicher erscheinen. Realität ist die neue Realität. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber alle waren – und sind – vom Liquiditätsdoping der Fed abhängig und die Entwöhnung erzeugt Anpassungsstress.
Denn unter Warsh wird sich die Fed-Politik ändern und Risiko wird wieder Geld kosten. Dem entsprechend weicht Luft aus risikoreicheren und künstlich aufgepumpten Anlagen und im Gegenzug werden visible Cashflows und Gewinne wieder mehr wert. Überall, auch im KI-Sektor. Wer mit seinem Businessmodell heute schon Geld verdient, bleibt sexy. Wer erst in einigen Jahren liefern kann, verliert deutlich an Attraktivität. Ob es sich um einen Tech-Titanen handelt, ein Startup oder einen zyklischen Industriewert.
Anleger sollten daher unbedingt ihr Depot einem KI-Realitätstest unterziehen und sich die simple Frage stellen, ob und ggf. wie sehr das jeweilige Unternehmen von KI beeinflusst werden dürfte. Und zwar im Hinblick auf die Wehrhaftigkeit seines Burggrabens. Erodiert KI das Businessmodell, kann KI es teilweise oder sogar ganz ersetzen? Oder wird KI im Einsatz (nur) zum Effizienzgenerator?
Börsenweisheit des Tages | 08.02.2026
"Das Geheimnis des Erfolges beim sicheren und günstigen Investieren ist nicht bessere Informationen zu erhalten, sondern vielmehr die erhältlichen Informationen besser zu nutzen."
(Martin Whitman)
(Martin Whitman)
Samstag, 7. Februar 2026
Wochenrückblick 06/2026: Meine stärksten Kurstreiber im Depot waren Almonty, ESCO Technologies, TransDigm, Rheinmetall und KKR. Dabei floss reichlich Blut. Schon wieder...
Die Top-Werte meines Investmentdepots veröffentliche ich jeweils zum Quartalsende in meinen Investor-Updates und meine Beobachtungsliste aktualisiere ich wöchentlich.
Ergänzend gebe ich heute eine kurze Übersicht zu den Werten, die in der letzten Woche mein Investmentdepot am stärksten bewegt haben. Dabei geht es um alte Bekannte und neue Liebschaften. Und es gibt die eine oder andere Überraschung...
Börsenweisheit des Tages | 07.02.2026
"Wenn jemand am absoluten Tiefpunkt kauft, ist das eher eine Frage des Glücks als alles andere."
(Philip A. Fisher)
(Philip A. Fisher)
Freitag, 6. Februar 2026
Börsenweisheit des Tages | 06.02.2026
"Value und Wachstum sind nicht zwei komplett verschiedene Kategorien des Investierens. Wachstum ist lediglich ein Aspekt der Value-Gleichung."
(Bill Ruane)
(Bill Ruane)
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Donnerstag, 5. Februar 2026
Kissigs Nebenwerte-Analyse zu Limes Schlosskliniken: Stressfreie Renditen – mit Stress
Im Magazin "Der Nebenwerte Investor" von Traderfox finden sich regelmäßig Analysen von mir zu deutschen Nebenwerten. Das Magazin ist kostenpflichtig und wer dieses oder eine der weiteren Börsenzeitschriften von Traderfox bestellen möchte, gelangt ▶ hier zur Übersicht. Mehrwert für die Leser meines Blogs: Nach Erscheinen des Magazins darf ich meine Nebenwerte-Analysen dann auch hier veröffentlichen.
Artikel aus "Der Nebenwerte Investor" Ausgabe 03/2026 vom 28.01.2026
Aktien in dieser Ausgabe: JDC Group, Limes Schlosskliniken, Zeal Networks
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Börsenweisheit des Tages | 05.02.2026
"Investoren sollten am besten einen Bogen um geringe Gewinnmargen und schlechte Unternehmen machen."
(Philip A. Fisher)
(Philip A. Fisher)
Mittwoch, 4. Februar 2026
Kissigs Börsengeschichte(n): Am 04.02.2000 gewann Vodafone die Schlacht um Mannesmann. Doch das damit größte Mobilfunkunternehmen der Welt war zu gierig...
Am 04.02.2000 gab der Aufsichtsrat der Mannesmann AG dem Druck nach und stimmte der Übernahme durch den britischen Mobilfunkanbieter vodafone zu. Damit ging ein erbittertes Ringen um Deutschlands führenden Mobilfunkanbieter zu Ende und hinterließ viele Besiegte und Verlierer. Selbst der vermeintliche Gewinner musste schnell erkennen, dass er sich überfressen hatte und kämpfte wenig später ums eigene Überleben. Die "New Economy" implodierte und mit ihr die Börsenkurse. Die Zeit des billigen Geldes war (erstmal) vorbei und "Leveraged Buyouts" erwiesen sich weltweit zum Genickbrecher. Und auch für vodafone wurde es richtig eng...
Dienstag, 3. Februar 2026
Kissigs Börsengeschichte(n): Am 03.02.1637 endete die Tulpenmanie und gipfelte in den ersten Börsencrash der Weltgeschichte
Am 03.02.1637 kam es in den Niederlanden zu einem Ereignis, das heute als der erste große Spekulationscrash der Weltgeschichte gilt. In Haarlem und Amsterdam fanden routinemäßige Auktionen von Tulpenzwiebeln statt, doch erstmals blieben die Käufer aus. Zwiebeln, die wenige Tage zuvor noch für enorme Summen den Besitzer gewechselt hatten, fanden plötzlich keine Nachfrage mehr.
Dieser Moment markierte das abrupte Ende der sogenannten Tulpenmanie – einer Spekulationsblase, die das Vertrauen in Märkte und Preise nachhaltig erschütterte und bis heute als Lehrbeispiel für ökonomische Übertreibung dient. Doch um zu verstehen, warum eine Blume ein ganzes Wirtschaftssystem in Aufruhr versetzen konnte, muss man die besonderen Bedingungen der niederländischen Gesellschaft im frühen 17. Jahrhundert betrachten, das ansonsten vor allem durch den 30-Jährigen Krieg in Herzen Europas Geschichte geschrieben hat...
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Montag, 2. Februar 2026
Kissigs Portfoliocheck: Joel Greenblatt verdoppelt seinen Einsatz bei Corning. Glasklar...
In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.
In meinem 332. Portfoliocheck blicke ich wieder Joel Greenblatt über die Schulter. Er bevorzugt günstige und gute Unternehmen, die im Idealfall einen Katalysator aufweisen, damit absehbare Erfolge möglichst zeitnah eintreten. Auch deshalb setzt er gerne auf Sondersituationen, wie zum Beispiel Spin-offs. Greenblatt ist einer der erfolgreichsten Value Investoren und einem breiten Publikum durch seine Bestseller-Bücher bekannt, vor allem durch seine "Börsenzauberformel". Mit dieser setzt Greenblatt auf ein regelbasiertes System, das nur wenige Bilanz- und Wirtschaftskenntnisse voraussetzt und somit für den Privatanleger einfach anzuwenden ist. Es basiert auf lediglich zwei Kennzahlen und zwar der Kapitalrendite (ROIC, Return on Invested Capital) und der Gewinnrendite. Und Greenblatts Zauberformel funktioniert! Zwischen 1985 und 2006 erzielte er eine durchschnittliche Rendite von 40 %.
Zum Ende des 3. Quartals 2025 hatte Joel Greenblatts Portfolio von Gotham Capital einen Wert von 23,0 Mrd. Dollar nach 16,7 Mrd. im Vorquartal. Er hielt 1.678 Werte, darunter 186 Neuaufnahmen und seine Turnover-Rate ist mit 27 % weiterhin überdurchschnittlich hoch.
Der erneute starke Zuwachs im Anlagevolumen dürfte auch wieder auf einen signifikanten Zufluss neuer Investorengelder zurückzuführen sein.
Der erneute starke Zuwachs im Anlagevolumen dürfte auch wieder auf einen signifikanten Zufluss neuer Investorengelder zurückzuführen sein. Amedisys und Ansys haben sein Depot verlassen, da beide Unternehmen übernommen und anschließend delisted wurden. Amedisys wurde von Optum übernommen, einer Tochter des US-Krankenversicherungsriesen UnitedHealth, und Ansys wurde von Synopsys aufgekauft. Abgesehen hiervon dominieren die Käufe bei Greenblatts Transaktionen. Dabei setzt er neben Einzelwerten auch weiterhin auf einen breiten Marktaufschwung und hat dem entsprechend seine bevorzugten S&P 500-ETFs weiter aufgestockt. Parallel dazu erhöhte er auch das Engagement bei Apple, Nvidia und Amazon. Alle drei Werte gehören zu den sogenannten "Magnificent 7" und dominieren mit ihrer hohen Gewichtung den S&P 500 Index, so dass Greenblatt hier sein Engagement gleich doppelt hochgefahren hat. Nicht zum ersten Mal und bisher hat er damit ein ziemlich gutes Näschen bewiesen.
In Greenblatts breit gestreutem Portfolio führen weiterhin Technologiewerte mit 18 % vor Industriewerten, die es auf eine Gewichtung von 11,3 % bringen, und zyklischen Konsumwerten mit 10 %. Der Gesundheitssektor folgt mit 8 %, dahinter liegen die Finanzwerte mit 5,5 % vor Kommunikationsdiensten und defensiven Konsumwerten mit jeweils rund 4 % Gewichtung.
Die fünf größten Positionen in Greenblatts Portfolio haben sich erneut nicht verändert und bringen es zusammen auf annähernd ein Viertel seines Anlagevolumens. Neben seinen drei bevorzugten ETFs finden sich hier auch die beliebten Technologierschwergewichte Nvidia und Apple wieder, doch der SPDR S&P 500 ETF mit mehr als 16 % Anteil die mit großem Abstand gewichtigste Beteiligung dar.
Der erneute starke Zuwachs im Anlagevolumen dürfte auch wieder auf einen signifikanten Zufluss neuer Investorengelder zurückzuführen sein. Amedisys und Ansys haben sein Depot verlassen, da beide Unternehmen übernommen und anschließend delisted wurden. Amedisys wurde von Optum übernommen, einer Tochter des US-Krankenversicherungsriesen UnitedHealth, und Ansys wurde von Synopsys aufgekauft. Abgesehen hiervon dominieren die Käufe bei Greenblatts Transaktionen. Dabei setzt er neben Einzelwerten auch weiterhin auf einen breiten Marktaufschwung und hat dem entsprechend seine bevorzugten S&P 500-ETFs weiter aufgestockt. Parallel dazu erhöhte er auch das Engagement bei Apple, Nvidia und Amazon. Alle drei Werte gehören zu den sogenannten "Magnificent 7" und dominieren mit ihrer hohen Gewichtung den S&P 500 Index, so dass Greenblatt hier sein Engagement gleich doppelt hochgefahren hat. Nicht zum ersten Mal und bisher hat er damit ein ziemlich gutes Näschen bewiesen.
In Greenblatts breit gestreutem Portfolio führen weiterhin Technologiewerte mit 18 % vor Industriewerten, die es auf eine Gewichtung von 11,3 % bringen, und zyklischen Konsumwerten mit 10 %. Der Gesundheitssektor folgt mit 8 %, dahinter liegen die Finanzwerte mit 5,5 % vor Kommunikationsdiensten und defensiven Konsumwerten mit jeweils rund 4 % Gewichtung.
Die fünf größten Positionen in Greenblatts Portfolio haben sich erneut nicht verändert und bringen es zusammen auf annähernd ein Viertel seines Anlagevolumens. Neben seinen drei bevorzugten ETFs finden sich hier auch die beliebten Technologierschwergewichte Nvidia und Apple wieder, doch der SPDR S&P 500 ETF mit mehr als 16 % Anteil die mit großem Abstand gewichtigste Beteiligung dar.
Die Aktie von Corning rangiert nicht unter den Top-Werten in Greenblatts Portfolio. Dabei ist sie mit inzwischen 85 Mrd. USD Börsengewichtung kein kleiner Brocken mehr und nachdem sich der Kurs auf Sicht von 12 Monaten mehr als verdoppelt hat, gewinnt das Unternehmen zunehmend an Aufmerksamkeit. Und das zu Recht. Denn das bereits 1851 gegründete Unternehmen ist bekannt für sein Spezialglas, die es in verschiedenen Zukunftsbranchen wie optischer Kommunikation, Displaytechnologien, Umwelttechnologien, Spezialmaterialien und Biowissenschaften einsetzt. So richtig geht es aber im Bereich KI-Rechenzentren ab, wo Cornings eigens hierfür entwickeltes Glasfaserkabel "Contour" ganz neue Maßstäbe setzt. Und der jüngste Megadeal mit Meta entfacht noch mehr Fantasie...
Disclaimer: Habe Alphabet, Amazon, Apple, Meta, Nvidia auf meiner Beobachtungsliste und/oder im Depot/Wiki.
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Joel Greenblatt,
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Börsenweisheit des Tages | 02.02.2026
"Ich glaube, dass die größten Investmenterfolge niemals mit Investitionen in schlechte Unternehmen erreicht wurden."
(Philip A. Fisher)
(Philip A. Fisher)
Sonntag, 1. Februar 2026
Börsenweisheit des Tages | 01.02.2026
"Der mit Abstand größte Vorteil, den ein Value Investor besitzt, ist nicht der IQ. Es ist Geduld."
(Mohnisch Pabrai)
(Mohnisch Pabrai)
Samstag, 31. Januar 2026
Börsenweisheit des Tages | 31.01.2026
"Es gibt einen komplizierten Faktor, der das Handling von Investitionsfehlern massiv erschwert. Und zwar unser aller Ego."
(Philip A. Fisher)
(Philip A. Fisher)
Freitag, 30. Januar 2026
Börsenweisheit des Tages | 30.01.2026
"Gold ist ein auf Glauben basierendes Metall. Es zahlt keine Dividende, es kann nicht gegessen werden, und es wird hauptsächlich dazu verwendet Schmuck herzustellen."
(Jeremy Grantham)
(Jeremy Grantham)
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Donnerstag, 29. Januar 2026
Kissigs Börsengeschichte(n): Am 29.01.1886 meldete Carl Benz das erste Automobil zum Patent an - und revolutionierte die Welt. Doch dahinter steckte eigentlich seine Frau...
Am 29.01.1886 meldete der deutsche Ingenieur Carl Benz ein "Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb" zum Patent an. Diese Anmeldung, die unter der Nummer DRP 37435 eingetragen wurde, markiert rückblickend einen der bedeutendsten Wendepunkte der Technik- und Sozialgeschichte. Zwar existierten bereits zuvor dampfbetriebene Fahrzeuge und motorisierte Experimente, doch erst Benz' "Patent-Motorwagen Nummer 1" vereinte technische Zuverlässigkeit, praktische Anwendbarkeit und wirtschaftliches Potenzial in einem funktionierenden Gesamtsystem. Mit dieser Erfindung begann die Geschichte des modernen Automobils – und damit ein tiefgreifender Umbruch, der Mobilität, Wirtschaft, Städtebau, Arbeitswelt und Lebensweise der Menschen nachhaltig verändern sollte. Doch ohne seine Frau Bertha wäre die Geschichte vermutlich ganz anders gelaufen...
Kissigs Nebenwerte-Analyse zur JDC Group: Dieses InsurTech bietet zweistellige Wachstumsraten – und mehr
Im Magazin "Der Nebenwerte Investor" von Traderfox finden sich regelmäßig Analysen von mir zu deutschen Nebenwerten. Das Magazin ist kostenpflichtig und wer dieses oder eine der weiteren Börsenzeitschriften von Traderfox bestellen möchte, gelangt ▶ hier zur Übersicht. Mehrwert für die Leser meines Blogs: Nach Erscheinen des Magazins darf ich meine Nebenwerte-Analysen dann auch hier veröffentlichen.
Artikel aus "Der Nebenwerte Investor" Ausgabe 03/2026 vom 28.01.2026
Aktien in dieser Ausgabe: JDC Group, Limes Schlosskliniken, Zeal Networks
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Börsenweisheit des Tages | 29.01.2026
"Manager, die lediglich durch Gehalt und Boni mit dem Unternehmen verbunden sind, rudern nicht im selben Boot wie Aktionäre."
(Charles Brandes)
(Charles Brandes)
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Mittwoch, 28. Januar 2026
Börsenweisheit des Tages | 28.01.2026
"Wenn man die Arbeit beim Aktienkauf richtig erledigt hat, ist die richtige Zeit zum verkaufen – niemals."
(Philip A. Fisher)
(Philip A. Fisher)
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Dienstag, 27. Januar 2026
Börsenweisheit des Tages | 27.01.2026
"Es ist schwer, beim Investieren den Unterschied zu erkennen zwischen zu früh dran sein und falsch liegen."
(Crispin Odey)
(Crispin Odey)
Montag, 26. Januar 2026
Kissigs Portfoliocheck: SaaS ist sowas von out - und doch investiert Akre gerade jetzt in CCC Intelligent Solutions
In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.
Bei meinem 331. Portfoliocheck schaue ich wieder einmal bei Akre Capital Management. Value Investor Charles T. Akre hatte sie bis zu seinem Ausscheiden Ende 2020 geleitete und seitdem führen Chris Cerrone und John Neff die Geschäfte. Doch Akres Erfolgsprinzipien bleiben weiterhin die Basis der Entscheidungen. Die nötige Sicherheitsmarge bestand für Akre nicht zuvorderst in einem niedrigen Einkaufspreis, sondern er suchte nach Unternehmen mit bestimmten Kriterien: Gutes Management mit nachgewiesenen Erfolgen, wesentliche und dauerhaften Wettbewerbsvorteilen (ökonomischer Burggraben), langfristigen Wachstums- und Reinvestitionsmöglichkeiten, attraktivem Kaufpreis im Verhältnis zu den vom Unternehmen generierten Cashflows. Neudeutsch formuliert setzte Chuck Akre bevorzugt auf 'Compounding Machines'. Chuck Akre strebte nach einer hohen Kapitalrendite, indem er den Free Cashflow ins Verhältnis setzt mit dem eingesetzten Kapital. Dabei investierte Akre stets nach derselben Maxime wie Charlie Munger: ohne hektische Betriebsamkeit, lieber zweimal nachdenken, bevor man nichts tut. Und als Anhänger des 'Focus Investing' konzentriert er sein Depot auf einige wenige Positionen.
Im 3. Quartal 2025 agierte Akre erneut mit der bekannten ruhigen Hand, wenngleich die Turnoverrate auf 5 % anstieg.
Beim Medizintechnikspezialisten Danaher halbierte Akre seine Position, doch mit den zwischenzeitlich erfolgten Spin-offs von Fortive, Envista und Veralto ist Danaher eines der erfolgreichsten Investments - obwohl der Kurs noch immer weit unterhalb seiner Höchststände aus dem Corona-Boom 2021 liegt. Ebenso stark baute Akre seinen Bestand an American Tower ab, doch bei seiner ehemals größten Position ist er schon seit einiger Zeit auf der Verkäuferseite. Des Weiteren stieß Akre erneut Aktien des Serial Acquirers Roper Technologies ab zum drei- bis vierfachen des EInstandskurses.
Im Gegenzug wurde die im Vorquartal neu etablierte Position an Fair Isaac massiv erhöht, die den sogenannten FICO-Score ermitteln, was mit unserer Schufa vergleichbar ist. Und dann ist da noch CCC Intelligent Solutions, wo Akre seit Anfang 2024 investiert ist und die Position bei fallenden Kursen immer weiter aufstockt. CCC ist auf die Schaden- und Unfallversicherungsbranche spezialisiert und hauptsächlich in den USA und China tätig und bietet eine cloudbasierte Plattform für den Versicherungssektor, die komplexe Prozesse und Interaktionen digitalisiert und mithilfe künstlicher Intelligenz Arbeitsabläufe wie die Erkennung von Fahrzeugschäden, die Reparaturkalkulation und die Abwicklung von Schadenfällen optimiert. Inzwischen zählen bereits über 35.000 Unternehmen zu CCCs Netzwerk, darunter mehr als 300 Versicherer und 30.500 Reparaturbetriebe sowie zahlreiche Automobilhersteller, Zulieferer und Kreditgeber. Und genau dieses Netzwerk weckt Akres Interesse, denn der Netzwerkeffekt ist einer der wichtigsten Burggrabeneffekte überhaupt.
Akre Capitals Portfoliowert sank in diesem Quartal erneut leicht auf 10 Mrd. USD. Das fokussierte Portfolio enthält unverändert 19 Positionen und es erfolgten dementsprechend keine Neuerwerbungen. Wie Buffett und Munger fand Akre stets großen Gefallen an Finanzwerten und diese machen nun mit 63 % beinahe zwei Drittel des Portfolios aus. Dahinter folgen zyklische Konsumtitel mit 13,5 % Gewichtung vor Technologiewerten mit 11,1 %, Immobilienwerten mit 8,7 %, Gesundheitswerten mit 3,6 % und Industriewerten mit 1,9 %.
Die fünf größten Positionen Mastercard, Brookfield, KKR, VISA und Moody's bringen es zusammen auf 62 % Gewichtung. Dieses Finanz-Quintett führt schon länger Akres Portfolio an, doch nun haben VISA und Moody’s zumindest mal die Plätze getauscht. Die überschaubare Restposition an American Tower ist inzwischen aus Akres Top 10 gefallen, während sich CCC Intelligent Solutions auf Schlagdistanz herangearbeitet hat.
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Sonntag, 25. Januar 2026
Wochenrückblick 04/2026: Meine stärksten Kurstreiber im Depot waren Almonty, KKR, RocketLab, Apollo Global, TransDigm - und die meisten davon wurden niedergetrumpelt...
Die Top-Werte meines Investmentdepots veröffentliche ich jeweils zum Quartalsende in meinen Investor-Updates und meine Beobachtungsliste aktualisiere ich wöchentlich.
Ergänzend gebe ich heute eine kurze Übersicht zu den Werten, die in der letzten Woche mein Investmentdepot am stärksten bewegt haben. Dabei geht es um alte Bekannte und neue Liebschaften. Und es gibt die eine oder andere Überraschung...
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Samstag, 24. Januar 2026
Kissigs Börsengeschichte(n): Am 24.01.1848 löste James Marshall mit seinem Zufallsfund den Kalifornischen Goldrausch aus - und das Goldfieber hält die Welt bis heute in Atem
Am 24.01.1848 schrieb ein Zufallsfund Geschichte, als der Zimmermann James Wilson Marshall beim Bau einer Sägemühle am American River nahe Sutter's Mill in Kalifornien auf ein glänzendes Metall stieß, das sich bald als Gold herausstellte. Diese Entdeckung entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einem der folgenreichsten Ereignisse der US-amerikanischen Geschichte. Denn der Kalifornische Goldrausch war weit mehr als ein regionales Bergbauereignis. Er löste eine Massenmigration aus, beschleunigte die wirtschaftliche Entwicklung der Vereinigten Staaten, veränderte soziale Strukturen und prägte nachhaltig das Verhältnis der Menschen zu Reichtum, Arbeit und Risiko. Zugleich machte er die besondere Faszination des Goldes sichtbar, die bis in die Gegenwart fortwirkt.
Dabei ist Gold einerseits "sicherer Hafen" und Gelanlage und andererseits MEME-Spekulationsobjekt, dem entscheidende Eigenschaften eines Investments fehlen. Es hat daher nicht nur Fans, sondern auch überzeugte Kritiker - und zu den prominentesten zählt Warren Buffett, der als bester Investor der Welt gilt...
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Börsenweisheit des Tages | 24.01.2026
"Als Investor ist es mein Job herauszufinden, was passieren wird und nicht, was passieren soll."
(David Einhorn)
(David Einhorn)
Freitag, 23. Januar 2026
Börsenweisheit des Tages | 23.01.2026
"Erfolg beim Investieren besteht zu zwei Dritteln im Vermeiden von Fehlern und zu einem Drittel darin, etwas richtig zu machen."
(Ken Fisher)
(Ken Fisher)
Donnerstag, 22. Januar 2026
Kissigs Nebenwerte-Analyse: Kann Kontron nun endlich in höhere Sphären vorstoßen?
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Artikel aus "Der Nebenwerte Investor" Ausgabe 02/2026 vom 15.01.2026
Aktien in dieser Ausgabe: Dermapharm, Innoscripta, Kontron
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Börsenweisheit des Tages | 22.01.2026
"Auch wenn Value auf ein einzelnes Jahr betrachtet ein laues Lüftchen ist, wird er über mehrere Jahre zum Monster. Wie die Schwerkraft zermürbt Value die Gegenseite."
(Jeremy Grantham)
(Jeremy Grantham)
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Mittwoch, 21. Januar 2026
Börsenweisheit des Tages | 21.01.2026
"Eine lange Aktienliste ist normalerweise kein Merkmal eines brillanten Investors, sondern eher eines Investors, der sich seiner Sache unsicher ist."
Philip A. Fisher)
Philip A. Fisher)
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