Samstag, 24. Januar 2026

Kissigs Börsengeschichte(n): Am 24.01.1848 löste James Marshall mit seinem Zufallsfund den Kalifornischen Goldrausch aus - und das Goldfieber hält die Welt bis heute in Atem

Am 24.01.1848 schrieb ein Zufallsfund Geschichte, als der Zimmermann James Wilson Marshall beim Bau einer Sägemühle am American River nahe Sutter's Mill in Kalifornien auf ein glänzendes Metall stieß, das sich bald als Gold herausstellte. Diese Entdeckung entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einem der folgenreichsten Ereignisse der US-amerikanischen Geschichte. Denn der Kalifornische Goldrausch war weit mehr als ein regionales Bergbauereignis. Er löste eine Massenmigration aus, beschleunigte die wirtschaftliche Entwicklung der Vereinigten Staaten, veränderte soziale Strukturen und prägte nachhaltig das Verhältnis der Menschen zu Reichtum, Arbeit und Risiko. Zugleich machte er die besondere Faszination des Goldes sichtbar, die bis in die Gegenwart fortwirkt.

Dabei ist Gold einerseits "sicherer Hafen" und Gelanlage und andererseits MEME-Spekulationsobjekt, dem entscheidende Eigenschaften eines Investments fehlen. Es hat daher nicht nur Fans, sondern auch überzeugte Kritiker - und zu den prominentesten zählt Warren Buffett, der als bester Investor der Welt gilt...

Die Vereinigten Staaten vor dem Goldrausch
In der Mitte des 19. Jahrhunderts befanden sich die Vereinigten Staaten in einer Phase dynamischer Expansion. Die politische und gesellschaftliche Leitidee des sogenannten "Manifest Destiny" ging davon aus, dass die Ausdehnung der Nation nach Westen nicht nur legitim, sondern nahezu schicksalhaft sei. Territoriale Gewinne, insbesondere infolge des Mexikanisch-Amerikanischen Krieges, hatten das Staatsgebiet erheblich vergrößert.

Kalifornien war zu diesem Zeitpunkt eine abgelegene, dünn besiedelte Region, deren wirtschaftliche Bedeutung gering war. Die Bevölkerung setzte sich aus indigenen Völkern, spanischstämmigen Siedlern, wenigen amerikanischen Pionieren und europäischen Einwanderern zusammen. Landwirtschaft und Viehzucht dominierten das wirtschaftliche Leben, während staatliche Strukturen nur schwach ausgeprägt waren. In diesem Kontext traf die Entdeckung des Goldes auf eine Nation, die bereits von Mobilität, Hoffnung auf sozialen Aufstieg und wirtschaftlichem Ehrgeiz geprägt war.

Die Entdeckung des Goldes und ihre Verbreitung

James W. Marshall erkannte schnell, dass es sich bei seinem Fund um Gold handelte. Sein Arbeitgeber Johann August Sutter versuchte zunächst, die Entdeckung geheim zu halten, da er befürchtete, dass Goldsucher seine Ländereien überrennen und seine wirtschaftlichen Pläne zerstören würden. Diese Befürchtung sollte sich als berechtigt erweisen. Trotz aller Geheimhaltungsversuche verbreitete sich die Nachricht rasch durch Händler, Arbeiter und Reisende. Zunächst blieb das Interesse regional begrenzt, doch mit der offiziellen Bestätigung des Goldfundes durch US-Präsident James K. Polk im Dezember 1848 erreichte die Information die gesamte Nation und darüber hinaus. Innerhalb weniger Monate wurde Kalifornien zum Ziel einer globalen Migrationsbewegung.

Die große Migration der Goldsucher

Im Jahr 1849 setzte eine beispiellose Wanderbewegung ein. Hunderttausende Menschen verließen ihre Heimat, um ihr Glück im Westen zu suchen. Diese Menschen gingen als "Forty-Niners" in die Geschichte ein. Die Reise nach Kalifornien war gefährlich und beschwerlich. Einige wagten den langen Landweg über Prärien und Gebirge, andere reisten per Schiff um Kap Hoorn oder über Mittelamerika. Die Hoffnung auf schnellen Reichtum ließ viele Risiken verblassen.

Die Goldsucher stammten aus nahezu allen sozialen Schichten. Bauern, Handwerker, Kaufleute, ehemalige Soldaten und Abenteurer verfolgten denselben Traum. Auch international zog der Goldrausch Menschen an. Besonders aus China, Europa und Lateinamerika machten sich Tausende auf den Weg. Kalifornien wurde innerhalb weniger Jahre zu einer der ethnisch vielfältigsten Regionen der Welt.

Goldabbau zwischen Hoffnung und Realität

In den frühen Jahren des Goldrauschs war der Goldabbau vergleichsweise einfach. Das sogenannte alluviale Gold konnte mit Pfannen und einfachen Werkzeugen aus Flussbetten gewonnen werden. Diese Form des Abbaus ermöglichte individuellen Goldsuchern, ohne großes Kapital tätig zu werden, und nährte die Vorstellung, jeder könne durch eigene Arbeit reich werden. Doch diese Phase war kurz.

Bereits Anfang der 1850er-Jahre waren die leicht zugänglichen Vorkommen weitgehend erschöpft. Der Abbau verlagerte sich zunehmend auf aufwendigere und kapitalintensive Methoden wie den Tiefbau und den Hydraulikbergbau. Dadurch verschob sich das Machtgefüge. Große Unternehmen und Investoren übernahmen die Kontrolle über Minen, während viele einzelne Goldsucher verarmten oder gezwungen waren, ihre Tätigkeit aufzugeben. Der Traum vom schnellen Reichtum erfüllte sich nur für eine Minderheit.
"Eine Goldmine ist ist ein Loch im Boden, auf dem ein Lügner sitzt."
(Mark Twain)
Und immer öfter nutzten Betrüger die Unerfahrenheit und Naivität der Goldfiebernden aus und verkauften ihnen unergiebige Landstriche als vermeintliche Goldadern.  

Wirtschaftliche Auswirkungen des Goldrauschs

Der Goldrausch hatte tiefgreifende wirtschaftliche Folgen für die Vereinigten Staaten. Die enormen Goldfunde erhöhten die verfügbare Geldmenge und stärkten das Finanzsystem. Banken, Kreditinstitute und Versicherungen profitierten von den neuen Kapitalströmen. Der Goldrausch wirkte wie ein Konjunkturprogramm, das Investitionen erleichterte und wirtschaftliches Wachstum beschleunigte.

Gleichzeitig entstanden zahlreiche neue Wirtschaftszweige. Händler, Ausrüster, Transportunternehmen und Gastronomen erzielten oft größere und stabilere Gewinne als die Goldsucher selbst. Unternehmen wie Levi Strauss & Co. entstanden aus dem Bedarf an robuster Arbeitskleidung für Minenarbeiter. Der Goldrausch förderte damit Unternehmertum und Innovation und trug zur Herausbildung einer marktorientierten Wirtschaft im Westen bei.

Das berühmte Bild der "Schaufelverkäufer" entstammt diesem Szenario. Denn während nur wenige Goldsucher wirklich reich wurden und die meisten scheiterten, machten andere weniger aber verlässlich Geld. Sie suchten nicht selbst nach Geld, sondern verkauften den Goldsuchern Schaufeln, Pfannen, Werkzeuge und... Jeans. Der deutsche Auswanderer Levi Strauss entwickelte eine leicht herzustellende Alltagshose, die robust und widerstandsfähig war, ohne den Träger irgendwie einzuschränken. Die "Levi's" war geboren und eine weitere unternehmerische Erfolgsgeschichte.

Urbanisierung und Infrastrukturentwicklung

Eine der sichtbarsten Folgen des Goldrauschs war das explosive Wachstum der Städte. San Francisco entwickelte sich innerhalb weniger Jahre von einer kleinen Siedlung zu einer bedeutenden Metropole. Häfen, Straßen, Brücken und Eisenbahnverbindungen wurden gebaut, um den Waren- und Personenverkehr zu bewältigen. Auch Kommunikationsnetze wie der Telegraph breiteten sich rasch aus.

Diese infrastrukturelle Entwicklung hatte langfristige Auswirkungen. Kalifornien wurde dauerhaft in das wirtschaftliche und politische System der USA integriert und entwickelte sich zu einem zentralen Motor des nationalen Wachstums.

Gesellschaftlicher Wandel und soziale Spannungen

Der rasche Bevölkerungsanstieg veränderte die soziale Struktur Kaliforniens grundlegend. Die Gesellschaft war überwiegend männlich, jung und mobil. Traditionelle Familienstrukturen waren selten, soziale Hierarchien instabil. In vielen Regionen fehlten funktionierende staatliche Institutionen. Recht und Ordnung wurden häufig durch improvisierte Gerichte oder Selbstjustiz ersetzt. Gewalt, Betrug und Konflikte um Land- und Minenrechte waren an der Tagesordnung.

Besonders schwer traf der Goldrausch die indigene Bevölkerung. Sie wurde systematisch enteignet, vertrieben oder getötet. Auch andere Minderheiten, insbesondere chinesische und lateinamerikanische Einwanderer, sahen sich massiver Diskriminierung, Sondersteuern und rassistischer Gewalt ausgesetzt. Der Goldrausch verstärkte bestehende Ungleichheiten und trug zur Verfestigung rassistischer Strukturen bei.

Umweltzerstörung als Folge des Goldabbaus

Der Goldrausch hinterließ nicht nur soziale, sondern auch ökologische Verwüstungen. Flüsse wurden umgeleitet, Wälder abgeholzt und Böden durch Chemikalien belastet. Der Hydraulikbergbau führte zu massiven Sedimentablagerungen, Überschwemmungen und langfristigen Landschaftsschäden. Viele dieser Eingriffe hatten irreversible Folgen und gelten heute als frühe Beispiele industrieller Umweltzerstörung.

Das hochgiftige Quecksilber wird erschreckenderweise auch heute noch in vielen Regionen der Welt Trennung des Goldes von Rückständen verwendet. (Nur) wer es sich leisten kann, nutz andere, aber viel teurere Verfahren.

Politische Folgen und nationale Bedeutung

Der rasante Bevölkerungszuwachs führte bereits 1850 zur Aufnahme Kaliforniens als Bundesstaat. Dies hatte erhebliche politische Konsequenzen, insbesondere im Spannungsfeld zwischen sklavenhaltenden und sklavenfreien Staaten. Der Goldrausch trug indirekt zur Verschärfung der nationalen Konflikte bei, die schließlich im Amerikanischen Bürgerkrieg mündeten. Gleichzeitig stärkte er die wirtschaftliche und geopolitische Stellung der USA auf globaler Ebene.

Gold als wirtschaftlicher Rohstoff und Geldbasis

Gold spielte im 19. Jahrhundert eine zentrale Rolle im internationalen Finanzsystem. Viele Währungen waren an den Goldstandard gebunden, wodurch Gold zu einer stabilisierenden Größe im Welthandel wurde. Die kalifornischen Goldfunde erhöhten die globalen Goldreserven und erleichterten internationale Zahlungsströme.
"Der Goldpreis? Das ist Substanz plus Glaube und Angst minus Zinsen."
(Alan Greenspan, 1987-2006 Vorsitzender des US-Notenbank)
Bis heute gilt Gold als verlässlicher Wertspeicher und Absicherung gegen Inflation und wirtschaftliche Krisen. Doch der seit einigen Jahren anhaltende Goldrausch an den Börsen liegt weniger an Kleinanlegern auf der Suche nach Sicherheit und Rendite. Vielmehr geht er darauf zurück dass die USA (spätestens seit Donald Trumps erster Amtszeit) den Dollar als Weltleitwährung gezielt als Waffe einsetzen. China und Russland reduzieren seit Jahren ihre dollarbasierten Anlagen, insbesondere US-Staatsanleihen, und setzen verstärkt auf Alternativen: vor allem auf Gold. Ihre Käufe sind die Haupttriebfeder hinter der Goldhausse.

Die vielseitige Verwendung von Gold

Gold zeichnet sich durch einzigartige physikalische Eigenschaften aus. Es ist korrosionsbeständig, hervorragend formbar und ein exzellenter Leiter. Diese Eigenschaften machen es seit Jahrtausenden zu einem begehrten Material. Neben seiner traditionellen Verwendung in der Schmuckherstellung findet Gold Einsatz in der Elektronik, der Medizintechnik und der Raumfahrt. In der Medizin werden Goldverbindungen unter anderem in der Krebstherapie und bei entzündlichen Erkrankungen genutzt. Darüber hinaus spielt Gold weiterhin eine zentrale Rolle als Anlageform in Form von Barren, Münzen und Finanzprodukten.

Die Faszination des Goldes

Doch als Industriemetall wäre Gold kaum so "berauschend". Vielmehr übt Gold seit der Antike eine besondere Anziehungskraft auf den Menschen aus. Es steht für Reichtum, Macht und Beständigkeit. Anders als andere Metalle verliert es weder seinen Glanz noch rostet es. Diese physische Unvergänglichkeit hat Gold eine starke symbolische Bedeutung verliehen. Im Kalifornischen Goldrausch verband sich diese Faszination mit der Hoffnung auf sozialen Aufstieg und individuelle Freiheit. Zugleich offenbarte sich die zerstörerische Seite menschlicher Gier und Illusionen.

In Literatur, Film und Popkultur wurde und wird der Kalifornische Goldrausch häufig romantisiert. Geschichten vom schnellen Reichtum prägen bis heute das kollektive Gedächtnis, die Geschichten der unzähligen Ausgebeuteten und Gescheiterten werden selten(er) erzählt. Dabei profitierten jedoch nur wenige dauerhaft vom Goldabbau und für die Mehrheit blieb der Goldrausch ein riskantes Unterfangen mit ungewissem - oft tödlichem - Ausgang.

Auch die Beautyqueen Gold hat Schönheitsfehler!

Goldfans müssen jetzt tapfer sein - oder einfach die guten Argumente, die gegen Gold als Geldanlage sprechen, ignorieren. Meiner Erfahrung nach ist das eher die Regel als die Ausnahme, vor allem in Zeiten stark steigender Goldpreise. Aber man sollte sie wenigstens kennen, um sie verdrehen oder vom Tisch wischen zu können. ツ
"Gold wird aus dem Boden geholt - in Afrika oder irgendwo sonst. Dann schmelzen wir es ein, graben ein neues Loch, vergraben es wieder und bezahlen Leute, um dieses Loch zu bewachen. Es ergibt keinen Sinn. Jeder, der uns vom Mars aus beobachten würde, würde nur den Kopf schütteln."
(Warren Buffett)
Physisches Gold ist schwer und daher im täglichen Geschäftsverkehr kaum sinnvoll einzusetzen. Auch deshalb haben der Templerorden den Wechsel erfunden (bzw. seinen flächendeckenden Einsatz perfektioniert), also eine frühe Form von Papiergeld. Man zahlte in irgendeiner der vielen hundert Templer-Komtureien Gold ein und erhielt im Gegenzug einen Wechselbrief, der in jeder Templer-Komturei auf der Welt (also überwiegend im Heiligen Land und in West- und Mitteleuropa) gegen Gold (oder andere Waren/Edelmetalle) im entsprechenden Wert eingetauscht wurde. So entfiel das Transportrisiko, vornehmlich durch Katstrophen und Raubüberfälle. Dafür musste man natürlich eine Kommission an die Templer zahlen, die aber die Risiken und entfallenden Transportkosten bei weitem nicht überwiegten. Die Templer setzten früh einen Standard, denn ihr Wechsel galt also so sicher, dass Händler, Kaufleute und Könige den Templer-Wechselbrief als Zahlungssurrogat ihrer Schuldner akzeptierten. Für alles andere gibt's die VISA-Karte (im Mittelalter aber wohl noch nicht, oder es sind zumindest die Aufzeichnungen darüber verloren gegangen). ツ

Die Kosten für Transport, Lagerung und Bewachung sind auch heute noch signifikant, daran hat sich über die Jahrhunderte nichts wesentlich geändert. Gold ist leicht einzuschmelzen und so kann seine Herkunft leicht verschleiert werden. Ein Diebstahl ist daher eine interessantere Option als der von Kunst oder Wertpapieren oder Geldscheinen, die leicht zu identifizieren sind und daher aufwändig (und sehr teuer) "gewaschen" werden müssen.

Die größten Gold-Reserven der Welt halten folgende Länder (in Tonnen, Stand Ende 2025):
  1. USA 8.134
  2. Deutschland 3.352
  3. Italien 2.452
  4. Frankreich 2.437
  5. Russland 2.333
  6. China 2.280
  7. Schweiz 1.040
  8. Indien 876
  9. Japan 846
  10. Niederlande 613
Deutschland hat als Frontstaat des "Kalten Krieges" traditionell einen Großteil seines Goldes im Ausland untergebracht. Die Gefahr, vom "Warschauer Pakt", der ja inkl. DDR bis an die Elbe und darüber hinaus reichte, überrannt zu werden und damit auch gleichzeitig noch seiner Goldreserven beraubt zu werden, erschien einfach zu groß.

Und hier liegen Deutschlands Goldreserven (in Tonnen, Stand Ende 2024):
  • Bundesbank, Frankfurt 1.710
  • Federal Reserve Bank (Fed), New York 1.236
  • Bank of England, London 405
Angesichts der extrem zunehmenden Spannungen mit den USA unter Trump werden die Rufe deutlich lauter, die deutschen Goldreserven aus den USA zurückzuholen. Auch das ist keine taufrische Überlegung. In den Jahren 2000 und 2001 wurden rund 661 und 268 Tonnen Gold von London nach Frankfurt verlagert. Zudem wurden bis 2017 weitere 300 Tonnen Gold aus New York sowie 374 Tonnen aus Paris nach Frankfurt gebracht und damit das Pariser Golddepot aufgelöst.

Aber... jeder Transport ist mit hohen Kosten verbunden für Transport, Sicherung und natürlich der späteren eigenen Einlagerung und Bewachung. Und man muss den benötigten Platz dafür haben.
"Das Problem bei Rohstoffen ist, dass Du darauf wettest, dass jemand anderes in einem halben Jahr mehr dafür bezahlen will. Der Rohstoff selbst bringt Dir nichts. Etwas zu kaufen und darauf zu hoffen, dass Dir jemand in zwei Jahren mehr dafür bezahlt, ist etwas komplett anderes, als etwas zu kaufen, von dem Du in Zukunft ein Einkommen erwartest."
(Warren Buffett)
Buffetts größter Kritikpunkt ist jedoch die fehlende originäre Renditekraft des Goldes. Er kommt daher zu dem Schluss: "Gold ist faul und hat keine Berechtigung in einem Portfolio. Es ist eine unproduktive Wertanlage".
"Ich möchte Eigentum, das Geld verdient."
(Jay Gould)
Ich bin da bei Warren Buffett und investiere nicht in Gold oder Silber - weder physisch noch über ETFs. Aber das wird Goldfans kaum beeindrucken und noch weniger davon abhalten, weiter auf das "glitzernde Glück" zu setzen. Andererseits habe auch ich regelmäßig viel Freude an Gold: Mittwochs ist Goldsuchertag auf DMAX und das ist mir immer wieder aufs Neue ein Vergnügen - das ich unter "Bildungsfernsehen" verbuche, selbstverständlich. Aber das ist eine andere Geschichte... ツ

Mein Fazit

Der Goldfund von James W. Marshall im Januar 1848 markiert einen entscheidenden Wendepunkt der amerikanischen Geschichte. Der Kalifornische Goldrausch beschleunigte die wirtschaftliche Entwicklung der Vereinigten Staaten, veränderte gesellschaftliche Strukturen und trug zur Herausbildung moderner Industrie- und Finanzsysteme bei.

Gleichzeitig brachte er Leid, Gewalt und Umweltzerstörung mit sich. Gold selbst wurde dabei zum Symbol menschlicher Hoffnungen und Widersprüche. Seine wirtschaftliche Bedeutung und kulturelle Faszination reichen weit über den Goldrausch hinaus und wirken bis in die Gegenwart fort.

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