Freitag, 28. Dezember 2018

2018 im Rückspiegel: Rekord, Korrektur, Allzeithoch, Börsencrash - und ein Rekordminus

2018 lief nicht ganz so, wie ich es erwartet hatte. Und mit diesem Fazit stehe ich vermutlich nicht allein. Mein Jahresausblick auf dieses Jahr lautete "2018 laufen die Börsen weiter. Soweit die Kurse tragen..." und darin hatte ich die Erwartung geäußert, dass die Börsen gut ins Jahr 2018 starten würden, getragen von der US-Steuerreform und den daraus resultierenden höheren Gewinnen der US-Unternehmen.

Im Jahresverlauf hatte ich aufkommende Schwierigkeiten verortet bzgl. der anziehenden Inflation und der auch deshalb steigenden Zinsen in den USA, während es in der Eurozone keine Zinsanhebungen geben würde. Bzgl. der Immobilienpreise hatte ich steigende Mieten und Preise erwartet, bei den Rohstoffen ein anziehen der Preise aufgrund der guten Konjunktur und für Öl (WTI) hatte ich Preise zwischen 50 und 60 Dollar im Jahresmittel erwartet - was auch nicht wirklich daneben lag, auch wenn die Spitzen deutlich außerhalb dieses Bandes lagen und der Ölpreis nach Kursen von gut 75 Dollar im Jahresverlauf nun am Ende bei 45 Dollar notiert. Für Gold hatte ich nicht viel erwartet, was auch so eingetreten ist. Absolut gesehen jedenfalls; relativ betrachtet wäre man mit Gold und Geld in 2018 besser gefahren als mit Aktieninvestments, das steht nun fest. Für Banken war ich sehr negativ eingestellt und was die deutschen/europäischen Banken angeht, lag ich völlig richtig. Die US-Banken stehen hingegen prächtig dar, das habe ich so nicht erwartet bzw. nicht wirklich auf dem Schirm gehabt. Und der große Einbruch bei Anleihen blieb bisher auch aus, trotz der anziehenden Zinsen. Das Damoklesschwert in den Bilanzen der Banken und Versicherungen (und der EZB) schwebt aber weiterhin latent über uns... Und dann war da noch meine Prognose für Bitcoins und Kryptowährungen, die lautete: "Diese Blase wird platzen und eine Reihe von Kryptowährungen in den Abgrund reißen. Zuvor dürften aber noch eine Reihe von Bitcoin-Börsen gehackt werden und/oder einfach ihre Kunden/Anleger abzocken und auch so für Ernüchterung sorgen". Geradezu prophetisch richtig lag ich hier.

Tja, alles irgendwie ziemlich gut getroffen. Und am Ende habe ich doch kräftige Kursverluste einstecken müssen dank der Korrektur im vierten Quartal. Das betraf zunächst vor allem die deutschen Nebenwerte, während die US-Techwerte mein Depot über Wasser hielten. Aber dieser Zwischenstand erwies sich als trügerisch, wie die letzten Wochen zeigten...


Denn nach überstandener Zwischenkorrektur im März und neuen Allzeithochs an den US-Börsen folgten Monate der Unsicherheit über den Brexit, Italien und vor allem Trumps Handelskrieg gegen China (und den Rest der Welt) und die seit Herbst einsetzende Korrektur wuchs sich im Dezember zu einem regelrechten Crash aus - und hat auch in meinen Depots eine Brandschneise roter Zahlen hinterlassen.

Am vorletzten Handelstag des Jahres 2018 markierte der DAX ein Zweijahrestief und schließt erstmals seit 2011 mit einem Minus ab; satte 18,3% ging es in den Keller, der MDAX verlor 17,6%, während der Nebenwerteindex SDAX sogar um 20% nachgab. Der Dezember geht darüber hinaus als zweitschwächster Börsen-Dezember (nach 1931 während der Weltwirtschaftskrise) in die Geschichte der US-Börsen ein. Da hilft es auch nicht, dass der Dow Jones am 27. Dezember mit einem Plus von mehr als 1.000 Punkten einen neuen Tagesrekord aufstellte. Am Ende gab der Dow Jones Index 2019 um 5,6 Prozent nach, der breitere S&P 500 sackte um 6,2% an, während die Technologiebörse NASDAQ lediglich 3,9% einbüßte.

Es bleibt daher festzuhalten, dass 2018 kein gutes Jahr für Aktien war und dass fast alle Werte tief im Minus liegen gegenüber ihren Kursen zum Jahresbeginn. Naja, viele US-Technologiewerte dann doch nicht, denn die Aktien von Amazon, Microsoft, Adobe, aber auch von PayPal oder Mastercard liegen noch deutlich zweistellig im Plus, trotz der zuletzt deftigen Kursrücksetzer zwischen 15 und 30 Prozent.

Ein zwischenzeitliches Highlight war das Erreichen der magischen Billionengrenze. Der iPhone-Konzern Apple war einige Zeit lang das wertvollste Unternehmen der Welt und das erste, das die Schallmauer von einer Billion Dollar bei der Börsenkapitalisierung durchbrach. Kurze Zeit später folgte Amazon über diese Linie, bevor beide im folgenden Ausverkauf auch wieder merklich zurückkamen.

Am Ende hatte jemand anderes die Nase vorn: Microsoft. Das Windows-Unternehmen lag bereits Ende 2000 mal auf Platz eins, bevor es beim Platzen der Internetblase mächtig zerschreddert wurde. Der Kurs steht auch heute hoch, die Umsätze noch viel höher - und die Gewinne haben zwischenzeitlich astronomisch zugelegt. Somit eine würdige alte neue Nummer 1.

Hinter den vier Technologie-Giganten Microsoft, Apple, Alphabet und Amazon folgt übrigens auf Platz fünf (m)ein alter Favorit Berkshire Hathaway meiner Lieblingsinvestoren Warren Buffett und Charlie Munger. Und erst auf dem sechsten Platz mit Tencent das erste Nicht-US-Unternehmen...

Und was tat sich bei meinen 2018er Jahresfavoriten?


In meinem 2018er Jahresausblick hatte ich mich ja auch mit einer Reihe von Einzelwerten beschäftigt und auch hier möchte/muss ich mal zurückblicken. Wohl wissend, dass der Crash überwiegend emotionsgetrieben ist und daher viele Aktien viel tiefer abgestürzt sind, als es die fundamentale Entwicklung rechtfertigen würde. Aber da geht es um Kurse, ich schaue lieber auf die Entwicklung in den Unternehmen und ob sich hier meine Annahmen und Erwartungen eingestellt haben. Denn was die Börse und die Kurse machen, darauf habe ich keinen Einfluss.

Für alle Unternehmen gilt: Die Furcht vor einem Hard-Brexit, einer Rückkehr der Eurokrise sowie einer deutlichen Konjunkturabkühlung gepaart mit Handelskrieg und Strafzöllen lässt Anleger viel weniger optimistisch in die Zukunft blicken. War der Markt vor einem Jahr noch bereit deutlich zweistellige KGVs zu akzeptieren, ist hier inzwischen viel Hurra abgelassen worden. Auch weil eine Konjunkturabschwächung natürlich zwangsläufig auch negative Auswirkungen auf die Gewinne der Unternehmen haben würde/wird, so dass die KGVs dann noch höher liegen würden. Im Umkehrschluss kann man jedoch auch festhalten, dass ein Ausbleiben einer heftigen Konjunktureintrübung bzw. einer sich abzeichnenden anschließenden Erholung mit entsprechend anziehenden Unternehmensgewinnen wieder reichlich Spielraum hinsichtlich der Bewertungen nach sich ziehen würde.

Und ich muss meine Annahme, dass Asset Manager und Beteiligungsgesellschaften weiterhin Profiteure der allgemeinen Lage wären, leider revidieren. Auch wenn die Geschäfte grundsätzlich weiterhin gut laufen, hat sich dies nicht (mehr) in den Börsenkursen widergespiegelt. Die Unternehmen aus diesem Bereich haben unisono schlecht(er) performt als ich erwartet habe und auch schlechter als der breite Markt.

Blue Cap

Die Industrieholding Blue Cap hat sich 2018 hervorragend entwickelt und der Kurs ist auch nur von 17 auf 16 Euro gefallen. Zwischenzeitlich schien meine Substanzspekulation voll aufzugehen, denn Blue Cap notierte zur Jahresmitte über 25 Euro und hatte sogar noch Luft auf den NAV, der bei rund 30 Euro liegen dürfte. Warum die schönen Börsengewinne sich in Luft aufgelöst haben, hat dann auch nichts mit dem operativen Geschäft zu tun, denn das läuft sogar besser als erwartet. Nein, das Kursmassaker löste eine Veränderung im Gesellschafterkreis aus: Großaktionär und CEO Dr. Hannspeter Schubert hat den größten Teil seiner Aktien an die PartnerFonds AG verkauft und stieg ort als größter Aktionär ein. Mit dem Ziel, beide Unternehmen unter dem Dach der Blue Cap AG zusammenzuführen und somit die PartnerFonds AG an die Börse zu bringen. Leider geht das nun nicht so geräuschlos über die Bühne, wie erhofft, denn PartnerFonds hat inzwischen den Fehdehandschuh ausgepackt und drängt auf eine außerordentliche Hauptversammlung, um den Aufsichtsrat neu zu besetzen und Dr. Hannspeter Schubert das Misstrauen auszusprechen. In der Folge soll er als Blue Cap-CEO abgesetzt werden. Der Aufstieg und Erfolg von Blue Cap ist eng mit Dr. Schubert verbinden und entsprechend entsetzt reagier(t)en die Anleger. Der Kurs dümpelte daher mit großen Abschlag auf den NAV vor sich hin und dürfte von operativen Erfolgen wenig profitieren, solange die Lage sich dermaßen unübersichtlich zeigt. Gut möglich, dass Dr. Schubert den Spieß umdreht und bei der PartnerFonds AG einen ähnlichen Schritt gegen Aufsichtsrat und Vorstand startet. Zumindest hat er neulich ein erstes Zeichen gesetzt und ein Aktienpaket der Blue Cap erworben. Ausgang ungewiss, Kurs in Notlage und mein Kursziel von 30 Euro, also nahe dem NAV, in weiter Ferne. Solange die Lage unklar ist/bleibt, muss man wohl einen zusätzlichen Malus einrechnen und daher sollte Blue Cap aktuell eher zwischen 20 und 25 Euro wert sein. Aber der Markt ist nicht bereit, das jetzt zu bezahlen. Was sich als eine große Chance erweisen kann. In 2019 dürften sich hier die Fronten klären...

Corestate Capital

Der Immobilien-Asset Manager Corestate Capital hat den Crash relativ gut behauptet überstanden; was leider eher daran liegt, dass der Kurs fast den gesamten Jahresverlauf über immer weiter abgebröckelt ist. Am Ende steht ein Minus von rund 45% und damit mehr, als andere Nebenwerte Federn gelassen haben. Unterjährig hat Corestate seine Gewinnprognosen angehoben und die Geschäfte laufen wie geschmiert. Der Kursverfall ist und bleibt daher ein Mysterium. Erklärungsversuche gibt es eine ganze Reihe, angefangen über "abgebende Adressen aus dem Umfeld der HFS" (Helvetic Financial Services), deren Übernahme Corestate mit Aktien bezahlt hatte, über das anwachsende Short-Interesse eines Leerverkäufers hin zu sich eintrübenden Aussichten im Gewerbeimmobiliensektor und/oder im Bereich der Mezzanine-Finanzierungen. Eine wirkliche Erklärung gibt es bisher nicht, jedenfalls keine, die über "es gibt mehr Verkäufer als Käufer" hinausgeht. Und sämtliche Analystenhäuser, die die Aktie covern, geben deutlich höhere Kursziele aus, die sie im Jahresverlauf immer wieder bestätigt haben. Eine Seite irrt sich gewaltig; schaut man auf die nackten Zahlen, findet man wenig so günstig bewertete Unternehmen wie Corestate und das garniert mit einer sehr attraktiven Dividendenrendite. Die Frage, die (offen) bleibt, ist die nach der Verlässlichkeit dieser Zahlen...

Ernst Russ /MPC Capital

Die beiden Asset Manager Ernst Russ und MPC Capital hatte ich als besonders aussichtsreich eingestuft, da beide stark auf den Erwerb von ehemals notleidenden Schiffskrediten bzw. das Auslösen von Schiffen aus diesen Krediten setzen. Doch die seit Jahren erstmals wieder anziehenden Frachtraten erwiesen sich nur als Strohfeuer und das Umfeld trübte sich wieder merklich ein. Dazu sind beide auch im Bereich der Immobilien tätig, doch unterm Strich beide nicht erfolgreich (genug). nachdem meine Turnaround-Spekulation bei beiden aufgegangen ist, hatte ich auf die Fortsetzung der positiven Geschäftsentwicklung gesetzt. Und wurde enttäuscht. Beide Unternehmen sind auch viel zu klein, um am Markt bestehen zu können; der Markt des Asset Manager ist weiterhin stark zersplittert und schreit geradezu nach Konzentration. Doch die beiden Firmen haben es nicht auf die Reihe gekriegt, sich hier zu beteiligen. Obwohl beide aus Hamburg stammen und mit Lloyds Fonds ein weiterer ähnlich positionierter Player zur Verfügung steht. Bzg. stand, denn Lloyds Fonds erlebt unter seinen neuen Großaktionären nun eine radikale Veränderung im Geschäftszweck und steht für derartige Konsolidierungsambitionen nicht mehr zur Verfügung. Ich habe mich letztlich unterjährig bei beiden Firmen verabschiedet.

JDC Group / Hypoport

Der Versicherungsmakler JDC Group wagte 2017 den Sprung in den Insuretech-Bereich und übernahm von der Lufthansa (Albatros) den Versicherungsbestand. Die immer wieder geäußerte Erwartung war, dass man hier weitere ähnlich große Deals in Petto habe, aber daraus wurde (fast) nichts. Anfangs ging der Kurs durch die Decke, weil der Krypto-Hype auch JDC erfasst hatte, aber das war nichts Nachhaltiges. Ich hatte JDC als Ergänzung zu Hypoport erkannt, die als Fintech im Banken-/Finanzierungsbereich erste Wahl sind. Und sich im Versicherungsbereich erfolgreich breit machen. Letztlich muss ich feststellen, dass Hypoport weiterhin eine ausgezeichnete Wahl ist, während JDC weitgehend hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Ich habe mich daher bereits nach der Sommerpause von JDC verabschiedet.

KAP

Bei der Beteiligungsgesellschaft KAP läuft alles rund. Regelmäßig kommen positive Nachrichten aus dem Unternehmen; so hat man sich mit fünf Segmenten neu aufgestellt und veräußert weiterhin nicht mehr zu diesen Bereichen gehörende Töchter. Das so eingenommene Geld steckt man in den Ausbau der neuen Sparten. Des Weiteren gelingt es KAP als Carlyles Perlentaucher für den deutschen Mittelstand, Minderheitenanteile bei den Töchtern zu reduzieren, indem man den Altgesellschaftern ihre Anteile abkauft - und zwar gegen die Ausgabe neuer KAP-Aktien. Das hat gleich mehrere Vorteile: zum einen erhöht sich der Gewinn, weil weniger an andere Anteilseigner ausgeschüttet werden muss (im Gegenzug gibt es natürlich auch mehr KAP-Aktien, auf die der Gewinn verteilt werden muss; also defacto hier ein Nullsummenspiel), zum anderen verbreitert KAP so seine Kapitalbasis und erhöht so seine Bonität. Mit mehr Eigenkapital kann man ggf. auch weiteres Fremdkapital aufnehmen, um weitere Firmen zu übernehmen. Da die KAP-Aktie nur mäßig liquide ist an der Börse, was auch die neuen Aktionäre durchaus wissen, erweitert KAP durch dieses Vorgehen seine Aktionärskreis um beständige, langfristig orientierte Anleger. Denn diese tauschen ihre Anteile an ihrem Einzelunternehmen ja "nur" gegen Aktien an Gesamtunternehmen ein. Sie bleiben Mitunternehmer. Wodurch sich letztlich der Streubesitz erhöht und Carlyles Anteil sinkt. Schaut man auf die Performance in 2018, so liegt der Kurs rund 2 Euro im Minus und damit auf Höhe des Dividendenabschlags. Kurstechnisch war 2018 ein Nullsummenspiel für KAP-Aktionäre, aber das Unternehmen steht viel besser und aussichtsreicher dar als am Jahresanfang. Das wurde zuletzt nicht (mehr) honoriert. Und wer den Unterschied zwischen Preis und Wert kennt, kann sich schnell zusammenreimen, was das bedeutet...

MBB (Aumann)

Der Kurs der mittelständischen Beteiligungsgesellschaft MBB gab in 2018 rund 20% ab. Maßgeblicher negativer Treiber war die Entwicklung bei der Tochter Aumann, an der man 38% hält. Nicht etwa die operative Entwicklung, hier kann Aumann weiter glänzen. Aber der Aktienkurs hat sich im Jahresverlauf auf nur noch 30 Euro halbiert. Und dem entsprechend auch der Wertansatz in der MBB-Bilanz. Aumann ist ein klassischer Automobilzulieferer und rutsche damit im Zuge der Sektorschwäche ab. Dann ist Aumann jedoch auch im Bereich der E-Mobilität ganz vorne mit dabei als Maschinenbauer und produziert hier an der Kapazitätsgrenze. Die gedämpfte Erwartungshaltung im Bereich E-Mobilität hat aber auch bei Aumann ihre negativen Spuren hinterlassen und daher steht der Kurs sogar unterhalb der IPO-Niveaus, als man von MBB an die Börse gebracht wurde. Und das führt uns zurück zu MBB. Denn MBB hat eigentlich - mal wieder - ziemlich clever agiert. Man brachte Aumann im März 2017 an die Börse, indem man seinen Anteil von 93,5% auf 53,6% reduziert hat. Die Anteile kamen zu 42 Euro an die Börse und brachten MBB bezogen auf seinen Einsatz rund 3.000 Prozent Gewinn. Nach einem zwischenzeitlichen Absenken der Beteiligungshöhe auf 49% reduzierte MBB dann Ende Februar 2018 seinen Anteil auf die jetzt aktuellen 38%. Und zwar zu einem Kurs von 61 Euro. Schaut man auf den aktuellen Kurs von 30 Euro, hat MBB also wieder einmal alles richtig gemacht; man hat sein Risiko bei Aumann reduziert (Aumann war und ist die größte Beteiligung im MBB-Konzern) und hat zu hohen Preisen verkauft, was man zuvor zu niedrigen Preisen erworben und dann entwickelt hat. Per Ende November lag die Netto-Cash-Position bei MBB bei rund 292 Mio. Euro, was rund 44 Euro je MBB-Aktie entspricht. Nimmt man MBBs Aumann-Anteil zzgl. Nettocash, deckt dies bei einem Kurs von 70 Euro in etwa schon die gesamte Börsenkapitalisierung von MBB ab. Mit Null bewertet die Börse also aktuell den 76%-Anteil an Delignit und die übrigen Töchter, wie den Serviettenhersteller Hanke Tisse, CT Formpolster, OBO Werke oder die Cyber-Security-Tochter DTS IT. Wobei alleine der börsennotierte Delignit-Anteil rund 5,75 Euro je MBB-Aktie ausmacht. Und dann spielt die aktuell schlechte Börsenverfassung MBB auch noch in die Hände. Denn MBB hat bisher sein Cash nicht in neue Beteiligungen umgemünzt, weil die aufgerufenen Preise schlicht zu ambitioniert waren. Das ändert sich gerade und damit steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass MBB demnächst endlich den (oder gar die?) lang ersehnten Zukauf vermelden kann. Aber das wird eine andere Geschichte...

mVISE

mVISE konnte bis zur Jahresmitte um 50% im Kurs zulegen und das lag voll auf meiner Erwartungslinie. Doch nachdem man völlig überraschend die Beteiligung an der JustIntelligence GmbH verkaufte, knickte auch der Kurs wieder ein und begab sich zurück auf sein Startniveau vom Jahresanfang von knapp 4 Euro. Es kamen zunehmend Zweifel auf, ob sich nun noch die optimistischen Prognosen des Managements hinsichtlich Umsatz- und Gewinnwachstum erfüllen können würden. Der allgemeine Abschwung an der Börse setzte dem Kurs dann weiter zu und jetzt zum Jahresende gibt es "schonungslose" Verkäufe eines Wikifolios, das seinen Bestand komplett ausmustert. Daher war auch die Marke von 3 Euro nicht mehr zu halten und der Kurs sackte noch weiter ab. Auch bei mVISE ist die positive Erwartungshaltung der Unsicherheit über die künftige Entwicklung gewichen und der Kurs dürfte inzwischen fast alle denkbaren negativen Entwicklungen eingereist haben. Wie man mVSIE künftig einschätzen kann, hängt auch von den nächsten Zahlen ab und wie sehr die Kooperation mit der israelischen Magic Software sich in barer Münze auszahlt.

Naspers

Den südafrikanischen Medienkonzern Naspers habe ich als Substanzspekulation eingestuft, da der Kurs mit einem erheblichen Abschlag auf den NAV gehandelt wurde - und wird. "Schuld" daran ist die Beteiligung am chinesischen Internetgiganten Tencent. Doch chinesische Internetwerte kamen mächtig unter die Räder und Tencent ganz besonders, da man einen Großteil seiner Erlöse im Bereich Gaming verdient und die chinesischen Behörden hier erhebliche Beschränkungen eingezogen haben. Aber auch in Südafrika selbst gab es im Jahresverlauf erhebliche Probleme, so dass der Aktienkurs von Naspers zusätzlich unter Druck geriet. Zuletzt hat sich Tencent aber wieder erholt(er) gezeigt, nachdem sich mit den chinesischen Behörden Entspannungstendenzen zeigen. Der Reiz bei Naspers ist und bleibt, dass man den 31%-Anteil an Tencent nach und nach versilbert und so den hohen Abschlag auf den Buchwert reduziert.

Navigator Equity Solutions

Die Beteiligungsgesellschaft Navigator Equity Solutions hat sich wacker geschlagen in 2018. Von 1,75 kam der Kurs letztlich um 15% zurück, wobei der Aktienkurs in den letzten Wochen des Jahres 2017 auch schon eine 50-Prozent-Rallye hingelegt hatte (die manch einer auf die Aufnahme auf meine Beobachtungsliste und erstmalige Erwähnung in diesem Blog zurückgeführt hat). Naja, operativ lief es in 2018 ziemlich gut für Navigator; man hat unterjährig seine Aktienbeteiligungen veräußert und dürfte hier ein ganz nettes Sümmchen realisiert haben. In Irland hat man eine Immobilie erworben und zieht hier schöne Mieterträge und partizipiert an den weiter zu erwartenden Wertsteigerungen. Und der Aktienkurs der mit Abstand wichtigsten Beteiligung, der IT Competence Group, hat sich in 2018 um rund 25% auf aktuell 5,75 Euro erhöht. Navigator hält rund 75% an ITC und dort geht es operativ stark voran; Navigator liebäugelt mit dem mittelfristigen Verkauf seiner Anteile und diese Entwicklung spielt dem Unternehmen hier natürlich in die Karten. Im Navigator-Kurs hat sich das Wiedererstarken der ITC bisher nicht wirklich bemerkbar gemacht und auch der hohe Abschlag auf den inneren Wert, der von den Ende 2017 ermittelten knapp 3 Euro inzwischen Richtung 3,25 streben sollte, ist weiterhin vorhanden. Ich hatte Navigator vor einem Jahr als 50-bis-100-Prozent-Chance bezeichnet mit begrenztem Verlustrisiko. Tja, bei 1,45 Euro gilt diese Einschätzung umso mehr...

Nynomic (ehemals m-u-t)

2018 hat sich die damalige m-u-t AG zur Beteiligungsholding gewandelt und ihre Strukturen verändert. Und dann auch ihren Namen, da die m-u-t GmbH als Tochter auch operativ tätig war und ist. Die neue Nynomic hat meine Erwartungen mehr als erfüllt und sich auch erfolgreich durch Übernahmen verstärkt. Der Kurs notiert dennoch deutlich unter dem zum Jahresbeginn, was aber weniger an mangelnden Zukunftsperspektiven liegt, sondern an der allgemeinen Marktschwäche und einer grundsätzlich weniger euphorischen Einschätzung gegenüber vielen Unternehmen. Die für 2018 ausgegebenen Ziele sind ambitioniert, aber erst kürzlich hatte sich das Management noch zuversichtlich geäußert, diese zu erreichen.

PEH Wertpapier

Ausgezeichnete Geschäfte als Asset Manager sowie die Phantasie durch den Börsengang der Tochter capsensixx hatte PEH Wertpapier für mich zu einem der Jahresfavoriten 2018 gemacht. Die Geschäfte liefen und laufen rund und der Börsengang war erfolgreich. Allerdings brach der Kurs der Tochter im Anschluss deutlich unter IPO-Preis ein und auch die Mutter folgte diesem Kursabsturz. Die niedrigere Bewertung von capsensixx in einer SOTP-Bewertung als auch das sich im Jahresverlauf merklich eintrübende Börsenklima hatten mich veranlasst, PEH Wertpapier im Jahresverlauf von meiner Beobachtungsliste zu streichen.

Steico

Der Spezialist für holzbasierte Dämmmaterialien Steico kann sich über ein erfolgreiches Geschäftsjahr freuen. Man konnte die neue Anlage in Betrieb nehmen und erwarb kürzlich sehr günstig eine gebrauchte aus der HOMAG-Gruppe. Kopfschmerzen bereitet weiterhin die Tochter Steico UK, denn diese würde von einem Hard-Brexit natürlich deutlich getroffen und damit auch die Mutter. Inzwischen dürfte sich das Unternehmen auf dieses Szenario aber bestmöglich eingestellt haben und es bleibt abzuwarten, wie sich der Breit am Ende wirklich auswirkt. Momentan ist es eher ein mit vielen Ängsten behaftetes Ereignis - und verpufft am Ende vielleicht ähnlich wie der Millennium-Bug (erinnert sich keine Sau mehr dran). Das Baugewerbe kann sich über das Wetter nicht beschweren und der bisher milde Winter spricht für weiter gute Geschäfte. Ein Kursminus von rund 5% hat Steico sich in 2018 jedenfalls nicht verdient, auch wenn man damit relativ betrachtet ggü. dem SDAX natürlich noch ziemlich gut abgeschnitten hat.

Technotrans

Auch Technotrans hat vom Jahresstart bei 45 Euro einen Kursrückgang von 45% zu verzeichnen auf nur noch 25 Euro. Von der vor einem Jahr noch herrschenden Euphorie hinsichtlich der E-Mobilität ist kaum noch etwas zu spüren, obwohl die Entwicklung inzwischen ganz klar in diese Richtung läuft. Technotrans dürfte mit seiner Kühltechnik hier ganz vorne mit dabei sein, denn Batteriekühlung wird ein großes Thema der Zukunft werden - nicht nur bei Automobilien, auch bei der Heiztechnik für Gebäude. Im Bereich der Druckmaschinen scheint sich kein großes Wachstum mehr abzuzeichnen und daher geht Technotrans hier auch nur noch von moderaten Umsatz- und Gewinnzuwächsen aus. Um die angekündigten mittelfristigen Ziele zu erreichen, müssen weitere Akquisitionen an Land gezogen werden; das Rückgang der Bewertungen im Zuge der Börsenbaisse dürften hierbei eher hilfreich sein. Nicht hilfreich war der Weggang des erfolgreichen CEO Brickenkamp und das nur kurze Intermezzo seines Nachfolgers. Das sorgt für Verunsicherung und - ich wiederhole mich - Unsicherheit ist kein Freund der Aktienkurse. Der Kursverlauf in diesem Jahr war ein Fiasko, die Unternehmensentwicklung rechtfertigt das allerdings in keinem Fall.


BDC-Sektor

Meine positiven Erwartungen bzgl. der BDCs wurden eigentlich erfüllt: die qualitativ hochwertigen BDCs (MAIN, TSLX, GSBD) haben sich weiter positiv entwickelt und bei den Umstrukturierungsfällen (ARCC, AINV) kam man gut voran. Die Erleichterungen bzgl. des Einsatzes von Fremdkapital, die US-Steuerreform und die Zinsanhebungen wirken sich spürbar positiv auf die Geschäfte der BDCs aus. Was man dem Kursverlauf natürlich nicht mehr ansieht, denn auch der BDC-Sektor ist im Dezember regelrecht abgeschmiert. Selbst wenn man die durchschnittlich knapp 10% an ausgeschütteten Dividenden mit einbezieht, dürfte die Jahresbilanz negativ ausfallen, was die Gesamtrenditen angeht. Die Preise (Kurse) sind heftig abgeglitscht, die Unternehmen jedoch nicht. Vermutlich eine (erneute) sehr gute Einstiegsgelegenheit, wie schon einmal Anfang 2016...

Am Ende: Vectron Systems

Vectron war keiner meiner Jahresfavoriten; vielmehr hatte ich meinen 2017er Favoriten aus dem Rennen genommen, weil sich die hochtrabenden Träumereien als absolute Luftschlösser erwiesen. Als ich Vectron - nach annähernd 100% Gewinn - strich, war das noch nicht klar abzusehen, aber die Warnschilder flammten bereits blutrot auf. Und anders als viele andere Nebenwerte hat sich Vectron seinen Absturz in 2018 redlich verdient dank Personalrochaden, Strategiewechsel und verfehlter Prognosen - und das alles quasi im Wochenrhythmus. Für mich ja das Management jegliches Vertrauen verspielt und ist daher raus aus meinem Anlageuniversum. Wie auch Mutares ist mir Vectron alleine schon aus diesem Grund mir kein Geld mehr wert.


Mein Jahresabschluss

Am Ende zählt, was unterm Strich übrig bleibt. Und das kann ich (leider?) nicht genau sagen.

Meine Investitionsdepot ist Eigentum meiner GmbH, die allerdings noch eigene Geschäftsvorfälle und Kosten hat (wie z.B. mein Gehalt, Steuerberater usw.). Es gibt also keinen festen Depot- und Cashbestand, den man einfach einmal am Jahresanfang und dann wieder am Jahresende ermittelt und dazwischen liegt die erzielte Rendite.

Dann führe ich zusätzlich ein privates Dividendendepot. Hier steht mir immer mal wieder zusätzliches Kapital zur Verfügung (u.a. aus meinem Gehalt aus der GmbH), so ich auch beim Dividendendepot nicht einfach die Jahresanfangsbestände mit denen am Jahresende vergleichen kann, um eine Rendite zu ermitteln.

Für beide gilt: wenn ich mir mein Gehalt aus der GmbH gezahlt habe und irgendwann Geld übrig ist, investiere ich es zusätzlich im Dividendendepot oder mache eine Einlage in die Rücklage meiner GmbH, damit mir das Geld dort wieder für Investments zur Verfügung steht. Dabei verzerrt dieses zusätzliche Cash natürlich auch die Performance, weil sich die Cashposition verändert. Aus diesen Gründen messe ich keine wirkliche Performance meiner Depots. Sie hat für mich in der Einzelbetrachtung keinerlei Bedeutung (und ich kann sie auch gar nicht wirklich seriös ermitteln).

Aber...
Ich will natürlich schon sehen, ob ich mein Vermögen durch meine Investments erfolgreich mehre. Daher habe ich mir ein Excel-Sheet gebaut und notiere dort meine signifikanten Vermögenswerte inkl. der Bestände auf allen meinen Konten und Depots, sowohl privat als auch die der GmbH. Ich ermittle also grob meinen Net-Worth über mein Privat- und Geschäftsvermögen hinweg und daran erkenne ich am Ende meinen Erfolg. Oder eben auch nicht.

Mein Net Worth hat sich in 2018 so entwickelt: -9,97%. 😟

Disclaimer
Viele der erwähnten Aktien habe ich auf meiner Beobachtungsliste und ggf. auch in meinem Depot.

Kommentare:

  1. Wow, ein sehr schön geschriebener Jahresrückblick.
    Vielen Dank dafür !!
    Hätte mir persönlich noch den ein oder anderen Hinweis erhofft, wie es bei dir Cash-prozentual ausschaut, und ob du schon wieder investierst oder noch auf weitere Abstürze wartest.
    Ich sitze aktuell auf 30% Cash, mag aber noch nicht wieder anlegen und spekuliere auf weiteren Kursverfall. Steico ist übrigens einer der Werte, welche ich zukaufen will von deiner Liste in diesem Artikel. Allerdings ist Steico selbst nach dem Kursverfall noch sportlich bewertet.
    Bei Corestate hält mich der heftige Abverkauf vom Einstieg ab, der "Markt" hatte dieses Jahr einfach zu oft "Recht", und ich rechne hier mit keinen guten Neuigkeiten.

    Ich bin dieses Jahr im übrigen bei -17%, da stehst du mit deinen -10% noch gut da ;)
    Mutares hat mich nach unten gerissen, zusammen mit Lang&Schwarz. Mutares ist für mich ebenfalls verbrannt, mitsamt allen Beteiligten. Rettungsanker waren in meinem Depot die DeFaMa sowie 7c Solarparken, zwei Werte, welche deshalb auch aufgrund meiner pessimistischen Einschätzung für 2019 zu meinen Favoriten zählen für das kommende Jahr.

    Dir alles Gute und mach so weiter wie bisher! Guten Rutsch =)

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    1. ... da gibt es schon die erste schlechte News zu Corestate :(
      Wenn man die wörtlich nehmen darf, wurde dem CEO fristlos! gekündigt. Kein Wort des Dankes. Oh je.


      https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11140489-dgap-adhoc-corestate-capital-holding-s-a-corestate-beendet-zusammenarbeit-michael-buetter-deutsch

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    2. Hallo Michael,
      was hältst du denn von der Meldung im Zusammenhang mit dem zuletzt unter Druck strhrnden Aktienkurs und der erhöhten Leerverkaufsposition?
      Lg und einen guten Rutsch, Andreas

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    3. Es ist wirklich sehr unerfreulich, wenn der Kurs zuerst abbröckelt und danach dann die schlechten News kommen, denn das zeigt, dass es Insider gibt, die von ihrem Wissensvorsprung profitieren. Das konnte man dieses Jahr des Öfteren erleben. Mich macht das nachdenklich in Bezug auf Nebenwerte, denn bei diesen können Insider den Kurs stark beeinflussen, was bei Unternehmen mit hoher Marktkapitalisierung nicht so leicht möglich ist.
      Eine ähnliche Seuche gibt es bei Wikifolios, die in kleine Nebenwerte investieren. Wenn die irgendwann keine Lust mehr auf das Unternehmen haben, rauscht der Kurs ohne schlechte News in den Keller. Da wird Investieren zum Glücksspiel :(

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    4. Der plötzliche und unerwartete Abgang des CEO inkl. der doch ungewöhnlichen Art und Weise wirft schon eine Reihe von Fragen auf bei Corestate und dürfte kaum zu mehr Vertrauen der Anleger in dieses Unternehmen führen. Klar ist, dass die Spekulationen jetzt erstmal ins Kraut schießen, da ja keine genauen Infos bekannt sind. Ich bin mal gespannt, ob wann es klärende Statements gibt. Und welcher Art...

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    5. Immerhin haben wir jetzt eine mögliche Erklärung, welches Thema die Ursache für den ansonsten schwer erklärbaren, kontinuierlichen Kursrückgang in den letzten Monaten sein könnte. Und wenn das Problem "Ärger mit dem Chef" nun aktiv angegangen worden ist, stimmt mich das eher zuversichtlich, auch wenn aktuell natürlich noch viele Fragen offen sind.

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  2. Ein ehrliches Fazit zum Jahresende. Dieses Jahr war für jeden Anleger schwierig. Mit minus 10% haben Sie sich noch ganz wacker geschlagen. Da dürfte es bei einigen im Depot anders aussehen. Haben Sie auch eine Einschätzung zu Aurelius? Sie setzen ja einen Schwerpunkt bei Beteiligungsgesellschaften und Aurelius ist in Ihrem Portfolio.

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  3. Hallo Michael,
    danke für die ehrlichen Worte. Mit -2% bin ich dieses Jahr davongekommen. Ich danke dir für deine Lehren der Geduldigkeit, die mich um einiges entspannter gemacht haben. Und ich freue mich auf deinen Jahresausblick und Favoriten für 2019.

    beste Grüße und guten Rutsch
    Hans-Jürgen

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  4. Hmm, schon alles verständlich u. nachvollziehbar, aber Nebenwerte werde ich ab jetzt aus den @LionRock oben angeführten Gründen bei der Neuanlage doch weitgehend meiden. Denke nicht, dass man damit als kleiner Privatanleger letztlich wirklich gute Karten hat: die Marktenge vieler Titel, dazu (vermutlich) auch etwas Insiderhandel und der opportunistische Anlagestil vieler Anleger verhindern m. E. eine gute Performance, (wenn man eher eine Buy-and-Hold-Strategie verfolgt). Auf Jahressicht haben sich die meisten Titel, soweit ich sie noch habe, für mich leider enttäuschend bis verheerend entwickelt. Da brauchts doch jetzt nur einen verhaltenen oder negativen Analystenkommentar, und schon rauscht der Kurs in den Keller. Wenn da ein Titel ins Rutschen kommt, gibt's oft kein Halten mehr. Und die privaten Anleger, die aus solchen Titeln mit Verlust raus sind, kommen meist nicht zurück ... Lehrgeld. Bin letztlich froh, dass ich auch langweilige Werte wie US-Dickschiffe und BDCs im Depot habe, die ja wenigstens gute Dividenden bringen ...
    Tolles Blog natürlich, keine Frage!

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