Dienstag, 5. Januar 2016

Weshalb Microsoft gestern, heute und morgen ein Kauf ist...

Die Aktien des Tech-Giganten Microsoft habe ich erstmals im Oktober 2012 als verkanntes Value-Investment gekauft. Das ist es heute nicht mehr. Verkannt. Ein Value-Investment hingegen schon. Der seit gut einem Jahr amtierende neue CEO Satya Nadella hat es geschafft, die Unternehmenskultur komplett zu verändern, verkruste Strukturen aufzubrechen und das Elfenbeimturmdenken zugunsten eines kooperativen Ansatzes zu verändern. Microsoft schottet sich und seine Produkte nicht vor konkurrierenden Systemen ab, sondern nutzt diese inzwischen als Plattform, um seine Produkte auf breiterer Basis zu vertreiben. Und es ist - endlich!!! - im Internet angekommen und spielt ganz vorne mit beim Megatrend Cloud-Computing. Konsequent nach Nadellas Firmenphilosophie: "mobile first, cloud first". Smart!

Dabei scheut sich Nadella auch nicht, Fehlentwicklungen konsequent entgegenzuwirken. So hat er vor einiger Zeit das noch unter seinem Vorgänger Steve Ballmer zugekaufte Nokia-Handygeschäft gnadenlos zusammengestrichen und eine große Anzahl von Mitarbeitern vor die Tür gesetzt. Und dafür Microsofts höchsten Quartalsverlust aller Zeiten in Kauf genommen. Tough!

Der neue Erfolg Microsofts hängt neben der inzwischen cloudbasierten Office-Sparte vor allem weiterhin am Betriebssystem Windows. Und mit dem plattformunabhängigen Windows 10 scheint Microsoft wirklich ein großer Wurf gelungen zu sein, wie vor 20 Jahren mit Windows 95. Denn Windows 10 mausert sich in kürzester Zeit zum erfolgreichsten Betriebssystem aller Zeiten. Seit Juli 2015 verfügbar, waren es im Herbst bereits auf 100 Millionen Geräten aktiviert und dank eines enorm starken Weihnachtsgeschäfts sind es nun schon mehr als 200 Millionen. Dies ist die mit Abstand schnellste Wachstumsrate eines Windows-Betriebssystems aller Zeit; die "Adoptionsrate" ist um 140 Prozent höher als bei Windows 7 und sogar um 400 Prozent höher als bei Windows 8 im gleichen Zeitraum.

 Microsoft (Quelle: comdirect.de) 
Nun ist Windows für Microsoft zwar ein sehr wichtiges Produkt (neben Office die zweite große Cash-Cow), aber es ist in seiner neuen Version noch so viel mehr: es ist der Türöffner für viele weitere Microsoft-Produkte, die in seinem Windschatten zu großen Erfolgen auflaufen. Die Suchmaschine bing, ich hatte sie kürzlich als "Microsofts vergessenes Business vorgestellt", führte es in die schwarzen Zahlen und bing nimmt inzwischen Google zunehmend Marktanteile ab. Darüber hinaus bringt Windows 10 der Hardwaresparte mit den Tablets der Surface-Reihe größere Nachfrage und die steigende Nachfrage nach diesen Geräten bringt mehr Windows-Absatz und mehr bin-Suchanfragen. Nach genau diesem Muster wird es auch mit der nächsten Version der Spielekonsole X-Box laufen.

Und dann ist da noch ein Mauerblümchen, der Online-Store von Microsoft. Windows 10 macht es möglich, dass viele der Android- und Apple-Apps auf dem Microsoft-Betriebssystem laufen, ohne dass für sie eine eigene Version programmiert werden müsste. Auf einmal ist der Microsoft-Store brechend voll, wie das Schlaraffenland. Und das Weihnachtsgeschäft zeigt hier große Wirkung, denn seit dem Launch der neuen Version wurden drei Milliarden Besuche im Windows Store registriert. Im Dezember waren 60 Prozent der zahlenden Kunden neue Nutzer, was auf den Windows-10-Push nach dem Black Friday zurückzuführen ist, und am 10. Dezember verbrachten die Nutzer 11 Milliarden Stunden auf und mit dem neuen Betriebssystem Windows 10, während am 28. Dezember so viele X-Box-Nutzer aktiv waren wie niemals zuvor. Boom!

Nun, ich denke, dass sich dies alles in den nächsten Zahlen wiederfinden wird. Und auch wenn der Aktienkurs bereits seit den Herbsttiefs um gute 20 Prozent angezogen ist und die Aktie auf einem Mehrjahreshoch notiert, weil die Marktteilnehmer die Erfolge Microsofts durchaus honorieren, so scheint mir der tiefgreifende Wandel noch nicht richtig im Preis gewürdigt zu werden. Denn Microsoft hatte früher schon einzelne erfolgreiche Produkte, die dem Unternehmen viel Geld einbrachten, auch wenn sie als Platzhirsche mehr und mehr Marktanteile an alte und neue Herausforderer verloren. Inzwischen hat sich dieser Trend umgekehrt und Microsoft kann wieder zunehmend punkten. Und es hat etwas geschafft, was ihm niemand zugetraut hat: es hat sein eigenes Ökosystem geschaffen, wie Apple, wie Amazon! Doch weil es sich nicht (mehr) so abschottet wie diese beiden, sondern die Ökosysteme dieser anderen Giganten infiltriert und sogar teilweise assimiliert (ja, ja, der Trekkie in mir konnte sich diese Borg-Allegorie nicht verkneifen), profitiert Microsoft inzwischen sogar von deren Erfolgen. Microsoft dürfte im Tech-Bereich das größte positive Überraschungspotenzial bieten und das ist der Grund, weshalb ich gestern in den Ausverkauf hinein meinen Aktienbestand verdoppelt habe. Denn inzwischen ist der Dow-Jones-Wert auch ein veritabler Dividendenzahler und wir können davon ausgehen, dass nach der letzten fast 20-prozentigen Dividendenanhebung im kommenden Herbst der nächste große Schluck aus der Pulle ansteht, wenn es an das Verteilen der hohen Gewinne geht, die Microsoft mit seiner neuen Strategie einfährt. Und anderes als Apple ist Microsoft kein Ein-Produkt-Unternehmen mit entsprechend großem Risiko- und Rückschlagpotenzial. Auch das ist einer der Gründe, weshalb Microsoft auf meiner Empfehlungsliste steht - und Apple nicht (mehr)... Strong buy!

Kommentare:

  1. Ui, wieder einmal beweisen sie schlechten Geschmack. Microsoft ist Synonym von Blue Screen und wirtschaftlichen Stillstand. Die PC Zahlen sind Rückläufig. Linux ist kostenlos und weit mächtiger. Es rennt sowohl millionenfach auf mobilen Endgeräten als auch auf den Top 500 Hochleistungsrechner. Libreoffice oder online Google Docs nehmen Words und Co in die Zange. Amazon kann man mit Clowd verknüpfen. Die Moat ist dünn und schmelzend, da man sich auf altes ausruht.

    De gustibus non est disputandum.

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    1. Mein "schlechter Geschmack" mal in Zahlen bzw. Aktienkursen:

      02.01.2013 20,974 EUR
      30.12.2013 26,955 EUR (+ 28,51%)
      29.12.2014 39,034 EUR (+ 44,81%)
      30.12.2015 51,648 EUR (+ 32,32%)

      Hinzu kommen die Dividenden, die die Performance noch weiter erhöhen:

      2013 = 0,92 USD
      2014 = 1,12 USD
      2015 = 1,24 USD.

      De gustibus non est disputandum.

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    2. 1999 gab es für diesen Schein schon höhre Preise und damals war es ein ziemlich vollständiges Monopol. Inzwischen ist der Marktanteil aber an mobilen Endgeräten und auch Tablets nahe Null. Der momentane KGV und KBV schreit außerdem nach "strong sell".

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    3. 1999 war Microsoft sicher kein Value Investment, damals wurden für alle Tech-Aktien Mondpreise bezahlt, Umsatzwachstum war alles, Gewinne brauchte niemand und positive Cashflows auch nicht. Diese "New Economy" hat nicht funktioniert, was nicht verwundert, denn es gab schon immer Phasen, bei denen neue Entwicklungen die Welt revolutionierten und anfangs behauptet wurde, deshalb wären jetzt die Naturgesetze des Marktes außer kraft gesetzt. Wie bei der Eisenbahn, dem Auto, dem Transistor...

      Microsoft 1999 ist mit heute nicht zu vergleichen. Das selbe gilt für Apple oder Cisco Systems oder IBM. Und wenn man sich das KGV ansieht, so muss man es einerseits schon mit dem der Peergroup vergleichen und dann auch ins Verhältnis setzen zum Gewinnwachstum. Denn ein Unternehmen, das nur mit 1 Prozent pro Jahr wächst, verträgt auch nur ein geringes KGV, während ein Unternehmen mit einem Gewinnwachstum von 10 Prozent pro Jahr optisch höher bewertet sein kann, ohne dass es deshalb schon überbewertet ist.

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  2. Von schlechtem Geschmack würde ich nicht reden, aber große Tech-Aktien bergen auch hohe Risiken meiner Einschätzung nach. Die Zahlen sind überzeugend, aber ich traue dem Braten nicht wirklich, mir fehlt eine überzeugende mittelfristige Strategie.

    Eine kleine Anmerkung zu deiner Recherche: Windows10 ist nur so erfolgreich, weil es für Besitzer alter Windows-Versionen kostenlos ist, das verzerrt die Installationszahlen total, da es sowas bisher nicht gab. Nichtsdestotrotz ist Windows10 wieder besser handhabbar als Windows Vista, 7 (war auch gut), 8 und 8.1.

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    1. Ja, Windows 10 wird (auch) deshalb so gut angenommen, das bestreite ich gar nicht. Aber im Gegensatz zu den früheren Versionen ist Windows eben kein Stand-alone-Produkt mehr, sondern die Plattform für viele verschiedene Microsoft-Produkte und -Dienste. An denen Microsoft prima Geld verdient und die durch die rasante Windows 10-Verbreitung ganz neue Benutzergruppen erreichen.

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  3. Microsoft entwickelt sich unter Nadella erfreulich, aber so rosig sind die Zukunftsaussichten nun auch wieder nicht. Ich komme aus dem SEO Bereich und halte die Suchmaschine Bing nicht für konkurrenzfähig. Microsoft ist nur im Stande Marktanteile zu gewinnen, wenn Sie den User dazu zwingen Bing zu verwenden, indem es direkt in Windows 10 usw. integriert ist. Wie lange das rechtlich gut gehen wird, steht in den Sternen.
    Ich erachte die Moat von Google als wesentlich grösser als die von Microsoft, aber ok darüber kann man wohl lange diskutieren.

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    1. Bei bing wird es keine rechtlichen Probleme geben, weil bing - anders als damals der Internet Explorer - keine marktbeherrschende Stellung innehat. Google selbst bietet ja nicht nur eine Suchmaschine an, sondern einen Browser (Chrome) und ein Betriebssystem (Android) und ist bei der Suchmaschine mit Abstand der Weltmarktführer und bei mobilen Endgeräten mit seinem Betriebssystem ebenso.

      Meine Aussage ist allerdings auch nicht, dass bing Google vom Spitzenplatz verdrängen wird; ich gehe jedoch davon aus, dass bing Marktanteile hinzugewinnen wird und zwar Stück für Stück. Die meisten Menschen haben doch von bing noch nie etwas gehört, weil Google der Standard ist, weil man halt "googeln" sagt, wenn man onlinesuchen meint. Der Prit-Stift ist auch so ein Begriff, oder das Tesa oder der Edding. Aber wenn immer mehr Menschen Windows 10 nutzen und dadurch mit bing in Berührung kommen, dann lerne es immer mehr Leute kennen - und werden es einfach nutzen. Eben weil es Ergebnisse liefert und der normale Anwender kaum unterscheiden kann, ob die Ergebnisse "besser" oder "schlechter" sind als bei Google. Der Anwender will halt einfach Infos finden und wenn er in die Suchmaske einen Begriff eingibt und bing ihm passende Ergebnisse liefert, dann ist er halt zufrieden.

      Im Übrigen bin ich auch der Meinung, dass Alphabet ein herausragendes Business und noch viel Potenzial hat. Ich habe auch "Google-Aktien", also Alphabet C in meinem Depot mit einem ebenso hohen Anteil wie Microsoft. Denn Alphabet nutzt die Google-Milliarden dazu, eine "Tech-Berkshire Hathaway" zu werden (der Begriff stammt nicht von mir) und daher glaube ich, dass auch Google/Alphabet weiterhin zu den großen Gewinnern gehören wird. Was nichts an meiner positiven Einstellung zu Microsoft ändert...

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    2. Warum steht Alphabet eigentlich nicht auf der Empfehlungsliste?

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  4. Zwei Schlagzeilen, die "ins Bild" passen: Apple soll Zeitungsberichten zufolge seine Iphone-Produktion im ersten Quartal um 30 Prozent senken aufgrund geringerer Nachfrage und Samsung soll ein GalaxyTab mit Windows 10 vorbereiten.

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  5. Die schlechte Meinung von Microsoft haftet leider wie Harz an den Fingern an der Firma. MSFT ist inzwischen viel besser geworden. Die meisten Unternehmen nutzen nach wie vor die Produkte und stellen nicht einfach um. Dazu muss erst mal eine Alternative her, die EDV komplett umgestellt werden, die Mitarbeiter geschult werden, Datenstrukturen und Programmabläufe wollen integriert sein usw. Niemand macht das ohne Zwang.

    Meine Frau hat einen Mac und ich meinen Windowsrechner. Wenn ich die letzten 12 Monate Revue passieren lasse, dann hatten wir mit dem Mac viel mehr Ärger. Und das in unterschiedlichen Bereichen (E-mail, IPhoto usw.)Auf ein drittes Betriebssystem habe ich keine Lust mehr.

    Man sollte daher Microsoft nicht unterschätzen und ich werde weiterhin kontinuierlich aufstocken. Allerdings hoffe ich auf einen Rücksetzer.

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    1. Bei meinem 4 Jahre alten MacBook Pro hat sich vor zwei Monaten die Festplatte verabschiedet, das war kein Spaß. Und nun hat das DVD-Laufwerk den Dienst quittiert. Mit dem Iphone (4) und der Icloud gab es damals (2012) auch ständig Probleme, doppelte Kalendereinträge, doppelte Kontakte, dann waren bei allen die Emailadressen weg. Du hast schon Recht, Alexander, Apple macht keinen besseren Job, aber Microsoft hat halt das Stigma, dass alles kompliziert und unfunktional sei. Allerdings sehe ich hierin ja gerade eine Chance, denn hier wandelt sich Microsoft stark hin zum Kunden und dessen Bedürfnissen. Apple zehrt hingegen von seinem Nimbus/Image, aber es wird zunehmend schwerer für Apple, diesen enormen Erwartungen auch nur halbwegs gerecht zu werden. Für Microsoft hängen hier die Hürden viel niedriger.

      Und was die EDV-Systeme von Behörden, Schulen, Unternehmen angeht, stimme ich Dir zu. Da wird nicht mal eben was Neues eingeführt, sondern lieber das alte aktualisiert. Was als Argument so vieler Anleger für IBM gilt, gilt in gleichem Maße auch für Microsoft. Nur dass MSFT wächst und steigende Umsätze und Gewinne ausweist... ;-)

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  6. "Was als Argument so vieler Anleger für IBM gilt, gilt in gleichem Maße auch für Microsoft. Nur dass MSFT wächst und steigende Umsätze und Gewinne ausweist... ;-)"

    IBM schlägt MSFT übrigens auf die letzten zehn Jahre betrachtet sowohl beim Wachstum der Gewinne pro Aktie, als auch beim Wachstum der Dividendenausschüttung pro Aktie. ;-)

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  7. Ich arbeite im IT-Umfeld in einem großen internationalen Industriekonzern. Hier wird gerade wegen einem speziellen Business-Vertrag mit Microsoft die ganze IT-Infrastruktur auf deren Produkte umgestellt. Ich bin ja wahrlich kein Microsoft-Fan und entsprechend sehr skeptisch. Aber so langsam muss ich zugeben, dass die Software die Mircosoft als Ersatz für die bisher genutzten Anwendungen anderer Hersteller liefert, teilweise wirklich smart und fast immer ein echter Schritt nach vorne ist.

    Man bekommt wirklich ein Office-Umfeld aus einem Guss. Die Anwendungen sind hübsch, funktionell, benutzerfreundlich und gut miteinander verknüpft. Die neuen Office-Versionen haben riesige Entwicklungsschritte gemacht und Open/Libre Office weit hinter sich gelassen (ich arbeite privat noch damit, ich weiß von was ich spreche). Vor einigen Jahren wurde in meiner Firma zentral noch über einen Wechsel zu günstiger Open Source Software nachgedacht. Jetzt würden selbst die meisten PC-Nerds hier vermutlich nicht mehr auf Microsoft verzichten wollen.

    So wandeln sich die Zeiten. Mich hat diese Firma und ihre Software lange Jahre genervt. Die letzten 1-2 Jahren staune ich eher.

    Gerade im Bereich Firmenkunden machen die womöglich gerade sehr viel richtig, wenn das woanders genauso läuft wie bei uns. Und dann bekommt der Mitarbeiter natürlich seine Office-Lizenz für Zuhause für fast umsonst und schon steht man nach wie vor sehr breit im Markt.

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    1. Vielen Dank für den interessanten Einblick in die Praxis. Ich habe Microsoft vor zwei Jahren auf meine Empfehlungsliste genommen, weil sie objektiv unterbewertet waren, allerdings auch ein Tech-Dinosaurier mit wenig positiven Aussichten. Das hat sich seit Nadellas Antritt grundlegend gewandelt, inzwischen ist Microsoft wieder eine innovative Wachstumsfirma und dem entsprechend kann man ihr auch höhere Bewertungsmultiplen zubilligen. Der grundlegende Wandel hin zum Kunden, zu Service, zu Anwenderfreundlichkeit, zu Plattformunabhängigkeit und weg vom eigenen abgeschotteten Mikrokosmos sind eine echte Kulturrevolution - und auch die Kunden, Konkurrenten, Anleger müssen diesen Wandel hin zum Positiven erst einmal verdauen. Das böse Darth-Vader-Image des Konzerns ist fest in den Köpfen einer ganzen Generation verankert. Eine Chance für Investoren...

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