Heute, am 30. Oktober 2026, ist wieder Weltspartag. Dieser geht auf den 1. Internationalen Sparkassenkongress im Oktober 1924 zurück und war der Förderung des Spargedankens gewidmet.
Inzwischen hat sich der Charakter des Weltspartags in Teilen der Welt deutlich gewandelt. Vor allem in den Entwicklungs- und Schwellenländern gewinnt der dort oftmals sogenannte "World Thrift Day" dagegen auch im 21. Jahrhundert an Bedeutung und spiegelt hier das zunehmende Bewusstsein für finanzielle Bildung und Finanzerziehung wider. Bei uns hingegen verliert er ständig an Bedeutung, denn angesichts der anhaltenden Niedrigzinsphase drohen Sparern inzwischen sogar Negativ- bzw. Strafzinsen auf ihre Sicht- und Spareinlagen.
Doch die Idee des Ansparens von Vermögen ist aktueller denn je. Die Menschen werden immer älter, aber es kommen weniger junge Menschen nach. Die Alterspyramide wankt und damit auch das Rentenniveau. Die so entstehende Rentenlücke muss man selbst auffüllen, denn die Alternative heißt Altersarmut und Grundsicherung. Die beste Art, sich Vermögen fürs Alter aufzubauen, liegt im regelmäßigen Ansparen über Aktiensparpläne. Je früher man damit beginnt, umso mehr Vermögen steht fürs Rentenalter bereit. Das liegt am Zinseszinseffekt.
"Als ich jung war, las ich 'Der reichste Mann von Babylon', in dem es hieß, man solle möglichst wenig von seinem Einkommen ausgeben und die Differenz investieren. Und siehe da, ich habe das getan und es hat funktioniert."
Und nun wird der Vermögensaufbau auch noch ordentlich vom Staat gefördert mit dem Altersvorsorgedepot. Es ermöglicht Sparern den langfristigen und flexiblen Vermögensaufbau am Kapitalmarkt über Fonds und ETFs und löst die bisherige "Riester-Rente" ab. Und das lohnt sich wirklich!
